Beiträge von HB18

    Hallo,


    jarekin: Nein, ich habe keine Aufzeichnungen über die Messungen gemacht. Gemessen habe ich 14 Tage im Februar als es ziemlich kalt war. Beobachten hat mir genügt. Ein Gespräch mit Viessmann und dann noch mit unserem HB hat ergeben, dass die Kombination BSZ/Einrohrheizung völlig unproblematisch ist.


    BraendleA: Ich hatte bisher keine PV-Anlage, nur eine Wärmepume für WW im Sommer um die Ölheizung abschalten zu können. Eine PV-Anlage wird jetzt erst im Mai, als Stromerzeuger im Sommer, auf's Dach montiert, da die BSZ nur bei der WW-Bereitung im Sommer Strom erzeugt. Wir hoffen, dass diese Kombination ca. 80 bis 90% unseres Stromverbrauchs (5800 Kwh) produziert.

    Was den Tausch von Heizkörpern angeht: wir haben lediglich die in '77 eingebauten Heizkörper, die etwas klobig waren, gegen moderne flache handelsübliche effizientere Heizkörper getauscht.


    Den Einbau einer WP haben wir auch überlegt. Uns wurde aber unisono von den Fachleuten gesagt, dass bei Einrohrheizung WPs schlecht arbeiten und nicht die erforderliche Leistung bringen. Und dann sind wir irgendwann bei der BSZ gelandet, wobei uns viele hier im Forum beraten haben und und die Sicherheit gaben das Richtige zu tun. Trotzdem rechne ich schon damit, dass es Anlaufschwierigkeiten geben wird bis sich das System "eingeschliffen" hat.


    Gruß

    HB

    Hallo BraendlA,

    die LWP läuft bei mir nur im Sommer für WW. Mein Haus wurde 1977 gebaut. OK, die Heizkörper habe ich im Laufe der Zeit getauscht sowie Dach und Keller isoliert, an der Heizung habe ich jedoch nichts besonderes gemacht um den Vor-/Rücklauf zu optimieren, einfach nur gemessen.


    Versuch das mit dem messen auch so, dann weißt du woran du bist.


    Gruß

    HB

    Hallo BraendleA,


    ich habe mir auf Anraten hier im Forum Temperaturfühler gekauft und die an die einzelnen Heizkreise geklebt und die Vor- und Rücklauftemperaturen beobachtet. Ich bin selbst bei sehr kalten Außentemperaturen von um die minus 10 Grad nicht mal in die Nähe der Rücklauftemperatur von 50 Grad gekommen. Die höchste Rücklauftemperatur war 42 Grad, also keine Gefahr, dass die BSZ abschaltet. Und selbst wenn es bei mal so kalt sein sollte, dass sie abschaltet, dann ist es auch kein Beinbruch, die Tage kann man im Jahr, wenn überhaupt, an einer Hand abzählen.


    Nachdem ich diesen Test durchgeführt habe, habe ich meine BSZ-Heizung bestellt, sie wird nächste Woche installiert.


    Gruß

    HB

    Hallo zusammen,


    der Tipp von Dachsfan zur BNA-Unterlage hat für mich Licht ins Dunkel gebracht. Seltsamerweise bin ich bei meinen bisherigen Recherchen nicht darüber gestolpert.


    Habe die Unterlage gelesen und so wie es aussieht habe ich wirklich kein Problem. Die dort genannten Bedingungen für die Bagatellgrenze erfüllte ich in meinem Fall. Trotzdem werde ich die Lage, wie von alikante vorgeschlagen, bei der Anlagenanmeldung kommunizieren.


    Nochmals Dank für eure Unterstützung.


    Gruß

    HB

    Liebe Forengemeinde


    Im Rahmen eines anderen Beitrags von mir wurde mein Problem bereits schonmal am Rande behandelt, jedoch für mich noch unbefriedigend. Deshalb hier mein 2. Versuch im Thema weiterzukommen.

    Folgende Situation:

    Unser Haus (Bj. 1978) hat 250 qm. 170 qm bewohnen wir selbst, ca. 80 qm, nämlich 2 Apartments mit ca. 48 und 32 qm sind vermietet.

