Beiträge von Hans_Dampf

    Ich habe das ja alles gemacht und habe mit allen erdenklichen Leuten an den Ständen gesprochen, ich bin ja so bekloppt und gehe da hin, wenn die bei uns stehen.


    Reden kann man mit denen, Problem ist nur, dass beim Thema Energiewende nichts an Fachwissen vorhanden ist, egal, bei welcher Partei. War bei den Grünen nicht anders.


    Fragen, woher denn die 20 GW kommen, wurden nicht konkret beantwortet, sehen wir dann, bis dahin....


    Bis dahin ist aber nicht mehr lange....


    Es war jedes Mal so, dass beschrieben wurde, was alles Scheiße ist. Lösungen, wo der Strom herkam, hatte keiner.


    Spannend war auch, dass VOR der Europawahl sich außer den Grünen keine Sau am Wahlkampfstand, egal ob CDU oder SPD oder FDP, sich für das Thema überhaupt interessiert hat.


    Der jetzt fanatische Einsatz gegen den Klimawandel, bei dem sich jetzt alle überbieten, kam erst am Wahlsonntag um 18:01 Uhr in Gang...

    Ja nu, ne Wärmepumpe in einem Altbau mit Heizkörpern kann man sicher machen....


    Du könntest dann ja auch mal darlegen, wo denn da der Vorteil ist (Investition, laufende Heizkosten etc.) verglichen mit einer stinknormalen Gasheizung.


    Zweite Frage: Wo liegt bei den derzeitigen Minizinsen für Baukredite der Vorteil von KfW Haus trallalalala?

    Ich war eben vor Ort und kann folgende weitere Infos liefern:


    IBN der beiden Anlagen war 06.04.2010, die jetzt in den Maschinen verbauten Motoren haben 6.292 (Master) bzw. 5.502 (Slave) Stunden auf dem Tacho.


    Die Anlage ist wie erwähnt immer von Vaillant im Rahmen eines Vollwartungsvertrags betreut worden.


    Nachfolgend ein paar Fotos:


    Alles, was Du schreibst, sehe ich genauso. Ich kenne halt fast nur Leute, die mit Styropor dämmen mit dann eben dramatischen Konsequenzen. Selbst bei öffentlichen Bauten wird mit Styropor gedämmt, weil Styropor eben DIN 4711/Absatz 08/15 erfüllt und auch von Dummköpfen zu verarbeiten ist.


    Das Thema Dämmung ist ein gutes Beispiel, wie Lobbyismus sich durchgesetzt hat, hier sind Milliarden verbrannt worden für Sondermüll, den sich Leute (mit staatlicher Förderung) an die Wand geklebt haben.


    Und zum Specht:

    Stell halt n Schild auf: Für Spechte verboten! Wir sind ja immerhin in Deutschland :-)

    Also, die Sache ist doch ganz einfach:


    Vorab: Ich habe vor 20 Jahren exakt so eine Sache durchgezogen, sprich ein altes Haus gekauft und kernsaniert. Hat einiges an Lehrgeld gekostet, aber dennoch haben wir das Haus hingekriegt, hat mir viel Praxiswissen geliefert und hat am Ende dazu geführt, dass wir es dann bei der Scheidung gut verkauft bekamen :-)


    Jeder, der ein altes Haus kauft, hat eine endlos lange Liste mit den Dingen, die gemacht werden müssen. 99,999% kann man selber (denkt man). Wenn man also der junge, dynamische Mann mit ordentlich Tagesfreizeit ist, kann man einiges selber machen. Sollte man aber, was ja auch sein kann, einen normalen Job haben, ist man sehr schnell an dem Punkt, wo man sich überschätzt. Kann dann ein böses Ende nehmen.


    Zweitens überschätzen sich 99,999% handwerklich. Aus irgendeinem Grund hat der Heizungsbauer seinen Job gelernt, der Fensterbauer auch, der Dachdecker auch.... der Parkettleger auch. Aber Berufe wie Buchhalter, Lehrer (gerade die) oder Friseur sind ja artverwandt.


