Beiträge von gemm

    Hallo,


    ich habe über die letzten Tage die Werte (erzeugter Strom, verbrauchtes Gas usw.) meines ecopower 3.0 aufgeschrieben. Leider habe ich erst seit Donnerstag letzter Woche meinen geeichten Erzeugerzähler. Heute Abend kann ich dir die Daten geben. Das BHKW ist im wesentlichen seit Ende Februar durchgelaufen und das auch meist bei voller Last. Laut Anzeige am BHKW produziert die Anlage bei 100% (=2400 U/min) 8,8kW therm. und 3,3kW el. - also etwa 10% über Sollwerten.
    Zu meinem Brennwert kann ich leider nichts sagen, da ich noch keine Gasrechnung gesehen habe. Wir wohnen erst seit ein paar Wochen hier...


    Wann es das 3.0 erstmalig zu kaufen gab weiss ich auch nicht; meines wurde Ende September 2009 bestellt und Anfang Dezember geliefert.

    Zitat

    Einfachste Möglichkeit jeweils ein Ralais zur Trennung zwischenzuschalten, für den Mischer zwei (Auf-Zu) und für die Pumpe eines ABER damit wäre eine Modulation der Pumpe nicht möglich (kann der Eco die Pumpen über PWR modulieren??)

    Diese Idee habe ich gestern mal an meinen Elektriker weitergegeben; er war recht angetan davon. Er lässt sich was einfallen für die Installation - kleiner Kasten an der Wand mit den Relais (irgendwelche von eltako). In meinem Keller werkeln 4 Pumpen. Nummer Eins ist in der Rücklauftemperaturhochhaltegruppe (das ist eine von Grundfos mit einem Dreistufenschalter - steht auf Stufe 3 und braucht damit 65W, da sie permanent läuft). Nummer Zwei ist die Heizkreispumpe (eine Grundfos Alpha2; stromsparend; läuft derzeit permanent auf voller Last mit 21-22W laut Display). Nummer Drei ist für eine Fussbodenheizung (eine Wilo mit Dreistufenschalter - steht auf Stufe eins und braucht damit ca 22W und läuft auch permanent). Nummer Vier ist eine Umwälzpumpe für die Warmwasserbereitung im Pufferspeicher (wieder eine Grundfos mit Dreistufenschalter - steht auf Stufe drei bei 65W - läuft aber so gut wie nie).
    Alle Pumpen werden vom BHKW gesteuert. Die Rücklauftemperaturhochhaltegruppe und der Hauptheizkreis haben jeweils noch einen Mischer mit Stellmotor - ebenfalls vom BHKW gesteuert. Soweit ich sehe werden ALLE Pumpen vor meinem Erzeugerzähler abgegriffen und kosten mich damit Förderung ! |:-(
    Bei den einfachen Pumpen soll wohl die Relais-Regelung funktionieren. Bei der Alpha2 vermutlich nicht und bei den Mischern bin ich mir nicht sicher, was die so an Leistung ziehen und ob es sich überhaupt lohnt die über Relais anzusteuern. ?(
    Was sich die ecopower Leute dabei denken ist mir unverständlich. Alleine die Rücklauf-Umwälzpume verbrät über 300kWh pro Jahr (bei 200 Tagen Betrieb). Überschlägig komme ich damit für alle Pumpen auf ca. 550-600 kWh/a und somit ca. 30 Euro entgangene Förderung pro Jahr. Das dürfte die Investition in den Relaiskasten in etwa auf 10 Jahre wieder wettmachen. Nicht berauschend, aber immerhin kostendeckend. Man könnte ja auch gleich statt der Eieruhr einen geeichten Erzeugerzähler in das BHKW setzen und gut wärs... X(


    Übrigens - das Rätsel wegen der abweichenden Anzeigen des EVU-Rückspeisezählers und meines eigenen Zählers (Posting 1) konnte gefunden werden. Die Hauselektrik hatte einen eigenen Stromkreis für den Betrieb der alten Gasheizung. An diesen hatte irgendwann der Vorbesitzer zwei extra Steckdosen im Heizungsraum hängen lassen. Der gesamte Kreis lief nicht über den Haupt-FI-Schalter im Zählerkasten und zweigte damit zwischen meinem Zähler und dem EVU-Zähler ab. An diesen Steckdosen hatte ich so unwichtige Kleinigkeiten wie Wäschetrockner, Bautrockner, Waschmaschine hängen. Mein Zähler hat das wunderschön als Einspeisung gezählt, aber vor dem EVU Zähler habe ich das teilweise wieder abgerufen. :rolleyes:

