Beiträge von martin123

    Hallo Herr B. / Viessmann Werke,

    (ich wusste nicht ob ich Ihren Namen hier preisgeben darf)


    ich sehe das mit der Überwachung genauso wie User Neuendorfer, möchte da aber noch 1-2 Blickwinkel

    hinzufügen:

    Wenn es die Möglichkeit der Fernüberwachung gibt, gepaart mit 5-/10-Jahres-Wartungsverträgen und

    Leistungsgarantien, warum wird das nicht entsprechend genutzt?!

    Ob nun per Leitstand oder App ist dann doch egal.

    Der HB kann hierbei meistens sowieso nicht helfen, warum den Umweg über ihn nehmen?

    Das verlängert nur die Kommunikationswege oder lässt die Anforderung im Sand verlaufen.


    "Warum sollte der Hersteller im Störfall schon Ersatzteile und Techniker auf den Weg schicken,

    bevor es Kunde und Partner bemerkt haben?"

    Weil Sie den Kunden eine High-Tech Anlage verkaufen, die bitteschön "die meiste Zeit" funktionieren

    sollte (Leistungsgarantie?). Dieses Vertragskonstrukt suggeriert einem doch die höchstmögliche

    Betriebssicherheit der Anlage.

    Sie müssen sicher nicht bei jedem Fehler den Techniker losschicken, manches kann vielleicht auch der

    Betreiber vor Ort klären oder unter Anleitung beheben.


    Aber wenn die Brennstoffzelle meldet "ich mach keinen Strom wegen Fehler xy", dann fällt gerade die

    Hälfte der Funktion der gesamten Anlage weg.

    Das ist ein kapitales Problem und kein Schönheitsfehler.

    Und wir reden hier nicht von Standard-Thermen für 2000-3000 Euro, sondern vom zehnfachen Preis.


    Wenn ich ein Auto für 30.000 Euro kaufe erwarte ich dass es fährt. Geht nur der Motor und das

    Getriebe nicht mehr, stelle ich es dem Händler auf den Hof und fahre mit einem Ersatzwagen weg.

    -Bei einer Heizung schwierig, das ist mir klar.


    Der HB hat von der ganzen Geschichte Null Ahnung, auf den braucht man nicht zählen.

    Ich weiß nicht wie es bei den anderen läuft und wieviele Anlagen überhaupt aufgestellt wurden.

    Aber soviele Aufträge kann mein HB aus Linsburg garnicht haben, dass sich seine erbärmliche

    Leistung/Verfügbarkeit irgendwie rechtfertigen liesse.

    Zum Thema Entschädigung:

    Mir hat der freundliche Herr B. (meine ich wirklich so) aus dem Viessman Customer Support erklärt, dass

    Viessmann Entschädigung zahlt wenn sie eine verzögerte Reparatur an der Brennstoffzelle zu vertreten haben.

    Dafür gibt es ja die Leistungsgarantie, das macht m.E. Sinn.

    Der HB darf ja an die BSZ nicht dran, nur an den Brennwert-Apparat, daher hat er das eher nicht zu vertreten.


    Bei mir konnte im Februar 2019 eine Pumpe der BSZ erst nach 30 Tagen geliefert und eingebaut werden.

    Viessmann hat mir dann für ca. 30 Tage 150 Euro Ersatz überwiesen. Das fand ich fair.


    Zum Thema Abenteuer:

    Ich fragte mich schon nach ein paar Wochen Betrieb, warum es überhaupt einen Leitstand bei Viessmann gibt,

    mit dem alle Anlagen online verbunden sind, wenn im Fehlerfall doch erst etwas passiert wenn man sich selbst meldet?!

    Die Anbieter von Großrechnern schicken oft schon Ersatzteile und Service-Mitarbeiter los, bevor der Endkunde

    den Fehler am Rechner bemerkt hat. Klar, die Dinger kosten deutlich mehr, aber im Grunde wäre für Viessmann

    dasselbe möglich.

    Zumindest eine zeitnahe Meldung "Problem erfasst, wir kümmern uns" wäre nicht zuviel verlangt.


    Grundsätzlich finde ich auch diese Dreierbeziehung Viessmann-HB-Kunde ziemlich bescheiden.

    Ich habe es etliche Male erlebt, dass Viessmann sagt "der HB kümmert sich" und anders herum

    der HB sagt "Viessmann wird sich melden".

    Am Ende passierte meistens nichts und der dumme Endkunde mit seiner bescheidenen Anlage für

    30.000 Euro wartet bis zum Sanktnimmerleinstag.


    Meine Anlage ist im April 2019 dank eines Wasserschadens kaputt gegangen.

