Beiträge von Lars

    Hallo Leute,


    also hier eine neue Version.


    Beim letzten Mal vergas ich zu erwähnen, dass ich so wenig elektronische Steuerung wie möglich im System möchte.


    JAU:
    Warum soll das nicht gehen, dass ich die Wärme links einspeise und aus dem rechten heraushole?
    Das ist meine eigentlich Hauptidee. Durch eine großzügige Verrohrung mit ausreichend Querschnitt, sollte durch Schwerkraft eine relative Ausgeglichenheit erreicht werden, die allerdings nur im Sommer bei ausschließlichem Solarbetrieb notwendig ist.


    Ansonsten habe ich die Skizze den einem Tichelmannsystem angenähert.


    neue Version:


    Hauptidee:


    Die Speicher von Varmeco gefallen mir auch sehr gut. Ist vermutlich die bessere Alternative.


    Grüße
    Lars

    'Nabend!


    Irgendwo müsste es doch auch eine Speicherecke (Wärme + Elektrizität) in diesem Forum geben, oder nicht?


    Letztens machte ich mir noch ein paar Gedanken zu einem möglichst optimalen und einfach zu realisierenden Speichersystem.
    Eigentlich habe ich schon ein Speichersystem, aber vielleicht geht es eben noch besser und der eine oder andere kann den Ideen etwas abgewinnen.


    Vor allem die Schichtung, eine günstige Integration von Solarwärme sowie eine Warmwasserbereitung über Wärmetauscher (Hygienespeicher, oder wie auch immer die Herstelller das Nennen) waren die Hauptziele. Mit einem 2-Speichersystem hoffe ich, eine gute Lösung gefunden zu haben.



    Durch die Trennung erreicht man hoffentlich einen gerichteten Massenstrom, der für eine gute Schichtung Vorraussetzung zu sein scheint.
    Es ist allerdings auch klar, dass die Einlassöffnungen der Speicher so groß sein müssen, dass die Einströmgeschwindugkeiten möglichst klein sind.


    Was denkt Ihr darüber?


    Grüße
    Lars

    Guten Morgen Jau,


    Abend,


    zur Diskussion:
    Ein 1500er hat eigentlich das größere Anlaufmoment. So enorm sind die Unterschiede aber nicht.

    wie groß denn genau? Der 3000er hat doch bestimmt nicht nur die Hälfte des Anlaufmoments, aber dafür eine Übersetzung, die das Drehmoment gegenüber dem 1500er verdoppelt, oder?


    Zitat

    Wenn man das Schwungrad sowieso auf der Drehbank hat könnte man dieses mit einem Gewindemeißel auch am Außendurchmesser bearbeiten das ein Keilrippenriemen passt - ohne davonzulaufen. ;-)

    Wenn ich sowas könnte, würde ich das so machen. Bei meinem Selbstbauprojekt sollen Rippenriemen zum Einsatz kommen. Auf der einen Seite im Rippenrad laufend auf der anderen als Flachriemen.


    Grüße
    Lars

    Hallo Werner,


    was hat denn der R180D für Leistungswerte?


    Bei 7A und einem cos phi etwa .8 (was ein schlechter Wert wäre - glaube ich) wären das:
    230V * 7A * 3 Phasen * 0.8 = 3864 Watt.


    Ist etwas mehr, als Deine angenommenen 3kW.


    Das Video interessiert mich sehr.


    Grüße
    Lars

    Hallo Lukas,


    meines Wissens widersprechen sich diese Aussagen:

    Der Asynchrongenerator wird direkt angeflanscht und speist über einen Frequenzumrichter ins Netz.
    Dadurch kann mit verschiedenen Drehzahlen gefahren werden und der Anlasser fällt weg.

    , wenn es um wirklich verschiedene Drehzahlen geht. Umfasst die Drehzahlschwankung mehr als 6% der Nenndrehzahl des Generators? Oder meintest Du eigentlich Synchrongenerator mit (Um-)Wechselrichter?


    Nein, ich habe soetwas noch nicht gemacht und auch nicht vor. Aber ich bin sehr gespannt auf die Details und die Laufzeiten. Mach und berichte. :thumbsup:
    Viel Erfolg!


    Grüße
    Lars

    Hallo Erzstrom,


    na dann definier mal Schupp.


    Dass die Leistungsabgabe immer mit der Frequenz zu tun hat, ist zwar richtig, aber muss man beim Asynchrongen. den Schlupf (eine spezielle Frequenz) mit einbeziehen.
    Es gibt eine direkte Verbindung von Leistung und Schlupf beim Asynchgen.


    Synchrongeneratoren sind eine ganz andere Sachen und dementsprechend auch anders zu berechnen/benutzen.


    Grüße
    Lars

    Hallo Chinaböllerbetreiber,


    bei dem was ich lese, kommt mir der leise Verdacht, dass Du Dir es zu schwer machst.


    Du willst beide Generatoren zusammengekoppelt an den Verbrennungsmotor anschließen?


    Solange Du für die BHKW-Funktion nur den Asynchonmotor nimmst und den Synchrongenerator nur für eine Inselaggregatlösung ginge das.


    Auch ich habe vor, mein Aufbau so zu gestalten, dass ich von BHKW- auf Insellösung umschalten kann.
    Dafür ist es bei mir aber notwendig, die (mechanische) Steuerung des Verbennungsmotors anzupassen.


