Beiträge von fiete_02

    Ein Gutes Neues bergr,


    der Dachs-Anlasser kommt, wie bereits erwähnt, von Bosch und wurde ursprünglich im Porsche 924 und 944 verbaut. Der Austausch ist wirklich total einfach und Du bekommst in der Bucht gute gebrauchte/generalüberholte oder brandneue zwischen 100 und 200€. Beim Bosch-Dienst den Anlasser überholen zu lassen ist wegen der hohen Arbeitskosten meist unrentabel.

    Von Senertec gibts eine gut bebilderte Anleitung für den Tausch (4798-379-002). Bei Bedarf kurze PM.


    Viele Grüße, Maro

    Ein Gutes Neues Flo,


    hast Du die Senertec Anleitung für Nockenwellentausch (4798-198-003) ? Darin ist eigentlich alles gut beschrieben und bebildert.

    Zitat daraus "Wurde eine neue Nockenwelle eingebaut, Zündgeberabstand und Zündzeitpunkt prüfen, ggf. nachstellen (siehe Austauschanleitung Zündgeber 4798-129-005)." Zitat daraus : "Abstand Zündgeber/Zündgebernocken durch seitliches Einführen der Fühlerlehre ermitteln.

    (Bild 4) Durch Austauschen der Ausgleichscheibe einen Abstand von 0,35 bis 0,50 mm einstellen."

    Zitat zum Zündzeitpunkt "Anlage starten und Zündzeitpunkt mit Zündzeitpunkt- Stroboskop überprüfen.

    (Bild 6, Bild 7)

    Markierungen am Schwungrad:

    OT; 5° v. OT; 10° v. OT

    Sollwerte des Zündzeitpunktes:

    Erdgasanlage: 6-8 ° v. OT

    Flüssiggasanlage: 9-11 ° v. OT"


    Hoffe, das hilft Dir weiter.


    Viele Grüße, Maro

    Eigenartig, dass selbst im Jahr 2017 immer noch das Thema "Senertec Schmieröl" ein Thema ist. In den einschlägigen Foren wurde doch bereits 2006 ausgiebig darüber berichtet und sogar Ölanalysen durchgeführt.
    Mein Öldachs hat mitlerweile knapp 60.000 Bh auf dem Buckel mit ca 3500 BH / Jahr. Seit 2008 mache ich alle Services selbst, und zwar nach jeweils 1500 Bh (Überprüfung Ölstand, Reinigung WT, Kondensor und Russfilter, Abgasgegendruck, Kompressionsmessung, Elektrik-Durchsicht etc). , sowie die vorgeschriebenen Standard Services nach jeweils 2700 Bh. Bei ca. 57000 Bh musste ich zum zweiten Mal jetzt den Motor wechseln (kann man problemlos an einem langen Samstag selbst machen, wenn man keine 2 linken Hände hat), da er einen zu geringen Kompressionsdruck aufwies. Das ist aber völlig normal in meinen Augen. Kaum ein Öldachs Motor hält wesentlich länger als 30.000 Bh. Kolbenringbruch hatte ich noch keinen. Starts habe ich 8260 (zu einem großen Teil sind da auch die Senertec Nachtabschaltungen mit dabei) und 101 Fehler bisher (die meisten von mir erzeugt, um Tests durchzuführen).
    Seit 2009 benutze ich das Wagner SAE40 HD Öl, ohne dass sich Ölverbrauch, Abgastemperatur vor dem WT oder der Abgasgegendruck / 500Bh bzw. der Verschleiß im Motor messbar verändert hätte. Der erste Motor mit Senertec Öl hat eigentlich genauso lang gehalten, wie der zweite Motor mit Wagner Öl.
    Insgesamt sind jetzt schon 3 Starter verbaut, 4 !!!! Kabelsätze, 2 Umwälzpumpen, 3 Heizölpumpen (Danfoss Pumpe bzw. Motor), 1 Thermostat und ein Generator. Glücklicherweise kommen mit einem Tauschmotor auch immer neue Einspritzpumpen, Leistungsnachführungen etc. sodaß man danach wieder ca 30.000 Bh Ruhe hat mit dem Motor.
    Bei konstanter Wartung (bei mir alle 1500 Bh) und vorsorglichem Austausch von Verschleissteilen ist der Dachs eigentlich super zuverlässig und hält in meinen Augen auch länger als 80.000 Bh. Mein Dachs ist immer noch MSR1 - und bleibt es auch -, weil ich mit einem Kleinstcomputer die Betriebsdaten super einfach auslesen kann.

    Hallo Alikante,


    klar liegst Du goldrichtig oder kennst Du einen Senertec Dachs der keinen 400V Dreiphasen Drehstromgenerator besitzt ? Oder eine Wärmepumpe im 20KW-therm. Bereich, die nicht mit 400V Drehstrom betrieben wird ?? Und um diese beiden Geräte in einem Inselbetrieb zu verbinden und zu regeln braucht man eine Menge Elektronik.

