Beiträge von Solardachs

    Ich habe mal meinen Baustrom für einen Neubau auf der gleichen Flurnummer einfach aus meinem Keller abgezapft - das Haus war mit 35A abgesichert und ich habe eine 32A Steckdose vom Elektriker an der Hauptverteilung inkl. eigner 32A Sicherung anbringen lassen.


    Die Stadtwerke hüpften zwar im Dreieck, aber ich stellte mich auf den Standpunkt ich habe für 35A bezahlt (Anschluss) und soviel darf ich auch ziehen - letztendlich wollten sie das Faß dann doch nicht aufmachen und haben mich gewähren lassen. Die Steckdose ist heute noch da - das Gesamtobjekt ist mittlerweile mit 100A abgesichert wegen der PV-Anlage und die Sache war wesentlich günstiger als die Installation eines Baustromkastens.

    Ich verstehe ohnehin nicht, warum man Heizöl generell aus dem Programm nimmt!

    Es gibt viele ohne Erdgasanschluss mit vorhandener Heizöl-Infrastruktur und Interesse an einem BHKW.


    Da will ich nicht auf Flüssiggas umrüsten, wo dann irgend ein Tank in der Gegend rumsteht...

    Naja, nach Deinem Beitrag ist es ja eher das Gegenteil:


    - der Wohnstandard wird nicht erhöht (da ja das BHKW ohnehin schon da ist)

    - der Gebrauchswert wird ebenfalls nicht besser, weil es dem Heizkörper egal ist wo die Wärme her kommt

    - die Nutzungsdauer ändert sich nicht, weil der Spitzenlastkessel z.B. auch alleine weiter arbeiten könnte wenn das BHKW wegfällt


    Zumal das BHKW vom Gesamtwert selbst bei einem kompletten Neukauf weit unter der 15% Wertgrenze des Gesamtobjekts liegen würde, was zumindest zeitnah zu einer Neuanschaffung eines Gebäudes eine Rolle spielt - aber auch hier keinerlei Relevanz hat, weil das BHKW in einem Gewerbebetrieb bilanziert ist und somit weder unter V+V noch ins Privatvermögen fällt.


    Da geht es mir um die Frage, ob ich einen IAB machen kann/soll - was aber nur bei einer Behandlung der 50% Modernisierung als Neuanschaffung möglich ist. Da ich zwei Dachs Anlagen modernisieren will, sind es doch gute 30.000,- € netto...

    Boschdienst - meiner macht Anlasser i.d.R. bis zum nächsten Tag


    Wenn es schon länger "kratzt" kann natürlich auch der Zahnkranz schon ein wenig beschädigt sein.

    Da wirkt dann eine Handfeile Wunder, wenn tatsächlich Grate da sind - aber erst muss das Ritzel und der Magnet funktionieren

    Die Leistung ist eher kosmetischer Natur zum Autoladen!


    Bei 50qm Dachfläche bekommt Du grob 5-7 kWp aufs Dach

    Nachfolgend ist die theoretische Prognoseleistung in kW je Monat einer meiner Anlagen je kWp dargestellt:



    Das heißt für Dich, im Januar erzeugt Deine 5kWp Anlage (5x11,9) ca. 60kWh Strom - mein i3 braucht ca. 16 kWh auf 100 km

    Da davon aber noch der Hausverbrauch weggeht und Du nicht immer an der Ladesäule stehst wenn gerade die PV-Anlage läuft kannst Du Dir ja vorstellen was dann geht.


    Ich wage mal zu behaupten, als Arbeitnehmer der jeden Morgen weg fährt und Abends wieder heimkommt, kannst du 2/3 des Jahres praktisch vergessen!


    Das ist übrigens auch der Grund, warum ich Wärmepumpen in Kombination mit PV für Schwachsinn halte!

    Wenn die Sonne scheint, braucht man keine Wärme und wenn es kalt ist, dann hat mein keine / zuwenig Sonne.


    Aber die Werte der PV-Anlage laufen genau entgegen eines BHKW - darum ist das die optimale Kombination!

    Sagen wir mal so: der Pfleger ist für weit über 100 Maschinen zuständig, daher gehe ich von einer gewissen Erfahrung aus

    Wobei er in seinem Portfolio angeblich nur fünf Heizöl-Maschinen hat.


    Zur Sachlage:

    Der Abgasgegendruck ist eben nicht auffällig: Vor der Wartung 170 und nach der Wartung 120 mbar - wobei der Rußfilter, die Kanäle und das Leitblech komplett mit schwarzem Ruß eingesaut waren. Deutet ja eher auf schlechte Verbrennung hin und die Düse war eigentlich überfällig. Warum sollte man sich dann noch näher mit der Situation NACH dem Rußfilter beschäftigen, wenn die Werte brauchbar sind???


    Meinst Du tatsächlich, daß der Fühler einen defekt hat?

    Würde aber noch immer nicht die extreme Menge an Ruß erklären, oder?

    Mein alter Dachs mit mittlerweile fast 60.000 Bh macht mir allmählich Sorgen!


    Heute war zur Abwechslung der Dachspfleger da, weil ich in letzter Zeit sehr viel Ruß im Filter hatte und gleichzeitig die Abgastemperaturen stark angestiegen sind. Daher hatte ich sogar zwischen der Wartung nochmals meinen Ersatzfilter rein gemacht. Nun dachte ich, machen wir mal wieder volles Programm und ich lass den Profi ran.


    - Rußfilter und Leitblech

    - Einspritzdüse

    - Wärmetauscher auskochen

    - Ventile eingestellt (Auslaß war an der Grenze und wurde nachgestellt)

    - Ölverbrauch lag bei ca. 4 Liter auf das 2700 Bh Wartungsintervall

    - alle Filter und Öle


    Vor der Wartung war der Abgasgegendruck bei ca. 170 mbar und nach der Wartung bei 120 mbar.

    Da die Abgastemperatur aber trotzdem sich bei ca. 512°C einpendelte, haben wir vorsichtshalber auch noch die Steckverbindungen vom Temp-Fühler erneuert.

    Brachte keine Besserung - das der Fühler (lang / SW15) kaputt ist glaube ich eigentlich nicht. Wenn man die Leistung reduziert, dann geht auch die Temperatur nach unten.


    Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte? Da der Dachs problemlos läuft und auch gut wegspringt sind wir momentan mit unserem Latein ein wenig am Ende.

    Interessant dürfte es werden, wenn tatsächlich variable Stromtarife kommen seinen eigenen Strom speziell zu "Hochzeiten" zu produzieren und Verbraucher bei "Niedrigzeiten" laufen zu lassen.

    Mit dem BHKW hat man zumindest die Möglichkeit beide Peaks zu nutzen.


    Die Schwankungen werden größer werden, aber ob nachhaltig nach oben orientierte Durchschnittswerte entstehen?

    Sehr fraglich...