    Bei mir ist folgendes geplant:


    BHKW:
    Riementrieb zwischen Dieselmotor und Asynchronmotor auf Nenndrehzahl 1560 eingestellt.
    Dieselsteuerung auf volle Leistung gestellt (Leistung Diesel < Leistung Generator)


    Insellösung:
    Riemen wird vom Asynchronmotor auf Synchrongenerator gewechselt (2 Minuten Arbeit)
    Dieselsteuerung auf Nenndrehzahl umgestellt (mechanisch per Federschraube, ca. 1 Minute)



    Daraus erkennst Du , dass Du im BHKW-Betrieb den Motor nicht auf eine Drehzahl auslegst, sondern, wie alikante schon schrieb, auf eine Leistung. Solange diese Leistung nicht größer ist, als die maximal durch den Asynchronmotor ins Netz einspeisbare, schafft es der Diesel nicht, den Schlupf zu überdrehen, auch wenn der Diesel ohne Last sehr hoch drehen würde.


    Es ist für eine solchen Aufbau also nicht so wichtig, dass die Drehzahlen der Genratoren in einem festen Verhältnis stehen. Es sei denn, Du hast etwas anderes vor.
    Bei mir wäre das Verhältnis 1:1, wenn denn beide gleichzeitig am Diesel hingen.


    Grüße
    Lars

    Hallo Technikfreak,


    zwar bin ich mir nicht sicher, ob ich verstehe, was Du meinst. Aber ich nehme an, Du spielst auf die Massenträgheit an.


    Dazu muss ich sagen, dass diese Trägheit auch gilt, wenn das Wasser durch die beiden Rohre in seiner Fließrichtung eingeschränkt wird.
    Die fließende Wassermasse fließt auch durch das eine Rohr noch etwas weiter, bis die andere Pumpe den Massenstrom umgedreht hat. Dann fließt das Wasser nur halt durch's andere Rohr.


    Durch das Abschalten einer Pumpe verändern sich erstmal nur Druckverhältnisse, die dann dazu führen, dass Wassermassen in die eine oder andere Richtung beschleunigt werden.


    Ich bin der Meinung, dass es dem Wasser egal ist, durch welches Rohr es fließt und die Energieeffizienz des Gesamtsystem nur vernachlässigbar gering durch dieses 2-Rohr-System beeinflusst wird.
    Aber Du hast schon recht, das ist chaotisch zu betrachten.


    Grüße
    Lars

    Hallo Chinaböllerbetreiber,


    die Pi×Daumen-Regel, die ich kenne, ist, invertiere den absoluten Schlupf als Motor für die Generatorfunktion.


    Also der Schlupf Deines Motors beträgt 1500-1420=80 U/min.
    Dann dürfte er bis ungefähr 1500+80=1580 U/min als Generatordrehzahl nutzbar sein.
    Sicherheitshalber nähme ich ein paar U/min weniger.


    Grüße
    Lars

    Hallo alikante,


    woher willst Du wissen, dass ich nicht promoviert habe?


    Nicht verstandene Formeln sind ebenso wenig ein Beweis für wie gegen die Richtigkeit einer Aussage, egal wie oft der Autor promoviert hat.


    Das Dokument ist in der vorliegenden Form ohne weitere Erläuterungen für mich nicht verständlich.


    Ich schrieb nirgends, dass meine Lösung besser ist als die von irgendjemand anderes. Nur, dass mir keine bessere einfällt.


    Immernoch bin ich daran interessiert, Hr. Dr. Langes Schema zu verstehen. Er kann ja Recht haben, nur ist es bisher für mich nicht nachvollziehbar.
    Sollte ich einen überheblichen Eindruck hinterlassen haben, bereue ich das sehr.



    Um wieder mal zum Thema zu kommen:
    Ein grundsätzliches Problem aller Schemata scheint mir der Rücklauf von den Wärmeverbrauchern zu sein.
    Wenn dieser nämlich wärme ist, als das Wasser im letzten Speicher unten, wird durch die Verbraucher dieser Teil des Speichersystems aufgeheizt und jede Schichtung zerstört. Das gilt sowohl im 1-Speicher-System als auch bei mehreren Speichern.


    Durch ein paar 3-Wege-Hähne, Temperatursensoren und eine Steuerung könnte man zwar etwas dagegen setzen, aber ganz verhindern kann man es wohl nicht.
    Schlimmer wird es noch dadurch, dass die verschiedenen Verbraucher unterschiedliche Rücklauftemperaturen aufweisen werden.


    Grüße
    Lars

    Mir fiel doch noch eine Vereinfachung und Verbesserung ein:



    Damit ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Dr. Lange und mir meines Erachtens folgender:


    Und das mit den Leitungen mit entgegengesetzter Fließrichtung kann mir hoffentlich noch jemand erklären.


    Gute Nacht
    Lars

    Hallo Frank,


    wenn ich das recht verstehe, lädst Du tagsüber auf, um abends und nachts zu entladen.


    Also mir fällt erstmal keine besseres Speicherschema ein, als das, welches ich oben gemalt habe.
    Also tagsüber Speicher von links nacht rechts und oben nach unten laden bringt eigentlich eine gute Schichtung.


    Grüße
    Lars