Beiträge von BraendleA

    Gute Bekannte von uns haben sich auch dafür entschieden und sind damit zufrieden da Sie auch in einer bewaldeten Gegend wohnen und schon immer irgend wie mit einer Holzheizung zu tun hatten .

    Gruß

    Hi, weißt du zufällig, was für eine Hauptheizung bei deinen Bekannten läuft?

    Das bringt dir auf jeden Fall in den ganz kalten Tagen eine spürbare Entlastung der Stromrechnung.

    Es ist nur die Frage wie aufwändig eine Wassertasche zu realisieren ist ?

    Der Kaminschacht nach unten sollte genug Platz bieten und an der Kellerdecke stören ein paar zusätzliche Rohre nicht. Angebot machen lassen schadet nicht, da der Kamin ja eh bald raus muss. Gibt es für sowas Förderung?

    Wobei nichts gegen einen Holzofen spricht, wenn ein Kamin vorhanden ist.

    Holzofen ist vorhanden. Den muss ich wohl bald auch austauschen. Bringt mir das was, wenn ich zu der WP Wassertaschen in den Kamin einbaue?

    Dann sollte die WP an den kalten Tagen doch entlastet werden. Mein Holzlager ist gut gefüllt.

    Hi, da mein Haus nur über Treppen erreichbar ist, kommt leider nur eine Luft Wärme Pumpe in Frage. Ich werde mir (siehe auch anderer Thread) jetzt Angebote für BZ und WP plus PV geben lassen und dann rechne ich mal die nächsten 10 Jahre durch. Wenn aufgrund des Dachs (Ost-West-Ausrichtung) eh zu wenig PV ankommt, wird es wohl die BZ.

    Das waren bisher auch meine Gedanken. Mir ist schon klar, dass ich ordentlich Strom rausblase, wenn die Wände nicht perfekt isoliert sind und es draußen mal kalt wird. Aber der Trend geht leider (für die Umwelt) und zum Glück (für die jährliche Heizleistung) nach oben.

    Um mal zurück zum Thema WP zu kommen:

    Wenn im Prospekt steht, geeignet bis 100W/qm bis 180qm entspricht das 18KW Leistung, dann hilft mir das nur für die Spitzenbelastung.

    Inwiefern hilft mir das für eine Wirtschaftlichkeitsrechnung? Bitte entschuldigt die dummen Fragen, ich beschäftige erst seit kurzem mit der Thematik. Bei meinem Öler steht dran 17-20 KW.

    Dann wäre es auf jeden Fall ratsam die genannten Räume energetisch zu sanieren.

    Aber ob es dann gefühlt genauso warm wird wie jetzt, und wieviel kw deine WP braucht ist nicht mehr so

    einfach abzuschätzen.

    Was optimal wäre, ist mir schon klar. :-) ich muss aber mit den Umständen leben, die ich aktuell habe.

    Den Öler will ich so schnell los werden wie möglich. Die Tanks sind noch zu einem Drittel voll und warum jetzt nochmal für 3 TEUR Öl kaufen, wenn ich das Geld gleich in eine neue HZ stecken kann. Prinzipiell bekomme ich ja mit der WP (z.B. DAIKIN Altherma 3 H HT) alles warm. Die Frage ist nur wie wirtschaftlich ist das? :/

    Und um zur Ursprungsfrage zurückzukehren: Was lohnt sich mehr? WP (mit 50 % Rabatt durch Förderung) plus PV (KFW Kredit) plus neue Fenster (KFW Kredit) oder BZ (inkl. Förderung immer noch >20 TEUR) und dann Stück für Stück die nächsten Jahre isolieren.

    Die Heizkörper sind leider alle erst in den letzten 5 Jahren getauscht worden und außer neue Fenster und Kellerisolation würde ich erstmal ungern was machen.

    Pufferthema: ich würde quasi der WP in der Heizperiode sagen, von 10-15 Uhr Vorlauf 38° (fiktiver Wert) und von 15-10 Uhr nur 35° Vorlauf.

    Demzufolge hast du während 10-15 Uhr einen besseren COP und die Heizlast sinkt dann während der Nachtphase etwas, das meine ich

    mit Wärmespeicher, quasi in den Estrich.

    Ich habe ja leider auch Heizkörper die wohl etwas höhere Temperaturen brauchen werden, insbesondere die Einliegerwohnung im EG und das DG werden komplett ohne FBH beheizt.

    Was ich immer bei "Altbauten" (entschuldige das Wort :saint:) empfehle, die paar Tausend Euro die du dann vorerst sparen würdest,

    (weil du keine Gastherme o.ä. anschaffst) in ein Isolier Projekt stecken das am meisten Sinn macht.

    Meistens sind das Dach/Dachfenster, normale Fenster, Kellerdecken. Fassade ist ja schonmal gemacht worden, die würde ich erstmal so lassen.

    Da kann man normalerweise (vielleicht auch in Eigenleistung) für wenig Geld viel erreichen.