    Also solltest Du Dir die Frage stellen, was Du denn selber kannst und was nicht. Diese Frage solltest Du Dir ehrlich beantwortet...


    Und nun zum Thema:


    Du hast ein Haus gekauft, in welchem ein alter Ölkessel und elektrische Durchlauferhitzer für Heizung und Warmwasser sorgen. Also musst Du eh an das Thema Heizung ran.


    Der Ölkessel muss raus, denn der ist unwirtschaftlich und selbst mit einem neuen Öl-Brennwertkessel hast Du nur Nachteile, denn Öl ist nun mal teurer als Erdgas (auch, wenn Narren was anderes behaupten) der Raum für den Tank ist verloren, Öl stinkt und ist schlichtweg auch nicht effizient, weil der neue Öl-Brennwertkessel nicht modulieren kann (zumindest nicht dann, wenn er auch funktionieren soll).


    WW mit Durchlauferhitzer ist mega teuer, mega unkomfortabel und einfach nur absolut von vorgestern.


    Also Schritt 1:

    Ölkessel raus, Tank demontieren, Erdgasanschluss. Gas-Brennwertkessel mit zentraler WW-Bereitung.


    Wird mit Gasanschluss je nach Lage Erdgas in der Straße und 233 anderen Eventualitäten etwa 10.000 Euro kosten.


    Die neuen Heizkörper und Steigestränge spielen ja keine Rolle, die hättest Du ja eh machen wollen.


    Schritt 2:

    Dämmen? Wenn, dann Dach und Kellerdecke, sonst nix. Fassade dämmen ist ein Desaster für jedes Haus und kostet ein Heidengeld, vor allem dann in 5 oder 6 Jahren, wenn die schimmeligen Innenwände saniert werden müssen.


    Kellerdecke dämmen kann jeder selber. Dach dämmen muss ein Fachmann machen, ansonsten können hier durch Schwitzwasser etc. ganz böse Schäden auftreten.


    Hierbei überlegen, wie lange die Dacheindeckung denn noch hält. Wenn <15 Jahre, Dach direkt neu decken lassen.


    Frage: Was ist es denn für ein Haus? Fachwerk? Bj 1900 muss nicht schlecht sein, 1950 wäre schlechter...


    Neue Fenster würde ich machen, denn die bestehenden sind wohl alt. Die dann aber auch vom Fachmann, weil man da auch wieder auf Schimmel etc. achten muss. Keine 3-fach-Verglasung....


    Du wirst generell bei der Nummer nie an den Punkt kommen, wo Du abends rumsitzt und Dich fragst, wo Du denn das Restgeld jetzt noch hinpacken sollst, weil ja schon alles fertig ist. Es wird eher umgekehrt sein. Sprich: Die finanzielle Planung kannst Du locker mit 50% beaufschlagen und musst dann entsprechend planen.


    Und ich hoffe mal, Du hast eine Budgetplanung, hat auch nicht jeder, aber besser ist das....


    Schritt 3:

    Bei 130 m² und 4 Personen wirst Du bei einem Gasverbrauch von 20.000 kWh pro Jahr landen. Können auch 20% mehr oder weniger sein, aber so in etwa stimmt das.


    Der Stromverbrauch wird bei (ohne E-Auto) 4.000 kWh liegen, denn man hat in einem EFH erheblich mehr Komfort und entsprechenden Verbrauch als in eine Mietwohnung.


    Also liegen die Heizkosten bei etwa 1200 Euro und die Stromkosten bei ebenfalls 1200 Euro.


    Und dies ist dann die Grundlagen für die Entscheidung: Mache ich jetzt noch das, das oder das oder das vielleicht auch noch?


    Hier muss man dann wieder wie oben darauf hinweisen, dass Du (wie wir damals auch) nie in die Situation kommen wirst, dass Du nicht mehr weißt, wohin mit dem Geld und dann eine Brennstoffzelle oder eine Solarthermieanlage die Antwort auf diese Frage ist.


    Es kann aber auch ideele Gründe geben, wieso man sich eine BSZ oder eine Solarthermieanlage kauft. In Deinem konkreten Anwendungsfall wird sich rein finanziell gesehen jedoch beides definitiv nicht lohnen.


