Beiträge von logic88

    Genau so sehe ich das nämlich auch, denn für die Ewigkeit wäre ja langweilig :)


    Mir gehts eigentlich im großen und ganzen nur darum mal ein von vorne bis hinten selbständiges Projekt durchzuziehen, wo man auch einen (wenn auch vll nicht allzugroßen) Nutzen rausschlagen kann.


    Ich finde so ein BHKW einfach wahnsinnig Interessant, da in solch einem Selbstbau-Projekt viele Sparten abgedeckt werden, in denen man was lernen kann: Elektrik (Drehstrom), Elektronik (Steuerung), Mechanik (Aufbau, schweißen, bohren, schleifen usw.)
    Das einzige Problem ist zur zeit das Geld, habe für das Monat nicht mal mehr ne Tankfüllung fürs Auto druff ;( Aber man muss eben Prioritäten setzen ;) Lieber fahr ich dann mit dem Fahrrad in die Firma, dafür hab ich ein BHKW daheim. Nicht zuletzt will ich natürlich an einem Samstag abend auch mal was mit meinem Schatz machen, die mich dann bald beim buddeln (fürn Drehstrom-verlegen) unterstützt :)



    Und richtig stolz bin ich eben erst, wenn ich sagen kann, dass ICH ALLES selbst gebaut habe :thumbup:


    Und wenn der Rahmen dann mal in ein paar Jahren kaputt ist, dann wird eben ein neuer gemacht, dann weiß ich aus eigener Erfahrung die Fehler zu umgehen und verbessere diese.


    Gruß



    [mod fire]
    seid gegrüsst,
    irgendwo in den weiten der letzten Beiträge hatten sich wohl versteckt ein paar Diffenrenzen zwischen den Mitglieder aufgestaut.
    vorerst nachzulesen im gesplittenten Beitrag.


    Hier soll nun ausschliesslich wieder logic seine Thematik behandelt werden.

    ok, wieviel hat die gekostet?


    SPS ist leider nicht mein Gebiet, sodass ich auch nicht genau weiß, was sie an Peripherie bietet. Hat so eine SPS denn PWM-Ausgänge bzw A/D-Wandler ?


    Mir wäre schon wichtig, dass meine Steuerung auch mal übers Netz zu überwachen ist. Wie du schreibst, ist eine SPS wohl da sehr eingeschränkt was Kommunikation betrifft :)



    Danke

    Hey, ist wirklich ein guter Tipp, aber das übersteigt mein Azubi-Bastler-Budget.


    Der Wärmetauscher kostet mehr, als ich im Monat Gehalt kriege :)



    Bin zur zeit eh finanziell ziemlich am Ende, nachdem ich die ganzen Komponenten fürs BHKW gekauft habe ;)



    Gruß

    Hallo Leute!


    Mich würde mal interessieren, welche Steuerungen bei eueren Selbstbau-BHKWs im Einsatz sind.


    Verwendet ihr also SPS, C-Control, Mikrocontroller (selbstgebaute Platinen)? Oder wie steuert ihr das Ganze?


    Gerne kann ich auch meinen Idee posten, wie ich die Steuerung vorhabe.


    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich eine C-Control (da eine Ebene höher und dadurch etwas komfortabler zu programmieren) oder einen Mikrocontroller für die Steuerung hernehmen werde.


    Im Falle Mikrocontroller: Mikrocontroller erfasst Messwerte und steuert diverse Ventile/Schrittmotoren (I/O-Ports). Dieser Mikrocontroller ist via RS232 an ein altes Laptop (welches sich direkt am BHKW befindet) angeschlossen. Auf diesem Laptop läuft ein von mir geschriebenes Programm, welches aus den vom Controller übermittelten Daten eine HTML-Seite generiert. Diese wird über einen Apache, welcher ebenfalls auf diesem Laptop läuft im Internet veröffentlicht.


    Nachteil bei der Mikrocontroller-Lösung: die ganzen Peripherieeinheiten (Relais, Treiber-IC für Schrittmotor, usw) muss man selbst bauen, was bei der C-Control schon weitestgehend vorgefertigt ist.


    Als späteres "Feature" soll dann das BHKW über CGI ferngesteuert werden. (Button auf der Webseite des BHKWs mit "Start" und "Stop" usw)



    Gruß

    Hey Gueni13!


    Schön, dich mal aus dem Nähkästchen plaudern zu hören. Ich war eben eine zeit lang hin und hergerissen, was den Bau des AWT-Rahmens betrifft.


    Nun, das sich also Zink fürs Heizungssystem (vielmehr Abgassystem) nicht eignet, werde ich in meinem weiteren Vorhaben explizit beachten müssen!


