Beiträge von Der Dachs läuft ;)

    Hallo, heute mal wieder pünktlich zum Wochenende war der Dachs aus. Sicherung F1 hatte ausgelöst. Nachdem ich diese ersetzt habe hatte er Fehler 122 Motortemperatur. Nach erneutem Startversuch stieg diese auch sofort über 90 Grad an, nun ist die Frage wie kann ich herausfinden ob es die Pumpe oder der Kondensator ist? Kabelbaum ist recht unwarscheinlich, der sieht noch gut aus. Falls es die Pumpe ist gibt es hier Tricks auf die man beim tausch achten sollte?


    Ach ja zusätzlich zur Internen Sicherung ist der C20 Automat und der RCD geflogen, beim erneuten Startversuch hat aber nichts ausgelöst?!


    Danke schonmal:thumbup:

    Zunächst muss ich mich korrigieren, wird nicht durch die Einstellungen abgeschalten geht der Dachs auf Störung bei Motor Eintrittstemperatur 77 und Motoraustrittstemperatur 95 Grad.


    Nun es ist ein Verbrennungsmotor und der hat eine Betriebstemperatur, die bei Kühlmittel ca. 80 Grad erreicht ist, genau wie im KFZ auch, darunter ist der Thermostat zu damit der Motor schneller warm wird, um die 80 Grad ist der Thermostat voll auf und darüber würde im Auto ein Lüfter angehen, diesen gibt es im Dachs nicht, denn die Wärme soll ja in die Heizkreise und nicht in den Heizraum abgegeben werden.


    Wie bei Auto auch hat Betriebstemperatur nichts mit Leistung zu tun, wenn du 3 Stunden durch die 30er Zone fährst hast du auch 80 Grad Kühlmitteltemperatur, genauso nach 3 Stunden Autbahnfahrt. Einzig bei geringerer Leistung gibt der Motor weniger Wärme ins Wasser ab.


    Die Pumpe wälzt dein Heizungswasser um, soll ja im Dachs wärme aufnehmen und dann zu deinen Heizkörpern trasportiert werden um dort die Wärme an den Raum abzugeben... Ein Heizkreislauf halt. Ggf. bzw. sinnvollerweise ist dort meist noch ein Pufferspeicher dazwischen oder paralell.


    VL Puffer und BHKW ist das gleiche, ja darauf beziehen sich die 83, oder sagen wir besser 80, oder noch besser 75 - 81 Grad. Geringe schwankungen sind normal.


    Übrigens kann man die Leistung (elektrisch) des Dachs anpassen. Dann läuft er aber nicht am optimalen Betriebspunkt, allerdings kann das dennoch Sinn machen wenn man z. B. den Eigenverbrauch erhöhen / optimieren will. Aber Achtung da die Wartungskosten nach Betriebsstunden anfallen, erhöhen die sich logischerweise dann pro kWh.

    Im Normalbetrieb regelt ein Thermostat die VL des Dachs auf ca. 80 Grad. Ist z. B. die Pumpe kaputt könnte diese Temperatur überschritten werden, übersteigt die Temp. 83 Grad geht der Dachs auf Störung aus. Übersteigt die Motoreintrittstemperatur (Heizungsrücklauf) 70 Grad (einstellbar) am Generatorfühler geht spätestens dann auch der Dachs aus. Im Normalbetrieb, je nach Einstellung arbeitet der Dachs mit den Fühlern VL F1 und RL im Pufferspeicher. Ggf. hat auch der WW Fühler Einfluss, wenn WW Bereitung aktiviert ist.

    Die Punkten halt, weil sie alles aus einer Hand machen können.

    Und den Nachteil das sie einem leicht was aufschwatzen können. Wenn Planung und Ausführung getrennt sind bekommt man mit höherer Warscheinlichkeit das passende Produkt und nicht das einigermaßen passende an dem der HB am besten verdient.

    KWK hat halt immer den Vorteil man hat schon den Smarten Zwei-wege Stromzähler installiert und kann dann einfach noch... Bei einer Gasheizung... man kann dann eben nicht einfach noch!!!

    Eine Frage hier zu: Hääää?


