Beiträge von Fuchs

    Hallo,


    dasist schon klar. Die Wärme soll billiger werden.


    Gleichzeitigwird dadurch aber der Strom teurer. In dem Beispiel um 6,35 Cent. Wersoll das zahlen? Die Mieter werden die günstge Wärme gerne nutzen,nur kaufen sie auch den Strom aus dem BHKW, wenn dieser dann deutlichteurer wird als Strom aus dem Netz? Mit Sicherheit nicht.


    Natürlichist es richtig, das der Mieter durch den Wechsel zum BHKW keinehöheren Heizkosten haben darf, aber die Wärme zu verschenken istkeine Lösung.


    Würdeder Vorschlag so umgesetzt, wären BHKW Anlagen welche den Strom anDritte verkaufen müssen, noch stärker vom Aus bedroht.




    Mitfreundlichen Grüßen

    Hallo Gunnar,


    wie kommt man auf die Idee, dass mit dem Einbau eines BHKW die Heizkosten sinken ? Es werden doch auch mit dem BHKW für 1 kWh Wärme mindestens 1 kWh Brennstoff benötigt, oder?



    Selbst die Beispieltabelle zeigt doch eindeutig, dass sich mit der herkömmlichen Methode der gleiche Preis für die Wärme bei BHKW und Heizkessel ergeben.



    Wenn dann in den Betriebskostenabrechnungen höhere Kosten erscheinen, hat das andere Ursachen. z.B.
    - tatsächlicher Wirkungsgrad gegenüber Herstellerangaben
    - zusätzliche Verluste durch neuen oder größeren Pufferspeicher
    - Umlegung der bei einem BHKW höheren Wartungskosten auch auf die Wärmeseite
    - Aufteilung der Anschaffungskosten bei Wärmecontrakting im Verhältnis Strom zu
    Wärme



    Glaubst du wirklich, dass ein gewerblicher BHKW Betreiber nach eurer Rechnung abrechnen kann? 11,9 Cent plus Abschreibung plus Wartung plus Reparaturen ergibt Stromkosten über 25 Cent pro kWh. Und dann kommen noch Umlagen für z.B. EEG dazu. Der macht das doch nicht zum Spaß. Wenn er noch was daran verdienen will, müsste er den Strom für 35 Cent verkaufen. An wen bitte?



    Auch dem privaten Betreiber bringt das nichts. Dem ist es doch egal, ob er die 1.666 € Brennstoffkosten aus dem Beispiel auf den Strom oder die Wärme legt. Das ist doch nur rechte Tasche linke Tasche.




    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo vnloth,



    was macht eine Marketing GmbH ? Werbung, kann in den AGB nachgelesen werden.



    Ja die Rechnung wird an allen Ecken geschönt.



    150 m² x 140 kWh sind bei mir 21.000 kWh Wärme, gerechnet wird mit 24.000 kWh. Bei größerem Wärmebedarf fällt der zusätzliche Bedarf für den Strom nicht so ins Gewicht. Gibt auch mehr Energiesteuererstattung.



    Auch wenn ein Vergleich mit 100 % Wirkungsgrad erst mal fair aussieht, wird dabei gern übersehen, dass bei niedrigerem realen Wirkungsgrad das BHKW wegen zusätzlichem Verbrauch für den Strom absolut mehr Verluste als die Gasheizung hat.



    Dann kommt wieder das Märchen mit den vermiedenen Stromkosten. Richtig ist, dass der BHKW Betreiber statt 1.200 € nur noch 900 € an den Stromlieferanten zahlen muss., da er ja nun 1.000 kWh selbst erzeugt. Und damit ist die Sache erledigt. Siehe Mäuserad. Der Stromversorger wird mit Sicherheit für die Nichtabnahme von 1.000 kWh dem Kunden nicht zusätzlich 300 € extra zahlen.



