Beiträge von dachs2001

    Hallo,


    ich kann mich nur der Meinung von doc_jochim anschliessen.


    Schließt man die Leitungen für Vorlauf und Rücklauf von Heizung und BHKW jeweils getrennt an, so wie in der Zeichnung, VL an 1. Puffer RL an 2. Puffer, wirkt der Puffer als hydraulische Weiche.


    Angenommen die Volumenströme von BHKW und Heizungspumpe sind gleich groß, so pumpt das BHKW in den 1. Pufferspeicher während die Heizungspumpe das Wasser aus dem 1. Puffer abzieht. Genauso passiert es im 2. Puffer mit den Rücklaufleitungen, Heizung in den Speicher, BHKW aus dem Speicher. Im Verbindungsrohr zwischen den beiden Speichern passiert nichts.


    Machen alle Ventile im Heizkreis zu, dann zieht die Heizungspumpe kein Wasser mehr, das BHKW pumpt in den 1. von da aus in den 2. Puffer und zurück.


    Steht das BHKW und damit seine Pumpe, dann zieht die Heizungspumpe bei geöffneten Ventilen aus dem 1. Puffer und speist in den 2. zurück.
    Das Wasser im Verbindungsrohr fließt jetzt von 2. nach 1.


    Zwischen diesen beiden Extremen können beliebige Volumenströme im Heizkreis nur den Volumenstrom in dem Verbindungsrohr in Größe und Richtung verändern.


    Dachs2001

    Ich finde es interessant die Diskussion zu verfolgen.


    Eigentlich wollte ich mit dem Beitrag nur darauf hinweisen, dass sich die Netzbetreiber über das EEG beschweren nur weil sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben.
    Bsp.:
    Ein Häuslebauer in Schwaben, ( kann auch Hamburg, NRW , Sachsen oder sonstwo sein) benötigt im Jahr durchschnittlich xxxxx kWh.


    Für den maximalen Stromverbrauch wird der Netzanschluss dieses Hauses ausgelegt, z.B. Durchlauferhitzer, Koch- und Backofen etc.
    Das Ganze wird dann noch über den Gleichzeitigkeitsfaktor gemittelt, so daß am Ende ein Anschlusswert von z.B. 3x63A dabei rauskommt.


    Wenn der Häuslebauer jetzt eine Solaranlage installiert die 3x63A (ca. 45kW) liefert, passiert für das Netz folgendes.
    Wenn es dunkel ist fließt der Strom von Trafo zum Verbraucher, wenn es hell genug ist und der Häuslebauer keinen Strom braucht, fließt der Strom von der Solaranlage zurück zum Trafo, bzw. zu den Nachbarn.
    Da das Netz für diese Leistung ausgelegt sein muss --> Anschlusswert des Hauses ohne PV-Anlage wird hier nur der Trafo weniger belastet.


    Ist aber die Leistung der PV-Anlage größer als die Anschlussleistung des Hauses muss das Netz verstärkt werden, um diese höhere Leistung auch durch den Trafo schieben zu können.


    Das behaupten aber manche Netzbetreiber auch für den ersten Fall, weil sie das Netz für den zusätzlichen Häuslebauer gar nicht erweitert haben, sondern den Anschluss nach dem Motto " Das passt schon " durchgeführt haben.


    Erst wenn es um dann um die PV-Anlage oder andere Anlagen nach EEG geht dann wollen sie auch etwas aus dem Topf.

    Zitat von »gunnar.kaestle«


    Autos bringen Stückzahlen und Stückzahlen bringen die Preise runter - das ist das einzige was zählt.


    da muss ich "bluwi" recht geben, die Speicher fürs Auto könnten zwar über die Stückzahlen die Preise herabsetzen, sind aber nicht unbedingt für die stätionäre Anwendung geeignet.
    Wenn ich allein an den Temperaturbereich im Auto denke (-40°C bis +85°c) so werden sich die Applikationsingenieure mit den derzeitigen Technologien noch schwer tun.
    Für stationäre Anwendungen gibt es bereits Technologien, die hinsichtlich Wirkungsgrad zu verbessern wären.


