Beiträge von remag

    Ich bin mit meiner bisherigen Wartungsfirma nicht ganz zufrieden. Relativ teuer (da weite Anfahrt, die auch berechnet wird)

    Vielleicht gibt es ja hier im Raum München/Oberbayern jemand der gute Erfahrungen mit jemandem gemacht hat.


    Hersteller vom BHKW ist eine Firma YADOS in Sachsen, die Wartung macht ein Subunternehmen für die auch aus Sachsen.

    Es handelt sich um einen 50kw elektrischen Motor von MAN, Typ: E0834 E302

    Du musst aber beachten daß das neue EEG nur für die PV gilt.

    Wie das beim Mieterstrom dann ist kann ich dir ehrlich gesagt auch nicht beantworten.


    So wie ich das im Moment sehe, ist es besser für das BHKW Voll-Einspeiser zu machen (bekommst auch höhere Vergütung als für EV)

    Und für PV Eigenverbrauch hast du keine EEG Umlage, aber für den Mieterstrom die volle EEG Umlage.

    Hallo LUFB, gesundes neues Jahr.


    Bezüglich Eigenverbrauch sind EEG Anlagen (PV) bis 30kwp seit 01/2021 von der EEG Umlage auf Eigenverbrauch befreit (auch Anlagen die

    vor 01/2021 in Betrieb gegangen sind), du bräuchtest somit auch keinen Erzeugungszähler mehr.

    (zumindest um die PV Produktion zu messen wegen EEG Umlage)

    Aber da du ja KWK und EEG produzierst benötigst du für jede Einheit einen Erzeugungszähler, als Mess Stellenbetreiber würde ich dir

    Commetering empfehlen, sind günstig und kommen von der Photovoltaik, die haben da ein bißchen mehr Ahnung als ein

    normaler VNB und können dich hoffentlich besser beraten.


    Im Prinzip ist es immer noch das gleiche Problem wie vorher auch, das Mieterstromkonzept wird nicht kostendeckend zu realisieren sein.

    Sehr gerne, ich möchte auch nicht belehrend wirken, sondern einfach nur auf bestimmte Dinge hinweisen.

    Wie zum Beispiel das ein Bad renovieren (auch wenn du es selbst machst) einfach viel Geld kostet.

    Du brauchst neue Wand + Bodenfliesen, neue Armaturen (Hähne, eventuell Mischbatterie), die Keramik, (Waschbecken, WC, Duschwanne)

    Und noch vieles mehr an das du jetzt gar nicht denkst und meistens tauchen dann erst noch die Probleme auf wenn die Fliesen

    abgehauen sind und dann muss schnell eine Entscheidung getroffen werden. Da wärst du nicht der erste den das Problem

    beim Altbausanieren betrifft. :S


    Thema Heizung im Bad ? Ist im Bad schon Fussbodenheizung ? Also eine Heiz-Wassergeführte ?

    Eventuell wenn man eh rumklopft an einen Handtuchwärmer denken, und den auf keinen Fall Elektrobeheizt, das ist ein Stromfresser.

    Genauso wie die Fussbodenheizung, viele Handwerker sagen dann, ach die 4qm kosten nicht viel Strom (da wo man steht, z.B. vorm Waschbecken)

    Das aber erstmal die komplette Betondecke geheizt wird und dann erst die Fliesen oben drüber ist halt so ne Sache. Braucht viel Energie,

    deshalb gleich großflächig FBH verlegen, aber von der Zentralheizung gespeist.


    Zum Thema Frischwasserstation: Wahrscheinlich wird es so sein daß deine Ölheizung im Sommer nicht läuft, deshalb wäre wohl

    die Frischwasserstation die schlechtere Wahl (Wärmepumpe die bessere) weil dann im Sommer auch deine Öli laufen muss für

    warmes Wasser. Das wäre eigentlich genau der Vorteil von der Brauchwasserwärmepumpe das deine Heizung im Sommer Pause hat.

