Beiträge von dachs2001

    Bevor du die 400 bis 500Euronen ausgibts solltest du vielleicht erst über eine Wasseranalyse bestimmen lassen ob es sich bei dir wirklich um Kalkablagerungen sprich Calcium bzw Magnesium im Wasser handelt.


    Die Ionenaustauscher ersetzen nur die Calcium/Magnesiumionen durch Natrium. Wenn du irgendein anderes Salzgemisch im Wasser hast hilft dir diser Entkalker nicht unbedingt.
    Ansonsten funktionieren diese Entkalkungsgeräte hervorragend, wie bei der Spülmaschine regelmässig Salz (zum regenerieren) nachfüllen.


    Mit Schäden an den Rohrleitungen ist nicht zu rechnen, da die bereits vorhandene Ablagerung bleibt, es wird nur verhindert das sich neuer Kalk absetzt.


    Anders ist das bei Vollentsalzern, da das Wasser ohne Salzionen aggressiv wirkt.


    Wenn du die Verkalkungsprobleme nur bei der Warmwasserbereitung hast, versuche unter 55°C zu bleiben und gibt das Geld besser für einen Plattenwärmetauscher aus.

    Hallo crank,


    hast du bei dem Pufferspeicher die Möglichkeit einen Durchlaufwärmetauscher einzubauen?
    Z. B. Edelstahlwellrohr das sich durch den Speicher schlängelt?
    Könnte mir vorstellen dass durch die Bewegung des Rohrs durch Druckänderungen im Wassernetz die Kalkablagerung verringert wird.


    Ansonsten hilft nur regelmässiges Entkalken des Wärmetauschers.
    Vorsicht bei zu geringen Temperaturen --> Legionellenvermehrung

    D.h. für hohe Frequenzen (Störungen sind hohe Frequenzen) bildet der Kondensator einen Kurzschluss und damit werden die sozusagen vernichtet.

    Theoretisch ist das zwar so, in der Realität spielt leider die Physik noch mit. Durch den Aufbau des Kondensators(Baugröße, innerer Aufbau), seiner Anschlussbeine und der Verdrahtung bilden sich kleine Induktivitäten aus, die bei steigender Frequenz einen größer werdenden Widerstand darstellen.
    D. h. der Kurzschluss durch den Kondensator wird wirkungslos.
    Den Kondensator wählt nur so groß wie unbedingt nötig um im unteren Frequenzbereich eine ausreichende Wirkung zu erzielen.
    Bei direktem Anschluss an Null und Phase bitte unbedingt einen X2 Kondensator verwenden, der ist Eigenkurschlussicher und brennt dir nicht ab, wenn es mal durch Netzstörspitzen zum Durchschlag kommt.
    Am Besten hilft ein Pi-Filter bestehend aus zwei Kondensatoren und einer Drossel


    Die Werte sind nur Beispiele und müssen dem Laststrom angepasst werden.

    Dateien

    • Pi-Filter.pdf

      (9,66 kB, 38 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Wasserhärte: es gibt in der Bucht Wasserfilter bzw. Ionenaustauscher Kartuschen zum Leitungseinbau
    Leitwert + PH: Frag mal bei deinem Wasserversorger an, sollte die Werte veröffentlichen


    Der Ionenaustauscher filtert übrigens nicht den Kalk aus dem Wasser sondern ersetzt die vorhanden Kalzium-bzw Magnesiumionen durch Natriumionen.
    wodurch die Bildung von Kalkablagerungen vermieden wird.


    VE- Wasser hat nur noch sehr wenige Ionen und kommt damit nicht auf den geforderten PH-Wert, ähnlich destiliertem Wasser.

    Erfahrungen mit dem Dachs haben hier sicherlich schon einige gemacht, die Frage ist ob es nicht sinnvoll wäre auch das Referenzgebäude mit in die Betrachtung einzubeziehen. So ist ein Dachs im EFH sicherlich überdimensioniert und unwirtschaftlich, im MFH kann er aber bei entsprechender Stromnutzung durch die Mieter sich schnell rentieren.
    Gib doch mal die Daten des Referenzobjektes mit an, vielleicht findet sich jemand, der dir dann mit seinen Daten weiterhelfen kann. Ansosnten frag mal im KWK-Forum nach, da geht überwiegend nur um die grünen Tiere.

    Zusammenhang ist wie beim Trink- oder Abwasser.


    Gottsei dank nicht ganz. Bei uns auf dem Land kam vor der Erneuerung der Wasserleitung regelmässig ca. alle zwei Monate jemand vom Wasserversorger und hat am Ende der Leitung den Hydrant aufgedreht und für ca. eine halbe Stunde laufen lassen, damit die Leitung ordentlich gespült wird.
    Mach das mal mit Strom, wo will's de denn mit dem ganzen Spannungsabfall hin?


