Beiträge von Bussard013

    Wenn Heizstab vorhanden ist ja erstmal gut, aber geregelt wäre natürlich schöner. So kannst ja nur ein/aus schalten, was aber grundsätzlich auch geht, wenn man die UVR mittels Leistungsmesser am Bezugspunkt informiert. Oder macht die UVR auch eine Leistungsregelung bei so viel KW?

    Wenn ich den Heizstab zum Strom verbrennen nutzen müsste dann würde ich umrüsten: https://www.ta.co.at/aton/

    Eigentlich geht es mir gegen den Strich. Die BHKW-Betreiber sollten doch den Stromüberschuss für die WP-Betreiber liefern.X/

    Aber unser Staat wird´s schon in die richtige Richtung lenken.:P


    Planungshandbuch habe ich bereits. Was mich Interessiert ist die Bedienung vom MSR3 und die Anbindung an die UVR-Regler z.B. über Modbus.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung dass ich mit den NT4.0 nicht genügend Heizleistung habe.

    Und den attraktiven KWK-Bonus von 8 ct/kWh für Einspeisung gibt es nach neuer Rechtslage nur bis jeweils 3.500 Vollbetriebsstunden pro Jahr erreicht sind.

    Neue Rechtslage? Ist das schon sicher? Wann gibt´s hier Gewissheit? Das werde ich natürlich noch abwarten.


    Damit könnte die Anlage wärmegeführt betrieben werden und regelt automatisch Netzbezug und Netzrückspeisung über den Heizstab, sobald eben die 3500Betriebsstunden erreicht sind.

    Heizstab habe ich schon als "Notheizung" installiert. Kann ich über einen UVR dazuschalten.



    Hat jemand für mich eine Bedienungsanleitung vom neuen Dachs?

    Ich habe mir mal eine Excel mit meinen Echtzeitdaten gebastelt. Wem´s interessiert kann mal spielen. Ich habe die Stromverbrauchsdaten vom 9.2. bis 11.02. gezogen. In den blauen Feldern kann man die Daten ändern. Die gelben sind Auswertungen. Einige Fehler sind auch noch drinnenX/


    Grundsätzlich bin ich der Meinung dass ich mit den NT4.0 nicht genügend Heizleistung habe.

    Ich schätze mal die Heizlast deiner drei Gebäude (bezogen auf minus 16°C) ganz grob auf 25-30 kW, sonst würden im Jahr keine 70.000 kWh zusammen kommen. Bei Null Grad dürften es dann immer noch 12-15 kW sein.

    Wie kann ich meine Heizlast abschätzen? Vielleicht stimmen meine 70000kWh nicht.?(

    Ich hab mal nach den Betriebsstunden vom Fröling geschaut. Insgesamt waren es 2019 968 Betriebsstunden. Wenn ich davon ausgehe dass jede meiner Heizungen ca. die gleiche Laufzeit hat und die Betriebsstunden mal Heizlast (30+24+10) nehme komme ich auf 62000kWh. Was stimmt hier nicht?


    Ich habe meine Tabelle (Grundlage für die o.g. Daumenschätzung) hier angehängt. Die grünen Felder markieren die für den jeweiligen Monat vermutlich beste Betriebsweise des jeweiligen BHKW (24h Volllast bzw. nachts Teillast). Wenn Du genauere Zahlen zu Euren monatlichen Wärmeverbräuchen hast, kannst Du die mal einsetzen und sehen, ob was anderes rauskommt.

    Ich hab mal meine Werte mit einer Heizlast von 64kw (keine Ahnung ob das richtig ist) eingetragen.

    Außerdem habe ich den NT2.0 gegen den Dachs ausgetauscht.

