Beiträge von Champer13

    MasterOfPuppets : Gibt's was neues von deinen Überlegungen?

    Ansonsten denke ich, bist du nicht so weit weg von den Ansätzen von stromsparer99.

    Ich würde ein ähnliches System aufsetzen:

    - Motorleistung von 12KW@1500U/min = max Größe Generator; aber diese Leistung brauchst normalerweise nicht für lange Zeit im Haus. Aber wenn doch (z.B. Kochplatten; Mikrowelle, Waschmaschine, Geschirrspüler laufen ) dann könntest du dies über entsprechende PV-Wechselrichter abgeben . Um den Motor auf dieser Leistung laufen zu lassen, musst man aber eine Regelgröße haben (z.B. einen regelbaren 10KW Heizstab). Dann könntest du mit ca 2 bis max 4KW in ein Batteriesystem gehen. Dieses Batteriesystem würde ich auch für eine PV-Anlage in der gleichen Leistungsklasse vorsehen (siehe Stromsparer). Aus dem Batteriesystem kannst du dann über die Wechselrichter auch die niedrigeren Strombedarfe decken. Dazu brauchst du aber noch einen entsprechenden Pufferspeicher für die Wärmezwischenpufferung.

    - willst du noch den Punkt Wärmepumpe von stromsparer aufnehmen, dann kannst du ja den Klimakompressor des Fahrzeugs verwenden.

    Damit kannst du dann noch weiter in die optimalen Leistungsbereiche gehen. 1x 3KW Klimakompressor als Wärmepumpe macht ca 10KW Wärmeleistung.


    Dann hast du noch ca 5KW Leistungsreserve, damit könnte man noch einen etwas größeren Generator verwenden, aber wohin mit der elektrischen Energie, vor allen Dingen, weil dann das System nicht mehr 50Hz kompatibel ist.


    Falls du damit anfängst, gib mir Bescheid, ich habe einen 1.4TDI in meinem alten Auto. ;-) vlt kann man sich Arbeiten aufteilen.

    MasterOfPuppets : Ich hatte schon mal die gleichen Ideen, aber hier wirklich den richtigen Weg (effektiv bzgl. Kosten und Umwelt) zu finden ist nicht einfach. Ich denke, man muss sich eine Größe nehmen, die man abdecken will, und die damit notwendigen Rahmenbedingungen abdecken: wie z.B.

    - max el. Leistungsbedarf im Haus (~12 - 18 KW) -> Generator mit der Leistung und dann eben mit 50Hz

    (48 -52Hz) bei entweder Synchronmotor oder Drehstrom mit Kondensatoren


    - Jahres el. Energiebedarf (~5.000 bis 6.000 KWh) -> Generator mit geringerer Leistung ( 3 - 12KW) und Batteriepufferung

    Batteriepufferung ? Hier bestimmt der max Ladestrom die Batteriegröße bzw. Kapazität

    -> Kosten der Batterie sind fast direkt proportional mit der Kapazität

    Und auch der Wärmebedarf des Hauses sollte dazu passen. Wohin mit der Abwärme,

    Wenn ich Strom brauche.

    6.000 KWh / 12 KW = 500h Jahreslaufzeit

    6.000KWh @ 230g/KWh@1.500U/min@12KW = ~1.400Kg Heizöl = ~1.750L Heizöl

    6.000KWh @ 210g/KWh@2.400U/min@20KW = ~1.260Kg Heizöl = ~ 1.580L Heizöl

    6.000KWh @ 400g/KWh@1500U/min@3KW = ~2.400Kg Heizöl = ~ 3.000L Heizöl

    -> PV mit Batteriesystem? Erst gestern gab es wieder einen Fachartikel, dass ein Batteriesystem zur Erhöhung des Eigenverbrauchs nicht wirtschaftlich sinnvoll sind.


    - Jahres Wärmebedarf [15.000 - 24.000KWh) -> Solarthermie für den Sommer?

    1.2TDI hat einen sehr guten mechanischen Wirkungsgrad -> Elektrisch zu heizen?


    Noch zu beachten sind Wirkungsgrad Batterie ~85% (laden, entladen, Selbstentladung)

    Usw.

    Es gibt gute BHKW Hersteller, nur der Preis ist noch etwas hoch, auf der anderen Seite ohne Stückzahlen wird deren Preis nicht niedriger. Dies ist mal eine kurze Zusammenfassung von Überlegungen und Berechnungen, die ich mir vor der Verwirklichung eines Projektes gemacht habe.

    Hallo,

    mein erster Beitrag, daher bitte ich um Nachsicht.

    Bzgl. des Kraftstoffverbrauchs; da gibt es die Muscheldiagramme (BSFC), die zeigen die bei welcher Drehzahl und Leistung wieviel g/KWh der Motor benötigt. Googlen nach BSFC und 1.9 TDI unter Bildern.

    Oder gleich nach BSFC und 1.2TDI.

    Der TDI ist ein ziemlich guter (wirkungsgradtechnisch gesehen) Motor.

    Der beste ist ein 1.9 TDI mit 90PS Leistung; der verbraucht im Bereich des besten Wirkungsgrades ~197g/KWh Diesel (1L=~800g).

    Dieser Bereich liegt so bei 1800 - 2100 U/min und ca 170Nm Drehmoment.

    Die Leistung ergibt sich ja aus Drehmoment M * 2 Pi * n (pro sekunde).

    Sinkt der Drehmomentbedarf auch bei gleicher Drehzahl, dann steigt der spezifische Kraftstoffverbrauch, allerdings auch die notwendige Leistung.

    D.h. der Verbrauch bleibt nahe

    Bzgl des 1.2 TDI's, ich habe beim Googlen ein BSFC gefunden; unter 2000U/min ist da fast gar nix los mit Drehmoment und somit Leistung.

    Bei Facebook gibt's jemanden, der hat ein Muscheldiagramm gepostet. ~100NM@ 1500U/min = 15KW. 300g/KWh => 5,65L/h @ 15KW.

    Ich würde den aber nicht bei 100Nm = 15KW betreiben wollen wegen Maxwert.

    Muscheldiagram 1.2 TDI im Facebook