Beiträge von Der Dachs läuft ;)

    Ich dachte immer man muss die Schulungen besucht haben um überhaupt den Dachs oder Wartungsteile kaufen zu können, falls das so war wären ja alle Fachhandwerker gewesen. Allerdings hätte man früher die schwarzen Schafe aussortieren müssen... Der Fachhandwerksbetrieb der meinen RS eingebaut und gewartet hat (und da einiges verpfuscht) durfte dannach noch mindestens 5 Jahre bei Senertec einkaufen...

    Dann wäre der Mehrpreis erst nach 14 -17 Jahren erwirtschaftet. Wie viele Sterlingmotoren braucht man bis dahin? Selbst wenn nur einmal ein Ersatz notwendig würde, wäre ein Break-even nicht mehr darstellbar.


    Das nächste Drama ist doch absehbar, quasi mit Ansage: die Steuerung mit filigraner Verkabelung mit freifliegenden Flachband-kabeln und Pfostenreihenverbindern auf Leiterkarten kann kaum keine Lebensdauer von 20 Jahren haben - das wird auch einmal getauscht werden müssen.


    Das ganze Ding rechnete sich m.E. nur, wenn ein Break-even für Mehrkosten in 5 Jahren erreichbar wäre: dazu müsste die Anlage den Mehrpreis von 8.500 Euro mit einem Nettoertrag von 1.700 Euro pa. ausgleichen können. Bei optimalen Wartungskosten von 200 Euro pro Jahr...

    Das Zauberwort heißt Vollwartungsvertrag. Egal was kaputt geht du musst es nicht Zahlen, lediglich die Vorab festgelegten Kosten für die Wartung...

    Ich denke auch man sollte ein Produkt nicht schlecht machen nur weil man es sich von übereifrigen Heizungsbauern hat aufschwatzen lassen. Der Dachs an sich ist meiner Meinung nach robust, und langlebig, das kann nicht jeder BHKW Hersteller von seinen Produken behaupten! UND der Dachs kann nichts dafür das er hydraulisch schlecht eingebunden ist oder seine Leistung nicht zum Objekt passt in das er verbaut wurde, diese Fehler hat der Installateur und nicht der Hersteller gemacht.

    Davon ausgehend das das nie oder wenn dann nur sehr kurzzeitig gebraucht wird würde die Allpolige Trennung der Therme ja durch das umstecken des Schuko Steckers erfolgt sein. Teuer wird nur allstromsensitiv...


    Davon ausgehend das es schon öfter mal gebraucht wird, wäre es natürlich WAHNSINN draußen das Auto laufen zu lassen damit drinnen die Heizung geht!


    In beiden Fällen wäre die Notbeleuchtung aufwändig, zusätzlich, separat zu installieren und ebenfalls über nen Schuko allpolig zu trennen (umzustecken)...

    Hab ich überlesen, entschuldigt.


    Ich meinte ja nicht das es fürs Auto laden reicht, sondern nur das dadurch der Eigenverbrauchsanteil steigen würde. Also falls demnächst eines kommen sollte würde das die Wirtschaftlichkeit steigern. Mehr nicht.

    Bzgl. Hans Dampf, der es vorrangig aus ökologischer Sicht betrachtet kommt natürlich die Frage auf was dir wichtig ist. Ökologie oder Ökonomie?


    Ökologisch macht es auf jeden Fall Sinn! Ökonomisch kommt es wie alikante bereits schrieb auch stark auf die Verbrauchsdisziplin an. Wobei ich da vermute das ihr gut dabei seid, wenn ihr bereits jetzt den Trockner nachts laufen lasst ;)


    Für die Wirtschaftlichkeit musst du dir wirklich mal ein Angebot erstellen lassen und vom Angebotspreis, noch die Kosten für einen normalen Brenner sowie die Förderung abziehen. Dann hast du die Mehrkosten der Anlage diese plus ggf. die Mehrkosten für Wartung und du hast alle nötigen Zahlen zum rechnen.

    Ja vor allem die Sauna ich schätze mal die zieht mindestens 5-6kw davon könntest du etwa 0,6kw selbst produzieren. Die restlichen 150 Watt wirst du dauerhaft für die Grundlast verbrauchen können.


    Sagen wir mal die Saune läuft 20 Wochen a 5 Std. dann verursacht sie 600kw Stromverbrauch, der Rest wird anderweitig verbraucht.