    Viessmann war am nächsten Tag da (immerhin) und sagte der HB würde die Schadensregulierung einleiten.

    Pustekuchen, der HB hat sich bis heute (März 2020!) nicht blicken lassen, im August 2019 hat er dann

    ein Angebot für eine Ersatzanlage unterbreitet, aber das war auch schon alles.

    Seine Versicherung behauptete kürzlich sogar er hätte den Schaden gar nicht zu vertreten, dabei war

    außer ihm sonst keiner an der undichten Leitung, die er selbst neu verlegt hatte. Saubande.

    Dies ist sicher ein Extremfall, aber warum man sich mit sowas offensichtlichem ein Jahr rumärgern muss,

    kann ich auch nicht nachvollziehen.

    Ich habe vom HB und von Viessmann übrigens mehrmals eine Mitteilung über den Zustand der Anlage

    angefordert, aber bis heute nichts schriftliches bekommen.

    Nur die Aussage von Viessmann "Brennstoffzelle ist zerstört, Wasserschäden werden nicht repariert".


    Mit solchen Firmen möchte man doch zusammenarbeiten, oder?

    Kleine Anekdote am Rande:

    Als der Viessmann-Techniker bei mir mal an der 300-P eine Reparatur durchgeführt hatte,

    hat er die Anlage mit "Energiemanager = An" zurückgelassen.


    Meine BSZ wollte daraufhin nicht mehr anspringen.

    Im Gespräch mit dem Support erwähnte ich dass wir eine PV-Anlage haben (wusste der Techniker auch),

    woraufhin der Support meinte mit PV-Anlage muss der Energiemanager ausgeschaltet sein.

    Tatsächlich sprang dann nach der Umstellung eine Weile später die BSZ an.


    Viessmann sagt durch die PV würde kein Strombedarf erkannt - woraufhin ich nur sagte,

    dass nachts keine Sonne scheint, außerdem war noch Winter (kaum PV-Ertrag).

    Und wie war das mit dem WW-Trigger ... ?

    Ich weiß nicht wie es bei Christian war, aber bei der 300-P (Vorgängermodell)

    hatte man mir maximal 6022 kWh pro Jahr avisiert.

    Ergibt sich aus 0,75 kWh * 22 Stunden * 365 Tage.


    Von daher könnte man 5000 kWh (also etwa 20% weniger) wohl durchaus als Erfolg feiern,

    denn wir haben im Sommer ja doch ein paar sehr warme Tage.


    Aber wie kommst Du auf 4x500, es ist November (=> 2x500) ?

    Hallo Christian,


    -> "2.) Die Temperatur des WW Speichers ist der Trigger für die BSZ. "

    So hatte es mir Viessmann auch erklärt (nachdem die Anlage stand und bei Frost mal nicht ansprang).


    Das ist doch im Grunde idiotisch, oder? Zwei verschiedene Kreise aber nur eine Abfrage.

    WW braucht man als Berufstätiger morgens etwas mehr und vielleicht abends noch ein bischen.

    Und der WW-Speicher ist recht schnell aufgeheizt.

    (Fußboden-) Heizungsbedarf ist im Winter rund um die Uhr.


    Selbst meine simple Thermosolar-Steuerung konnte die Pumpe anschalten, wenn der WW-Speicher ODER

    der Heizungspuffer unter die "Temperatur im Kollektor auf dem Dach" ging.

    Dafür braucht es schlimmstenfalls einen 5-Euro-Fühler mehr (wenn nicht eh schon vorhanden) und

    eine zusätzliche "IF-Abfrage".


    Also warum kann Viessmann die BSZ nicht anschalten, wenn WW- oder Heizungs-Bedarfs besteht?


    Grüße,


    Martin

    ... denn sie wissen nicht was sie tun ... oder was sie reden ... oder beides?!

    Ich meine jetzt meinen HB und Viessmann.


    Mit Interesse habe ich diesen Fred gelesen, meine 300-P ist seit April kaputt (bereits im anderem Fred erwähnt,

    eine große Deutsche VS mit A..z im Namen kommt nicht in die Pötte...), hoffe bald wieder eine laufende Anlage zu haben.


    Was mir immer wieder auffällt ist die Interpretation rund um die Steuerung und Laufzeit der 300-P bzw PT-2

    (wobei nach jüngsten Rückmeldungen im Viessmann-Forum der Geräteaufbau bezüglich WW/Puffer "sehr"

    unterschiedlich sein soll).


    Aber das Ganze ist dermaßen intransparent, dass ich mir wünschen würde Viessmann macht OpenSource daraus,

    so dass man sich vielleicht selbst die Logik erklären kann (und am besten selbst regeln kann).

