Beiträge von dachs2001

    Also ich würde als Ausfallursache den Kondensator vermuten.
    Der verwendete Typ ist ein 1000h/105°C d.h. nach 1000h bei Nennspannung (25V) bei einer Temperatur von 105°C ist die Brauchbarkeitsdauer erreicht.
    Der Hersteller schreibt zu dieser Serie
    Ideally suited for general purpose applications, coupling, decoupling, bypass, and filtering circuit in entertainment electronics.
    Ideal für allgemeine Anwendungen in Unterhaltungs - Elektroniken also perfekt für einen Wechselrichter!


    Einfluss auf diese Dauer haben die Umgebungstemperatur, die Eigenerwärmung durch den Rippelstrom (Wechsel von Lade- und Entladestrom) und die Betriebsspannung.
    Der Temperatureinfluss folgt der Arrhenius-Regel - Verdopplung der Lebensdauer pro 10K Temperaturminderung - d.h. aus den 1000h werden bei 95°C 2000h.
    Nicht zu unterschätzen ist auch die Eigenerwärmung. Wenn ich die Bilder richtig deute erfolgt die Erzeugung der 12V über einen Schaltregler. Daraus ergibt sich für den Elko eine nicht unbeträchtliche Rippelstromlast und damit eine hohe Eigenerwärmung.
    Günstigenfalls trocknet der Elko nur aus, die Spannungsversorgung 12V wird nicht mehr ausreichen stabilisiert und die folgenden Stufen zur Ansteuerung der Endstufe werden instabil. --> Fehlansteuerung der Endstufe - gleichzeitige Ansteuerung beider Transistoren --> Kurzschluss und damit Überlastung --> kaput.
    Das hier der Elko geplatzt ist, würde ich auf einen Zufall zurückführen der bei dem Austrocknungsprozess aufgetreten ist.


    Was mich wundert ist das Herstelldatum des Elkos 06/08 das heist der war bei Einbau des Wechselrichters bei dir schon fast 3 Jahre alt.
    Elko altern nämlich auch bei Lagerung.
    Ist der Wechselrichter irgendwo hinten aus dem Regal genommen worden?


    Typischer Fall von: Bauteile dürfen aber nicht zu teuer sein und sollten möglichst nur die Dauer der Gewährleistungszeit überdauern.


    Bin im Automobilbereich als Elektronikentwickler tätig, da haben wir ganz andere Konditionen. Zielwerte sind da 10 bis 15Jahre Lebensdauer.

    Hallo Carsten,
    der Zähler macht das kontinuierlich, das heisst die Messfenster betragen nur wenige µs o. ms .
    Eien Saldierung über einen größeren Zeitraum z.B. Minuten oder Stunden gibt es nicht.
    Der Strom der momentan bei dir erzeugt, aber nicht im Haus verbraucht wird, ist der Einspeisestrom, der mit EXX+VNN vergütet wird.
    Wird im Haus mehr Strom verbraucht als erzeugt, ist die Differenz wischen Verbrauch und Erzeugung der Bezugsstrom für ca. 25ct / kWh
    Einspeisestrom und Bezugsstrom können in disem Beispiel nicht gegeneinander saldiert werden.
    Nur auf der Abrechnung kannst du den Posten Einspeisung gegen Bezug verrechnen aber mit unterschiedlichen Preisen/kWh.

    Wenn ich es richtig verstanden habe ist die Anlage 2012 an Netz gegangen.
    Dann muss der Netzbetreiber, der üblicherweise auch der Messstellenbetreiber ist, bereits einen phasensaldierenden Zähler eingesetzt haben.
    Denn seit 9/2011 gilt die Anwendungsregel VDE 4400 die den Einsatz phasensaldierender Zähler vorschreibt.
    Bei diesen Drehstromzählern wird zunächst nach dem Ferrarisprinzip der zählpunktbasierende Saldo über die drei Außenleiter L1-L2-L3 gebildet.
    Erst im Anschluss erfolgt dann die Zuordnung der Energie zu den Zählwerken „Bezug“ oder „Lieferung“.
    Das sollte auch der Messstellenbetreiber wissen.


    Hallo Dachs2001,


    was war damals der Grund einen Dachs ins EFH zu bauen?? Bist Du zufrieden mit der Entscheidung??


    mfg

    Hatte einen Energieberater da, der mir ein BHKW o. alternativ eine Wärmepumpe empfohlen hat.
    Wir hatten da noch einen deutlich höheren Energieverbrauch, da meine Eltern noch mit im Haus lebten, und mein Vater eine "Frierhippe" war.
    Der brauchte ca. 24°C in der Wohnung.
    Wie sich nachher heraus gestellt hat, kannte der Energieberater sich doch nicht so aus.
    Ausser dem Dachs waren 2001 noch keine nahmhaften BHKs auf dem Markt.
    Da ich einer der ersten Käufer im Umkreis war, habe ich noch zusätzlichen Rabatt bekommen.
    Ich wurde dann als Referenz genannt und es waren auch mehrmals Interessierte da um sich
    Infos zu holen, und sich die Anlage anzusehen und anzuhöhren.