    Auch die 20,50 € Stromsteuer erhält er nicht ausgezahlt. Die sind in den 300 €, welche er weniger an den Stromversorger zahlt, enthalten.



    Nur Vorsteuererstattung gibt es nicht. Da kommen ganz andere Pflichten auf den BHKW Betreiber zu. Also Vorsteuererstattung gehört nicht in diese Rechnung.



    Werden die Zahlen unter diesen Bedingungen zusammen gerechnet verbleiben etwa 200 € pro Jahr um die Mehrkosten von 7.000 € zu armortisieren.



    Das sind dann 35 Jahre, und nicht vergessen ohne Reparaturen.




    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Alikante,


    hast du immer noch nicht gemerkt, wie du hier mit deinem oberlehrerhaften Auftreten dem Forum schadest? Seit ihr nicht mal angetreten um die Verbreitung von BHKW zu unterstützen? Nun kommt einer der sich dafür interresiert, und dann dieses.


    Vor lauter Wut hast du gar nicht bemerkt, dass VNloth bei einer guten Begründung seine Tabellen sofort anpasst. Natürlich waren und sicherlich sind auch noch Fehler enthalten. Das ist auch kein Wunder wenn jeder Cent hin und her berücksichtigt werden soll.


    Mensch alikante wir haben uns doch über Jahre sicherlich mehr als einmal sehr angeregt unterhalten, aber auf diesem Niveau hast du dich noch nicht bewegt. Denk auch mal daran, dass hier viele mitlesen.


    Für alle, welche noch erregt sind, trinkt erst mal ein Bier, am besten eins mit Bügelverschluss, da gibt es nämlich mehr Pfand zurück.



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo,


    auch auf die Gefahr, dass ich hier auch als Vollpfosten vom Platz gehe, habe ich mal nach dem Auslöser für die gegenwärtigen Spannungen gesucht. Ich denke es hat mit dem Mäuserad angefangen.


    Es gab folgende Rechnung welche von einem Bilanzbuchhalter bestätigt wäre.


    Mäuserad kostet 130€ - Kassenbestand damit -130€
    neuer Strombezug -130€
    Stromeinsparung +130€
    Kalkulation zum 31.12. des 1. Jahres nach der Invest. -130€
    Kalkulation zum 31.12. des 2. Jahres nach der Invest. 0€
    Kalkulation zum 31.12. des 3. Jahres nach der Invest. +130€


    Diese Rechnung ist kein Kassenstand und enthält einen Fehler.



    Ich würde so rechnen.


    Kosten ohne Mäuserad
    Kassenbestand am Anfang Jahr 1 780 €
    Bei Kosten für Strom von 260 € pro Jahr ergeben sich zum


    Ende Jahr 1 780 € - 260 € = 520 €
    Ende Jahr 2 520 € - 260 € = 260 €
    Ende Jahr 3 260 € - 260 € = 0 € also Kasse leer



    Kosten mit Mäuserad Anschaffung Anfang Jahr 1 für 130 € und ab da jährliche Stromkosten von 130 €
    Kassenbestand am Anfang Jahr 1 780 €


    Ende Jahr 1 780 € - 130 € (Mäuserad) - 130 € (Stromkosten) = 520 €
    Ende Jahr 2 520 € - 130 € (Stromkosten) = 390 €
    Ende Jahr 3 390 € - 130 € (Stromkosten) = 260 €



    Werden die Zahlenreihen verglichen sind in beiden kein Geldzugang zu erkennen, und mit den von euch gewählten Zahlen ist zum Ende des ersten Jahres der Kassenstand in beiden Varianten gleich. Komplett wird die Rechnung aber erst, wenn wie von Alikante erwähnt auch die Kosten für Maus, Futter und regelmäßiges Ölen der Mäuseradachse berücksichtigt werden. Das würde jetzt aber zu weit führen.


