Beiträge von Solardachs

    Aus finanzieller Sicht hast du recht, aber wofür hast du dann den Speicher, wenn du auch ohne Batterie deinen Strom gut selbst genutzt bekommst?


    Aus ökologischer Sicht muss man eben aus diesem Grund nach einer angemessenen CO2 Steuer schreien!

    Ganz einfach und nur sehr grob dargestellt (weil zyklische Lastspitzen den Rahmen hier sprengen würden)

    Wenn das BHKW um 22.00 Uhr startet ist der Akku leer

    Erzeugung 5,3 kW - abzgl. ca. 3,5 Grundlast = 1,8 kW Überschuss

    Damit wird die Batterie geladen = 100% EV


    Das E-Auto ist hier noch gar nicht berücksichtigt - weil ich bis Oktober praktisch mit 100% PV Strom geladen habe. Mittlerweile kommt der Großteil aus dem BHKW, weil i.d.R. erst nach 16.00 Uhr geladen werden kann.

    stromsparer99

    Warum sollte ich? Ist immer auch eine Frage der Rentabilität und des Wärmebedarfs in Kombination mit dem Strombedarf

    Gerade im Sommer geht der EV beim BHKW in Richtung 100% - da wäre ich dämlich das BHKW in der Nacht nicht laufen zu lassen.


    Außerdem werde ich einen Teufel tun und PV-Strom in die Batterie einspeichern! Strom hätte ich genug bei einer 49 kW EV-Anlage

    Bei rund 18 Cent Einspeisevergütung und ca. 10 Cent Speicherkosten wäre das ein Groschengrab!


    Wenn mal meine 2004er PV-Anlage aus der EEG-Förderung fällt, dann schaut die Sache anders aus. Dann gehe ich aber vermutlich auch ganz andere Wege als ein ordinärer Bleiakku. Da würde sich vielleicht auch eine 30 kW-Redox-Flow bis dahin ganz gut rechnen mit ein paar m3 Speicher...

    Die Förderung spielt doch eine untergeordnete Rolle! Es gibt ja auch welche für den Eigenverbrauch - somit auch für den Strom in die Batterie.


    Und ja, perfekt ist die Kombination PV + BHKW!

    Im Sommer läuft das BHKW nur in der Nacht um den Puffer und Brauchwasser zu temperieren - kein PV Strom - Überschuss geht in die Batterie

    Am Tag entlädt die Batterie und es ist PV-Strom vorhanden.


    Im Winter läuft das BHKW durch - die Batterie brauche ich nur für Stromspitzen bzw. wenn am Abend noch der i3 an die Dose kommt.

    Da ich ca. 3,5 kW Grundlast habe, zieht selbst die niedrigste Ladestufe knapp 2kW und das ist der BHKW-Strom aus der Batterie immer noch billiger als Netzstrom.


    Ich habe zumindest für mich mein optimales Equipment gefunden...

    Das mit dem Speicher laden ist aber nicht so Easy. Geht nur wenn dein Speicherwechselrichter die Fremdladung erkennt, ansonsten kommt das Ding mit dem SOC durcheinander.

    Das ist Blödsinn!


    Wenn PV und BHKW in Kaskade laufen - vorrangig BHKW - dann wir erst ohnehin BHKW Strom verbraucht. Dann PV und wenn es nicht reicht wird aus dem Netz bezogen.


    Wenn der relevante Zähler am Netzübergabepunkt ist, dann regelt der BatterieWR hier auf Null - und das ist gut so...


    Es gibt übrigens keine Anwendung, wo sich der Batteriespeicher so gut rechnet wie mit BHKW!

    Einspeisevergütung liegt bei ca. 4 Cent - Eigenbaulösung liegt bei PV-Speicher bei ca. 10 Cent - bei 75% Wirkungsgrad hast Du Eigenstrom für ca. 18 Cent in der Hand! Mein Speicher schreibt definitiv eine schwarze Null.

    Das dürften die meisten Speicher mit PV-Strom nie erreichen - rechne nur mal mit 11 Cent Einspeisevergütung (alles netto)

    Ich sehe die Warmwasserstationen in einem Mehrfamilienhaus ebenfalls kritisch!

    Weil man gezwungen ist, ständig sehr heißes Wasser im großen Heizkreis zirkulieren zu lassen, damit diese funktionieren = großer Energieverlust

    Und gleichzeitig extreme Lastspitzen den Puffer ausleeren.

    Ich habe eine ähnliche Konstellation (inkl. 16 kWp PV und 15 kWh Batterie), nur mit 500l Brauchwasserspeicher, der auf 65°C gehalten wird.


    Wenn der Heizstab nicht als 2. Wärmerzeuger angesteuert wird, dann ist das Murks! Weil man damit in der Lage ist, den Puffer auf der benötigten Temperatur zu halten (Bivalenzzeit und Sofortumschaltung sind die Zauberwörter) - 6kW wären mir übrigens zu klein! Dreiphasig wären auch 10kW möglich gewesen und dann wäre es tatsächlich eine Notheizung, die den Dachs auch halbwegs ersetzen kann.


    Taktung sehe ich z.T. als Einstellungsproblem - ich lasse den Dachs z.B. im Sommer nur nachts laufen, wenn der PV Strom weg ist. Aber da spielen bei Dir die Warmwasserstationen wieder nicht mit...


    Die Batterie ist wertvoll beim BHKW, weil sie den billigen Einspeisetarif aufwertet - das rechnet sich sogar mit einer schwarzen Null.


    Warum ist eigentlich nur eine 6kWp PV auf dem Dach - da sollte doch mehr gehen?