    Guten Morgen,


    Bei 70.000 kWh Gesamtwärmebedarf und 13.000 kWh Strombedarf (ca. 36 kWh/Tag) käme ein modulierendes Motor-BHKW wie das NeoTower Living 2.0 mit 1,1 bis 2,0 kW(el) und 3,8-5,2 kW(th) in Frage (technische Daten siehe Anhang). Das verbraucht bei Volllast 1,04 l/h, läuft bei dem Wärmebedarf jedenfalls den ganzen Winter durch und erzeugt dann 48 kWh Strom am Tag. Insgesamt würde ich trotz ST mit 5000 Vollbetriebsstunden und wahrscheinlich eher 6.000 Stunden Gesamtbetrieb im Jahr rechnen, das wären dann mindestens 10.000 kWh Strom und 26.000 kWh Wärme im Jahr. Je nach Verbrauchsprofil könnte das BHKW - so lange es läuft - wohl ca. 80% des Strombedarfs abdecken, das wären voraussichtlich ca. 6.000 kWh Eigenverbrauch im Jahr. Größer würde ich gar nicht gehen, es sei denn Du hättest im Betrieb über mehrere Stunden z.B. 3 kW Grundlast und würdest das BHKW gezielt zu solchen Zeiten einsetzen - dann müsste man auch z.B. ein 3.3 mal rechnen.

    Wenn ich das so in mein Excel eingebe dann wäre die Finanzierung länger wie die Förderzeit. Das kommt mir ein wenig spanisch vor:

    Selbst wenn ich von 6000h ausgehe wären das ca. 70% Jahreslaufzeit. Wenn ein BHKW 70% läuft kann es dann mit so geringer Leistung 80% EV bringen?


    Die 6000h bringen dann eine Wärme von 31200kWh dann bleiben noch 38800kWh die ich noch mit Holz heizen muss. Das wären dann noch ca. 28 Ster Holz die dann wenn ich gering mit 50€/Ster rechne 1400€ kosten.


    Wenn ich meine Verbrauchskurven (im Anhang) ansehe sollte das BHKW von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr abends mit 4kW laufen. Der NeoTower 4.0 bringt dann eine Wärme von 52800kWh was immer noch 13 Ster wären. Selbst wenn der EV dann sinkt ist es für mit doch wirtschaftlicher wenn ich denn Spitzenlastkessel so wenig wie möglich heizen muss? Denn der Gewinn steigt und die Förderzeit steigt mit weniger Betriebsstunden auch somit wird doch die Finanzierungszeit kürzer.

    Wenn ich so recht überlege sollte mein BHKW "Heizungsgeführt" ausgelegt werden?



    Das ist das Problem. Damit ein BHKW brauchbare Jahreslaufzeiten erreichen kann, muss dessen thermische Leistung erheblich geringer sein als die Heizlast des Gebäudes. Ich schätze mal die Heizlast deiner drei Gebäude (bezogen auf minus 16°C) ganz grob auf 25-30 kW, sonst würden im Jahr keine 70.000 kWh zusammen kommen. Bei Null Grad dürften es dann immer noch 12-15 kW sein. Die 5,2 kW eines NeoTower würden (mal abgesehen von einem möglichen Beitrag der Solarthermie an sonnigen Tagen) erst bei Temperaturen so um die 10°C zur Beheizung der drei Häuser ausreichen. Und weil nun mal die kältesten Außentemperaturen morgens anfallen, wirst Du Dir das morgendliche Einheizen wohl mindestens sechs Monate im Jahr auch mit BHKW nicht sparen können.

    Genau das ist für mich das größte Problem. Mein Ziel wäre schon bis -5°C nicht dazuheizen müssen.


    Wenn es dir wichtig ist kann ich mal versuchen das beim HR und RS zusammenzuschreiben.

    Nein Vielen Dank für das Angebot. Wenn dann bräuchte die aktuellen Preise für den Gen.2. Da ich die Wartungen und Reparaturen auch selber durchführe sind nur die Preise der ET (Filter, Kerze, Öl, sonstige Verschleißteile) interessant.



    Ich hoffe ihr nehmt mir meinen Zweifel nicht krummX/

    Würdet Ihr den Dachs F5.5Gen2 nicht empfehlen?

    Was ich in diesem Forum vermisse sind detaillierte Aufstellungen von Wartungen über die gesamte Laufzeit. Schreibt ihr das nicht auf oder möchte das keiner Teilen?

    Ich hab mich hier falsch ausgedrückt. Ich meinte mit Wartung eigentlich die gesamten Kosten also Wartung und Reparaturen. Wichtig wäre hier die versteckten Kosten wie z.B. die Zündkerze beim Dachs. Vielleicht könnt ihr mir die Preise für die schon benötigten Ersatzteile mitteilen?


    Preise hab ich keine und bei Wartungsfragen kann ich dir auch nicht helfen, da ich selbst nen Dachs betreibe und warte, aber es gibt hier im Forum ja auch noch andere.

