Beiträge von Der Dachs läuft ;)

    Danke für die Info.


    Puh das macht die Entscheidung nicht einfacher, finde ich. Die eine kann abschalten, die andere nicht. Hat aber dafür auch weniger Abwärme die man irgendwie nutzen sollte. Vermutlich ist die Bluegen besser geeignet, da sie im Sommer den Eigenverbrauch deutlich erhöht wegen der geringeren Abwärme und dem durchlaufen. Man müsste nun den Warmwasserbedarf schon gut kennen um das abzuwägen. Auf jeden fall trägt wenn man es nicht nur von Hausbesitzer Seite betrachtet es zur Neztentlastung und Grundlastsicherung bei. Das wäre dann der Punkt etwas zum Klimaschutz beizutragen...

    Fassade muss optisch gemacht werden, Dach wird auch neu eingedeckt.

    Soweit ich weiß musst du bei Fasadenarbeiten die mehr als nur eine kleine Ausbesserung sind sowieso Dämmen. In dem Fall würde ich dir aus ökologischen Gründen und den oben genannten wirklich nicht zu Styropor raten, ist aber selbstverständlich deine Entscheidung. Vielleicht einfach entsprechende Angebote vergleichen.


    Solarthermie, nimmt Platz auf dem Dach weg, bringt keinen Strom und braucht ewig bis du das Geld wieder drin hast. Sollte meiner Meinung nach nur als Notlösung in Betracht gezogen werden. Wenn du nach Förderung mit der BSZ günstiger kommst ist die Entscheidung denke ich einfach.


    Danke für die Berechnung des Mehrverbrauchs, das entspricht etwa 380 € für Strom den man sonst für 1350 € beziehen würde. Bei der kleinen BSZ könntest du bestimmt knapp die Hälfte selbst verbrauchen. Nun müsste man noch in Erfahrung bringen wie hoch die Vollwartungskosten pro kW sind.

    @ Hans Dampf: Dann machen wir zukünftig Werbung für vernünftige Dämmung statt sie grundsätzlich zu verteufeln ?


    Mestapholes : Ja die anderen Probleme sind unzureichendes lüften, falsches lüften, und Heizung zu weit runterdrehen wegen Taupunkt. Nu is aber die Frage ob es überhaupt möglich ist vernünftig durchzug zu machen und ob man zum Energiesparen die Heizung runter drehen will wenn keiner da ist...


    Gerade in Bezug auf die Energiewende würde ich die BSZ ganz genau prüfen. WP ist aus dem gleichen Grund blöd, es sei denn man hat die Kohle die zusätzlich zu verbauen.


    Strom wird auf kurz oder lang Mangelware sein und den dann noch zu verheizen wäre eher ungünstig.

    Naja man sollte schon versuchen den entscheidungstreffenden Politikern die Infos zukommen zu lassen die sie für eine gute Entscheidung brauchen, sonst können die nur nach dem entscheiden was ihnen die "Fachleute" der entsprechenden Lobby erzählen...

    RWE und Co. Interessiert das doch nicht, die wollen Gewinn machen, und Garantieen das die Kraftwerke auch in 20 Jahren noch laufen dürfen. Kann man RWE verantwortlich machen wenn eines Tages tatsächlich der Blackout kommt? Ich glaube nicht!

    Ich meine einfach den unterschied warme / kalte Außenwand. Nicht das Ziehen durch defekte Fensterdichtungen...


    Geb ich dir recht, wenn nicht sogar 12:-1


    Aber das ist halt auch ein Problem, man müsst die Dämmindustrie umkrämpeln. Es liegt nicht am Dämmen sondern am Werkstoff! Das wollte ich damit sagen. Und andeuten das wenn auch nur einer von zehntausend, es durchaus talentierte Heimwerke gibt. Wichtig ist das man ne gute Selbsteinschätzung hat.


    Hätte da noch eine 2. Dämmvariante im Angebot, is aber richtig teuer. 36 cm Hochlochziegel, 10 cm Mineralwolle, 8 cm Klinker. Da kommt auch kein Specht ran, und mit Hinterlüftung gibts auch kein Schimmel. (Seid 1974)

    Schritt 2:

    Dämmen? Wenn, dann Dach und Kellerdecke, sonst nix. Fassade dämmen ist ein Desaster für jedes Haus und kostet ein Heidengeld, vor allem dann in 5 oder 6 Jahren, wenn die schimmeligen Innenwände saniert werden müssen.


    Kellerdecke dämmen kann jeder selber. Dach dämmen muss ein Fachmann machen, ansonsten können hier durch Schwitzwasser etc. ganz böse Schäden auftreten.


