Beiträge von CTNN2011

    Völlig richtig JAU.
    Wenn bislang keine Probleme mit den Kupferleitungen aufgetreten sind, wäre es rausgeworfenes Geld diese auszutauschen. In unserer Ecke der Republik scheint das aber ein durchaus bekanntes Problem zu sein. Und wenn dem schon so ist, würde ich den Gebrauch von Kupferleitungen speziell bei Neuinstallationen zumindest bei uns kritisch sehen. Außerdem ist es so, daß du nicht mal so eben den Filter aus- und einbauen kannst. Das heißt, dass mit der regelmäßigen Wartung des BHKW auch die Kontrolle und Reinigung der Siebe auf den Wartungsplan gehört, da die Bildung von Kupfersulfit von der Durchflussmenge abhängig ist.
    Viele Grüße
    Thomas

    Danke Jau für Deinen Kommentar, ich musste den Satz auch erst dreimal lesen, um einigermaßen nachzuvollziehen, was gemeint ist.


    Wie in der Ausführung von Herrn Schumann vom DVGW dargelegt, besteht keine zwingende Notwendigkeit, daß sich Kupfersulfit Ablagerungen von den Rohren lösen. Zudem geschieht dies meistens erst nach einer Zeit von 4-6 Jahren, in meinem Fall nach etwas über 4 Jahren. Außerdem sind netz- und installationsspezifische Verhältnisse für das Ablösen der Partikel verantwortlich. Auch dieser Punkt trifft bei meiner Installation zu (siehe Bild). Und nicht zuletzt empfiehlt Herr Schumann die regelmäßige Reinigung oder den Austausch der Siebe in den Gasleitungen der betroffenen Anlagen.
    Wie man mit diesen Informationen umgeht, ist jedermanns persönliche Sache. Ich jedenfalls werde die Kupferleitungen gegen Edelstahlleitungen austauschen lassen.


    Viele Grüße


    Thomas

    Hallo GM1967,
    da "nur" meine bessere Hälfte da war, als der "Techniker" von den SWM kam, habe ich mal nachgehakt, um welches Sieb es sich gehandelt hat.
    Du hast Recht, es war tatsächlich das Sieb vor dem Hauptzähler. Damit dürfte klar sein, woher der Dreck kam.

    Hallo an alle und vielen Dank für eure Antworten!
    Die Kupferrohre wurden verquetscht, gelötet wurde da nichts. Arbeiten im Haus, außer eine Gasleitung zusätzlich zum BHKW, wurden auch nicht vorgenommen. Allerdings liegen zwischen der Installation des BHKW und dem Vorfall 5 Jahre.
    Als Begründung gab der Herr von den Stadtwerken München an, daß durch die Fließgeschwindigkeit des Gases an den weichen Kupferleitungen ein Abrieb entstehe. Sie hätten das bereits mehrfach gehabt.
    Ob der Dreck von außen über die Hauptleitung kam oder ob er so entstanden ist, wie von ihm vorgetragen, kann ich nicht beurteilen. Da das Problem allerdings erst 5 Jahre nach Inbetriebnahme eingetreten ist, kann ich das Ganze relativ entspannt angehen. Mir persönlich erscheint der Hinweis auf die bewegten Teile im Gaszähler am einleuchtendsten zu sein. Ob an Hauptleitungen außerhalb irgendwas gemacht wurde, bekommen wir natürlich nicht mit.
    Gruß
    Thomas

    Im März hatte ich Probleme mit meinem BHKW. Die Fehlermeldung zeigte an, daß der Gasdruck zu niedrig war. Sicherheitshalber ließ ich den Gasdrucksensor austauschen, aber das Problem blieb bestehen.
    Nach Besuch von den SW München war der Fehler sehr schnell gefunden und gelöst. Es lag nach an den Kupferrohren, die für die Gasversorgung des BHKW verbaut wurden. Die Siebe waren völlig mit Abrieb zugesetzt. Der Techniker wunderte sich, daß diese immer noch verwendet werden. Er meinte, dies müsste eigentlich bekannt sein. Er empfahl rostfreie Stahlrohre, billiger und garantiert keine Probleme mit Abrieb
    .

