Beiträge von franky1981

    Also mein EVU hat mir das so erklärt: Für alles, was über meinen neuen Gesamtzähler geht, gibts 5,11 Cent pro kWh. Alles was über den Rückspeisezähler läuft erhält dann den Baseload Dingsbums Satz von der Börse Leipzig plus die vermiedene Netznutzung. Damit bleibt für den eingespeisten Strom bezahlungstechnisch alles beim Alten, für den selbst genutzten gibts 5,11 Cent pro kW/h. :neo:


    In punkto Inbetriebnahmedatum ist das so eine Sache. Zu mir hat man gesagt, dass die 5,11 Cent jetzt noch so lange laufen, bis die 10 Jahre ab Inbetriebnahme voll sind. Werde mir das Gesetz auch noch mal ansehen...

    Zitat

    Zusatzfrage:


    1.) wurde der Zähler durch einen beim EVU zugelassenen Elektromeister eingebaut?


    2.) War ein offizielles Anmeldeformular durch den Elektromeister erforderlich?


    zu 1.) Ja, eingebaut und verplombt. Ob der beim EVU zugelassen ist, kann ich nicht sagen. Die wollten nur, dass das verplombt wird.
    zu 2.) Ich habe formlos die Zählerstände des neuen Zählers und des Rückspeisezählers gemeldet. Telefonisch kam dann die Antwort, dass alles so OK sei. Schriftlich teilt mir die RWE noch mit, ob sie jährlich oder per Abschlag bezahlen wollen. Das war denen noch nicht so ganz klar.

    Hallo Dachsilein,


    Zitat

    Hat schon jemand über einen Zähler für die Gesamtstrommenge, der sich im Privatbesitz befindet, eine Zustimmung vom EVU?

    bekommen? Jau! Mein Zähler läuft seit dem 20 Januar und hat schon über 1500 kw/h auf die Uhr gedreht. :applaus: Unser Netzbetreiber ist die RWE Westfahlen-Weser-Ems. Die haben am Anfang einen geeichten Zähler ohne Rücklaufsperre gefordert (ganze Diskussion weiter vorne im diesem Thread), lassen aber jetzt auch einen eigenen Zähler mit RS, eingebaut nach TAB , zu. Für mich war halt die TAB-Geschichte kein Problem, weil noch Zählerplätze frei waren.
    Von einem Messtellenbetreiber war nie die Rede. Den haben wir für unsere Fotovoltaikanlage ja auch nicht.


    Gruß


    Frank

    Hallo Tom,


    ich sehe das genau wie Du und habe hier im forum auch schon eine Menge gelernt. Und ich bahaupte nicht, dass meine Entscheidung die einzig Richtige ist. Ich wollte hier nur meine Gründe darlegen und zeigen, dass es auf den Einzelfall ankommt. Ein BHKW ist halt eine individuelle Sache.


    Meine Einbauten funktionieren. Habe einen Vormittag investiert, jetzt steuert der Dachs die Pumpen über Relais. Kosten für den Umbau: Kleiner Sicherungskasten mit Hutschiene: 28 Euros, 4 Relais Eltako R12-100: je 15 Euro. Insgesammt also etwa 75 Euro. Einen Sicherungsautomaten hatte ich noch rumliegen und hab den auch noch verbaut. Damit kann man das ganze jetzt vor Ort abschalten.


    Kleine Wirtschaftlichkeitsrechnung: Die Pumpen verbrauchen ca. 160 Watt (ohne Brauchwasser, das läuft ja nur selten), Der Dachs läuft ca. 5500 Stunden im Jahr. Mit der alten Schaltung hätte ich also 880 kw/h weniger über den neuen Zähler "erzeugt". Das macht bei 0,0511 Euro pro kW/h etwa 45 Euro pro Jahr. Nach knapp zwei Jahren hab ich die Schaltung also wieder raus. :thumbup:

    Wie es das Schicksal so wollte, habe ich heute einen Zähler plus Eichschein fast umsonst bekommen. Lag seit zwei Jahren beim Händler rum, bestellt aber nicht abgeholt. Rücklaufsperre: Leider Fehlanzeige. Selbst bei mehr als 20 Watt Ruhestromverbrauch, die ich, wie ich zugeben muss, geschätzt habe, werde ich den Preisunterschied zu einem Zähler mit RS wohl kaum in den verbleibenden Jahren der Förderung wieder raushohlen. Also einbauen!


    Meiner Meinung nach lohnt es immer noch nicht, wegen den paar Euros einen Streit vom Zaun zu brechen. Wenn die dann auf einmal verlangen, dass ich den Zähler im BHKW-Raum einbaue, hab ich schon wieder nichts gewonnen. Dann kann ich den freien Zählerplatz nicht nutzen und muss mir so ne Zusatzkiste Nach T-Dinsgbums-Norm für teuer Geld anschaffen und und und... Und jeden Tag, den der Zähler nicht läuft, fehlen mir 4,30 Euro.


    |:-(


    Eure Grundsatzdiskussionen in allen Ehren, aber Mikroökonomisch sieht das ganze manchmal etwas anders aus. Was nützt es mir, wenn ich recht habe und bekomme und das große EVU ein paar Euro weniger hat, ich aber dafür auch! |__|:-)


    Morgen folgt der Einbau. Wenn gewünscht, gibts Bilder von den Relais und so.


