Beiträge von Der Dachs läuft ;)

    Ökologisch stimme ich dir zu, nur ob die Mieter erstmal heimkommen und bis zum einheizen frieren wollen bzw. wo sie ihr Brennholz lagern ist fraglich.


    Ich denke werde übrigens den Wasserführenden Holzofen für mich als Spitzenlastkessel Ersatz dieses Jahr umsetzen, allerdings haben wir die Möglichkeit das das Haus im Zweifelsfall nie länger als 3 Stunden leer steht.

    Ich denke beides ist sinnvoll, aber beim BHKW das aus der Förderung raus ist ist die Eigenverbrauchserhöhung mit Speicher noch wichtiger, da man hier ja im Schnitt nur noch 4ct pro kW/h bekommt, PV hingegen mindestens 11 ct. (außer hier ist die Förderdauer auch schon am ende...)


    Bei der großen PV und BHKW kann der Speicher ja recht klein sein da muss er nur noch für die nächtliche Grundlast reichen, allerdings muss ein kleiner Speicher auch die hohen Ladeströme vom BHKW verarbeiten können...

    Ja bei Neubau könnte man auch über Erdwärme nachdenken, aber der Kaminofen ist fehl am Platz da es ja ein vermietetes Mehrfamilienhaus werden soll.


    Hier ist dann die Frage worum es geht, Wirtschaftlichkeit scheint ja nicht soo wichtig, da das meiste Umlagefähig ist...

    Die Kosten für den Energieträger sind nicht das Problem da sie ja umlagefähig sind. Auch, wemm sich die Preise verdoppeln würde, bleibt es bei dem Verbrauch bezahlbar.

    wenn es also um möglichst hohe Stromproduktion geht wird das BHKW den vorzug haben,

    Und wenn schon für den Mieter "umsonst", dann finde ich für den Preis eine PV-Anlage interessanter.

    wobei es ja möglichst wartungsfrei sein soll...

    Zwei Heizsysteme sind 2 x Kosten.

    Übrigens kannst du den Strom an die Mieter verkaufen, musst du nicht verschenken. In jedem Fall muss er Messtechnisch erfasst werden damit du die EEG Umlage abführen kannst.

    Die Spannung der Module, NV ist bis 48 Volt, HV alles drüber. HV ist neuer und die Batteriewechselrichter sind günstiger. 1 Pasig kannst du z.B. deinen Kühlschrank betreiben, größere Motoren wie z. B. teilweise in (Luft)Kompresoren (ab 3kW) , Bohrmaschienen etc. brauchen Drehstrom, der ist dann 3 Phasig. In der Regel ist dein Herd 3 Phasig angeschlossen, könnte man meist auch ändern, bringt aber nix solang die Entladeleistung nicht entsprechen hoch ist (ab 6 kW). Der Herd ist das einzige übliche Haushaltsgerät das mir einfällt.


    Was das laden angeht, würde das bei gedrosseltem Dachs und entsprechender Batterie Wechselrichter kombination auch Einphasig gehen bis 4.7kW. Allerdings nur Netzparalell, bei Netzausfall kann er Dachs nicht laufen/starten. Ich kenne nur Victron der kann 3 Phasig aufgebaut werden, dann benötigst du aber 3 Wechselrichter und bist auf jeden fall was die Batterie angeht im NV Bereich gebunden.


    Die Frage ist also bist du bereit ca. 3000 Euro mehr auszugeben damit du im Notfall ein Dachsfähiges Inselnetz aufbauen kannst?

    War da etwas verwirrt wegen dem HR 5.5 müsste dann ja HR 5.3 heißen.


    Also irgendwie wirds immer komischer, wenn du in weniger als 2700 Stunden Intervall deine Wartung machst und in dem Zeitraum Öl nachfüllen musst brauchst du über 5 Liter in 2700 h ergibt 1,85 Liter auf 1000 Bh. Bei reduziertem Intervall sogar mehr, und wiso deine Ansaugung bei 7 Liter endet statt 6,5 oder 5,5 ist auch noch offen falls es kein Messfehler war.


    Wartung ohne Ölwechsel oder nachfüllen ist für mich die einzige Erklärung im moment.

    Bzgl. Warmwasser: Das letzte was mir bekannt war ist einmal täglich für 30 Minuten über 60 Grad. Legionellenprüfung ist je nach Speicher und Leitungsnetzgröße klar. Einmal Täglich für 30 min. zuheizen wäre ja leicht machbar, aber das das jetzt Permanent sein muss ist mir neu.


    Pellets sind Wartungs und Reinigungsaufwand am größten, auch der Anschaffungspreis ich recht hoch und in deinem Fall muss das ja auch noch zuverlässig und vollautomatisiert erfolgen. Das wäre für mich die letzte Wahl.

    Zwei Heizsysteme sind 2 x Kosten. WP ist ohne Schornstein und Kaminkehrer. Mit Kamin wäre mir ein BHKW am liebsten. Daher auch meine Frage. PV und BHKW ergänzen sich halt sehr gut.

    Bei BHKW hast du aber auch immer 2 Heizsysteme, da ein BHKW so ausglegt werden muss das du einen Spitzenlastkessel brauchst, sonst kannst dein BHKW nicht wirtschaftlich betreiben. Gerade wenn im Sommer das Warmwasser anderweitig gemacht wird hast du es schwer auf ausreichend Betriebsstunden zu kommen. Bei den gerade von Sailor ausgerechneten 4% also ca. 30 € pro Jahr lohnt sich ja nicht einmal der Heizstab mit entsprechender Ansteuerung, zumindest nicht in den ersten 20 Jahren bzw. 10 Jahren.


    Eine Luft WP wird im Winter warscheinlich zu teuer wenn du da keinen eigenen Strom nutzen kannst, würde also meiner Meinung nur für Warmwasser im Sommer oder zusätzlich für Spitzenlast als BHKW unterstützung und ggf. als Notfallsystem Sinn machen, wobei bei Spitzenlast der Wirkungsgrad bescheiden sein wird...


    Wenn BHKW dann ist die Frage was gibt es in der bis 3 kW Klasse was zuverlässig läuft?

    Sagen wir mal die PV bringt ihre 10 kW und die 4 Wohnungen haben eine Grundlast von zusammen einem kW dann wäre für die WW bereitung und um ein Abregeln zu verhindern doch eine 2 kW Wärmepumpe gar nicht so schlecht. Mit was man im Winter Heizt ist dennoch offen. Ich würde die recht günstige LW WP nur fürs Warmwasser verwenden da sie größtenteils mit dem sonst abgeregelten Strom laufen könnte.

    Dachs ist bei 1400 Std. max. wirklich etwas groß! Brennstoffzellen würden ggf. für die Grundlast von 4 WE ausreichend sein, die läuft dann aber durch. Ist die Frage wieviel PV Strom du dann im Sommer noch intern nutzen kannst und ob man eine Vorrangschaltung installieren kann das im Sommer zuerst PV intern Verbraucht wird und BSZ voll einspeist damit die PV nicht abgeregelt wird. Spitzenlastkessel wird sowieso benötigt! Ist ein Gastank möglich? Falls nein wird die Stromerzeugung im Winter eh hinfällig da es soweit mir bekannt keine Ölgeräte mehr gibt...