    (Wird ja jetzt auch schon so gewesen sein, weil Brauchwasser mit Durchlauferhitzern bereitet wurde)

    Von daher könnte deine Öli noch ein bißchen länger halten als der Durchschnitt, weil viel weniger Starts.

    Und bei der Brauchwasser-Wärmepumpe hättest du sogar noch den Vorteil daß du noch warmes Wasser hast, auch wenn deine

    Heizung mal streiken sollte.

    Das Haus überschlägig heizen kann man leichter (Elektroheizer, Gaskanone, Holzofen), aber wenn kein warmes Wasser zum Duschen da ist, wird es nach ein paar Tagen relativ fad 8o (Bezogen auf den Fall daß die Reparatur ein paar Tage/Wochen in Anspruch nimmt)


    Jetzt schau erstmal ob du Platz hast für neue Wasserleitungen, und du kannst auf jeden Fall eine neue Leitung legen (die Warmwasser) und erstmal ungenutzt stehen lassen. Kommt im Keller und im OG ein Stopfen drauf und gut isses.

    Dann kannst du immer noch später anschließen was du willst. Und wenn bloß ein Netzwerkkabel reinkommt 8o

    Aber ansonsten würde ich das (gerade bei beschränktem Budget) sehr ruhig angehen und insbesondere erst mal sehen was der Energiegutachter sagt. Bei nahezu Nullzinsen könnte es doch ggf. auch machbar sein, die energetischen Vorhaben z.B. mit KfW-Mitteln zu finanzieren und das Darlehen weitgehend aus ersparten Energiekosten zu tilgen?

    KfW Programme sind wirklich hilfreich, teilweise auch mit Tilgungszuschuss.


    Ich benötige Warmwasser auf drei Etagen (EG, OG, Spitzboden).
    Jetzige Versorgung mit Strom-Durchlauferhitzer, also nur eine Kaltwasserleitung vorhanden.
    Was empfehlt ihr hier zu verbessern?

    Bäder werden ehe saniert.

    3 Etagen mit einer vorhandenen Kaltwasserleitung ist natürlich doof.

    Dir ist bewusst daß du dann mindestens eine zusätzlich Wasserleitung legen musst ? Ist da ein Steigschacht vorhanden bzw.

    noch genügend Platz darin ? Wasserleitungen müssen auch relativ dick isoliert werden, muss beim Platzbedarf berücksichtigt werden.

    Bäder sanieren ist ein weit gefasster Begriff. Wenn die Fliesen runter müssen, neue Waschbecken, WC, Duschen usw dann geht das

    richtig ins Geld. Sollte man bei knappen Budget einfach berücksichtigen. Da würde ich sagen ist die Heizung dann erstmal

    dein kleineres Problem, solange Sie noch einwandfrei funktioniert.


    Möglichkeit1: Du machst du die Warmwasserbereitung gleich im Obergeschoss (zum Beispiel mit einer Wärmepumpe die im OG steht und dort das Wasser für das Bad bereitet. Am besten natürlich da wo das meiste warme Wasser benötigt wird.)

    Möglichkeit2: Oder du machst es mit einer Frischwasserstation, welche ebenfalls im Bad mit dem meisten Bedarf installiert wird.

    Die Frischwasserstation wird aus der Zentralheizung (in deinem Fall die Ölheizung) beheizt.


    Insgesamt ist zu sagen daß sich wirklich jemand vor Ort ein Bild machen muss, eins hängt vom anderen ab.

    Badsanierung gleich oder später zusammen mit der Heizung ?

    Dachsanierung gleich oder später zusammen mit der Heizung ?

    Budgetplan, wann kann was umgesetzt werden ? Auch im Hinblick auf KfW Darlehen oder andere Fördertöpfe.

    Grundsätzlich wäre es ja sinnvoll alles gleich zu machen, weil man sonst auf einer Baustelle wohnt, aber wenn es das Budget nicht zulässt,

    muss man eben priorisieren. Da aber alles erstmal funktioniert würde ich alles so lassen wie es ist und die Sanierung gut geplant

    erstmal in die Zukunft verschieben. Weiterer Vorteil wäre dann daß du auch deine eigenen Verbrauchsdaten zur Verfügung hast um

    Einsparungen zu berechnen.

