Beiträge von Solardachs

    Für Eigenverbrauch gibt es 8 Cent Bonus - für Einspeisung 16 Cent


    Eigenverbrauch hat dann den Wert:

    22 Cent (vermiedener Zukauf) + 8 Cent (Bonus) = 30 Cent


    Einspeisung

    17,9 Cent (Base-Load) + 16 Cent (Bonus) = 33,9 Cent


    Dazu kommt dann noch vermiedene Netzentgelte, die aber regional unterschiedlich sind.


    Momentan ein ganz gutes Geschäft, aber spätestens wenn neue Gasverträge fällig werden könnte die Rechnung wieder eng aussehen...

    Ich habe die Formel jetzt korrekt dargestellt - vorhin auf die Schnelle den Einspeisetarif unterschlagen!


    Zinskosten spielen z.Z. ja nicht die große Rolle und so habe ich schon so manchen Verkäufer schachmatt gesetzt, der mir die Rentabilität von Speichersystemen schmackhaft machen wollte.

    Ich habe mir das Teil letztendlich selbst aufgebaut!


    Wenn ich 300,- € Anschaffungskosten je kWh Speicherkapazität habe und der Speicher hat 3000 Zyklen bis die Batterie hin ist, dann kostet alleine das bereits 10 Cent je kW/h.


    Bei jetzt rund 18 Cent entgangener Einspeisevergütung und 75% Wirkungsgrad kostet mich Strom aus dem Speicher eben 34 Cent und das liegt weit jenseits von meinem Einkaufspreis!


    300 / 3000 + 18 / 0,75 = 34



    Und sparen tue ich mir die Zyklen, welche ich nur einmal zur Verfügung habe!

    Und die nutze ich lieber rentabel - vermutlich dann, wenn ich einen neuen Stromvertrag brauche.

    Der Preis ist netto und für HT und NT gleich.


    Es ist ein "Altvertrag" mit den hiesigen Stadtwerken Passau - daher vermutlich ausfallsicher. War damals nicht der aller günstigste, aber ich wollte renommierte Anbieter. Mein Gas kommt von 123energie = Pfalzwerke


    Den Preis bekommt man heute sicher nicht mehr - in Vergleichsportalen wären es bei mir z.Z. Strom ca. 45 Cent und beim Gas 13,5 Cent.

    Soviel zu dem Thema, die Inflation sei vorübergehend wie es die EZB ja behauptet hat. Die Bugwelle kommt erst...


    Speicherkosten ganz grob:


    Anschaffungskosten je kW / Zyklen + Einspeisetarif / Wirkungsgrad % = Kosten Strom aus Speicher


    Meine beiden Batteriespeicher werden jetzt auf alle Fälle still gelegt. Das letzte Quartal war schon grenzwertig.


    Bei netto 21 Cent Bezugsstrom (bis Mitte 23) und kalkulierten 10 Cent Speicherkosten brauche ich da nicht mehr lange nachrechnen.

    Und beim Gasdachs brauche ich über Energiesparen auch nicht nachdenken - bei 3,7 Cent Erdgaspreis... 8)

    Es gibt die möglichkeit die Daten, Betriebszustände usw. direkt mit einem Rechner aus dem Regler zu holen. Entsprechende Protokolle und Vorschläge stehen im Netz. Allerdings können auch negative Daten in den Regler übertragen werden, man denke nur an Viren. Wenn dann würde ich also nur mit einen Kleinrechner der keinen Internetzugriff hat dies machen, wobei ich selbst aus mehreren Gründen mich mit weiteren Ratschlägen zurück halte. Denn der Regler steuert ein Kleinkraftwerk und wer meint hier mit Bastellösungen direkt auf den Regler zugreifen zu müssen, muß im Fall eines Falles auch selbst dafür gerade stehen.

    Und Du kannst ausschließen, daß dies im "Normalbetrieb" mit Kontakt zu Senertec nicht passieren kann?


    Ganz ehrlich, die Wahrscheinlichkeit ist wesentlich geringer wenn das Teil keinen Kontakt nach draußen haben darf!

