Beiträge von Hans_Dampf

    Sehr guter Hinweis.

    Also wird die BWH nur dann gebraucht, wenn der ansonsten ohne Ende laufende ecpower 6/12 auf Störung ist, was aber nie passiert, ansonsten heizt halt der ecpower alleine...

    So wie ich den Referentenentwurf vom Dezember verstehe, ist die pauschale Auszahlung über 60.000 Stunden für Anlagen bis 2 kW nicht betroffen. Aber was kommt, ist da noch völlig offen...

    Eben. Wie so vieles andere auch noch...


    Um mal Marius Müller-Westernhagen zu zitieren:

    Keine Ahnung keine Meinung kein Konzept....

    (es geht mir gut)


    In meiner Jugend habe ich mich immer übe den Dicken aufgeregt, weil der alles ausgesessen hat.... Aber in dem Punkt schlägt Merkel Kohl um Längen...

    nesami

    Was fährst Du denn?


    Der Dachs läuft ;)

    Es gibt mittlerweile Ladesäulen mit 350 kW.....


    Schöne Analogie zum Benzin/Diesel:

    Mit der echarge-App lädt man da, wo es nicht kostenlos geht, für 29 Cent je kWh.


    An JEDER Raststätte kostet die kWh 89 Cent... Man muss sich zumindest da nicht umgewöhnen :)


    So langsam denke ich aber, dass die ganze Nummer sehr ungeordnet abläuft, es wird hier was gemacht und da was und auch da was... aber eine Struktur und/oder ein Konzept sind nicht erkennbar

    Jetzt habe ich den Thread auch gefunden, ich hatte ihn eben gesucht.


    Also:

    Der Fall, dass man keine Wärme und keinen Strom nutzt, tritt nie auf, aber den Fall hatte ich ja angesetzt. Also war meine diesbezügliche Aussage falsch.


    So ab 60% Eigenverbrauch macht der BlueGEN richtig Spaß, der Rest (Steuerliche Abschreibung, Minderung der Steuerlast, 3.500 Stunden) ist im Trüben fischen, denn Klarheit herrscht hier keine...

    1) Ich finde den Thread nicht mehr, in dem einer berechnet hat, was der BlueGEN in einer Stunde erwirtschaftet, wenn er alles einspeist und die Wärme zum Satan geht. Bitte mal den Link geben, dann antworte ich darauf...


    2) Bin gestern zur Baubesprechnung nach Trier gefahren, dies war die bislang weiteste Strecke mit dem ZOE, in Summe etwa 480 KM hin und zurück. Termin war um 11 Uhr, es ging um ein Kino in Wittlich, Treffpunkt war 11 Uhr bei dem Installateur, der den Rest macht, wir machen BHKW 30 kW und Adsorptionsmaschine Fahrenheit.


    Vorher im Internet einen geschmeidigen Ladestop in Hillesheim geplant, der andere Installateur hatte mir versprochen, dass ich den ZOE an seiner Station laden kann, während wir dann mit dem Bauherren zusammensitzen. Los bin ich mit 240 KM Reichweite, der ZOE war nicht ganz voll


    Bin dann in dem Wissen, an Köln vorbei zu müssen, um 7 Uhr losgefahren und dachte, dass ich wie sonst auch eine Stunde stehe vor und um Köln, war aber nicht so... ist das schon die Rezession? Wo waren die anderen?


    Egal.


    Also dann hinter Köln Kniegas ohne Ende gegeben, der ZOE macht maximal 140 km/h, die gingen aber fast die ganze Strecke... Der Verbrauch explodiert dann auf sagenhafte 28 (!) kWh auf 100 KM.... Normal sind so 15-17.... entsprechend schmilzt die Reichweite, macht ja nix, in Hillesheim kann ich ja nochmal laden...


    Also mit etwa 25 KM Rest in Hillesheim angekommen, den ZOE an die Station gedockt (Innogy), ausnahmsweise mal kostenpflichtig laden, machse nix...


    Absolutes Niemandsland, kein Cafe, nix.... Doof, hatte ja Zeit...


    Angegeben ist die Station mit 22 kW, der ZOE war fast leer und der Akku alles andere als kalt. Doch siehe da: Die Säule gab nur etwa 6 kW ab... also abgestöpselt, wieder dran, keine Änderung... Dann doof geguckt...


