Beiträge von Torsten.T.



    Hallo, hier ein weiterer Beitrag zum spannenden Thema Ölverbrauch. Ein Blick in die Aggregateentwicklung aus anderen Branchen klärt den Punkt wohl gut auf. Der Verbrauch erklärt sich in der Regel aus folgender Kombination: Kolben/Ringe und Beschaffenheit der Oberfläche der Zylinderlauffläche. Da das in der Automobilentwicklung bekannt ist, man sich hier so gut wie 0% Verbrauch leisten kann werden hier sehr große gemeinsame Anstrengungen unternommen die richtige Paarung zu finden. Üblicherweise werden tausende von Prüfstandslaufstunden investiert um hier die richtige Kombi zu entwickeln. Das das Senertec gemeinsam mit Fa.Mahle gemacht hat wage ich doch sehr zu bezweifeln. Mein Dachs hat heute 26T Std. auf dem Buckel und mittlerweile den dritten Motor/Kolben. Das nenne ich doch mal Entwicklung beim Kunden. Fehler: 1. Motor: Rotationsriefen in der Lauffläche ( habe ich im übrigen 800,-€ zuzahlen müssen), 2. Motor: Laufriefen in der Lauffläche. Jedesmal ging erhöhter Ölverbrauch vorweg. Dann: Deaktivierung bzw. reduzierung der Spritzölkühlung, anschließend Motorschaden. Tip für Alle: lasst euch zum Zeitpunkt der Reduzierung/Deaktivierung schriftlich bestätigen, dass ihr für Folgeschäden Haftungsfrei seid! Habe ich bei Motor Nr. 2 gemacht, der dritte war dann Gratis. Der Konstrukteur hat sich schon was dabei gedacht, als die Bodenkühlung in die Anlage konstruiert wurde. Egal, vielleicht kriege ich ja bald den nächsten Motor, mich solls nicht jucken, wenn die anvisierte Motorlaufzeit von 80 T Std. dann wieder neu beginnt.... alles gut. Allerdings muss man mir mal erklären, wie auf solch einer schlechten Entwicklungsbasis mir 2005 gesagt werden konnte, dass der Dachs eine robuste Machine sei, 80T Std Normalität wären. Das kann ja wohl nur eine Abschätzung gewesen sein, Laufzeit 80T Std. ohne Schaden wird doch zu dem Zeitpunkt keine Maschine gehabt haben - oder?

    Ja da habe ich wohl wirklich 2 Probleme:
    1. einen defekten Anlasser und 2. zu viele Starts bei der Laufzeit.


    Ok,was tun?
    Den Anlasser demontieren und bei BOSCH Dienst eine neue Lagerung bestellen dürfte nicht das große Problem sei.
    Wenn es mit basteln und Geschick zum Ergebnis führt umso besser.
    Morgen wird der Anlasser gewechselt, den alten kann ich ja erneuern.
    Könnte ja sein, dass ich im weiteren Verlauf noch einen brauch :(


    Die Azahl der Starts reduzieren - das scheint dann doch schwieriger.
    Ich habe einen 800L Speicher, sollte doch reichen. Da schein wohl die hydr. Enbindung das Problem zu sein.


    Gibt es Tips, wie ich die Regelung einstellen muss um höhere Laufzeit und entsprechende Pausen zu bekommen?
    Weiterhin, sollte ich den einen oder anderen Temperaturfühler versetzen?

    Danke für die Reaktionen bis jetzt.


    Das Verhältnis Starts zur Laufzeit ist hier nicht das Problem!
    Das Problem heißt: 10000 Starts statt 60000 Starts!


    Bei mir liegt es im übrigen auch die Lagerschale, die liegt zerbröselt daneben. Und die muss die 60000 halten.


    Das mit der Zuverlässigkeit des DACHSES etc. stelle ich hier mal ganz locker in Zweifel!


    Die Kabel in der Maschine sind bereits in der Außebisolierung porös, ich habe bereits einen Kolbenfresser hinter mir, jetzt verabschiedet sich der Anlasser..... was kommt denn als nächstes???


    DACHS ==> Ein Fass ohne Boden! Von Qualität und Langlebigkeit kilometer entfernt!


    Wenn das ein Boschanlasser ist, kann ich mit Gewissheit sagen, dass die Anlasser entwickeln, die die Startanzahl von 60000 locker erreichen!


    Ich kann nur jedem raten zukünftig die Maschinen von Volkswagen im Lichtblickpaket zu beschaffen,
    da wird zumindest sauber zu Ende entwickelt anstatt den Kunden vor Ort zahlen zu lassen für unvollendete Entwicklung!

