Beiträge von Butze

    Hallo Niels,


    vielen Dank für den umfangreichen Einblick in Deine Spannungsregelung. Ein paar Kleinigkeiten sind mir nicht so klar.

    Vorab schon mal einige Fotos. Diese zeigen den Regler, die Generator-Anzeigetafel (man verzeihe mir die old-sytle-Instrumente.. der Nullpunkt ist vorsätzlich falsch eingestellt, um beim Nennwert die maximale Anzeigegenauigkeit zu bekommen..), weiter das Motor-Kontrollpult und die Steuerung.

    Daß Messgeräte gegen Ende der Skala eine höhere Genauigkeit haben war mir neu ist aber auch nicht so wichtig.


    Für was sind die beiden optionalen parallelen Schottkys auf der einen Skizze hinter der eine Erregerwicklung gut? Auf die kann ich mir keinen Reim machen :?:
    Gab es einen speziellen Grund die Erregerleistung zu verbraten anstatt die Erregerwicklung direkt zu takten? Hast Du mal den Ausgang des FF oszilloskopiert? Welche Taktfrequenz stellt sich da circa ein?


    In der Summe bleibt mir nur zu sagen: :thumbup:


    Ein wirklich einfach aufgebauter und scheinbar auch wirkungsvoller Spannungsregler!


    Grüße


    Butze

    Ich habe mir schon mal Gedanken über die Hardware gemacht. Das Modul ist vorhanden und wird über die Software entsprechend konfiguriert. (Patentnummer DE 102007044166 A1)
    Es stehen 32 Kanäle (Ein-/Ausgänge) zur Verfügung. Der Strom soll über Stromwandler (60A ?) gemessen werden.


    Hi Ralf,


    will auch mal sinnieren so wie das hier in diesem Forum so oft Anwendung findet ;-)


    Was verbirgt sich nun hinter Patentnummer DE 102007044166 A1? Ne Software oder ne Hardware?
    Ist das so ein SPS Gedöns oder ein µC?



    Verstehe mal wieder nur Bahnhof... ;-)


    Grüßle aus dem Schwabenland


    Butze

    Wenn das Ziel ein Netzbetrieb mit drehzahlmoduliertem BHKW ist, dann ist das die vermutlich einfachste Variante. Aber können wir davon ausgehen ?




    Ich habe eher den Eindruck, dass Butze eine Regelungstechnische Aufgabe sucht, die aber auch einen praktischen Sinn haben soll. Es kommt ihm (Spekulation ) vermutlich nicht darauf an, den einfachsten Weg zu gehen, sondern einen anspruchsvollen, der ihm auf seinen Interessensgebieten was abfordert und damit auch weiterbringt, nach der fernöstlichen Weisheit "der Weg ist das Ziel". Vermutlich soll es auch nicht viel Geld kosten. Früher war es üblich, dass Männer jahrelang an Modelleisenbahnen gebaut und im Laufe dieser Jahre unendlich Geld investiert haben, um das ganze dann in den Dachboden zu räumen, wenn es nach 35 Jahren fertig war.

    Ja ihr könnt davon ausgehen daß das Hauptziel ein drehzahlmodulierter Netzparallelbetrieb sein soll.


    Ob ich eine regelungstechnische Aufgabe suche mag ich nicht definitiv mit Ja oder Nein beantworten wollen. Aber vielleicht weiß das ja, bei den vielen Orakeln hier, jemand besser als ich! ;-)


    Fakt ist, daß ich das SO machen möchte hat seine Gründe. Ob das nun technische Gründe sind oder einfach nur weil es mir so mehr Spaß macht hatte ich nie zur Debatte gestellt. An Anfang stand eine klar definierte Frage und die daraus resultierende Diskussion hat nichts mehr damit zu tun. _()_


    Ist schon ein bischen nervig, daß man hier sobald man eine Frage stellt bekehrt werden muß!


