Beiträge von holzgaser

    Hallo!


    Zitat

    Es ist eine Elektrische leistung von 140 kw anvisiert (Zündstrahler) ich gehe von einem verbrauch von ca. 10 qm je Tag aus hab leider noch keine genaue berechnung gefunden. (evtl. kann einer von euch eine auskunft geben)



    Als Motor für ein Holzgas BHKW sollte schon ein Aggregat mit el. Zündung verwendet werden, Begründung:


    Bei Holzgas hat man es mit ständig wechselnden Gaszusammensetzungen zu tun was zu sich ändernden Zündverhalten führt. Bei einem Zündstrahlmotor ist der genaue Zündzeitpunkt mit Holzgas undefiniert. Durch die hohe Verdichtung kann es zu unregelmäsigen Zündverhalten kommen. Bei einer Verdichtung 12:1 mit el. Zündung ist auch die Wirtschaftlichkeit höher, man kann auf den Zukauf von Zündölen verzichten.




    Zündstrahler sind in der Holzgasanwendung "Angstmotoren" |__|:-) und eigentlich nicht notwendig.




    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo!



    Ich hab auch schon darüber nachgedacht was mann in diesem Bereich machen könnte:


    Bei einem Grundstück mit einem Höhenunterschied von 40m auf eine Länge von 400m könnte man am oberen Ende und im Tal, einen Teich anlegen und das Wasser nach ober Pumpen bzw. nach unten zur Stromerzeugung laufen lassen. Wenn die Pumpe dann als Turbine auch noch genützt werden kann (Asyncrongenerator) könnte das vielleicht was werden.....


    Der Strom für die Pumpe sollte von einem Windrad z.B 10 Kw kommen....



    Mit freundlichen Grüßen........

    - Was haltet Ihr von diesem Konzept.


    Dein Konzept ist, denke Ich, in Ordnung und grundsätzlich positiv zu Beurteilen. Nur mit Holzgas ist das so eine Sache .......... Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Die Betriebserfahrungen mit diesen Anlagen in der genannten Größe sind eher negativ bis katastrophal.


    - Könnt Ihr mir Kompetente Hersteller für Holzgasanlagen und Bhkw´s empfehlen (Leistungsbereich ca. 200 Kwh Elektrisch).


    Eine Empfehlung auszusprechen würde ich mir nicht trauen, aber eine sehr seriöse Firma ist z.B. Spanner Holz - Kraft. Deren Angebot geht aber nur bis um die 50 KW el. Ich habe aber nichts mit dieser Firma zu tun, bzw. stehe damit nicht in Verbindung.


    - Ist der 200 Kwh bereich Sinnvoll


    Für Dein Vorhaben: Ja
    Bei einer Holzgasanlage kann nicht mit den Wärmeerträgen wie bei Pflanzenöl oder Biogas gerechnet werden da ein erheblicher Teil für die Brennstofftrocknung verwendet werden muss. Das würde bedeuten das bei einer Anlage mit 200KW el. auch nur 200KW thermisch zur Verfügung stehen.



    - Tipps wo man berechnungen zum Thema Holzgas findet (Hackgutaufwand, Kostenberechnungen, Rentabilität, Platzbedarf, Lagerkapazität, etc)
    Ich hab eine Exel Tabelle mit ein paar Zahlen , kann die Tabelle leider nicht online stellen das die Tabelle sich nicht öffnen läst.... :(



    MfG

    Hallo!




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    .) Frage zur Stromumwandlung: angenommen ich habe einen Vergaser, der mir qualitativ sehr hohes Gas erzeugen kann, welchen Gasmotor kann ich dann zur Stromerzeugung verwenden, gibts da eigene "Holzgasmotoren" oder ist hier jeder Gasmotor passend, bzw. welche Generatoren eignen sich hier am besten zur Netzeinspeisung ? schön wärs wenn mir hier jemand auch die Anforderungen an das Gas, Leistungsbereiche und Hersteller nennen könnte!!


    Zum Holzgasmotor:


    Alos grundsätzlich kannst Du jeden Benzinmotor oder gebrauchten BIO - Gasmotor für ein Holzgas BHKW nutzen. Die Drehzahl sollte bei 1000 1/min liegen um einen vernünftigen Wirkungsgrad zu erreichen.
    Als Asyncron - Generator leistet ein Drehstrommotor gute Dienste. Am Motor ist die Zündung auf die optimale Leistung einzustellen, weitere Umbauten sind nicht notwendig.


    Als Verbrauch ist 1KG Holz je KWH elektrische Leistung anzunehmen => wenn´s gut läuft auch weniger :D;)


    Für ein Einfamilienhaus ist eine el. Leistung von 5kW ausreichend. Ich heize meine Werkstatt (450m²) mit einer el. Leistung von 15kW locker auf 20°C bei einer Temperatur wie heute (2°C)
    Was auf jeden Fall dazugehört ist ein Pufferspeicher was, glaube ich, für jedes BHKW sinnvoll ist.


