Beiträge von gemm

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    erstmal solltet Ihr auch prüfen, wie warm der Rücklauf ist. Normalerweise ist der Sinn von Fußbodenheizung und Flächenheizkörpern, niedrige VL und niedrige RL Temperaturen fahren zu können. Denn nur bei niedrigen RL Temperaturen funktioniert Brennwerttechnik.

    Das mag sein, aber Flächenheizungen funktionieren eigentlich besser, wenn die Temperatur höher ist. ich habe unten mal einen Ausschnitt aus dem Herstellerprospekt angehängt. Beim untersten Heizkörper mit 200cm x 70,5cm haben wir im OG eine Vl Temp von (heute morgen) 52Grad. Rücklauf 48Grad. Beide Messwerte sind mit sehr einfachen Klemmthermometern direkt außen an den Anschlüssen des Heizkörpers gemessen. Wassertemperatur VL könnte also sicher 5 Grad höher sein. VL unten an der elektronisch gesteuerten Heizkreispumpe ist zu diesem Zeitpunkt 66Grad. Der Rest sind Verluste durch nicht isolierte Rohre in der Wand. Da es sich um eine Innenwand handelt ist das in Summe eigentlich egal, denn damit werden andere Räume geheizt, aber die Wärme kommt eben nicht mehr oben an, wo sie sein sollte. Daher würde ich gerne die VL Temp erhöhen. Max 75Grad gibt das BHKW her (und eine Therme vielleicht 90 Grad) ? Damit komme ich auf vielleicht 75Grad VL am Heizkörper im OG und das verdoppelt die Wärmeabgabe des Heizkörpers von ca 800Watt auf ca 1600 Watt. Alles nur überschagene Werte....


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    Vielleicht lässt sich der VL zu den Heizkörpern auch weiter oben abgreifen. Die Hälfte des Puffers ungenutzt zu lassen finde ich recht viel. Wenn Ihr das macht, nehmt in T-Stück ins Rohr und Kugelhähne auf den alten und den weiter oben liegenden Anschluss. Wenn das WW zu kalt wird könnt ihr mit zwei Handgriffen wieder alles wie vorher haben, Mehrkosten sind nur etwa 20 Euro.

    Leider nicht; da ist kein Anschluss mehr frei. Aber so wie ich das Prinzip verstehe drückt doch das heisse Wasser von oben runter. wenn ich unten zu viel heisses Wasser entnehme und der Wärmeerzeuger (BHKW) nicht mehr nachkommt, dann sinkt die Temperatur an der Entnehmestelle - egal wo die nun ist ? Ich speichere einfach weniger Wärmemenge im Puffer, wenn ich weiter oben abgreife, aber mehr Wärme habe ich dadurch eigentlich nicht zur Verfügung. Nur die Abstrahverluste des Puffers sind etwas geringer.


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    na erstmal,
    kommt mir Euer Bedarf ein kleine wenig zu hoch vor..

    Das ist richtig, aber es entspricht erstaunlich genau der Berechnung des Energieberaters, die wir vorab haben machen lassen. es war eine sehr detaillierte Berechnung - nicht nur so ein grün-roter Energiepass. Das Haus ist einzelstehend und annährend Würfelförmig. Außerdem eben komplett ungedämmt, BJ 1930 und der Keller ist auch nur zur Hälfte in der Erde. Die fenster sind bauzeitliche 2-Scheiben Verbundfenster in mäßigem Zustand (sind wir gerade an der Überarbeitung). Eisblumen an der äußeren Scheibe sind bei der derzeitigen Witterung normal. Der hohe Energiebedarf war also zu erwarten - daher BHKW.


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    Ganz wichtig ist vorab das ok des Schornis zu holen. Ihr habt ein Eco da ist doch bestimmt ein Technaflon LAS verbaut??

    OK, den Schorni setzte ich mal drauf an. Ja, wir haben dieses braune Technaflonrohr.


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    Folgende Empfehlung: ecopower mit der Option "Spitzenlastkessel Vaillant" nachrüsten.

    Wow ! Das ist mal eine detaillierte Empfehlung - vielen Dank!


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    Dein Pufferspeicher wird dann keine Rücklauftemperatur unter 40° bei Spitzenlastthermenbetrieb fürs BHKW mehr liefern, weil die Abstände RL zu VL zu gering sind. Wenn der Platz für einen 500l Schichtspeicher vohanden ist,würde ich den in den Rücklauf einbinden. Aus dem vorhandenen Speicher RL für SPT und für BHKW den RL aus neuem 500L Rücklaufspeicher entnehmen.