    Ich habe bei meinem Versicherungsvertreter nachgefragt. Mein BHKW ist über die Wohngebäudeversicherung als Sondervereinbarung mit aufgenommen.
    Viele Grüße
    Thomas

    Die Erprobung erfolgt beim und mit Kostenbeteiligung der Kunden. Auch ein Geschäftskonzept.

    Das ist richtig. Ist allerdings inzwischen in vielen Bereichen völlig üblich und teilweise auch nicht anders zu machen. Denn nur die breite Anwendung vieler Anwender zeigt Schwachstellen auf, die dann beseitigt werden können. Ich finde es dennoch von kaem einen bemerkenswerten Schritt, sich für diese Technologie zu entscheiden und daher auch von meiner Seite: Glückwunsch! Es bleibt nur zu hoffen, dass Ceramic Fuel Cells der wirtschaftliche Erfolg beschieden ist, um auch für die lange Zukunft die Wartung der Geräte sicherstellen zu können. Denn das wäre meine Sorge gewesen, bei der Frage, sich für dieses Gerät zu entscheiden.
    Viele Grüße
    Thomas

    Schließe mich gerne an: bin froh, die Entscheidung für ein BHKW getroffen zu haben. Und betriebswirtschaftlich war das ebenso sinnvoll. Es ist ja nicht so, dass andere Anlagen keinem Verschleiß unterliegen und keine Betriebskosten anfallen.
    Viele Grüße
    Thomas

    Hier noch ein Ausblick. Ist aber in erster Linie für die energetische Sanierung von Bestand gedacht. Du siehst, dass selbst diese Verglasung fast noch das Doppelte hindurchlässt, wie modernste Dreifachverglasung. Aber ein U Wert von 0,8 ist für eine Zweifachverglasung natürlich hervorragend, leider ist das Glas derzeit noch nicht käuflich. Dürfte sich aber bei einer weiteren Verschärfung der EnEv ändern.
    http://www.saint-gobain.de/deu…tml?nd_ref=1043&pe_id=443


    So, und nun viel Spaß beim weiteren Studium!


    Viele Grüße
    Thomas

    Da die neue EnEv eine U Fenster von mindestens 1,3 für das Gesamtfenster fordert, kommt man bei Neubauten um den Einsatz von Dreifachverglasung wohl nicht mehr herum. Für das weitergehende Studium füge ich einige Links an:
    https://www.ift-rosenheim.de/startseite
    http://www.energiesparhaus.at/…huelle/fenster-u-wert.htm


    http://www.energie-m.de/info/holzfenster.html


    http://www.holz-schiller.de/?p=hybridtherm&s=profi&l=DE


    http://www.glasfischer.de/thermurhm.html



    Extrem kompetent fand ich die Beratung von Saint-Gobain Glass Deutschland! Die stellen Dir Dein persönliches Glas nach Deinen Vorgaben zusammen. Zusammenfassend kurz meine Erkenntnisse: der entscheidende Faktor beim Fenster ist aufgrund der größeren Fläche die Verglasung. Der beste U Wert bei einem Zweischeibenglas, den ich gefunden habe, war bei Saint-Gobain ein Wert von 0,9 (Krypton 92% Füllung). Eine Füllung mit Krypton reduziert den U Wert weiter als Argon. Bei Dreischeibengläsern sind damit U Werte von bis zu 0,5 möglich. Die Verglasung sollte eine warme Kante haben. Unterschiedliche Glasdicken reduzieren den Lärm mehr, als Scheiben gleicher Dicke. Wenn Du Fenster in entsprechender Höhe hast, ist eine selbstreinigende Beschichtung zu überlegen. Bei einem Neubau kannst Du Dir auch den Einbau einer einbruchshemmenden Verglasung überlegen.


    Viele Grüße
    Thomas