Beiträge von Der Dachs läuft ;)

    BHKW ist nur dann geeignet wenn man die Wärme wegbekommt. Wie wäre es ein Auto mit entsprechender Reichweite zu kaufen das über eine Woche reicht, und nur am WE zu laden? Batterie halte ich bei der Kombi aus PV und KWK nach wie vor nicht für Sinnvoll, die PV mit KWK aber schon. Dadurch entlastest du ganzjährig und wetterunabhängig das Netz, und eine höhere Einspeisung sollte deine Bedürfnisse auch erfüllen.


    H2 Speicher als Saisonspeicher sollte derzeit noch schwierig sein da H2 flüchtig ist. Feststoffspeicher sind noch in Entwicklung, und die Weiterverarbeitung zu Methan bei laderzeiten über einen Monat somit die einzige Variante. Die entsprechenden Anlagen in Haushaltsgröße werden vermutlich unbezahlbar sein...


    Blei oder Litium ist eine schwierige Entscheidung, ich habe mich für Litium entschieden. Finde die Preise akzeptabel, und gehe davon aus das bis der Akku Schrott ist auch hier ein vernünftiges recycling möglich ist. Im Auto ist natürlich auch das Gewicht das man mitführt entscheidend, das spräche auch nicht gerade für Blei, zumal es hier auch kaum einen Markt gibt...

    Also da kann ich dir jetzt keine zuverlässige Antwort mehr geben, aber so wie ich es verstanden habe müsstet ihr alle, also auch du selbst, EEG Umlage zahlen da ihr ja den Strom von der GBR bezieht.


    Die Abgrenzungszähler zwischen den Wohnungen müssten in der Lage sein zu unterscheiden ob gerade Netzstrom oder GBR Strom gezählt wird, da ja nur auf den GBR Strom EEG Umlage fällig ist.


    Wäre dieser bürokratische Blödsinn nicht wäre es natürlich einfacher und man könnte sich zwischenmenschlich arrangieren...

    Einen Battereispeicher zum Auto laden zu verwenden halte ich auch für quatsch, da hast du 2x die Lade und Entladeverluste. Um möglichst viel Ökostrom in die Batterie zu bringen hilft nur ein Laden tagsüber mit PV Strom. Je nach täglicher Fahrleistung und Batteriekapazität müsste das Auto also z. B. jeden 3. oder 5. Tag nachmittags zu Hause sein.


    Grundsätzlich ist die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern meistens nicht gegeben solange der Stromerzeuger eine Einspeisevergütung erhält, bei KWK nach 10 bei PV nach 20 Jahren... Eine BSZ bringt i. d. R. auch nicht genug Leistung um eine Batterie voll zu bekommen, und in deinem Fall (kombi aus BSZ und PV) würdest du damit auch nur abendliche Spitzenlast z. B. beim Kochen abdecken können.


    Mit PV hast du tagsüber genug Strom, mit BSZ ggf. auch nachts, und im Winter sowieso. Also kann wegen der geringen Nutzungsdauer selbst nach Vergütungsende eine Batterie kaum Sinnvoll betrieben werden.


    Einzige alternative wäre ein BHKW statt BSZ, das macht dir die Batterie voll um ganztägig die Grundlast zu decken. Bei Lastspitzen z. B. zum Auto laden schaltet das BHKW zu um den erhöhten direktverbrauch zu ermöglichen. Probleme wirst du hier aber höchst warscheinlich mit der Wärmeabnahme bekommen, vor allem im Sommer.


    Ich denke für dich (ausreichend Warmwasserspeicher vorausgesetzt) ist die Kombi BSZ und PV ohne Speicher am sinnvollsten.

    von dem Modell hab ich schon mal gelesen. Da stand auch dabei dass es sich erst ab 15 Wohneinheiten lohnt.Daher hab ich das verworfen.


    Mieter hab ich ja keine. Eine Whg gehört mir und meiner Familie, eine meinem Bruder mit Familie und die dritte unserer Mutter.

    Dennoch musst du dich damit beschäftigen denn die Abgabe an Dritte (also alle die eine eigene Wohnung haben und nicht direkt mit dir zusammen wohnen ist EEG Umlagenpflichtig. Vielleicht ändert sich das ja in den nächsten Jahren, aber aktuell musst du es beachten.


    Viessmann kann soweit ich weiß bis zu 2 mal am Tag starten, und muss nicht durchlaufen, wenn nun die WW Speicher groß genug sind, so das du die Laufzeit auf die Nacht legen kannst wäre das für die Eigenstromnutzung optimal.


    Da du scheinbar noch kein konkretes Angebot hast würde ich vorschlagen du lässt dir mal eines machen und informierst dich in der Zeit über den Aufwand den du bzgl. Stromverkauf an Dritte betreiben musst. Evtl. auch mal beim Netzbetreiber nachfragen. Wie ist das denn aktuell verkabelt, hat nicht jede Wohnung einen eigenen Zähler?


    Ich vermute der ist zustand ist jede WE einen eigenen Stromanschluss, und ein kleines Nahwärmenetz zwischen den Gebäuden. Ist das richtig?

    Hallo, das sind ja schon einige Infos, aber...


    was den Eigenstromverbrauch angeht solltest du dich über das Thema Mieterstrom bzw. Drittverbraucher informieren.


    was die BSZ angeht wäre noch interessant welche genau, es gibt welche die können z. B. Nachts dein Warmwasser machen und die Grundlast abdecken wenn die Sonne nicht scheint. Hier wären dann aber die genaueren Spezifikationen der Puffer interessant, insb. der Warmwasserteil. Passend dazu die Zapfgewohnheiten für Warmwasser.