    Die Brennstoffzellengeschichte ist schon sehr interessant, aber nicht neu. Das geistert schon seit jahrzehnten durch die Presse. Ich erinnere mich noch gut an diverse Mitteilungen aus den 80er Jahren, als die Einführung auf breiter Basis angeblich kurz bevor stand....
    Ich lasse mich überraschen. Aber zu erwarten dass die Technik bei der Gülle, die wir als Erdgas verkauft bekommen zuverlässig funktioniert, halte ich für blauäugig. Da wette ich sogar noch eher auf erreichen der versprochenen 40000 Betriebsstunden meines ecopower BHKW-Motors. ))))

    Das wäre in der Tat sehr interessant. Ich habe zwar derzeit noch nicht mal einen Erzeugerzähler (die Lieferzeiten für geeichte, rücklaufgesperrte Zähler sind unglaublich... |:-( ), d.h. ich produziere allen Strom derzeit komplett ohne KWK Bonus, aber was solls. Die Bude muss warm werden.... :wacko:
    Wenn der Elektriker dann den Zähler setzt, kann er dann gleich noch die Pumpen umklemmen. :D

    Hallo KWK ,


    zwei Vorschläge für dein Vorhaben: den Saugrohrunterdruck kannst du messen, indem du ein einfaches Manometer anschliesst. Da ich den Dachs und seinen Aufbau nicht kenne, kann ich dir nicht sagen wo du den Anschlussnippel setzten musst, oder ob evtl. schon einer vorhanden ist. Alternative zum Manometer wäre natürlich ein Sensor, der dir dann auch eine zeitabhängige Messung gestattet.
    Für die Messung der Gemischzusammensetzung gibt es üblicherweise die Lambdasonde. Mein ecopower verwendet eine handelsübliche Sprungsonde aus dem KFZ-Bereich; die Sondenspannung wird im Display des ecopower angezeigt. Sprungsonden sind allerdings etwas undankbar für die Messung der Gemischzusammensetzung über einen weiten Bereich. Wenn du genauere Werte über einen weiten Gemischbereich haben möchtest, kannst du dir eine Breitbandsonde einbauen. Dazu muss deine derzeitige Sonde raus und in das Gewinde kommt die Breitbandsonde. Das Sprungsondensignal wird dann vom Steuergerät der Breitbandsonde generiert und ausgegeben, so dass die Dachssteuerung davon nichts mitbekommt. Falls dir das zu gewagt erscheint kannst du ein weiteres Schraubgewinde in deinen Auspuff schweissen lassen und beide Sonden unabhängig voneinander betreiben. Eine Breitbandsonde mit Steuergerät kostet allerdings ca. 200Euro. Ich verwende so eine Sonde in meinem KFZ, da ich nach der Umrüstung auf LPG dem Gassteuergerät gerne auf die Finger schaue um Motorschäden durch Magerbetrieb zu vermeiden. Für die NOx Emmissionen wäre dann noch eine zweite Sonde nach dem kat sinnvoll, wie sie bei KFZ ab Euro4 eingebaut sind. Damit wird die Leistungsfähigkeit des Kat überwacht. Wenn du eine Breitbandsonde anschaffst, kannst du diese natürlich auch mal hinter den Kat hängen. Wäre die Frage, was genau du dir von diesen Daten erhoffst....
    Eine Klopfregelung für einen Stationärmotor halte ich für wenig wahrscheinlich - noch dazu für einen Sauger. Wenn du unbedingt die Verdichtung wissen willst, kommst du wohl um auslitern nicht herum - aber was genau möchtest du dann mit diesen Daten anfangen ? Es gäbe als Alternative noch Zündkerzen, die im Bereich der Motorenentwicklung eingesetzt werden. Diese haben einen Drucksensor integriert und dienen zur Messung des Zylindermitteldruckes oder (wenn sie schnell genug sind) sogar des Druckverlaufs während der Verbrennung. Diese Kerzen sind natürlich nicht an jeder Ecke zu bekommen, aber vielleicht kennst du ja einen Betrieb, der im Motorsportbereich oder Motorentuning unterwegs ist - die haben manchmal sowas.... ?(


    P.S. Das ecopower hat eine Verdichtung von 12,5:1 - steht im Handbuch. Ob das natürlich stimmt kann ich nicht sagen....