    Ich würde also, wenn Du keine ideelen Gründe hast, dazu raten, erstmal die essentiellen Dinge in dem Haus umzusetzen (und da kommt einiges) und dann mal sehen, was danach noch übrig ist.


    Also erstmal Gasheizung und fertig....

    Die 100%-Lösung morgen früh und vor allem von jetzt auf gleich gibt es nicht.


    Die Stromerzeugung jetzt ist schlecht. Man hat aber andere, bessere, jedoch nicht perfekte Alternativen, wie eben die KWK, die dann eben auch grundlastfähig ist, erheblich weniger CO2 emittiert, aber eben nicht nix....


    Und aus vielen Diskussionen (war ja gerade Wahlkrampf) mit Grünen weiß ich, dass die erstens genau NULLKOMMANULL Ahnung von dem Thema haben, zweiten sich genau NULLKOMMANULL Gedanken machen, wo denn die ab 2022 fehlenden 20 GW herkommen und drittens alles von vorne herein abgebürstet wird, was nicht direkt auf NULLKOMMANULL Gramm CO2 geht.


    Meiner Meinung nach fehlt denen wie allen anderen Politikern auch schlichtweg die Fachkenntnis.

    Hallo zusammen,


    wie bereits angekündigt haben wir den Auftrag erhalten, in einem Fitnessstudio ein 30-kW-BHKW zu installieren als Ersatz für 2 ecopower Bj 2010, diese sind für das Objekt knapp zu klein :-) und der Kunde wollte noch in diesem Jahr in ein neues, erheblich größeres BHKW investieren.


    Deshalb sind die beiden Anlagen jetzt zu verkaufen. Details:

    - 2 ecopower 4,7 mit jeweils etwa 60.000 Bh, verbaut als Kaskade Master/Slave. Verbaut in der Nähe von Düsseldorf

    - jeweils der 3. Motor in den BHKW verbaut, einer vor einem und einer vor 1 1/2 Jahren


    WICHTIG: Betreuung und Wartung der Anlagen erfolgt bis heute durch Vaillant im Rahmen eines Vollwartungsvertrags. In diesen Sekunden, wo ich diese Zeilen schreibe, laufen die BHKW, sie sind also kein Schrott!


    Fotos etc. folgen, ich bin morgen nochmals vor Ort.


    Bezüglich der Anlieferung gilt folgendes:

    Wir demontieren die beiden BHKW im Heizungskeller und stellen Sie oben auf den Hof. Der Käufer kann sie dann nach Absprache abholen, die Demontage erfolgt von Fachleuten zerstörungsfrei.


    Alternativ kann auch durch uns der Versand organisiert werden. Dies kostet dann aber, den Transport muss der Käufer zahlen.


    Wenn der Käufer in NRW wohnt, ist eventuell auch eine Anlieferung durch uns möglich. Die Kosten richten sich dann nach der Entfernung, denn NRW ist groß...


    Ein Einzelverkauf ist auch möglich, jedoch nicht in Einzelteilen ("ich hätte gerne den WR, Anlasser, Schraube links hinten, kannst Du die ausbauen, was kostet die???")


    Der Verkauf der Anlagen, die ja noch in Betrieb sind und regelmäßig gewartet wurden, erfolgt ohne jede Garantie. Wenn die Maschinen keiner haben will, fliegen die Dinger eben in den Schrott, was ich aber sehr schade fände, denn wie gesagt laufen sie ja noch und die Motoren sind noch nicht so alt.


    Preisvorstellung für beide zusammen 4.000 Euro inkl. Mwst.


    Die Maschinen sind ab der 2. Augustwoche verfügbar, denn dann beginnen wir die Montage


    Wie gesagt folgen morgen noch Fotos etc., wenn Fragen sind, einfach fragen

    Sorry, ich hatte das Marktstammdatenregister vergessen, auch dabei halten mich meine Kunden ab und an mal für bescheuert... Das kommt auch noch oben drauf.


