Beiträge von krimhild

    Das vermag ich Dir nicht zu sagen, da müsstest Du dich an den Hersteller wenden, wo Du aber vermutlich nicht bekommen wirst

    Herstellerinfos sind sehr spärlich zu bekommen - und der Installateur ist halt Heizungsbauer (kein Elektriker).


    Schade, daß Du da auch nichts hast - aber vielleicht taucht ja mal irgendwo was auf, was wir sharen können.


    Nichts verstellen zu dürfen kann ich aus den erwähnten Gründen verstehen - wenngleich das im Inselbetrieb eigentlich keine Rolle spielen dürfte.


    Toll wäre es aber, wenn man wenigstens eine offengelegte NUR-LESE Schnittstelle zum Frequenzumrichter bekommen könnte um in Echtzeit wenigstens Standard-Werte monitoren zu können wie z.B. Spannung und Strom der einzelnen Phasen, Netzfrequenz, Blindleistung, Leistungsfaktor usf.

    Was willst Du denn da einstellen ?

    Am Regler kannst Du sehr viel einstellen, Heizkurve .....

    Mich würde interessieren, was beim MSR3 über die Möglichkeiten des Touchpanels hinaus noch geht.

    Zum Beispiel via Modbus oder mit spezieller Programmiersoftware und Laptop ...


    Soweit ich weis hat sich mit MSR3 da sehr viel verändert.

    Ich hab leider nur eine Modbus-Dokumentation der GLT-Schnittstelle - und da kann man nicht sehr viel machen.

    Gibt es weitere Dokumentationen, wo eben beschrieben ist wie man bei MSR3 so Dinge wie die Schutzparameter (Frequenz,Spannung,Gradienten) anpassen kann ? So wie ich das hier in dem Thread mitbekomme geht es ja bei MSR1 oder MSR2.


    Mein Sungrow SH10RT kann eine 50Hz Insel mit 10kW bereitstellen und die Frequenz mit einstellbarer Kurve hochziehen um externe Wechselrichter zum Drosseln oder Abschalten zu bewegen. Das würde sicher auch mit dem Dachs klappen, wenn ich ihn nicht sowieso vorher via Modbus sperre, weil zum Beispiel der Akkulevel über 70% gestiegen ist.


    Zweifel hab ich eher beim Starten - nicht wegen der Leistung, sondern weil der Dachs sehr empfindlich auf Netzschwankungen zu reagieren scheint. Ich beobachte zum Beispiel in letzter Zeit (mit viel Schnee-Stürmen) einmal pro Woche als Abschaltgrund "10 NA-Schutz Fehler". Ich vermute hier Spannungsspitzen im Netz (weniger Frequenzprobleme) ...

    ... der Abschaltgrund wird übrigens im Online-Portal falsch angezeigt - hab ich schon reklamiert und um Bug-Fixing gebeten.

    Das mit der Insel hab ich noch nicht mal probiert, weil ich da mangels Dokumentation zu wenig Monitoring-Möglichkeiten sehe (geschweige denn Parametrierungs-Potential). Sollte ich das mal mit ausreichend Zeit angehen wollen, dann möchte ich wenigstens nachher wissen, warum es nicht funktioniert, falls es Probleme gibt ...


    ... und es schadet nie, ausreichend Dokumentation zu haben - wer weis wozu man es mal braucht ;)

    Netzüberwachung muss drinbleiben, ich weiß das hinsichtlich der Impedanz etc. die Einstellungen geändert werden sollten.

    Davon hab ich auch schon gehört.


    Angeblich soll das beim MSR3 aber nicht mehr so sein - ist bei der neuen VDE-AR-N 4105 nicht mehr so wichtig.


    Das würde mich im Detail sehr interessieren (MSR1 vs. MSR2 vs. MSR3).


    Kann man beim MSR3 da auch was einstellen (ich vermute nein) ?


    Kann jemand über praktische Erkenntnisse in einer kleinen Insel z.B. an einem PV-Hybrid-WR berichten ?

    ist aber so beschlossen. ..... :saint:

    ... kann sich wieder ändern :saint:


    Derzeit ist nmbM ein Flüssiggas-BHKW zusammen mit Wärmepumpe bei ausreichend Speicher (sowohl für Strom aber auch Wasser) die beste Grundlage. Wichtig ist aber dabei auch die Steuerung/Regelung !


    Gegen PV spricht auch nichts, weil besonders einfach und robust - bringt aber nur was im Sommer und da gibts dann den Strom sowieso bald für lau. Teilweise schon jetzt über dynamische Tarife mit z.B. Tibber. Die letzten drei Tage bei mir für ca. 15ct wegen viel Wind - da ging dann das BHKW aus :(


    Na gut - für die Kühlung mit den Luft-Luftwärmepumpen kann man den PV-Strom noch brauchen.


    Und wenn man Inselbetrieb anstrebt ...

    Allerdings ist der Unterschied nicht mehr sehr groß, so dass mittlerweile (v.a. wenn man mit stark steigenden Strompreisen rechnet) die Anschaffung eines Stromspeicher kein reines Hobby mehr sein muss.

    Stark steigende Preise können eine Motivation sein - für mich ist es auch die Ersatzstromeigenschaft.

    Es mag auch andere Gründe geben und es muss sich für mich auch nicht immer alles "wirtschaftlich" darstellen lassen.