    Der Vorteil der legendären Zinkrohre liegt auf der Hand: es ist einfach universeller und praktischer: Es gibt in fast jedem Baumarkt Muffen in allen Variationen, ich brauche somit keine einzige schweißnaht an den rohren selbst durchführen, es kann alles geschraubt werden. Deshalb und wirklich nur deshalb bin ich auf Zinkrohre gekommen.


    Das Problem ist eben, dass ich nicht weiß ob es auch Rohre mit Gewinde und passenden Muffen in anderen Materialien gibt (Messing?), die nicht dieses Zinkproblem mit sich führen und sich beim anbringen an der Rahmenaußenseite "anfressen" (siehe Überlegeung mit Rohren aus Kupfer). In Heizungsanlagen habe ich jedenfalls schon öfter Armaturen aus Messing gesehen, vielleicht finde ich ja noch die passenden Rohre dazu.


    Ich schäme mich es zu sagen, aber die Grundidee meines BHKWs entspricht deiner Philosophie. Nur stoße ich eben beim Bau dieses AWT-Rahmens (-> Rohrbündel) an meine Grenzen. Deshalb möchte ich ein einziges,dickes Rohr (welches Material auch immer) im Rahmen verlegen, ich denke es beläuft sich von der Mantelfläche des Rohrs aufs selbe (auch wenn viele,dünne Rohre eine größere Oberfläche haben).


    Vielen Dank für deinen informativen Thread!

    Danke erstmal für die Antworten :)


    @GB1530: Das im Rahmen liegende Rohr muss eigentlich nur ein einziges mal geschweißt werden. Und zwar am Austritt vom Innenraum des Rahmens. Dort würde ich somit AUSSERHALB des Wasserumflossenen Vierkantrohr-Rahmens die Verzinkung abschleifen und eine saubere runde Schweißnaht machen. Was darunter (etwa 2mm unverzinktes Rohr) in den Rahmen geht, wird durch Glysantin geschützt. Damit zerstöre ich ja nich die Innenseite vom Rohr.....Ich denke meine Theorie müsste funktionieren oder?


    Dachsgärtner

    Zitat

    Wieso verzinkt? 1. Ist die verzinkte Oberfläche recht Rauh, hier kann der Ruß usw. besser haften. 2. wird der Zink innen durch die sich durch das Rauchgas bildenden Säuren rel. schnell verloren gehen. 3. Auf der Wasserseite brauchst Du normalerweise keinen Korrosionsschutz.

    Zu 1) Stimmt.
    Zu 2) Gibt es eine Art Versiegelung die man im Rohr verwenden könnte, um der Säurebildung vorzubeugen?
    Zu 3) Naja, sicher ist sicher :) schließlich würde ja ohne Rostschutz der Stahlrahmen von innen zusammenrosten oder?


    Glysantin ist freilich umweltschädlich, aber ich dünge ja damit nich die Pflanzen und das Wässerchen soll möglichst lange in meinem Rahmen verweilen ;)



    danke


    Gruß

    So Leute, jetzt habe ich mich endlich entschieden wie es zwecks AWT und BHKW allgemein weitergeht:


    Ich werde mir nun einen 100x100x3mm-Rahmen bauen, durch den ein verzinktes Eisenrohr (d=80mm, 5mm Mantelung) verläuft. Dieses Rohr ist (da verzinkt) rostfest, kann von innen gut mit einer "AWT-Bürste" gereinigt werden, da man an alle Stellen hinkommt und ordentlich durchputzen kann. Außerhalb vom 80mm-Rohr wird das Kühlwasser fließen, welches mit Glysantin (Protect Plus) vermischt ist, um ebenfalls Rost IM Rahmen und am darin verlaufenden verzinkten Rohr zu vermeiden. Der Wirkungsgrad wird zwar nicht so gut sein wie bei einem AWT mit mehreren einzelnen Rohren, dafür ist aber die "Angriffsfläche" für das herumfließende Kühlwasser bei 80mm Durchmesser groß genug, da sich das Rohr über insgesamt 2,5m erstreckt.



    Hinsichtlich des Wirkungsgrads:


    Bevor ich mir einen "Profi-AWT" kaufe, der mir mind. 800 Euro kostet, kann ich lange mit meinem AWT arbeiten, bis sich der 800 Euro-AWT rentiert hat.
    Hinzu kommt, dass sich (verzinkter) Stahl kostengünstig beschaffen lässt und relativ einfach in der Verarbeitung (schweißen usw) ist.


    Fazit:
    - Glysantin schützt Rahmen und Abgasrohr-Außenseite vor Korrosion
    - AWT ist leicht zu reinigen
    - Kostengünstig (hinsichtlich Edelstahlrahmen!)