    Es häufen sich durch den Klimahype etc. gerade die Anfragen von Besitzern von MFH, die ein BHKW installieren lassen wollen und dann Strom an die Mieter verkaufen wollen. Manche haben sogar schon mit den Mietern gesprochen, die sehr interessiert sind, günstigen Strom zu beziehen, der vor Ort erzeugt wird.


    Ich rate den Vermietern dann immer, sich statt eines BHKW/Mieterstrommodells doch lieber am Hauptbahnhof einer beliebigen größeren Stadt hier in NRW für nen schmalen Taler ne gebrauchte 44er zu kaufen und sich ne Kugel in den Kopf zu jagen, wäre nicht so schlimm wie ein Mieterstrommodell...


    Dann kommen Fragen wie "wieso das denn? Meine Mieter sind doch einverstanden und es ist doch ganz einfach...:"


    Und dann erkläre ich kurz Dinge wie EEG-Umlage etc. und der Vermieter zieht sich die Schuhe an und macht sich, meinem Rat folgend, auf Richtung Hauptbahnhof...

    Unser Thema hier ist ja die KWK, die ja ein Baustein der Energiewende sein kann/soll....


    Ich habe gestern einem Kunden ein 30-kW-BHKW verkauft, es ist die vierte Anlage, die er bekommt. Der Kunde ist mittlerweile gut im Thema und weiß, dass ich "nix dafür kann"....


    Wir haben gestern 2 Stunden über den Auftrag gesprochen, davon 10 Minuten über den Preis, Technik, Einbringung etc. und 1:50 Stunden über die rechtlichen Dinge...


    Wie gesagt, ich kann nix dafür...


    Wofür? Naja:


    a) Dass er für eine seine Anlagen eine Förderung bekommen hat (11 kW), da haben wir den Kessel behalten, der war erst 4 Jahre alt


    b) Dass er für die zwei anderen Anlagen keine Förderung bekommen hat, denn da haben wir einen neuen Kessel installiert, aber keinen Abgleich gemacht, da jeweils 5.000m² Fitnessstudio und unwirtschaftlich


    c) Dass er für die 30-kW-Anlage jetzt auch keine Förderung bekommt, obwohl wir hier den alten Kessel (9 Jahre, Brennwert) beibehalten. Denn für 30 kW gibbet keine Förderung. Vom BAFA jedenfalls nicht


    d) Dass das Programm progresNRW hier bei uns BHKW sehr gut fördert und er für den jetzigen 30er weit über 10.000 Euro gegeben hätte, die aber jetzt ausgesetzt sind, wobei "jetzt" falsch ist, denn die Förderung ist seit Februar 2016 ausgesetzt (guckst Du: HIER) Die Förderung soll aber Zitat "schnellst möglich" wieder aufgenommen werden. Ist jetzt knappe 3 1/2 Jahre ausgesetzt, aber es war wohl aus Zeitgründen noch nicht möglich, sich mit dem Programm erneut zu beschäftigen


    e) Dass er eventuell mit einem Bußgeld rechnen muss, denn er hat vergessen dem Hauptzollamt zu melden, wie viel er denn an Energiesteuer vom Hauptzollamt zurückbekommen hat. Ich hatte ihm wie allen anderen auch seinerzeit eine Mail geschrieben und ihn darauf hingewiesen, dass er dies melden muss. Er hat aber neben den BHKWs als Nebenjob noch seine Fitnessstudios, um die er sich nebenbei neben dem Hauptjob Verwaltung BHKWs kümmert. Gestern habe ich ihm dann aber gesagt, dass er dem Hauptzollamt nicht mehr melden muss, wie viel Euro er denn vom Hauptzollamt bekommen hat, da diese Verordnung ausgesetzt wurde. Fand er gut und hat jetzt allerdings Sorge, wie er den Tag rum kriegt, denn nur die Verwaltung der Fitnessstudios lastet ihn nicht aus...


    f) Dass wir dann diesmal die Anzeige beim BAFA in Papierform machen statt wie bei den anderen Anlagen mal eben online. Und dass er dann eben Monate auf die Vergütung warten muss, weil eben die Bestätigung der Anzeige dem NB noch nicht vorliegt.