    Dann die Zeit berechnet, die ich noch hatte, geht noch, nervt halt nur, wenn man weiß, dass erheblich mehr gehen würde. Ein Einheimischer kam, der seinen E-Golf laden wollte, dieser teilte mir mit, dass das Ding nur 6 kW kann, manchmal sogar 8.... Wenn er den Golf jetzt noch dranhängt, würden wir beide so 3 kW kriegen... Wieso ist das Ding dann mit 22 kW angegeben?


    Ja nu, Eifel ist ländlich, da zählt jedes kW, die Leute haben da auch kein Erdgas und viele haben wohl WW über Durchlauferhitzer.... Das Stromnetz dort ist wohl absolut am Anschlag....


    Sieht man auch, wenn man mal im Internet die Ladepunkte in der Eifel sucht, nix für schwache Nerven...


    Dann ab zum Treffen, pünktlich da aufgeschlagen, beim Installateur mit 22 kW geladen und über die Baustelle geredet. Danach von Trier nach Wittlich, der Rohbau steht halb und ich musste da eh auf dem Nachhauseweg her, der Bauherr wollte mir den Bau vor Ort zeigen, also fährt er mit seinem Bauleiter in seinem 911er und ich mit dem ZOE über Land nach Wittlich, Stückchen Autobahn war auch dabei...


    Da musste ich mal zeigen, was der (beim anderen Installateur vollgeladene) ZOE denn so an Beschleunigung kann, hat Eindruck hinterlassen, aber ein 911er ist es dann doch nicht. Naja...


    Jedenfalls haben mich die 22 Kilometer zur Baustelle etwa 40 KM an Reichweite gekostet.... Wie gesagt: Reintreten kostet wie irre Reichweite...


    Von der Baustelle dann ab nach Hause. Leider auf der A61 eine Stunde im Stau gestanden, weil jemand auf einem Sattelschlepper einen Bagger nicht richtig festgemacht hatte... Stau mit dem ZOE ist bei weitem nicht so schlimm wie mit dem Mini vorher, da Automatik... Im "Stehen" verbraucht der ZOE mit Heizung an 1 kW, zeigt er zumindest an, ich denke, dass es weniger ist, denn er kann nur 1 kW anzeigen und nicht 0,6 oder so...


    Es ist also absoluter Dünnpfiff zu behaupten, im Stau würde der Akku leer und die E-Autos würden dann liegenbleiben. Wird ja oft von der Verbrennerfront ins Felde geführt....


    Danach wieder Kniegas und auf der letzte Rille mit etwa 20 Rest in Köln angekommen und bei Penny geladen, kostenlos....

    Ein fertig geschmiertes Wasauchimmertoast gekauft und gegessen, hatte viele E als Inhaltsstoffe, da es regnete, habe ich es im ZOE gegessen. War konsequent, die so zu machen, denn im Toast war E 260 etc., und es der ZOE ist ja auch ein E-Auto...


    Mit etwa 50 KM Rest zuhause angekommen, heute geplant, musste nach Erkrath. Dachte dann, den Wagen noch kurz vorher auf dem Weg zu laden. Allerdings hatten wir Nachfrost und von den 50 KM waren noch 32 übrig, was aber auch daran lag, dass ich per App 20 Minuten vorher die Klimaanlage angemacht hatte, die gibt dann Vollgas...


    Also etwas länger zwischengeladen und dann zum Kunden... Der hat ein Hotel und lässt mich laden, obwohl das BHKW auf Störung steht und ich es auch nicht zum Laufen bekommen habe... Ich habe 2 Stunden gekaspert, aber hatte kein Messgerät mit um zu sehen, welches Kabel wohin gehört...


    Nachteil: Muss nen Monteur hinschicken

    Vorteil: Auto voll geladen!


    Fazit:

    1) Ich wie alle anderen auch, die eher in der Stadt wohnen, leben verglichen mit eher ländlich wohnenden Leuten im Paradies, wenn es um E-Mobilität geht. Auf dem Land fahren zwar keine bis kaum Busse, dafür kann man aber auch so gut wie nirgendwo sein Auto laden und der Bau von Ladestationen ist wohl nur begrenzt möglich, weil die lokalen Netze halt dafür nicht ausgelegt sind.


