Beiträge von nesami

    Ich hab drei laufen. Eines davon mit Wartungsvertrag. Ich kann nichts negatives darüber berichten. Der älteste ist von 2002. Ich würde dir immer nur mit Wartungsvertrag empfehlen, da dadurch die Kosten kalkulierbar werden. Mein MSR1 war ein bisschen kostenextensiver. Im Schnitt waren jedes Jahr noch 1100 € für Wartung und Reparatur fällig. Vor allem die Zündkerzen machten ständig Probleme. Vom Nachfolger kann ich gar nichts berichten. Der läuft nächstes Jahr das 10. Jahr. Ich erinnere mich nicht, dass es je ausgefallen wäre.
    Ich hab mein 3. Bhkw bei Senertec Händler gebraucht gekauft. Generalüberholt aber noch der 1. Motor. Gebraucht darum, da es für mich mehr ein Hobby ist. Mit meinen 1000 Stunden im Jahr wird gar nichts rentabel.

    Hallo,

    "Voll saniert und Wärmeschutz" passt nicht zu den Vorlauftemperaturen. Eigentlich sollte die Wärmeberechnung der Heizungsbauer durchführen. Ich glaube nicht, dass ich in meinem Keller mehr als 50° Vorlauf gesehen habe. Altes Bauernhaus bei dem nur die oberste Geschossdecke isoliert ist.

    Aktuell wir ein Traktor elektrifiziert

    Pflanzenöl in den Tank wäre keine Lösung? Würde ja auch im Keller funktionieren, sowohl im Heizkessel als auch im Bhkw

    Pflanzenöl war 2004 bei mir das Thema. Ich habe mich zum Glück damals fürs Heizöl entschieden. Der Hersteller des Bhkws war 2 Jahre später in der Insolvenz. Ich hab mich damals sehr viel umgehört. Mir wurde damals nur die Firma Weigel empfohlen. Die haben aber finanziell meinen Rahmen gesprengt. Selber basteln möchte ich nicht. Das Ding hat zu funktionieren und ich möchte eine Servicenummer haben. Das Thema Pflanzenöl ist auch aus der Diskussion verschwunden.

    Der Traktor läuft in der Regel nur im Sommer und da habe ich einfach genug Sonne und ehrlich gesagt ich habe keine Lust mehr auf Ölwechsel. Keine Lösung für jeden, aber es passt zu meinem Fahrprofil. Eigentlich wollte ich mir einen neuen Verbrenner kaufen. Aber die angebotene Qualität hat mich dann doch ein bisschen ernüchtert. So wird ein alter John Deere mit Motorschaden zum neuen Leben erweckt.

    Wenn man den Primärenergieeinsatz mit betrachtet, wäre "nix machen" sicher die bessere Lösung gewesen.

    Stimme ich dir zu.

    BioLPG? Ist das Schadstoffprofil dann ähnlich lustig wie beim Biodiesel - da steigen die Stickoxidemissionen extrem an - im Vergleich zum Standarddiesel. Zudem werden Nahrungsmittel verwendet. Das treibt dann die Nahrungsmittelpreise. Gerne macht dann "die Politik" böse Spekulanten dafür verantwortlich. Aus meiner Sicht ist nur die Reduktion des Verbrauchs erstrebenswert. Verlagerungseffekte sind oft sehr negativ. "Gut gemeint" ist oft das Gegenteil von "Gut gemacht".

    Ein bessere Lösung habe ich im Moment noch nicht. Aber noch dieselt der Diesel und der muss auch nicht morgen bereits ausgewechselt werden. Ich fahre seit 2004 elektrisch. Dass sich die Sache so entwickelt wie sie sich jetzt gerade entwickelt hätte ich mir nicht vorstellen können. Vielleicht mache ich in 10 Jahren auch meinen Wasserstoff selber nur weil es möglich und bezahlbar ist. Man kann auch für 4 Monate im Jahr den Strom beziehen wenn er nicht reicht. Immerhin ist er 8 Monate im Jahr fast kostenlos. Perfekte Lösungen wird es wohl nie geben. Es gibt ein großes Übel oder ein kleineres.

    Ich empfehle wenn es um Kernkraftwerke geht https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke. Da sieht man schön wie viele Leichen es auf der Welt gibt. Auch wenn man heute die Anzahl der Atomkraftwerke verdoppeln würde. Würde das am Gesamtenergiebedarf nur einen Tropfen ausmachen. Natürlich verdoppeln sich auch die Risiken und die Entsorgung.


    Ich baue gerade Sonne mit 8 Cent je kWh. Ja, für die Jahreszeit nicht unbedingt geeignet. Ich habe aber keine Energie, sondern nur ein Speicherproblem. Ich denke auch das wird mit der Zeit lösbar. Fronius bietet Speicherlösungen für Wasserstoff an. Alles brauch halt seine Zeit.

    Aus politischen Gründen und auch zwecks CO2 Optimierung wird der Gas Dachs gepushed. Der ist bzgl. des Wirkungsgrades auch erträglich, aber wer möchte seine Öltankanlage im Keller schrotten und dafür einen Gastank im Garten vergraben?