    Ich wäre schon zufrieden, wenn oben aufgeführte Rechnung von beide Parteien friedlich anerkannt würde. Widersprüche werden von mir nur bearbeitet, wenn diese keine Anspielungen auf Begrenzungsbauteile enthalten.



    Mit freundlichen Grüßen





    Hallo,


    auch auf die Gefahr, dass ich hier auch als Vollpfosten vom Platz gehe, habe ich mal nach dem Auslöser für die gegenwärtigen Spannungen gesucht. Ich denke es hat mit dem Mäuserad angefangen.
    Es gab folgende Rechnung welche von einem Bilanzbuchhalter bestätigt wäre.
    Mäuserad kostet 130€ - Kassenbestand damit -130€
    neuer Strombezug -130€
    Stromeinsparung +130€
    Kalkulation zum 31.12. des 1. Jahres nach der Invest. -130€
    Kalkulation zum 31.12. des 2. Jahres nach der Invest. 0€
    Kalkulation zum 31.12. des 3. Jahres nach der Invest. +130€



    Diese Rechnung ist kein Kassenstand und enthält einen Fehler.
    Ich würde so rechnen.



    Kosten ohne Mäuserad
    Kassenbestand am Anfang Jahr 1 780 €
    Bei Kosten für Strom von 260 € pro Jahr ergeben sich zum
    Ende Jahr 1 780 € - 260 € = 520 €
    Ende Jahr 2 520 € - 260 € = 260 €
    Ende Jahr 3 260 € - 260 € = 0 € also Kasse leer



    Kosten mit Mäuserad Anschaffung Anfang Jahr 1 für 130 € und ab da jährliche Stromkosten von 130 €
    Kassenbestand am Anfang Jahr 1 780 €
    Ende Jahr 1 780 € - 130 € (Mäuserad) - 130 € (Stromkosten) = 520 €
    Ende Jahr 2 520 € - 130 € (Stromkosten) = 390 €
    Ende Jahr 3 390 € - 130 € (Stromkosten) = 260 €



    Werden die Zahlenreihen verglichen sind in beiden kein Geldzugang zu erkennen, und mit den von euch gewählten Zahlen ist zum Ende des ersten Jahres der Kassenstand in beiden Varianten gleich. Komplett wird die Rechnung aber erst, wenn wie von Alikante erwähnt auch die Kosten für Maus, Futter und regelmäßiges Ölen der Mäuseradachse berücksichtigt werden. Das würde jetzt aber zu weit führen.
    Ich wäre schon zufrieden wenn oben aufgeführte Rechnung von beide Parteien friedlich anerkannt würde. Widersprüche werden von mir nur bearbeitet, wenn diese keine Anspielungen auf Begrenzungsbauteile enthalten.



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo vnloth,


    praktisch wären z.B.


    Ist die maximale Wärmeleistung des BHKW für kalte Zeiten ausreichend, oder muss eine weiterer Wärmequelle unterhalten werden?


    Zu einem BHKW in deiner Einbauumgebung gehört auch ein Pufferspeicher, sonst Start-Stopp-Betrieb für BHKW mit Lebensdauerverkürzung , Pufferspeicher kostet zusätzlich und bringt weitere Wärmeverluste.


    Die Wirkungsgradangaben auf Papier sind mit dem Normbenzinverbrauch von Autos vergleichbar. Hersteller rechnen immer mit Heizwert, der Brennstoff wird aber nach Brennwert verkauft.


    Anteil von eigengenutztem Strom wird überschätzt. Wenn du pro Tag 15 kWh brauchst, das BHKW bei Dauerlauf aber am Tag über 52 kWh erzeugt wird es nichts mit 40 % Eigennutzung.


    Die Stromverbrauchskurve im typischen Haushalt besteht aus langen Zeiten mit niedrigem und kurzen Zeiten mit hohem Stromverbrauch. Im ersten Fall wird viel Strom ins Netz eingespeisst und im zweiten Fall muss Strom aus dem Netz hinzugekauft werden.