    Unser Puffer hat ganz unten meistens über 40 Grad. Das BHKW mischt seine Eingangstemperatur (ist das der Rücklauf des BHKW ?) selbstständig auf ca. 60 Grad hoch mit der Rücklauftemperaturhochhaltegruppe. Daher funktioniert der Ecopower Kondenser sowieso nicht allzu gut, denn diese 60 Grad laufen auch durch die "Kühlung" des Kondensers (auf Rückmeldung von PowerPlus zu diesem Thema warte ich bis heute).


    Unten habe ich nochmal unser Heizungsschema aktualisiert. Die Fussbodenheizung ist jetzt mit eingezeichnet. Die Regelung dieser Heizung ist ein wenig seltsam; jedenfalls ist es eine manuelle Mischung. Ich kümmere mich selten darum, denn es funktioniert. Der Thermostat steht meist auf 40Grad (gemessen über das Spiralkabel) und das fünktioniert recht gut. Im Sommer schalte ich sie dann sowieso irgendwann ganz aus.

    Hier habe ich mich mal an einem Heizschema versucht....Anbindung der Therme wäre gestrichelt.


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    ...dann kann zumindest hier in NRW der Schorni meines wissens auch noch ein Aussenwandgerät genehmigen, wäre das eine Option?

    Das wäre für uns nichts, denn für einen Wanddurchbruch nach außen wäre seitens des Denkmalamtes vermutlich keine Genehmigung zu bekommen. Könnte ich sogar verstehen, denn das Loch käme gut sichtbar genau neben der Eingangstreppe heraus.

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    Kommt sich auch darauf an, wie oft er gebraucht wird. Mein alter Ölkessel kommt wenn es richtig kalt ist mal für ein paar Stunden zum einsatz.

    Bei uns wäre es eher die Regel, dass der Zuheizer mitläuft. Das BHKW läuft schon seit Oktober im wesentlichen auf voller Last. Ich kann die Temperatur im Vorlauf seitdem immer schön schwanken sehen - je nachdem wie kalt es draußen ist oder wie die Sonne auf dem Haus steht. Nachdem wir den Keller in Zukunft zusätzlich heizen wollen ist also mit ca 4 Monaten Zuheiterbetrieb zu rechnen. Daher soll der Zuheiter von seiner Leistung natürlich so klein wie möglich und so groß wie nötig ausfallen (oder mehrere Leistungsstufen haben), denn das BHKW soll natürlich weiterhin bei Vollast arbeiten und nicht heruntermodulieren.


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    Der quirlt mir immer den gesammten Pufferinhalt durch, aber da dies nur ein bis zwei mal pro Jahr passiert, kann ich damit genauso leben, wie mit der "Handsteuerung"

    Wie dass ? Ist dein Kessel anders eingebunden ? Ich würde mir vorstellen, dass die Spitzenlasttherme einfach über T-Stücke in den bestehenden BHKW-Kreislauf eingebunden wird. Also Zulauf zur Therme von ganz unten aus dem Puffer (dort wo auch das BHKW sein "kaltes" Wasser holt) und Einspeisung des heissen Wassers auf ca 3/4 Höhe des Puffers (dort wo auch das BHKW sein heisses Wasser einspeist).


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    Hmm, _()_ Beim Dachs bräuchte man das nicht, hier gibt es ein Gutachten wonach man einfach Bth X Verbrauch/Stunde nehmen darf, ich weiß nicht ob der ECO-power das auch hat!

    Das wäre denkbar, aber das Ecopower moduliert. da müsste man also auf Vollbenutzungsstunden zurückrechnen...und ob der Zoll sich wohl damit befassen möchte ? Gibt es separate, geeichte (?) Gaszähler nach dem Hausanschuss Druckregler überhaupt ? Oder hat die Therme sowas evtl. schon eingebaut ?

