Beiträge von Solardachs

    Internetanbindung beim Dachs - lachhaft!!!


    Die Firma RMB hatte ich bisher noch überhaupt nicht auf dem Schirm - da meine Dachse jetzt beide im Bereich 50k Bh sind, wird das mit Sicherheit mal in absehbarer Zeit ein Thema werden. Danke für den Hinweis...

    Das Video ist von 2016!


    Gestern bei der Führung wurde gesagt, daß sie einen der neuen Motoren nach 1000 Bh zerlegt haben und kein Verschleiß meßbar war. Wurde wieder zusammen gebaut und jetzt läuft er wieder am Prüfstand.


    Das Ziel ist ein Jahres-Wartungsintervall bei Dauerbetrieb, d.h. grob 8500 Bh pro Wartung.

    So, nun noch ein paar Bilder:

    1. Bild:

    Motor mit den einzelnen Teilen: Brenner / Motor / Abgaskühlung bzw. Brennluftvorwärmung / Generator (intern gekapselt)


    2. Bild:

    Motorprüfstand


    3. Bild:

    Motor auf Anhänger zum Probebetrieb mit unterschiedlichen Gasarten (Erdgas / Biogas / Flüssiggas) oder für Vorführungen auf Messen

    Dieser Motor hat einen externen Generator und Schwungscheibe

    Nachdem was ich bisher mitbekommen habe, dachte ich der Sterlingmotor sei im BHKW-Bereich tot!

    Ich bin heute in Österreich eines Besseren belehrt worden. Ich kam zufällig diese Woche auf einem bemerkenswerten Weg zu einer Einladung durch Herrn Frauscher zur Werksbesichtigung bei


    http://frauscher-motors.com


    Diese Firma forscht nun seit über 10 Jahren mit hohem finanziellen Einsatz an der Entwicklung von marktfähigen Sterlingmotoren und haben seitdem KEIN Produkt auf den Markt geworfen. Weil es den Ansprüchen nicht genügte. Im Konferenzraum ist eine bemerkenswerte "Ahnenreihe" der Prototypen ausgestellt, die nie vermarktet wurden.

    Jetzt sind sie aber offenbar soweit. Ich konnte heute einen Prototyp am Prüfstand bewundern, der mit Erdgas ca. 6 kW elektrisch und ca. 11 kW thermisch im Dauerbetrieb mit Erdgas geliefert hat. Das ganze bei ca. 30% elektrischen Wirkungsgrad!

    Der selbe Motor wurde jetzt in einen Autoanhänger verbaut um diesen an verschiedenen Standorten mit unterschiedlichen (Bio-)Gas zu testen.


    Ich bin auf alle Fälle begeistert und sehe großes Potenzial in dem Motor - gerade auch im Hinblick auf regenerative Brennstoffe.

    Z.z. entwickelt die Firma einen "Holzgasbrenner" um den Sterling damit zu befeuern.


    Ich werde die nächsten Tage mal einige Bilder aus der Firma einstellen, die ich von Herrn Frauscher noch bekomme. Ich wollte in der Firma nicht fotografieren...


    Falls jemand meint, dies sei nur eine weitere "Hinterhofklitsche" die ein Produkt auf den Markt werfen will, dem sei gesagt das Herr Frauscher schon einmal ein "kleineres" Unternehmen auf die Beine gestellt hat: https://www.frauscher.com/de/frauscher_global/ ;)

    Wie gesagt, genauer kann ich die Aussage nicht wiedergeben!


    War vor ca. fünf Jahren, als ich mir meine Batterie für den Dachs zugelegt hatte. Da damals auch die Anschaffung eines neuen Notstromaggregats im Raum stand, war meine Idee mit 3x8kW Sunny Island + Dachs eine vernünftige dauerhafte Versorgung aufzubauen.


    Da ich ca. 3,5 kW Grundlast habe + höhere Plateaus (ca 16kW für max. 20 min) + Kurzfristigen Stromspitzen bis 30 kW wäre diese Lösung mit einem gewissen Charme verknüpft gewesen - speziell wenn die Batterie WR noch mit der PV Anlage unterstützt werden hätten können.


    Mein Elektriker erklärte mir dann, daß ich den Dachs nicht zum laufen bringen werde. Entweder weil ich die WR überlaste oder die ENS den Dachs nicht ans Netz läßt - wegen der "Spitzenstromproblematik".


    Daher nochmal meine Frage:

    Hat jemand tatsächlich eine dreiphasige Notstromversorgung mit Dachs am laufen?