    Erstens kann ich den Unmut über den Sachverhalt verstehen, auf der anderen Seite ist es vom Bauträger + Contractor sehr

    geschickt gemacht. Es kann vermutlich nur gerichtlich geklärt werden ob die Höhe sittenwidrig ist.


    Wenn der Threadersteller Käufer einer Wohnung ist, hätte das Konstrukt aber definitiv auffallen müssen und wohl auch können.

    Beim Notar werden doch alle Grundbucheinträge offen gelegt und vorgelesen ?

    Warum war der Vertrag zwischen Bauträger + Contractor bei Vertragsabschluss nicht bekannt ?

    Irgendwie muss der Contracting Vertrag ja auch Bestandteil eures Kaufvertrages geworden sein ?


    Ich kann zwar verstehen daß die Wohnungsnot groß ist und man froh ist "überhaupt etwas" zu bekommen, aber

    wie schon selbst festgestellt wurde, mit cleveren Verträgen geschickt um´s Ohr gehauen.

    Hallo, die ersten Frage die sich mir stellen:


    Gibt es getrennte Kalt- und Warmwasserleitungen zu den Verbrauchsstellen ?

    Wenn nein, wäre eine zentrale Warmwasserbereitung nicht möglich.

    Sind die Verbrauchsstellen alle auf einer Etage oder gibt es im OG auch Bad/Bäder mit Warmwasserbedarf ?


    Erfolgt die Raumheizung mit Raumheizkörpern oder Fussbodenheizung ?

    Fussbodenheizung wäre vorteilhaft für eine Wärmepumpe weil niedrigerer Vorlauf

    Das EEG benötigt das Strafgesetz nicht es kann aus sich heraus Sanktionieren zb. kann bei Nicht- oder Falschmeldung der gesamte selbst erzeugte, nicht eingespeiste Strom mit der vollen EEG Umlage nebst 5% Strafzins belegt werden. Darüberhinaus tritt in solchen Fällen keine Verjährung ein und eine Aufrechnung mit noch offenen Einspeisevergütungen ist auch möglich.

    Das sanktionieren ist mir bekannt, der Strafzins war mir bis jetzt nicht bekannt.

    Wobei allein das Wort Strafzins schon etwas schlimmes suggerieren soll. Es ist halt einfach ein Zins.

    Zitat

    Was nützt es denn einem Fragesteller/Betreiber 37,50€ im Jahr durch aktiven Betrug einzusparen um dann nach einigen Jahren mehrere Hundert Euro zuzüglich Strafzins und Bußgeld zurückzahlen zu dürfen ?

    Also doch Bußgeld ? Straftat im Sinne des Strafgesetzbuches ?

    Diesbezüglich bitte ich immer noch um einen Hinweis wo das genau steht im Gesetz steht.

    Zitat

    Wir hier im BHKW-Forum versuchen technisch und rechtlich korrekte Lösungen anzubieten, nicht mehr und nicht weniger.

    Das ist ja grundsätzlich eine gute Sache, da gibt es ja nix zu diskutieren.

    Aber die Realität draußen lässt sich nicht immer in die passenden Schubladen des Gesetzgebers stecken.

    Zitat

    Wenn Dir der TE "egal" ist welche Intention hast Du dann hier zu posten ?

    Bitte nichts verdrehen, es ist mir egal was der TE in seine Steuererklärung schreibt. Wir sind ja hier nicht bei der Stasi.

    Mich interessiert einzig und allein seine Problematik mit der Erzeugung von Strom.

    Und deshalb poste ich auch.

    Da hast du vollkommen recht, ich werde das in Zukunft klarer kommunizieren.


    Ich glaub jetzt haben wir den sinngemäßen Inhalt von den beiden Threads vermischt

    Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnungen: BSZ, PV und Stromspeicher?