    Ich werde das mit dem nächsten Dachs so machen. Als Gasanbieter hätte ich https://www.biolpg.de geplant. Aber an erster Stelle steht für mich die Verbrauchsoptimierung. Mein nächstes E-Auto wird sparsamer. Aktuell wir ein Traktor elektrifiziert. Dieser verbraucht seinen Strom nur im Sommer. Wenn die Rechnung aufgeht, bleiben ca. 300 Liter Diesel auf der Guthabenseite. Die kann ich sinnvoller im Keller verheizen.

    Für die Energiewende ist der Akku nicht so wichtig, erstmal müssen die EE-Erzeugungskapazitäten her. Die Automobilindustrie bezahlt die Lernkurve der Batterie-Großserie, in ein paar Jahren des Preisverfalls sollen die Zellen nur 50 USD/kWh kosten (das gesamte Batteriesystem ist natürlich teurer). Lithium-Eisenphosphat würde ich bevorzugen, günstig und es soll auch nicht so schnell brennen - sicherheitshalber kann man das Ganze in die Garage stellen. Wenn es dann doch brennt, hat man nicht die ganze Bude voll mit Rauchgasen.

    Die Garage ist der falsche Platz. Die Zellen mögen es warm. Ich hab bisher noch nichts mitbekommen, dass je ein Hausakku abgebrannt wäre. Ich habe beide Systeme verbaut. Vorteil von Lithium Eisenphosphat ist für mich die Langlebigkeit und sollte der Strompreis so bleiben wie er im Moment sich entwickelt, würde ich mal behaupten das ganze wird wirtschaftlich. Ich hab damals 15 Cent für das Einlagern einer kWh kalkuliert.

    Ich fühl mich fürs Ablesen nicht mehr zuständig. Es handelt sich ja nicht mehr um mein Zähler. Auch nehmen sie die Jahresproduktion und vierteln ihn. Es geht zwar nur um Kleinbeträge aber warum man dann einen geeichten Zähler braucht, wenn man eh nur schätzt. Ich hab meinen Messstellenbetreiber heute angeschrieben und ihn darauf hingewiesen, dass das Ableser des Zähler zukünftig in seine Zuständigkeit fällt. Intelligenter Zähler sieht anders aus.

    Eigentlich ist der richtige Ansatz den Verbrauch zu senken und so viel Energie wie möglich selber zu erzeugen. Meine Mieter bekommen gerade eine PV aufs Dach. D.h von den 12000 kWh Verbrauch im Jahr werden 60% mit Solarstrom abgedeckt (Speicher bereits vorhanden). Die kWh für 8 Cent für 30 Jahre. Ich gebe den Preis mit einem geringen Aufschlag so auch an meine Mieter weiter.

    Wer ist wir und was genau heißt wollen bei fehlenden Alternativen ? Ich bekenne das ich zu großen Teilen Grün denke, aber solange mir niemand erklären kann welches Gerät flächendeckend im Bestand anstelle einer Gasheizung eingesetzt werden kann........

    Die Antwort kann ich leider nicht geben. Ich verfolge den Werdegang von HPS oder Ökofen. Auch werden Wärmepumpen immer besser. Aber Technik verändert sich recht schnell. Aktuell lass ich einen Traktor elektrifizieren. Vor zwei Jahren hätte ich noch gesagt was für ein Blödsinn. Inzwischen ist die Technik so weit, dass der Umbau eines alten Schleppers mir sinnvoller erscheint als der Neukauf eines Diesels. Wenn ich mich heute für eine Heizung entscheide, dann lege ich mich für die nächsten 15 Jahre fest.

    Da man genau sagen kann, wie sich der Gaspreis in den nächsten Jahren entwickelt würde ich über so eine Lösung nur nachdenken wenn mein Verbrauch homöopathisch wäre. Die Wärmepumpe mit 35 Jahren wird wohl das Problem sein. Mehr als 3500 kWh Strom dürfte ohne stromintensive Hobbys eigentlich nicht sein.
    Bevor ich in eine neue Heizung investiere würde ich erst die Isolierung fertig machen. Erst dann, wenn ich weiß wie mein Wärmebedarf in Zukunft aussieht mache ich mir Gedanken was ich in den Keller stelle. Neben Fußbodenheizung gibt es auch Decken- und Wandheizungen. Auf jeden Fall muss das Ziel sein eine niedrige Vorlauftemperatur zu erreichen. Das geht aber auch mit gewöhnlichen Heizkörpern.

    PV auf jeden Fall. Davon kann man nicht genug auf dem Dach haben. Das Problem wir sein, dass du die richtige Beratung findest. Unsere Angestellte hat letzte Woche eine Brauchwassersolaranlage aufs Dach bekommen. Die wurde ihr von meinem Heizungsbauer verkauft. Eigentlich hätte er ihr was anders uns günstigeres empfehlen müssen. Aber er ist halt "nur" Heizungsbauer.

    Hab ich mich falsch ausgedrückt? Der MSR 1 wurde 2002 angeschafft und als Spitzenlastkessel lief eine alte Ölheizung. Nach 10 Jahren flog die Ölheizung raus und ein zweiter Dachs kam dazu. Was wir dann 2022 machen weiß ich aber noch nicht. Wir erreichen nicht mehr ganz 4000 Betriebsstunden im Jahr. Aktuell kommt eine PV aufs Dach. Vielleicht kann der Dachs im Sommer aus bleiben. Die PV wird auch von meinem Pfleger installiert. So bleibt alles ein Paket.