Beiträge von at450hz

    Danke für eure Antworten.

    Wie gesagt habe ich keine einzige echte Wasser/Wasser Wärmepumpe gefunden ausser die von Heliotherm.

    Mit echt meine ich, dass Wasser direkt ohne Sole Zwischenkreis direkt in der WP verwendet werden kann.

    1. wollte ich wissen ob es eine weitere GrundwasserWP gibt die keinen zweiten Kreislauf (und damit Zusatzpumpe, extra Kühlkreis und extra Wäremetauscher) hat.

    2. Wäre interessant ob die Heliotherm mit Rohrbündelwärmetauscher Direktverdampfer wirklich effizienter ist als eine Sole WP mit extra Kreislauf

    1. Wenn es um eine Sole WP handelt, dann wird es eine weitere Kreis geben.

    2. Ja, aus meiner Sicht wird es tatsächlich effizienzienter mit eine Direkt Verdampfung während der Wärmeaustausch direkt mit der Grundwasser. Dann spart man an eine weitere Kreislauf und damit hat der WP eine kleinere Temperatur-Unterschied zu bewältigen.


    Rohr Bündel sind "weniger effizient" ist falsch formuliert. Die Gesamte Wärmebilanz bleibt ja gleich, egal welche WT man nimmt. Bei Platten WT hat man hohe Druckverlust aber hohe Leistung für das Material und Geld. Mit Rohrbundel ist das andersrum.


    Bei Grundwasser macht ja Sinn regelmäßig die WT zu reinigen. Daher habe ich Rohr Bündel mit glatte röhren vorgeschlagen. Ob Kupferrohr oder Edelstahl rohr sein soll, muss man der Hersteller fragen. Auf den ersten Blick würde ich sagen Kuoferrohr.


    Also ist eine pseudo GrundwasserWP (die eigentlich für Sole gebaut wurde) genau so effizient wie eine mit Rohrbündelwärmetauscher und direkt Verdampfung?


    Nachtrag:

    Bei Sole WP erwartet man faktisch Null Wartung (geschlossenes System) bei Wasser ist das anders, hier ist eine leichte Reinigung von Vorteil.

    Rohrtauscher sind Wartungsarm, leicht zu Reinigen und ineffizienter.

    Plattenwärmetauscher sind effizienter aber anfälliger und damit werden die bald ausgewechselt werden müssen.

    Nein, der Heliotherm wird in diesem Fall der effizienzientere Lösung. Begründung, siehe oben.


    Der Sole Kreis sowie der Kältemittel Kreis bleibt wartungsfrei. Aber mit Sole oder ohne, hast du immer eine Wärmetauscher die Wärme mit Grundwasser austauscht. Diese muss gewartet werden, egal welche Variante man nimmt.


    Ich muss aber auch sagen, welche Lösung passt am besten hängt auch von der Entfernung der Grundwasserquelle an. Kältemittel Leitungen, füllmittel und eine Direktverdampfer sind in der beschaffung teuer. Ob sich das lohnt wenn der Grundwasser Quelle weiter weg ist, weiß ich nicht.

    Direkt expansion heißt dass verdampfung der Kältemittel direkt in der Wärmetauscher stattfindet. Bei Grundwasser stelle ich mir eine rohrbundel Wärmetauscher mit glatte Rohren (anstatt mit fins), Wasser auf den Außenseite vor.


    In Kältetechnik Bereich, gerade als Direkt Verdampfer Bereich sind Rohrbundel sehr beliebt. Ich kann allerdings nicht ausschließen dass es einer bessere Lösung mit Platten WT geben kann.

    Kältemittel-Betriebsfüllung (R410A), absolut nicht empfehlenswert --> darf ab 2025 nichtmal mehr nachgefüllt werden


    stimmt nicht. Die Verordnung gilt nur für neue Anlagen. Aus dein Link: R 410A kann als Kältemittel zumindest bis zum Jahr 2025 ohne Einschränkung verwendet werden, wird aber aufgrund der zunehmenden Mengenbeschränkungen in den nächsten Jahren weniger leicht erhältlich sein und voraussichtlich deutlich teurer werden.

    Ich weiß es nicht. Mag sein das basiert auf die Gaspreise für 2022, rechnet sich eine Umstellung auf WP als einzelmaßnahme. Aber ich denke die Situation mit Gas/Öl wird sich mit der Zeit normalisieren.


    Was wird auf jeden Fall rechnen wurde ist wenn man PV Anlage, Fußbodenheizung und Fassadendämmung (sofern nicht vorhanden) kurzfristig noch dazu realisiert. Wenn das Kapital dafür fehlen würde, sollte meine Meinung nach WP eine niedrige Priorität als alle diese Maßnahmen bekommen.

    Ohne die Gebäudedaten zu wissen ist es schwierig zu sagen. Fußbodenheizung und gute wärmeisolierung sind traditionelle Voraussetzungen für Wärmepumpe. Aber mit Gas Explosion hat sich die Dinge geändert.