    Von den versprochenen Einsparungen war zunächst nur wenig zu sehen, erst nachdem ich die Anlage später umgebaut habe (zusätzliche Speicher) kann ich die jetzt mehr stromgeführt fahren und habe so einen größeren Eigenstromanteil.
    Allerdings hat mir auch die Einführung des KWK-Bonus zu schaffen gemacht, den vorher hatte mir mein Versorger freiwillig einen höheren Strompreis bezahlt.
    Eine neue Steuerung, die ich mir z.Z. aufbaue soll dann den noch überbleibenden Strom in einen Heizstab im WW-Speicher leiten, so daß ich in der Heizperiode nur noch einen geringen Bruchteil ins Netz einleite.


    Ob ich nach den bisherigen Erkenntnissen mir nochmals ein BHK anschaffen würde, glaube ich schon, allein der Umwelt zuliebe.
    Allerdings würde ich hier auch selber nochmals nachrechnen, welche Leistungsklasse da sinnvoll wäre.

    Bin zwar kein Heizungsbauer, habe aber bei mir fast alles selbst umgebaut, nachdem der angefragte Heizungsbauer so komische Ideen hatte.


    Wie hoch steigt deine Wassertemperatur durch die Solaranlage beim jetzigen Sommerwetter?
    Oder wird die Speichertemperatur begrenzt?
    Ich habe knapp 8m² Kollektorfläche auf 500l Speicherinhalt, bei mir wird allerdings das Heizungswasser aufgeheizt.
    Das Trinkwasser läuft durch einen Wärmetauscher in diesem Speicher und dann durch einen zweiten im Speicher der Heizung.
    Obwohl die Kolletoren bis ca. 14h teilweise beschattet sind erreicht der Speicher über 50°C.


    Der Solarspeicher war ursprünglich ein Warmwasserspeicher, bei dem ich dann den Wärmetauscher (Cu) erneuert habe und statt das Heizungswasser durch den Wärmetauscher zu schicken, steht das jetzt im Speicher und das Trinkwasser läuft durch den Wärmetauscher (Durchlauferhitzer).
    Im Speicher waren geschätzte 2-3kg Kalk, der aus dem Trinkwasser ausgefallen war, nach ca. 5Jahren ohne Reinigung.


    Wenn Du bei diese Tauschmöglichkeit nicht hast, es gibt auch externe (Platten)Wärmetauscher auch Frischwasserstation genannt, hier ist eine zusäztliche Pumpe nötig.


    Die Regelung übernimmt bei mir eine Steuerung von Galaxol, die steuert die Pumpe der Solaranlage, die Anforderung der Heizung (BHKW), wenn die Speichertemperatur unter 55°C sinkt (Warmwassermindesttemperatur) und eine zweite Pumpe die bei hoher Solartemperatur das Wasser in den Heizungsspeicher pumpt.


    Die maximale Warmwassertemperatur (Trinkwasser) wird hinter den Speichern durch einen thermischen Mischer begrenzt.


    An der Heizung hängen noch zwei weitere Speicher um hier die Laufzeit zu optimieren bzw. die Anlage stromgeführt zu fahren.


    Ich will das ganze noch weiter optimieren, aber dazu brauche ich noch etwas Zeit, muss noch eineige Messungen machen und ggf. etwas umbauen.


    Mein Dachs ist übrigens total unterfordert, macht vielleicht 1500h im Jahr, den rauszuschmeissen macht aber jetzt wohl auch keinen Sinn, dann brauch ich ja irgend was neues.
    Bei mir sind die Verhältnisse ähnlich EFH, 2 Pers. 140m² alles Heizkörper, Warmwasser über Heizung und Solar, dazu noch 3kWp PV-Anlage, alles von 2001.

    Zu der immer noch offenen Frage hydraulischer Abgleich was ist das denn:


    Beim hydraulischen Abgleich ist notwendig um in allen Heizkörpern (HK) gleiche Temperaturverhältnisse zu realisieren.
    Z.B. würde bei einer nicht abgeglichenen Anlage der dem Heizkessel am nächsten gelegene HK zu warm und der im Strang am entferntesten HK wird nur lau, oder bleibt kalt.
    Dazu wird der Wasserdurchfluss durch ein spezielles voreingestelltes Thermostatventil begrenzt, sodass sich zwischen Vorlauf und Rücklauf des jeweiligen HKs eine optimale Temperaturdifferenz ergibt, die zum Heizen ausreicht.
    Evtl. müssen für den hydraulischen Abgleich die Thermostatventile durch neue einstellbare Ventile ersetzt werden.
    Dann wird die Anlage durchgerechnet und die einzelnen Ventile eingestellt - nicht zu verwechseln mit der Temperaturwahl durch den Drehknopf zwischen 1 u. 5.
    Das ganze ist ziemlich aufwendig, und kostet dementsprechend, insbesondere wenn neue Ventile erforderlich sind.
    Mancher Heizungsbauer tut sich damit schwer. Ist aber bei Neuanlagen Pflicht.

