Beiträge von dachs2001

    Noch besser fand ich die interne Anweisung für Mitarbeiter von BMW, die im FIZ (Forschungs- und Inovationszentrum) mit Kunden zu tun haben.
    Hier wurde eine entsprechende Arbeitskleidung gefordert, kurze Hosen oder T-Shirt seien nicht angemessen.
    Der E-Mehl-Verteiler erstreckte sich witzigerweise nicht nur auf die Mitarbeiter im Hause BMW sondern auch auf Zulieferanten und Kunden.

    Habe mein Geld auch schon zurück, Antrag war am 2.Januar gestellt.
    Allerdings wollte man meiner Rechnung -->
    Durchschnittsverbrauch = Menge / Anzahl Betriebsstunden zwischen zwei Gaslieferungen (Flüssiggas) und
    Jahresverbrauch = Durchschnittsverbrauch x Jahresbetriebsstunden
    nicht folgen sondern hat den Durchschnittsverbrauch lt. Senertec-Datenblatt angenommen.
    Daraus ergeben sich ca. 3€ weniger Rückzahlung für mich.
    Werde in Zukunft mit dem Durchschnittsverbrauch lt. Datenblatt abrechnen, auch wenn wie sich schon jetzt abzeichnet, mein Verbrauch
    sinken wird, besseres Start-Laufzeitverhältnis.
    Rechnungen füge ich auch immer bei.

    Wie versteht ihr denn die Beschreibung meines Zweirichtungszählers ACTARIS MC340D-R1-A:


    Mode 4 Lieferung und Bezug
    Der Zähler besitzt zwei Zählwerke und registriert
    die Summen der in den einzelnen Phasen bezogenen Energien im ersten
    und die Summen der in den einzelnen Phasen gelieferten Energien im zweiten Zählwerk.


    Wird hier jetzt richtig gezählt, oder besch...t mich die EVU?


    Gruß

    Hallo Mounty,
    schau dich mal hier im Forum um, es gibt genügend Andere die ähnliche Fragen stellen z.B. Nano-BHKW - welches?


    Zu deiner Situation gibt es noch einige weiter Fragen und Antworten:


    Ob Senertec, Vaillandt oder andere BHKWs sind komplexer als einfache Kessel oder Thermen.
    Allerdings kann mann die höheren Wartungskosten gegen die Einsparung bei der Energiesteuer (60,60€ / 1000kg Flüssiggas) aufrechnen.


    Kauf dir einen Gastank, gibts überirdisch oder unterirdisch, wenn Platz vorhanden den Grossen mit 4800l (2,1t) dann ist der Gaspreis meist günstiger(z.Zt ca.0,57€+MWSt). Den gibt es auch gebraucht und aufgearbeitet.


    Du solltest allerdings auch über eine Wärmedämmung für dein Haus nachdenken, nicht verbrauchte Energie ist die billigste.


    Warmwasserbereitung macht man heute beim BHKW üblicherweise mit Wärmetauschern im Durchlauf (Plattenwärmetauscher) es gibt auch die Möglichkeit im Pufferspeicher eine Rohrschlange (aus Edelstahl) zu nutzen, was die zusätzliche Pumpe spart.
    Evtl kannst du den Feststoffkessel ja mit in die Anlage einbinden um den Pufferspeicher zu laden, wenn kein Strom verbraucht wird.


    Ich selbst betreibe einen Dachs seit 2001 in einem Zweifamilienhaus mit ca. 170m² bei einer Jahreslaufzeit von inzwischen nur noch ca. 1500h/a.
    Absolut zu gross, aber zuverlässig. Erste grössere Sache war in 2010 Stillstand wegen defekter Zündkerze und -elektronik bei ca. 15000Bh.
    Vor einer Woche war der Anlasser hin (bei 16800Bh), hatte aber auch schon über 22000 Starts hinter sich.
    Wenn ich das mit einem Auto vergleiche....?
    Die Dachsbetreiber, die hier ihr Leid klagen, haben möglicherweise das "Montagsauto".
    Oftmals sind auch die Betreuer (Monteure) nicht ausreichend ausgebildet für die Technik.


    Lass dich am besten von mehreren kompetenten Fachleuten beraten, die nicht nur ihr Produkt verkaufen wollen.
    Und lass dir eine vernünftige Kosten/Nutzenkalkulation erstellen, Eigenstromverbrauch von 100% ist unrealistisch.
    Abgasführung (Schornsteinsanierung?) nicht vergessen!


    Ggf. ist bei einer zusätzlichen Wärmedämmung schon eine einfache kleine Therme ausreichend.

    Ich habe natürlich den Vorlauf für die Heizkörper gemeint, was sollen den die Heizkörper im Keller am Pufferspeicher :D :D :D .
    Wenn der Vorlauf vom Wärmeerzeuger direkt mit dem Vorlauf für die Heizkörper verbunden wird, ist auch die Verwirbelung im Pufferspeicher geringer.