    Gruß
    Dachs2001

    Hallo zusammen,


    angeregt durch einen Beitrag aus einem anderne Thema (Merit Order oder warum das EEG bald mehr als 4 ¢ je kWh kostet) zum Problem der Netzbetreiber mit dem EEG.
    Dort wird über die Bereithaltung einer Gasturbine als Ersatz für die durch Wolken verdunkelte Megawatt Solaranlage geschrieben.


    Hier werden wieder mal zwei Sachverhalte in einen Topf geworfen.
    1. Baut der "normale" Hausbesitzer eine Solaranlage auf sein Dach, so wird die Anlage nicht wesentlich größer sein wie der Stromverbrauch des Hauses. Damit muss das Netz auch für diese Anlage ausreichend ausgelegt sein.
    2. Baut der "Energieerzeuger" eine 100kW Anlage oder mehr, muss selbstverständlich auch das Netz entsprechend ausgelegt werden, damit evtl. Einspeiseschwankungen vom Netz aufgefangen werden können.


    Die Klagen der Netzbetreiber können daher doch nur daher kommen, dass in der Vergangenheit die Pflege der Netze vernachlässigt wurde oder bei der Genehmigung der Grossanlagen die Netzanbindung nicht berücksichtig wurde.


    Wir müssen also für die Nachlässigkeiten der Netzbetreiber bezahlen.


    Dachs2001

    Hallo Tom,


    den Rücklauf des Heizkörpers würde ich separat in den "kalten" Pufferspeicher oberhalb des Rücklaufs zum Kessel einspeisen oder braucht der Kessel die hohe Rücklauftemperatur, dann den BHKW-Rücklauf separat aus dem Puffer einspeisen.
    Gruß
    Winfried

    Hallo Armin,
    meine Vorschreiber haben eigentlich schon alle Antworten gegeben.


    Die Meldung "Kühl. Generator hoch" kann zwei Gründe haben:
    1. Die Mindestlaufzeit und die Pufferkapazität passen nicht zusammen, dann ist der Puffer voll und die Rücklauftemperatur steigt soweit an,
    dass die Kühlung für den Generator nicht mehr ausreicht.
    2. Die Rücklauftemperatur ist schon angestiegen, der Dachs schaltet nach Mindestlaufzeit oder Erreichen der Temperaturschwelle (F1/RF) ab.
    Die Restwärme führt beim stehenden Motor dann irgendwann zur Meldung "Kühl. Generator hoch".


    Die Mindestlaufzeit ist einstellbar und dient dazu bestimmte Einschaltbedingungen zu verlängern,
    um das Verhältnis Start/Betriebsstunden möglichst klein zu halten.
    Bei der Gasversion sind 54min und bei der Ölversion 72min maximale Mindestlaufzeit möglich.
    Hast du mal gerechnet wieviel Wärme noch in den Puffer geht, wenn der Dachs gestartet wird und die Mindestlaufzeit auf max steht?


    Ich hatte bis Mitte des Jahres folgende Konfiguration:
    500l Pufferspeicher für die Heizung, F1 oben und RF im unteren Drittel angebracht.
    500l Brauchwasserspeicher im oberen Drittel mit Wärmetauscher vom Dachs aufgeheizt, unten Solarwärmetauscher.
    Wenn der Pufferspeicher aufgeheizt war und danach eine Lastganganforderung durch die Warmwasserbereitung kam, reichte die Speicherkapazität nicht mehr aus, nach ca. 15min war das Brauchwasser warm und der Speicher konnte auch nicht mehr viel aufnehmen.
    Ich hatte oft eine Abschaltung über Kühl. Gen hoch.
    Jetzt habe ich mehr Speicher 1000l und die WW-Bereitung geht jetzt über Wärmetauscher.



