Beiträge von PelletKiste

    Hallo Timo,


    ich habe mir vor 2 Jahren eine Pelletheizung von Ökofen einbauen lassen. Ökofen gehört hier eher zu den teureren Anbietern.
    Dazu kam die Kaminsanierung, neue Pumpengruppen, hydraulischer Abgleich, Entsorgung der alten Heizung und Pelletlager.

    Für alles habe 26000€ bezahlt.

    Davon konnte ich noch 8000€ Förderung und 1000€ bei der Steuer für Handwerkerrechunung abziehen.

    Also lag ich insgesamt bei ca. 17000€.

    Da will wohl dein Heizungsbauer besonders schnell reich werden.


    Gruß

    Pelletkiste

    Hallo @bluwi, Solarstrom_Simon, sailor773,

    bei mir steht das Ökofen System im Keller. Allerdings habe ich nicht den Fronius Hybrid Wechselrichter mit dem entsprechenden Akku genommen, sondern den Kostal Plenticore Puls mit dem BYD Speicher. Für die Anbindung Condens mit dem Kostalwechselrichter habe ich einen ensprechenden Proxy entwickelt, der sich für den Condens wie ein Fronius Hybrid Wechselrichter verhält.
    Man muss wissen, bei dem Ökofen System geht es darum, ohne Einsatz von fossilen Brennstoffen Wärme und Strom für den Eigenbedarf zu erzeugen. Stromverkauf ist nicht das primäre Ziel. Der Stirlingmotor erzeugt bei uns pro Tag zwischen 5 und 10kW an Strom, dies ist abhängig vom Wärmebedarf. Im ersten Monat nach der Installation des Motors gab es immer wieder Fehlermeldungen vom System. Ökofen hat daraufhin die Steuerung ausgetauscht, seitdem läuft das System ohne Störungen.

    Für den Stirlingmotor gibt Ökofen 7 Jahre Garantie (ersten 3 Jahre Vollgarantie und die weiteren den Zeitwert).

    Das gesamte System mit PV-Anlage, Elektro-Auto, Speicher und Stirlingmotor rechnert sich für uns schon. Unsere Energiekosten haben sich von 3400€ (Gas für ca. 28000kWh 1200€, Benzin für 16000km 1200€, Stromkosten für 3000 kWh 1000€) pro Jahr auf 200€ ( Pellets 4,5T 950€, zukauf von Strom 300€, Stromverkauf PV 1050€, Energie für das Auto 0€) gesenkt.

    Auf 20 Jahre gesehen sind das 64000€. Von den 64000€ müssen dann halt alle Investitionkosten und höhere Wartungskosten abgezogen werden + die Differenz für die höheren Kosten des E-Autos.

    Zitat

    sailor773
    wie ÖkoFEN das Problem möglicher Ablagerungen ...

    Ökofen hat dafür ein automatisches Reinigungssystem entwickelt.

    MathiasS

    Hallo Mathias,

    ich habe mich gerade hier im Forum registiert, weil ich der Diskussion vielleicht etwas nützliches beitragen kann.

    Unsere Ausgangssituation im Jahr 2001:

    • Einfamilienhaus Baujahr. 1989
    • 220 m2 Wohnfläche
    • 4 Personen
    • Gasverbrauch ca. 28000 kWh
    • Stromverbrauch ca. 3000 kWh

    Folgende Renovierungsarbeiten wurden dann im Laufe der Jahre durchgeführt:

    • 2002 14m2 Solarthermie mit 1000l Pufferspeicher
    • 2006 17 kW Kachelofen mit 12,5 kW Wassertasche
    • 2013 9,87 kW PV Anlage
    • 2015 Anschaffung Elektro Auto
    • 2018 ÖkoFEN Pelletofen Condens e mir e-ready Paket
    • 2019 Kostal Plenticore Wechselrichter mit 9kW Speicher
    • 2019 Stirlingmoter für Condens e

    Situation nach den Renovierungsarbeiten:

    • Pelletverbrauch ca. 4,5 Tonnen
    • Stromverbrauch ca. 5000 kWh, wovon ca. 3500 kWh von der PV Anlage und ca. 1000 kWh vom Stirlingmotor abgedeckt werden
    • Autarkiegrad ca. 90%
    • 16.000 km pro Jahr werden dabei mit dem Elektro Auto zurückgelegt.
    • 6500 kWh von der PV Anlage werden ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

    Von der Firma Ökofen kann ich nur positiv berichten. Der Service ist immer ansprechbar und es wird zeitnah weitergeholfen.

    Im ersten Monat nach der Installation des Stirlingmotors musste die Steuerung ausgetauscht werden, danach lief die Anlage störungsfrei.


    Argumente für Pellets:

    • CO2 neutraler Brennstoff/Betrieb
    • Unabhängigkeit von aufgezwungenem LPG Gas () bzw. Putin Gas
    • Regionale Wertschöpfung (unter der Voraussetzung das das Holz aus heimischen Wäldern kommt)
    • Pellet sind relativ Preisstabil (Tonne kostet bei uns etwa 214 € incl. Mwst., einblasen und Anlieferung)