Beiträge von nitroxatmer

    Es gibt 2 Möglichkeiten bei den Motorthermostaten

    Kurschlussleitung (Erkennt man am T-Stück)
    Volumenreduzierung

    Na, dann kannst Du nun die 3. und bei Fahrzeugen i.d.R.verwendete Variante auch kennen lernen!
    (wie ich in meinem Text auch schrieb, also bitte genau lesen! ;) )



    Am Thermostat ist ein Bypass dran mit geringer "Leistung".
    In meinem Falle ist es ein Stutzen für einen 10er Schlauch.
    In PKW's führt der zum Innenraum-WT, bei meinem Tiger zu einem winzigen PWT fürs PÖL,
    was bei der Pumpenleistung und der Motorengröße einem Stillstand fast gleich kommt, auf jeden Fall aber einer drastischen Volumenstromreduktion.
    Die Ein- und Austrittsöffnung am Mototrblock fürs Kühlwasser sind immerhin 2" !! (der Tiger hat ja 50kW Wärmeleistung :thumbup: )


    Unabhängig davon ist das Thermostat am oberen Austritt des Blocks angeflanscht und da das wärmere Medium nach oben steigt und so weiter würde das Thermostat sehr wohl eine Erwärmung mitbekommen.


    Aber generell ist die PKW Anwendung eines Motors mit der in Aggregaten mal gar nicht zu vergleichen!
    Denn da liegen gänzlich andere Rahmenbedingungen zu Grunde.
    Nur mal so



    Danke trotzdem für Deinen Hilfeversuch.

    rnowotny:
    Vielen Dank für die konstruktiven und fundierten Informationen! Da weiß man, wo das lesen Sinn macht... :hutab:
    Den mech. Thermostaten habe ich ausgebaut, weil die Spreizung so gering war.
    Zur Erläuterung:
    am Wasseraustritt vom Motorblock war ein serienmäßiges thermomech. Thermostat verbaut, welches bei zu geringer Temp. den Volumenstrom komplett abgewürgt hat.
    Denn an dem Zweig-Flansch, wo sonst der Innenraum-WT beim Auto dran hängt, ist hier nur ein winzig kleiner PWT zur Pflanzenölvorwärmung dran.
    Das erschien mir unsinnig - und lag damit also gar nicht so falsch, siehe unbedingte "Hot Spot"-Vermeidung, was bei stehendem Wasser im Motorblock unweigerlich passiert. (Ich nehme mal an, dass im Auto der Innenraum-WT ausreichend Volumen durchlässt?)


    Nach dem Ausbau des Thermostaten hat mich der Zusammenbruch der Motortemp. natürlich gleich wach gerüttelt! :!: :strafe:


    Ich regle derzeit nur die Pufferladepumpe in der Leistung, die Pumpe des Motorkühlwassers läuft auf kleiner Stufe konstant =
    entspricht rund 100-130L/min (genauer kann ich es nicht sagen, da ich den Durchflußwiderstand des PWT nicht kenne)
    Der Temperaturunterschied zwischen Eintritt und Austritt am Motorblock liegt bei ~3K (vorhin per IR-Thermometer gemessen)
    Da haut das ja schon mal hin... :aberglaube:


    Der Thermostat hat einen Temperaturaufdruck von 76,5°C. (Hab ich eben erst mit der Lupe entdeckt! Danke für den Tipp!)
    Ist dies dann die Temp. bei der der Thermostat beginnt zu öffnen oder bei der er geöffnet ist. Ich tippe mal auf ersteres?!


