Beiträge von bernhardy

    Gerade die Trägheit der Großkraftwerke ist für die Netzstabilität immens wichtig - aber solche Dinge werden in der Debatte immer gerne „vergessen“ bzw. sind diese Dinge Laien gänzlich unbekannt...

    Das war stets ein beliebtes Argument gegen Sonnen- und Windstrom von Seiten der Großkraftwerksbetreiber und hat sich bis heute bei manchen "Spezialisten" gehalten. Doch Achtung, wir sind da heute Gott sei Dank weiter:

    https://www.siemens.com/press/…ment/pr2017080409emde.htm

    Die "autonome Zelle" aus dem obigen Filmbeitrag ist also mittlerweile erprobt.

    Wenn man selbst messen möchte, muss man nach dem aktuellen KWKG Messstellenbetreiber werden. Alternativ dazu kann man natürlich auch einen freien Messstellenbetreiber beauftragen.

    DAnke Lui!
    das heißt, dass Du es auch so siehst, dass die Bestandsanlage(n) vor 2016 entsprechend bzgl. Zählerplatz und Messtellenbetreiber ertüchtigt werden muß!? Kann man was dagegen tun, oder lohnt es eh nicht, wegen Smartmeter Rollout...?


    Alikantes angesprochener Bestandsschutz nach Empfehlung 2012/7 d. EEG-Clearingstelle 2012_7_Empfehlung EEG-CLearingstelle.pdf(betrifft fossil KWK...?) gilt nur bis zu evtl. weiteren Neuregelungen ("Diese Empfehlung gilt vorbehaltlich abweichender Festlegungen der Bundesnetzagentur(BNetzA) oder gesetzlicher Neuregelungen") - hinfällig.


    Ein Mitarbeiter von Stromnetz HH meinte am Telefon, sie setzen nur das Gesetz um und ließ durchblicken, sie haben eigentlich selbst keine Freude damit, Mords Lawine... .


    Kennt jemand die Hintergründe, weshalb das so rein kam, dass es auch für Bestandsanlagen gilt...?


    Ich bin beeindruckt, was die Kernmannschaft dieses Forums so leistet - DANKE!

    Guten Abend,
    kann das angehen, dass laut neuem KWKG (§14 Abs. 1 i.V.m. §35 Abs. 9) der Betrieb des privaten Erzeugungszähler (im BHKW-Schaltschrank) auf den VNB bzw. einen Messtellenbetreiber übergehen muß? Stehen tut es ja im Gesetz... . Aber bei einer Bestandsanlage (Inbetriebnahme 2009) ?? Stromnetz HH hat da nen Betreiber einer 34 kW-Anlage entsprechend angeschrieben. SNHH verlangt für den Fall dass Sie es übernehmen einen entsprechenden Zählerplatz nach TAB, d.h. komplett neuer Zählerplatz und Zähler... .
    Kann das angehen...?


    Danke für Eure Antwort(en).
    Gute Nacht.

    Folgende Nachricht vom SfV, gepostet mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung:


    Rheinische Braunkohle:


    Ende September hat die Landesregierung von NRW ihren Entwurf einer „Leitentscheidung Braunkohle“ vorgelegt und sucht dazu die Zustimmung der Bevölkerung. Der Kernsatz der Landesregierung lautet:


    „Die Leitentscheidungen von 1987 und 1991 haben die Braunkohle als sicheren, heimisch verfügbaren und preiswerten Rohstoff bewertet. Diese Bewertung gilt weiterhin.“


    Die Eigenschaft „Klimaschonend“ sucht man vergebens. Somit ist alles weitere kosmetische Verzierung zur Beruhigung der Bevölkerung. Doch wir lassen uns nicht mehr beruhigen. Braunkohle muss in der Erde bleiben, wollen wir uns nicht an der Erde und ihren Bewohnern schuldig machen.


    Auf einer Internet-Plattform, welche die Landesregierung angelegt hat, kann die „Leitentscheidung“ kommentiert werden:
    https://www.leitentscheidung-b….nrw/perspektiven/de/home


    Dieser Diskussionsprozess läuft nur noch bis zum 8.12.2015.