    Zitat

    Da sich Stromverkauf nur noch die Restjahre der Förderung lohnt sind auch die geplanten 3 KW zu viel.

    Wenn er zuviel Strom produziert und aus der Förderung rausfällt, muss er ihn eben verheizen. Hatten wir schon mal. Das BHKW läuft mit ca. 90% Wirkungsgrad gar nicht mal schlecht und arbeitet vermutlich wirtschaftlicher als eine Gastherme, da der Kraftstoff steuerbefreit ist. Gilt natürlich nur bei Überschusstrom, der anderweitig nicht verkauft werden kann. Nicht sehr elegant und nicht im Sinn eines BHKW , aber wenn der Gesetzgeber das so in Kauf nimmt....


    @Ecotester
    Ja, ich habe die originale Rücklauftemperaturhochhaltegruppe in meiner Anlage. Das BHKW ist neu und mit Puffer und allen Pumpen komplett von Vaillant aufgebaut worden. Brauchst du Infos darüber ?

    gerade gelesen auf Spiegel online:


    Zitat

    Nun leistet sich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) zur Freude von SPD, Grünen und Linke einen teuren Umbau in seinem neuen, noch nicht fertiggestellten Dienstsitz am Potsdamer Platz in Berlin. Der Hintergrund: Röttgen hat sieben neue Leitungsstellen geschaffen. Dafür müssen neue Räume her. Für die "Neugestaltung der Leitungsebene" soll das Ministerbüro nun umgelegt werden. Zwei Millionen sind dafür vorgesehen. Die an anderer Stelle wieder gestrichen werden - ausgerechnet bei Fördermaßnahmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Röttgen verteidigte im Ausschuss den Umbau und nannte andere Zahlen. 800.000 Euro würde der Umbau kosten. Dass dennoch ein Widerspruch zu den im Etat aufgelisteten zwei Millionen blieb, und der sei am Ende weder durch Röttgen noch durch den Vertreter des Finanzministeriums aufzuklären gewesen, hieß es aus Teilnehmerkreisen

    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,681806,00.html


    Da freut man sich doch, dass unsere Politiker klare Prioritäten setzten - nicht wahr ? :uebel:

    Ein paar Dinge kurz zum Ecopower.


    Die Rücklauftemperaturhochhaltegruppe ist eine Einrichtung, deren Sinn sich mir nicht ganz erschliesst. Vielleicht kann hier jemand etwas dazu sagen ? Jedenfalls scheint diese Einrichtung für den schlechten Wirkungsgrad des Abgaskondensators im ecopower verantwortlich zu sein.


    Das ecopower 4.7 kann auf eine max. Drehzahl begrenzt werden (das ecopower 3.0 nicht). Damit hast du zwar keinen direkten Einfluss auf die Modulation, kannst aber das hochregeln auf eine gewünschte max. Drehzahl begrenzen. Außerdem kannst du das Produktionsprogramm in 30min Abschnitten über den ganzen Tag (oder mehrere Tage oder die ganze Woche) definieren, so dass das BHKW nur in einer von 4 (oder waren es 5) Laststufen arbeitet. Wenn das nicht reicht kannst du noch drei Temperaturniveaus (Nacht, Normal, Komfort) oder als letzte Möglichkeit die Heizkennlinie verändern. Alles das erlaubt dir zwar keine direkte Kontrolle über die Modulation, aber es ist ziemlich dicht dran, wenn auch etwas umständlich. Direkte Kontrolle über den Heizkreismischer hast du ebenfalls nicht, aber auch hier reichen die oben beschriebenen Möglichkeiten (z.B. Temperaturniveaus hoch -> VL Temp im Heizkreis steigt usw.). Du solltes jedoch bedenken, dass der Wirkungsgrad bei niedrigen Drehzahlen nicht so gut ist, wie bei höheren (wegen Eigenverbrauch der Anlage).


    Das ecopower hat ein Serviceintervall von 4000 Stunden (ist dir sicher bekannt). Dieses kannst du um den Wert x Stunden überschreiten, dann geht die Maschine auf Notbetrieb und schaltet nach Wert y Stunden ganz ab. Du musst nach durchgeführter Wartung das Wartungsintervall in der Steuerung zurücksetzen und dazu benötigst du ein Wartungspasswort. Dieses ist nicht in der Dokumentation vermerkt und offenbar nur dem Wartungstechniker bekannt. Die Werte x und y kenne ich leider auch nicht.