    Nebenbei, kommt es hier auch auf den NB an, ich z. B. habe bereits Smarte Zähler, nur können die nix, weil das Komunikationsmodul nicht verbaut ist...

    Ich als Laie würde sagen nein, genausoviel. Aber, und das ist das entscheidende, weniger als konventionelle Stromerzeugung!


    Das Problem das du hast ist der Batteriespeicher. Wenn du deinen Stromverbrauch (Grundlast) aus der BSZ decken kannst, hier wäre in deinem Fall auch die Bluegen interessant. Die Spitzenlasten kannst du auf den Tag verteilen, werden also meist von der PV gedeckt. Wann willst du dann noch den Batteriespeicher entladen? Wie wichtig ist dir das sich das alles rechnet?


    Wäre es denkbar die Batterie wieder zu veräußern, oder war der Einbau sehr aufwändig?


    Durch die Batterie brauchst du etwas das dann Strom macht wenn PV nicht mehr genug bringt, das mit den Nächten ist eigentlich unerheblich, hierfür hast du ja schon die Batterie. (Das habe ich bisher überlesen) Nun hast du 2 Möglichkeiten, wenn dir das Thema KWK wichtig ist. Entweder du gehst in Richtung BHKW, das macht dann auch genug Strom für das Auto laden im Winter, und dank vorhandener Batterie kannst du den erzeugten Strom über den Tag verteilt nutzen, ABER du kommst nicht auf ausreichend Laufzeit um in 10 Jahren rentabel zu werden. Oder du geht in Richtung BSZ, hier solltest du dich nicht nur auf Vitovalor festlegen sondern dir auch mal den Bluegen ansehen, der würde besser zu deinem Stromverbrauch passen und sich auch lohnen. ABER dadurch wäre der Batteriespeicher unnütz und die PV würde so gut wie Volleinspeisen, sich also erst einige Zeit später lohnen. Bei der PV ist das noch ok aber die Batterie (leider ist sie schon da) bedeutet verbranntes Geld.


    Da mein Wärmebdarf deinem recht ähnlich ist gäbe es vielleicht noch die Möglichkeit das du dir ein gebrauchtes BHKW holst, das kann deinen Strombedarf dank Speicher, dann in Verbindung mit der PV komplett decken. Die Investitionskosten sollten um die 2000€ zzgl. Montage liegen, du wärst ganzjährig autark. NACHTEILE UND PROBLEME Du bekommst nur den Börsenpreis für den eingespeisten überschuss, der sollte also möglichst gering gehalten werden UND du musst vorab mit deinem Netzbetreiber klären ob das entsprechende Gebrauchtgerät ans Netz darf, bzw. was du an Mehraufwand hast damit es das darf. Je nachdem wie sich nach Hydraulischem abgleich deine Heizkreistemperaturen entwickeln wäre es vielleicht möglich CO2 einzusparen und Heizkosten zu senken und Überschussstrom gering zu halten wenn man eine WP installiert. Da das alles aber dann sehr komplex ist und als ganzes betrachtet werden muss, sowie die Einzelbereiche (PV) ist die Wirtschaftlichkeit ein goßes Fragezeichen.

    Wenn ich es richtig verstanden habe wird das von der BSZ verbrauchte Gas ja nicht verbrannt sondern aufgespalten und als Abfallprodukt entsteht nur Wasser.

    Und CO2 das entsteht auch beim Aufspalten. Hat man dann erstmal den Wasserstoff entsteht tatsächlich nur noch Wasser als Abfall.

    Das würde auch erheblich beeinträchtigen, denn mindestens 1% Strompreissteigerung würde ich konservativ annehmen, realistisch eher 2-3%.

    Davon würde ich nicht zwingend ausgehen, aktuell könnte der Strompreis erstmal sinken wenn z. B. die EEG Umlage abgeschafft wird, generell ist es ja so gedacht das zukünftig der Strom günstiger wird je mehr EE Strom im Netz ist!


    Bei deinen Verbrauchswerten kann man die BSZ eigentlich uneingeschränkt empfehlen, jedoch solltest du im Sommer die WW Bereitung auf die Nacht legen um nicht mit dem PV Strom zu konkurrieren.