    Seit Feb 2010 läuft nun unser ecopower 3.0 recht zufriedenstellend in userem EFH. In absehbarer Zeit wird sich unser Heizverhalten ändern bzw. es hat sich teilsweise schon geändert durch Nachwuchs. Wir mussten bereits feststellen, dass das BHKW im Winter einfach nicht mehr die nötige Wärmemenge bereitstellen kann. Heute früh am Morgen lag die Temperatur in unserem Pufferspeicher (ca 750l) oben bei 77 GradC, Mitte 58 GadC. In der Mitte geht der Heizungsvorlauf ab, oben Warmwasser (über ein separates Innenrohr im Puffer mittels Gegenstom über eine Ladepume erwärmt). Tagsüber bei Sonne schafft das BHKW (läuft derzeit immer Vollast) auch in der Mitte des Puffers über 70 GradC, so dass die Heizung auch sinnvoll heizen kann. Wir heizen über Flächenheizkörper an der Wand (200cm x 70cm) und in der Küche über Fußbodenheizung. Die Flächenheizkörper haben einen hohen Stahlungsanteil und deshalb brauchen sie auch hohe Vorlauftemperatur, sonst wird das nix. Die Heizungsrohre laufen alle mitten im Haus hoch ins OG und sind in der Mauer nicht isoliert damit heizen sie zwar auch das Haus, aber die Vorlauftemp. im OG sinkt nochmals ab auf (heute morgen) knapp 50 GradC. Damit bringen die Heizkörper nur noch (zu) wenig Heizleistung. Im demnächst zu beziehenden Kinderzimmer liegen wir bei 17 Grad - zu wenig für den Kleinen.
    Also denken wir über einen Spitzenlastkessel nach - nur welcher ? Und wie soll er bestenfalls eingebunden werden ? Der Kessel soll wegen Platzmangel an der Wand neben dem BHKW im Keller montiert werden. Ich denke an eine Leistung von ca 15kW - ist das sinnvoll ? Gibt es regelbare Gasthermen die z.B. 2 Heizstufen (z.B. 7,5kW und 15kW) haben ? Dann müsste der Kessel auf kleiner Stufe im Winter nicht so viel takten und könnte notfalls (bei Ausfall des BHKW zusammen mit dem 9kW Heizstab im Puffer) das ganze Haus beheizen.
    Eckdaten: EFH (wegen Denkmalschutz undämmbare, massive Ziegelmauer) mit 2 Etagen; ca 110qm beheizte Wohnfläche, Flachdach. Dazu soll im kommenden Jahr der Keller (Hochkeller; nur ca 1m steckt in der Erde) ausgebaut werden was nochmal ca 40qm beheizte Fläche bedeutet. Für das BHKW (ecopower 3.0 mit 3kw el/8kw therm.) hatten wir den Schornstein mit einem doppelwandigen Kunststoffrohr für Brennwerttechnik nachrüsten lassen (Luftzufuhr und Abgas), also müsste eigentlich eine Brennwerttherme machbar sein ? Welche Kessel kann das ecopower steuern ? Oder soll der Kessel gar nicht über das BHKW laufen sondern einfach über den Fühler auf Höhe des Vorlaufs im Puffer gesteuert werden (z.B. unter 65 GradC -> Kessel starten; 75 GradC -> Kessel stoppen) ?
    Was gibt es sonst noch zu beachten ? Brauchen wir z.B. einen eigenen Gaszähler für den Kessel (um die Steuer für das vom BHKW verbrauchte Gas weiterhin erstattet zu bekommen) ? Kann der Kondensatablauf, der Frischluftzulauf (über Schornstein Außenrohr) und die Abgasleitung (Schornstein Innenrohr) vom Kessel mitbenutzt werden ? Was sagt der Schonsteinfeger dazu ?


    Fragen über Fragen...für Denkanstöße, Fakten und Erfahrungsberichte/Meinungen sind wir dankbar.

    Bei einem Streifzug durchs Netz auf der Suche nach vermiedenen Netznutzungsentgelten gefunden:


    "Stellungnahme zur Vorbereitung des Sondergutachtens der Monopolkommission gemäß § 62 Abs. 1 EnWG - Elektrizität" - 03.11.2010


    http://www.die-energieeffizien…tellungnahmen/54-2010.pdf


    Ein recht länglicher Grundsatztext, aber lesenswert, denn er enthält u.a. eine Tabelle mit Netznutzungsentgelten aller Netzanbieter auf allen Netzebenen. Von Mitte 2010.

    Zur Not hol dir einen Gaswarner und montiere ihn an der Wand gegenüber. Die Dinger gibts auch mit Relaisausgang....kannst ja bei Alarm je nach Belieben entweder das BHKW abschalten oder gleich die Feuerwehr anrücken lassen 8)

    pamiru48


    Hast du das orange Kabel übrig oder das schwarze ? Ich habe das schwarze verbaut und das, welches jetzt ach 1500h aus der Maschine kam sah nicht mahr taufrisch aus. Daher wäre die Option ein Reservekabel hier liegen zu haben schon nicht schlecht. Wie gesagt - wer mein oranges haben will -> PN.