    Das ecopower hat zwei hintereinander liegende Kühlkreisläufe. Der erste kühlt mit Wasser nur die inneren Komponenten. Dieser scheint über eine mechanische Wasserpumpe angetrieben zu sein (muss ich nochmal genau nachsehen - die Info ist also ohne Gewähr). Die Wärme wird über einen internen Plattenwärmetauscher auf einen zweiten Kühlkreislauf abgegeben, welcher über eine externe elektrische Umwälzpumpe betrieben wird. Diese Pumpe wird vom BHKW gesteuert und hat eine programmierbare Nachlauffunktion. Dieser Kreislauf lädt dann auch den Pufferspeicher. Ob diese Pumpe auch von einer anderen Regelung gesteuert werden könnte, weiss ich nicht, könnte aber gut möglich sein.

    Ein kleiner Punkt wäre da noch, der mich stutzig mach....

    Zitat

    ...bei unserem Vorhaben eines Mehrfamilienmietshaus handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude 1908....


    und


    Nach normaler Dämmung und Tausch der Fenster...

    Hast du über diese Pläne schon mit dem Denkmalamt gesprochen ? Dämmung und Fenstertausch sind zwei Punkte, bei denen sich dort üblicherweise die Nackenhaare aufstellen. Du kannst ganz sicher nicht die Dämmwerte eines heutigen Neubaus als Ziel ansetzen !
    Dafür gibt es für Einzeldenkmale (nicht für Ensembleschutz) noch die steuerliche Abschreibung...für nicht selbst genutztes Wohneigentum sind das 100%, was in eine BHKW Berechnung mit einfliessen sollte. Ist dir sicher bekannt...?

    Lustig. :-)_:-)


    Normalerweise gilt der Preis im Kaufvertrag, welcher üblicherweise aus einem der Bestellung vorangegangenen Angebot stammt. Auch der Händler muss ja ein Angebot einholen, auf dessen Basis er seine Kosten kalkuliert. Ich kenne solche Angebote mit einer Preisbindungsfris von 2-4 Wochen.


    Preis bei Lieferung...gehts noch ?

    KWK
    die ecopower BHKW enthalten einige sehr interessante Ansätze, bei anderen Dingen aber frage ich mich, ob die Entwickler zuende gedacht haben. Über den Motor will ich mal noch gar nichts sagen, denn den kenne ich kaum. Immerhin scheint es einige Probleme damit gegeben zu haben, denn mein BHKW ist schon Hardware Revision D und hat im Gegensatz zu allen bisherigen Bildern im Netz ein blau lackierte Laufbuchse/Zylinder. Außerdem habe ich mich bewusst für das 3.0 statt des 4.7 entschieden, da die beiden angeblich baugleich sind und das 3.0 einfach nur niedriger dreht (was der Motorlebensdauer sicher entgegenkommt).
    Es wird ein Synchrongenerator als Stromerzeuger und Anlasser verwendet, welcher über die Last die Drehzahl des Motors regelt. Der Motor verfügt über keine Drosselklappe und damit fallen auch diese Verluste weg. Der Drehstrom des Generators (variable Wechselspannung) wird zunächst komplett gleichgerichtet (Brückengleichrichter). Der erhaltene variable Gleichstrom wird über einen Aufwärtswandler stabilisiert (auf 345 Volt) und dann über einen Wechselrichter (Dreiphasen - Wechselrichter - Pulsweitenmodulation) wieder in Wechselstrom gewandelt (3x 400 V, 50Hz). Die Einspeisung erfolgt dann netzsynchron mit cos φ von 0.98 - 1 (freut den EVU). Der el. Wirkungsgrad liegt angeblich bei ca 25% bei meinem ecopower 3.0 (da lasse ich mich überraschen). Soweit ist die Sache recht clever. Leider wurde an anderer Stelle geschlampt - der Abgaskondenser ist z.B. nicht an der kältesten Stelle des Heizkreises angeschlossen, so dass hier Gesamtwirkungsgrad verschenkt wird.
    Mal sehen, wie sich die Maschine macht. In ein, zwei Jahren mit 5-10T Betriebsstunden kann ich sicher mehr dazu sagen.


    @ alicante
    ein Komplettumbau vom Diesel zum Gasmotor...Respekt. Ich habe von LPG Zumischungen von 10-30% in Dieselmotoren gehört (ohne großen Umbau). Das ist z.B. in Australien verbreitet. In Reutlingen war vor 3 Jahren eine Firma, die ein Steuergerät für Audi Dieselmotoren entwickeln wollte/hat, aber es gab für KFZ in Deutschland irgendwelche rechtlichen Hürden mit gleichzeitigem Betrieb von mehreren Kraftstoffen.