    Schaut man sich auf jener Plattform die Kommentare an, die bisher abgegeben wurden, so stellt man fest, dass ganz überwiegend Kohlebefürworter an diesem Prozess teilgenommen haben. Diese Gruppe, die auf aggressiven Facebook-Seiten und mit dem Namen „Unser Revier – Unsere Zukunft“ bestens vernetzt ist, hat das Diskussionsportal mit Aufforderungen, auch noch den letzten Krümel Braunkohle aus der rheinischen Erde zu holen, geflutet. Hannelore Kraft wird diese Kommentare gerne lesen, denn sie fühlt sich dann demokratisch mehrheitlich legitimiert.
    Auch wenn es uns bis zum Überdruss ermüdet, diese Seiten zu lesen, so wäre es doch wünschenswert, dass in den verbleibenden Tagen noch möglichst viele Umweltfreunde und Klimaschützer das Portal der Landesregierung besuchen und dort in einer eigenen Stellungnahme erläutern, warum die Braunkohle unter der Erde bleiben muss. An Argumenten fehlt es uns nicht: Feinstaub- und Quecksilberbelastung, Enteignung, Klimawandel, Extremwetterereignisse, Windhose knickt 14 Höchstspannungsmasten am 07.Juli 2015 bei Eisleben, Überschwemmungen, Extremer Regenmangel in Syrien, Klimaflüchtlinge, Austrocknung ganzer Regionen - sogar Kalifornien, Hitze-Sommer 2003 hat 70.000 Europäer getötet, Meeresspiegelanstieg usw.


    Es ist gut, wenn wir unsere Argumente unter Umweltfreunden verbreiten. Aber wichtiger noch ist es, wenn wir sie auf den Seiten der NRW-Landesregierung platzieren. Dort besteht noch Aufklärungsbedarf.


    Die Braunkohlefreunde dürfen nicht schon wieder das letzte Wort behalten. Wir würden uns freuen, wenn Sie in diesem Sinne noch Stellung beziehen könnten. Und bitte bleiben Sie dabei strikt sachlich, auch wenn es schwer fällt. Ausdrücke wie "NRWE" oder "Hannelore Kohlekraft" würden möglicherweise zur Zurückweisung führen.


    Über eine Kopie an den Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) würden wir uns freuen. Einige davon können wir vielleicht (natürlich unter der Nennung der Quelle) auch bei uns veröffentlichen?

    Beim "Bund der Energieverbraucher e.V." kann man auch seine Heizkostenabrechnung prüfen lassen, als Mitglied sogar kostenfrei, wenn ich es recht erinnere. Von denen würd ich denken, das sie auch mit den BHKWs in der Abrechnung firm sind. Der Verein ist unterstützenswert, Mitgliedschaft nicht teuer und Du kriegst 4 mal im Jahr die "Energiedepesche". Den WEin würd ich trotzdem einschenken, wenn er nicht zu schnell sauer wird... . :pinch:

    Welche FriWa empfehlt Ihr? Das ist eine Art Wohnhaus... also ich würde sagen da sollen auch mal so 5-6 Duschen parallel funktionieren. Die Standardgröße mit 40 Liter Zapfleistung dürfte da stark überfordert sein.


    Bei welcher Temperatur leistet die Friwa 40l/min? Sparbrausen brauchen 6-9l/min (gewünscht?), und werden bei 40°C betrieben -> kann sehr gut reichen.


    Was die Zirkulation angeht sollte die pumpe intern gut "wumms" haben, oder extern.


    schließe mich da tendenziell Oscar an, bzw. habe das Diagram der Z20 nicht im Kopf und kenn die Anlage nicht (habt Ihr diesen Thread woanders angefangen..?). Ich mache bei solcher Anlagengröße wenn nicht ganz klar ist welche Friwa-Dimension im Vorfelde eine Messung des Spitzenvolumenstrom TWW und der Zirkulast. Auf Kundenwunsch öfter den Mercedes von Solvis verbaut, da rechnet sich dann so eine Messung leicht. Danach weist Du besser was in der Zirkulation los ist und welche Pumpe. In unserem 18-Parteien-Passivhaus führt die Zirkulast dazu, dass der Rücklauf der Friwa meist bei 45-50° ist. System Nowatec, nicht von mir eingebaut (Kritik am Einbau und System..).
    Von Lupi-Solar gibts Friwas der anderen Bauart (Edelstahlwellrohr eng gewickelt und in dickes Rohr als WT geschoben). Wurden hier mal im Forum angesprochen. Konnt ich mir gut vorstellen, auch mal angeboten-mehr nicht. Denke ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.