    Gruß


    Butze

    Dazu nutzt man normalerweise einen Asynchrongenerator oder eine permanenterrregte Synchronmaschine. Der Wechselrichter kann auf der Maschinenseite die Drehzahl und Spannung einstellen, auf der Netzseite Wirk- und Blindleistung. Die Fähigkeit einer Synchronmaschine, die Spannung zu regeln, wird in diesem Fall nicht gebraucht.

    Habe das praktisch noch nie ausprobiert aber wenn ich mir vorstelle einen Asynchrongenerator gegen einen Solarwechselrichter zu schalten dann würde ich vermuten, daß der Asyncrongenerator wegen fehlender Erregung recht leblos ist.


    Sollte ich mich da so gewaltig täuschen?



    .

    Hallo auch,


    wollte mal nachfragen ob es jemanden im Forum gibt der sich seinen Spannungsregler für den Syncrongenerator selber gebaut hat bzw. fundierte Kenntnisse zu diesem Thema hat. Mein 5KW Chinese hat zwar einen Regler aber ein selbst gebauter den ich auch individuell in der Spannung variieren kann wäre mir lieber (muß sein!). Hatte an eine Taktung der Erregung gedacht, ein Kollege hatte allerdings den Einwand gebracht, daß er Bedenken bezüglich der generierten Oberwellen auf der "Nutzspannung" hätte.


    Frage:


    - Welche Erregerströme sind bei einem 5KW Generator bei Nennspannung zirka zu erwarten?
    - Wie ist das übliche Vorgehen zur Regelung?
    1. Wird der Strom "längs" zugeschnürt und weggebraten oder
    2. Wird die Erregerspule getaktet? Wenn ja in welchem Frequenzbereich?


    Vielen Dank euch!


    P.S. Nein Danke! Ich möchte nicht wissen wo man fertige Spannungsregler kaufen kann, möchte nicht über den Sinn/Unsinn einer variierenden Spannung diskutieren und möchte definitiv keine Sprüche in der Art: "Zu kompliziert" lesen!

    Einen Programmfehler möchte ich aber nicht ausschließen. Hast du den Regler im ATMEGA komplett selbst programmiert oder was fertiges eingebaut?


    Die Implementierung basiert auf der Applicationnote glaube 221 von Atmel. So generell sieht das schon sehr schlüssig aus nur denke ich ist die Berechnung des Stellers zu "agressiv" für die träge Regelstrecke (Selbst bei Faktor 1 von 32000). Wie schon geschrieben habe ich ja den "P" Anteil stark zurück genommen was sich dann mit einer hohen Regelabweichung bemerkbar macht. Wenn ich dann noch den Integrator scharf mache saut mir der Steller gleich weg da sich die hohe Regelabweichung mächtig aufsummiert. Da wollte ich gestern Abend noch ein bischen dran drehen wurde allerdings vor Vollendung aus dem Keller gepeitscht ;-(

    Da der Diesel gerade knappe 1.30 kostet hatte ich nicht vor das Ding ausschließlich im Leerlauf zu betreiben ;-) Mechanik finde ich doof und außerdem möchte ich später unter Last die Drehzahl auch variieren. Aber im Moment geht´s halt darum ein bischen Gefühl für den Regler und den Motor zu bekommen und dafür scheint mir die Leerlaufdrehzahlstabilisierung eine gute Übung!



    Grüßle,


    Butze

    Wesentlich zum Verständnis wäre auch, was Du eigentlich regeln willst. Was ist Deine Soll / Ist-Größe und was Deine Stellgröße ? Stellgröße soll vermutlich der Gashebel sein, die Frage ist: gibst Du über den Schrittmotor nur "Differenzschritte" aus oder kennst Du die Position ?

    Ja, Steller ist der Gashebel. Im Moment möchte ich nur Drehzahl regeln (ohne Generatorlast). Ich kenne die Absolutposition (Referenzfahrt bei Startup) verwende allerdings derzeit nur ein "+" und "-".






