Beiträge von mgolbs

    Hallo,


    laut EEG gehe ich von folgender Basis aus:
    # bis 150 kWh 11,67 ct/kWh
    # Degression jährlich 1,0 %
    # Zuschläge: kumulativ:
    Zuschläge für Strom,
    # 2 ct/kWh der durch innovative Technologien erzeugt wird (Technologie-Bonus):
    # 6 ct/kWh der aus nachwachsenden Rohstoffen oder Gülle erzeugt wird. Der Bonus für nachwachsende Rohstoffe ist abhängig von der Leistung der Anlage.
    # 3,0 Cent der in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird: 3,0 Cent pro Kilowattstunde (KWK-Bonus).


    In Summe sollte ich bei etwa 19,5..22,5 ct/kWh liegen. Ich will die ganze Bewirtschaftung über mein Gewerbe laufen lassen. Wie wird denn über haupt der Bereich MwSt. behandelt?

    Zitat

    ..Technisch ist die Einspeiserei echt einfach, die Einspeisung wir mit einen Produktionszähler vor dem Bezugzähler angeschlossen fertigt ist...

    Ich gehe mal davon aus, dass der "Produktionszähler" auf der Seite der "Steckdosen" angeordnet ist. Da ich mit 10..30kW Produktion deutlich über dem liege was ich verbrauche, bin ich nicht sicher ob dann der derzeitige Bezugszähler das mit macht (Rückwärtslauf???).


    Gruß Markus

    Hallo,


    ich nutze Biomasse zum einen mit geringer Dichte (Stroh, Gras...) und zum anderen mit "hoher" Dichte (Holz). Dieses wird thermisch zu einem brennbaren Gasgemisch aufgespalten und dann per Ottomotor verbrannt. Die derzeitige Versuchsanlage hat einen 4poligen 10kW Synchrongenerator dran (1500 1/min.) Da sollten derzeit etwa 7kW elektrisch möglich sein, Begrenzung durch Ottomotor, habe aber schon einen 45 kW Asynchronmotor 2polig da, wo mit einem etwas potenteren 4 Zylinder Ottomotor die 30 kW realiserbar wären. Auch die Brenngaserzeugung sollte zwischen 5..30 kW (dann elektrisch) mit der Pilotanlage machbar sein.


    Ich will nach EEG abrechnen, also alle Zuschläge außer KWK . Das soll dann später dazu kommen, wenn die Anlage einige 1000h gelaufen ist. Also die an sich so notwendige bezahlte Abwärmenutzung muss am Anfang teilweise entfallen. Wahrscheinlich werde ich mir was eigenes suchen (Sachsen Gewerbeort oder Bayern derzeitiger Wohnort) und damit das Anschlussproblem beseitigen.


    Wie sieht es überhaupt mit der Einstufung (EEG) einer neuartigen Anlage aus? Wer legt fest, was für meine Anlage zutrifft? Ich rechne eigentlich auch fest mit dem Technologiebonus. Kann man dann spätet KWK hinzu beantragen? Für mich ist jetzt einfach mal wichtig, dass ich längere Versuche fahren kann, und zum anderen die hohen Investitionen mal teilweise herein kommen. Auch sollte die bezogene Biomasse durch die Stromerlöse bezahlt werden.


    Ich weiss das es noch ein langer Weg sein wird, bis alles so läuft wie geplant. Über Tipps und Infos würde ich mich freuen.


    Gruß Markus

    Hallo,


    meine BHKW Entwicklung und die notwendigen Versuche finden seit Jahren in einer gemieteten Halle statt. Nun bin ich fast so weit, dass die ersten Dauerläufe anstehen muss.


    Da ich nur einen Teil des Objektes gemietet habe, ist das mit der Einspeisung wahrscheinlich so nicht möglich. Entweder ich suche mir ein eigenes Objekt, oder es fällt mir was anders ein. Kann man beim Energieversorger prinzipiell einen zweiten öffentlichen Anschluss (bis 30kW) für ein Objekt beantragen?


    Über Infos würde ich mich sehr freuen.



    Gruß Markus

    Hallo,


    hat jemand schon mal eine kompakte Übersicht gefunden, was beim Netzanschluss des BHKW (ab dem Generator) bis zum öffentlichen Netz (Versorger) allgemein in Deutschland, speziell in Sachsen und Bayern zu beachten ist? Ich würde mich sehr über Angaben von: Vorschriften, Gesetze, Richtlinien, Veröffentlichungen ... für die elektrische Stecke des BHKW ab dem Generator bis zum Netz freuen.


    Mein mechanischer Teil des BHKW steht so weit schon mal grob (Pyrolysesystem mit Ottomotor) und derzeit noch mit Synchrongenerator für Testzwecke :pfeifen: . Drei Jahre Arbeit und diese und jene Niederlage zehren schon an den Nerven ;-_ . Nun soll dann mal das "große Geld verdienen" beginnen :party: , wohl doch besser die Optimierung und Zuverlässigkeitsbewertung...


    Der Synchrongenerator wird durch einen Asynchronmotor ersetzt, welcher im Generatorbetrieb laufen soll. Die Anlage, vom thermisch-mechanischen Teil, soll zwischen 5..30kW elektrisch ermöglichen. 30 kW wegen der Möglichkeit der Einspeisung an jedem normalen "Hausanschluss".


    Ich stelle mir vor, jeweils die 4 Leitungen aus dem Asynchronmotor in einen "abgenommenen E-Schrank", mit allen notwendigen Bauteilen (eventuell ENS..) zu führen, und damit alles nach dem Generator abnehmen zu lassen. Es soll kein fester Abnahmebezug zum derzeitigen Pyrolyse-BHKW entstehen.




    Über Tipps und Infos würde ich mich sehr freuen.




    Gruß Markus