Beiträge von Solardachs

    Es ist doch Schwachsinn, wenn Politiker nur die Richtung vorgeben sollen! Wenn der Karren dann im Dreck steckt, soll ihn wieder jemand anderer rausziehen?


    Zumindest die Fachpolitiker in den Fraktionen sollten schon wissen, wovon sie sprechen. Nur diesen Eindruck habe ich in letzter Zeit zu häufig aber auch nicht mehr - es zählt nur noch Ideologie.

    Ich bin vor einer Woche durch Zufall auf die

    go-eCharger Home+ gestoßen (https://go-e.co/go-echarger-home/)

    Diese Wallbox hatte für mich mehrere Vorteile - u.a. ist sie sehr mobil und damit auch nicht melde- o. genehmigungspflichtig

    Das habe ich ja hier schon mal geschildert.


    Aber die beste Ergänzung zu dieser Wallbox ist der OpenWB-Standalone!

    https://openwb.de/shop/?product=openwb-standalone

    (Danke an den Vertrieb von go-eCharger für den Tip :thumbup:)


    Dieses kleine Raspberry-Teil für 99,- € regelt jetzt die Ladung von meinem E-Auto. Es kommuniziert bei mir mit dem SMA HomeManager, dem SMA EnergyMeter und einer SMA WebBox, dem SMA SunnyIsland und dem BMW i3

    "Sprechen" kann das Gerät allerdings mit einer Vielzahl an anderen Datenquellen (z.B. SolarLog / Stromzähler / WR / E-Autos usw.)


    Es werden aktuelle Erzeugung / Einspeisung / Bezug / Ladezustand Batterie stationär / Ladeleistung Auto und Batterieladung angezeigt und geregelt. Es können unterschiedliche Lademodi definiert werden (Vorrang Speicher o. Auto) / Nur PV / Sofort / Nur PV + Mindestladung usw.

    Nebenbei werden alle anfallenden Werte geloggt. Endlich bin ich in der Lage die Erzeugung meines Dachses wie eine PV-Anlage zu loggen und zu visualisieren. Das in mein Auto nur noch BHKW + PV Strom wandert, sollte jetzt endgültig geklärt sein. Da meine Eigenverbrauchs-PV Anlage knapp 50 kWp hat und der Dachs November bis März praktisch 24/7 läuft, dürfte dies relativ problemlos klappen.


    Ich bin schlichtweg begeistert und der Support ist bisher hervorragend. Es wird auch auf spezielle Wünsche schnell und unproblematisch eingegangen - in der nächsten Software-Version sollen z.B. zwei unterschiedliche Erzeugungsanlagen visualisiert werden können. Darauf warte ich beim SMA HomeManager schon seit Jahren.... :sleeping:



    Ich will diese kleinen aber innovativen Firmen vielen potenziellen Kunden bekannt machen, weil ich denke sie sind es wirklich wert! Ich betone aber ausdrücklich, daß ich an diesen weder beteiligt bin oder sonstige Beziehungen dazu unterhalte. Nicht das hier jemand auf falsche Gedanken kommt...

    Weil man bei uns selbst mit Baugenehmigung nicht mehr sicher sein kann, ob man tatsächlich auch in Betrieb gehen kann!

    Und das betrifft nicht nur dieses Kraftwerk - Bananenrepublik läßt grüßen!


    Und im übrigen ist das Kraftwerk "ineffizient", hat ja nur mit der KWK-Auskopplung 60% Wirkungsgrad - elektr. 45% - und wäre für fast die Hälfte als "Bahnstrom" genutzt worden.

    So sieht heute bei uns "Umweltschutz" aus...

    bkohl :


    Du weißt aber schon, wo Porto Santo liegt?

    Winter, Nebel usw. dürften da relativ wenig Einfluss auf die PV-Produktion haben - Großverbraucher sollten da auch nicht viele sein.


