Beiträge von BraendleA

    Bitte sagt es mir nach, wenn es schon in einem anderen Beitrag gepostet wurde, auf die Schnelle habe ich nichts entdeckt:


    Zitat

    [...] Bund und Länder doch noch darauf verständigt, dass Einkünfte aus dem Betrieb von Anlagen mit einer Maximalleistung von zehn Kilowatt peak (kWp) von der Einkommensteuer nicht mehr erfasst werden.

    Quelle: Stimme.de


    Hier noch der Link zum entsprechenden Schreiben des Bundesfinanzministeriums. :

    Zitat
    Bei den aufgeführten Photovoltaikanlagen und vergleichbaren BHKW i. S. v. Rn. 1 und 2 ist auf schriftlichen Antrag der steuerpflichtigen Person aus Vereinfachungsgründen ohne weitere Prüfung in allen offenen Veranlagungszeiträumen zu unterstellen, dass diese nicht mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden. Bei ihnen liegt grundsätzlich eine steuerlich unbeachtliche Liebhaberei vor. Der Antrag wirkt auch für die Folgejahre

    Wie seht ihr das Thema?

    Kurzer Input von meiner Seite, da ich gerade über den Artikel gestolpert bin und in diesem Thread auch schon darüber diskutiert wurde:

    CO2- und Erdgaspreise: Studie: Strompreis steigt bis 2030 um 50 Prozent - Handelsblatt

    Zitat

    Steigende CO2- und Erdgaspreise sorgen in den kommenden Jahren für einen massiven Anstieg der Stromgroßhandelspreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognos-Studie. Die Wirtschaft ist alarmiert.

    Und du glaubst wirklich, dass die Kiste 5 Jahre länger hält wie der Wartungsvertrag?

    Ich verstehe die Frage nicht. War das rhetorisch?

    Wenn ich glauben würde, dass es mich finanziell ruiniert, würde ich es nicht machen. Besteht das Risiko, dass ich in gut 10 Jahren wieder in die Heizung investieren muss? Na klar.

    Aber keiner weiß was neue Stacks in 10 Jahren kosten und wie sich der Strompreis in den nächsten 10 Jahren entwickelt. 2011 wurden 66.000 Wärmepumpen eingebaut und 2020 waren es schon pro Jahr 140.000. Das sind ganz schön viele und werden immer mehr Verbraucher, die alle gleichzeitig, nämlich wenn es draußen kalt und bewölkt ist, an den Kraftwerken ziehen. Da helfen auch die PV Anlagen nur bedingt.


    Die Tabelle habe ich auch. Ich hatte mir allerdings nie ein Angebot für den Umstieg Öl auf reine Gastherme machen lassen und bin etwas überrascht über die üppigen Kosten, die du hier angesetzt hast. Aber wenn es so sein sollte, stehe ich ja noch besser da ;)

    Wenn sich die Kiste nicht innerghalb des Wartungsvertrags bezahlt macht, wäre mir das zu teuer. Oder glaubst du wirklich, dass die Kiste nach den 10 Jahren weitere 5 Jahre ohne Reparaturen läuft?

    Ja, sehe ich auch so, bei mir sollte sich das nach ca. 8 Jahren rechnen (theoretisch).

    Bin mal gespannt, ist für mich auch ein kleines Experiment, habe da einfach keine Expertenkenntnisse. Finde das Forum hier aber extrem hilfreich ...

    Rentabel nach 8 Jahren? Das macht einen bei ca. 25.000 Kosten jährlichen Gewinn von über 3.000 €? Wie hast du den errechnet?

    Mir ist schon klar, dass es "günstigere" Lösungen geben könnte. Öler raus und Gastherme (mit EE Ready) rein und Bio Gas tanken (auch nicht gerade günstig). Aber ich will für mein Gewissen auch ne Heizung haben, die für mich Sinn ergibt. Und da bin ich dann bereit auch ein paar Euro mehr zu zahlen. Muss man sich leisten können und den Aufwand haben wollen. Und ich würde niemals jemanden schlecht reden, der es anders macht und nicht bereit ist, den Betrag aus welchen Gründen auch immer aufzubringen. Ich kann mit 15 Jahren Rentabilität leben und habe einfach das Gefühl, dass es zu meinem Haus am besten passt. :)

    Erstes Angebot für den Vitovalor PT2 (Typ E19T) mit allem drum und dran inkl. Wartung, Förderungsbegleitung und Entsorgung Öltanks: 39.000 € 8| Geht natürlich die Förderung noch weg, aber das ist schon ein Wort.

    So, heute Besuch des HB. Inklusive ist wirklich alles, sogat inkl. einer neuen Mischer-Batterie. Er hat einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen. Hat auf alle meine Fragen eine Antwort gegeben und dabei nicht das Blaue vom Himmel versprochen, sondern aus meiner Sicht eine realistische Perspektive aufgezeigt. Jetzt muss ich halt für mich entscheiden, ob es mir die Investitionen wert ist und ich mit der langen Amortisation leben kann.

    Wenn ich Sailors Excel nutze, erreiche ich die 0 nach über 15 Jahren, je nachdem wie hoch ich die Kosten für die alternative Gas-Heizung ansetzen.


    Was sagt ihr denn zum Preis? Ist das der Baden-Württemberg Aufschlag?

    Macht das Sinn oder bin ich komplett auf dem Holzweg?