    Wärmepumpe läuft am wirtschaftlichsten in die Übergangszeiten. Aber da ist auch Solarthermie sinnvoll was du bereits hast. Schlau mal deine Gasverbrauch von Sep, Okt, Nov, März, April, Mai an und dann entscheiden ob es Sinn macht.

    maboe es ist theoretisch möglich sowas zu machen. Aber Wirtschaftlich wird es nur in großen Stil. Du hast eine höhe Stromkosten, da kann eine PV Anlage (ohne Speicher oder sonst was) sehr gut passen. Da bekommst du dein Geld innerhalb 10J zurück. Ich weiß nicht wie viel Fläche du auf deinem Dach für eine PV Anlage hast. Wenn es deutlich über 10 kWp geht, kannst du natürlich das System mit ein Wärmepumpe ergänzen.

    Dass man an ein paar extrem kalten Tagen vielleicht draufzahlt würde dadurch aufgewogen, dass man kein zweites Gerät anschaffen muss und später dafür auch keine Wartungskosten hat.

    Genau das ist der Knackpunt. Wir sprechen hier von ein Haus mit 37.000 kWh Wärmebedarf. Für ein Ottonormale Haus mit 12.000 kWh Bedarf wurde die Mehrkosten in extrem kalten tage nicht besonders auffallen. In diesem Fall wird der Mehrkosten 3 mal so hoch sein. Aus Bauchgefühl her habe ich gesagt dass eine Bivalent System könnte sinnvoller sein. Auch zu Berücksichtigen meine Meinung nach ist die große der Wärmepumpe, was in einer bivalent System deutlich kleiner sein wird. So eine Ästhetische Grunde sind, denke ich, für meistens Haushalte wichtig.


    Aber es ist so meine Bauchgefühl, ich kann den Argument nicht mit Zahlen darlegen.

    So pessimistisch sehe ich das nicht. Als Physiker habe ich bisher meine Projekte alle ohne Schäden abschließen können. Und viele meiner Freunde - keine Naturwissenschaftler - können das auch.


    Und abfackelnde Speicher sind auch eine Frage der Zellchemie. Waren in jüngster Zeit nicht kommerzielle Produkte von Senec und LG betroffen???

    In diesem Fall ist das umso wichtiger sicher zu stellen dass in Falle einen Brands den Versicherungsschutz besteht.


    Wo genau steht das? Mein Schornsteinfeger hat bisher immer verlauten lassen, dass alle Anlagen, die die geforderten Werte einhalten, bestehen bleiben dürfen.


    ich habe die GEG Gesetz gelesen. Es ist tatsächlich so dass nicht alle Heizungen die 30J alt sind, sind von Austauschpflicht betroffen. In diesem Fall handelt es sich wahrscheinlich um eine Niedertemperaturkessel und somit ist die Kessel nicht austauschpflichtig. Ich wurde es mit dem Schornsteinfeger klären. Falls es so ist, ist es vielleicht klug den Heizungskessel erstmal zu behalten, besonders dann wenn eine Energetische-Sanierung bevorsteht. Danach braucht der Thread-Starter unter umständen keine Gasheizung mehr.

    Wie viel sparst du mit dem Eigenbau? Wie viel hast du zu verlieren wenn ein unangemeldete Speicher das Haus abfackelt?


    Mann muss recht viel Ahnung haben was man tut, die Verantwortung zu tragen, wenn man für den Eigenbau Speicher entscheidet.

    Also Fensterscheibentausch ist Sinnvoll aber es muss geprüft werden welche Dämmung die Fassade hat. Die moderne 3 scheibenfester hat ggf. zu gute Dämmung. Dann hast du ggf. Feuchtigkeitsproblemen. Also, energieberater soll vorher eingeschaltet werden. Es ist für die Förderungen sowieso notwendig.


    Monovalent WP wurde ich für einen Haus mit 140 kWh/m2a vor der energetische Sanierung nicht empfehlen. Bivalent ist flexibler, vor allem wegen der Förderung gibt es sowieso kaum ein Kostenunterscheid.

    Gas-Wärmepumpe kostet mit Förderung kaum mehr als eine neue Gas Heizung samt Schornsteinsanierung. Du muss sowieso bis spätestens 2025 deine Heizung erneuern. Darüberhinaus mit FBH und PV Anlage stellt sich perfekte Voraussetzungen für Wärmepumpe. Also ich würde in deiner Stelle für eine bivalent Hybrid Heizung z. B. Viessmann Vitocaldens 222-F entscheiden.


    Gleichzeitig wurde ich in deiner Stelle eine Energieberater für die Energetische Sanierung ängagieren.

    Der Solvis Max 800 Liter Pufferspeicher mit Gasbrennwert fehlt bei den Investitionskosten, oder soll der über das andere Programm gefördert werden. Dann würde man aber nach meinem Kenntnisstand keine 45% Förderung mehr auf die anderen Wärmeerzeuger bekommen?

    Ich meine als Hybrid system, kann man es tatsächlich es förderfähig geltend machen. Bekommt man etwas weniger Förderprozent auf dem Gesamtkosten.