    Auf jeden Fall werde ich dann mal die Daten aufzeichnen und einen vorher / nachher Vergleich vornehmen.
    Und ein Kondensations-WT wird sicher auch noch kommen... :zitat:


    Und:
    ja, ist ganz einfach :walklike:

    Ich stehe/stand vor dem selben Denk-Problem:



    original fließt das "kalte" Rücklaufwasser erst durch den Motor-WT und dann durch die Abgas-WT (2 Stück kaskadiert).
    Am Motorblock war ein Thermostat verbaut, welches die Motortemp. konstant hielt.
    Die maximal erreichbare Spreizung lag da um die 13K.
    Das schien mir gar niedrig.
    Letzten Sommer habe ich dann den Thermostat rausgehauen.
    (ich hielt es für Irrsinn, die Pumpe immer volle Pulle gegen das kaum geöffnete Thermostat laufen zu lassen)
    Die Motortemp. ist (natürlich) total zusammengebrochen.
    Eine Anhebung der Rücklauftemp. mittels Mischer half dann, die Motortemp. konstant hoch zu halten.
    Dann wurde noch die Ladepumpe der Puffer drehzahlgesteuert.
    Nachteil: die Abgastemp. ist hoch :cursing:
    und die Vorlauftemp. liegt lediglich 2K über der Motottemp. :thumbdown:


    Nun bekomme ich immerhin zwischen Rück- und Vorlauf eine Spreizung von gut 30K. :thumbsup:


    rnowotny: welche Kühlwassertemp. ist für einen Dieselmotor eig. optimal? ?(


    Zur Betrachtung der Durchfluß-Reihenfolge:
    So wie es original ist (erst Motor-, dann Abgas-WT), macht es Sinn, da die Übertragerleistung im Motor-Kühlkreislauf hoch ist und die höhere Abgastemp. eine weitere Erhöhung des Heizungswassers möglich macht.
    Nachteil: die Abgastemp. ist rel. hoch >zuviel Wärme ab ins Nirvana....


    Umgekehrt macht es aber auch Sinn:
    das kalte Wasser kühlt das Abgas stärker ab (also höhere Übertragerleistung, da größere Spreizung Zwischen Abgas und Wasser???), am Motor-WT ist es dann bereits "vorgewärmt", sodass die Motortemp. höher liegen würde...
    Nachteil: der Vorlauf zum Puffer kann max. so warm sein wie die Motortemp. (abzgl. ~5K Verlust)


    Ich habe derzeit noch die original Durchfluss-Reihenfolge in Betrieb.


    Nun installiere ich bald einen Wärmemengenzähler und diverse Temp.-Sensoren und zeichne die Werte auf.
    Welche Punkte soll ich erfassen?
    Mir schwebt vor: Vor- u.Rücklauftemp. Heizung, Abgastemp. am Motor, nach 1.WT u. nach 2.WT, Temp. Heizungswasser zw. Abgas- und Motor-WT


    Dann tausche ich die Durchflussrichtung um und werde die Werte vergleichen können und hier einstellen.


    Im übrigen:
    Hat jemand einen Tipp für mich, was ich beim Bau eines Kondensers beachten muß??
    Alle Hinweise sind willkommen.


    Grüße
    Holger

    Manfred aus ObB:
    der Tiger bringt 25kW elektrisch... Da muß ich mich mit meinem Haus ziemlich rauslehnen, um das auszuschöpfen ;)


    alikante:
    sag mal, Du hängst hier auch ganz schön viel rum, was? :thumbup:


    Vielen Dank für das Schema- ist so einfach wie genial !!
    Aber leider kann ich die Idee nicht nehmen, weil sie nicht von mir kam ;-_


    Da hätte ich mir ja auch die 25m Kabel sparen können für die Sammelschiene zum Haus - sch...


    Ja, die Motor-/Generator-Steuerung ist eine Woodwart.
    Und ja, die Sammelschiene steht dauerhaft unter Spannung.
    Bitte um kurze Erläuterung zu TaB. Danke


    PS: Hast Du auf Deinen Dächern überhaupt Platz gelassen, falls mal ein Vogel landen will...? :rolleyes:

    Wenn ich das geschriebene so lese, inklusive das die * normale * Notstromversorgung eben ein Handumschaltung, die ja dann wen so ausgeführt fast alle glücklich macht.

    ...ich habe doch keine 1300€ mehr ausgegeben um am ende alles von Hand zu machen :cursing:

    Um die Aquarien einen höheren Schutz zu geben, sollte man wissen wie groß der Strombedarf
    gehts nur um die Luft eine Netzausfallsicherung für Rechner davor gehts um die Wärme
    und die würde mit Strom gemacht ja dann wäre eh bedarf es besser zu machen.