    Hallo,
    ich würde mich interessieren, ob es jemanden gibt der nach so kurzer Laufzeit ebenfalls mit einem Defekt am Anlasser zu tun hatte.
    Meine Maschine ist 2005 ans Netz gegangen hat ca.17000Bh, der Zähler sagt 10700 Starts. Soweit soschlecht.
    Jetzt ist er hin und muss getauscht werden.
    Ich weiß noch nicht ob ich den Tausch auf Kulanz geregelt bekomme. Wenn nicht will ich dagegen angehen.
    Ich bin selbst in der Aggregateentwicklung eines großen Automobilherstellers tätig und weiß, dass Anlasser dieser Bauart üblicherweisee 60000 Starts im Minimum halten müssen.
    Wenn ich weitere Meldungen frühzeitiger Defekte genannt bekomme fällt die Argumentation bezgl. Herstellerfehler leichter.
    Bitte um entsprechende Rückmeldung mit Laufleistung und Anzahl Starts.
    Danke vorab und viele Grüße!


    Liebe Leute nun lasst doch mal die Kirche im Dorf!
    Das FA schläft auf dem Baum oder was???
    Werden ja spannende TIP's gegeben:-)
    Also zusammenfassend: wer einen zu geringe Laufzeit mit dem Dachs hat der ist einfach gekniffen - die Kiste rechnet sich dann einfach nicht. Dafür ist der Ivest, die erhöhten Verbrauchswerte und die exorbitant hohen Wartungskosten einfach zu dicke!
    Das darf doch ruhig veröffentlicht werden - was ist daran schlimm?
    Und für alle, die so wie ich die Vorsteuer abgegriffen haben stellt sich im Verlauf die Frage: wird Gewinn erzielt ja / nein. Wenn nicht: zahlen und freundlich bleiben. Da brauchen wir keine akrobatischen Rechenformeln, die nimmt uns das FA sowieso auseinander.
    Ohne besondere Vorkommnisse muss die Laufzeit mind. 4000h / a sein ansonsten ist das ein Schuss, der nach hinten losgeht.
    Daher muss der Verbrauch schon vorher ordentlich sein, naja egal, Hauptsache der Steuerberater und Dachshändler verdient gutes Geld und der Betreiber hat ordentlich viele Sorgen, die er vorher nicht hatte.
    Das Leben ohne Dachs ist deutlich ruhiger, weniger Termine, kein Stress mit verschiedenen Instanzen, Vorsteuer = Fremdwort, keine Foren durchstöbern :-)

    Mein Dachs hat nach 6 Monaten eine Abschaltung der Kolbenbodenkühlung bekommen. - Soweit - soschlecht!


    Um mal technisch klar zu stellen: Die Bodenkühlung ist zwingend erforderlich da es sonst zu Kolbenfresser durch Kolbenüberhitzung kommen kann. - den habe ich jetzt.
    Kein Motorkonstrukteur der Welt konstruiert eine Kolbenbodenkühlung in einen Motor hin ein wenn es nicht nötig ist.
    Der Fehler liegt somit beim Hersteller, der hätte sich mehr Zeit bei den Verschleißversuchen Kolberinge/Hohnung der Laufflächen nehmen müssen.
    Die Entwicklung findet hier beim Kunden statt - der zahlt dann eben wenn es nicht gepasst hat.


    Die Daten: 13500 Bh - der Kolben hat gefressen - die Fa. Senertec hat sich auf 80% Materialkostenübernahme eingelassen.


    Kann man da zufrieden sein - im Prinzip schon wenn die Reparatur gratis wäre - nee die ist natürlich kostenpflichtig - so schlappe 800,- Euronen.
    Wieviel KW's Strom muss ich dafür doch gleich erzeugen - bei 0,2 € / KW 4000KW macht eine Laufzeit von 730 Std. für einen Schaden
    Da freue ich mich doch wieder ganz besonders, dass mein Dachs die kommenden 1,5 Monate für den Servicebetrieb bzw. Senertec läuft.
    Damit sichere ich Arbeitsplätze und mache andere reich - ist schon ein tolles Gefühl & außerdem ist ja auch bald Weihnachten! :santa:


    Ich werde nun versuchen dem Hersteller diesen Fehler nachzuweisen und mein Geld wieder zurück zu bekommen. - Ich berichte dann weiterhin hier im Forum.
    Allen Dachsbetreibern, bei denen nach Vorgabe des Herstellers die Bodenkühlung abgeschaltet wurde sei aber geraten: einfach mal ab und zu ein paar Euros in die Spardose tun, der Schaden kommt bestimmt ;( früher oder später.

    Naja ich kann mir den Dachs sicherlich schön rechnen - hilft aber nichts.


    Es ist ein gutes Gefühl etwas für die Umwelt zu tun - nutzt aber nichts, wenn sowohl die BAFA Rückzahlung als auch ein großer Teil der Verkaufserlöse an das FA geht.
    Ich im Gegenzug > 20T € kaum abschreiben kann.


    Die Investition und nicht die Wartungskosten sind das Problem.


    Gruß
    Torsten

    Hallo Jorge,
    egal was die dein Dachsverkäufer angepriesen hat:
    willkommen im Club derer, die >20T€ für das gute Gefühl CO2 zu sparen ausgegeben hat.


    Nachdem mir das FA gezeigt hat was abschreibbar ist und was vor allem nicht musste auch ich feststellen das der Dachs
    1. den Händler und
    2. bestenfalls das FA glücklich macht.


    Zahlen und freundlich bleiben heißt die Devise......


