Beiträge von Christopherus_1975

    Das Thema mit dem neuen Dachs (modulierbar) ist aus dem Bauchgefühl nicht das richtige, da ich mit Senertec selber wie bereits mal erwähnt nicht ganz so zufrieden war was das Thema Bestandskunden angeht, das Förderprogramm hatte Neuendorfer schon mal beschrieben ist nicht optimal für die 5000 Stunden Laufzeit p.A..

    BSZ passt aus dem Gefühl heraus besser, wobei da nur ein konkretes Angebot weiterhilft am besten mit konkreten Förderberechnungen, da hatten wir ja schon alle verschiedene Ergebnisse.

    Von Vorteil wäre auch eine sofortige Förderung um die Investition minimieren zu können, da ich in diesem Jahr auch noch einen anderweitige Investition durchführen muss.

    Damit hast du auf den 1. Blick recht, aber fährst du dauerhaft Verlust, beschließt das Finanzamt dein BHKW ist Liebhaberei und hat somit keine Auswirkungen mehr auf deine Steuererklärung. Weiterhin musst du bedenken das der Verlust zwar deine Einkünfte an anderer Stelle mindert, aber die Steuerschuld sich nicht um den Verlust sondern um den Verlust x Steuersatz verringert. Also z. B. 30% des Verlustes deine Steuerzahlungen mindern. Bin ich hier Verständlich?


    . Weiterhin könnte man PV besser ausnutzen wenn die KWK nicht durchlaufen muss. Nun ist also kurz bevor es möglicherweise keine neuen PV Anlagen mehr gibt (unwarscheinlich aber das Gesetz dazu wird dieses Jahr wohl auslaufen) noch die Chance PV zuzubauen wenn möglich. Bei deinen Wertevorstellungen sollte das nicht unberücksichtigt bleiben. Ich würde mir einfach beides mal anbieten lassen und sehen welche Zahlen besser passen, vor allem bzgl. des Direktverbrauches.

    Ja da bist Du verständlich, in der Größenordnung von den beschriebenen 30% sehe ich das auch. Allerdings läppern sich die vielen Kleinigkeiten wie beschrieben auch zu einem Mehrwert. Das Argument der Liebhaberei sollte man eigentlich mit gesundem Menschenverstand widerlegen können, da das ganze Thema von staatlicher Seite gefördert und gewollt ist und es sich um ein Gesamtkonzept handelt müsste doch eigentlich alles im grünen Bereich liegen.

    Des Weiteren ist es immer noch eine Heizung die Strom produziert und somit weniger Verlustreich wie eine gewöhnliche Heizung.

    Es werden ja auch durch die Vermietung Erträge erzielt und somit muss auch der Steuerbeamte mit den beruflichen Einkünften, PV und co das ganze gesamtheitlich betrachten oder?

    Gibt es Erfahrungen mit Liebhaberei in dem Bereich??


    Das mit der PV sehe ich genau so aus diesem Grund hatte ich fälschlicher Weise auch an eine WP gedacht was allerdings schwachsinn von mir war.

    Bei dem Ausbau der PV und Solarthermie könnte ein Schuh draus werden oder?

    Obwohl mir mein Gefühl sagt, dass die Regierung bei der Förderung von PV noch deutliches Potential nach oben hat in Form von neuen Förderanreitzen, in den Wohngebieten die ich kenne ist noch einiges an nicht genutzten PV Flächen auf den Dächern vorhanden und die meisten Menschen wollen den Mehrwert nicht erkennen. Irgendwo muss man ja voran kommen, bei der Windenergie scheint die Situation ebenfalls verfahren zu sein, da sehe ich auch nicht das Bürgerpotential, das liegt eher bei der PV also muss man es schmackhaft machen.


    Speziell in meinem Fall kann auf der Ostseite noch ca. 8 KW gebaut werden und auf West 6KW Süd gibt es nicht, wäre aber mit BSZ überdemensioniert, von daher bin ich wieder bei 2-4 KW thermisch??

    Vermutlich wird die Anlage ohne Förderung nicht wirtschaftlich betreibbar sein, weiterhin wird er es nicht wollen, da ja die Störungshäufigkeit zunehmen würde und er nicht ständig vor Ort sein möchte. Um das aber abzuwägen müsste man detailiert wissen was bereits wann an der Anlage repariert wurde.