    Und Du bekommst keine Freigabe von den Autoherstellern, um die Batterie zu entladen. Versuch ich nämlich gerade, weil das für mich die Lösung dafür wäre, meine letzten 6000 kWh Bezug (ca. 10% des Gesamtbedarfs) gegen Null zu drücken. Wenn ich den i3 mal kurzfristig mit 11 kW entladen könnte, wären meine Lastspitzen zu einem Großteil abgefedert.

    Im Übrigen, stell Dir mal vor es wäre möglich. Was da auf das Niederspannungsnetz zukommen würde...

    Diese Aussage ist doch naiv, was hilft Dir eine rechnerische Null?

    Strom muss genau zu dem Zeitpunkt produziert werden, wenn er verbraucht wird!


    Die Exporte laufen doch nur, wenn bei uns zuviel da ist (PV + Wind). Ansonsten haben wir heute schon oft Importe, um den Laden halbwegs am laufen zu halten...

    Und wenn Du ohnehin zuwenig hast, sind 10 Gigawatt eine Menge Holz!

    Ich beziehe mich (wieder mal) auf die Grafik!


    Es sind noch DREI Jahre und kein Mensch hat einen Plan wie es wirklich funktionieren soll - selbst die Stromtrassen sind nur geplant, nicht gebaut!

    In der Phantasie mit man KÖNNTE, SOLLTE, MÜSSTE ist alles möglich - die Realität ist aber der Maßstab.


    Ich habe vor ein paar Tagen irgendwo gelesen, daß mittlerweile so mancher Grüner Politiker schon ins Grübeln gerät, wie er es der Basis erklären soll, wenn die AKW noch länger laufen müssen.

    Die Geister die ich rief...

    Und wer soll Deine Wünsche bezahlen?


    Bei uns in der Gemeinde darf ich keine Freifläche PV bauen, selbst wenn ich wollte! Landschaftsbild...

    Versuch mal in Bayern eine WKA zu bauen mit der H10 Regelung

    Bei uns war auch mal ein Pumpspeicherwerk geplant - da zünden Dir die örtlichen Grünen die Hütte an

    Biogas ist verpönt wegen der Vermaisung - die wäre wenigstens regelbar

    Etc...


    Viele Spaß mit der Energiewende - Kopfgeburt einer abgehobenen „Elite“, welche aber selbst nach dem St. Florians Prinzip lebt!

    Das wäre mir neu, daß PV-Anlagen geregelt werden nach der Frequenz!


    Die können höchstens in Stufen geschaltet werden - wobei die "Nichteinspeisung" ersetzt werden muss. Das EEG zahlt für Strom der nicht produziert wurde...


    Und gerade Abbildung 26 auf Seite 34 zeigt doch ganz ganze Problem sehr deutlich - trotz der Kombination aus PV+Wind:

    Über 1000 Stunden jährlich werden weniger als 5 GW produziert und fast der gleiche Zeitrahmen (weit) jenseits von 30 GW - Faktor 6!!!


    Und dieser Faktor wird relativ konstant bleiben - egal wie groß der Ausbau ist.

    32 Haushalte (!) - der größte Stromverbraucher vermutlich die alte Gefriertruhe von Tante Trude, oder?

    Die unterbrechungsfreie Stromversorgung bekommt sogar meine Notstromaggregat hin, wenn ich 35kW Last am laufen haben - das dürfte vermutlich mehr Netzlast sein, als die 32 Haushalte zeitgleich ziehen...


    Natürlich funktioniert sowas im kleinen Maßstab gut, aber es müssen eben auch Großverbraucher in dem System mit drinnen sein und was würde der PV-Anlagenbetreiber sagen, wenn seine Anlage regelmäßig runtergeregelt wird weil der Strom nicht gebraucht wird? Einspeisevergütung ade...

    Das wird auch heute schon bei größeren Anlagen manchmal gemacht, aber mit Ausgleich - genau wie bei Wind. Aber ab einer gewissen Größenordnung wird das unbezahlbar!