    Bernhard_Konrad


    Könntest Du es bitte genauer verlinken?

    Ich finde diese Infos zum Ladeverhalten nicht...


    Beim i3 macht es bisher keinerlei Probleme, wenn die Ladeleistung angepaßt wird - wir haben ihn aber erst seit Mai. Allerdings hängt meiner (bisher) ständig dreiphasig am Netz und lädt somit zwischen 3 und 10 kW

    Aber es wäre ja relativ singbefreit, wenn das ein Problem wäre - im Hinblick auf das "Smart-Grid" welches ja unbedingt nötig wird, wenn konventionelle Kraftwerke noch mehr durch fluktuierende Stromquellen ersetzt werden.

    Hallo RickAC,


    ich würde jetzt sogar die Ladesäule von OpenWB bevorzugen, obwohl die Go-E-Charger wirklich gut arbeitet!


    Weil:

    Die Ladesäule von OpenWB automatisch von dreiphasig auf einphasig wechseln kann!

    Und gerade wenn wenig Überschuss vorhanden ist, macht es einen Unterschied ob die Ladung bei 3,xx kW startet/endet oder bereits bei 1,xx kW.


    Wenn das bei Dir keine Rolle spielt, dann könnten wir uns vielleicht einmal per PN darüber unterhalten, ob Du nicht meinen Go-E haben willst ;)


    Setup gibt es bei mir nicht viel!

    Der entscheidende Zähler bei mir ist der SMA-Energy-Meter am Hausübergabepunkt.

    Alle anderen Zähler sind im Endeffekt nur Beiwerk zur Visualisierung bzw. um die Regelung zwischen Auto u. Batteriespeicher zu managen.

    Ausgelesen werden bei mir folgende Parameter:

    SMA-Energy-Meter wegen Nullbezugsregelung

    PV Anlage über SMA WebBox

    Dachs über eine Zähler von OpenWB (einzig zur Visualisierung)

    SMA Home Manager bzw. SMA Sunny Island wegen der Batterie


    Herr Wieland von OpenWB kann Dir sicherlich weiter helfen, wenn Du spezielle Fragen hast.


    Liest Du eigentlich die Parameter aus dem Dachs über IP SymCon aus?

    Das wäre für mich jetzt wieder interessant, weil ich ja mit Senertec im Clinch liege wegen der Modem-Verbindung zum Portal. Diese wurde entgegen der Zusage beim Verkauf letztes Jahr plötzlich kostenpflichtig. :cursing:

    Den Herrn Frauscher habe ich dieses Jahr ganz zufällig kennen gelernt, in einem Zusammenhang der gar nichts mit seiner Tätigkeit zu tun hatte. Das Gespräch auf BHKW kam dann mehr oder weniger zufällig zustande. Und ich bin heute noch immer beeindruckt, was der gute Mann da so treibt!


    Überhaupt denkt ihr etwas "eng" - der Sterling kann ALLES verarbeiten was Wärme in größerem Umfang bereitstellt - da wäre neben Deponiegas auch noch ganz andere Anwendungen möglich: Biogas / Hackschnitzel / Stroh usw.

    Gerade im regenerativen Bereich ist ja oft die Qualität der Brennstoffe ganz unterschiedlich und schwer zu normieren - hier kann ein Sterling seine Vorteile voll ausspielen.


    Ich beobachte auf alle Fälle die Sache sehr intensiv - ich habe zwei Dachse mit jeweils mehr als 50.000Bh und eine 80kW Hackschnitzelanlage mit fast 25 Jahren Betriebszeit - da könnte so ein Sterling durchaus mal eine Folgeinvestition sein, um den ganzen Krempel am Ende der Lebensdauer zu ersetzen...

    Ist doch schon generell so, eigene Nachzucht - auch ohne GVO - verletzt den Sortenschutz. Außer der Bauer zählt eine Gebühr...

    https://www.stv-bonn.de


    Ich will das Thema auch nicht auf GVO eingrenzen, wo ich ebenfalls sehr skeptisch über die Vorteile im Bezug auf Landwirtschaft bin. Aber es zeigt doch symptomatisch das Problem. Generelle Ablehnung neuer Technik, aktuell CRISPR/Cas


    Und wir als rohstoffarmes Land verlieren weltweit den Anschluss in Forschung und Technik - unsere Rente werden dann mal Beamte und Paketdienstfahrer zählen dürfen...:evil:

    Das siehst Du falsch!


    Die Logik, welche in Deutschland mittlerweile (in fast jedem Bereich) dahinter steht lautet so: "Wir fahren gar nicht, weil die Bremse kaputt gehen könnte..."

    Kann man machen, bringt einen sicher nicht schneller vorwärts. Nur wer kann das wollen?


    Beispiele nur mal aus dem Energie u. Verkehrsbereich - kann man beliebig ausdehnen:

    - Lithium Akkus in Autos: ganz pfui, macht die Wüste in Bolivien kaputt

    - Erdöl für Dieselautos: ganz pfui, macht Klima und Umwelt kaputt

    - Pflanzenöl für Energie: ganz pfui, Monokultur Raps in Europa und Rodung von Regenwälder in Asien

    - Strom aus Windkraft: ganz pfui, Verspargelung der Landschaft und tötet Vögel

    - Strom aus Atomkraft: ganz pfui, pfui pfui

    - Strom aus PV: pfui, da verdienen nur die Besserverdienenden daran wenn die Sonne scheint

    - Strom aus Biogas: pfui, pfui Monokultur Mais und Gülle

    - ...