    1300 kW Eigenverbrauch Grundlast

    60 kW Eigenverbrauch Sauna

    ?? Eigenverbrauch Trockner (200kW), Kochen (300kW), Waschmaschine (50kW), etc.

    Da ich die genauen Daten und Nutzungsgewohnheiten deiner Verbraucher nicht kenne ist das ins Blaue hinein geraten / geschätzt.


    6500 kW würdest du pro Jahr Produzieren, davon ca.

    2000 kW selbst verbrauchen, also

    4500 kW Einspeisen


    dein Strombezug würde sich entsprechend um ca. 2000 kW reduzieren.


    Stark vereinfacht würdest du also

    4500*0,08€ = 360€ Einspeisevergütung erhalten

    2000*0,28€+0,04€ = 740€ am Strombezug sparen


    Macht 1100€ Ersparnis pro Jahr

    abzüglich Wartungs und Brennstoffkosten und Abschreibung der Anlage sowie Installationskosten über 10 Jahre

    = ???


    Die Zahlen können in beide Richtungen um 50% abweichen, das kommt wie gesagt aufs Verbrauchsverhalten (z. B. ob ihr eher was in der Mikrowelle aufwärmt oder 2* täglich groß kocht) und die genauen Daten der Verbraucher an. Aber einen Anhaltspunkt hast du damit denke ich.


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    Oberflächlich betrachtet würde ich sagen ja macht Sinn, die Frage ist aber ob die wirtschaftlichkeit nicht nach und nach in die Knie geht wenn die alten Verbrauchsgeräte nach und nach ausgetauscht werden und so die Grundlast sinkt... Vielleicht erstmal die Stromaufnahme der alten Geräte messen und überlegen welche davon ausgetauscht werden können. Mit dem Stromverbrauch nach dieser Maßnahme kann man das ganze dann neu bewerten. Falls in den nächsten Jahren ein E-Auto geplant ist sieht die Rechnung natürlich wieder besser aus...

    Ich als Laie würde sagen das da evtl. eines der Relais hängt bzw. nicht mehr sauber Schaltet. Kenne das Geräusch von Relais die z. B. für Taster bei Beleuchtung gedacht sind. Wenn so ein Lichtschalter hängt und deshalb anstatt ein Stomimpuls dauerhaft Strom anliegt fangen die auch an zu Brummen.


    Wenn du die Möglichkeit hast die Relais auszutauschen bevor ein größerer Schaden entsteht ist das sicher günstiger.

    Wenn es keine Einwände gibt bzw. bedenken das da was kaputt geht, würde ich das die Tage mal probieren. Kaltstartstrom der Batterie sollte 500A sein?


    Ach ja da die 3 Wechselrichter plus Kabel und Kleinteile sicher irgendwo so um die 3500€ liegen wird vermutlich jede Bastellösung günstiger sein :)

    Ich dachte das Netzstartgerät würde einen 12V Anlasser aus dem KFZ Bereich antreiben. Und da Paralell zum Ausgang des Netzstartgerätes. Falls das nicht geht, wie kann man sich den Umbau auf Starterbatterie vorstellen? Also woher bekommt der Anlasser seine Signale? Anlasser an Batterie ist ja kein Problem, nur woher weis er wann er Ein und Auskuppeln und wann er drehen muss?

    Oh ja das wird knapp. Nun ja in ein ein paar Wochen kann ich den Praxistest machen. Evtl. reicht es gerade noch wenn man im Notfall andere größere Verbraucher wärend des Startvorganges Abschaltet, oder im Inselbetrieb die Startphasen so gelegt werden das noch ein oder zwei KW von der PV kommen... Vermutlich ist mein billig Messmittel für die 0,4 Sekunden einfach zu langsam gewesen sein. Entschuldigung und danke für die exakte Messung!

    Hab jetzt nochmal L2 und L3 gemessen, da sind es dann 6 A bzw. 9 A. Gemessen direkt unten am Hauptschalter des Dachs. Warscheinlich liegt auf L1 die ganze Steuerung einschließlich Pumpen, deshalb der größere Energiebedarf bei L1. Das der Diesel mehr Kraft zum drehen braucht kann ich mir vorstellen und das sind ja jeweils die Spitzen, wenn der Anlasser erstmal läuft braucht er nur 2 A. Messmittel war ein Zangenamperemeter Voltcarft VC 330.