    Hallo Hermann,


    ok, hab verstanden. Trotzdem empfehle ich kein kurzes Takten von Dachs mit WP. Der Wartungsaufwand geht sonst aus meiner Erfahrung nach oben. Meine China-WP ist übrigens von Hiseer GHP20 mit Siemens Steuerung und Hitachi Scroll-Kompressor und kostete vor 4 Jahren gerade mal 4000€. Der Einbau ist denkbar einfach und man braucht dafür eigentlich keinen Heizi.


    Gruss Maro

    Hallo Alikante,


    da wir - wie Du bereits geschrieben hast - in einem öffentlichen Forum sind, wo jeder hier mitlesen kann, möchte ich keine "Bastelanleitungen" publizieren, die von fachfremden Personen missverstanden werden könnten. An 400V Drehstrom-Elektronik sollten grundsätzlich nur erfahrene Fachleute arbeiten (und auf keinen Fall basteln) - ausser man ist lebensmüde.

    Hallo Alikante,


    Selbstverständlich hast Du damit recht, dass die VNBs rechtliche Vorschriften haben, dass solche Anlagen anzumelden sind, auch wenn Sie keinen Strom einspeisen. Und das macht auch Sinn, um zu verhindern, dass irgendwelche Bastler Geräte bauen, die das öffentliche Netz stören könnten oder Techniker der VBU bei Arbeiten am abgeschalteten Netz durch Fehlen geeigneter ENS gefährden könnten, weil das Netz durch ein BHKW unter Strom steht.


    Bei Inselbetrieb ist das alles aber nicht relevant, da keine Netzverbindung besteht.

    Hallo Heizerhermann,


    Deine Annahme von 10,5kW-therm. beim Dachs deutet darauf hin, dass Du keinen Kondenser benutzt. Das würde ich überdenken. Gebrauchte Kondenser bekommst Du bereits für wenig Geld - die Amortisationszeit ist akzeptabel und bringt Dir 1,5kW-therm zusätzlich, also 5ct/Bh. Bei einem Kauf eines neuen Kondensers bei Senertec amortisiert sich das Ding natürlich nie (bzw.erst nach ca 40.000 Bh). Die anderen Annahmen sind soweit plausibel ausser die Schalthsterese. Die sollte möglichst groß sein, damit der Dachs und die WP möglichst selten starten und dafür länger laufen. Sowohl beim Dachs als auch bei einer WP beeinflussen die Anzahl der Starts und häufiges Takten ganz entscheidend die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der Geräte mit. Das bedingt dann natürlich einen größeren Pufferspeicher. Mit meinen 3000L habe ich eine Mindestlaufzeit definiert von 3h mit Wärmeabgabe an die Heizung. Solange die 3h nicht erreicht werden können, wird weiter aus dem Puffer die Heizung betrieben. So kommen auch mal Schalthysteresen von mehr als 20 K zusammen. Das setzt aber voraus, dass man den Wärmebedarf im Haus jederzeit berechnen kann.
    Hydraulisch habe ich über elektrische 3 Wege-Ventile die Möglichkeit, WP + Dachs zusammen direkt an die Heizung zu gehen, oder separat in den Puffer an unterschiedlichen Wärmepunkten und die Heizung wird dann vom Puffer bedient. Die Regelung steuert die Ventile.
    Da ca 50% Deines Heizwassers vom Dachs mit ca 80°C kommt und der überwiegende Teil im FBH Temperaturniveau benötigt wird, wirst Du wahrscheinlich einen Mischer brauchen.
    Die Brauchwasser-Versorgung habe ich übner einen geregelten Frischwasser-Wärmetauscher gemacht. Da hast Du dann überhaupt keine Legionellen Probleme und auch keine Platzverschwendung für bevorratetes Brauchwasser. Weil meine Pufferhysterese aber relativ groß ist, brauchte ich einen sehr großen Wärmetauscher, um den unteren Temperaturbereich mit abdecken zu können.
    Gruss Maro

    Hallo Alikante,


    keine Panik ! Wir reden hier in der Umsetzung von netzunabhängigen Lösungen im reinen Inselbetrieb. Erstmal nachfragen hilft, statt den großen Schwarzen Mann an die Wand zu malen :-)) ... obwohl ich auch kein Problem (aus technischer Sicht) damit hätte, wenn jemand einen alten ENS Dachs zwar am öffentlichen Netz hängen hätte, aber den erzeugten Strom immer selbst verbraucht.