    Ich denke das kommt drauf an wie man es macht.

    Ich habe vor 12 Jahren ein Haus Baujahr 1933 saniert, unter anderem auch komplett gedämmt. Dach 30 cm Zelluloseflockung und darauf 6 cm Pavatex Holzfaserplatten. Wände 20 cm Zellulose und 6 cm Pavatex. Keller 18 cm Foamglasplatten und Biumenanstrich. Da der Keller eine Raumhöhe von 160 cm hatte und der Pufferspeicher nicht reingepasst hat haben wir sogar die Außenmauern nach unten verlängert. Danach hatten wir keine feuchten Kellerwände mehr. Bis auf das einblasen der Flockung und die Heizung hab alles selbst gemacht. Die alten Ziegel konnten wieder drauf, mussten nur wegen Dachüberstand um einige passende erweitert werden. Ich kann berichten das nach 12 Jahren noch nirgends Schimmel aufgetraucht ist, und es einen erheblichen Komfortgewinn bedeutet wenn man nicht das gefühl hat es zieht kalt von den Außenwänden her. Eine Thermografie zeigt das nun die Außenwände genauso warm sind wie die inneren.


    Gelernt habe ich übrigend KFZ Mechaniker. Wer sein Haus in Styropor packt hat halt Schimmelgefahr, diffusionsoffen mit Holzfaser und Zellulose hat da keine Probleme. Das einzige Problem das man aber mit jeder Dämmung hat ist die Beschädigungsgefahr durch Spechte, von der ich bisher verschont geblieben bin.

    Nach den 10 Jahren sollten bei der BSZ die Kosten wieder reingespielt sein, so das du dir teoretisch eine neue hinstellen kannst. Wie lange die nach den 10 Jahren noch hält und was dann die Wartung kostet kann ich nicht beurteilen da ich Dachs Betreiber bin und von BSZ nicht tiefergehende Kentnisse habe. Ob man dan die Gastherme weiternutzen kann kommt soweit ich weiß auf den Hersteller an, ich glaube es gibt auch welche bei denen die beiden Geräte auch wirklich 2 Geräte sind die jeweils unabhängig laufen können.


    Unabhängig von dem Fragebogen, den du ja super ausgefüllt hast finde ich immer noch Interessant welche individuellen Gründe man hat. Also z. B. Beitrag zum Klimawandel, finanzielle Ersparniss, Unabhängigkeit, etc. und wie stark entsprechende Intension ausgeprägt ist.


    Der wirtschaftlichkeitstyp möchte eine hohe gewissheit auf Rendite, dem Öko ist das nicht so wichtig, schön wäre aber wenn er nicht drauf legt, und der Unabhängigkeitstyp pfeift, soweit möglich ganz auf die finanziellen Aspekte, und will ein rundes Gesamtkonzept mit Batterie etc. (soll nicht heißen das Batt. sich nicht lohnen kann)


    In deinem Fall würdest du z. B. mit Batt. nicht nur nahe an die 0 kommen sondern sie auch erreichen, aber die Kombi aus Batt. und BSZ wird nicht wirtschaftlich sein. Wäre der Öko aspekt recht groß würde vielleicht noch eine WP dazukommen um die Gastherme weniger laufen zu lassen etc.

    Solarthermie und Brennstoffzelle passt nicht gut zusammen, da hast du im Sommer auf jeden Fall zu viel Wärme übrig die dann in den Schornstein geht. Außerdem lohnt sich die Solarthermie wirtschaftlich betrachtet erst sehr spät oder nie ( kann sich mit der Einführung von CO2 Abgaben natürlich ändern...)


    BSZ wird dir sicher eines der Forummitglieder das sich damit besser auskennt und diese auch vertreibt einiges mehr sagen können, soweit ich weiß werden die nur mit Vollwartungsvertrag angeboten. Das bedeutet ein Stack austausch etc. kann dir erstmal egal sein und es gibt auch sonst keinen unkalkulierten Überaschungen für dich...


    Falls du mit deinen Verbrauchsschätzungen richtig liegst würde dein Strombezug gegen 0 gehen wenn du berücksichtigst nicht mehrere Großverbraucher gleichzeitig laufen zu lassen. Den Großteil des Stroms würdest du einspeisen, was wirtschaftlich nicht attraktiv ist, aber im ganzen, dennoch lohnen kann.


    Wenn du das mit der ST bleiben lässt hättest du auch das Dach noch frei für PV, die wird in Zukunft warscheinlich noch interessant, spätetsens mit der e-Mobilität...