    Und ich sags nochmal: Mein BHKW wird ein Bastelprojekt, ich will damit keinen Nobellpreis gewinnen!



    Vielmehr denke ich dann über einen Pufferspeicher nach.


    gruß

    Stop!


    Zu 1) Ich sehe kein Problem, eine Auffangwanne nachzurüsten, ich kann jederzeit an den Rahmen dranschweißen was ich will.


    Zu 2) Da man eventuelle Wartungsarbeiten in Augenhöhe besser bewerkstelligt als in der Hocke und der Rahmen sonst an einem etwa 30 cm hohem Betonfundament IN DER GARAGE (NICHT im Keller) aufsitzen würde.


    Das Einzige was im Bezug auf Statik bei meinem Rahmen zu schmunzeln geben kann ist, dass ein Rahmen von 100x50x3mm verwendet wurde, jedoch nur aus Gründen der "Überdimensionierung", worüber ich jedoch stolz bin und mir keine Gedanken über Belastungsproblem machen muss.


    Zu 3) Weil eben das Betonfundament im Weg ist und sonst der Rahmen nicht dazwischen geschoben werden kann.




    Zitat

    Kettenkupplung an einen Einzylindermotor und das im Dauerbetrieb.


    Von der Kettenkupplung habe ich mich bereits abbringen lassen, darum auch die noch unbeantwortete Frage, wo ich denn eine elastische Kupplung bekomme...


    Dauerbetrieb? Interessant, davon weiß selbst ich nichts. :toocool:

    ok, dann muss ich das mit dem "In-Rahmen-AWT" noch einmal gründlich überdenken. denn es nützt ja nix, wenn das ding dann verrußt und ich es nicht säubern kann.


    Würde denn ein einziges Rohr, durch das das Abgas geleitet wird und außen herum das Kühlwasser fließt, einen gewissen wirkungsgrad erreichen? Dann hätte ich das Problem mit dem Reinigen nicht.


    Wieviel kostet ein fertiger AWT von Dagego und der gleichen, finde dort nälmich keine Preise.


    Die Idee mit der elastischen Kupplung hatte ich ja (bereits in einem anderen Thread) auch schon.


    Könntest du mir sagen, wo man diese Kupplungen denn herkriegt? (Onlineshop), finde nämlich nirgends Händler dieser elastischen Kupplungen.



    Vielen Dank!



    Gruß

    Hallo Leute!


    Erst mal zum Thema Kettenkupplung:
    Hier der Link, von dem ich vorhabe, die Kupplung zu kaufen: http://www.ketten-fuchs.de/index.php/Kettenkupplung/31/0/


    Ích zitiere mal einen Ausschnitt der Beschreibung solcher Kettenkupplungen.




    Zitat

    besondere Anforderungen können gehärtete Kettenräder eingesetzt werden. Durch ihre Bauart ist die Kupplung bei niedriger Drehzahl ebenso wirtschaftlich und leistungsfähig wie bei extrem hoher Drehzahl. Trotz der verhältnismäßig kleinen Baumaße können große Drehmomente übelragen werden.


    Dass Kettenkupplungen also ausschließlich für niedere Drehzahlen ausgelegt sind, widerspricht sich mit der Aussage des Herstellers. Außerdem ist 1500 1/min für mich keine "extrem hohe Drehzahl".



    HXYZ: Warum wundert sich denn der Fachmann? .||.



    Dass ich beim wasserdichten Schweißen meines zweiten Rahmens mit dem Elektrodenschweißgerät an die Grenzen stoßen werde, ist mir klar.


    Viel mehr interessiert mich zunächst, welchen Stahl ich verwenden kann, der nicht rostet, aber kein Edelstahl ist. Ich hatte ja neulich mal so einen Anflug, mir den Rahmen aus Edelstahl fertigen zu lassen, jedoch hat mich dann der Meterpreis eines 100x100x3mm Vierkantrohrs ein wenig verblüfft.


    Somit habe ich dann bei einem unserer Metallhändler gefragt, ob es eine Alternative gibt. Er sprach dann von nachträglichem Verzinken. Auch lackierte Stähle gab er an.


    Habt ihr i.welche Tipps?


    BHKWPOWER: Warum wird dir denn "Angst und Bange"? Danke vielmals für dein Angebot, aber erst muss ich eben wissen, wie ich es machen soll. Die Rohr-in-Rohr-Lösung schwebt mir vor, als Alternative könnte ich natürlich einen fertigen AWT von Dagego usw. kaufen.