    Es sind 2 Meerwasseraquarien mit zusammen 1400Litern - heißt rund 3,5kW Licht- und Pumpenleistung....
    Notfalls käme man für 3...4 Stunden auch mit 1/3 der Leistung hin (dann nur Pumpen, ohne Licht), dann wird aber auch schon eng....


    Natürlich hast Du ein technisches Problem, weil Deine Umschaltung für die BHKW Logic gar nicht existiert - ...

    Das versteh ich nicht ganz. Bitte erläutern Sie :huh:

    Im übrigen ist Optimess Pleite gegangen bevor es die "Eigenverbrauchsregelung" gab, daher auch kein Zähler im Schaltplan.

    In meiner Dokumentation ist es aber beschrieben. Ich bekam meinen Tiger im Februar. Ich glaub im März ham se dann abgenipplet...?!

    schau mal hier rein Seite 17/18 je nach Netzform http://www.eon-hanse.com/pages/eha_de/Ne…te_20070104.pdf

    Denke. Schau ich mir an!

    Ich möchte mal andere Seiten "beleuchten":


    bedenke bitte beim Selbstbau die Problematik der Abgasführung. Da kann Dir Dein Schornsteinfeger übel mitspielen.


    Bei der Einspeisung bekommst Du vergleichbar wenig Geld - mit dem Abgas geht viel Wärme verloren - ;(
    ein Brennwertgerät steht da deutlich besser da. :S



    Das heißt, Du mußt Abgaswärmetauscher bauen die Druckfest sind (und die Du regelmäßig reinigen können mußt!!!) und das noch anpassen auf Deine therm. Bedürfnisse.


    Von der Steuerung her ist es machbar, jedoch mit Sicherheit aufwändig (mind. an Zeit!!).


    Grundsätzlich ist bzgl. des Eigenverbrauchs an Strom ein "winziger" Motor der fast dauernd läuft besser als ein Grosser der Taktet, denn i.d.R. verbraucht man Privat keine 10KW/Stunde >ergo kannst Du bei laufendem BHKW nur einen geringen Teil selbst verbrauchen.


    Da die Physik uns fest im Griff hat, kannst Du nur dann besser als ein Brennwertgerät weg kommen wenn Du:
    1. das Abgas abkühlst bis es kondensiert (=genau wie ein Brennwertgerät)
    2. eine Generatorleistung wählst, die nicht deutlich über Deinem Spitzenstromverbrauch liegt (=wenig Einspeisung, viel Eigenverbrauch)
    3. die Steuerung das BHKW zuschaltet, wenn Du selbst viel Strom verbrauchst (i.d.R. früh und abend)
    4. Du vieles selber machen kannst (das trifft ja offenbar schon mal zu :thumbsup: )


    Grüße
    Holger

    Vielen Dank erstmal für Eure Anteilnahme :P !!


    Also das Problem besteht in keiner Weise technischer Seits!!

    Im übrigen gab es in den original Schaltplänen sog. Notstromberechtigte Verbraucher über eine eigene Sammelschiene um eine Überlastung des Aggis von Vornherein auszuschließen. Das hatte schon Hand und Fuß - wenns denn bei nitrox nicht verbastelt ist!!


    Das Schema von nitrox entspricht auch insofern nicht der originalen Konfiguration als Er keine zweite ENS, keinen Notstromschütz und keine Netzschützen eingezeichnet hat. Im BHKW hat er lediglich die Umschaltung der Ausspeisung - da ist es kein Wunder das der Netzbetreiber dankend ablehnt!!
    mfg

    Generatorseitig ist alles original und funktioniert auch alles prima !!!
    (allerdings habe ich die Motor- und Peripheriesteuerung komplett ersetzt bzw modifiziert - das vom Hersteller her war gar zu gruselig :cursing: )


    Mein hier hinterlegtes Einspeise-Schema ist insofern unvollständig, da ich lediglich das Grundproblem darstellen wollte.
    Es ist ja nicht technischer Seits ist, sondern der Netzbetreiber stellt sich "quer".