    Ein steigender Ölpreis macht sich beim BHKW stärker bemerkbar als beim Ölkessel. Ursache sind die unterschiedlichen Verbrauchsmengen.


    Reparaturen gibt es sicherlich auch beim Ölkessel. Nur in der Höhe bestehen dann schon Unterschiede. Wenn es BHKW Hersteller gibt welche für einen Vollwartungsvertrag bei dem alle Reparaturen dann ohne extra Berechnung ausgeführt werden, pro erzeugte kWh Strom netto 14,7 Cent berechnen, wird das BHKW dann über die Laufzeit gleich nochmal bezahlt.


    An G80 plus H80 glaube ich nicht, da auf KWK Zulage und Energiesteuer keine Mehrwertsteuer gezahlt wird, sowie EEX und VNN auch ohne Mehrwertsteuer kommt, wenn der Unternehmer sich mit dieser nicht abgeben möchte.



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo vnloth,


    Machen wir es doch mal ganz einfach und rechnen Kosten und Erträge für jeweils 10 Jahre zusammen. Das ganze jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Ist übersichtlicher.



    1. aktuelle Ölheizung
    Für Strom und Wärme aus deiner Tabelle 10 x 2.766,12 = 27.661,20 €



    2. Brennwertölheizung
    Für Strom und Wärme aus deiner Tabelle 10 x 2.707,50 = 27.075,00 €
    plus Anschaffung inklusive Schornsteinsanierung 6.500 € gleich gesamt 33.575,00 €



    3. BHKW
    Beträge aus deiner Tabelle
    Anschaffung 1 x 13.297,00 €
    Zinsen 1 x 385,00 €
    Wartungskosten 10 x 150,00 € = 1.500,00 €
    Heizölkosten 10 x 2.025,00 € = 20.250,00 €
    Schornsteinfeger 10 x 32,48 € = 324,80 €
    Kosten für nicht durch Eigenerzeugung gedeckten Strombedarf 10 x 2.700 kWh x 0,26 € = 7.020 €


    Als Einnahmen fallen an für EEX, KWK Zuschlag; VNN 10 x 1.211,47 = 12.114,70 €
    Zusammengerechnet für BHKW 30.662,10 €



    Das wären im Jahr ca. 300 € Vorteil für das BHKW, theoretisch. Praktisch spricht einiges dagegen.



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo vnloth,


    schön das in der letzten Tabelle die Mehrwertsteuer richtig ermittelt wird. In der alten Ausführung war das noch anders.


    Aber auch diesmal gäbe es mehr als eine Frage.


    z.B. Kostenermittlung BHKW da wird von Inhalt Feld I67 bezeichnet als Nettokosten I68 abgezogen. Was kann von netto noch abgezogen werden?


    Wo sind die Anschaffungungskosten des BHKW? Ist es es logisch, das trotz höheren Invest die Kosten im ersten Jahr unter dem Brennwertkessel liegen?


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo vnloth,


    ich denke deine Tabelle enthält mehr als einen Fehler.


    So ist z.B. deine Mehrwertsteuerberechnung falsch. Anschaffungskosten von 14.280 Euro ergeben einen Nettobetrag von 12.000 Euro und 2.280 Mehrwertsteuer. Installationskosten von 1.000 Euro sind 840,34 Euro netto und 159,66 Euro Mehrwertsteuer. usw.


    Aus 550 Liter zusätzlichem Heizöl wirst du keine 6.233 oder 5.666 kWh Strom erzeugen. Bei einem optimistischen Wirkungsgrad von 85 % werden es etwa 4.675 kWh.


    Wenn dein BHKW im Jahr 2.833 Stunden läuft sind das 32,34 % vom gesamten Jahr. Wie soll in dieser Zeit 40 % des gesamten Strombedarfs selbst erzeugt werden? Was ist mit Zeiten in denen die Last im Haus größer als die Leistung des BHKW ist?