    Zu Warten 22 lt Fehlercodes MSR1:
    Servicecode: 22 Kühlwasser Motor > 95 C
    Überwachte Einheit: Kühlwassertemperatur Motor
    Zustand: zu hoch > 95 Grad C
    Anzahl der Auto-Rücksetzungen: 3 x pro Tag
    Zeit bis zur Auto-Rücksetzung: innerhalb 60 Minuten


    Definition des Servicecodes:
    Die vom Regler erkannte Motorkühlwassertemperatur ist > 95 Grad C. Die Bedingung muß > 11 Sekunden lang anstehen.
    Die Temperatur wird ständig überwacht, wenn der Regler betriebsbereit ist.


    Mögliche Ursachen:
    - Motorkühlwasserpumpe fördert nicht
    - Luft im Motorkühlsystem
    - Pumpe defekt (defekte Wicklung, defekte Lagerung, durch Ablagerungen blockiert)
    - Pumpe nicht angesteuert (Stecker fehlt, Wackelkontakt an den Steckverbindern)
    - Anlaufkondensator der Pumpe defekt
    - Verschmutzung bzw. Verkalkung im Wasserkreislauf (Anschlußleitungen, Kompensatoren, Wasserkanäle im Motor)
    - Motorthermostat defekt (falscher Schaltpunkt, verschmutzt)
    - fehlende Wärmeabnahme im Heiznetz


    • abgesperrter Heizkreis
    - Luft im Heizkreis
    - abgeschaltete oder defekte Heizungspumpe bzw. Vordruckpumpe
    - verschmutzte Filter im Heizkreis
    - Überströmventil falsch eingestellt
    - Fehlzirkulation bedingt durch defektes Rückschlagventil
    - Heizungsrücklauftemperatur > 70 Grad C durch Anforderung vom Heizkesselregler
    Wasserdruck im Heizkreis zu niedrig (< 1 bar Überdruck)
    - falsche Messung der Kühlwassertemperatur (siehe auch Servicecode 2)


    Gruß
    Winfried

    Hallo Jörg,


    hast du jetzt einen Termin mit deinem Dachspfleger?
    Die Verlängerung kannst du auch selbst durchführen. Mit kleinem Schraubenzieher, Telefonkabel und Lüsterklemmen. Gibt es alles im Baumarkt.
    Vielleicht noch eine Aufputzabzweigdose (Wasserdicht).
    Bei Fragen einfach melden, irgendeiner im Forum weiss schon weiter.


    Gruß
    Dachs2001

    Hallo zusammen,


    da der PIN 5 in der DB9 an GND liegt, ist die Frage welcher der Pins in der 2x5poligen Stiftleiste an GND liegt.
    Wenn PIN 5 auf der Platine an GND dann gilt 1:1 Verbindung, wenn PIN 9 dann Wechselverbindung,
    wie sie mit einem angepressen Flachkabel-DB9 Stecker realisiert wird.
    Nach den Platinenbildern geht aber von PIN 5 keine Leitung weiter, zumindest nicht auf die ESD-Kondensatoren, damit ist bei der Wechselverbindung PIN3 (TxD) nicht angeschlossen.
    Meine Vermutung ist daher eine 1:1 Verbindung , d.h. 1-1, 2-2, ... 9-9 , 10 ist unbelegt.


    Welches Handshake Protokoll wird den wohl gefahren, selbst bei richtiger Verdrahtung ist die Verbindung via Software ja noch zu konfigurieren.


    Störungen am Regler können durch eine zu große Last an der Schnittstelle verursacht werden, oder wenn die Schnittstelle für einen 5V Pegel ausgelegt ist, aber mit 12V Pegel (Nenwert für RS232) betrieben wird. Das hängt von der jeweiligen Gegenstelle ab, manche PCs bzw Laptops machen nur ±5V andere ±12V.


    Hier hilft nur Messen der Spannungen an der Schnittstelle.


    Ich hoffe damit einige Ideen gegeben zu haben.


    Gruß
    DAchs2001


    PS. Wenn es dann funktioniert wäre ich auch an der Lösung interessiert.

