Beiträge von Solardachs

    Was soll der ganze Eiertanz eigentlich mit Standardlastprofil der Haushalte und "unbekannte" Erzeugung der PV-Anlagen?


    Genau diese Konstellation war jetzt praktisch 20 Jahre in Betrieb und hat funktioniert - ob der Strom eingespeist wird und praktisch zeitgleich vom Versorger gekauft wird oder ob man das Kind "Eigenverbrauch" nennt ist doch grundsätzlich egal.

    Und ich bin überzeugt davon, daß viele der zukünftigen "Eigenverbraucher" ohnehin nicht dem Standardlastprofil entsprechen - gerade die in der ersten Runde rausfallen waren doch Überzeugungstäter - "Mama, mach die Waschmaschine an! Die Sonne scheint..."

    Jedenfalls würde ich so ein Projekt nicht einfach nur deshalb anpacken, weil ich eine ausgeförderte (und abgeschriebene) PV-Anlage nicht so betreiben darf wie ich das möchte.

    Das sehe ich nicht aus Eigensinn, sondern rein wirtschaftlich!

    Es ist eine voll funktionsfähige Anlage auf dem Dach, welche vermutlich noch 20 Jahr laufen wird (Schott Doppelglasmodule) - ich brauch relativ viel Strom und müsste diesen für ca. 24 Cent netto kaufen.


    D.h. jede selbst erzeugte kWh ist diesen Preis wert, bei einer Anlage die keine (oder nur unwesentliche) Kosten verursacht!

    Und einen Schritt weiter gedacht mit 15 Cent Speicherkosten (Abschreibung/Verluste usw.) ist dann die eigenerzeugte kWh immer noch 9 Cent wert - mehr als es z.Z. bei Neuanlagen Einspeisevergütung gibt.


    Wie gesagt, die Insel erscheint hier durchaus attraktiv! Bei Stromkosten am Betrieb jenseits der 10.000,- € jährlich kann man selbst bei nur fünfjähriger Betrachtung schon einiges Geld in die Hand nehmen und die Erzeuger stehen ja schon praktisch kostenlos da.

    Aber noch habe ich ein paar Jahre Zeit und es tut sich ja einiges, sowohl beim Gesetzgeber als in der der Speichertechnologie.


    Das einfachste in meinen Augen wäre eine Einspeisung zu EEX-Preis wie beim BHKW - und Eigennutzung ohne EEG-Umlage o. max. 1/4.

    Alternativ wäre eine 0% Hart Regelung technisch leicht umsetzbar - analog zur 70% Regelung - d.h. es darf kein Strom ins Netz zurück gespeist werden. Das ginge mit den meisten der vorhandenen WR und einer Regelung wie dem SolarLog problemlos ohne viel Aufwand

    Darum ist die jetzige Batterie für mich eigentlich nur Spielerei!


    Man bekommt aber so ein schönes Logging über die Lasten / Lastspitzen und Monatsverbräuche. Und ich kann speziell in der Nacht die Einspeisung von Dachsstrom vermeiden.

    Und das macht die Spielerei halbwegs rentabel, selbst wenn ich 15 Cent Speicherkosten inkl. Verlust ansetze. Bei 4 Cent EEX ist mein Batteriestrom sogar noch etwas billiger als Bezug.

    https://www.sma.de/produkte/ba…-tripower-storage-60.html


    Ich brauch im Jahr ca. 60.000 kWh Strom und das Thema Speicher/Insel+Notstrom wird für mich spätestens Ende 2024 brandheiß.

    Dann läuft die Einspeiseberechtigung (!) für meine 53kWp PV aus 2004 aus - Stand heute.


    Da brauche ich einen Speicher, der Spitzen bis zu 35 kW verkraften kann und vielleicht 1 bis 2 mal am Tag das vorhandenen 60 kVA Notstromaggregat zum Nachladen anwirft. Dieses würde ich dann als BHKW nutzen.

    Im Sommer sollte die PV eigentlich alles abdecken können...


    Soweit der Plan - aber schauen wir uns mal die Rahmenbedingungen bis dahin an.

    Hatte schon mal jemand einen undichten Kondenser bei einem Senertec Dachs HR?


    Ich hatte ich letzter Zeit immer langsamen Druckabfall in der Heizungsanlage und lange keine Ursache gefunden.

    Jetzt habe ich den Kondensatablauf vom Dachs mal in einen Eimer gesteckt - innerhalb von 24 Stunden geht der 10l Eimer über - selbst wenn der Dachs nicht läuft...


    Da der Kondenser aus Edelstahl ist, vermute ich eher eine Dichtung.

    Aber bevor ich das Ding auseinander schraube, will ich erst mal wissen was mich erwartet...

    Noch kann ich ihn laufen lassen - wenn ich mehr Ersatzteile benötige, will ich das vorher abschätzen können...

    Ich betreibe seit Mitte 2016 einen Batteriespeicher mit einem Sunny Island 6.0H und einer Bleibatterie.


    Aufgrund meiner hohen Grundlast (ca. 3,5 kW) und den Lastspitzen (bis 30 kW) beabsichtige ich, den Speicher dreiphasig zu machen.

    Hier passt diese Batterie nicht mehr ins Konzept, weil sie nicht für die hohen Entladeströme bzw. die schnelle Entladung gebaut ist.


    Die Batterie ist voll funktionsfähig und wird komplett mit Trog / Entlüftung / Belüftung (für Elektrolyt) und Wassernachfüllsystem verkauft.


    Eventuell gebe ich sogar den Sunny Island mit her und stelle dann komplett auf ein dreiphasiges Hochvoltsystem um.


    Wenn jemand Interesse an dieser Batterie bzw. dem Komplettsystem hat, bitte bei mir melden mit einem vernünftigen Preisvorschlag.

    Es gibt zwei verschiedene Fühler von Senertec!


    Die kann man relativ einfach mit der Schlüsselweite unterscheiden - und im Menu auch den richtigen einstellen.

    Leider weiß ich jetzt auswendig nicht den Unterpunkt wo man was ändern muss, da müsste ich mal nachschauen...