    Es gibt aber auch BSZ die 24/7 durchlaufen MÜSSEN, dadurch steigt dann natürlich die Einspeisung der PV.


    Das es, soweit möglich, sinnvoll ist die Auto Ladezeiten dorthin zu legen wo du viel Stromüberschuss hast brauch ich sicher nicht zu erwähnen.


    Bei Wand und FB Heizung kommen mir 60 Grad recht viel vor, kann das stimmen? Glühen die Füße da nicht beim laufen ,)

    Entschuldige wenn das zu abgehoben war aber:

    Diese 500 Watt hätte ich aber sehr gerne zur Verfügung und auch dauerhaft, also auch in der Nacht. Deswegen benötige ich auch Ratschläge für Batterien, die den Stromlevel über einen Zeitraum von 12 Stunden halten können.

    Die Schnappsidee wird einwandfrei funktionieren. Sie wird deswegen funktionieren, weil ich viel auf Gas umgestellt habe, zum Beispiel meinen Herd. Ich werde mehrere Dinge kombinieren, um möglichst abgedeckt zu sein. Selbst wenn ich mal nen Tag keinen Strom habe, dann läuft einfach ein Stromerzeuger ne zeitlang, bis die Sonne wieder scheint.

    Du erkennst sicher selbst den unterschied zwischen deinen Aussagen. Falls nicht, im ersten Beitrag hat es sich schon so angehört als würdest du davon ausgehen das jeden Tag die Sonne 12 Stunden lang scheint und deine Anlage entsprechend mit 600W Bevorratung für die Nacht und 500W Direktverbrauch läuft. "500W Dauerhaft, auch in der Nacht"

    Im 2. Beitag redest du von einem Stromerzeuger bis die Sonne wieder scheint... Das kann dann aber auch einige Wochen dauern bis die wieder scheint, bzw. Strom liefert wenn z. B. Schnee auf der PV liegt.


    Ich wollte dich nicht blöd von oben herab angreifen, sondern dir vermitteln das du sehr Naiv an die Sache herangehst, um dich vor Schaden oder unerfüllbaren Erwartungen zu bewahren...


    Aber wie Alikante schon schrieb, eine kleine Camping DC Anlage wäre für dich vermutlich das beste. Dir muss bei deinem Vorhaben nur klar sein das du auch mal länger keinen Strom hast etc. z. B. deshalb weil die Baumarkt Notstromer nicht für Dauereinsatz ausgelegt sind, du entsprechend Kraftstoff bevorraten musst, der (Falls Diesel) nicht einfrieren darf etc...

    Ich glaube es ist die Mühe nicht wert, aber ich versuchs mal:

    Die Anlage kann gerne gebraucht sein und nicht etwa neu, aber trotzdem mit Gewährleistung sollte Sie schon haben.

    Gebrauchte PV ist in der Regel nicht mit Garantie zu bekommen.

    Mein Strombedarf liegt bei 500 Watt momentan, mehr brauche ich nicht. Diese 500 Watt hätte ich aber sehr gerne zur Verfügung und auch dauerhaft, also auch in der Nacht.

    Falls du damit deine Spitzenlast meinst glaube ich das da was nicht stimmt, oder hast du weder Staubsauger noch Fön, oder Wasserkocher???

    Desweiteren sollte die Anlage erweiterbar sein ( Panele ) auf 2kw ohne weitere Kosten für z.b. einen anderen Wechselrichter oder Laderegler.

    Wenn du einen um z.B. den Faktor 4 Überdimensionierten Wechselrichter kaufen magst, dadurch sinkt aber die Effizienz der Anlage drastisch. Schon alleine wegen der nötigen Startspannung.


    Weiterhin ist das eine Schnapsidee die nicht funktionieren kann, oder hast du auch im Januar immer 12 Stunden Sonne?! Es soll sogar Tage ohne PV Ertrag geben... Wieviele Wochen (ich empfehle 2-3) willst du dann aus der Batterie überbrücken können? Inselnetze sind teuer, mit deinen 500 Watt kommst du sicher nicht hin, um meinen Tagesbedarf an wolkigen Tagen zu decken habe ich eine Anlage die ca. 10 mal so groß ist wie mein Tagesbedarf...


    Du solltest dich mal eingehend mit der Thematik auseinandersetzen, und vor allem von dem Gedanken abkommen das ein Funktionierendes Inselnetz bei deinem Kentnissstand nicht unter 30.000 € zu realisieren ist...

    Ich kann dir zwar nicht helfen, möchte aber zum einen darauf hinweisen das du für das von dir geplante Inselnetz auf jeden Fall 3 Mulits von Victron brauchst. Und zum anderen nachfragen ob du schon mal Kontakt zu einem Senertec Center in deiner nähe aufgenommen hast?


    Nachdem es immer Gebrauchtteile waren ist natürlich nicht auszuschließen das die beim Kauf auch schon kurz vor Ende ihrer Lebenserwartung waren...

    Da die WW Bereitung in dem Speicher integriert ist fällt mir hier nichts ein, außer vielleicht unter einer bestimmten Speichertemperatur die Heizkreispumpe auszuschalten damit der Puffer schneller warm wird. Falls die Dusch etc. Zeiten immer gleich sind kann man das auch mit einer Zeitschaltuhr kombinieren...



    Um einen passenden Vorwiderstand zu finden zwecks Laufzeitmaximierung müsste man noch die minimale Vorlauftemperatur kennen, ab der der Sterling startet.