    Da gibts nichts zu entschuldigen. Ich bin das gleiche Baujahr wie das Haus und fühle mich jeden Tag alt :)

    Wenn sich die BZ nicht rechnet, setze ich das Geld auf jeden Fall in andere Projekten an. Fenster sind ja auch schon 40 Jahre alt und nicht so verglast wie es sinnvoll wäre und die Kellerdecke zu isolieren trau ich mir mit der ein oder anderen helfenden Hand aus Freundeskreis und Verwandtschaft zu. Mein Nachbar ist Energieberater, den beziehe ich auf jeden Fall ein. Von BZ hatte er allerdings noch nie gehört. :/

    Lauter gute Ideen hier - vielen lieben Dank!

    Ich werde mir wohl auch auf jeden Fall ein Angebot von einer WP+PV geben lassen. Ohne jetzt schon was in der Hand zu haben, bin ich aktuell skeptisch, ob ich die Einsparung durch das Abschalten der WP im Winter und den Betrieb der Gastherme die Mehrkosten für Gastherme inkl. Wartung plus Schornsteinfeger wieder reinhole.

    Zitat

    Am meisten Sinn würde es machen die WP nachmittags dann Vollgas laufen zu lassen, sogar mit einer Temperaturerhöhung um die Wärme

    in den Estrich zu bringen (wenn Fußbodenheizung vorhanden)

    Dann wäre der Estrich quasi der Speicher und das nahezu verlustfrei.

    FBH ist ja vorhanden, wenn auch nur für eine überschaubare Fläche (Wohnzimmer, Küche, Flur, Bad)

    Hallo, ich stehe vor einer ähnlichen Frage: Haus ist minimal isoliert (4 cm) und der Ölkessel nähert sich dem Ende seiner Laufzeit. Was mir Angst macht, ist der komplette Verlust der Wohnqualität. Dämmung mit Lüftungssystem halte ich für top und Pflicht für jeden Neubai, aber was tun, wenn das Haus schon seit 40 Jahren steht und man kein Lüftungssystem einbauen kann/will?

    Angenommen Bezugsstrom für die WP kostet günstige 24 ct/KWh und Erdgas 6 ct/kWh, dann braucht man schon einen COP von (24/6=) 4 oder besser, damit die Wärmepumpe zu Grenzkosten wirtschaftlich betrieben werden kann. Bei der o.g. WP ist das beispielsweise der Fall, wenn die Temperaturdifferenz (VLT-AT=) 42 K oder weniger beträgt.

    Ich muss zugeben, dass ich nicht groß recherchiert hatte, sondern nur bei einer ungenauen Google Suche darauf gestoßen bin, dass es Kompaktgeräte gibt, die beides in einem haben. Meine Frage zielte eher in die Richtung, was sinnvoller ist: WP und Gastherme getrennt oder alles in einem.

    Was bivalent-alternative Betriebsweise bedeutet habe ich nun verstanden, da werde ich bei den Angeboten darauf achten. Danke!

    Prinzipiell könnte ich das heute schon so handhaben (hab das glaube ich sogar im ersten Sommer sogar gemacht), aber wie gesagt, die WP aus dem 80er steht im kältesten Raum des Hauses und mir wird wohl nie klar werden, was die Idee dahinter war/ist.

    Hey Sailor,

    Hammer!

    Kleiner Hinweis: Man kann für sowas dem verdienten Autor auch einen :thumbup:rechts unten im Beitrag anklicken.:hutab:

    Habe ich schon mehrfach versucht: "Du besitzt leider nicht die notwendigen Zugriffsrechte, um diese Aktion auszuführen." Ich bin wohl noch zu neu.. :/


    Mensch, jetzt sind meine Antworten noch deaktiviert und ich kann sie trotzdem nicht mehr anpassen..


    Ich hab gerade entdeckt, dass es Option 2) auch als Fertigprodukt gibt: ecoGAS Hybrid X 7.

    Was haltet ihr davon?

    So, alles nochmal durchgelesen. Ich habe auch deine Excel in einem anderen Beitrag gefunden und werde sie befüllen, sobald ich Angebote habe. Aktuell tendiere ich eindeutig zu 1) oder 2). Gegen 3) spricht die große ST und gegen 4) Pellets zum einen die Zulieferung und die nicht vorhandene Flexibiliät was die zukünftige Isolierung angeht. Zu ein paar Dingen hätte ich noch Detailfragen:

    • Wie packen die 1) und 2) die unterschiedliche Vorlauftemperatur von Radiatioren und FBH?
    • BSZ plus PV wird mir wohl zu teuer und die Autos 2 Autos werden oft auch tagsüber an der Steckdose hängen können, meine Frau ist Lehrerin und ich arbeite viel von zuhause. Das spricht eher für die 2)

    Wahrscheinlich macht die zusätzliche Förderung von 10% durch den Austausch der Ölheizung Modell 2 ) wirtschaftlicher als BZ und ich verschiebe das Thema BZ noch einmal um 20 Jahre. Aber glauben heißt nicht wissen und ich hole mir jetzt erstmal die Angebote ein und dann sehen wir weiter. Mein Greta-Ich könnte mit beiden Lösungen leben.