    So wird das nüscht mit der Verkehrswende auf dem Land, die Leute haben keine andere Chance, als weiter Verbrenner zu fahren.


    Hatte ich in der Ausprägung nicht auf dem Schirm.


    2) Berechnung von Zwischenstopps sollte man so machen, dass man auch dran denkt, dass man, weil es Spaß macht, die Karre tritt... Dann kann sich der Verbrauch knapp verdoppeln und die Reichweite halbieren...

    Zweitens sollte man auch dran denken, dass es sein kann, dass nur 6 kW kommen, auch dann, wenn der Akku warm und fast leer ist... dies war neu für mich.


    Es ist ein absolut anderes, bewusstes Fahren mit dem E-Auto, mir macht die Sache wie gesagt irre Spaß.

    sailor773

    Danke für den Hinweis, kannte ich...

    Der ZOE war und ist noch immer eine Art Spielzeug für mich, entsprechend bin ich im Netz unterwegs und man findet dort die wildesten Dinge, was man alles mit der Kiste machen kann. Ich habe z. B. den 40er ZOE, der 50er hat aber nur ne andere Software...


    Problem ist nur, dass man sich dann die Garantie von Renault in die noch vorhandenen Resthaare schmieren kann, was ich für absolut nachvollziehbar halte.


    Der Gedanke bidirektional als solches ist jedoch konkret für mich sehr sexy. Meine Woche sieht halt so aus, dass ich sehr viel unterwegs bin und so gut wie nie zuhause lade, immer mit wenigstens 100KM Rest hier ankomme, sind eben 15 oder noch mehr kWh im Akku des ZOE.


    Dann quasi das Steak oder das 3-Stunden/120 Grad Bio-Hähnchen mit dem Strom aus dem Aldi zu grillen hat was. Würde auch das Netz irgendwie entlasten, denn zumindest jetzt scheint ja, wenn ich nach Hause komme, keine Sonne (außer je nachdem, wie der Termin war, in meinem Herzen).


    Der ZOE war ein Lernprozess, aber mittlerweile habe ich die Sache gut drauf. Ich kriege keinen Herzkasper mehr, wenn die Karre nur noch 10 KM Rest hat, hier sieht es wie gesagt mit Lademöglichkeiten sehr gut aus... Entsprechend hätte ich auch kein Problem, aus denn 100 KM dann 60 oder noch weniger zu machen und dann das Hähnchen zu grillen. Wenn dann morgens noch 50 oder noch weniger drinnen sind, ist die kein Problem.


    Morgen kommt der nächste Härtetest: Wuppertal-->Trier, Baubesprechung 30 kW BHKW und Adsorptionskältemaschine und dann wieder nach Hause. Ladepunkt in Daun ist definiert und dann eben auch in Trier. Wird klappen.

    Dieser Thread hier beschreibt sehr schön das Chaos, was derzeit im Markt in puncto Förderung etc. herrscht.


    Was hebt sich auf, was ist ausgeschlossen, was kriege ich, wenn ich das oder das mache? KEINER kann hier genaue Aussagen machen und ich habe es so verstanden, dass wenn jemand z. B. die KfW433 BSZ macht, die Nummer mit der Steuer 20% auf 3 Jahre gestorben ist.


    Selbiges gilt auch für Förderung von Solarthermie, Wärmepumpen etc., wenn der Kunde noch BAFA-Förderung oder sonstwas aus öffentlicher Hand gekriegt hat. Steht ja so im Gesetz, aber hier irre ich mich sehr sehr gerne...

    bluwi

    Deine Idee scheitert daran, dass sie erstens total einfach umzusetzen wäre und zweitens so simpel ist, dass man sie schwer zerreden kann und keine Experten dafür braucht, denn sie würde die mehrere tausend Jahre alte Regel "Angebot und Nachfrage regeln den Preis" in den Strommarkt bringen, und zwar bis dahin, wo wirklich Strom verbraucht wird, die Strombörse Leipzig ist ja Theorie...


    Unzählige "Experten", Berater und Lobbyisten würden arbeitslos...


    Wäre ja auch so, wenn man seine Kiste wie von mir erträumt für null Euro Förderung oder sonstwas einfach saldierend betreiben kann.