    Vielen Dank für die Anmerkungen. Habe mal den P Anteil nochmals reduziert und die Drehzahlerfassung/Gasstellung wieder an den "Motortakt" gekoppelt. Ohne große Drehzahlsolländerungen ist die Chose recht stabil. Die Dimensionierung des I-Anteils muß ich mir wohl nochmals genauer anschauen. Sobald ich den I-Teil aktiviere saut mit der Steller gegen MIN oder MAX. Aber das wird sich sicherlich auch noch finden :@@-(


    Vielen Dank euch für die Anregungen nochmals!


    Gruß

    Hallole,


    habe mir über die Feiertage mal ein paar warme Gedanken über die Drehzahlregelung (Leerlauf) meines 1 Zylinder Chinesen gemacht. Meine Grundüberlegung war, daß ich nach jedem Verbrennungstakt (2 Kurbelwellenumdrehungen) die Drehzahl erfasse und mir meine Stellgröße berechne. Nun hat sich bei den ersten Testläufen gezeigt, daß die Drehzahl völlig über- und unterschwingt. Der Steller rudert von MIN bis MAX und umgekehrt aber die Drehzahl ist nicht stabil zu bekommen. Die ganze Chose mit dem Schwungrad ist einfach sehr träge. Habe ich jetzt noch nicht ausprobiert aber wenn ich den P-Faktor nochmals runter nehmen sollte dann wird mir meine verbleibende Regelabweichung noch höher (liegt derzeit schon bei theoretischen 200Hz) ;-(
    Habe im 2. Versuch mal probiert nicht jeden "Volltakt" zu erfassen/stellen und stellen sondern nur jedes 8. mal. Das Verhalten ist deutlich stabiler allerdings immer noch nicht zufriedenstellend da immer noch mit sehr hoher Regelabweichung verbunden.


    Gibt es hier jemanden der ähnliche Probleme mit dem Einzylinder hat(te)? Hast Du mit fixem Abtastzeitintervall oder mit drehzahlabhängiger Abtastung/Stellung gearbeitet? Mit welcher internen Drehzahlauflösung arbeitet ihr?


    Grüßle,


    Butze

    Hallo,
    sicherlich keine spannende Frage. Nichts desto trotz bin ich trotz intensiven Nachdenkens und Internetrecherchen zu noch keinem vernünftigen Ergebnis gekommen.


    "Wie dichtet man Gewindefittings im Abgastrakt ab?"


    Direkt am Krümmer, denke ich, könnten schon 500°C zusammen kommen. Hanf wird das wohl kaum aushalten!?! Ich dachte schon an so eine Art Bitumenpampe bin mir aber nicht sicher ob das wirklich funzt? Wie dichtet ihr eure Gewindefittings ab???



    Vielen Dank


    Butze

    Hallo FASI,


    danke, ich haber derzeit keinen Bedarf. Bin gerade dabei meinen R180 zum spielen zu kriegen. Wollte ursprünglich einen kleineren Motor (2-3 KW Klasse) haben war jedoch nicht fündig. Denke, daß wenn ich den 180´er versorgt habe mir einen "Kleinen" her tue. Derzeit bin ich aber nur an Bezugsquellen und Preisen interessiert, noch nicht an einem konkreten Motor.


    Was für welche sind das denn wo Du da hast? Wo hast die her? Was haben die damals gekostet?


    Gruß


    Butze

    Hallo Heiner,


    vielen Dank für Deine Antwort. Je länger ich darüber nachdenke desto mehr komme ich zu dem Schluß, daß ich wohl wirklich ohne Dekompression auskommen kann. Wie schon geschrieben, ist die Verkabelung immer noch nicht optimal. Ich könnte mir vorstellen, daß die niedrigen Kabelquerschnitte und die nicht gut gelandene Batterie dem Anlasser nicht das maximale Drehmoment verleihen. Ich denke bevor ich mir weitere aufwendige Gedanken zu einer automatisierten Dekompression mache werde ich mal das Drehmoment des Anlassers ein wenig pimpen.


    Grüße


    Butze