    Es ist aber wirklich so, dass noch immer Leute Blockheizkraftwerke kaufen. Es ist der Politik noch immer nicht gelungen, das Thema zu Tode zu bürokratisieren...

    Also sind wir jetzt am Punkt der Diskussion, wo man immer landet, wenn man fragt, wer es denn sonst machen soll....


    Die Grünen? Nee, die nicht


    Wer sonst? Die xy?

    Nee, die auch nicht.


    Und Herr z?

    Um Himmels Willen, hör bloß auf, der doch nicht.


    Und dann bringt immer einer einen, der es ganz sicher nicht wird, da dann keine Rückfragen kommen. Gut geeignet ist hier Friedrich Merz. Weil der hat Ahnung von Wirtschaft (ach ja, woher? echt?)....


    Merz kommt eh nicht... Und dann kann man die Diskussion beenden, denn so Kacke die auch sind: Wir haben nix anderes. Wir wissen das auch alle.


    Und zweitens: Den gewaltsamen Putsch, mit dem Angela Dorothea Merkel sich 4x an die Macht gebracht hat, habe ich irgendwie verpasst. War da was? Oder sind die jedes Mal gewählt worden? Echt? Von wem denn?


    Ach ja: Von uns. Ja nu.... Aber Kacke sind se... aber alle!

    Nochmal, und es war nicht meine Idee: 2022! Sind so schlappe 30 Monate... da is nix mit P2G oder oder oder...


    Und den privaten Konsum einzuschränken kannst Du Dir gleich klemmen. Da macht der heilige St. Florian wieder Überstunden und der Whataboutism (die sollen doch erstmal...) gewinnt ruckzuck die Oberhand und die Eigenverzwergung setzt ein... Mein bisschen Fliegen?


    Verbiete mal Innlandsflüge... oder Autofahren... oder mach Autofahren mal teurer... Verbiete mal Kreuzfahrtschiffe.


    Ändere aber vorher die 5%-Hürde im Bundestag auf 0,5%.... mit den Ideen, und seien sie noch so wichtig und richtig, wählt Dich keiner.


    Die Sache ist wie bei uns hier die Sache mit der Forensik. Man kann die Irren ja nicht abknallen, also muss man sie irgendwo unterbringen, das weiß jeder. Und nun haben wir hier in Wuppertal den 7. Vorschlag, wo denn die Forensik gebaut werden könnte, abgeschmettert. Bitte nicht hier bei uns. Bitte nicht ich.


    Immer das selbe Thema.


    Ich bin gerade wieder krampflos, nachdem ich bei der 5G-Diskussion tagelang Lachkrämpfe hatte und nicht kapiere, wie ein Unternehmen mehr als 2 Euro für ne 5G-Lizenz bieten kann. Wieso?


    Die Antennen haben eine Reichweite von 500 (!) Metern. Möchtest Du 5G? Ohhhhh ja, tolll, klar....


    Sind aber pro Kilometer 2 Antennen....


    Öhhhh nee, klar, muss gebaut werden, aber nicht hier, wegen der Strahlung... Aber 5G will ich...


    Um es mal klar zu sagen:

    Uns ist es scheißegal, wenn wir den maximalen Vorteil aus allem haben, wenn zeitgleich dadurch andere Nachteile haben. Scheißegal, Hauptsache, wir haben den Vorteil. Einfach totschweigen und verdrängen.


    Siehe Afrika etc.... Oder Massentierhaltung. Oder.......

    Also, manchmal denke ich, dass bei dem einen oder anderen das Grundverständnis für die Thematik fehlt.


    Generell werden 2022 etwa 22 GW abgeschaltet, Atom und Kohle. Die sind dann weg, futsch, nicht mehr da. Und das ist (derzeit noch) Fakt.


