Beiträge von Ein Dachs in Bebra

    Wer das damals verbrochen hat... Die Firma die mir den Dachs verkauft hat. Nur gab es die Firma nen dreiviertel Jahr danach nicht mehr :-(


    Das Problem ist auch das ich nicht unter 55Grad bei dem Pufferspeicher gehen kann, weil er sonst beim Brauchwasser erwärmen zu lange brauch.
    Regelungstechnisch war es noch schlimmer. Am anfang hatte der Laufzeiten das er in die Tacksperre oder wie sich das genau nennt gegangen ist.


    EInen Hydraulikplan werde ich noch erstellen. Ob ich das heute noch mache weis ich nicht. Bin gerade von einer amublanten OP aus dem Krankenhaus heim gekommen. Also bitte die nächsten Stunden keinen Plan erwarten :D


    Hydraulisch ist das ganze sehr einfach aufgebaut.
    Dachs geht direkt auf einen 600L Pufferspeicher.
    Vom Pufferspeicher über eine U-Pumpe zum Ölkessel.
    Im oberen drittel von dem Pufferspeicher ist ein Thermostat welche die Pumpe freigibt sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist.
    Das ganze ist miteinander verknüpft.
    Wenn der Pufferspeicher seine Mindesttemperatur erreicht hat wird der Ölbrenner gesperrt.
    Benötigt der Ölkessel Wärme schaltet dieser die U-Pumpe zwischen dem Pufferspeicher und dem Ölkessel so lange ein bis der Ölkessel seine Temperatur erreicht hat.
    Sinkt im oberen Drittel von dem Pufferspeicher die Temperatur unter den eingestellten Wert wird die U-Pumpe gesperrt und der Ölbrenner freigegeben.


    Ich hoffe ich konnte das einigermassen logisch rüberbringen.


    So, nun könnt ihr die Hände über den Kopf zusammenschlagen.. :-)_:-)|:-(


    VG Uwe

    Kann man so sehen.
    Der Ölbrenner wird aber solange gesperrt bis der Pufferspeicher im oberen Bereich auf ca 50 bis 55 Grad runter gefahren ist. In dem Moment wird auch die U-Pumpe zwischen Pufferspeicher und Ölkessel ausgeschaltet bis der Pufferspeicher im oberen Drittel wieder auf Temperatur gekommen ist.


    Die Steuerung von dem Ölkessel steuert auch die Pumpe vom Pufferspeicher. Das Bedeutet: Ist der Pufferspeicher warm genug wird die so lange eingeschaltet bis der Ölkessel die benötigte Temperatur erreicht hat.

    Ok. Danke.. Nun weis ich auch was mit SPL gemeint ist :D


    Wegen der Einbindung. Ist damals ganz einfach gelöst worden.
    Dachs geht auf den Pufferspeicher.Temperaturfühler vom Dachs unten im Pufferspeicher.
    Mit ner UPE25/30 wird das Wasser zu dem Ölkessel gepumpt. Dort wird es leider ziemlich durchgemischt. Kesselwasserinhalt ca 75L. Lies sich damals aber nicht anders lösen. Der Ölkessel verteilt es einmal für den Warmwasserspeicher bzw über einen 4 Wegemischer zu dem Heizkreisverteiler.
    Pufferspeichergrösse 600L. Mehr ging nicht in den Raum rein. Wir waren froh das wir damals noch den Dachs und den Pufferspeicher in den Raum stellen konnten. Wegen der Deckenhöhe ging auch kein höherer Speicher rein.


    Und wegen dem SPL. Plus 5 bis Null Grad. Kommt eben immer auf den Wärmebedarf an. Bei der Gebäudegrösse kommt es aber gut hin mit 10KW an Wärmeleistung bei ca 5 Grad.

    Hallo,


    eine Frage. Was ist die "SPL"??


    Zur der Gebäudegröße. Altbau, Gebäude ist L-Förmig. 2 Familiengeschäftshaus. Viele Aussenwände und ca 450m² die beheizt werden. En Teil steht jetzt aber leer.


    Wenn der Spitzenlastkessel erst bei -15 Grad mithelfen müste würde ich mich freuen das der Altbau 1930 so gut gedämmt ist.
    Dann hätte aber der Dachs keinen Sinn gemacht, weil -15 Grad haben wir nicht sehr oft bzw sehr lange.
    Bin froh das der Dachs so zwischen 0 und plus 5 Grad schon voll ausgelastet ist und gute Laufzeiten hat.


    VG Uwe

    Hallo Axel,


    danke für Deine schnelle Antwort.


