Beiträge von remag

    Soweit ich weiß wurde das mit der Nettostrom Erzeugung hinreichend dargelegt.


    Und das mit der Gesetzesübertretung hast du dir jetzt selbst zusammen gereimt, ohne über die

    genauen Umstände des Fragestellers Bescheid zu wissen.

    Wenn der Fragesteller All-Inclusive vermietet (Pensionszimmer) und das vielleicht auch noch gewerblich (weil die Zimmer

    in einer Landwirtschaft sind) dann wäre das komplett legal. (mit dem Strom über seinen eigenen Zähler)


    Vielleicht einmal über den eigenen Tellerrand hinaus denken, es gibt auch andere Konstellationen als die Standard EFH Kiste.

    wie wird das Wasser erwärmt ? per Tauchsieder ?


    für 1000liter Wasser um ein Kelvin zu erwärmen braucht man 1,16kwh Energie.

    Bei einem Tauchsieder wären es dann 1,16kwh elektrische Energie.

    Alles bei normalem Druck und Strahlungsverluste mal außen vor.



    Wenn das ein Becken mit Wasser ist, wäre eventuell eine Erwärmung oder zumindest Vorwärmung

    über Wärmetauscher sinnvoller um die Abwärme des BHKWs besser zu nutzen.

    Elektrische Energie ist normal zu teuer und auch zu wertvoll um Sie 1:1 in Wärme zu verpulvern.

    Also ich bin der Meinung daß der 3000 Liter Puffer zu klein ist.

    Ich würde mind. auf 5000 oder halt 3000+2000 gehen.

    Hast du eigentlich noch eine Gastherme als Redundanz ? Zwingend erforderlich !!


    Allgemeinstrom aus Eigenerzeugung auf jeden Fall, wenn du das mit der Nebenkostenabrechnung geschickt machst,

    kannst du dann am Allgemeinstrom noch was verdienen.

    Und darauf achten daß das BHKW eine separate Zuleitung für den Eigenverbrauch bekommt, die dann nicht über den

    Erzeugungszähler des BHKW läuft. Laut dem Datenblatt von deinem BHKW wären das 240W bei Vollast, das kommt mir ehrlich

    gesagt etwas wenig vor. (Steuerung, Pumpen, Lüfter etc)

    Aber wenn wir mal davon ausgehen sind das bei 5000 Vollbenutzungsstunden 1200kwh pro Jahr die dann nicht über den

    Erzeugungszähler laufen würden (wenn keine separate Zuleitung gelegt wird), folglich auch kein KWK Zuschlag dafür.

    Bei 16 Cent KWK Zuschlag wären das immerhin 192Euro pro Jahr.


    Das mit den Wohnungsübergabestationen kommt mir aus der Ferne auch etwas komisch vor.

    Mit BHKW solltest du nie ein Legionellen Problem haben, weil der Puffer immer heiß genug wäre.

    Ich glaube zwar daß Trinkwasserspeicher nicht mehr erlaubt sind, aber ob da eine Trinkwasserstation im Heizungsraum

    nicht auch gereicht hätte ?

    Auf jeden Fall Photovoltaik soviel wie geht, und erstmal ohne Speicher, den kann man später immer noch nachrüsten.


    Zum Thema BHKW, mit Klotzen meint er daß die Anschaffungskosten für ein größeres BHKW nur minimal steigen und der

    Wartungs- und Installationsaufwand ist identisch, egal ob 1 oder 3 oder 5 kw elektrisch.

    Sofern die Wärme nutzbar ist, auf jeden Fall die größere Variante wählen aber auch mit einem ausreichend großen

    Pufferspeicher, auch hier lieber eine Nummer größer als zu klein. Dein BHKW wird es dir danken.

    Also wenn der Wärmebedarf nach der Modernisierung (im Gewerbe) ähnlich hoch ist, wie jetzt dann würde ich sagen ist es fast zu klein.

    Ich vermute mal daß die 100.000kwh Heizleistung im Gewerbe zu 99% im Winter anfallen, oder ist da auch größerer Warmwasser Bedarf im

    Gewerbe ??


    Richtig, das ist so ne Sache. Wenn der Planer für sein Geld wenigstens eine gute und vernünftige Leistung abliefert, ist es ja noch ok.

    (Meistens zwar keiner oder zumindest kein großer finanzieller Vorteil) aber immerhin eine vernünftige Planung.

    Wenn der Planer dann auch noch murkst und der Handwerker den Murks 1:1 umsetzt ohne zu denken, kann es schnell ziemlich

    unangenehm werden.