    Die jeweilige Miete ist eine Komplettmiete, d.h. incl. Strom, Wasser, Müll, Heizung und was sonst noch so üblicherweise gesondert berechnet wird. Der Mieter zahlt 12 mal die vereinbarte Miete und weiß da kommt nichts mehr am Jahresende. Das hat so in den letzten 30 Jahren wunderbar funktioniert und alle waren happy; ich, weil ich keine Abrechnungen am Jahresende erstellen musste, die Mieter weil sie wussten da kommt nichts mehr nach und sie haben speziell beim Strom von unserem günstigen Strom profitiert (statt teure Single-Tarife bezahlen zu müssen).


    Im April bekommen wir nun eine Vitovalor sowie eine PV-Anlage aufs Dach. Damit einhergehend wird auch ein größerer Stromschrank installiert, weil der bisherige für die diversen Zähler zu klein ist.


    Mein Problem: Wir haben bisher nur einen Zähler für uns sowie einschließlich für die Mieter. Um für die Mieter gesonderte Stromkreise/Stromzähler zu installieren, wäre laut unserem Elektriker eine Grundsanierung mit entsprechender Verkabelung der beiden Mietwohnungen erforderlich, sehr kostenintensiv und unverhältnismäßig hoch, weil es sich beim Mieterstrom um ca. 160 Kwh monatlichem Verbrauch für beide Wohnungen zusammen handelt (geschätzt).


    Jetzt stehe ich vor dem Problem wie ich selbst erzeugten Strom den ich in Zukunft an Mieter abgebe erfasse um dafür ja die EEG-Umlage zu ermitteln.


    Könnt ihr mir hier helfen? Im Voraus schon mal vielen Dank!


    Gruß

    HB

    Hallo kgSm,


    Danke für Deine beruhigenden Worte. Die Technik der BSZ-Heizung begeistert mich schon und ich bin auch experimentierfreudig.


    Was mich veranlasst hat diesen Beitrag zu eröffnen: habe ich denn bei einem Einrohrheizsystem aufgrund der höheren Rücklauftemperaturen überhaupt eine Chance zu experimentieren? Wenn dem so ist, habe ich schon damit gerechnet, dass ich mich durch die Materie "durchbeißen" muss, mache ich ja jetzt im Vorfeld schon und macht mir auch Spaß. Ich will halt nur vermeiden, dass das Einrohrsystem zu einem zu einem Total-Flopp führt.


    Gruß und schönen Sonntag

    HB

    Hallo,


    erst mal vielen Dank für eure Beiträge und Tipps. Ich werde den Tipp von jarekin befolgen und habe mir gerade ein paar Temperatursensoren bestellt und werde die Rücklauftemperatur die nächsten 2 Wochen beobachten und testen. Dann wird man weitersehen. Vielen Dank nochmal an alle.


    Gruß

    HB

    Hallo Loule,


    vorerst mal vielen Dank für deine Ausführungen.


    Zitat

    Bleiben also noch zwei HB, die Dir die BSZ einbauen würden.

    Die beiden sagen, dass die Rücklauftemperatur geregelt werden kann. Selbst bei 60 Grad Vorlauftemperatur, wäre die max. Rücklauftemperatur 46 Grad, was unproblematisch wäre.


    Zitat

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Du vor Auftragsvergabe die Rücklauftemperatur mit einem externen Meßsystem erfasst oder am Besten von einem der angefragten HB machen lässt

    Das werde ich mal machen lassen.


    Zitat


    Ein weitere Möglichkeit wäre eine PA2 mit einem externen Pufferspeicher

    Kann ich mal fragen aber besteht dann nicht die gleiche Problematik? Was ist dann anders?


    Gruß

    HB

    Hallo liebe Forengmeinde,


    ich habe mir kürzlich hier in im Forum schon mal Rat geholt, ob ich eine Vitavalor PT2 anschaffen soll. Durch die ausgiebige und qualifizierte Beratung in diesem Forum habe ich mich dann für die PT2 entschieden und befinde mich jetzt im Stadium verschiedene Angebote einzuholen. Ich habe 4 HBs um ein Angebot gebeten. Es liegen nun 3 aussagefähige Angebote vor und die beteiligten HB sind meiner Meinung nach auch qualifiziert die Arbeiten entsprechend durchzuführen.