    Ist es richtig dass der Speicher zwei Wärmetauscher hat?
    Ist der obere Wärmetauscher für die WW-Bereitung ?
    Wie ist der untere WT angeschlossen? Wie im Plan gezeichnet (habe den jetzt mal vergrößert) mit Vorlauf an Heizung (Wämesenke) und Rücklauf an KWE (Wärmequelle)?
    Wie soll das funktionieren. Oder ist die Zeichnung nur einfach falsch?

    Hallo Christian90,


    wenn ich deinen Hydraulikplan richtig lese speist du von SPL und BHKW oben in den Puffer ein und ziehst in der Mitte zu den Heizkörpern wieder raus.
    Dadurch mischt du den Pufferspeicher ordentlich auf.


    Bei Aufladen geht es zwar richtig; heiss von oben nach unten, beim Entladen ziehst du aber aus der Mitte, das heisse Wasser oben bleibt ungenutzt, oder nur für die Heisswasserbereitung. Ist das so gewollt?
    Ich würde die Heizkörper direkt oben mit anschliessen, dann hast du die Temperatur der Wärmeerzeuger zu Verfügung.


    Grüße
    Dachs2001

    Hallo,


    ich würde auch einen Elektroheizstab von 3KW bis 4kW einsetzen, evtl sogar 2 à 3kW damit die Heizleistung auf jeden Fall ausreicht.


    Bei mir läuft der Dachs jetzt 11 Jahre als Einzelgänger (ohne Spitzenlastkessel) :D :D :D .


    Einzig am 24.12 2010 hatte ich ein Problem, die Zündkerze wollte nicht mehr und die Zündbox war defekt, draussen war kalt und es lag sehr viel Schnee. Mein Dachspfleger konnte mangels wintertauglichem Auto nicht kommen, also bin ich hingefahren und hab mir die Teile geholt.
    Fahrzeit für 17km ca. 1,5h (eine Richtung) Einbauzeit ca 30min. dann lief er wieder.


    Habe jetzt einen Heizstab eingebaut für den Notfall.


    Sind die Speicher wirklich komplett parallel geschaltet?
    Auf dem Fotos sieht man zwar die Zwischenverbindungen, aber ist auch ganz oben eine Brücke?
    Dann fließt das aufgeheizte Wasser erst in den ersten Speicher, mischt sich dort mit dem kälteren Speicherinhalt und kommt dann erst in den Zweiten und von dort in die Heizung. Das würde den Temperaturunterschied erklären.
    Das mit den Speichern würde ich auf jeden Fall ändern aber nicht jetzt bei dem kalten Wetter, eher im Sommer.
    Reihenschaltung: Vorlauf BHKW und Heizung zum ersten Speicher oben, Rücklauf BHKW und Heizung zum zweiten Speicher unten.
    WW-Bereiter kann sich aus dem ersten Speicher bedienen. Der Zweite dient als Puffer bei stromgeführtem Betrieb des BHKWs.


    Gruß Dachs2001

    Korosion häng stark vom Wasser ab, Härtegrad Mineralanteil, Temperatur etc.Verzinkte Eisenrohre haben zwar den Vorteil des elektrochemischen Schutzes durch das Zink.
    Bei höheren Temperaturen (~70ºC) ist die Verzinkung elektrochemisch edler als Eisen.
    Bei einer Verletzung der Zinkschicht und höheren Temperaturen ist Eisen gegenüber Zink anodisch und es kommt zu einer schnellen Korrosion des Eisens (Lochfraß). Sofern das Leitungswasser Spuren von Kupferverbindungen aufweist, setzt die Korrosion bereits bei Temperaturen ab 50°C ein.
    Das ist der Fall falls in Flussrichtung vor dem Eisenrohr Kupferrohr vorhanden ist.
    Fazit: Für den Warmwasserstrang und weiches Wasser sind verzinkte Eisenrohre nur bedingt geeignet.


    Wieviel Zink von der Hydraulikleitung in Lösung geht weiss ich nicht, Zink ist aber in größeren Mengen sicher nicht gesund.
    Im Trinkwasserbereich sollten nur dafür zugelassenen Teile verwendet werden.


    Rost ist nicht schön im Wasser, kann zu Verfärbung und zum Verstöpfen der Siebe führen.


    Nimm lieber eine der aufgezählten Lösungen; Klemmen, Stecken, Löten.
    So wie ich das auf dem Bild erkennen kann sollte es sogar mit einer Quetschverbindung gehen. Zange beim Installateur leihen, der hat auch die entsprechenden Fittinge.
    Entgraten des Rohres nicht vergessen. --> Lochfrass

    oder so etwas:


    Tectite Muffe I/I T 270 d 15 mm
    Preis: Ab 2,69€
    DVGW zugelassen, Tectite ® Classic ist jederzeit wieder demontierbar und wiederverwendbar.


    wird einfach nur gesteckt, gibt es auch als 45° und 90° Winkel oder Übergang auf 1/2" Gewinde.
    Oder die Klemmverschraubung (Solarverschraubung) wie AxelF sie empfohlen hat, habe ich auch schon länger im Einsatz
    Achtung! Warmes Trinkwasser ist aggressiv, möglichst keinen Materialmix Cu - FE/Zn - Cu verwenden.
    Selbst bei Messing o. Rotguss kann das Zink mit der Zeit z.T. ausgewaschen werden.