    Nochmal:

    Aus praktischer Sicht wäre dem Fragesteller wohl nur zu raten, daß er es so macht wie ihr vorgeschlagen habt:

    Fenster schließen und Lüftungsschacht legen. Kellerdecke dämmen könnte sich dann erübrigen weil die BHKW

    Abstrahlwärme mehr im Raum bleibt.

    Nun wenn das FA die Steuererklärung schon seit Jahren so akzeptiert und dort richtige Angaben gemacht hat sehe ich da kein Problem.


    Woher weißt du das? Vielleicht gibt er sie ja an und zwar Verhältnissmäßig ermittelt z. B. über die Quadratmeter und Anzahl der Bewohner? Das wäre nur bei einem Zweifamilienhaus das selbst Bewohnt wird zulässig, nicht aber bei insgesamt 3 Wohnungen. Tut er es dennoch und das Finanzamt kann aus den Unterlagen erkennen das es sich um 3 Wohnungen handelt, kann man ihm keinen Vorwurf machen.

    Ich sehe da auch kein Problem. Ich wollte nur verdeutlichen daß sich das Finanzamt nur um die Versteuerung kümmert.

    Denen ist die EEG-Umlage oder die Heizkostenverordnung ziemlich schnuppe

    Und nein, ich weiß nicht was der TE angibt, und eigentlich ist mir das auch ziemlich egal.

    Zitat

    Die 2 normalen Zähler sind sicher günstiger als das ganze in Lastgangmessung. Bei mir kostet ein Zähler im Jahr um die 10 €.

    Warum Lastgangmessung ? Hab ich was verpasst ?

    Zitat

    Unterschlägt er die EEG Umlage jedoch bewusst ist das eine Straftat.

    Für diese Behauptung würde ich gerne den Paragrafen des StGB wissen.

    Natürlich war es absichtlich mit dem Brandschutz überspitzt.

    Wir haben aber in der Familie und im Bekanntenkreis viele Immobilien bzw. viele Immobilienbesitzer

    mit den unterschiedlichsten Immobilien (Gewerbe, 1900 Altbau mit Denkmalschutz, Neubau)

    Von daher weiß ich was halt draußen alles passiert und auch passieren kann.

    Es kommt halt immer wieder mal einer vorbei der dir evtl ans Bein pinkeln möchte. @:pille


    Ich möchte dem Fragesteller einfach zeigen was man machen kann, ob er es macht ist ja letztlich immer

    seine eigene Entscheidung. Und wenn es jetzt schon 30 Jahre so ist, würde ICH, IMHO |__|:-)

    einfach den Strom weiter so abrechnen und die EEG Umlage außen vor lassen.

    Nicht primär aus finanziellen Gründen, sondern wenn jemand bewusst eine Warmmiete für Kleinstwohnungen

    anbietet um der Bürokratie aus dem Weg zu gehen, empfehle ich ihm doch keine Zählerkaskade mit 5 Zählern

    damit er die 37,48€ EEG Umlage korrekt abführen kann. :rtfm:

    Das war von mir nur als Hinweis gedacht, ein BHKW (Öl oder Gas) wird sicherlich wie ein Heizkessel angesehen.

    (=Vermutung, aber m.E. naheliegend)


    Bei Altbauten ist es ja immer so eine Sache mit den Vorschriften. Ich wollte dem Fragesteller auch nur Ärger ersparen,

    falls er jemanden Fremdes um Rat fragen sollte und der dann evtl. mit irgendwelchen Paragrafen wedelt.

    (Energieberater, Heizungsbauer, Architekt)


    Aus praktischer Sicht wäre dem Fragesteller wohl nur zu raten, daß er es so macht wie ihr vorgeschlagen habt:
    Fenster schließen und Lüftungsschacht legen. Kellerdecke dämmen könnte sich dann erübrigen weil die BHKW

    Abstrahlwärme mehr im Raum bleibt.