    Was mich aber verunsichert hat sind die Aussagen der HBs in Bezug auf die bei mir installierte Einrohrheizung (Baujahr 1978). 2 HBs sagen: kein Problem mit den Rücklauftemperaturen,1 HB sagt: bei Einrohrheizung ist die Rücklauftemperatur zu hoch und die BSZ wird häufig nicht oder gar nicht anspringen. 1 HB will aus diesem Grund kein Angebot abgeben.


    Ich wollte eigentlich eine innovative Heizung bin aber jetzt etwas verunsichert ob die Entscheidung pro PT2 angesichts der letzt genannten 2 Aussagen richtig ist.


    Hat hier jemand Erfahrung mit BSZ und Einrohrheizung? Stimmen die Bedenken der HBs? Für Eure Hilfsbereitschaft schon vorab vielen Dank.


    Gruß

    HB

    Vielen Dank für eure beruhigenden Antworten, insbesondere im Hinblick darauf, dass wir nicht frieren werden, wenn die BSZ ausfällt.

    Deshalb habe ich mich entschlossen, trotz fortgeschrittenem Ruhestandsalter, das Projekt BSZ umzusetzen; deshalb wird's auch spannend bleiben.


    Gruß

    HB

    Hallo liebe Forengemeinde


    weiß hier jemand etwas über die Inhalte des Wartungsvertrages (habe bisher nur Angebot mit Wartungsvertrag aber keinen Wartungsvertrag mit Inhalten vorliegen) für die Brennstoffzellenheizung Vitavalor PT2 und hat jemand Praxiserfahrungen mit dem Kundendienst?


    Der Hintergrund meiner Frage: Nachdem ich lange überlegt und geplant habe, entschied ich mich für den Tausch meiner alten Ölheizung gegen eine Vitovalor PT2. Also habe ich zertifizierte HB's aus meiner Region angeschrieben um Termine zu vereinbaren und wurde gleich von den beiden ersten, die mich anriefen fürchterlich erschreckt.


    Beide haben gesagt, dass sie das machen, aber mich auf sehr große Schwierigkeiten mit dem Viessmann-Kundendienst hingewiesen. Im Telegrammstil hat sich das so angehört: schlechte Verfügbarkeit am Telefon, unfreundlicher Ton der Hotline, lange Wartezeiten am Telefon, langes Warten auf den Kundendienst, Kunden frieren, weil Kundendienst nicht kommt und ähnliches.

    Und dann noch das: hohe Ausfallquote der Brennstoffzelle.


    Weder möchte ich mir und meiner Familie noch meinen Mietern zumuten bei Problemen (insbesondere im Winter) zu frieren. Mir ist schon klar, dass eine Heizung auch mal ausfallen kann. Aber was mir hier von den betroffenen HBs erzählt wurde, hat mich ins grübeln gebracht, ob ich hier auf dem richtigen Weg bin.


    Hat jemand Erfahrung und kann berichten, ob das so stimmt?


    Gruß

    HB

    Also, um es nochmal näher zu erläutern: Die beiden Mietwohnungen hängen derzeit an meinem Zähler, haben also keine eigenen Zähler. Ich habe sie pauschal vermietet um mir den ganzen Abrechnungskram am Jahresende mit den meist zu erwartenden Diskussionen zu vermeiden. Hat tadellos über 30 Jahre funktioniert und alle Mieter waren zufrieden, weil sie wussten da kommt am Jahresende nichts mehr nach.


    Sailor hat es ja gesagt, EEG-Umlage muss bei Lieferung bezahlt werden. Die Frage ist für mich jetzt, kann ich die EEG-Umlage auf der Grundlage meiner bisherigen Schätzung bezahlen und diese wiederum in die Miete künftig einkalkulieren (falls das überhaupt nennenswert ist) oder muss ich beide Mietwohnungen jetzt stromtechnisch mit zusätzlichen 2 eigenen Zählern abgrenzen? Das würde erstmal wieder Kosten verursachen. Außerdem sind beide Mieter bestraft, weil sie heute über meinen großen Tarif zu relativ günstigem Strom kommen. Sie müssten dann künftig teure Single-Tarife eingehen die deutlich teurer sind (Grundgebühr und Kwh-Preis).