    Die ca 12 Liter waren die Menge, die sich der Dachs innerhalb 2700 Std. reingezogen hat.
    Nach dem Zylinderkopf incl Kolben neu eingebaut sind ist er nach ca. 1000Std auf Störung gegangen wegen Schmierölmangel.
    Dann wurde von der Senertecniederlassung auf MAX aufgefüllt. Als dann die Wartung erfolgte war der Ölstand bei ca. MIN angelangt. Restöl eben 5-6L


    Wärmetauscher und Leitblech hatten keine festen Ablagerungen. Wurde auch nicht gereinigt.
    Da der Dachs wegen Wartung stand wurde die Anlage bei der Wartung kurz gestartet worden. Abgasgegendruck gemessen nach ca 5Min. Das dann der Wärmetauscher mit einer dünnen Russschicht überzogen ist finde ich normal. Gegendruck mit neuem Russfilter 118mbar. Gehe davon aus dass das Abgasrohr soweit ok ist, weil das beim Tausch vom Zylinderkopf überprüft wurde.


    Was ich noch vergessen hatte. Mir wurde auch von de Senertecniederlassung gesagt als ich mit denen wegen dem Motorenölverbrauch gesprochen hatte. Das liegt auch daran das wir teilweise kurze Laufzeiten hätten. Im Sommer habe ich durchschnittlich 2Std. Laufzeit je Start. Wenn die Aussentemperatur unter ca.5 Grad Plus fallen muss mein Ölkessel 35-43KW mit einem 27KW Blaubrenner davor helfen um alles warm zu bekommen.


    Wasserwerte wurde jetzt auch noch bei der Wartung gemessen. PH 8-9 / Härte 5. Anlage wurde bis jetzt immer mit Trinkwasser gefüllt.
    Was sind eigendlich so die Grenzwerte? Habe mich mal im Internet schlau gemacht aber so richtig nichts gefunden. Angeblich wären PH Werte von 8-9 normal. Wasserhärte 2.
    Ist das jetzt neuerdings neu das die Wasserwerte gemessen werden?


    VG Uwe

    Hallo alle zusammen,


    ich hoffe Ihr könnt mir ein paar Tips zu meinem Dachs geben.
    Anfang 2010 ist er wegen Kolbenringbruch stehen geblieben. Es wurde ein Austauschzylinderkopf montiert. Seitdem ist vieles schief gelaufen. Senertec scheint es egal zu sein was sie Verkaufen. Auslassventil mit 0,62mm. Von der Senertecniederlassung kann ich auch keine Hilfe erwarten. Habe jetzt die erste Wartung nach dem Zylinderkopftausch machen lassen... Der Russfilter hatte 325mbar Gegendruck. An dem Auslassventil ist das Ventilspiel immer noch genauso gross. 12Liter Motorenöl hat er sich innerhalb von den 2700 Stunden reingezogen.
    Bis jetzt bin ich immer nur von der Senertecniederlassung vertröstet worden. Ich denke mir mal das die das alles solange hinziehen bis die Garantieleistung / Gewährleistungszeit rum ist und der Zylinderkopf wieder kaput ist.
    Gespräche mit der Niederlassung sind leider immer im Sande verlaufen. Man wird vertröstet. Das würde sich noch einstellen.. Der Ölverbrauch würde noch runtergehen, das ventielspiel sich verkleinern usw. Oder es ist komischerweise nie die Person da die dafür zuständigt ist.


    Schriftlich konnte mir die Niederlassung das leider auch nicht mitteilen.
    Aber anscheindend scheint es nicht schlimm zu sein dass das Auslassventil 0,62mm hat. Das würde sich ja mit der Zeit geben.
    Es wäre auch normal das ein Autauschzylinder zuerst einen erhöhten Ölverbrauch hat. 12Liter in 2700 Stunden wären normal.
    325mbar Abgasgegendruck nach 2700 Stunden. Abgastemperatur 160 Grad. Störung wegen nicht erreichter Leistung beim Russabbrand. Dann wird eben der Filter bei jeder Wartung gewechselt.


    Ich hatte in den ganzen Jahren vorher die Anlage selbst gewartet aber solche extreme Abgasgegendruckwerte nie gehabt.


    Jetzt würde mich mal interessieren ob hier schon mal jemand nach einem Zylinderkopfaustausch solche Probleme hatte.
    Wenn ich mir das ganze anschaue was da nach dem Tausch von dem Zylinderkopf passiert ist. Da muss ich mich fragen ob Senertec überhaupt eine Qualitätssicherung hat. Anscheinend nicht. Hauptsache der Kunde hat sein Geld bezahlt und wenn der Dachs sich eben kaputläuft kann er den nächsten kaufen.