    Es gab ja mal einen "Inseldachs" für Berghütten etc. - aber das ist eine ganz andere Baustelle...

    Ihr versteht mich falsch! Ich meine nicht die Stromaufnahme durch den Anlasser, sondern den (Start-) Strom den der Generator zur Erregung braucht, bis er selbst Strom erzeugt.

    Das würde zumindest die 32A Spitzenstrom (je Phase) beim Anlauf erklären, oder?


    Genauer kann ich es leider nicht ausdrücken, weil mir dazu der elektrische Background fehlt. Aber so ähnlich hat es mir mal ein guter Elektriker erklärt, als ich die Idee hatte mit drei Batteriewechselrichter eine Notstrominsel aus dem Dachs aufzubauen. Und weil die WR kurzfristig dermaßen überlastet wären, würde die ENS den Dachs keine Einspeisung erlauben da alle Parameter außerhalb der Norm liegen.


    Somit war die Idee für mich gestorben - daher aber mein Interesse an einem System das tatsächlich bereits läuft!

    auch wenn es mich nichts angeht - aber wieso dieser Altruismus?

    Das jemand die (Überschuss) Wärme verschenkt - o.k. - aber das "Hauptprodukt" Strom ist eher ungewöhnlich...

    Solche Parameter darf nur der Service-Betrieb sehen aber auf gar keinen Fall der Betreiber.

    Wenn ich die Werte ebenfalls sehen könnte, dann hätte ich das selbst gemacht!

    Das kann ich nämlich und sogar billiger als Du...


    Aber in dem dämlichen Portal kann man ja nicht einmal die Sperrzeiten verändern oder die (Warmwasser-) Temperaturen usw.

    Kann man eigentlich die Nummer, welche der Dachs anruft ändern?


    Mir würde es reichen, wenn er bei mir am Handy anruft. Wenn ich die Nummer (er hat eine eigene) unter "Dachs" speichere, dann weiß ich zumindest das etwas los ist.


    Ansonsten halte ich die Pauschale für eine Frechheit - wenn man das Protokoll offenlegen würde dann brächte man den "Senertec-Server" nicht und man könnte die Werte am eigenen PC wesentlich umfangreicher auslesen und ändern.


    Ansonsten kaufe ich mir ein Wählgerät, das am Alarmausgang vom Dachs angeschlossen ist - für meine Zwecke würde das ausreichen.

    Für die "30%-Zwangs-Bio-Freaks" eine hervorragende Reportage des ORF:



    Am interessantesten finde ich die Aussage, daß Bio-Produkte höchstens 25% mehr als konventionelle kosten dürfen - ansonsten bleiben die liegen.

    Das heißt für Landwirte mit nur noch halben Flächenertrag (Bio) dann vollständige Abhängigkeit von staatlichen Zusatzzahlungen! Soviel zum Thema Bio in der Marktwirtschaft...

    Hört doch mit der Spinnerei auf!

    Solange ein Heizöl-Dachs läuft bleibt der im Keller - das ist mit Abstand das wirtschaftlichste und umweltfreundlichste.


    Und wenn der am Ende seiner Lebensdauer angelangt ist, kann man sich ja ein Gasgerät zulegen. Aber mit riesigem finanziellem Aufwand einen "schwarzen" Gas-Dachs zu zaubern, nur um in einer Scheindebatte mitreden zu können ist doch irrwitzig...

    Dur wirst überrascht sein, aber das Bio-Schwein scheixxt tatsächlich mehr als das "normale" Schwein! Genau wie die Bio-Kuh mehr Methan produziert als die "übliche" Kuh.


    Weil das Bio-Schwein um ca. 30 Tage länger im Stall steht bis es das gleiche Gewicht hat und die Bio-Kuh im Durchschnitt weniger Milch gibt.

    Da kommen dann so Faktoren wie "Erhaltungsbedarf" und "Grundumsatz" ins Spiel und umgerechnet auf das Kilo Fleisch oder den Liter Milch steht dann plötzlich ganz unerwartet jemand anderer in der bösen Ecke...

    Genau wie bei Getreide / Obst / Gemüse der Flächenverbrauch je Produkt bei Bio schlechter ist, müsste man auch den Düngereinsatz bzw. die Emission nicht je Hektar betrachten, sondern je Produkteinheit.


    In der Debatte wird oft etwas abenteuerlich argumentiert. Das wäre so - um wieder bei BHKW zu landen - wenn man sagt:

    Das EcoPower 1.0 ist bio und umweltfreundlicher weil es weniger "Sprit" verbraucht als der Dachs.