    JAU
    Das würde mir alles keine Kopfschmerzen bereiten, wenn meine Kerze nicht so vergammelt aussehen würde. Bei meiem Auto hätte ich schon lange die Notbremse gezogen und die Einstellungen der Gasanlage überprüft. Beim BHKW muss ich mich auf den Techniker verlassen. Der leistet zwar in meinem Fall wirklich gute Arbeit und ist zuverlässig und schnell zur Stelle, aber mir wäre es lieber, wenn er ein wenig seltener hier stehen müsste. Gerade das Problem mit den Abschaltungen in den letzten Tagen vor der Wartung war in meinen Augen unnötig. Das Hätte sich mit Sicherheit im Vorfeld vermeiden lassen...ich weiss nur nicht wie. Immerhin lief meine Anlage beim manuellen Start nach Fehlerlöschung jedemal sofort wieder an. Ich habe die Gemischzusammensetzung im Verdacht, aber die Ursache kenne ich nicht. Fehlzündungen gab es (nach Gehör) keine; Lambdasonde war offenbar ok (wurde nicht getauscht)...also was könnte es gewesen sein ? Der Tecjniker war ja bei 3300h schon mal hier wegen nicht nachvollziehbarer Abschaltung (E1). Damals hat er nur einige Einstellungen am Gasmischer (Software) durchgeführt und die Anlage lief wieder ein paar hundert Stunden.


    Ohne das Wartungspasswort wäre ich aber aufgeschmissen gewesen. :(

    Habe an meiner Anlage kürzlich die 4000h Wartung durchführen lassen (450 Euro) an meinem ecopower 3.0. In den Tagen vor der Wartung ist mir die Maschine mehrmals stehengeblieben (Fehler E5 und dann E1). Ärgerlich, denn dann kühlt nach ein paar Stunden immer das Haus aus. Ich konnte nach Passworteingabe das BHKW immer wieder starten und die Maschine lief auch immer sofort wieder an. Zuerst lief sie dann einen Tag, dann nur noch ein paar Stunden. Mir ist aufgefallen, dass der Wert der Lambdasonde im Display während des Betriebs stark schwankte. Ich habe im Sekundentakt Werte von 740, 600, 410, 680 usw. gesehen. Der Wert lag dabei nie über 750 und nie unter 400. Jetzt nach der Wartung iegt der Wert bei 800 und ändert sich kaum.
    Die Zündkerze, die bei der Wartung getauscht wurde (eine Beru Iridium) hat erhebliche weisse Ablagerungen auf dem Rand und den Elektroden. Ich würde das als Zeichen für deutlichen Magerlauf der Maschine bezeichnen, aber die Werte der Lambdasonde passen nicht so recht dazu. Ich vermute es handelt sich um eine Sprungsonde, damit liegen 400-750mV völlig im normalen Bereich. Magerlauf würde ich bei 300mV und darunter erwarten. Die Kerze ist erst 1500h alt, denn ich habe wegen eines Wasserschadens eine Zwischenwartung machen lassen.


    An der Kerze sind mir ausserdem schwarze Spuren am Isolator aufgefallen, die von Koronaentladungen stammen könnten (z.B. http://www.kfztech.de/kfztechn…uendung/zuendkerzen_3.htm - vorletztes Bild). Bei mir sieht es allerdings bei weitem noch nicht so schlimm aus.


    Wie liegen die Werte für Lambda bei euch ? Wie sehen eure Kerzen nach dem Tausch aus ?


    Außerdem ist bei der Wartung ein Zündkerzenkabel mir Kerzenstecker übriggeblieben. Es scheint wohl für ältere ecpower ein anderes Kerzenkabel zum einsatz zu kommen (mit oragenem Stecker). Im Kit sind beide Kabel enthalten und so ist bei mir ein Kabel übrig. Wer es haben will kann mir gerne eine PN schreiben (gegen Erstattung der Versandkosten).

    Die Idee mit der kühleren Ansaugluft habe ich mit meinem Vaillant Techniker auch schon diskutiert. Ich gebe mal wieder was ich davon mitgenommen und verstanden habe.
    Er rät davon ab den Luftschlauch zu verändern (mal abgesehen von Problemen mit der Garantie), denn die Einstellungen des Gasmisches (in der Software) sind natürlich auf einen bestimmten Sauerstoffgehalt in der Luft abgestimmt. Die Anlage saugt zwar vorgewärmte, aber damit auch definierte Luft an. Legt man nun den Luftansaugschlauch nach außen bekommt man kühlere Luft, aber evtl. schwankt deren Temperatur. Man kann zwar den Gasmischer nachstellen, aber das geht nicht automatisch. Der Gasmischer hat zwei Einstellungen - einmal zum Start bei kalter Maschine und einmal eben für Betrieb bei warmem Motor. Wenn ihr es schafft die Temperatur der Ansaugluft konstant zu halten, dann sollte es funktionieren.

