Beiträge von AirBoes

    Mit Bedauern musste ich feststellen, dass der Dachs bei Bedarf die WW Ladepumpe einschaltet, ohne darauf zu achten dass die Temperatur im Pufferspeicher höher ist als die im Warmwasserspeicher(man sieht meine beiden Speicher im kleinen Bild).


    Bei mir handelt es sich um REFLEX Pufferspeicher, der eine 500ltr für Heizung und WW Bereitung, der andere ist ein 200ltr Speicher für Warmwasser.


    Die Kosequenz der Konstruktion: mein Warmwasser wurde mit in den Heizkreislauf getauscht. Gleichzeitig liefen in diesem kalten Winter auch die Heizungspumpen und zogen die Energie gleichberechtigt aus dem Pufferspeicher. Das Warmwasser war schließlich aufgebraucht. Ein Aufheizen des Warmwassers dauerte Stunden.


    Ich besorgte mir ein Relais und steuerte es mit den 220V der WW Ladepumpe. Schaltete sie ein, wurden die über das Relais geschleiften Heizungspumpen abgeschaltet. Das war einfach! Kostet ca. 5€. Dann aber merkte ich, dass die WW Ladepumpe vom Dachs getaktet wurde, weshalb die Relais klackerten. Abhilfe schaffte ein Kondensator und eine Sperrdiode. Das Relais hält für nun die Dauer der Warmwasserbereitung.


    Das nächste Problem des umgekehrten Wärmetauschs (Warmwasser in Richtung Heizung) löste ich mit einer Temperaturdifferenzschaltung, an der sich das Delta T und die Mindesttemperatur einstellen lassen. Erst wenn im Pufferspeicher alles stimmt, dann schaltet das weitere Relais die WW Ladepumpe ein.


    Nun gibt es lediglich noch ein Problem, weshalb ich meie Frage an alle Experten richte:


    Manchmal schaltet der Dachs ab, denn die Vorlauftemperatur ist nach seiner Meinung ausreichend zur WW Bereitung. Meine Temperaturdifferenzschaltung gibt aber nicht frei, denn hier stimmt das Delta T oder die Mindesttemperatur nicht. Mein Wunsch wäre nun, dass der Dachs während der WW Bereitung nicht abschaltet. Kennt jemand dazu eine Methode?


    Viele Grüße und meinen Dank im Voraus

    Hallo rosisosi,
    leider kann ich erst jetzt antworten und dass auch noch nur unwissend!


    Ich bin nämlich kein Dachs Techniker und auch kein Heizungsbauer. Die Wärmepumpe war bereits aus früherer Instalation vorhanden. Mein Arbeitsanteil bezog sich auf elektrische Einbindung.


    Jedenfalls sind die Arbeiten abgeschlosssen und es macht alles einen sehr guten Eindruck. 10% mehr Heizleistung im Winter tun gut wenn die Nachtabsenkung zu Ende geht.


    Viele Grüße
    airboes

    Hallo Bernd,
    Hallo Dachstreiber,


    da ich ein gewisses allgemeines Interesse an der Variante erkenne, möchte ich weitere Details der Einbindung verraten.


    Die WWS 18C saugt am Boden des Schichtspeichers das kalte Wasser und speist es in der Mitte des Speichers wieder ein. Da ich sowohl oben als auch unten im Kessel Temperaturen messen, konnte ich erkennen, dass die Schichtung unbeeinflusst von der Pumpe blieb. Es baut sich nach wie vor eine scharfe Trennung der Wassertemperaturen (80°C oben, 35°C unten) auf. Die Einspeisung in der Mitte mit relativ kaltem WP-Wasser stört an dieser Stelle scheinbar nicht. Vielleicht speist aber auch der FB HZ Rücklauf schneller kaltes Wasser ein als von obern nachkommt?


    Letztlich habe ich noch einen Anlegfühler in der unteren Hälfte des Speichers, der die Wärmepumpe bei Überschreiten der eingestellten Temperatur abschalten wird. Dies dürfte bei Führungsgröße Strom für den Dachs zutreffen. Dann wird’s unten schon mal heiß. Mein Speicher hat leider nur 500ltr. Darum schalte ich eine Umwälzpumpe zu WW Bereitung an, wenn die Eintrittstemperatur am Dachs 60° erreich. Die betreibt den WT im 200ltr WW Speicher nebenan. So kommt dieser gelegentlich auf Temperaturen über 60°, was den Legionellen gar nicht bekommt meinem Dachs aber nützt, denn der kann somit 3 Std. puffern.