    Evtl. wäre auch ein BHKW denkbar, insb. weil die Verbräuche ja schon recht hoch sind und du E-Autos mit einplanst. Wann wird euer Auto meist geladen werden? Wenn das Tagsüber möglich ist mit PV Strom würd ich die BSZ nehmen, kannst du nur abends laden müsste man mal mit einem BHKW rechnen. Grund ist einfach das bei deinen Verbräuchen die BSZ mit der Grundlast schon gut ausgelastet ist und kaum noch Strom übrig bleiben wird den du zum laden verwenden kannst. Besser gesagt zum unterstützen beim laden, denn unbegrenzt langsam laden geht nicht, und hier musst du dann schon Pläne haben welches Auto es denn werden soll damit man einen Vernünftigen kompromiss zwischen Eigenstromnutzung und Ladeverlusten finden kann. Aber wie angedeutet ist die BSZ schon ohne gut ausgelastet!


    Achso ja WW Bereitung auf die Nacht legen bedeutet vermutlich einen noch größeren Speicher. Je nachdem wann ihr alle hintereinander duscht und badet.

    Man kann nur hoffen dass das mit den 3500 Betriebsstunden wieder rückgängig gemacht wird, falls es schon fakt ist.


    Herstellungskosten pro kW sind ja etwa bei 19 bis 20 ct. bzw. 14 bis 15 ct. bei voller Wärmenutzung. Also sagen wir mal je nach Einzelfall im mittel wohl ca bei 16 ct. pro kWh


    Speicherkosten sind jetzt schwer zu erfassen da keiner in die Zukunft lesen kann wie lange die Batterie hält. Aber selbst schön rechnende Hersteller wie Pylontech geben hier 14 ct. an. Da sind aber auch noch keine Installationskosten und Wechselrichter dabei... Aber selbst dann kommst du mit gespeichertem Eigenstrom auf 30ct. Nun reichen schon Lade und Entladeverluste und der Strom ist teurer als aus dem Netz. Nicht falsch verstehen, der Speicher kann auch länger halten als der Hersteller das kalkuliert und schon macht es wieder Sinn, aber auf 10 Jahre will man das bei Batterieen nicht als risikofrei bezeichnen...


    Deshalb sind Speicher in meinen Augen nur was für KwK Anlagen die An und Aus schaltbar sind, aus der Förderung raus und mit PV ergänzt. Also klassisches beispiel ein damals schlecht geplanter Dachs :S


    Ganz stark vereinfacht ist die Bluegen ab einer Grundlast von 800 bis 900 Watt uneingeschränkt zu empfehlen. Da ist dank Vollwartung der Gewinn sicher und das Risiko 0. Bei 600 bis 700 Watt kann das ganze auch noch gut Sinn machen wenn z. B. größere Verbraucher immer schön nacheinander betrieben werden.

    Hab meinen zwar selbst eingebaut, kann aber dadurch den Aufwand abschätzen. Je nachdem wie es vor Ort aussieht kann das in 4 Stunden oder in 15 Stunden gemacht sein. Bei mir waren es eher 12 Stunden, allerdings musste ich Kabel über eine Etage legen und durch 3 Räume um vom Zählerschrank zur Batterie zu kommen. Außerdem musste aus Platzgründen ein neuer Unterverteiler gesetzt werden und es waren 3 Wechselrichter anzuschließen.


    Be einem bekannten war es in 2,5 Stunden erledigt, der musste nur durch eine Wand und hatte ein Einphasiges HV System, PE Schiene war sogar direkt neben dem WR. Dannach noch 0,5 Stunden am PC einrichten und fertig.

    Wenn ich das mit einem stationären Speicher erreichen wollte, müsste ich einen mit 8 kWh nutzbarer Kapazität kaufen und bestimmt 8.000 EUR ausgeben.

    Für 8.000 € brutto bekommst du 13,8 kW von BYD und 3x den Victron Multiplus mit je 2,3 kWh Dauerleistung.


    Nachteil bei dem verlinkten 2 Richtungs Lader ist halt der Preis, 1200 € Anzahlung und dann nochmal 4790 € bei Lieferung. Also 5990 nur fürs Ladegerät, da bekommt man aber auch schon Batterie und Wechselrichter dafür...