    Gibt es beim Dachs keine Rechnungen zu zahlen?8o

    An welcher stelle KWK den Komfort erhöht ist mir gerade nicht klar


    Ob das beim Komfort viel bringt halte ich für fraglich, zumal bei Dir die Holzheizung wahrscheinlich pro kWh Wärme günstiger ist als die Flüssiggas-Therme. Mit einem BHKW der 2/5,2 kW-Klasse werden ca. 60% Eures Wärmebedarfs auch zukünftig über die konventionellen Heizungen laufen.

    Vielen Dank auch an Sailor,


    Der Komfort steigt in der Hinsicht dass ich nicht mehr so viel Holz machen muss und auch nicht mehr so viel Einheizen muss. Außerdem sollte das BHKW morgens die Bude warm machen und brauche nur noch bei Spitzenlast abends Holz heizen.


    Hast Du einen Preis vom NeoTower?

    Hallo,

    Vielen Dank für deine Antwort.

    1. Über PV nachdenken solltest

    19,5 kWp PV (2010) ist vorhanden. Allerdings in Volleinspeisung.

    2. den Wärmeverbund ausbauen um KWK Laufzeiten zu maximieren dann würde warscheinlich entweder ein (modulierendes) Motor BHKW ca. 2 - 3 kW oder eine Bluegen BSZ 1,5kW in Frage kommen.

    Ich fürchte da wird mir die Wärmeleistung nicht reichen.


    Achso ja wegen der Bluegen ist bei dir Erdgas möglich, du scheinst ja aktuell mit Flüssiggas zu Heizen?

    Richtig, kein Erdgas vorhanden.

    Hallo Profis,


    ich bin Christian (45, Landmaschinenmechanikter) und habe Interesse mir ein BHKW zu kaufen. Ich habe 3 Gebäude zu Heizen und mich interessiert auch die Heizungstechnik im allgemeinen die ich auch selber einbaue. Wichtig ist mir auch dass ich einen Beitrag gegen unser Klima-Problem gebe. Ich lese hier schon eine Weile mit und habe festgestellt dass hier recht kompetente Leute schreiben und möchte eure Meinung wissen.


    Meine Eckdaten:

    3 Gebäude alle über einen Stromzähler mit Verbrauch von 13000kWh/a

    Alle Gebäude werden über Fernwärmeleitung verbunden.

    Alle Heizungen sind bereits mit UVR-Regler vernetzt und werden mit IPSymcon überwacht.

    Holzverbrauch ca. 35 Ster (48000kWh/a)

    Gasverbrauch ca. 3000l (21000kWh/a)

    Gesamt ca. 70000kWh/a


    Gebäude 1:

    Altes Bauernhaus (400Jahre)

    3 Personen

    Holzheizung Fröling S3 (2013) 30kw

    Pufferspeicher 2000l

    Solartherme ca.12m²


    Gebäude 2:

    Werkstatt mit darüberliegender 70m² Wohnung (1996)

    4 Personen

    Flüssiggastherme (1996) 24kw für Wohnung (Werkstatt wird bereits über Fernwärme vom Bauernhaus geheizt)

    Brauchwasserspeicher 200l

    Pufferspeicher mit 500l geplant (ich habe noch einen alten Brauchwasserspeicher übrig)

    keine Solartherme

    Flüssiggastank vorhanden (4850l)


    Gebäude 3:

    Einfamilienhaus 150m² (2004)

    4 Personen

    Kachelofen mit Wassertasche 10kw

    Hygieneschichtspeicher 1000l

    Solartherme ca. 12m²

    Dieses Gebäude muss noch mit Fernwärme verbunden werden.


    Ich habe mir bereits eine Excel-Tabele für meine Wirtschaftlichkeitsberechnung gebaut und die Daten sehen schon mal nicht schlecht aus.


    Jetzt zu meinen Fragen:

    Ist ein BHKW wirtschaftlich?

    Welches BHKW würdet ihr mir empfehlen?

    Was ich in diesem Forum vermisse sind detaillierte Aufstellungen von Wartungen über die gesamte Laufzeit. Schreibt ihr das nicht auf oder möchte das keiner Teilen?

    Altersbedingt ist an meinen Heizungen keine Änderung notwendig. Würdet ihr diese Investition nur aus Gründen der CO-Bilanz und des Komfort tätigen?


    Gruß

    Christian