    Es geht um die 5,11cent KWK-Zuschlag.


    Laut Netzbetreiber muß "die gesamt erzeugte Leistung" gezählt werden, aber nicht die Leistung im Inselbetreib.
    Daher soll ich das BHKW anschließen wie es "immer" gemacht wird. Siehe meine 2. Anschlusskizze.
    Dann müßte ich aber bei Netzausfall zum einen überhaupt erstmal zu Hause sein und in den Keller eiern um das BHKW von Hand zu starten... (Aquarien)


    Das kam mir gar zu lästig vor und ich bestellte das BHKW mit automatischem Notstrombetrieb.


    Auf dem mitgelieferten Schema des Herstellers gibt es keinen Zähler für den Eigenverbrauch. Das ist also keine Hilfe.


    Da die Sammelschiene des Generators also einen extra Ausgang für die Notstromversorgung hat, habe ich da auch mein Haus aufgeschalten.
    Der Netzbetreiber wollte unbedingt sein Schema umgesetzt haben, mein Elektriker meinte: "bauen wir das eben so und schalten das Haus auf die Sammelschiene und dann bekomme ich eben mehr KWK-Zuschlag". (Damals habe ich mich damit nicht tiefer beschäftigt, hatte gerade zu tun mit Hausumbau... )
    Das ist aber gründlich in die Hose gegangen: da der Eigenverbrauchszähler nun (logischer Weise) exakt die selbe Leistung zählt wie der Einspeisezähler bekomme ich immer nur die (seit Einbau) vorhandene Differenz vergütet... :thumbdown:


    Nun will ich Abhilfe schaffen, aber der Netzbetreiber sieht das eben anders.


    Da der Hersteller die Notstromfunktion damals ja auch genehmigt bekommen hat, muß es doch für diese Betreibsart auch ein gesetzlich zugelassenes Zählerschema geben - hoffe ich...
    (Denn der Netzetreiber meint, es wäre nur sein Zählerschema anwendbar)
    >Seine Aussage (wörtlich): "Wenn Sie so einen Scheiß bestellen ist das Ihr Problem. Wir schließen BHKW`s immer so an. "


    Ich brauche daher bitte einen Link zu den gesetzlichen Grundlagen zur Einspeisung oder Hinweise zu anderen Quellen etc.


    Grüße
    Holger

    ... Technisch ist das auch kein großes Thema, aber Rechtlich nach KWK.

    Hast Du mir bitte einen Hinweis wo ich das nachlesen kann?!Eben darum geht es mir ja.
    Es hieß, es müßte die gesamte vom Generator erzeugte Leistung gemessen werden....

    Klar wär das ein Zubrot im Inselbetrieb ist aber so nicht gewollt im Gesetz

    Zubrot wäre das eher nicht, da ich ja nur im Notfall (bei Netzausfall) im Inselbetrieb wäre.
    Problem ist, dass in dieser Anlagenausführung mein eigen verbrauchter Strom nicht vergütet wird, da ich ja Überstrom einspeise und nur der sich durch den Zähler quetscht... :wacko:
    Und Inselbetrieb ist im Sinne des Gesetzes wohl nicht, da ich ja ans öffentliche Netz angeschlossen bin, oder?

    Danke für eure Antworten.


    Ich habe mich wohl ungenau ausgedrückt:
    mein Problem ist nicht technischer Seits. Das funktioniert alles prima- haben wir auch alles getestet. Top :thumbsup:


    AABER:
    der Netzbetreiber meint, es gäbe nur seine Variante (die sei gesetzlich so vorgegeben) ein BHKW anzuschließen (siehe Anhang).
    Dann verliere ich aber meine automatische Umschaltung bei Netzausfall, und gerade die war mir wichtig, da ich einige Aquarien habe, die Stromausfall ganz schlecht vertragen ;(


    Ich brauche bitte Tipps, wo ich genaueres zur Einspeisung und deren gesetzliche Vorgaben (speziell die Zählung des erzeugten Stroms) nachlesen kann.