    Drosselklappe hatte ich auch schon; hatte ich im Frühjahr auch mal hier im Forum gepostet. Die DK klemmte fest und konnte nicht in die statrposition gefahren werden - also startete die Maschine nicht. Es waren auf beiden Seiten des Klappentellers bereits Kratzer eines Schraubendrehers zu sehen....die DK hate also bereit im Werk Probleme verursaht und wurde "passend gemacht".
    Die neue DK hatte eine Fertigungstoleranz wie sie nur ein amerikanisches Bauteil haben kann, funktioniert aber. Die Startparameter des Gasmischers mussten dzu natürlich völlig anders eigestellt werden, weil eben bei dieser Fertigungsqualität immer eine nicht definierte Menge Luft durch die Ritzen der DK pfeift...


    Meine Anlage (ein 3.0) wurde im Februar 2010 installiert. Die erste DK hatte ca 800 Stunden gehalten. Die neue DK ist seitem unauffällig. Die Anlage hat gerade die 4000er Inspektion bekommen.

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    Ich würde gern vom Betreiber wissen wie momentan die Eigenverbrauchsquote ausschaut , unter 50%??

    Würde mich überraschen, wenn ich über 50% komme. Deshalb ja auch die USV. Und ja, das ecopower moduliert nicht verlustfrei, aber es schlägt sich ganz gut. Nicht vergessen - es wird vom BHKW alles getan, um die Stromeigennutzung zu verbessern (Modulation). Leider reicht das nicht. Immerhin läuft die Anlage so wie sie jetzt ist bereits wirtschaftlich. Dass die Maschine zu viel Stom produziert war von Anfang an klar, deshalb ist ein Elektoauto auch bereits in entfernter Planung. Bis dahin lässt sich mit einer USV sicher wertvolle Erfahrung sammeln, denn auch ein Elektroauto soll später nicht nur zum Fahren, sondern auch als Stromzwischenspeicher dienen....der Akku eines E-Autos ist ja schlieslich um Klassen größer als der meiner USV und außerdem für schnelle Lade-Entladezyklen geeignet.

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    also wenn ich mir die Konstellation so anschaue drängt sich mir folgende Schlussfolgerung auf: das BHKW ist zu groß dimensioniert!!!?

    Wiewas zu groß ? Das BHKW wird doch auf den Wärmebedarf dimensioniert - nicht auf den Strombedarf. Wir kommen (laut Berechnung des Energieberaters) auf ca 4500 Vollbenutzungsstunden pro Jahr. Das Jahr ist noch nicht um, aber der Zähler zeigt derzeit 3100 Betriebsstunden. Die sind zwar nicht Vollbenutzungsstunden, da die Anlage ja moduliert, aber bis Ende Februar (dann ist das Jahr um) sind es ja noch ca 3300 Stunden. Und da es die Winterzeit ist wird das BHKW in dieser Zeit mehr oder weniger voll durchlaufen. Die berechneten 4500 Stunden/Jahr bekommen wir also locker hin. Da kann man in meinen Augen nicht von "zu groß dimensioniert" sprechen.


    Dachsgärtner
    danke für den Link. Die dort erwähnte Anlage ist deutlich größer als meine und hat mehr Möglichkeiten. Den Bypass zu einem zweiten Versorgernetz habe ich z.B. nicht; da muss ich (bzw. mein Elektriker) mit Schützen spielen. Ich weiss nur noch nicht genau wie....


    Den Wirkungsgrad der Anlage betrachte ich nicht als kritisch. Im Zweifelsfall erzeugt die Anlage Wärme, die in unserem ungeheizten Keller durchaus willkommen wäre. Klar - der dazu nötige Strom fehlt dann in der Einspeisung. Da muss ich mich überraschen lassen. Das ganze Konzept ist ja nur aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll; technisch ist es völliger Unsinn.

    Nö, dann habe ich die A-Karte gezogen und muss mich nach Ersatz umsehen. Solche USV gibt es manchmal recht preiswert auf dem Gebrauchtmarkt. Oder ich muss es zum fähigen Elektroniker zur Reparatur bringen. So Leistungselektronik ist ja machmal auch reparabel.
    Die ganze Geschichte gehört ja eher in die Ecke eines privaten Forschungsprojektes mit Nutzcharakter.


    P.S. Photovoltaik Anlage kommt schon noch. Zunächst müssen einige Details mit dem Denkmalschutz geklärt werden....bis dahin dürfen die PV-Anlagen zur Eigenstromnutzung noch etwas preiswerter werden.