    Die Einsparung durch den selbst erzeugten Strom muss in deiner Rechnung ein Betrag ohne Mehrwertsteuer sein. Diese geht an das Finanzamt.


    Keine Reparaturkosten in 10 Jahren?



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Pukl,


    die aufgezählten Probleme betreffen nur den BHKW- Betreiber und nicht euch als Wärmeabnehmer.


    Was würde sich denn für euch ändern, wenn der Contractor die Wärme mit einem einfachen Gaskessel erzeugen würde? Ich denke wenig. Auch dann will der möglichst viel Wärme verkaufen.


    Den vorhandene Wärmetauscher mit dem BHKW auf der einen Seite und dem Wärmeverteilnetz auf der anderen Seite, könnte man doch auch mit einer Übergabestation von Fernwärme vergleichen. Auch dort liegt das Temperaturniveau der gelieferten Wärme höher als im Hausnetz benötigt. Technik um das anzupassen gibt es seit Jahrzehnten.


    Warum lasst ihr euch nicht einfach in euren Vor- und Rücklauf nach dem Wärmetauscher eine Regelung einbauen, welche außen-temperaturabhängig die Heizungswassertemperatur absenkt und bei sommerlichen Temperaturen die Pumpe ganz abschaltet?



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Alikante,
    Hallo Pukl,


    der Mehrverbrauch hat sicherlich wenig mit der vorhandenen Einrohrheizung zu tun, schließlich hat der 30 Jahre alte Ölkessel unter gleichen Bedingungen weniger verbraucht. Auch die Anordnung des Zählers ob im Primär oder Sekundärkreis des Wärmetauschers hat wenig Einfluss.


    Ich vermute der Ölkessel hat mit steigenden Außentemperaturen die Vorlauftemperatur abgesenkt und im Sommer auch mal ganz abgeschaltet so wie es der Gesetzgeber vorgesehen hat.


    Wenn es nun im Heizsystem keinen Mischer gibt, Vorlauftemperatur wurde einfach über Ölkesseltemperatur geregelt, strömt heute das ganze Jahr 80 Grad warmes Wasser durch das Einrohrsytem und erzeugt die zusätzlichen Kosten.


    Also Pukl sieh doch mal nach, in welcher Höhe sich die Vorlauftemperatur über den Tag bewegt.



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Pukl,


    wenn ich dich richtig verstehe, wird aus dem BHKW nur Wärme zur Raumheizung bereitgestellt. Wie erfolgt die Warmwasserbereitung?
    Weiterhin entnehme ich deinen Angaben, dass der Wärmemengenzähler zwischen BHKW und Speicher angeordnet ist. Ist das wirklich so ? Wie groß ist das Speichervolumen in Liter?



    Hallo Alikante,


    der Verbrauch von 128 MWh mit der Ölheizung ergibt ca. 11 bis 12 Liter Heizöl pro m² und Jahr. Wenn das Haus so alt oder älter als die Ölheizung ist und keine energetische Sanierung erfolgte, ist das nicht schlecht.



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Firestarter,


    dann erkläre Du mir doch mit welcher Summe die kWh aus den Micro-BHKW subventioniert werden muss, damit sie anschließend über den Heizstab als Wärme im Pufferspeicher landet.



    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Gunnar,


    sicher geht es nur ums Geld, natürlich auf beiden Seiten.


    Nun erkläre mir doch mit welcher Subventionssumme die kWh Strom bei den 1 kW BHKW gestützt werden soll? Mit den neuen Wartungsverträgen liegen die Erzeugungskosten beim Ecopower 1.0 über 45 Cent netto pro kWh.


    Und weiter zu den Brennstoffzellen. Selbst wenn mit Subventionen die Einbaukosten bei 15.000 € liegen, ergeben sich ebenfalls Kosten von über 40 Cent pro kWh.
    Also wieviel Förderung ist zum kostendeckenden Betrieb nötig?