    @Eneriepionier:
    Aber was passiert, wenn ich mal mehr Strom brauche, als ich erzeugen kann.


    Wenn Du mehr Strom verbaruchst geht entweder das BHKW auf Überlaststörung
    (meist wenn nur eine Phase extrem über die Stränge schlägt) oder
    es begrenzt den Strom und die Spannung bricht ein (je nach Leistung
    auf 210Volt oder weniger). Wenn also die Lampen dunkler werden, mal den
    Backofen wieder aus oder den 50" Plasma ausschalten
    :rolleyes:



    Wegen der Erzeugung:
    Je nach Generatortyp (Wie das bei Deinem Asynchronem laufen könnte weiß ich nicht, bin leider kein Generator-Freak) erregt sich der u.U.selbst und baut eine Spannung auf.
    Das 2. BHKW würde sich dann beim Zuschalten nach dem ersten richten und zu diesem synchron laufen.


    Das ist aber bloß die Theorie, denn in der Praxis würden wohl beide sich nach dem jeweils anderen in Ihrer Drehzahl richten,
    was zu enorm instabilem Lauf führen könnte, bis zum Abschalten wegen Über- oder Unterfrequenz.


    Wenn Du das so betreiben willst, müßtest Du beim "Führenden" BHKW die Frequenz-(Drehzahl)nachführung blockieren, also den Motor
    auf einer festen Drehzahl halten = 60Hz Spannungsfrequenz.

    Das 2. liefe dann wie gehabt.


    Grüße
    Holger

    Ich nehme nochmal Bezug zum ursprünglichen Beitrag.


    Ja, ich habe mir schon den Kopf darüber zerbrochen.


    Rein energetisch scheitert die Zwischenspeicherung in Akkus schon am Wirkungsgrad.
    Erst runter auf 24 oder 48V, dann zum Verbrauch wieder auf 230V rauf.


    Aus Erfahrungsberichten ist zu entnehmen, dass die Solarwandler auch nicht das ewige Leben haben- nochmal Kosten.


    Bleibt die direkte Umwandlung in Wärme.


    Also Heizpatrone in den Puffer ?
    Ist auch sch...- denn ist das BHKW schon älter, macht das Abgas ja schön warm den Abgang. >Hätten wir uns damals lieber ein Brennwertgerät zugelegt.
    Aber eine "Notlösung". Müßte man derwegen mal ausrechnen vom finanziellen her.

    Daher habe ich erstmal in die Anforderung des BHKW diverse "Großverbraucher" eingebunden.
    Es werden Waschmasch., Trockner usw. überwacht und bei deren Betrieb und entsprechendem Pufferzustand das BHKW gestartet.
    Außerdem habe ich eine Kernzeit fetsgelegt, zu der das BHKW sicher läuft. (Über Temperaturvorwahlen)
    Daran feile ich gerade noch herum.
    Tüftle auch gerade daran (Theoret. Phase = Sinnhaftigkeit), die Stromlieferleistung zu modulieren. (allerdings habe ich auch keine Garantie zu verlieren)


    Beste Grüße in die Runde! :thumbup:

    ... keine Geräte mit bewegten Teilen unters Dach.

    Mein Rat: kein BHKW unters Dach sondern nur im Keller.

    Dem kann ich nur zustimmen! Gerade beim Fachwerkhaus wird sich das bemerkbar machen.
    Mein BHKW steht in einem Anbau gut 5m weg vom "Haupthaus". Dennoch spüre ich, wenn es läuft.
    Ich schreibe deswegen spüren, weil es nichts zu hören gibt- aber in bestimmten Zimmern brummt es leicht...
    Und wenn man das einmal wahr nimmt, wird man es nicht mehr los....


    Ich würde im nachhinein wohl kein BHKW mehr kaufen...
    Die Vergütung für den eingespeisten Strom ist nicht der brüller, aber die laufenden Kosten umso mehr.
    Also rechne es vorher genau durch!