    Gruss
    Maro

    Hallo Alikante,


    natürlich hast Du Recht, wenn Du auf die bürokratischen Fallstricke oder die Richtlinien der EVUs hinweist. Wenn man aber bedenkt, dass sehr viele Altdachse ganz ohne ENS im Bestand laufen, dann habe ich keine technische Bedenken hinsichtlich dem Schutz der EVU Mitarbeiter, so einen Dachs MIT neuester ENS3.1 in einem anderen Gebäude zu betreiben, wohlgemerkt ohne KWK-Förderung oder Energiesteuerrückzahlungen oder sonstigen staatlichen Vergünstigungen UND keiner Einspeisung ins öffentliche Netz. Eine Anerkennung steht hier überhaupt nicht zur Debatte, da ja auch keine Anmeldung erfolgt.
    Dieses Phänomen wird übrigens sowohl bei BHKWs als auch PV-Anlagen dramatisch zunehmen, sobald kostengünstige elektrische Energiespeichersysteme für Häuser zur Verfüfgung stehen. Dann wird es sehr viel mehr nicht angemeldete PV und BHKW Anlagen geben, die völlig vom öffentlichen Netz entkoppelt arbeiten.

    Hallo Heizerhermann,


    dann sind wir ja Kollegen ;-) .. ich hab auch vor Jahren mal den HWK-Energieberater gemacht, bin aber jetzt mehr als Gutachter unterwegs.


    Bezüglich Dachs-WP Kopplung ohne KWK-Vergütung sind einige Dinge zu beachten. Die WP (egal ob WW oder LW) sollte im Vollastbetrieb die selbe elektrische Leistung verbrauchen, wie der Dachs erzeugt. Natürlich kann man den Dachs auch runterlegeln auf z.B. 4,5kW-elektr. Ansonsten braucht man ein noch komplexeres Regelsystem, das das Gespann Dachs-WP nur dann startet, wenn der Strombedarf im Haus hoch genug ist. Das war mir dann doch zu komplex, da ich eh zusätzlich noch 2 wasserführende Kamine und eine Solaranlage in die selbstgebaute Regelung einbinden musste. Die Wohnungsregelungen der Heizkörper funktioniert über ein eQ-3 MAX! Funksystem mit Smartphone App Steuerung von überall, die Anbindung an meine Heizungsregelung mit einem FHEM Hausautomations-Server.


    In meiner Konfiguration mit einer WW-WP komme ich auf eine JAZ von 3,9 , bei Dir wird es mit einer LW-WP natürlich etwas tiefer liegen. Aber wenn bei mir aus 1 Liter Heizöl (ca 10kW) 17 kW Endenergie wird, dann ist es bei Dir immer noch ca 14-15kW, was auch noch super gut ist. Noch effizienter wäre nur noch die Originalidee von Sachs-Senertec, nämlich den Dachsmotor mit dem Kompressor einer WP direkt mechanisch zu koppeln.


    Gruss Maro

    Hallo Markus,


    von welcher Förderung sprichst Du, wenn man ein altes BHKW mit einer Wärmepumpe koppelt und keinen Strom ins Netz einspeist ? Ich jedenfalls brauche keine Förderung. Und welche Niederspannungsrichtlinie sollte ich denn erfüllen, die Bestandskunden mit älteren Dachsen auch erfüllen müssen ? Ein Hoch auf die deutschen Bedenkenträger !

    Hallo Carsten,


    einen Ersatzteilkatalog für den Dachs kann ich Dir natürlich geben, auch der Bezug zu Katalogpreisen ist kein Problem. Einem Motorinstandsetzer wird es aber schwer fallen, eine Laufbuchse zu erneuern, da der Dachsmotor gar keine Laufbuchse hat. Es müsste der Zylinder ausgedreht und ein größerer Kolben verwendet werden, was wieder Probleme machen würde. Ich kenne zum Beispiel keinen Anbieter, der Dachs Kolben in Übergrößen anbietet. Da gibts aber ein probates Gegenmittel. Alle 15.000 Bh den Motor zerlegen und anbahnende Schäden erkennen. In mehr als 90% der Problemfälle ist dann nur der Austausch des Kolbens mit neuen Kolbenringen ausreichend. Kosten : ca 250€.


    Bei Interesse einfach eine PM (persönliche E-Mail) an mich senden.


    Gruss, Maro

    Hallo Carsten,


    das hängt ganz von der Laufzeit der gebrauchten Dachse, ihrem Wartungszustand und einigen anderen Dingen ab (z.B. letzter Tausch Kolben oder Motor). Ich selbst habe 3 meiner 4 Dachse gebraucht gekauft und kann auch so gut wie alles selbst machen. Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Ersatzteile bekomme ich von einem befreundeten Senertec Händler, das ist zumindest für mich kein Problem. Die Verbrauchsmaterialien können sogar größtenteils von OEM Anbietern bezogen werden, was die Abhängigkeit von Senertec reduziert und die Wirtschaftlichkeitsrechnung deutlich verbessert.


    Denkst Du an einen Gasdachs oder Heizüldachs ?


    Gruss
    Maro