    BHKW und und geringe Kosten im Einfamilienhaus verträgt sich einfach nicht. Da bleibt als Alternative nur VSM.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Gunnar,


    selbst wenn die 1 kW BHKW verschenkt würden, wäre das für den Betreiber nicht automatisch mit einem Gewinn verbunden.

    Bei 0,- € Anschaffungskosten und keinen Kosten für das Erdgas durch Verrechnung mit der gegenwärtigen Förderung, kann er mit folgenden Einnahmen rechnen.


    4.000 Stunden Laufzeit im Jahr und somit 4.000 kW Strom ergeben bei 1.500 kWh selbst verbrauchtem Strom 1.500 kWh x 24 Cent = 360 €. Werden für die restlichen 2.500 kWh vom Netzbetreiber 4 Cent bezahlt sind das weitere 100 €.
    360 € + 100 € = 460 €

    Wie soll da bei den aktuellen Kosten für Wartung und Reparatur etwas über bleiben ?


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Gunnar,


    Bei 4000 Betriebsstunden im Jahr gäbe das bei 3000 kWh selbst genutztem Strom einen Deckungsbeitrag von 3000 x (24 - 20 Cent) = 120 Euro.
    1000 kWh Stromverkauf x (4 - 20 Cent) = minus 160 Euro
    21200 kWh Wärme x (7-4 Cent) = 636 Euro
    In der Summe sind das 600 Euro.


    Um nach 10 Jahren mit Plus/Minus Null abzuschließen, darf das BHKW unter der Vorausetzung das innerhalb der 10 Jahre keine Reparaturen anfallen maximal 6.000 Euro kosten. Ist das realistisch?


    Weiterhin bedarf es für 3000 kWh selbst genutzten Strom in 4000 Stunden eines Jahresstromverbrauchs in Richtung 10000 kWh.
    Interessant wären natürlich auch die Wirkungsgradangaben für ein BHKW ohne Brennwertnutzung. Da sieht es nämlich noch trüber aus.



    Mit freundlichen Grüßen

    Die Frage war, was kostet die kWh Strom aus dem BHKW.
    Um das zu ermitteln bedarf es den Vergleich der Ausgaben und Einnahmen mit den erzeugten kWh. Da spielt es keine Rolle welchen Wert der Netzbetreiber für eine fiktive Hin- und Rücklieferung angiebt. Dieser Wert dient nur zur Ermittlung der pro kWh eigenverbrauchten Stroms zu zahlenden Umsatzsteuer. Wobei ich mir nicht sicher wäre, ob in Zukunft wohl eher die üblichen Stromkosten als Bemessungsmaßstab dienen werden.


    Die wirklichen Kosten ergeben sich aus Plus und Minus auf dem Bankkonto. Genau dieses hat Sailer richtig errechnet. Nur geht seine Rechnung von einem recht optimalen Zustand aus. Werden statt 75% des erzeugten Stroms nur 50 % selbst genutzt steigen die Kosten pro kWh auf 30 Cent. Kommen jährlich nur 100 Euro Reparaturen dazu, sind das weitere 5 Cent pro kWh. Bis hierher alles netto, also plus Umsatzsteuer.


    Und das soll ich nun in Kauf nehmen, um einen Tilgungszuschuss zu bekommen? Der Nichtschildbürger müsste sich da eigentlich fragen, ob es nicht besser wäre, die 10.000 Euro Aufpreis für ein BHKW gleich in eine bessere Gebäudehülle zu investieren ?


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Alikante,


    zwei Fragen


    An welcher Stelle wird die Information verbreitet, dass sich unter 4000 kWh Stromverbrauch ein BHKW nicht lohnt?


    Mit welchem Gewinn darf ein BHKW-Betreiber rechnen, wenn er 5000 kWh Strom benötigt?




    Mit freundlichen Grüßen