    Ich selbst verstehe das Gerät/die Logik jedenfalls nicht mehr...:


    Nach meinem Verständnis sollte die 300-P von Oktober bis April annähernd 100% laufen, da es immer WW Bedarf gibt und

    draußen kalt genug für eine Fußbodenheizung ist (Mai-September ist ein anderes Thema).


    Meine Anlage lief von 11/2018 - 02/2019 exakt 22 Stunden jeden Tag (nicht nur 20), produzierte jeden Tag brav volle 16,5 kWh.

    Wir haben ein EFH, 4 Personen, 200 m2, Fußbodenheizung und eine kleine PV Anlage mit 4 kWp.


    Ich war happy, nach meinem Kenntnissstand lief der Energiemanager die ganze Zeit mit: "Tolles Tool das anhand

    des Bedarfs die Start- und Laufzeiten der 300-P optimiert" (so der HB). -Fragt sich nur welches Bedarfs?

    Viessmann nimmt die Anlagen ja selbst in Betrieb und achtet auf korrekte Einstellung (oder?).

    Und die Anlage lief ja sowieso 22 Stunden, also Vollzeit.


    Im Februar dann ein Defekt, BSZ steht, Spitzenlastmodul funktioniert zum Glück noch.

    Viessmann Techniker kommt sofort, nachdem das Ersatzteil (Pumpe) geliefert ist (1 Woche), ist die Anlage ruckzuck repariert.

    Der Technikerstellt fest dass die WW-Zirkulation falsch angeschlossen ist und den Speicher immer durchmischt, daher hätten

    wir sehr viele Starts des Spitzenlastmoduls (warum eigentlich, BSZ läuft doch auch die ganze Zeit, 22 h/Tag)?

    Ansonsten scheinbar alles OK soweit.


    Die Anlage läuft dann genau 1 Tag, dann steht die BSZ wieder.

    Per Ferndiagnose stellt der Support fest, der Energiemanager muss abgeschaltet werden, da wir eine PV Anlage haben

    (hatten wir die ganze Zeit über, der EM war auch die ganze Zeit an). Aber Tatsache, die BSZ springt wieder an, nachdem

    ich per Fernanleitung 2-3 (versteckte) Knöpfe gedrückt habe.


    Nebenbei erfahre ich dass die 300-P nur 1x am Tag starten kann (die PT-2 kann es 2x sagt Viessmann?), hat mir mein HB

    nicht erzählt und ich hab's auch nirgends gelesen.

    Aber wieso das denn? Ok, eine Wartezeit zwischen zwei Starts von meinetwegen ein paar Stunden kann ich einsehen.

    Aber der BSZ kann es doch egal sein ob sie am Tag 2x10, 3x6 oder 1x22 Stunden läuft (mit z.B. je 2 Std Pause bis Neustart)?


    Da das Ganze nun wärmegeführt ist (kann das überhaupt nach Strombedarf gehen?) und sich die BSZ am laut

    Viessmann am WW-Puffer orientiert), kann es passieren, dass der WW-Puffer geladen ist und weil keiner zuhause

    ist (und kein WW verbraucht), die BS sich nach 2-3 Stunden abschaltet, weil sie die Wärme -im Winter- nicht los wird?!

    Das war's dann für den Kalendertag.


    Äh wie bitte, draußen ist Frost und die Kiste orientiert sich am WW Bedarf? Was ist mit der Heizung?

    Und was interessiert den Energiemanager überhaupt ob wir eine PV Anlage haben? Im Winter/Nachts erzeugt die

    kaum/keinen Strom und selbst wenn, dann speist man ihn eben (zu schlechten Konditionen) ein.


    Unsere PV Anlage erzeugt Strom der 1. verbraucht wird, 2. in den Stromspeicher geht (8kWh) und 3. eingespeist wird.

    Die BSZ hat den Stromspeicher nie geladen (falsch angeschlossen?), wenn zu geringe Abnahme war, wurde der Überschuss

    der BSZ direkt ins Netz eingespeist.


    Meiner Meinung nach macht nur eine wärmegeführte Steuerung Sinn, die auch eine "geringe Überlieferung" zulassen

    muss, um eine zu frühe Abschaltung der BSZ zu vermeiden.

    Im Sommer könnte man vielleicht für eine zusätzliche Kühlung (Swimming-Pool) sorgen, um ein paar Stunden Laufzeit zu gewinnen.


    Wenn man die Antworten von Viessmann auf Problemmeldungen in deren Forum liest, hat man das Gefühl dass

    sie mal so und mal so antworten, je nachdem wie es gerade passt.