    Im Bezug am meine Grafik z.B. bei einer Verfünffachung der Windkraft - da wäre oft ein Großteil einfach ausgeschaltet! Bei Flaute wäre es trotzdem zu wenig und bei normalen Bedingungen immer zuviel. Wer soll das bezahlen?

    Weil die Trägheit der großen Generatoren die Stromschwankungen "auspendelt" - allein durch die große Masse in Bewegung. Das gibt genügend Zeit, um andere Versorger nachzuregeln. Das ist ein fast selbst regulierendes System - kann PV und Wind in dem Umfang und der Geschwindigkeit praktisch nicht leisten!


    Und mit Deinem "es muss es nicht..." liegst Du eben total daneben - wenn plötzlich viel Strom zusätzlich gezogen wird, würd die Netzfrequenz zu stark sinken. Was dann passiert, siehst Du ja gerade an Deiner Insel...


    Das ist wie in der Landwirtschaft - viele reden über Dinge mit, welche sie im ganzem Umfang gar nicht überblicken!

    Naja, ich habe da meine Zweifel!

    Mit Ohu 2 wird 2022 das modernste KKW abgeschaltet, welches aktuell ca. 13% des bayerischen Strom liefert - ohne Not!

    Gleichzeitig ist die Ersatzversorgung überhaupt nicht gesichert - weil die Stromtrassen BESTENFALLS in der Planung sind.


    Wenn dann bis 2030 - oder wenn es nach so manchem neunmalklugen "Aktivisten" geht noch früher - auch noch die Kohle wegfällt, dann wird es spannend! Beispielhaft ist in der Grafik die Stromerzeugung aus der vierten Woche 2019.

    Man nehme da mal alles raus was rot (Kernkraft), schwarz (Steinkohle) oder dunkelbraun (Braunkohle) ist - dann bleibt eine riesige Lücke welche bis in 10 Jahren gedeckt sein will!

    Selbst eine Verfünffachen der Windkraft würde diese Lücke (z.B. 24.01.) nicht füllen können und vom Ausbau Wasserkraft oder Pumpspeicherkraftwerke kann man höchstens träumen - da sind die örtlichen Grünen sofort auf den Barrikaden wie man bei uns im Landkreis sieht!




    Und das Vorhalten der ganzen Reserveleistung kostet wahnsinnig viel Geld - wir sind jetzt bei brutto ca. 30 Cent die kWh. Da brauche wir dann über 40 Cent nicht mehr zu jammern. Wenn die Elektromobilität noch wirklich stark kommen sollte, werden die Lücken immer größer!

    Ich hatte ein Angebot meines Elektrikers für eine feste Wallbox. Wäre bei schlechterem Funktionsumfang um einiges teuerer gewesen und wäre auch noch meldepflichtig. Wenn ich kann, versuche ich solche Dinge zu meiden...


    Außerdem ist der größte Vorteil, wenn ich jemanden mit Starkstromsteckdose ;) besuche, kann ich meinen "Schnell-Lader" in den Kofferraum schmeißen - das erhöht für mich den Wert dieses Autos ungemein :thumbup: Bin dann nicht mehr darauf angewiesen, um Umkreis nach einer passenden Ladestation zu suchen und damit Zeit zu verschwenden.

    Und eine 16A Dose hat doch fast jeder in der Garage - sind 11 kW Ladeleistung dreiphasig

    Bin gerade dabei das mit 3 MULTIPULS II 3000 zu realisieren. Ich denke bis ende April ist es umgesetzt und ich kann die Info geben ob es funktioniert. Die Stromaufnahme beim Startvorgang kann ich am Donnerstag oder Freitag mal messen, da meine Messzange zur Zeit noch verliehen ist...

    Ob es funktioniert hängt natürlich auch von der Entladeleistung der Batterie ab, in meinem Fall sollte es daran nicht scheitern BYD 13,8...

    Und? Läuft die Anlage schon?

    Und kannst Du damit den Dachs hochfahren?