    Der Dachs läuft ;)

    das Ding hat gefühlt schon alles gehabt aufgrund dessen, dass der Dachsbauer direkt nebenan wohnt und er sogar einen Schlüssel hat und somit immer vor Ort ist, habe ich persönlich immer nur die Rechnungen bezahlen müssen oder zu Beginn wo die Garantie noch aktiv war von Garantieleistungen profitiert. Das Thema Kommunikation ist allerdings nicht die Stärke einiger Heizungsbauer und somit gibt man sich dann auch schon mal damit zufrieden wenn das Ding dann einfach nur läuft.

    Fest steht, dass der Motor schon mal zu Garantiezeiten (1en 5Jahre) mit riesen Ölverbräuchen kaput war, ansonsten hatte ich auch einen Vollwartungsvertrag. im November 2019 ist viel ÖL aus dem Dachs in die Wärmeleitungen gelaufen und hat die Pumpen beim Nachbarn lahm gelegt.

    Dies wurde mit einer speziellen Maschiene wieder gefiltert und er sprach davon das sich eine Reparatur nicht lohne und er mir ein Gerät von RMB empfehlen würde. Wegen der beschriebenen fehlenden Kommunikation ist dies alles an passenden Argumenten zu dem Thema von Ihm, einige Wochen später habe ich eine kommentarloses Angebot erhalten.



    @ Weitere Vorgehensweise


    danke für alle Beiträge, Hinweise und Tipps, meiner Meinung nach müsstet Ihr noch ein paar Dinge von mir wissen damit Ihr mir weiterhelfen könnt.

    Meine Ziele und Werte:


    1. Mir gefällt es, fast unabhängig von Stromversorgern in der Immobilie zu sein (Stichwort: Wir/ich verbrauche meinen Eigenen Strom) bei Gas wird dies leider nicht gelingen.

    2.Mieter profitieren von günstigen Strompreisen und beteiligen sich somit ebenfalls an der Energiewende. (Nachhaltigkeit bis zu 18 Personen beziehen keinen Graustrom)

    3. Zum Großteil beteiligen und beteiligten sich die Mieter sogar über eine Sondervereinbarung mit der Mietkaution an nachhaltigen Projekten (PV, Anlage, Speicherdämmung) .

    4.Beteiligung an der Energiewende, da die Energiewende nur durch Bürgerhand funktioniert, muss man auch mal was wagen.

    5.Mit moderner und nachhaltiger Technik ist das Haus energieeffizienter (Stichwort Energieausweis).

    6.Man fühlt sich mit neuer Technik auch offener für neues und ist nicht im Öl und Steinkohlemodus gefangen.

    7.Eine Wertsteigerung der Immobilie ist durchaus ebenfalls möglich.

    8.Natürlich bin ich auch froh wenn man Förderungen erlangen kann die eeG Umlage wegfällt und das Ganze im Zweifel auch noch einen Euro abwirft, der Handwerker macht das alles auch nicht umsonst, soll er auch nicht.

    Der Staat erreicht somit eventuell seine Ziele, die Menschheit bekommt eine bessere Welt, die Wirtschaft boomt und am Ende sind hoffentlich alle zufrieden.

    9. Jetzt bin ich auch kein Steuerberater, aber wenn das Ding dann auch mal einen Verlust einfährt, kann man dies doch gegen die Steuern der Mieteinnahmen mindern.

    10.Es gib nix Gutes außer man tut es.


    Also ich bin kein heiliger Samariter mir ist aber auch nicht alles egal, ich habe Bock darauf was für das Klima zu machen und stelle mich auch schon mal zu den jugentlichen auf eine fridays for future Demo.

    Und wenn Ihr meint ich baue am Besten eine BSZ ein und das Ding ist einigermaßen bezahlbar (kein Invest zur Renditesteigerung) dann freue ich mich über Eure Meinungen.

    Auch die oben beschriebenen Punkte haben Rendite und zwar Nachhaltigkeit am Besten für Alle!!

    Danke nochmals an alle Verfasser der Beiträge,

    Am Wochenende werde ich mir mit einem weißen Blatt Papier die Zeit nehmen und alle 38 Beiträge nochmal in Ruhe lesen und die Fakten und Rechenwege nachvollziehen.
    Wie beschrieben gibt es keinen Zeitdruck, das System läuft ja, nur der Dachs ist kaputt.