    MfG

    Hallo!


    also für einen Wärmetauscher ist der Werkstoff 1.4404 ausreichend und bezahlbar (V4A). Dieses Material ist stabilisiert und hält dem Kondensat stand. Das klassische V4A hat die Werkstoffnummer 1.4571 und ist einiges teurer aber auch beständiger. Wichtig ist auch das zum schweißen der richtige Zusatzwerkstoff verwendet wird und die Rückseite der Schweißnähte mit Formiergas gestühlt werden. Nach dem Schweißen sind alle Anlauffarben zu entfernen und das Bauteil zu b eizen bzw. zu passivieren. Wenn das Material nicht richtig verarbeitet wird ist um den schönen WErkstoff zu schade.

    Hallo!



    mit den Schadstoffen ist das so eine Sache .... bei dem Prozess wird kein Kunststoff verbrannt sondern Verdampft! Das Verfahren ist die Pyrolyse das aus dem Kunststoff die brennbaren Gase rausholt.
    Bevor eine Schadstoffanalyse des Abgas vorliegt kann man wenig zu den Schadstoffen sagen.
    Auserdem kann er auch Pflanzenöl und Fette verarbeiten!


    mfg

    Hallo!


    Es ist nicht ganz einfach ein BHKW mit Scheitholz, Pellets und Hackschnitz zu betreiben. Also das Scheitholz müste durch eine geeignete Vorrichtung auf die entsprechende Größe zerkleinert werden um richtig zu vergasen.
    Bei den Pellets gibt´s in meiner Anlage kein Problem. Bis jetzt hab konnten Hackschnitzel von G30 bis G50 und handelsübliche Pellets, die in 15kg Säcken angeboten werden, vergast werden. Für die Pellets ist aber eine spezielle Technik erforderlich, die Pellets zerfallen bei Feuchtigkeit.


    Das folgende Diagramm zeigt eine Gaszusammensetzung bei der Vergasung von Pellets. im letzten 1/3 ist ein Sprung in der Kurve zu sehen. Ab dieser Stelle wurden wieder HHS G50 eingesetzt.



    Servus!


    nun mal einiges zu Deinem Vorhaben:


    Zitat

    Ich würde gerne ein Biomasse BHKW errichten, dass sowohl mit Hackschnitzeln als auch z.B. mit Stroh, Miscanthus, Elefantengras etc betrieben werden könnte.


    in diesem Fall kommt nur eine Vergasungsanlage in Betracht. Jedoch kannst Du nicht Stroch Miscantus.... alleine vergasen sondern höchstens als Beimischung zu den Hackschnitzel.




    Zitat

    1.
    Das BHKW soll möglichst 365 Tage im Jahr an 24 h/Tag Strom erzeugen (was definitiv meine Primäre Forderung ist). Die Abwärme könnte ich für zwei Häuser, Stall, Scheune, Lager für Hackgut etc. verwenden.
    Aber eben nicht alles zu jeder Zeit.
    Funktioniert eine solche Auslegung?


    Eine Vergasungsanlage mit ca 20KW el ist hier wohl als grobe Schätzung ausreichend. Du must die Wärme in einem Puffer zwischenspeichern. Nur die 365 Tage mit 24 Stunden Laufzeit sind mit einer Vergasungsanlage nicht zu erreichen. Da müssten schon 2 Vergaser abwechseld laufen. Beachte aber das für das Trocknen von Hackschnitzel oder Holz keine Wärmevergütung bezahlt wird.


    Zitat

    Wie sieht es hier dann mit dem EEG aus?


    In eienr Vergasungsanlage kann man ohne Probleme die Grundvergütung mit dem Nawaro Bonus erreichen. Die Wärmevergütung muß durch einen Sachverständigen geprüft werden, was zusätzliche Kosten bedeutet.


    zu 3. kein Komentar, ich kenn diese Alage nicht und kann dazu nichts sagen........



    Zitat

    4.
    Gibt es Hersteller, die in diesem Größensegment Anlagen anbieten die mit o.g. Material arbeiten?


    Die Firma Spanner bietet Holzgas BHK´s an und auf meiner Seite gibts Infos und weiteres.......



    zu 5.


    einfach mal mit den Eon Leuten sprechen.... bringt das meiste


    zu 6.
    Ich denke das keine Bank der Welt für einen Biomassevergaser nicht noch eine 3 fache Absicherung will!!! :( Das Ausfallrisiko ist doch höher als bei PV


    Eine solche Anlage kommt Dich auf 2000.-€ bis 3700.-€ je KW installierter Leistung. wenn Du dazu eine Bank brauchst .... las die Finger weg...... (meine persönliche Einstellung) denn Du arbeitest nur für die Bank....