    Bedeutet: Kiste macht im Jahr 25.000 kWh, Objekt verbraucht pro Jahr 13.000, von denen 7.000 vom BHKW und 6.000 aus dem Netz kommen.


    Die 6.000 werden von der Einspeisung abgezogen, der Betreiber kriegt nur noch Einspeisevergütung für 12.000 kWh.... und fertig ist die Luzie.... Energiesteuererstattung gibbet nicht.... KWK-Zuschlag gibbet nicht, Marktstammdatenregister kann der VNB gerne machen, wenn er Zeit hat, EEG-Umlage gibbet nicht. Anzeige der Anlage beim BAFA gibbet nicht.


    Schöne neue Welt...

    ++ Da kann dann aber keine helfen, wenn die Menschheit mit Demokratie . .

    >> Hier hast Du mich anscheinend nicht verstanden. Natürlich muss jeder ein Stück Selbstverantwortung tragen können. Worum es mir geht ist der bürökratische Wahnsinn und das komplizierte Regelwerk um die KWK rum. Wenn man schon einen Sack voll Schulden macht und dann nochmal mehrere 10T€ ausgeben soll, dann muss man sicher sein, dass man das verstanden hat, um sein Risiko bewerten zu können. Welcher Laie soll zu dem Schluss kommen, er hätte das alles verstanden, wenn es die Fachleute sogar hier im Forum oft nicht verstehen? Je mehr Unsicherheit im Verständnis, desto höher sieht man das Risiko. Man muss einfach jemandem glauben, von dem man nicht weiß, wie dunkelgrau sein Schafspelz ist. Das ist, nach der Bürokratie selbst, das Killerkriterium Nummer 2 für kleine BHKW. MHO

    Die Sache ist genau so, wie bluwi schreibt.


    Herr Schmitz interessiert sich für ein BHKW, das kostet x Euro, er kriegt unter den und den Bedingungen y Euro Förderung, außerdem KWK-Zuschlag, Erdgassteuer erstattet und und und....


    Also kann Herr Schmitz sich dann überlegen, ob er die Mühle kauft oder nicht.


    Extrem kompliziert ist die Sache dann, wenn sich jemand damit auskennt und dann noch einer ins Boot kommt, der sich nicht damit auskennt und noch einer ins Boot kommt, der sich nicht damit auskennt, dem es aber egal ist.


    Eine vor Förderantrag bestellte BSZ ergibt tränende Augen, ein Endkunde, der mit dem ganzen Scheiß alleine dasteht (davon stand nix im Auftrag, Herr Schmitz) wird ebenfalls die eine oder andere Träne vergießen.


    Auf Verkäuferseite ist es eigentlich die Frage der Unternehmensstrategie: Wenn wir die Knete von Herrn Schmitz haben und uns vom Acker machen, wird er uns nicht weiterempfehlen. Aber in D leben 83 Mio Einwohner und jeden Tag steht ein Opfer auf...


    Einfacher ist das Leben, wenn Herr Schmitz zufrieden ist, weiß, dass es einen bürokratischen Wahnsinn gibt, dieser aber vom Fachmann erledigt wird (der dann auch die eine oder andere Träne vergießt). Dann kauft er evtl. noch ne Anlage für sein anderes Objekt und/oder empfiehlt einen weiter...


    Sowohl für Endkunden wie auch für Verkäufer gilt: BHKW sind nix für so nebenbei mal eben kaufen oder verkaufen...

    Wenn drei Leute in einem Zimmer sind und vier rausgehen, muss einer reingehen, damit keiner mehr drinnen ist.

    Mir fehlt die Energie, um mir das Video zu geben, aber wer schon die wirtschaftlichen Grundfakten nicht drauf hat, kann nicht mehr so weit springen wie in dem Thema nötig wäre...


    Es gibt außerdem meines Wissens nach nur (Nissan Leaf) ein E-Auto, welches rückspeisen kann und darf, hatte auch immer die Idee, den ZOE für Nüsse im Aldi vollzuknallen und dann das teure, vom gesparten Geld gekaufte Metzgerfleisch zuhause mit dem Aldi-Strom zu braten... geht aber nicht..


    So 100% klar ist mir auch nicht, was der Laden denn macht... aber wie gesagt habe ich das Video auch nicht gesehen