    Bei einer Investition von 5-8T€ für eine normale und verbrauchsoptimierte Heizungsanlage mit Wartungskosten von ca. 150€ / Jahr auf der einen Seite und dem
    Dachs mit ca. 20T€ Investition , deutlichen Mehrverbrauch gegenüber einer modernen Heizungsanlage und exorbitant hohen Wartungskosten auf der anderen Seite .


    Im Übrigen:
    die 12Ct, die du nanntes bekommst du auch nur die ersten 10 Jahre, danach reduziert sich der Wert um 5,11Ct.........



    Diese Investition freut die Umwelt und kostet uns ein Vermögen.....ist doch ein tolles Gefühl oder?????


    Ich werde jetzt nach 3 Betriebsjahren sehen, dass ich dieses Gerät mit möglichst wenig Verlust abgestoßen bekomme.



    Gruß


    Torsten

    Hallo Padrino34, hier meine persönlichen Erfahrungen dazu:



    1. Muss man ein Gewerbe anmelden?
    2. Ist ein Gewerbe anmelden besser?
    3. Was ist beim Stromverkauf an die Mieter zu beachten?
    4. Kann mir jemand seine Erfahrungen mitteilen?
    5. Lohnt sich der Stromverkauf an die Mieter oder sollte man den erzeugten Strom komplett einspeisen!



    1. als Vermieter ist die Anmeldung nicht zwingend erforderlich


    2. siehe 1.


    3. wenn du knapp unter dem Preis der üblichen Anbieter bleibst sollte das wohl klappen, dass sie sich für dich entscheiden


    4. Ich kann dir meine leider sehr negative Erfahrung mitteilen.
    Kurz zusammengefasst was mein FA sagt: Der Dachs ist sowohl Strom als auch Wärmeerzeuger.
    Er ist weiterhin eine Heizungserneuerung und nicht eine Betriebsgut im klassischen Sinn.
    Einzig allein der %- ualeAnteil der Investition, der 1. nicht Thermische Energie und 2. nicht zum eigenverbrauchten Strom dient,
    wird als Betriebsausgabe anerkannt. D.h. bitte in der Kalkulation Aufwand/Nutzen davon ausgehen, dass unter Umständen ein sehr
    geringer Teil der Investition nur Anerkennung findet ( bei mir nur knapp 35%) - :beaengstigend: -- Original Zitat des FA's: die BHKW's
    werden immer als Steuersparmodell verkauft - sind sie aber nicht. Meine Frage nach der Verantwortung des FA's mit Blick auf die
    Umwelt: da haben sich die zuständigen Staatssekretäre leider nicht ausreichend abgestimmt - wir können da nicht von abweichen :schimpf:


    5. Möglichst an Mieter verkaufen, denn da ist doch deutlich mehr zu erzielen als bei der Netzeinspeisung.



    Aber Achtung: nicht nur den Strom betrachten: auch der Wärmeverkauf wird als Einnahme gerechnet.


    Allerdings ist die wärmeerzeugung nicht zu berücksichtigen, ist ja nur als Erneuerung der Heizung zu bewerten.....



    Viel Erfolg und eine souveräne Entscheidung,



    Torsten

    Seit Dez. 2005 habe ich meinen Dachs.
    Bin soweit zufrieden, außer mit der Auseinandersetzung mit dem Finanzamt.
    Für mich zuständig ist das FA Gifhorn, zuständige OFD ist in Hannover.
    Der Reihe nach.
    Erst wollte man mir die Unternehmerschaft aberkennen da ich doch nur eine Renovierungsaufwendung in meinem Haus vorgenommen hätte. Das konnte ich nach ca. 5 Schreiben hin- und her verhindern, sonst hätte ich die komplette Vorsteuer nochmal eben zurück überweisen dürfen.
    Jetzt schreibe, telefoniere, interveniere ich ständig, weil das FA die Zusammenhänge nicht hat und mich steuerlich auf einer absolut unseriösen Datenbasis veranlagt. Nungut meine Steuerberaterin ist eine gute Bekannte, wir lächeln mittlerweise darüber.
    Bei einem "klassischen Steuerberater" hätte ich sicherlich bereits 1500-2000%u20AC versenkt.
    Wir spielen aaso Briefpingpong ( jetzt erst zum Jahr 2006) bis wir uns einig sind.
    In einem Punkt ist das FA keinesfalls beugsam: die Abschreibung der Maschine über 10 Jahre wie für ein Betriebskapital üblich wird nicht anerkannt. Die kompletten Kosten wurden in 2005 einmalig angesetzt.
    Damit bin ich nicht einverstanden weil mir dadurch erhebliche Nachteile entstehen.
    Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit unseren Umweltminister H.Gabriel persönlich kennenzulernen.
    Er kennt die Problematik und hat mir zum Schritt Petition geraten.
    Er sagt andere OFD's handhaben das nicht so - Hannover ist da schon speziell.
    Habe seine Emailadresse bekommen, er will helfen. Die Petition an den Landtag Niedersachsen.


    Frage: Wer hat das gleiche Problem in Niedersachsen und will sich anschließen?


    Bitte um Rückmeldungen.