    Gruß

    Hallo Wolfgang,


    meine Anlage ist sicherlich nicht repräsentativ, aber trotzdem hier kurz einige Daten:
    Dachs Flüssiggas, Inbetriebnahme 2001
    heute 16500 Bh, 4 Wartungen, 5 Zündkerzen und eine Zündbox.
    Die Zündbox ist durch die Alterung der Leitungen gestorben,
    Kurzschluss nach Kerzenwechsel durch abgebröckelte Isolierung.
    Wartungs- und Reparaturkosten bis heute ca. 0,10€/Bh.
    Was noch auf mich zu kommt weiss ich nicht.


    Bei der Auslegung darauf achten, den Eigenstromverbrauch realistisch einzuschätzen,
    Strom muss dann verbraucht werden, wenn die Anlage auch Wärme produzieren soll, oder
    Wärme muss gespeichert werden können wenn der entsprechende Stromverbrauch ansteht.
    Stromverkauf lohnt sich u.U. nicht.


    Achtung! Es gibt Zähler, da musst du den Strom auch noch auf alle 3 Phasen gleich verteilt verbrauchen, sonst beziehst du Strom und speist gleichzeitig ein. So rechnen die EVUs gerne. nimm ggf, einen unabhängigen Messstellenbetreiber.


    So ich habe auch viel geschrieben, aber es gibt auch viel zu beachten bei der Entscheidung BHKW.


    Gruß
    Winfried

    Hallo Christian,
    versuchs mal mit dem Stecksystem (Tectite). Ich habe vor ca. 1,5Jahren bei mir den Plattenheizkörper im Bad durch einen Rohrheizkörper ersetzt und musste die Anschlüsse ändern.
    Die Leitung stand nach dem Absägen der aufgelöteten Winkel nur noch ca. 2cm aus der Fliesenfläche.
    Habe ich von der Farbe befreit, entgratet und die Steckverbindung aufgesteckt. Super! :thumbsup:
    Sofort dicht, kann sogar noch gedreht werden.

    Ich habe heute Nachricht von meinem Netzbetreiber erhalten:
    vielen Dank für Ihre mail. Vorab wünsche ich Ihnen ein gutes Jahr 2012.
    Entsprechend des vdn-Kalkulationsleitfaden zur Ermittlung der verm. Netzentgelte nach Paragraph 18 NEV wird bei dezentralen Einspeiseanlagen ohne Leistungsmessung nur der Arbeitsanteil vergütet. Herangezogen wird hierfür Ihre in das Netz des Netzbetreibers eingespeiste elektrische Arbeit. Weiterhin ist der Arbeitspreis der der Einspeisung vorgelagerten Netzebene anzusetzen; wobei diese 10kV/1kV-Umspannebene eine Jahresbenutzungsdauer von größer 2.500h/a besitzt. Somit ist die Jahresbenutzungsstundendauer in dieser Ebene der Stromverdrängung entscheidend. Der Gesetzgeber wollte sicherlich vermeiden, dass Einspeideanlagen mit einer nicht so guten Struktur ein höheres verm. Netzentgelt erhält, als eine "Dauerläuferanlage.
    Den von mir erwähnten Leitfaden finden Sie frei erhältlich im www. Ich bitte um Ihr Verständnis und verbleibe.
    Mit freundlichen Grüßen.


    Kennt einer diesen Leitfaden?
    Haltet ihr den Ansatz der Jahresbenutzungsdauer für richtig?

    Hallo Egon,


    kann mich meine Vorrednern nur anschliessen, ein Dachs ist zu groß.


    Ich betreibe seit 2001 selbst einen Dachs mit Flüssiggas.


    Zu der Zeit waren wir noch 3 Personen im Haus und mein Vater, der inzwischen verstorben ist, brauchte immer ca 24°C in seinem Wohnzimmer.
    Wir haben ca 130 qm Wohnfläche und sind nur noch zu zweit, aber die meisten Räume sind nicht oder nur gering geheizt.


    Mein Dachs hat inzwischen 16500 Betriebstunden hinter sich (schaffen andere in 3Jahren).
    In 2011 habe ich folgende Daten ermittelt:
    Betriebsstunden: 1305h
    elektrische Energie: 7474kWh
    thermische Energie: 15731kWh
    Gasverbrauch: 3924l


    bei einem Umrechnungsfaktor von ca. 6,59kWh/l hättest du einen Wärmebedarf von ca. 17800kWh/a


    Bei deinem Stromverbrauch lohnt sich das wahrscheinlich nicht, selbst mit der Förderung.
    Selbst bei günstigem Gaseinkauf rechnet sich das über die Lebensdauer nur bei hohem Eigenstromverbrauch von ca. 40 bis 50%.


    Dann überlege eher eine kleine Anlage (max 1kW el.) oder Brennwerttherme mit Solarunterstützung, oder
    vielleicht :?: noch umweltfreundlicher eine Wärmepumpe.


    Alles Gute zum Neuen Jahr


    Winfried