    1) Dabei ist es dann total egal, ob 100 oder 1000 oder 1 Trillionen kWp PV installiert werden. Man kann schlichtweg die Stromproduktion PV und den Bedarf nicht gegeneinander rechnen


    2) Durch das Abschalten von Kohle und Strom im ersten Step 2022 fehlen etwa 127 Mrd. TWh Strom. Dies sind 127 Milliarden kWh und wären dann eben z. B. 9,7 Millionen BlueGEN... Die Leute bei Solidpower müssten also noch fleißiger sein, als sie damals waren, als wir das Werk besichtigt haben


    3) Eine auch nur im Ansatz machbare Speicherung der fehlenden Menge ist absolut nicht machbar. Es gibt absolut nix, was das nur im Ansatz kann, außer natürlich Prof. Dr. Schmitz in Wolkenkuckucksheim, der da gerade aber sowas von am forschen ist (von unserem Geld)... Leider hat der aber nur noch 2 1/2 Jahre Zeit. Also mal gepflegt vergessen...


    4) Wir werden ohne Verzicht (oh jeeeeeeh, welch grauenhaftes Wort) und weniger Verbrauch definitiv nicht 127 Mrd kWh Strom einsparen. Und wer jetzt wieder kommt mit "D exportiert ja auch Strom" hat es eben nicht verstanden. Es geht um Strombedarf 24/7/365, und eben genau nachts oder wenn mal die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, dann ist nix mit Stromexport... dann gab es mal die Kohle und den Atomstrom... der ist dann aber futsch...


    5) Es hat absolut niemand eine Idee, wie denn diese gigantische Lücke geschlossen werden kann und manchmal denke ich, dass es nur der Plan war, durch die Hintertür die AKW wieder einzuschalten oder länger laufen zu lassen. Um dies zu ermöglichen, hat man die böse Kohle abgeschafft. Greta hat ja auch gesagt (was die nie gesagt hat, aber kann man ja mal behaupten), dass Atomstrom ein Teil der Lösung sein kann. Der Mensch vergisst schnell und der Deutsche noch schneller... Soooo schlimm sind AKW auch nicht, Kohle ist viel böser und wir sind ja kein Erdbebengebiet oder haben Schrott wie die Russen am Start. Also bleiben wir beim AKWs....


    Ansonsten wird es halt dunkel. Wollt Ihr das? Wollt Ihr Euch einschränken?


    Genau so werden die argumentieren und man merkt den Grünen an, wie sehr sie sich davor fürchten, dass sie jemand nach Lösungen fragt. Dass jemand fragt, welche Idee denn die Grünen haben, die 122 TWh zu besorgen... Wohlgemerkt 2022...


    6) Kernfrage: Wo geht denn losgelöst von den fehlenden 122 TWh die Reise hin beim Stromverbrauch generell gesehen? Wärmepumpen werden gerade wie geschnitten Brot verkauft. E-Autos werden immer mehr... Wird also künftig mehr oder weniger Strom verbraucht?


    Mit dem Hammer gerechnet frisst jede WP im Jahr 6.000 kWh Strom. Wenn einer 15.000 KM im Jahr fährt und die Karre 15 kWh/100 KM braucht, sind dies im Jahr pro E-Auto 2.250 kWh Strom.


    Leute, das wird nix! Alles Flickwerk, nicht durchdacht, ohne Konzept. Wir haben eben keine Fachleute in der Politik.

    Ja nu, ich hatte halt nur die Frage gestellt, wie wir denn die 20 GW-Lücke schließen, die ab 2022 vor der Türe steht. Und hier ist meiner Meinung nach nur KWK, wie auch immer geartet, geeignet.


    Wer eine grundlastfähige andere Idee hat, immer ran... Aber bitte den Kalender im Blick behalten, sooo lange is nicht mehr hin

    Im Heizungsbereich ist irre viel CO2 einzusparen, wenn man endlich mal die alten Schätzchen stilllegt. Wir haben mehrere Anlagen, bei denen wir MW-Kessel demontiert und dann 500 oder 600 kW BW-Kessel und ein oder sogar zwei BHKW installiert haben und die Anlage danach WENIGER Gas verbraucht haben als vorher mit dem alten Trümmer...


    Der Hintern war aber dennoch warm und der Strom war auch da, ohne Mehreinsatz Gas.