    .....hoffentlich nicht! Der Mensch als Feind im Biotop Erde möchte ich mir und meinen Kindern ersparen.....

    aber recht haben sie damit...


    Und dann bringt immer einer einen, der es ganz sicher nicht wird, da dann keine Rückfragen kommen.

    Den einen hätte ich, Sonneborn. Nicht korrumpierbar, sozial, gibt zu das er keine Ahnung hat, denkt und hinterfragt selbstständig, ignoriert Lobby.

    Blöd ist das die nächste Wahl noch lange hin ist, und wir keine Zeit haben. Vermutlich ist die einzige Möglichkeit der Einflussnahme die Petition.


    Also wer fängt an und startet eine zum abschaffen von H10 in Bayern? Meine Unterschrift habt ihr, und ich werde sicher effektiv Werbung dafür machen!


    Das nächste ist die Ausarbeitung eines Konzeptes, bzgl. Weiterbetrieb von KWK und PV nach Förderungsende, also eine Anschlussförderung. Außerdem die Anhebung der Vergütungssätze für den eingespeisten Strom. EV Förderung kann weg, dafür muss auch die EEG Umlage ab 10MW sowie auf Mieterstrom fallen.


    Wenn keiner HGÜ und GuD bauen will, wird das staatlich umgesetzt!


    Und wenn dann plötzlich bei den BSZ überstunden anfallen, schickt die 6000 Kohlearbeiter hin...

    Bei den Zahlen von Solardachs geht es denke ich um das Kohlekraftwerk in Datteln. Du redest von dem GuD


    Aber ja du hast recht, mit der CO2 besteuerung, die knapp 200€ von mir aus ab sofort hören sich gut an. Hätte man nicht für den Kohleausstieg zahlen müssen, die wären freiwillig vom Netz gegangen. Aber nein wir Subventionieren den Abbau noch...

    Im Zweifel der Staat, wer ist so irre und hat angefangen ein Kohlekraftwerk zu bauen, CO2 ist ja nicht erst seid gestern in der Kritik?


    Spätestens seit 1995 ist klar wir müssen Treibhausgase reduzieren, da war der erste Klimagipfel. Wie kann man da 2007 den Bau eines Kohlekraftwerks beginnen? Die Politik hat über Jahrzehnte nur gesagt wir müssen etwas tun, aber nichts getan. Nun müssen wir die Suppe auslöffeln, weder Industie noch Bevölkerung waren bereit etwas zu tun. Nun steigt eben der Druck und die Konsequenzen.


    Kraftwerke sollten ab einer gewissen Größe grundsätzlich verstaatlicht sein, hätte schon sehr viel Geld gespart, und einige Probleme vermieden! Wenn man nicht verstaatlichen will, sollte man grundsätzlich nur noch über kurze Zeiträume z. B. 10 Jahre Betriebsgenehmigungen erteilen, und die dann entsprechend verlängern, oder eben nicht. Abhängig vom Stand der Technik kann man dann die Laufzeitverlängerung an Modernisierungen knüpfen etc. Die KWK bekommt ihre Förderung ja auch nur für 10 Jahre, es sei den man modernisiert...


    Und was Datteln angeht, wieso zum Teufel steckt der Betreiber da mitte letzten Jahres noch Geld rein?

    Wenn die Menschheit tatsächlich so uneinsichtig ist (ich hab da noch Hoffnung - wenn auch geringe) könnte man GuD nutzen um die noch fehlenden BSZ aufzufüllen. Wenn es stimmt was ich so gelesen habe wären die sogar günstiger als Kohlekraftwerke und sind nur deshalb teurer im Betrieb weil die Kohle subventioniert wird.


    Würde außerhalb Europas das gleiche Konzept verfolgt hätten wir ne Chance das hinzubekommen.

    Ich bin doch im Grundsatz auch eurer Meinung, sehe aber in der BSZ eine Brückentechnologie (da nicht CO2 frei). Hätte man beim ersten Atomausstieg die richtigen Weichen gestellt wäre sie Ideal gewesen. Nun muss man alles Nutzen was man auf die schnelle noch kriegen kann. PV und Windkraft gehört da dazu und sind im ganzen betrachtet am wichtigsten. BSZ kann man nicht unbegrenzt laufen lassen eben weil sie auch Emmisionen hat, hätte man die Problematik früher angegangen wäre nun noch mehr Zeit um die echten Regenerativen auszubauen. Da das nicht stattgefunden hat bleibt jetzt nur noch der harte Weg mit dem größeren Verzicht.


    Mich würde wirklich interessieren wie hoch der CO2 Ausstoß bei der BSZ ist.