    Selbst wenn die Förderung auf diese Weise ausreicht um die eigentlich überflüssige Wärmepumpe quasi geschenkt zu bekommen: Du handelst Dir auf diese Weise ein System von hoher Komplexität ein (vor allem bei der hydraulischen Zusammenschaltung und der Koordination der verschiedenen Regelsysteme), bei dem m.E. nur ein mäßiger Gesamtnutzen herauskommt. Damit musst Du aber dann mindestens 10-20 Jahre leben und dabei auch bedenken, dass - je mehr Komponenten so ein System enthält - desto häufiger rein statistisch auch was kaputt gehen wird. Also nur um zusätzliche Fördermittel zu bekommen würde ich mir sowas nicht antun.

    Nur als Info für andere Mit-Leser.. Für mich wird es ziemlich sicher nicht in Frage kommen.

    Die Idee ist/war tatsächlich, dass ab Oktober bis Ende April die Sunfire-SOFC in Volllast läuft. Mai + September in Halb bzw. Volllast je nach Temperatur. Im Sommer würde die Anlage dann 3 Monate in Stand By gehen und die WP das WW produzieren. Die hohe RL sollte man mit einem Pufferspeicher in den Griff bekommen.

    Es klingt natürlich erst mal spannend, die beiden Fördertöpfe anzuzapfen aber ich hätte nicht mal einen geeigneten HB zu Hand, der mir die Anlage stimmig aufbaut. Dazu halte ich es nur bedingt wirtschaftlich, eine BZ 1/4 der Laufzeit still stehen zu lassen. Selbst rechnerisch macht das ja nur bedingt Sinn (siehe Sailors Beitrag)

    Wie seht ihr denn das Thema Einrohrsysteme und BSZ?

    Hier wurde das Thema ja schon einmal behandelt.. Ab welcher RL wird denn das Thema BSZ kritisch?

    die LWP läuft bei mir nur im Sommer für WW. Mein Haus wurde 1977 gebaut. OK, die Heizkörper habe ich im Laufe der Zeit getauscht sowie Dach und Keller isoliert, an der Heizung habe ich jedoch nichts besonderes gemacht um den Vor-/Rücklauf zu optimieren, einfach nur gemessen.

    Getauscht in was? In weiser Voraussicht größer ausgelegt oder spezielle Heizkörper? Da du schon ne PV Anlage hattest, was gab den Ausschlag für BZ und gegen ne WP? Grüße Andy

    Hallo, da hat sich die Messung auf jeden Fall gelohnt. :)

    Darf ich fragen, wie du es geschafft hast, den Vorlauf soweit runter zu bekommen, dass du den Rücklauf so niedrig bekommen hast? Du hattest geschrieben, dass du die HK getauscht hattest und das Dach und der Keller isoliert sind. Mein Haus ist 1981 und meine Öl Hz braucht leider 3000 Liter. Bei dir läuft ja noch die LWP..

    So, Senertec hat sich gemeldet und selbst seine "Überraschung" über die geplanten 220 Stunden Montage ausgedrückt. Allerdings hat mir nun der Vertreter als er gehört hat, dass ich ein Einrohrheizkreis habe mir prinzipiell von einer BZ abgelaufen, da die VL zu hoch wäre. Auch die hohen RL Temperaturen wurden hier ja schon thematisiert.

    Ich sammle gerade Angebote für Option 2, die Hybrid LWP mit Gastherme und dann gucken wir mal, was es wird.

    Hallo HB,

    gab es denn hierzu noch neue Erkenntnisse? Ich habe gerade auch die erste Absage für BZ erhalten, da ich ein Einrohrsystem habe.

    Was ist es denn bei dir am Ende geworden?

    Muss es nicht. Die Angebote von Anbietern der Panasonic PEMFC sind nur noch nicht eingetroffen. :) Und die Idee BZ mit Gas und WP zu kombinieren, fand ich auf jeden Fall interessant.

    Erstes Angebot für den Vitovalor PT2 (Typ E19T) mit allem drum und dran inkl. Wartung, Förderungsbegleitung und Entsorgung Öltanks: 39.000 € 8| Geht natürlich die Förderung noch weg, aber das ist schon ein Wort.

    Als ich dachte 39 TEUR ist viel Geld, lag mir noch nicht das Angebot für einen Dachs 0.8 (Gerät allein netto knapp 20 TEUR) vor. Mit Einbau landen wir ohne Abzug der Förderung bei über 55 TEUR. Wie soll sich das jemals rentieren?

    Muss es nicht. Die Angebote von Anbietern der Panasonic PEMFC sind nur noch nicht eingetroffen. :) Und die Idee BZ mit Gas und WP zu kombinieren, fand ich auf jeden Fall interessant.

    Erstes Angebot für den Vitovalor PT2 (Typ E19T) mit allem drum und dran inkl. Wartung, Förderungsbegleitung und Entsorgung Öltanks: 39.000 € 8| Geht natürlich die Förderung noch weg, aber das ist schon ein Wort.

    Übrigens, wenn schon Brennstoffzelle, warum muss es eigentlich die BZ von Sunfire sein? Deren entscheidender Vorteil ist doch, dass sie auch mit Flüssiggas betrieben werden kann, aber das ist ja bei Dir gar nicht notwendig. Dafür müsstest Du bei der Sunfire (wenn ich die Broschüre richtig gelesen habe) die Gastherme extra kaufen, das kostet auch noch mal Geld und erhöht die Komplexität, weil zwei verschiedene Regelsysteme unter einen Hut gebracht werden müssen. Bei Vitovalor PT2 oder Dachs 0.8 geht das in einem.

    Muss es nicht. Die Angebote von Anbietern der Panasonic PEMFC sind nur noch nicht eingetroffen. :) Und die Idee BZ mit Gas und WP zu kombinieren, fand ich auf jeden Fall interessant.