    Ein toller Nebeneffekt ist die „Kühlung“ des Technikraums. Dort verläuft das Abgasrohr vom Gasdachs, weshalb es zusammen mit der übrigen Abwärme (HZ Rohre, Dachs etc.) schon mal unter der Decke ganz schön mollig wird. Die WP läuft also effektiver. Jetzt investiere ich 7ct/h Dachsstrom (550W Input) und bekomme 9ct/h (1,5KW Output) Dachswärme.


    Gruß
    AirBoes

    AxelF
    Auch dir mein Dank für die Mithilfe. Das Problem ist so oder so damit gelöst!


    Bernd ,
    das mit dem Netzteil ist ein sehr guter Vorschlag. Mit dieser Methode werde ich die Sache verfeinern.


    Ich finde es begeisternd, wie alle Forummitglieder in kurzer Zeit bei der Problemlösung geholfen haben. Nochmals vielen Dank an euch!


    Mein Schwimbadfilter läuft ab heute auch im Rhytmus der Dachses. Mal sehen, was noch dazu kommt.


    AirBoes

    Hallo Dachstreiber,
    herzlichen Dank für die flotte Antwort, ich übernehme deine Lösung!!

    firestarter ,
    du hast Recht, wenn du den Schichtspeicher komplett auf 80° fährst.


    In menem Fall habe ich am Boden des Speichers lediglich 33-40° (Rücklauf Fussbodenheizung) und dort saugt die Wärmepumpe das kühle Wasser.


    Bernd hatte mal davon gesprochen, dass eine Wärmepumpe in dem System die Energieausbeute toppt :D

    Hallo Dachsfreunde!
    Ich hätte da gerne mal eine Frage:


    In meinem Keller betreibe ich eine kleine Wärmepumpe (Stiebel Eltron WWS 18C) parallel zum Dachs. Diese ist am Pufferspeicher angeschlossen und leistet ca. 1,5 KW bei ca.0,55 KW Leistungsaufnahme.


    Da ich fast immer mit laufendem Dachs Strom einspeise, möchte ich ihn lieber selber nutzen. Allein die Ansteuerung der Wärmepumpe ist mein Problem. Darum die Frage:


    Gibt es eine Möglichkeit, am Dachs mit MSR2 und SE Platine den Betriebszustand (ON/OFF) für die Steuerung eines Relais abzugreifen?
    Wenn nicht, was gibt es sonst noch an Lösungen?


    Wenn jemand helfen kann, wäre ich für die Antwort sehr dankbar.


    Herzlichen Dank im Voraus
    AirBoes

    Liebe Freunde des Dachses!


    Vielen Dank für die vielen Antworten auf meine Anfrage.


    @ Bernd:
    Geholfen hat mir der allgemeine Hinweis auf die Suchfunktion fast gar nicht! Warum? Begriffe wie BAFA , EVU , Tal der Ahnungslosen usw. (was mir beim Suchen so einfällt) führen aus meiner Sicht – vielleicht auch wegen Zeitmangel – nicht zu einer befriedigenden Antwort. Ich fand und finde im Wust von Meinungen nichts Passendes. Aber Bernd, vielleicht kannst du mir den langen, bürokratischen Weg mit einem Link zur „haarkleine“ Beschreibung abkürzen? Dafür schon jetzt mein herzlicher Dank und das Versprechen, nicht böse zu sein.


    @ Tom3244
    Danke für den ersten Hinweis, der mich der Lösung meines Problems etwas näher gebracht hat (So sollte es im Forum auch sein, halten wir die Wege kurz!) BAFA weiterleiten an EVU ist verstanden ;-)


    Noch eine Frage:
    Alle 3 Monate melden oder wie weiter unten im Link vom Dachsfan jährlich bis zum 31.03.


    @ GB1530
    Ich danke Dir für die Angebotene Hilfe: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es. Ich vermute, dass Du mit den Geräten handelst und als wichtigen Teil deines Verkaufgesprächs den ernüchternden, bürokratischen Antragsweg dem Kunden vor der Unterschrift klarmachst? Mir sind diese Dinge ein Dorn im Auge und wie du schon schreibst: „vor lauter technischer Begeisterung“ zweitrangig. Eine Computer-Wirtschaftlichkeitsberechnung habe ich von Senertec übernommen, mit meinem sehr sympathischen, kompetenten Händler besprochen und bis zum Kauf gerne geglaubt. (Erst danach brachte der Betrieb TRUE FACTS).
    Wie auch immer: ich glaube in diese Phase des Kaufs gehörten keine Formularbesprechungen. Danach habe ich Fragen zum weiteren Ablauf lieber im Forum nachgelesen und versucht mich selber zu informieren. Ich wollte meinem Händler unnötige Telefonate ersparen.