    Habe ein paar Fotos meiner Zähler in die Galerie gestellt. Bei meinem "Streichholzschachtelzähler" handelt es sich um einen Drehstromzähler der Firma Eltako, Modell DSZ12D-3x65A. Bei genauer Betrachtung (Verkleidung im Zählerkasten ab) ist das Gerät dann schon etwas größer als eine Streichholzschachtel, aber immer noch viel kleiner als der Zähler des EVU .
    Die Werte von gestern Abend: EVU Rückspeisezähler: 132kwh; mein Zähler 150kwh. Ich habe meinen Elektriker sicherheitshalber um eine Überprüfung gebeten. Bin gespannt was er herausbekommt.


    pamiru48
    An einem geeichten Erzeugerzähler kommst du nicht vorbei. Kostet für mich ca. 50€ Miete pro Jahr vom EVU oder einmalig 110€ in der Eigenanschaffung. Beim Eigenverbrauch des ecopower könnte man evtl. die Ladepumpe für den Pufferspeicher noch herausnehmen und nach dem Zähler mit Strom versorgen. Ist imho gerechtfertigt, weil das ecopower diese Pumpe nicht zur Umwälzung des Kühlmittels im primären Kreislauf verwendet. Dafür gibt es eine eigene Pumpe und die Wärme geht über den internen Plattenwärmetauscher auf den Pufferkreislauf. Diese Ladepumpe ist bei mir kein besonders stromsparendes Modell. Ich bin mir nicht sicher, was die ecopower Steuerung davon hält, aber ich werde meinen Heizungsinstallateur mal darauf ansetzen.


    Außerdem überlege ich, wie sich der Wirkungsgrad verbessern lässt. Beim ecopower ist der Kondenser nicht an die kälteste Stelle angeschlossen. Daher wird im Vergleich zu anderen Anlagen (Dachs) bei höherer Temperatur Wirkungsgrad verschenkt. (Info von : http://www.koord.hs-mannheim.de/horizonte/h27_Thomas.pdf)
    Bei mir ist derzeit noch kein Heizungsrohr isoliert - werder VL noch RL (alles neu installiert) . Daher werde ich erstmal nur die VL Rohre isolieren. Außerdem habe ich eine Fußbodenheizung in zwei Räumen, die ja vorher über einen Mischer mit noch viel geringerer Temperatur betrieben wird. Evtl. wäre es am sinnvollsten, der Rücklauf der FBH in den Kondenser zu geben. Da ich damit aber die hydraulische Einbindung des Kondensers innerhalb des BHKWs verändere, würden mich erstmal eure Meinung dazu interessieren....

    Bei Ottomotoren kannst du dich nur in einem kleinen Bereich des zündfähigen Gemisches bewegen - der Hubraum hat also sehr wohl einen Einfluss auf die zu erwartenden Leistung (Motorleistung - nicht el. Leistung; die hängt eher am Generator und der Wandlerelektrik). Wenn nun der große Zylinder da ist, muss er auch gefüllt werden und das bedingt einen gewissen Kraftstoffverbrauch und resultiert in einer gewissen Leistung. Bei einer verwertbaren Mindestdrehzahl für den Generator (1000 U/min ? 1500 U/min ?) hast du damit deine Leistungsdaten recht eng festgesteckt.
    Bei deinem Diesel ist das nicht so relevant, denn Diesel arbeiten mit Luftüberschuss, so dass du die Leistung recht weit durch die eingespritzte Kraftstoffmenge variieren kannst. Dafür läuft dein Diesel eben nicht mit Gas und bei extremem Luftüberschuss ist die Verbrennung und damit der Wirkungsgrad nicht so toll.

    Zitat

    Oder warum laufen die 6,3Liter 12PS Motoren vom Lanz noch nach 90Jahren ???

    Das würde ich eher der ausgeprägten Halt-den-Oldtimer-am-Leben-Fraktion zuschieben. Gerade hier in der Gegend, wo die Dinger mal hergestellt wurden findet man noch Unmengen dieser Gefährte. Und sie werden fast schon mit einer Art militantem Fanatismus behandelt.


    Die kleinen Gasmotoren könnten schon recht lange halten - wenn sie sauber gebaut und solide konstruiert wären. Das ist in Zeiten einer Wie-mach-ichs-billiger-Mentalität aber nicht so ganz gegeben...das muss ich einräumen.