    Gute Bezugspreise sind vorhanden, eine Investition wird kommen da Nachhaltigkeit für mich eine große Rolle spielt.

    Ich möchte auch nicht den Eindruck vermitteln das ich mit allem nichts am Hut haben möchte.

    Ich brauche nur zuverlässige Lösungen, da ich mit Job und Mieterthemen, Instandhaltung und wenig Privatleben schon genug eingebunden bin, da brauche ich nicht noch eine Stromproduzierende Heizung die die ständig defekte hat.

    Des Weiteren ist es für den Anfragenden angenehmer wenn ihr alle ordentlich und respektvoll mit einander umgeht und euch mit guten Argumenten austauscht.

    Das Thema der Aussenwirkung spielt ja auch eine Rolle für den Einkauf, Verkauf usw..

    Trotzdem freue ich mich über weitere Beiträge.

    Danke an alle Beteiligten,

    als ich eben von der Arbeit gekommen bin hätte ich nicht erwartet, dass so viele Beiträge gepostet wurden.
    Gefühlt finde ich den Gedanken der BSZ sehr gut.

    Weil das Ding scheinbar immer weiter läuft und nicht wie der Dachs ständig mal zu den falschen Zeiten stehen bleibt. Da das Objekt 50 Km entfernt ist muss es praktisch sein, schrauben und Öl nachfüllen kann der Büromensch eh nicht.

    Mehrwertsteuer kann ich leider nicht ziehen.

    Der Gaspreis EK liegt bei 0,046€ Strom EK bei 0,261 der Vk liegt bei 0,268€ PV produziert ca 4000kWh wovon meist ca. 2800 selber genutzt werden. Der 10 Kw Speicher sollte mit 2,5Kw Aufnahme und Abgabe

    den Lastgang zu 90% weg kompensieren, so dass nicht mehr soviel Bezug übrig bleiben sollte.

    Ein Dachs soll es aus Prinzip nicht mehr sein, dafür war mir der Service aus Schweinfurt zu wenig Kundenfreundlich, das merke ich mir in der Regel und ziehe meine Konsequenzen daraus.

    Der RMB ist mir eigentlich zu teuer und die Förderung zu kompliziert und unberechenbar.

    Ein konkretes Angebot für eine BSZ würd durchaus Sinn ergeben wenn ich die Meinungen richtig deute.

    Die BSZ hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm 1,5 Kw elektrisch passt echt gut da PV und Speicher gut kompensieren können, bei 600 Watt Wärmeleistung wäre ich

    deutlich zu gering unterwegs.

    Das mit den Betriebskosten fände ich auch interessant ich gehe von 2kWh Gas für eine kWh Strom aus der Stromverbrauch der BSZ geht von der eigenen Produktion ab oder? Wie viel mag das sein?
    Wie lange ist die Lebenszeit einer BSZ?

    Wäre Solarthermie im gewissen Maß noch zusätzlich rentabel ? Bei ca 1500Ltr. Puffer kann Wärmeerzeugung ohne Therme nicht schaden?

    Besten Dank vorab.

    Hallo liebe Kollegen,

    mein Dachs ist nun seit knapp 10 Jahren im Betrieb und kurz nach dem Forentreffen bei ca. 51.000 Betriebsstunden verstorben, grundsätzlich bin ich sehr zufrieden gewesen mit meinem Dachs, die Infrastruktur ist gegeben, allerdings ist ein Nachfolgermodell ab einer gewissen Investitionssumme wirtschaftlich schwierig. Das Nachbarhaus was ich bisher mit versorgt habe steht zum Verkauf und würde im Zweifel bei einer Nichtteilnahme des neuen Projektes zu Laufzeitverlusten führen. Anbei habe ich Euch die Daten des Hauses beigefügt.

    Eine Überlegung garnicht mehr mit einem BHKW zu arbeiten liegt mir zur Zeit auch im Sinn, da eventuell Solarthermie mit mehr PV und einer Wärmepumpe ebenfalls ein gangbarer Weg sein kann, da ich mit einer Senec Cloud zumindest Teile der Stromproduktion in den Winter legen kann.

    Jetzt brauche ich von Euch Anregungen wie Ihr das machen würdet, die Zeit drängt jetzt nicht, da die 63KW Therme alles am laufen hält und der Winter hoffentlich bald vorbei ist.