    Leider ist man als Laie den "Fachleuten" immer ein bißchen ausgeliefert.

    Wenn ich heute mein Objekt nochmals bauen würde, wäre ich auch klüger. Ist ja immer so.


    Das mit dem "Jünger des Großhandels" muss meines Erachtens nicht unbedingt negativ sein, aber man muss eben selbst wissen

    was man nimmt/braucht und der Sanitärler sollte halt auch den Rabatt zumindest teilweise weitergeben.

    Die Rabattlisten im Großhandel sind echt der Hammer. Und bei 10 Bädern merkt man das gewaltig.


    Doch einen Verbraucher gibt es, der Allgemeinstrom für Heizung/Treppenhauslicht usw.

    Ob sich das lohnt musst du selbst entscheiden.

    Geht natürlich auch nur wenn quasi der Gebäudeeigentümer identisch ist mit dem Betreiber der PV-Anlage oder dem BHKW.

    Frag sicherheitshalber nochmal den Installateur wie hoch der elektrische Eigenverbrauch des BHKW ist.

    Der ist nämlich auch nicht ganz ohne und wenn du voll einspeist müsstest du eigentlich den Eigenverbrauch

    des BHKW vom Allgemeinstrom abziehen. In der Praxis würde ich es zwar nicht machen, aber nur mal so als Hinweis.


    Jaja, so ist das mit der Ehrlichkeit. Aber wenn´s schon rum ist, ist es halt so.


    noch eine Nachfrage:

    du hast oben etwas von 3000 Liter Warmwasser Pufferspeicher geschrieben.

    Ist das 3000 Liter Brauchwasser oder 3000 Liter Heizungspuffer ?

    Wenn Heizungspuffer, wie wird die Brauchwasser Erwärmung durchgeführt ?


    Ich würde jetzt aus dem Bauch raus sagen, (wenn Heizungspuffer)

    das der Puffer zu klein ist. Ein größerer Puffer (5000Liter) kostet unwesentlich mehr,

    bringt aber gerade in der Übergangszeit in den Winter einiges an Laufzeit fürs BHKW ohne Takten.

    Wenn zum Beispiel die ersten Male kalte Nächte kommen und im Mehrfamilienhaus alle Heizungen

    angehen (egal ob FBH oder Heizkörper) saugt dir das den Puffer gewaltig leer.

    Da ist dann noch kein warmes Wasser bereitet und das Gewerbe auch nicht versorgt.

    Ein großer Puffer ist einfach Gold wert für die Laufzeiten des BHKW

    Hallo,


    ist schön wenn was vorwärts geht auf der Baustelle :)

    Wie groß ist denn das BHKW und welcher Hersteller/Modell ?

    Ich habe hier bei einem 50kw elektrischem und 86kw thermischen BHKW 6000 Liter Pufferspeicher.

    Würde aber jetzt im Nachhinein eher auf 10.000 Liter gehen.

    Will jetzt den SHK Planer nicht verteufeln, aber ich habe mit mehreren gesprochen und im Prinzip sind die

    Jungs ihr Geld nicht wert. Wenn du nen guten Sanitär Betrieb hast mit dem man auch sprechen kann
    (also Inhabergeführt und der Inhaber sollte auch was von seinem Fach verstehen)


    Die PV Anlage kann nicht groß genug sein, ist das jetzt eine Volleinspeiser oder Überschusseinspeisung ?

    Mieterstrom kannst du denke ich vergessen. Sehr aufwändig und der Aufwand steht nicht im Verhältnis zum Ertrag.


    Kann man quasi diese alten Warmlufterzeuger mit dem BHKW weiter benutzen ? Also quasi als Art Heizkörper ?

    Oder wird die Wärme in der Halle jetzt anders verteilt ?

    Ich dachte eigentlich daß du eventuell einen Zuschuss auf die Heizungsmodernisierung in der Halle bekommst.

    Hallo, wurde das Projekt bereits umgesetzt bzw weiter geplant ?


    Auf Mieterstrom würde ich bei dieser Konstellation verzichten und den Strom komplett einspeisen.

    Geht einfach und unkomplizierter als das Mieterstrommodell, dafür auch weniger Ertrag.


    Eine Fernwärmeversorgung auf dem gleichen Grundstück sollte eigentlich kein Problem darstellen.

    Soll das BHKW in die Gewerbeeinheit eingebaut werden und es erfolgt eine Fernwärmeversorgung des MFH ?

    Welche Heizung wurde bis jetzt in der Gewerbeeinheit verwendet ?