    Irgendwie habe ich meinen glauben an Senertect und den Dachs verloren. Man bekommt für viel Geld einen in meinen Augen defekten Austauschzylinderkopf, wird vertröstet, hingehalten.
    Eigendlich dachte ich mir das man nach einem Zylinderkopftausch wieder einen Dachs hat der ohne grössere Probleme läuft und nicht zu einem Russfilter fressenden Ölsäufer wird.


    Hat jemand einen ählichen Fall gehabt, bzw wie ist das ganze ausgegangen?


    Würde mich über eine Antwort freuen.


    VG Uwe

    Hallo,



    hatte im Februar / März hier schon einmal berichtet als der Dachs mit zwei gebrochenen Kolbenringen stehen geblieben ist.
    Es ist damals der Zylinderkopf incl. Kolben getauscht worden. Leider war das Ventilspiel vom Auslassventil mit 0,62mm zu groß. War auch schon das grösste Ventilplättchen eingebaut.
    Aussage von Senertec. Erstmal so laufen lassen. Das würde sich noch verkleinern. Bei der nächsten Wartung nochmal nachmessen.


    Nun ist der Dachs mit Fehler 72 stehengeblieben. Öldruckmangel. :( In nicht mal 1000 Stunden hat er sich das Motoröl reingezogen. Abgasgegendruck ist nun auf 170mbar gestiegen. Auslassventil lag immer noch bei 0,62mm. Konnte es damals schon nicht glauben das sich das Ventilspiel so stark verändert.


    Von der Senertec Niederlassung kam jetzt nur der Kommentar "Ja, wir kümmern uns da rum". Ich will nur hoffen das die sich nun einig werden was mit dem Dachs passiert. So langsam verliere ich mein Glauben an der Qualitätssicherung bei der Herstellung. Nen Ölzylinderkopf mit 0,62mm Ventilspiel der sich das ganze Motorenöl in ca 1000 Stunden reinzieht. Da muss doch echt was falsch gelaufen sein. :(


    Hat jemand schonmal ähnliche erfahrungen gemacht das der Dachs nach einem Zylinderkopftausch zum Ölfresser wurde?


    Gruss Uwe

    Hallo,




    will mich nun auch endlich nochmal wegen dem grossen Ventilspiel melden.


    Lt. Aussage von Senertec wäre das grosse Ventilspiel nicht schlimm und es würde sich noch verändern. Soll also bis zu der nächsten Wartung abwarten.
    Aber ich kann mir echt nicht vorstellen das sich das Ventilspiel von 0,62 auf 0,5 verkleinert.


    Bin mal gespannt wie es bei der nächsten Wartung aussieht.




    VG Uwe

    Hallo alle zusammen,




    will auch mal wieder etwas zu meinem Dachs sagen.


    Heute war der Tag gewesen wo die Senertecniederlassung den Dachs zerlegt hatte.


    1. Kolbenring zweimal gebrochen. ;( Der 2. Kolbenring einmal durch. ;( ;( Ne tiefe Rille in der Zylinderlaufbuchse :schimpf: Ölstand ca 6cm. Obwohl die letzte Wartung vor ca 1800 Stunden war. Hat also durch den Kolbenring mehr Öl gefressen.


    Also volles Programm. Neuer Zylinderkopf, Kolben usw.
    Den alten Russfilter testweise reingemacht. Abgasgegendruck ca 280mBar. Der Russfilter hat warscheinlich das viele Öl nicht so vertragen.


    Neuer Russfilter rein. 140mBar. Nach ca 20 Minuten 170mBar ?(


    Abgaswärmetauscher mit Wasser gereinigt.


    Den nächsten neuen Russfilter rein... Nochmal 20 Minuten laufen lassen 130mBar.




    Nur ein kleines Problem muss noch gelöst werden. Auslassventil hat 0,62mm. Ist schon das grösste Ventilplättchen drinne was es gibt. Anruf bei Senertec . Sie wollen das abklären und sich nochmal telefonisch melden. Auf die Frage was nun passieren soll kam nur der Kommentar "Wäre nicht so schlimm. Die Anlage erstmal so laufen lassen". Bin mal gespannt was daraus wird. Auslass bei den Ölern soll sonst 0.5mm sein.




    Die Anlage läuft erstmal. Vier Wochen kein Strom erzeugt. Das wird sich auf den Stromrechnungen auch bemerkbar machen ;(




    Ich melde mich wieder wenn es was neues gibt...