    Ich denke, dass das Hauptproblem ist, dass die Entscheider in den Ministerien keine Fachleute sind. Die haben schlichtweg keine Ahnung und einfach ist die Thematik ja auch nicht. Deshalb sind sie auf externen Input angewiesen, was dann eben immer Lobbyismus bedingt.


    Ein weiteres Problem ist der im Akkord arbeitende Sankt Florian, den man wirklich nur bemitleiden kann. Jeder ist für Klimaschutz, für Energiewende. Aber keiner will Stromtrassen, Windräder... Jeder ist gegen Massentierhaltung, rennt aber in den Aldi und kauft Schweineschnitzel für 3,99 Euro....


    Ein Kunde von uns ist sehr umweltbewusst, hat mehrere BSZ von uns und ein BHKW, isst nur Bio etc.... Und fliegt 3 oder 4 mal im Monat von Düsseldorf nach München, um dort seine Termine wahrzunehmen.


    Der Strom soll im wörtlichen Sinne "von irgendwoher" kommen und "irgendwie" zu mir ins Haus. Die Energiewende finde ich super, Umweltschutz auch, solange ich nix dafür tun muss und mich nicht ändern muss.


    Ich habe neulich einen Beitrag zu dem Thema gesehen, da wurde der Begriff "Eigenzwergisierung" verwendet. Den fand ich klasse. DAS EINE KILO Schweinefleisch, der eine Flug nach München, die eine alte Heizung etc., sprich mein Pippi-Beitrag zum ganz ganz großen Ganzen sind nicht der Rede wert und deshalb ist es auch nicht nötig, dass ich mein Verhalten ändere.


    Hilfreich bei dieser Lüge ist dann noch der für alles Mögliche anwendbare Satz "Die sollen erstmal bei..... anfangen" und schon bin ich aus dem Schneider.


    Die quasi wechselseitige Neutralität Politik/Bürger (Du schlägst nix konkretes vor und ich will nix konkretes ändern) führt dann zwangsläufig dazu, dass auch nix passiert und dann eben alte, verkommene und erwiesener Maßen noch schlechtere Ideen auf die Agenda kommen, wie eben die Kernkraft.


    Alle Parteien, ausdrücklich auch die Grünen, haben bei dem Thema Energiewende nix in der Hose, wenn es konkret darum geht, wie man denn 2022, also in 3 Jahren, Kohle und Kernenergie ersetzen will. Aber sie kommen damit durch, weil sie auch fast keiner fragt.


    Keiner fragt heutzutage mehr, was denn stattdessen konkret gemacht werden soll. Deshalb kriegt ein Rezo, der nur etwaige Missstände beklagt, 13 Millionen Klicks. Er bringt aber keinen einzige Lösungsvorschlag oder sagt zu keinem einzigen Punkt, wie er diesen denn konkret lösen will.


    Ich würde das gerne in meinem Job auch mal ausprobieren. Wenn ich also das nächste Mal bei einem Kunden im Heizungskeller stehe, werde ich ihm sagen, dass seine alte Heizung total scheiße ist, die Pumpen total alt.


    Und ich mache ihm dann ein Angebot, das alles rauszureißen und auf den Müll zu werfen, ist ja alles Schrott, was er hat.


    Mal sehen, ob ich nen Auftrag kriege.


    Ein Angebot darüber, was wir ihm einbauen, wenn wir dann alles weggeschmissen haben und er nix mehr hat, mache ich ihm nämlich nicht.....

    DDl, das glaube ich nicht....


    Es gibt feste den A.... voll für denjenigen, der meint, er könne die Kernkraft in D wiederbeleben, dagegen sind Fridays4future oder der Hambacher Forst ein Kindergeburtstag.


    Wie diese Irren glauben können, dass diese Idee irgendeiner frisst und akzeptiert, dem Klimaschutz wichtig ist und der sich generell für die Umwelt interessiert, ist mir ein absolutes Rätsel.


    Eine bescheuertere Idee wäre mir nie eingefallen, weder in puncto Energiewende noch in puncto "Wie gewinne ich als CDU Wähler zurück?"