    Gruß


    franky

    Ihr habt natürlich recht, dass der Steuerstrom zweimal bezahlt werden muss. Da hatte ich einen kleinen Denkfehler. Ansonsten bleibe ich bei meiner Rechnung! Von der langwierigen Beantwortung von Grundsatzfragen kann ich mir nichts kaufen. Der Zähler wird jetzt erst mal schnellstmöglich ohne RS eingebaut. Dann werde ich mal den Grad des Rückwärtslaufens beobachten und mich ggf mit der RWE streiten – Wenns sich lohnt.

    Das ist mir auch klar. Ich kann aber die Argumentation des EVU hier verstehen. Außerdem: Mein Dachs läuft im Jahr 5-6000 h. Er steht damit ca. 3700 Stunden. Bei einem angenommenen Verbrauch der Steuerung in Höhe von 0,020 kw/h, gehen mir also 3,70 Euro pro Jahr verloren.
    Da zur Zeit der Dachs ca. 16 Stunden am Tag läuft, kostet mich jeder Tag, den der Zähler wegen irgendwelcher ungeklärten Fragen später eingebaut wird über 4,30 Euro. Ein Streit mit dem EVU lohnt sich also nie, selbst wenn der Verbrauch der Steuerung größer wäre!
    Meine Meinung deshalb: So schnell wie möglich umrüsten, und sich primär um die großen Verbraucher (Pumpen etc.) sorgen, und nicht um den popeligen Steuerungsstrom. |__|:-)
    Gruß


    Frank

    Wo ist das Problem? Start- und Steuerungsstrom gehört ja wohl zum "Für den Betrieb notwendigen Strom", oder sehe ich das falsch? Und die paar kW/h für die Regelung des Heizkreises? Ob sich dafür der Umrüst-Kit von Senertec lohnt, wage ich zu bezweifeln.

    Hallo zusammen,


    hat jemand von Euch vieleicht eine bessere Beschreibung der MSR2-Regelung als dieses dämliche Handbuch, dass nur die Menüpunkte wiederholt? Es geht mir speziell um eine genauere Beschreibung der Sollwerte und der Ansteuerung des Zusatzkessels.


    Gruß,


    Frank

    Hallo zusammen,


    hier ein kurzer Bericht von meinem Gespräch mit der RWE. Wie immer gabs keine Probleme. Ich kann selbst einen Zähler beschaffen und einbauen lassen. Vorraussetzung: Er muss geeicht sein und darf keine Rücklaufsperre besitzen. Für den Einbau kann ich den letzten freien Platz in unserer Hauptverteilung nutzen. Dann muss ich die Zählerstände (Gesamt- und Rückspeisezähler) zusammen mit den Zählerdaten und der Eichbestätigung an die RWE schicken - fertig.
    Pumpen und Zusatzkessel werde ich über Relais ansteuern. Kosten der Umrüstung: 175 Euro plus Arbeit. Das hab ich in einem Jahr zwei mal wieder.
    Ob die neue Regelung auch per Abschlag abgerechnet wird, konnte mir die RWE noch nicht sagen.


    Gruß, Frank

    Nicht alle Energieversorger sind abgrundtief schlecht. Unser EVU hat schon bei der Inbetriebnahme unseres Dachs einen selbst beschafften, geeichten Einspeisezähler zugelassen. Mit dem Tausch des Verbrauchszählers haben sie sich dann reichlich Zeit gelassen. :-)_:-) Der lief einige Monate zusätzlich rückwärts. Also ein Hoch auf die RWE.
    Hab grade mal eine Anfrage gestartet, was die denn so fordern in Punkto Erzeugungszähler. Werde Euch auf dem laufenden halten.

    ... für die vielen Antworten. Das mit der Rußfilterreinigung werde ich mal testen. Zur Entlüftung: Ich habe es gemacht wie bei jedem normalen Dieselmotor: Beim Startvorgang einfach Leitung vom Kraftstofflilter zur Pumpe lösen und Warten bis blasenfreier Kraftstoff austritt, dann wieder festziehen. Sollte das nicht reichen, dasselbe an der Einspritzdüse wiederholen, wenn der Anlasser läuft. Dauert zwei Minuten und klappt wunderbar.

    Moin zusammen,


    Ein kleiner Erfahrungsbericht:
    habe am Freitag zum ersten Mal selbst die Wartung an meinem Dachs (MSR2, 15500h) vorgenommen. Hat alles gut geklappt, bis auf den Probelauf. Er wollte ums verrecken nicht anspringen.
    Wegen ähnlicher Erfahrungen aus der Vergangengheit viel mein verdacht gleich auf den Spindelmotor der Leistungsnachführung. Der Motor war nicht in der Lage die Spindel zu drehen. Ich hab den Motor ausgebaut und die Spindel mit WD 40 gereinigt. Dann liefs wieder.
    Noch einige Fragen zur Diskussion:
    1. Muss man das Kraftstoffsystem nach dem Filtertausch entlüften? Nach der Sache mit der Spindel hab ich das dann auch noch gemacht. Hat gut geklappt und der Dachs ist angesprungen.
    2. Wie haltet Ihr es mit dem Rußfiltertausch? Mein Dachspfleger hat bisher gewartet, bis die Regelung einen verstopften Rußfilter meldet. Das war bei 7700 h zum ersten Mal der Fall. Bei der jetzigen Wartung habe ich das Ding dann mal auf Verdacht mit getauscht. Die Abgastemperatur, jeweils bei warmem Motor, ist von 430 auf 375 Grad gefallen. An einem Gegendruckmessgerät bastle ich noch, das würde mehr Aufschluss bringen. Senertec hat anscheinend die goldene Lösung auch noch nicht gefunden. Bei dem neuen Filter ein Hinweis, dass der Gegendruck-Grenzwert zum Tausch von 190 auf 170 mbar gesenkt wurde.


    Viele Grüße