    @ralf.zinta: Darüber habe ich mir auch schon gedanken gemacht, eine Lösung die mir von einem Bekannten vorgeschlagen wurde ist angeblich bei einem Mehr-Rohr-AWT die effektivste: Er reinigt seinen AWT mit "Abfluss-frei" (NaOH).


    Gruß

    Hallo :)


    Danke erstmal für die erstaunlicherweise positive Resonanz :) Ich finde nämlich meine Arbeit nicht besonders toll, wenn das ein Berufsschweißer sehen würde....der würde sich glaube ich vor lachen nicht mehr einkriegen....



    Also ein Rad hält 140 kg aus, das heißt, ich habe 560 kg und damit komme ich seeehr gut hin, wenn der Motor knapp 90 kg, der andere Rahmen etwa 30 kg und der Generator auch nochmal etwa 20 kg wiegt ;)


    Die Räder sind deshalb so "nah" aneinander, da sie genau mittig stehen, damit sich die Last optimal verteilt. sollte alles zu sehr schwanken, dann werde ich vorne und hinten auch noch ein Rad dranmachen. und ja, es waren meine ersten Schweißnähte mit dem Elektrodenschweißgerät, habe allerdings vorher auch noch nix anderes (Schweißgerät) geschweißt.


    Achso, wie es weitergeht:


    Als nächstes kommt der quadratische Rahmen oben drauf mit 4 Gummipuffern (Silentblöcken), durch den die Abgase und das Kühlwasser geleitet werden. Der muss aber noch gebaut werden :pfeifen: Der Motor findet gewichtsmäßig ziemlich genau auf der Höhe auf zwei von den Beinen des Hauptrahmens Platz.


    Jetzt muss ich wiegesagt noch: Rohre biegen, Rohre in den Rahmen legen, Reduzierer herstellen, der aus den 4 Einzelrohren (durhc die das Abgas strömt) ein Einziges mache, eine Kettenkupplung für E-Motor und Dieselmotor kaufen, eine Andockmöglichkeit für die Schwungscheibe am Dieselmotor drehen und die ganze "Verrohrung" vornehmen.


    Dann natürlich noch den Drehstromanschluss verlegen, der morgen bei meiner Oma angeschlossen wird. ;)


    alikante: Coole Seifenkiste :) Da findet doch bestimmt als Hilfsmotor ein China-Lianfa-Diesel Platz :D



    Gruß

    Hey leute!



    also ich bin zur zeit am überlegen, ob es denn noch eine Alternative zum Edelstahl gibt. Weil edelstahl ist schon seeeehr teuer. Kann man den Innenraum des Rohres irgendwie versiegeln=? Dann könnte ich nämlich einen "normalen" Stahlrahmen verwenden.



    Gruß

    Also die Idee kam heute morgen, als ich mir nochmal durchdacht habe, dass es wohl nix bringt, ein BHKW zu bauen, das zwar selten laufen soll, es aber WENN es dann mal läuft, verrostet ist oder ähnliches. Dann hab ich mir das Material rausgesucht, was weder rostet noch auf die Abgase (deren Bestandteile) empfindlich reagiert...Und schon war ich beim Edelstahl ;-)


    Freilich will ich ein MÖGLICHST preisgünstiges Projekt bauen, aber was nützts denn wenns dann nix taugt?!


    Wegen dem schweißen: Ich habe heut in einem Eisenwarenhandel nachgefragt, die sagten, dass man mit entsprechenden Elektroden auch mit Elektroschweißgerät (Elektrodenschweißgerät) schweißen könnte.


    Wenn ihr euch den Rahmen von "günni13" anschaut, besteht dieser ja aus 2 Rahmen. Einer als Grundrahmen und einer als AWT. und den Grundrahmen werde ich natürlich nicht aus Edelstahl machen sondern aus normalem Stahl, denn der muss ja nicht so hochwertig sein.


    Am Wochenende gehe ich dann sofern mein Bekannter Zeit hat zu ihm und versuche mal so ein Edelstahlrohr mit SEINER Biegevorrichtung zu biegen :)
    Er meinte, dass es kein Problem sein wird.


    Ich werde auch noch Bollerwagen-Reifen anstelle von Füßen verbauen, damit diese außerdem die Schwingungen dämpfen und einen möglichen Transport erleichtern.


    Liebe Grüße!

    Also liebe Leute!


    Ich habe mich jetzt mit paar Mechanikern und Installateuren kurzgeschlossen....
    Fazit: Ich baue den AWT im Rahmen aus Edelstahlrohren und den Rahmen UM die rohre ebenfalls aus Edelstahl. Dann geh ich auf Nummer-sicher, dass es weder rostet noch probleme mit dem Abgas gibt.


    Gruß!