Beiträge von nesami

    Nein, ich bin aus dem Süden. Ich hab seit Jahren meine gleichen Installateure und da interessiert mich auch der Preis nicht mehr. Ich weiß es funktioniert.
    Wenn ich einen Installateur suchen müsste, würde ich UG und GmbH & Co Kg meiden und nach Firmen suchen, die jahrelange Erfahrung haben. Immerhin haben die auch die Tiefs überlebt. Aber das Thema ist schwierig.

    Ich habe die Kellerdecke nicht gedämmt da durch die Abstrahlung des Dachses der Keller nicht kalt ist. Die Kellerfenster wurden aber alle erneuert und ja, es bringt was. Ich hatte z.B noch einfach Verglasung und das ganze Haus wurde nach dem Austausch fühlbar wärmer. Im Heizungskeller steht das Fenster (40x30) immer offen. Der Heizraum ist trotzdem mollig warm, obwohl alle Leitungen isoliert sind. (Renoviert 1968)


    Wenn das im Keller so wie bei mir aussieht, dann kann man gar keine Decken dämmen.

    Ich hab einmal Dachs Varta und und einmal Dachs Sonnen. Es gibt nichts zu berichten. Sie tun beide das, was sie sollen.
    Alternativ gibt es die Salzwasserbatterie https://www.bluesky-energy.eu und die Vanadium-Redox-Flow Speichertechnologie https://voltstorage.com.

    Ich selber würde bei den Lithium Eisen Phosphat bleiben. Sie machen mehr Zyklen und sind sicherer. Die Neulinge müssen sich erst beweisen. Wichtig ist die richtige Akku/Wechselrichter Größe zu finden. PV wäre auch nicht schlecht, um den Akku an 365 Tage im Jahr nutzen zu können. Mein Sonnenakku hat inzwischen 798 Zyklen auf 3 Jahre. Laut Prospekt sollen 10.000 Zyklen möglich sein. Kann man glauben, muss man aber nicht.

    Ich habe eine Bettermann B3200FZ. Hängt an einer CEE Dose und kann 22 kW. Mit Hilfe eines Potenziometer lässt sich die Ladeleistung manuell anpassen.


    Da mein Dachs nicht mehr als 4,8 kW einspeist. Lade ich mit einem einphasige Kabel. Die Ladeleistung stelle ich je nach Ladestand des Hausakkus manuell ein. Im Moment bekommt mein Hausakku 2,5 kW und der Rest davon geht ins Auto und wird vom Haus verbraucht. Wird vom Haus mehr verbraucht verringert sich die Ladeleistung des Hausakkus. Dein Bhkw läuft sicher länger wie meines also wäre der Hausakku eh immer voll.


    Man kann die Box auch über eine PV steuern. Aber da bin ich zu wenig fit bei dem Thema. Ich weiß nur, dass es geht. Aber Herr Bettermann klärt gerne am Telefon auf und ist auch ein kompetenter Ansprechpartner. Soviel ich weiß, braucht man den Wechselrichter dazu nicht.


    Seine Boxen sind nichts für designverliebte. Meine lädt nun das 5 Jahr ohne Probleme. Werden mal mehr wie 4,2 kW Ladeleistung benötigt, nehme ich mein dreiphasiges Kabel. Förderfähig ist sie nicht. Muss sie aber auch nicht bei dem Preis.


    Meine zweite Wallbox (sonnen) misst den Strom beim Einspeisezähler. Sie kann modulieren. Aber mir misst sie zu ungenau. Kann aber auch an der App liegen. Größter Fehler ist, dass sie sich nicht selber einschalten kann, wenn sie sich mal vom Fahrzeug getrennt hat. Liegt anscheinend am Fahrzeug. Wäre sicher nicht schlecht, wenn du dich für eine Box entschieden hast, sich mal umzuhören, ob dein Fahrzeug damit zurecht kommt. Hab nun für 2200 € ne bessere Schukosteckdose an der Wand. Ich kann nur hoffen, dass das noch mit einem Update von Sonnen erledigt wird.

    Wenn ja eh noch in den Sternen steht, wie es nach Ende der Förderung weitergeht, wäre es doch vielleicht nicht so klug, einen Vertrag auf 5 oder 10 Jahre abzuschließen?! Da wir keine Hobbymechatroniker sind und die special Werkzeuge nicht haben, dürfte selbst warten eher schwierig sein. Dann vielleicht mal noch die Heizungsinstallateure aus der näheren Umgebung abklappern?

    Man kann doch sicher ständig aussteigen, wenn man den Dachs entsorgt. Ein Heizungsbauer wird dir die Anlage nicht warten. Das macht nur Senertec. Der Vorteil an einem Wartungsvertrag ist, dass man das Risiko Dachs kalkulieren kann. Gerade wenn man ein Haus ab bezahlt schützt das vor böse Überraschungen.

    Ich glaube es hat es hier noch keiner geschrieben. Aber Senertec bietet eine Moderniserungspaket nach den 10 Jahren an. Das würde eine erneute Förderung für 10 Jahre sichern. Muss man durchrechnen ist auch nicht ganz billig.

    Ich würde die Mieter ganz weglassen. Das muss alles visualisiert werden. Rentiert sich voraussichtlich nicht mal bei meinen gepanten 6 Mietern.

    Ich würde für den Überschuss noch ein Heizschwert in den Puffer bauen und diesen dann nur im Winter mitlaufen lassen. Für die Einspeisung gibt es um die 3 Cent bei dem Betrag verheize ich ihn lieber. Dafür werden die Wartungs- und die Gasbezugskosten geringer.


    Ich rechne für meinen aus dem Akku entnommen Strom 18 Cent (netto). Wichtig ist es, die richtige Größe für den Speicher/Wechselrichter zu finden. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit stelle ich mir nicht. Eine schwarze Null genügt am Ende.


    Aber am Ende sind das alles nur Einzelbetrachtungen. Wie immer kommt es auf die Gegebenheiten vor Ort an. Stromverkauf an Mieter finde ich gut. Solltest du eine sinnvolle Möglichkeit finden würde es mich freuen. Aber im Moment habe ich das Gefühl, dass hier neue Geschäftsmodelle für Dritte generiert werden sollen. Eigentlich kostet Strom so gut wie nichts.