Beiträge von nesami

    Hallo Josef,

    ich hab gerade eine Angebot von meinem Bruder vorliegen. Das endet bei 44.000 € netto für seinen Dachs. Wallbox und Speicher hab ich schon mal abgezogen. Das Angebot aus Bodenwöhr wird sicher nicht viel besser aussehen. Ich würde dem Herrn Dickert trotzdem die Zeit stehlen. Man lernt bei solchen Gesprächen recht viel und nimmt neue Ideen mit.

    Grüße aus der Nachbarschaft

    Ich denke, das Thema Heizöl soll langsam auslaufen. Als zukunftsträchtig würde ich den als neu nicht mehr sehen. Und der Gasdachs ist alleine schon von den Wartungskosten und Energiekosten der günstigere Dachs.

    Bei meinem geplanten Neubau wird wohl die Wärmepumpe das Rennen machen. Ich kann auf einen Kamin verzichten und da mit Kfw 40+ gebaut wird bleibt kaum Laufzeit für den Dachs über. Einen Gastank kann man inzwischen ganz schick eingraben. Ich hab mich damals nur für den Heizöldachs entschieden da ich noch einen vollen Tank hatte. In einem anderen Gebäude hatte ich einen 10.000 Liter Heizöltank. Das gab einen neuen Kellerraum. Wobei das Entsorgen des alten Blechtanks nicht billig war.

    Bei Autos kann ich dich beruhigen. Mein Verbrennerbestand ist über 30 Jahre und es sind bis auf so Dinge wie Hinterachse immer noch alles verfügbar. Nein, kein Mercedes oder Porsche.... Citroen AX und Ente. Auch die Ersatzteilpreise sind günstig. Da dein Wohnmobil wohl auf einer gängigen Plattform läuft würde ich mir da keine Gedanken machen. Beim Dachs gebe ich dir recht. In 10 Jahren werde ich sicher nicht mehr viel Ersatzteile bekommen. Für mich ist mein Dachs nur eine Übergangslösung.

    Ja, aber ......


    Wer keinen hat, muss sich auch fragen wie nachhaltig die Versorgung mit Ersatzteilen ist. Wer z.B. ein gebr. Dachs + 50 % Mod Paket kauft will ja nicht nur 10 Jahre lang den Dachs betreiben. Auf derartiger Art und Weise einen Dachs zu kaufen, der schon längst nicht mehr gebaut wird, halte ich für bedenklich.


    Dann doch lieber Erd - oder Flüssiggas .....

    Ich komme nur auf 600 Stunden im Jahr und hatte 4000 Liter Heizöl im Tank. Meiner läuft nun das 4. Jahr ohne Probleme. Bei meiner Laufzeit wäre alles andere uninteressant. Ich wollte aber halt wieder ein Bhkw. Bei anderen Laufzeiten gebe ich dir recht. Ich selber habe vor 4 Jahren niemand (ernsthaftes) mehr gefunden der was mit Heizöl macht.

    Das ist wie bereits gesagt eine Frage des Strompreis und wird letztlich zur Politischen Entscheidung. Die KWK Betreiber speisen Strom für ca. 4 ct / kWh ein und WP Betreiber müssen ca. 24 ct / kWh dafür bezahlen.

    Da liegt doch der Hund begraben.


    Wenn man Politisch eine Umweltfreundliche Heizung will, kommt aus meiner Sicht außer der WP sehr wenig in Frage. Ich finde es nicht in Ordnung, dass man WP für kleine Einfamilienhäuser nicht zur Pflicht macht und ihnen entsprechende Strompreise gesetzlich bestimmt.

    Wie hoch dürften denn deiner Meinung nach die Heizkosten für ein "kleines Einfamilienhaus" sein? Sagen wir mal 160 qm. Da mein Haus (200 qm) schon fast 3000 Liter Heizöl mit Warmwasser Verbrauch hat. Inzwischen heizen wir das meiste mit Holz.

    Den Motor hatte ich in meinem ersten BhkW. Er kam auf 6000 Stunden dann habe ich das BhkW an einen Selbstabholer verkauft. Es lief 10 Jahre. Leider ging der Hersteller in die Insolvenz. Es war ein Asynchron-Generator verbaut. Dadurch konnte ich die elektrische Leistung abregeln je nach Bedarf. Grund für den Verkauf waren Probleme mit der Steuerung. Der Motor lief problemlos.

    Macht natürlich schon Sinn das Auto an der Ladestation für den doppelten Preis zu laden und Zuhause dann zu verbrauchen.

    Genau deshalb gibt es auch so viele Autos die das können.

    Dann hast du definitiv die falsche Ladekarte. Laden von Wechselstrom ist für mich auswärts günstiger als aus dem Netz. Aber da geht es nur um Centbeträge.
    Klar gibt es Autos die das können. Man darf nur nicht einspeisen.

    Glaubt Ihr :rosabrille: ernsthaft, dass es sich lohnt eine derart teure und in der Lebenszeit begrenzte Fahrzeugbatterie für Hausstrom einzusetzen? Die Kalkulation würde ich gernen mal mit ernsthafen Zahlen sehen _()_

    Da muss ich an dieser stelle aber zustimmen...finde die Lebenszeit der Batterie generell ein schwieriges Thema. Alle stützen sich jetzt auf e-autos, dabei ist es kaum möglich den tatsächlichen Bedarf für eine komplette Umrüstung dauerhaft zu decken.

    Ich fahre mit 50 kWh durch die Gegend. Benötigen würde ich täglich aber nur 7. Also fahre ich 43 kwh Stunden durch die Gegend, die ich nur an 10 Tagen im Jahr brauchen würde. Ich bin das Problem nicht das Auto.

    Nein, ich bin aus dem Süden. Ich hab seit Jahren meine gleichen Installateure und da interessiert mich auch der Preis nicht mehr. Ich weiß es funktioniert.
    Wenn ich einen Installateur suchen müsste, würde ich UG und GmbH & Co Kg meiden und nach Firmen suchen, die jahrelange Erfahrung haben. Immerhin haben die auch die Tiefs überlebt. Aber das Thema ist schwierig.

    Ich habe die Kellerdecke nicht gedämmt da durch die Abstrahlung des Dachses der Keller nicht kalt ist. Die Kellerfenster wurden aber alle erneuert und ja, es bringt was. Ich hatte z.B noch einfach Verglasung und das ganze Haus wurde nach dem Austausch fühlbar wärmer. Im Heizungskeller steht das Fenster (40x30) immer offen. Der Heizraum ist trotzdem mollig warm, obwohl alle Leitungen isoliert sind. (Renoviert 1968)


    Wenn das im Keller so wie bei mir aussieht, dann kann man gar keine Decken dämmen.