    Aber ist doch klar, auch bei den Grünen arbeitet die Lobby der grossen Stromversorger bzw -verbraucher.
    Die eigenen Gewinne steigern geht nur zu Lasten der Allgemeinheit und wenn da Einige versuchen sich etwas vom Kuchen abzuschneiden gibt's was auf die Finger - sprich EEG-Umlage zahlen.

    Das sollten eigentlich die 0,67 ct. aus der Umspannebene MSP/NSP sein. So trifft jedenfallls mein NB die Auswahl. Warum :?: das weiß ich leider immer noch nicht.


    Ist doch klar, du entlastest ja nur den "teueren" Trafo.
    Dass das Niederspannungsnetz auch entlastet wird, weil ja dein Nachbar den Strom ja schon wieder aus dem Netz entnimmt (Prinzip des geringsten Widerstands) will ja keiner vom EVU wissen, ist ja auch nicht bewiesen. Du speisst in das Netz ein und dann ist das nicht mehr dein Strom und wo der hin fliesst weis keiner.
    Nur der Grünstrom den sie dir für teuer Geld verkaufen wollen, der fliesst zwar durch die gleiche Leitung wie der Atom- oder Braunkohlestrom, kommt aber dann bei dir "grün gestrichen" wieder an.


    Es gab vor einiger Zeit mal einen Artikel in einer Elektronik-Selbstbau-Zeitschrift, da wurde ein "Atomstrom Filter" zum Nachbau beschrieben.
    War natürlich als Scherz gemeint. Das Thema kursierte dann kurze Zeit später in diversen Zeitungen und Zeitschriften und war bitterer Ernst.


    Die Preisliste muss übrigens jeder Netzbetreiber veröffentlichen.


    Die Thematik mit den elektronischen Strom-Zählern sollte sich eigentlich bald selbst erledigen, es gibt eine VDE-Regelung, nach der müssen die Zähler, die ja eingentlich "Energiezähler" sind auch die Summe der bezogenen und der eingespeisten Energie berechnen - Stichwort phasensaldierend.
    Ältere elektronische Zähler machen das nicht, da wird man übers Ohr gehauen, da diese Zähler nicht die Summenenergie messen, sondern die Einzelenergie in jeder Phase und somit gleichzeitig Bezug und Lieferung einzeln rechnen.


    Bsp:
    Der Einspeiser erzeugt 3kW auf 3Phasen, d.h pro Phase 1kW. Bezieht er gleichzeitig auf einer Phase 2kW (Bügeleisen o. ä.) muss er davon 1kW teuer bezahlen und bekommt für die 2kW die er auf den andern 2 Phasen einspeist die Billigvergütung.
    Rechnet mal nach, da kommt einiges im Jahr zusammen.

    Du kannst auch folgende Temperaturen messen und dann rechnen.


    Austritt Dachs Tout = 77,0 °C
    Austritt Kondenser Tin = 38,0 °C
    Eintritt Kondenser Trück = 31,0 °C
    thermische Leistung Dachs Pth = 12,5 kW
    thermische Kapazität Wasser Cth = 4,1844 Ws/kg (Mittelwert)
    Durchflussmenge Vt = Pth* 3600 / Cth /(Tout-Tin) = 275,7l/h
    Leistung Kondenser Pkond = Vt*Cth*(Tin-Trück) / 3600 = 2,2kW

    Die Abgasleitungen sind üblicherweise aus PP, wie schon geschrieben, müssen die eine Zulassung haben.
    Liegen die 7m im Aussenbereich, z.B. an der Wand, solltest du PVDF (Technaflon) verwenden oder einen zusätzlichen UV-Schutz verwenden, z.B. konzentrisches Rohr. Wunder dich nicht über die Preise.
    In Deutschland klärst du sowas am besten vorher mit dem Bezirksschornsteinfeger, der ist für die Abnahme zuständig, wie ist das bei euch geregelt?


    Über das Kondensat kann ich nichts sagen ich habe Flüssiggas.

    Hallo homesnow1,


    ich würde statt des Einzelrohres mehrere Einzelrohre mit entsprechendem kleinerem Durchmesser nehmen, die Oberfläche wird damit größer.


    Im Senertec-Original sind vier Rohre mit ca. 20mm Durchmesser für das Abgas verbaut, das Wasser läuft in einem darum liegenden Rohr.
    Die weitere Abgasleitung sollte auf DN80 gehen um den Gegendruck zu verringern. Lt. Bauvorschrift sind dabei nur zwei Bögen á 90° erlaubt.
    Mit Übertemperaturschutz kann die weitere Leitung auch in Kunststoff gelegt werden (muss zugelassen sein).