    Hallo marc,


    mein Dachs läuft jetzt fast 10Jahre mit Flüssiggas. Der Verbrauch liegt bei ca. 3,1 l/h.
    Der Flüssiggaspreis liegt z.Zt. bei ca. 0,40€ (netto) (PLZ 45) und ich rechne immer so:
    Flüssiggas hat 12,9kWh/kg und 1,95 l/kg --> 6,6kWh/l (flüssig).
    Jetzt den Gaspreis mal Verbrauch mal Betriebsstunden minus Mineralölsteuer und du hast die Jahreskosten (wären bei mir 2885€ netto).
    Du hast in deiner Rechnung den Komprimierungsfaktor von gasförmig auf flüssig vergessen


    Beim Flüssigastank kann ich nur zum Kauf eines Tankes raten, die Vermieter lassen keine Fremdbetankung zu,
    auch mit Zusatzklausel findest du selten einen Lieferaten der den Tank befüllt.


    Dazu kommen noch Wartungskostenfür den Tank: alle 2 Jahre eine äussere Prüfung und alle 10Jahre eine innere Prüfung des Tanks.


    Ich bezahl inzwischen keine Tankmiete mehr, sondern nur noch die Wartungskosten 4x32€/J,
    dafür kann mann sicherlich die Wartungskosten bezahlen.


    Viele Grüße
    Dachs2001

    Hallo,


    ich betreibe mein BHKW seit fast 10 Jahren mit Flüssiggas.
    Der aktuelle Gaspreis liegt bei 0,40€/l (netto) (PLZ 45), der Energiegehalt von Flüssiggas beträgt ca. 6,6kWh/l.
    Preise für deine PLZ findest du hier:
    https://www.energienetz.de/de/…reise/Preisabfrage__1101/


    Für eine Flüssiggasanlage muss du für den Tank zwischen 1500@ und 3500€ rechnen, dazu kommen noch die Wartungskosten,
    alle zwei Jahre eine äussere Prüfung und alle 10Jahre eine innere Prüfung.
    Bei Flüssiggas sollte man sich keinen Leihtank andrehen lassen, dann ist man an den Verleiher gebunden und der zockt dich dann ab.


    Ich vermute dass du mit Erdgas günstiger daher kommst, aber wie schon alikante geschrieben hat: Angebote einholen und vergleichen.


    Viele Grüße

    Hallo dodo911,


    ich wohne in einem alleinstehenden Einfamilienhaus Bj. 1956, mit ca. 200qm Wohnfläche, der Keller ist nicht geheizt.
    Die Aussenwände sind rundrum mit 8cm Styropor gedämmt, also nicht unbedingt ENV2004.
    Bei mir läuft ein Dachs seit 2001.
    In den ersten Jahren lebte mein Vater noch mit im Haus, da lag der Wärmebedarf bei ca. 20000kWh,
    die Laufzeit des Dachses bei 1700h bis 1800h
    Heute leben wir nur noch zu zweit im Haus, wobei die weniger genutzten Räume auf ca 16 bis 17 Grad geheizt werden.
    Der Dachs läuft nur noch 1300h/a. dabei erzeugt er ca. 8000kWh Strom und 15000kWh Wärme
    Mein Eigenverbrauch vom Strom beträgt etwa 25%, den Rest verkaufe ich nahe am Selbstkostenpreis bzw. darunter.
    Ich versuche das z.Zt zu optimieren, bzw den Strom zum Heizen (Brauchwasser) zu nutzen.
    Du solltest den Wärmebedarf genau bestimmen lassen, und auch überlegen wieviel Strom bei euch vom BHKW selbst genutzt werden kann. Solange Du den Strom nicht an Mieter verkaufen kannst sondern ins EVU-Netz einspeisen mußt, rechnet sich das nicht.
    Als Alternative kann auch eine Wärmepumpe in Betracht gezogen werden. Solarwärme ist letzendlich kostengünstig aber nicht immer zuverlässig verfügbar.
    Es gibt auch die Möglichkeit ein BHKW mit Rapsöl zu betreiben, läuft dann unter EEG und wird besser gefördert als mit fossilen Brennstoffen.