    Die selbstklebenden Streifen gibt es übrigens in zwei Größen:
    3528 mit ca 4,8W bei 60LEDs /m
    5050 mit ca. 14W bei 60LEDs /m gibt es auch mit 30LEDs/m
    die 5050 sind etwa 3 x so hell wie die 3528.
    Ich hab bei mir die Unterbauleuchten (2x20W) in der Küche durch einen wasserdichten Streifen von 1m Länge mit 60 x 5050 ersetzt.


    Ist heller, nach dem Einschalten sofort an und wird voraussichtlich länger halten.


    Habe einem Kollegen einen 5m Steifen mit 300 x 3528 für die Treppenbeleuchtung installiert,
    Die Töcher "vergessen" immer das Licht auszumachen, jetzt wird das nicht mehr so teuer.

    Also es gibt für alle Zweirichtungszähler zwei wichtige Kennzahlen.


    unter Funktion 181 wird die bezogenen Energie EVU--> Kunden, 381 ist die gelieferte Energie Kunde --> EVU
    Du solltest versuchen mit der Taschenlampe die entsprechende Funktion einzustellen, dann kannst du auch den Wert ablesen.
    Ggf den Versorger auf die Füsse treten dass er dir dass erklärt, du must deinen Zähler ablesen können ohne dafür studiert zu haben.


    Hatte bei mir bis vor 3 Jahren auch einen Zähler mit nur einer Anzeige die man umschalten konnte.
    Die Ableser vom EVU kamen damit nie zurecht, da musste immer einer extra kommen. Irgendwann war denen das wohl zuviel, der jetzige Zähler hat zwei getrennte Zählwerke, das kann wieder jeder ablesen.

    Wenn der Wasserkreislauf undicht ist, sollte nach einiger Zeit auch der Druck abfallen.
    Hast du den Dachs von Restsystem durch einen Wärmetauscher getrennt?
    Schau mal auf das Manometer von Wasserkreislauf des Dachses/des Heizungskreislaufs, ist da noch alles ok?

    Hallo,


    ich habe inzwischen fast überall wo Lampen länger an sind oder häufiger ein und ausgeschaltet werden LED-Leuchten drin.
    z.B. Kellerlicht, oder Flurbeleuchtung.
    Bei ALDI gabs LED-Lampen mit 8,5W in Warmweiss, die Helligkeit ist verbleichbar mit 40 bis 60W bei Glühlampen.
    Zuerst 14,95, später 11,- die letzten drei habe ich für 5,95€ erstanden.
    Im NET gibt es schon mal Angebote z.B. 10 Stück für 56€ mit 5,5W. Die sind zwar nicht ganz so hell,
    aber für die Aussenbeluchtung als Orientierunshilfe oder für die Hausnummer ausreichend.
    Spart auf jedenfall Strom.

    Neue Zweirichtungszähler müssen phasensaldierend sein, VDE Anwendungsregel 4400 gültig seit Sept. 2011.
    Wer noch einen nicht phasensaldierenden Zähler hat kann den NB auffordern diesen durch einen entsprechendes Teil zu ersetzen.


    Ich musste meinen NB erst mal über das unterschiedliche Messverfahren aufklären, die wenigsten kennen sich da aus.
    Jetzt wollen sie auch wechseln.


    Zitat:
    Die neue VDE</abbr>-Anwendungsregel
    "VDE-AR-N 4400:2011-09 Messwesen Strom" gilt seit dem 1. September
    2011. Die Anwendungsregel wurde von einer Projektgruppe im Forum
    Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN</abbr>),
    in der Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Energieanbieter,
    Gerätehersteller, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und
    die Bundesnetzagentur vertreten waren, erarbeitet.


    Darin werden einheitliche technische Mindestanforderungen der
    Netzbetreiber an die Messeinrichtungen beschrieben, die ab dem 1.
    September 2011 für die Ausstattung von neuen und den Austausch
    bestehender Messstellen gelten. Die Anforderungen an Messstellenbetrieb
    und Messung gelten gleichermaßen für Messeinrichtungen in
    Erzeugungsanlagen.


    Die Zähler ermitteln die Salden basierend auf der Anwendungsregel VDE N 4400.


    dabei wird mit diesem Verfahren zunächst
    nach dem Ferrarisprinzip der zählpunktbasierende Saldo über die drei
    Außenleiter L1-L2-L3 gebildet.


    Erst im Anschluss erfolgt dann die Zuordnung der Energie zu den Zählwerken „Bezug“ oder „Lieferung“.