    Alles Gute am Bau!! :thumbsup:
    Holger

    Hallo alle beisammen!


    Ich habe mein Tiger 25/50 dazumal zur Überstromeinspeisung und mit automatischem Umschalter für Inselbetrieb ausrüsten lassen.
    Mittlerweile ist der Hertseller Pleite und ich bekomme auch vom Insolvenzverwalter keine Informationen, trotz mehrfacher Nachfragen :cursing:


    Nun zum "Problem":
    Laut der Energieversorgung Gera/ Gera Netz soll ich das BHKW so anschließen, wie alle "normalen" angeschlossen werden.


    Einen Liefer/Bezug-Zähler vom Netzbetreiber kommend, dann den Abgang zum Haus, dann den Erzeugungszähler zum BHKW.


    Die Schaltung vom Hersteller weist jedoch einen eigenen Abgang von der Sammelschiene des Generators auf, welcher über eine ENS31 kontrolliert wird und bei Netzausfall automatisch den Inselbetrieb aktiviert.
    Also kommt das "normale" Schema nicht zum tragen.
    Mein Schema (siehe Anhang) ist rein von der Logik möglich, gefällt jedoch dem
    "Fachmann" von Gera Netz nicht.
    Der meinte nun ganz trocken, ich solle es so anschließen, wie es normal ist (und es gesetzlich vorgeschríeben wäre??? ?( )
    und dann "einfach" einen manuellen Umschalter dazu einbauen....
    Da steigt mein Puls....


    Weiß einer von euch, wo ich Genaueres nachlesen kann bzw. wie die gesetzlichen Grundlagen aussehen?
    Der Fachmann sprühte vor seinem Chef mit lauter Zahlen und Paragraphen um sich..
    Auf meine genaue Nachfrage war er sich aber dann nicht mehr ganz sicher welche Punkte es nun genau wären,
    da das Gesetz sich nicht ganz deutlich ausdrücke. ?(
    (Es wäre vorgeschrieben, dass die gesamt erzeugte Energie des Generators direkt gemessen werden müsse...)



    Vielen Dank

    Zum einen wäre ich interessiert, an der Entwicklung teilzunehmen, wozu jedoch noch weitere Infos nötig wären.


    Zum anderen sitze ich gerade selber an einem Projekt:


    ich habe einen Tiger 25/50 mit (noch) 3000 Liter Puffer.


    An der originalen Steuerung gibt es einige Schwachstellen, wie ich finde, die ich beheben will.


    Zum Beispiel stehen Puffer und Tiger fast 40 m auseinander und der originale Hilfsbetrieb-vorlauf wärmt den motor nicht vernünftig vor. naja, und andere kleinigkeiten, die halt nerven.


    Mein Projekt ist nun eine einfache (!) Steuerung mit mehreren Eingängen und 4 Ausgängen, welche per Software frei programmierbar sind. (allerdings nur per PC)


    Also ist von der Temperatur-gesteuerten Zirkulationspumpe, längerem Hilfsbetriebsvorlauf und und und bis zur Außentemp.-gesteuerten Pufferladung alles möglich!


    Als Preis sehe ich max. 80-100€ als realistisch an (bei 3-4 Geräten). Wenn es mehr Abnehmer werden, wäre auch weniger möglich.


    …ggf. habt auch ihr spezielle Anliegen, die ihr steuern wollt, wofür dieses teil die Lösung wäre!



    Grüße


    Holger


    was heißt das denn nun wieder?


    gib doch mal an, was du weißt....




    habe mir jetzt erstmal die anleitung zur woodwart geladen und bin damit dem anschluß für die rücklauftemperatur auf die schliche gekommen :imsohappy:



    so wie es aussieht bekommt man über die steuerung auch den "rest" in den griff...


    na, mal sehen wie es weiter geht.


    erstmal danke für die tipps und anregungen :sehrgut:


    wenn man so selber mit sich rumbrütet sieht man den wald vor lauter bäumen nicht.



    Größe


    Holger