    Ich sehe da eher eine andere Rechnung: Motor beim Motorinstandsetzer überholen lassen -> Weniger als 1000 EUR, Generator neu lagern, gut iss...


    Für mich spielt die Förderung keine Rolle - ich will möglichst preiswert ein autarkes System aufbauen.


    Der Preis für Kolben und Zylinder ist Nepp, ein neuer Kubota 3-Zylinder geht unter 4K...

    Es ist aber schon ein Unterschied, ob die ein autarkes System (Insel?) aufbauen willst, oder ob Du auch netzparallel arbeiten willst!

    Die Preise musst Du bei einem Anbieter erfragen, für Motorzylindern neu musst Du mit mind. 5 tsd Euro rechnen, als Austausch Motorzylinder mit mind. 3 tsd Euro.


    Bei Interesse würde ich DIr dringend raten, Dir das ganze mit einer Modernisierung durchrechnen zu lassen, hier gibt es dann wieder einen KWK Zuschlag.

    Das war bei mir der Faktor für die Modernisierung - es stand eigentlich bei beiden Maschinen der Motor an.


    Mit Arbeit war damals das Angebot bei knapp über 4,- k€ und ich hätte trotzdem keinen KWK-Zuschlag mehr bekommen.

    Die 10,- k€ Mehrkosten je Dachs für die komplette 50% Modernisierung hole ich locker über den KWK-Bonus wieder rein und ich habe praktisch eine neuwertige Maschine inkl. Garantie.

    Bei mir waren beide Maschinen schon aus der KWK-Förderung draußen da Baujahr 2007 u. 2010.


    Das ist die Teileliste für die Modernisierung beim Gas-Dachs.

    Die hatte ich noch auf dem Rechner - beim Öl-Dachs ist sie praktisch identisch

    - statt dem Kat ist eben der Rußfilter angeführt

    - statt der Zündanlage ist es der Regler für die Leistungsregelung


    Kosten waren beim

    HR 14055,- netto

    G/F 13890,- netto


    Zudem kommen noch je Maschine 150,- € für die Anträge beim der BaFa dazu.


    Bei mir war einfach die Überlegung das die Maschinen irgendwo zwischen 4000 (G/F) und 6000 (HR) Bh jedes Jahr machen und bei beiden größere Reparaturen angestanden wären. Jetzt ist mit der neuen KWK-Förderung die Modernisierung praktisch bezahlt im Laufe der nächsten Jahre und dafür praktisch neue Maschinen mit Garantie im Keller stehen habe.

    Es wäre sogar ein Wartungsvertrag möglich, wo ich mich aber ein wenig sträube weil ich selbst gerne Hand anlege.


    Da ich hoffentlich wieder die nächsten 10 Jahre von größeren Reparaturen verschont bleibe, dürfte es so günstiger sein.

    Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier der Heizöl-Dachs so schlecht gemacht wird! Es gibt einfach auch die Situation, wo es kein Erdgas gibt und Flüssiggas ist auch so eine Sache. Und wenn ich die momentanen Preise für Flüssiggas so höre...


    Ich habe zwei Dachs - einer mit Heizöl und einer mit Erdgas - und mein Heizöler ist wirtschaftlich und umweltmäßig mit Sicherheit nicht wesentlich schlechter als der Gas-Dachs! Da ich aufgrund alter Gegebenheiten sehr viel Heizöl lagern kann, bin ich in der Lage ca. drei Jahre vom Vorrat zu zehren. Da sind die 25.000l aus dem letzten Oktober eine richtig gute Geldanlage gewesen, während mein günstiger zweijähriger Gasvertrag in sechs Monaten ausläuft. Auf meinem Heizölgerät steht sogar noch RME als zugelassener Brennstoff und notfalls dürfte er sogar Pflanzenöl vertragen - ich denke, da bin ich flexibler als mit Gas.


    Auf alle Fälle haben beide Anlagen dieses Jahr eine 50% Modernisierung bekommen und werden mir vermutlich noch einige Jahre Freude bereiten.