Beiträge von Rangarid

    Mir geht es nicht darum, möglichst autark zu sein oder gar ganz auf zugekauften Strom zu verzichten. Ich möchte nur der jährlichen Stromkostenerhöhung so gut es geht entgegenwirken und auf alternative Energiequellen gehen, damit ich in Zukunft wenn etwas umgestellt wird nicht wieder was neues einbauen muss. Speicher lohnen sich bei den aktuellen Preisen nur wenn man geil auf Zahlenspielereien ist, effektiv aber erst nach 15-20 Jahren wenn nichts kaputt geht vorher, sonst noch später. Finde die Idee eines Speichers auch gut, aber das Risiko zu hoch bei der langen Armotisierungszeit.

    Ok ich merk schon, aktuell sind einfach auch noch zuviele Unbekannte in der Gleichung. Wir ziehen im Frühjahr ein und am sinnvollsten ist es vermutlich sich schonmal zu informieren, aber solange die Heizung noch geht laufen zu lassen und die neuen Verbräuche zu ermitteln.


    Vielleicht verbrauchen wir ja dann auch mehr Strom als wo wir jetzt wohnen oder heizen mehr. Mit den neuen Verbräuchen dürfte dann eine genauere Analyse besser gehen.


    Danke für die Antworten bisher.

    Danke für die Infos, dann lass ich mir mal ein Angebot zukommen für die beiden und kuck dann mal weiter wie es am Ende aussieht. Der Dachs kommt ja erst im Oktober. Gibt es sonst verlässliche Angaben in welchem Preisrahmen das ganze liegen sollte? Die Vitovalor wird ja schon eine Weile verbaut, von der Dachs BZ gibt es vermutlich noch keinen Preisrahmen oder?

    Hallo zusammen.


    wir haben ein Haus gekauft, in dem eine Gasheizung von 1993 werkelt. Genaue Angaben zur Heizung kann ich gerade nicht machen, außer dass sie von Viessmann und von 1993 ist. Einzugstermin ist erst Anfang 2020, daher hab ich noch nicht alle Daten 100%ig zur Hand.


    Verbrauch soll laut Energieausweis bei ca 18000kwh/Jahr liegen, wurde anhand der Verbrauchsdaten der letzten Jahre erstellt. Passt auch gut zu dem Verbrauch zu unserem Mietshaus, das ungefähr gleich groß ist und eine ähnlich alte Heizung hat.


    Stromverbrauch lag bisher bei uns bei ca 3000kwh/Jahr, da wir 2 heranwachsende Kinder haben, wird es aber von Jahr zu Jahr mehr, würde daher für das nächste Jahr mal von ca. 3500kwh/Jahr ausgehen.


    Nun spiele ich mit dem Gedanken, eine Brennstoffzelle oder ein Blockheizkraftwerk zeitnah einzubauen. Die Heizung müsste in den nächsten Jahren möglicherweise eh komplett getauscht werden. Wir hatten hier im Haus schon 3 Wasserschäden wovon einer von einem durchgerostetem Heizkessel kam, daher will ich lieber kein Risiko eingehen.


    Ich habe auch mit den Gedanken gespielt, eine PV-Anlage oder Solarthermie auf das Dach zu packen. Es ist ein O/W-Dach und es würden locker 7kwp auf das Dach passen und auch noch Platz für 2-4 Solarthermie-Module zusätzlich sein (alternativ mehr PV).


    Was ich bisher so gesehen habe, lohnt sich ein BHKW eher nicht bei dem geringen Stromverbrauch. Dort wurde dann meist eher auf eine BSZ verwiesen. BHKW und BSZ lohnen sich eher nicht mit Solarthermie. Daher bleiben eigentlich nur folgende Kombis am Ende übrig:

    - BHKW mit oder ohne PV

    - BSZ mit oder ohne PV

    - Gasbrennwerttherme mit oder ohne Solarthermie mit oder ohne PV


    Wir bekommen noch ein Elektroauto als Firmenwagen im Herbst, haben allerdings Ladekarte und können auf Arbeit laden, würde also eher nur im absoluten Notfall zuhause laden. Es soll allerdings für die heißen Sommermonate noch eine Klimaanlage hinzukommen, die ich mit dem PV-Strom betreiben wollte. Eventuell wollten wir uns noch einen beheizbaren Außenpool zulegen, aber auch das ist eher noch Zukunftsmusik und wird möglicherweise noch eine Weile dauern oder nie kommen.


    Das Obergeschoss hat normale Heizkörper, das EG hat eine Fußbodenheizung. Im EG ist zusätzlich noch ein Holzkachelofen.


    Lohnt sich für dieses Szenario überhaupt BHKW oder BSZ?


    Danke schonmal und viele Grüße


    Samuel