    @ Dachsfan
    Vielen Dank für den Link. Das war die Beste Hilfe aus meiner Sicht. Der Brief geht morgen zur Post.
    Es ist für mich beschämend, ausgelacht zu werden – wie es das gelbe Männchen in Zukunft noch lange tun wird. Aber aus eurer Sicht habe ich es sicherlich verdient. Ich lebe wohl wirklich im Tal der Ahnungslosen? Möge sich das durch Euer Forum stetig bessern!


    Ursächlich ist für mich der bürokratische Vorgang bei der Anmeldung. Bis mein BAFA Schreiben vorlag, hat es über Monate gedauert. Dies lag nicht an meinem „Tal“ denn der Antrag wurde für mich von meinem Händler gestellt. Es waren Briefe, Faxe und Telefonate (die ich teilweise selber geführt habe) die im Büro der Behörde irgendwie nicht ankamen. Ich habe es zum Schluss einfach geglaubt – das vereinfacht das Bürgerverständnis!


    Für die Zukunft wünsche ich mir etwas mehr Nachsicht bei den Unwissenden im Tal. Gerade diesen dient das Forum auch. Gesagt haben, heißt nicht verstanden haben. Verstanden haben heißt nicht einverstanden sein. Einverstanden sein heißt nicht getan haben. Getan haben heißt nicht dass es auch gewirkt hat! Wer dies beachtet, gewinnt in der Kommunikation.

    Hallo liebe Forumsmitglieder und Besucher,
    nachdem ich fast ein Jahr meinen Dachs betreibe, ist die Zeit gekommen den gelieferten Strom von den Stadtwerken bezahlen zu lassen.
    Die BAFA Anmeldung liegt vor.


    Wie sieht der weitere Weg aus, um an mein Geld für gelieferten Strom zu kommen?
    Wie und mit wem wird der Preis bestimmt, den die Stadtwerke anteilig zahlen werden?
    Wer bestimmt, was an Netzdurchleitungsgebühren rückerstattet wird?
    U.s.w., u.s.w….


    Hat jemand Erfahrung auf dem Gebiet?

    Hallo mombi,
    auch ich habe ähnliche Verhältnise in meinem Haus (qm) wie Sie.


    Mein Dachs steht um die Ecke in einem L-Förmigen Technik Raum. Wenn ich die Türe bei laufendem Gas-Dachs öffne, ist er schon unter diesen Umständen fast nicht zu hören. Im Haus schon gar nicht!


    Was die Wirtschaftlichkeit anbetrifft, habe ich so meine Bedenken. Bei 3000h im Jahr und etwa einem drittel selbst genutztem Strom, ein Drittel gelieferten und ein Dritte bezogenem Strom rechnet sich gar nichts, vor allem wenn man den Mehrverbrauch 2,4cbm/h an Stelle der Werksangabe 2,1cbm/h anrechnet. (Stadwerke nennen bei mir Faktor 9,998 als Energiegehalt im Gas)


    Was bleibt, ist die Freude am Gerät, an der Schonung der Umwelt und am BHKW-Forum mit vielen Inputs.....(auch wenn man sich den Luxus etwas kosten lässt!)


    Behörden mögen diese Geräte in finanzieller Hinsicht lieber nicht. Darum rechnen Sie den Strom für jede Phase getrennt (dann verkauft man, obwohl man mehr produziert als man nutzt) und verlangen Anmeldegebühren (BAFA), die den Gewinn im 1.Jahr auf ein Almosen schwinden lassen. Lediglich der Zoll hat das getan, was man sich beim Kauf wünschte - er Zahlte wie es vorgesehen ist ;-)


    Gruss AirBoes

    Hallo liebe Dachsfreunde,
    auch ich habe so meine traurige Erfahrung mit dem "Dachsverbrauch" gemacht.


    Tatsächlich messe ich 2,4 cbm/Gas pro Stunde und habe somit einen erheblich höheren Verbrauch als im Prospekt (2,1 cbm/h) propagiert.


    Ich habe daraufhin an Senertec geschieben. Von dort bekam ich eine neue Berechnung auf 2,28 cbm Basis. Damit lag mein Ist Verbrauch im Rahmen der Toleranz von 5% und man wünschte mir noch viel Spass mit meinem Dachs.


    Jetzt stelle ich mir vor was ich mit den 650€ Delta im Jahr hätte alles machen können ;-(


    Vielleich kann Senertec die "Grundsolieden" 2,28 +/- 5% cbm an Stelle der lockenden 2,1 cbm ins Prospekt schreiben, dann kommen solche Enttäuschungen auch nicht mehr vor!

    Seit viert Tagen habe ich auch einen Dachs. Meiner ist nicht im Haus zu hören. Versuchen Sie Isomaterial (Schlauch für Rohrleitungen) unter den Dachs (zwischen Boden und Wanne) zu klemmen. Der Erfolg ist unglaublich! Die Idee stammt übrigens von meinem Monteur, also nicht von mir.... :rolleyes: