Beiträge von Hanswurst

    Hallo Forengemeinde, hallo Dachsbetreibende ;)

    ich möchte meine erfolgreiche Diagnose mit Euch teilen, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen mit ähnlichem Problem:

    Ich hab vor ein paar Wochen meinen alten Erdgas-Dachs aus 1997 gegen einen gebrauchten mit Bj 2008 getauscht.

    Gleich bei Inbetriebnahme zeigte sich bei der Abgastemperatur Motor ein sehr schwankendes Temperaturprofil. Die Temperatur sprang zwischen ca 600°C und 400°C wild hin und her. Und das mehrmals pro Sekunde, es flackerte richtig. Sieht auf den ersten Blick nach Wackelkontakt in der Steckverbindung aus. Die sah auch schon sehr mitgenommen aus. Dann war plötzlich wieder Ruhe und Dachs lief die ersten Tage problemlos. Aber dann blieb er fast jeden Tag mit Störung 104 stehen.

    Ich habe dann den Steckkontakt näher untersucht, aber an dem konnte es nicht liegen. Ist vielleicht der Sensor selber defekt?

    Nach langer Recherche im Internet habe ich herausgefunden dass es sich bei diesem Sensor NICHT um ein Platinwiderstand wie z.B. PT100 handelt, sondern um ein sogenanntes Thermoelement. Beim Thermoelement verbindet man zwei unterschiedlich legierte Drähte miteinander. Also man nehme einen Draht aus Nickel und einen anderen Draht aus Nickel-Chrom-Legierung und verdrille sie am einen Ende. Dann lege man das verdrillte Ende ins Grillfeuer und an den anderen Enden schließe man ein Voltmeter an und messe.

    Je höher die Temperatur(-differenz) desto mehr Spannung kann man messen.

    Man kann diesen Sensor also nicht einfach mit einem Ohmmeter durchklingeln. Das wird immer nach Kurzschluss aussehen.

    Bei 438°K Temperaturdifferenz liefert ein Thermoelement vom Typ K 18,0 mV, bei 439°K etwa 18,1 mV. Ich habe dann direkt am Sensorstecker ein Voltmeter drangehängt und die Messwerte zwei Tage lang geloggt. Der Sensor lieferte konstant zwischen 18,0 und 18,1 millivolt. Also das entspricht einem Grad rum oder num. Das heisst Sensor ist in Ordnung.

    Ein Thermoelement liefert aber nur eine Spannung die der Temperaturdifferenz zwischen der "verdrahtelten Stelle" und dem anderen Ende des Nickel-Drahtes entspricht. Wenn ich an dem gelben Steckerle am Sensoranschluss also 18mV messe, dann weis ich nur dass es im Abgaskanal 438°K heißer ist als am Steckerle. Ich muss also zusätzlich noch die Temperatur von dem gelben Steckerle wissen. Diese wird ja auch gemessen. Da gibt es einen Temperatursensor im Inneren vom Dachs wo sozusagen die "Raumtemperatur" innerhalb des Dachs misst. Lassen wir es mal grob geschätzt auch etwa 80°C bei Normalbetrieb sein, dann käme ich mit meiner Messung auf eine Abgastemperatur von etwa 520°C. Und die verlief immer sehr konstant nach meinen Aufzeichnungen.

    Aber auffm Display vom MSR2 hüpfte die Abgastemperatur immer noch umher. Also muss die Ursache auf dem Weg vom Sensor-Steckverbinder bis zum Eingang des Operationsverstärkers auf der Reglerplatine liegen.

    Das Thermoelement vom Typ K wird über einen speziellen Steckverbinder und ein spezielles grünes Kabel mit der MSR2 Platine verbunden. Das hat folgenden Grund:

    Würde man die zwei Drähte vom Thermoelement -einer aus Nickel und einer aus Nickel-Chrom- direkt an der Messstelle mit zwei pobligen Kupferleitungen verbinden, dann würde man unfreiwilligerweise damit nochmal zwei zusätzliche Thermoelemente erschaffen die das Messergebniss beeinflussen. Weil da wo zwei unterschiedliche Metalle aufeinander treffen, da entsteht salopp gesagt ein Thermoelement.

    Der linke Pin im Steckverbinder ist der Motorseite zugewandt und bekommt weit mehr Strahlungswärme ab wie der rechte Pin der in Richtung Aussenwand zeigt. Der rechte Pin ist dem Dachs-Gehäuse zugewandt. Wenn es jetzt da einen Temperaturunterschied gibt, dann wird das Messergebniss verfälscht.

    Deswegen verwendet man an dieser Stelle Steckverbinder die aus dem gleichen Material sind wie die Messleitung Nickel und Nickel-Chrom. Auch das grüne Kabel zur MSR2- Platine ist genau nach IEC-584-3 spezifiziert. Also bitte daran nix ändern! Nicht einfach Käbele verlöten oder eine Lüsterklemme als Ersatz verwenden.

    Ich hab dann direkt am Connector auf der MSR2-Platine die Spannung gemessen. 18,0 mV, alles ok. Dann habe ich mir die MSR2-Platine heute genau angeschaut:

    Die Anschlüsse des Thermoelement werden über zwei Eingangswiderstände von je 10k auf einen Operationsverstärker LTC2053 geführt. Die Eingänge sind mit drei Kondensatoren zur Filterung versehen.

    Am Pin von einem Kondensator hing ein undefinierbares "Brösel", eine Verschmutzung. Als wäre da früher mal was draufgetropft. Nachdem ich das entfernt habe war die Abgastemperatur wieder absolut normal.

    Hallo zusammen,


    mir geht es ähnlich gerade. Mein Erdgas-Dachs ist bei mir seit 2005 in Betrieb und hat nun 40.000 Stunden. Ende November war auch kurz Stillstand wegen Ölmangel. Dann wurde vom Dachspfleger wieder aufgefüllt und nun nach etwa sechs Wochen vorgestern wieder Stillstand wegen Ölmangel. Nach dem Nachfüllen lief er wieder an und hatte auch volle Leistung. Allerdings startet er momentan etwas widerwillig und manchmal erst nach zweitem Startversuch. Das kann aber auch einfach an der Zündkerze liegen.


    Mein Dachspfleger hat das Ventilspiel kontrolliert (keine Veränderung gegenüber letzter Wartung), den Abgasgegendruck gemessen (im grünen Bereich) und die Kompression per Hand durch drehen am Schwungrad grob geprüft.


    Nun, 40.000 Betriebsstunden sind ja nicht gerade wenig. Da schleifen Kolben, Kolbenringe und Zylinderwände stundenlang aneinander und irgendwann ergeben sich eben Verschleisserscheinungen.


    Ich bin jetzt aber auch am überlegen. Ich sehe für mich momentan drei Optionen:


    a) Bis Ende der Heizperiode April/Mai schütt ich einfach bei Bedarf Öl nach und gut ist


    b) Ich lass Kompression messen bzw mess selber und versuche dadurch den Verschleißstatus der Kolbenringe/Zylinderwand/Ventile zu bewerten. Wenn die Kompression unter dem Grenzwert ist (was ich vermute weil irgendwo muss das Motoröl ja in den Verbrennungsraum durchflutschen, wohin solls auch sonst abhauen?) dann habe ich zwei Optionen:


    c) Reparatur mit geringstmöglichem Aufwand, also Zylinderkopf abbauen, Zylinder abnehmen. Kolben und Zylinderlaufbuchsen ausmessen, gegebenenfalls austauschen, Kolbenringe und Ölabstreifringe (falls vorhanden) erneuern, Ventilsitz und -schaft prüfen, etc. Bei dieser Option liebäugel ich damit es selbst zu machen. Ich hab vor zig Jahren auch schon den einen oder anderen Automotor komplett zerlegt und repariert.


    d) Komplette Grundüberholung des Dachses durch Senertec bzw. Dachspfleger. Dadurch bekommt er auch wieder die Eigenschaften eines "neuen" Dachses mit der entsprechenden Förderung durch den Staat.<br><br>Wie sind denn so die Erfahrungen bei derlei Laufleistungen? Kann man mit einem Kompressionstest den Verschleissgrad der Ringe und des Kolbens hinreichend erfassen? Gibt es sonst noch nennenswerte andere mögliche Ursachen für hohen Ölverlust?

    Ich hab in den technischen Unterlagen mal nachgeschaut, da gibts wirklich keinen Drucksensor fürs Wasser.


    In meiner Zusatzheizung gibt es einen Druckwächter. An die Zusatzheizung ist auch eine Umwälzpumpe angeschlossen. Diese Umwälzpumpe wird in definierten Zeitabständen kurz eingeschaltet (so alle halbe Stunde sagt mein Datenlogger). Die 230V-Versorgungsleitung für die Umwälzpumpe verläuft über etwa 3m paralllel zu einer Temperatursensorleitung des Dachses. Nun wird die Umwälzpumpe jedoch über eine Phasenan- oder abschnittssteuerung drehzahlgeregelt. Dadurch koppeln sich induktiv Störspitzen auf die Sensorleitung drauf. Eventuell bringen solche von Aussen eingeschleppte Störimpulse die Überwachungsplatine zum reagieren.


    Warum aber exakt seit der Wasserdruckerhöhung letzte Woche der Dachs anstandslos läuft kann ich mir aber noch nicht zusammenreimen.....


    Es kann purer Zufall sein, aber der zeitliche Zusammenhang ist signifikant. Ich könnte nun versuchsweise den Wasserdruck wieder auf das alte niedrige Niveau bringen und schauen ob dann der Dachs wieder stehen bleibt. Aber ich werde einen Teufel tun und bei -6° Aussentemperatur die neue vorweihnachtliche Harmonie im Reaktorraum gefähren ;)


    Grüßle aussm frostigen Süden!

    Hallole,


    also ich hatte schon vor geraumer Zeit sporadische Aussetzer mit Fehlercode 49. Dieser Code deutet auf eine defekte Überwachungsplatine hin. Tritt der Fehler bis zu 6 mal am Tag auf, entstört sich das BHKW von selbst. nach dem 7. Mal muss dann aber manuell mit der Taste auf der Folientastatur entstört werden.


    Nun lief der Dachs im letzten Winter ohne Probleme so dass ich gehofft habe dass sich der Dachs selbst repariert hat ;)


    Mit Beginn der Saison im Oktober/November trat der Fehler jedoch wieder gehäuft auf. Vor allem ärgerlich wenn dies mitten in der Nacht geschieht. Zwar heizt dann automatisch mein Brennwert-Reaktor die Bude, aber der Gedanke dass der Dachs nachts keinen Beitrag zum Umsatz bringt und somit das Meinige nicht mehren will, verschafft mir schlaflose Nächte.


    Nun habe ich vor ein paar Tagen den etwas niedrigen Heizungssytemdruck wieder auf 1,4 bar gebracht, und exakt seit dem Zeitpunkt läuft der Dachs wieder stabil 24h/Tag.


    Meines Wissens nach hat zu niedriger Wasserdruck doch nen eigenen Störcode. Dann gibts doch eigentlich nur zwei logische Zustände: zuwenig Wasserdruck / genug Wasserdruck. Dann ist sicher noch ne Hysterese mit eingebaut und gut ist. Könnte es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen niedrigem Wssserdruck und gehäuftem Auftreten von Code 49 geben?


    Ich mein, wenn ich den analogen Wert vom Drucksensor auf den A/D-Wandler vom µC gebe, und dann hab ich noch ne Funktion wo den entsprechenden Registerinhalt im Prozessor abfrägt und mir dann irgend n tag setzt "zuwenig/genug Druck". Wie kann dieses tag dann einen dritten undefinierten Zustand einnehmen im Sinne von "ein wenig knapper Druck" und vor allem, wie kann die Überwachungsplatine dann so aussm Takt kommen dass sie Fehler 49 meldet und nicht Fehler xyz Wasserdruck nicht ausreichend?


    Gibts eigentlich nen Schaltplan zur Überwachungsplatine?


    Grüßle ausm kalten Süden

    Also ich hab mal versucht das für mich verständlich zu machen, korrigiert mich wenn meine Denke hinkt.


    a) Strom aus erneuerbaren Energien ist steuerbefreit.
    b) Strom aus anderen Energien ist steuerbehaftet.
    Somit hätte Strom nach a) eine andere "Qualität" wie Strom aus nach b)
    und weil man Äpfel ned mit Birnen vergleichen soll (aber beides ist Most-Obst)
    muss auch der Strom differenziert betrachtet werden.


    Kraftwerk A stellt Atomstrom her. Diesen verkauft er an den Netzbetreiber N für 10ct und haut 2 ct Steuer druff. Also verlangt Kraftwerk A vom Netzbetreiber N 12 ct alles zusammen. Die vereinnahmten 2 ct führt Kraftwerk A an den Zoll ab.


    Netzbetreiber N verkauft Kunde K Atomstrom für insgesamt 15 ct. Darauf kommen noch 2 ct. Steuer also in Summe 17 ct. Für den Netzbetreiber ist die Stromsteuer wie ne MwSt für den Unternehmer, sie juckt ihn nicht weil durchlaufender Posten.


    Nun kommt Kraftwerk S ins Spiel. S generiert den Strom ausser Sonne. S verkauft den "schöneren" Strom auch an den Netzbetreiber N für 20ct. Weil steuerbefreit zahlt der Netzbetreiber auch nur 20ct im EK.


    Nun ruft Netzbetreiber N bei Kunde K an und bietet den schönen neuen Solarstrom feil. N will was an dem schönen Strom verdienen und haut 5ct auf den EK druff. Also hat N nun folgende Sorten im Angebot:
    Atomstrom für 15ct +2ct Steuer= 17ct
    Solarstrom für 25ct +0ct Steuer=25 ct


    Und Kunde K kann nun entscheiden ob er lieber Äpfel oder Birnen mag, bzw solar oder atom. Absolut transparent.
    Wenn nun Netzbetreiber N aber aus seinem Obst Most macht ähhh.. seinen Strom zusammenmischt dann bietet er noch an:
    Energiemix spezial 50/50 für 20ct+anteilige Stromsteuer 1ct= 21ct
    Bis dahin wärs für den Kunde auch noch schön transparent.


    Wenn nun der Chef von Kraftwerk A Strom zurückkauft weils ihm mal wieder die maroden Dübel ausser Wand gehauen hat oder Mitarbeiter Simpson aus Versehen die Brennstäbe in die Wertstofftonne geworfen hat und nun sein Aggregat stillsteht, dan kann er zu den gleichen Konditionen beim Netzbetreiber N Strom kaufen. Und wenns bei Atomstrom mal Lieferschwierigkiten gibt, dann nimmt er eben Solarstrom für 25ct steuerfrei. Wer letztendlich den schönen teureren steuerfreien Solarstrom kauft und verbraucht ist ja auch letztendlich schnuppe.


    Wenn nun Kraftwerksbetreiber S etwas Strom kauft (wann ist eigentlich egal) so kauft er auch die Sorte seiner Wahl, entweder schönen steuerfreien oder günstigen besteuerten Strom, je nach Gusto. Den Strom darf er einsetzten wo, wie und wann er will. Weil, mit der steuerbefreiung sollte ja die naturverbundene HERSTELLUNG des Stromes begünstigt werden und nicht wie z.B. bei Heizöl und Diesel bestimmte Einsatzzwecke und somit der VERBRAUCH besteuert werden.


    Ich will damit sagen, wenn ich beim Laden nen Fisch kauf dann sind da 7% MwSt druff. Wenn ich den Fisch nächste Woche weiterverkauf, dann sinds immer noch 7%. Und zwar egal ob ich ihn an den Händler nebenan tagsüber zurückverkauf oder nachts an den Fischer 400km weiter. Fisch bleibt Fisch, und steuervergünstigter Fisch bleibt steuervergünstigter Fisch. Warum sollte er diesen Status auch verlieren? Oder ich verkauf Dir heute 1000 Liter steuervergünstigtes Heizöl zu 60ct/l und morgen brauch ich selber wieder was und kauf wieder 100l Heizöl zurück. Dann wird da ja auch nicht automatisch höherbesteuerter Diesel daraus?


    *grübel*

    hmmm....
    wenns n Weibchen is könnts einleuchten.....bei Männle solls aber auch ne Trotzphase geben hab ich mir sagen lassen ;)


    aber mal im Ernst....das mit dem Fühler könnt schon die richtige Spur sein, ich hatte vor n paar Tagen auch ne Fühlerproblematik. Der defekte Fühler hatte alles andere angezeigt als ne kontinuierliche Temperaturänderung, laut Datenlogger waren da Sprünge drin von 70 auf 135° innerhalb von 20s (kleinst mögliches Aufzeichnungsintervall meines loggers) und wieder zurück und ruckzuck hat dann als Folge die Solarpumpe ausgeschaltet.


    So n PT1000-Sensor (oder eben ähnlicher) ist nun mal n Bauteil dass naturgemäß starken und häufigen Temperaturwechseln unterliegt. Auch wenn die Dinger von der Konzeption auf sowas ausgelegt werden haben sie eine begrenzte Lebensdauer. Gegen LD-Ende zeigen sie oft typische Fehlerbilder mit entsprechender Symptomatik. Kontaktierungen werden spröde und brüchig (Wackelkontakt) und dann gibt es immer öfters sogenannte Spikes , mehr oder weniger heftige Aussetzer im Millisekundenbereich. Wenns um ne Stereoanlage gienge und ned um um nen Dachs dann würdeste nun immer öfters Knacksen im Lautsprecher hören bis deine Box total ausfällt.


    Bei mir hat es sich gezeigt dass der Sensor beste (kontinuierliche) Werte lieferte solange sich die Temperatur nicht stark änderte. Aber sowie die Temperatur aufgrund Wärmelieferung schnell anstieg oder abfiel hatte er Aussetzer. Wenn Du also Deinen verdächtigen Sensor prüfen willst und ihn ins warme Wasser legst und den Widerstand misst kann es sein dass er absolut korrekt anzeigt und Du glaubst er sei in Ordnung....

    dann bleibt eigentlich nur noch übrig dass Dachs auf Störung war,
    weil Kriterien für sofortige Bivalenzumschaltung lediglich die vorhergenannten Dinge sind. Zumindestens gilt das für MSR1 ab Promsatznummer Rxx14 (Reglersoftwarestand).


    Aber son Dachs ist nun mal manchmal auch eigenwillig wie ich leider auch immer mal wieder feststellen muss ;)

    folgende Kriterien gelten für die Bivalenzumschaltung:


    -Vorlauftemp erreicht nicht den Sollwert aus der Heizkurve über einen bestimmten Zeitraum (bei Dir 30min)


    oder:
    Sollwert für hohe Temp-Anforderung wird innerhalb der eingestellten Zeit (12-180min) nicht erreicht


    oder:
    sofortige Bivalenzumschaltung wenn Rücklauftemp zum Anforderungszeitpunkt des hohen Sollwerts niedriger ist als der eingestellte Wert (40-70°)


    oder:
    wenn Dachs geht auf Störung oder WartenXX dann wird der Spitzenkessel auch sofort freigegeben


    Wenn Funktion "Einfluss der Aussentemp" gesetzt dann wird die eingestellte Verzögerungszeit je nach Aussentemp verkürzt bis runter auf 0 min bei -15°C


    Bei mir erfolgt die Zuschaltung des Spitzenkessels über meine UVR1611 Regelung, da hab ich viel mehr Einfluss auf die Parameter ;) aber lustigerweise war auch bei mir die Bude kalt heute morgen weil meine uvr keine Anforderung von sich gab und ich Dösbaddel hab natürlich just in dieser NAcht den Datenlogger nicht angeschlossen gehabt...*brummel*

    also keinen blassen Schimmer ob da n Zusammenhang existiert,


    ich schraub an den Sensoren des Pufferspeichers rum weil meine UVR1611 einen zickigen Temp-Fühler meldet (alles unabhängig vom BHKW). Soweit so gut, PT1000-Sensor getauscht, Solaranlage läuft wieder wunderbar, aber just ab diesem Nachmittag gehts meinem Dachs auch besser. Er bringt zwar noch ein zweimal Fehler 49 aber schaltet nicht mehr auf Störung.


    Am nächsten Tag häng ich an den Dachs noch n Laptop hin um mit der dachswin-software mal mit zu loggen. Und als ob er merken würde dass der "Doktor" da ist, ab nun läuft das Ding seit Tagen stabil ohne Ausfall.


    Ich mutmaße dass Fehler 49 UP intern auf eine posttraumatische Belastungsstörungen hinweist 8) . Die Anwesenheit einer um Aufmerksamkeit konkurrierender Solaranlage versetzt den ohnehin mit einem niedrigen Selbstbewusstsein ausgestatteten Dachs in einen Dauerstresszustand der sich durch vielfältige somatoforme Störungen ausdrückt. @:pille
    Die Zuwendung die der Dachs dann durch mich erfahren hat gab ihm vielleicht die Hoffnung durch perfektes und überangepasstes Verhalten wieder seine ursprüngliche Rangstellung zu erlangen (er ist der erstaufgestellte).


    Wir werden mal versuchen mit kognitiver Verhaltenstherapie dem Dachs neue Ansätze zu vermitteln, obwohl ein befreundeter SHK-Installateur eher zu einer systemischen Paar-Therapie rät.... :~~

    Sodele,


    nun ist ein Jahr vergangen und bei meinem Dachs (Gas, MSR1) tritt Fehlercode 49 immer häufiger auf. Das heisst ca 2-5 mal am Tag. Ich glaub bei mehr wie 6 Fehler der Sorte geht dann der Dachs auf Störung und muss mit der Taste am Display entriegelt werden.
    Laut meiner Liste deutet der Code auf eine defekte Überwachungsplatine hin.


    Nun habe ich am Freitag dieselbe mal ausgebaut und unter die Lupe genommen. Auf der Platine befinden sich zwei Controller vom Typ 80C515, zwei baugleiche EEPROMS und diverse Peripherie-ICs wie Optokoppler etc.


    Mehr wie ICs aus dem Sockel ziehen und wieder reinstecken, Kabelverbindungen prüfen und ne Sichtkontrolle macht ohne Schaltungsunterlagen kein Sinn. Ne Austauschplatine von Senertec kostet wohl auch nur etwa 130,- EUR. Aber vielleicht hat von Euch jemand ne ÜP rumliegen weil er sich den Dachs auf die neue Steuerung umgebaut hat und will sie mir vielleicht verkaufen?


    Oder hat jemand den ultimativen Geheimtipp warum Fehler 49 auftritt und ob eventuell andere (leicht behebbare) Ursachen in Frage kommen könnten?


    Grüßle aussm Süden!

    ich hab diesbezüglich mich im Sommer 2004 beim BAFA informiert. Es war explizit die Rede von "erstmaliger Inbetriebnahme am Standort" im Sinne von da kauft jemand ein BHKW und stellt es zum ersten mal in sein Haus und macht zum ersten Mal Strom und Wärme.


    Die Sache dahingehend zu beurteilen ob es sich dabei um einen gebrauchten Dachs handelt oder einen neuen ist doch wirklich unwesentlich. Theoretisch könnte man ja auch hergehen und eine Wiederaufbereitungsanlage für Dachse hinstellen wo dann am Ende neue Dachse rauskommen. Geh mal zu nem Autoteileladen und kauf ne neue Lichtmaschine. Die ist auch aufbereitet bzw. im schlimmsten Falle war des sogar ne Coladose vorher. Und was ist mit nem Dachs der als Ausstellungsstück schon mal gelaufen ist? Wo ist der Unterschied zwischen neu und gebraucht?


    Ich differenzier des nun mal in zwei Betrachtungsperspektiven, einmal aus der Sicht des Neudachs-Besitzers, einmal aus der Sicht des Gebraucht-Dachs-Erwerbers.


    Der Neudachs-Besitzer kaufte vor Jahren einen neuen grünen Dachs und betreibt den anständig. Er bekommt vom BAFA nun z.B. längstens 10 Jahre Förderung für das grüne BHKW in seinem Keller. Nach 4 Jahren streicht er seine Kkellerwände blau an und denkt sich nun ist auch ein neuer Dachs fällig der farblich besser dazu harmoniert. Also verkauft er den 4 Jahre alten Dachs für 6000 Taler und kauft einen neuen grauen Dachs für 10000 Taler. Trotzdem bekommt er aber nur noch sechs Jahre lang die Förderung bis eben die 10 Jahre rum sind.


    Nun komm ich daher und werf meine alte ölheizung auffn Müll und kauf exakt diesen (gebrauchten) Dachs. Den stell ich geschmeidig in meinen Keller. Ein neuer Dachs unterscheidet sich von einem gebrauchten Dachs nur hinsichtlich seiner Restlebensdauer. Aber zu diesem Zeitpunkt ist das mir, dem Ex-Besitzer und der BAFA erstmal wurst. Weil einige Dachse gehen nach 5 Jahren kaputt,einige vielleicht erst nach 30 Jahren.


    Also hab ich nun nen Dachs in meinem Keller mach nen neuen Zählerkasten hin, neue Installationsrohre etc....und die gesamte "neu" erstellte Anlage nehm ich zum ersten Mal in Betrieb. An einem Freitagabend kurz vor 7 drück ich also des Knöpfle, der Dachs startet und ottelt vor sich hin mit nem Sound schöner wie ne Singer-Nähmaschine. Mir wirds ganz anders ob dieses bedeutungsvollen Moments und steh mit großen feuchten Augen davor wie vor ner Marien-Erscheinung. Meinem Gefühl nach war des eindeutig eine erstmalige Inbetriebnahme!!


    Und ich bekomm meine BAFA - Förderung weil ich ne Anlage zum ersten Mal hier in meinem Haus in Betrieb nehm. Und das auch höchstens zehn Jahre lang.


    Also laufen nun zwei Dachse an verschiedenen Orten der Welt und otteln vor sich hin und machen geschmeidig ökologisch sinnvoll Strom. Beide Hausbesitzer sind zufrieden und kuscheln sich abends zufrieden an den warmen Dachs, den Blick stets auf das Zählrad des Einspeisezählers gerichtet


    Der eine Hausbesitzer bekommt aber nur noch 6 Jahre Förderung weil er eben schon vor n paar Jahren auffn Trichter gekommen ist und schon 4 Jahre lang kassiert hat, der andere bekommt eben von nun ab Förderung.


    Aber beide machen 5,5 kw. Und jeder der Besitzer, der mit dem gebrauchten Dachs sowie der Neudachsbesitzer bekommen jeder nur höchstens 10 Jahre Förderung.


    Der Unterschid ist lediglich dass der neue Dachs vorraussichtlich länger hält als die Förderhöchstgrenze und vermutlich auch länger hält als der gebrauchte Dachs. Schön für ihn, aber deswegen hat er auch den Neupreis berappen müssen.


    Der mit dem gebrauchten Dachs hat eben nur das größere Risiko dass der gebrauchte Dachs ein paar Jahre früher den Geist aufgibt und der sich einen neuen zulegen muss (oder wieder einen gebrauchten)


    Aus Sicht des BAFA ist doch das Förderziel bestens erreicht, es laufen nun an zwei Standorten Dachse, der eine ist eben etwas besser in Schuss, der andere eben etwas älter. Aber das kann dem BAFA ja egal sein in welchem Zustand sich die Dachse befinden....


    Diese Denke setzt aber die Annahme vorraus, daß das Förderziel des BAFA darin besteht BHKW-Technik salonfähig zu machen und vermehrt Hausbesitzer dazu verleiten ökologische Technik einzusetzen. Wenn das Förderziel des BAFA aber sein sollte die BHKW-Wirtschaft anzukurbeln, dann müsste sie hergehen und NUR den Kauf NEUER BHKWS subventionieren, oder aber den Kauf gebrauchter BHKWS einfach verbieten oder das Geld direkt an Senertec zu überweisen....

    auch ich habe mir schon öfters überlegt wie man den normalen Dachs umbauen könnte für den wörstkäs eines kompletten tagelangen Stromausfalls.


    Als Ing. für angewandte Elektronik möchte ich mal folgendes einfach so innen Raum stellen:


    1. Der Dachs läuft ohne Spannung an L1 L2 L3 nicht an. Also müsste man dem Dachs eine vorhandene Netzspannung "vorgauckeln". Da reicht es aber nicht aus einfach einen Spannungswandler vom Baumarkt für die Autobatterie zu nehmen. Man müsste die Netzspannung schon hinreichend genau nachbilden, d.h. sinusförmiger Verlauf, alle drei Phasen mit Phasenverschiebung 120° und etwa 50 Hz Frequenz. Der Preis für 3-phasen Wandler mit genügend Leistung (für den Start) ist nicht ohne. Eine Abweichung der Parameter ist nur in einem gewissen Rahmen möglich, sonst geht der Dachs ja auf Störung.


    2. Es muss unbedingt das gesamte Hausnetz vom Einspeisepunkt getrennt sein. Man stelle sich einen Servicetechniker vor der z.B. ein paar Strassen weiter am defekten Erdkabel löten will und eigentlich ein spannungsfreies Kabelende erwartet und zulangt.... Diese Trennung vom übrigen Netz muss gewährleistet sein und gegen unbeabsichtigtes Aufschalten gesichert sein.


    3. Der Dachs braucht zum Start kurzfristig viel Energie. Diese muss von dem Spannungswandler
    bereitgestellt werden können. Ich vermute mal so aus dem hohlen Bauch geschätzt fürn Anlasser etwa 700W?


    4. der Spannungswandler muss während der ganzen Laufzeit des Dachs anbleiben und sozusagen "den Takt vorgeben" damit der Dachs nicht blickt dass wir ihm blos ein Netz vorgaukeln ;)


    5. wenn der Dachs nun geschmeidig läuft und der Generator aufgeschaltet wird muss die Stromabnahme irgendwie geregelt werden. Wenn nachts blos ne trübe 20W-Funzel im Flur brennt, wohin dann mit den übrigen 5480W? steigt dann die Spannung des Generators an, oder bleibt die Spannung bei den gewohnten 228-235v, aber dann müsste der Gasmotor ja moduliert werden können.... *grübel*...*denk*.... wo sind die Regelungstechniker hier im Forum? Oder ich nehm n Heizstab und ne Schaltung mit 3 fetten MosFETs die dann exakt jede Energie die nicht ins Hausnetz geht auf nen Heizstab bringen?


    Ausserdem muss man die Autobatterie ja laufend wieder laden weil sonst der Spannungswandler nicht lang geht, also muss noch ein gescheites Ladegerät her das mindestens genausoviel Ladeleistung bringt wie der Spannungswandler zieht.


    6. Ist in so nem Falle, dass wenn in der ganzen Stadt der Strom weg ist die Gasversorgung überhaupt gewährleistet? Und noch wichtiger... ;))...wenn ich in dem Fall Strom einspeisen könnte und an den NAchbar verkaufen könnte, was wäre denn ein angemessener Preis pro kwh dafür *sfg*?


    7. Gibts n komplettes Nachrüstsystem von Senertec und wenn ja wie teuer?


    8. Wenn nicht, gibts da nen Bedarf für ne Bausatzlösung? So als ne Art Blackbox mit nem Satz Autobatterien, die sich der Dachsbesitzer vom (akkreditierten) Elektriker seines Vertrauens einbauen lässt?

    vielen Dank Bastler,


    das hilft erstmal weiter! Ich muss aber gleich wieder in den Keller und ausprobieren. Ich schreib die Tage mal meine Erfahrunen hier rein. Mittlerweile läuft der Dachs genau ein Jahr.... *Händereib*

    also ich versuch gerade meinen Dachs an nen PC anzubinden....
    in der Dokumentation steht geschrieben dass die Datenübertragung nur mit einem original senertec-Kabel funzen soll????? ist des wahr? wenn ja warum?

    ich versuch nun nochmal n ganz normales RS232-kabel, weiss jemand ob des gecrosst sein muss?


    Mein Projekt:
    Billig-PC (für 10 euro) in Heizraum stellen, Com1 mit Dachs verbinden, Com2 mit meiner UVR1611 Regelung, WLAN-Adapter an USB und dann mit meinem Heimnetz verbinden. Dann noch solang rumbasteln bis ich von jedem Internetcafe aus auf meinen Heizraum gucken kann ;)