    Den Strom leite ich an die Mieter vom Stromversorger durch der Gasverbrauch sinkt natürlich enorm Wartung und Sonderkosten am Dachs bleiben momentan aus.

    Zu beachten wären auch die Zuschüsse welche eventuell noch konkret beschlossen werden, 2010 hat mich der Staat schon gut verarscht und die bereits zugesagten Zuschüsse

    mangels Masse im Fördertopf gekenzelt.



    Verbrauchsdaten:

    Jährlicher Stromverbrauch: 15.000 kWh die Grundlast liegt bei 700w-1,2KW

    Jährlicher Brennstoffverbrauch: 120.000-140.000 kWh ca. 5100 Betriebsstunden pro Jahr (Dachs) Spitzenlast läuft im Winter häufig mit.





    Derzeitige Heizung: Dachs 5,5 verstorben + 11/2019

    Energieträger der Heizung: Gas

    Alter und Typ der der Heiztechnik: Atak 63KW Brennwert Spitzenlastkessel (Bj. 2014)

    Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: nein

    Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: 1000 Ltr.

    Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: Puffer an Frischwasserstation, und 3 Boiler je 160Ltr. Warmwasserspeicher

    Batteriespeicher: 10KW Bleispeicher (2016) zweimal kaput gegangen da nicht kompatibel mit BHKW und PV seit 2020 Lithium mit Senec Cloud


    Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten: Nein alle Mieter machen was sie wollen eine Stromtankstelle habe ich mal angeboten, allerdings ohne Interesse

    Hydraulischer Abgleich durchgeführt: Zum Teil, vermutlich sind im System hydraulische kurzschlüsse

    Temperaturen der Heizkreise: 70-80 Grad verlassen den Dachs

    Art der Heizkörper: Radiatoren BJ ca. 2000



    Immobilie und Rahmendaten

    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: ca.650qm² ca. 14-18 je nach Situation der Vermietung

    Art und Baujahr der Immobilie: 1950-1970 Bimssteine und Ziegelsteine alles wurde gedämmt

    Erfolgte Modernisierungen: ständig optimiert und renoviert seit 1995 Fenster 1996 Doppelverglasung Speicherdämmung, neue Klinkerhülle 2002

    Speicherdämmung und Ausbau 2018, PV (2013) ca 5KWp, Senec Lithium 10KW Batteriespeicher Batteriespeicher 10KW Blei seit 2016 ab 2/2020 Austausch gegen Lithium


    Weitere geplante Modernisierungen: Eventuell mehr PV auf OST und Westdächer und Solarthermie anstelle von BHKW

    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: BHKW braucht nur an vorhandene Infrastruktur

    Erdgasanschluss vorhanden oder möglich:

    Zusammenschluss von Nachbarhäusern möglich: bereits erfolgt seit 2010, mehr geht nicht.


    Vorab Danke für Eure Unterstützung

    Grüße aus Hennef

    Kommt scheinbar keiner aus dem Süden für eine Fahrgemeinschaft ab Bonn-Siegburg-Köln??

    Zur Vorsicht habe ich mir heute ein Busticket

    bei dem sogenannten BlaBlabus gekauft, der fährt ab Köln Flughafen bis FOB Hamburg inklusive einer Fehlbuchung und Rückreise soll das Ganze 2,97€ (3x0,99€) kosten.

    Mal gespannt wie das klappen soll.

    Ankunft wäre laut Plan 17:45h am FOB Hamburg

    Adenauerallee 78.

    Von daher wäre ich für Freitag mit etwas Verspätung am Start.

    Eine Fahrgemeinschaft wäre aber immer noch eine gute Option, dann weiß man das man ankommt.

    Gruß Christoph

    Hallo Kollegen,

    Ich nehme gerne Teil und ein Einzelzimmer von Freitag-Sonntag.

    Gerne bestelle ich 2 Shirts xxl.

    Sollte einer aus dem Süden anreisen und an Bonn Siegburg oder Köln vorbeifahren würde ich mich gerne zu einer Fahrgemeinschaft einklinken da ich an dem Wochenende nur mein Dreirad habe, dann müsste ich wieder 2 Tage anreisen und 2Tage bis nach Hause fahren ( das lohnt nicht)

    Gruß Christoph