    Meinen BYD-HVM 11kWh bekommt man derzeit bereits für 5000,- Euro (brutto;-) und das Aufstellen/Anschliessen ist nun wirklich kein Hexenwerk.


    Immer wenn der PV-Strom nicht ausreicht um den Speicher zu laden und man stattdessen Bezugsstrom einkaufen müsste.

    Du hast mich auf jeden Fall überzeugt und ich werde den Speicher nach Sonnenuntergang mit BHKW-Strom nur soweit auffüllen, daß die PV-Prognose (unter Berücksichtigung des Direktverbrauchs) für den nächsten Tag noch reinpasst ...

    ... denke das ist auf die Schnelle ein guter Kompromiss 8)

    Nun ich kann nur von mir, nicht von Dir reden :saint:

    Da hab ich mich anscheinend missverständlich ausgedrückt.


    Ich meinte bei einem Speicher der sowieso schon wegen der PV existiert, hat sailor773 durchaus recht, dass die anzusetzenden Speicherkosten für das Ein-/Ausspeichern des BHKW-Stroms nicht Deine 10ct sind, welche ich übrigens auch für mich angesetzt habe.


    Neben den Wirkungsgradverlusten im Wechselrichter gibt es aber doch weitere abnutzungsbedingte Kosten im Speicher, welche anzusetzen wären - ich versuchs mal so zu erklären:


    Ein Speicher der nicht benutzt wird, verliert Kapazität alleine im Laufe der Zeit durch sein fortschreitendes Alter.

    Ein Speicher der durch das Ein-/Ausspeichern von BHKW-Strom benutzt/belastet wird verliert vermutlich im selben Zeitfenster mehr Kapazität.

    Den Unterschied im Kapazitätsverlust könnte man monetär bewerten.


    Doch wie groß ist der Unterschied und wieviel ct pro kWh setzt man dann an ???

    Welche Energiespeicher können auch aus dem öffentlichen Netz geladen werden?

    Vermutlich fast jeder, da gewisse Notladefunktionen i.d.R. vor Tiefentladung schützen sollten.


    Die Frage ist eher, kann man das extern ansteuern ?


    Bei meinem SunGrow SH10RT Wechselrichter ist das sehr einfach mit IObroker möglich.


    Aber Sinn macht das erst bei den ganz seltenen extrem niedrigen (gar negativen) Bezugsstrompreisen.


    Oder ist absehbar, dass man demnächst für netzdienliches Verhalten bei unseren Kleinstanlagen honoriert wird ???

    Unter Berücksichtigung der Speicherverluste kommen vielleicht 19 ct/kWh raus.

    Interessant - im Gegensatz zu Dachsfan setzt Du für die Speicherkosten anscheinend nur Wirkungsgradverluste an.

    Den grössten Teil der Speicherkosten (Abschreibung) berücksichtigst Du nicht (vermutlich weil EH-DA).

    Interessant wäre dennoch ein Ansatz der wirklichen "Abnutzungskosten" im Vergleich zur Schonung durch Nichtnutzung.

    Aber ich hab da nicht die geringste Ahnung wieviel das sein könnte :/ .


    Bezugsstrompreise unter 19 ct/kWh kommen bei normalen Tarifen nicht vor. Wenn man Tibber oder sowas hat mag das anders sein, aber das zu optimieren wäre dann nur was für Programmierkünstler.

    Naja, so schlimm ist das nicht umzusetzen. Eine ganz einfache Logik ist, zu berechnen, wieviele Stunden X man mit dem aktuellen Akkulevel bis zum nächsten +/-Sonnenaufgang abdecken kann. Dann sucht man genau die teuersten X Stunden heraus und gibt die Akku-Entladung nur in diesen Stunden frei.

    Damit hat man schon viel gewonnen, wenngleich natürlich für einen "Programmierkünstler" noch viel Feintuning möglich ist.



    ... ich werd den Akku nun gegen Mitternacht auf ein definiertes Level zwischen 30 und 50 Prozent anheben, sofern das BHKW läuft ...

    ... vielleicht sogar mehr, wenn die PV-Prognose für den nächsten Tag schlecht ist - mal sehen ...

    Und wenn wegen der PV-Anlage sowieso ein Stromspeicher vorhanden ist (mal unabhängig davon ob sich dieser rechnet) ist das mit den Laufzeiten nicht mehr so kritisch. Die Frage ist dann nur noch, wie viel Strom jeweils selbst genutzt werden kann.

    Ist bei mir so - 6,5kW PV, Dachs 2.9kW, BYD-HVM 11kWh Speicher, Grundlast 1kW, dynamischer Stromtarif stundenweise via Tibber


    Bisher ziehe ich den BHKW Strom jedoch nicht durch den Speicher, sondern speise Überschuss vom BHKW immer direkt ein.

    Ich bekomme ja immerhin ca. 10ct+16ct(Förderung), Bezugsstrom ist oft günstiger und Strom speichern verursacht auch Kosten.

    Ausserdem ist so fast immer Platz für PV-Strom und der Speicher nicht mit BHKW-Strom verstopft ...


    In welcher Konstellation macht es denn Sinn den BHKW-Strom in den Speicher zu schicken?


    Ich kann das durchaus alles per ModBus ansteuern ...