    Gruss Uwe

    Muss mich wegen der Kleinen Wartungskit berichtigen. Stand noch dabei mit MRF. Wie MehrwegRussFilter. Hatte das leider übersehen. Da hätten die auch gleich grosses Wartungskit hinschreiben können. Aber dann kommt das mit den Preis auch hin.


    Der Schock sass heute morgen doch zu tief als ich den Kostenvoranschlag gelesen habe.



    Und wegen den Wartungen. Die Firma die den Dachs verkauft hatte war nach nen Jahr leider insolvenz gegangen. Nen Bekannter von mir war da auch Dachspfleger gewesen und der hat mich eben in die Wartung eingeweiht :D


    Komme selbst aus der Heizungsbranche also ist mir sowas auch nicht unbekannt.



    Bin nun mal gespannt wie das mit der Kulanz aussieht.



    Gruss Uwe

    Hallo alle zusammen,




    will Euch mal auf dem Laufenen halten wie es im meinen Dachs aussieht.


    Kostenvoranschlag ist heute per Post angekommen.




    Austauschzylinder mit Kolben und Zylinderbuchse incl Ventilsitze und Ventilschaftführungen. ca 1100Euro


    Dazu noch das kleine Wartungskit. ca. 360 Euro ( Das kleine Wartungskit ist aber auch sehr teuer geworden. Für die 12 Liter Motorenöl und die vier Filter hatte ich auch schonmal weniger bezahlt)


    Plus MwSt. Arbeitslohn zusammen 2100 Euro ;(




    Mit Kulanz darf ich auch nicht rechnen. Die Senertecniederlassung hat gleich gemeint ich soll Senertec direkt anrufen. In Schweifurt wurde ich an die Niederlassung verwiesen. Die Niederlassung meinte gleich.. Nee, sie haben ja die Wartungen selbst gemacht.


    Na Klasse... Ob der Kolbenring noch leben würde wenn die Niederlassung das Motorenöl reingekippt hätte... Das bezweifel ich stark |:-( Ich habe mich ja bei den Wartungen an die Angaben gehalten.




    Hat schon jemand Erfahrungen mit Kulanz bei einem Kolbenringbruch gemacht und selbstgewartete Anlagen?




    Gruss Uwe

    Hallo Joachim,



    vor der letzten Wartung ist er ca 100 / 200 Stunden vor Ablauf wegen Motorenölmangel auf Störung gelaufen. Zwei, drei Wartungen vorher hatte er ungefähr die selbe Zeit gehabt wo er vor der Wartung wegen Ölmangel rumgemeckert hat.


    Ansonsten war es immer so das bei der Wartung ca.6 Liter Motorenöl drinne waren. Nachgefüllt wurde zwischendurch keins.



    Hat keine Anzeigen gehabt. Ist einfach stillschweigend gestorben ;(



    Gruss Uwe

    Hallo Axel,



    danke für die Info. Es war die Fehlermeldung 31. Die zeigt er nun nicht mehr an. Es war ein Wackelkontakt an dem berühmten Stecker.


    Er muss aber noch ein anderes Problem haben. Er versucht zu starten, Anlasser dreht, will aber aber nicht Starten. Habe mal auf verdacht die Einspritzdüse getauscht, obwohl die noch 900 Stunden bis zur nächsten Wartung durchhalten sollte. Daran lag es leider nicht. Meinen Bekannten, der mal Dachspfleger war, wollte ich am späten Abend auch nicht noch nerven. Den werde ich mal im laufe des Tages anrufen. Da soll er mal nen blick draufwerfen.



    Bist jetzt ist der Dachs ca 25000 Stunden ohne grosse Probleme gelaufen. Am Anfang hatte die ENS Platine und nen Magnetventil ärger gemacht. Danach nur die üblichen Wartungen.



    Will nur hoffen das es nichts grösseres ist. Man hört ja ab und zu so Horrorgeschichten mit Kolbenringe und Zylinder. Motorenölverbrauch war bis jetzt auch immer im normalen Bereich. Bis jetzt hat er er nur zweimal ne Störung gehabt wo er ca 100 bis 200 Stunden vor der Wartung wegen Schmierölmangel nicht mehr wollte.



    Soweit war er bis jetzt also Pflegeleicht gewesen :)


    Er ist auch kein Kurzstreckenläufen. So ab Null Grad muss sogar der Spitzenlastkessel helfen um das Haus warm zu halten.



    VG Uwe