    -Als würden Sie die Steuerung selbst nicht verstehen...


    Oder geht das nur mir so?

    Moin zusammen,


    ich wollte mal fragen wie es den den BlueGen Betreibern hier so nach knapp zwei Jahren geht?

    Laufen die Geräte konstant oder gibt es häufig Fehler?

    Stimmen die Zahlen nach zwei Jahren noch (Verbrauch, Ertrag)?

    Wie schnell ist der Service, wenn es Probleme gibt?


    Hatte gestern angefangen im Fred zu lesen und sehe gerade die Meldung von KaJu - das ist natürlich bitter.

    Sollte aber wohl unter Garantie geregelt werden.


    Bei mir steht wohl ein Wechsel von der kompakten Vitovalor 300-P auf eine "zerlegte" Anlage mit

    Brennstoffzelle, Brennwert-Therme und WW-/Pufferspeicher an.

    Nun schaue ich ob es eine Viessmann PA-2 oder eben z.B. ein BlueGen wird.


    Die Story dahinter ist etwas kurios oder grausam, wie man es nimmt.

    Ein kurzer Abriss wie es dazu kam, wobei das vermutlich ein Einzelfall bleiben dürfte:


    Meine Ölheizung war letztes Jahr fällig und da kam es mir gelegen, dass die Vitovalor als recht kompaktes

    BSZ+Heizgerät gerade so in meinen recht niedrigen Keller passte.

    Die Schnarchnasen vom Heizungsbauer haben dann volle 5 Monate gebraucht, von Vertragsunterschrift bis

    Inbetriebnahme. Personalmangel dürfte der Grund gewesen sein, denn angeblich hat der Betrieb im Großraum

    Hannover die meisten Anlagen installiert, sollte also wissen wie es geht.

    Die Anlage lief dann von November 18 bis Februar 19 problemlos, Wärmeabgabe reichte massig (Einfamilienhaus,

    200 m2, Fußbodenheizung, 4 Personen) und nahezu jeden Tag wurden ca. 16 kWh produziert.

    Also alles schön am Ende.


    Ende Februar ging die BSZ in einen Fehlerstatus (Spitzenlastmodul lief normal weiter), der nach knapp einer Woche

    von Viessmann behoben wurde (der HB durfte nicht an die BSZ, hat sich aber eh nicht groß gekümmert).

    Dabei stellte der Techniker fest, dass die Zirkulation falsch angeschlossen war.

    Kurze Zeit später hatte das unser Heizungsbauer korrigiert und alles schien ok zu sein.


    Als wir dann Ende April aus dem Urlaub zurück kamen, stand der ganze Keller unter Wasser und die BSZ war zerstört

    (hatte wohl Wasser angesogen, das Spitzenlastmodul lief zum Glück immer noch).

    Was war passiert? Der Monteur hatte eine Verbindung in der Kaltwasserleitung nicht gepresst, nur zusammengesteckt.

    Warum das 6 Wochen gehalten hat ist ein Rätsel, leider ging es erst in unserer Abwesenheit auseinander.

    Zum Glück zahlt die Versicherung den Schaden, aber das zieht sich seit 4-5 Monaten hin und kommt nun endlich zum Ende.


    Tja nun stellt sich heraus, die 300-P wird nicht mehr verkauft und das Nachfolgemodell PT-2 passt nicht in unseren Keller

    wegen etwas mehr Bauhöhe und geänderter Abgasführung.

    Nun hat man mir die PA-2 als Einzelgerät vorgeschlagen, wo ich neben der BSZ noch einen WW-/Puffer-Speicher und eine

    Brennwert-Therme installieren muss.


    Die Vorstellung nun statt einem etwas größeren Gerät 3-4 Komponenten zu haben gefällt mir nicht so richtig.

    Aber wenn es sein muss, so kam dann die Überlegung, gleich ein Gerät mit mehr elektrischer Leistung zu nehmen,

    wenn ich sowieso eine extra Therme brauche. Denn ein E-Auto haben wir auch und nutzen es fleissig.

    PV mit Speicher haben wir auch schon länger, aber nur eine kleine Ausführung (4 kWp, 8 kWh Speicher brutto) mangels

    "schattenfreiem" Platz auf dem Dach.


    Wir überlegen also ob wir nun weniger thermische und mehr elektrische Leistung nehmen oder wie bisher anders herum.

    Die Preise liegen glaube ich nicht sooo weit auseinander.


    Daher also die Frage, wie läufts mit dem BlueGen 1.5 ?

    Freue mich über Eure Kommentare.


    Viele Grüße,

    Martin