Beiträge von jarekin

    Sorry, ich glaub ich hab den Thread etwas in die Irre gefuehrt.


    Liebe(r) AH-infin, wenn du eine Moeglichkeit siehst, deiner derzeitige Heizungsanlage noch ein paar Jahre zu entlocken, probier das! Wenn du dein Haus in der Zeit mehr und mehr daemmst, sparst du auch Heizkosten und brauchst spaeter eine kleinere Heizung (und die Technik ist weiter ;)).

    die untere Temperatur-Begrenzung rausgenommen, da Graugusskessel

    ..... das kann aber schiefgehen! Der Hersteller hat sich dabei was gedacht!

    Der Regler ZG 52 ist fuer allerei moegliche Heizsystem, sogar ueber 100 Grad. Ich weiss zwar nicht, was das fuer Systeme sein sollen, aber er kanns.


    So und niemand hat sich naemlich irgendwas bei der Installation dieses spezifischen Reglers in meinem Haus gedacht, da war naehmlich einfach der Standard-Wert fuer die untere Temperatur-Grenze drin (60 Grad). Ja, ich weiss, unter 43 Grad kanns passieren, dass das Abgas im Kessel kondensiert, aber nicht wenn der Brenner mindestens 5 Minuten laeuft, dann is die Innenwand so heiss, dass jegliches Kondensat schonwieder verdampft ist.


    Wir reden hier ueber 40 Jahre alte Technik.

    Hey,


    die Brenner von damals kannten nur 0% oder 100%, dafuer hatten die Aussentemperatur gefuehrten Kessel aber eine kleine Wassertasche (50L?) und nen Mischer, der dann die Temperatur des Heizungswassers einstellt.


    40 Jahre alte Heizungsanlagen lassen sich heutzutage sehr gut verstehen und halten ewig! Bei meinem Haus wars genauso, eingezogen, alle Wasserleitungen haben geknackt und geblubbert als der Brenner ansprang, dieser lief dann teilweise unter ner Minuten und sprang nach 15 Minuten schonwieder an, Katastrophe... das die Vorbesitzer nicht irre geworden sind...


    Naja, Problem 1 war ein festgefahrener Mischer, der stellt die Vorlauftemperatur der Heizung ein und sitzt an der Stelle wo sich 4 Leitungen treffen, ein Metallkasten mit Handteller grossem Drehrad zum manuellen Bedienen mit dran. Den Mischer abgebaut, ordentlich geoelt, hat 3-4 mal gequitscht nachdem er wieder drehen konnte und laeuft seither wie ne 1. Problem 2 war, dass die Notabschaltung des Kessels auf 60 Grad runtergedreht war, die also erstmal auf 90 Grad, damit das ganze System mal richtig 'atmen' kann und nicht immer gleich wieder 'gekillt' wird. Siehe da, der Brenner lief nur noch alle 25 Minuten.


    Dann die Heizkurve durch experimentieren angepasst, die untere Temperatur-Begrenzung rausgenommen, da Graugusskessel (dem macht Korrosion nix), und siehe da, der Mischer laeuft fleischig zwischen 10% und 90% hin und her und der Brenner springt alle 30 bis 40 Minuten fuer 5 bis 8 Minuten an ;)


    Du schaffst das auch, lies dich ein wenig ein! Besorg dir das Handbuch deines Reglers, sollte es ein Centratherm ZG 52 sein, schreib mich nochmal an. Auf dem Weg zum vollstaendigen Verstandnis deiner 40 Jahre alten Heizungsanlage liegt zunaechst Frust, aber dann kommt der Spass ;)

    Kohlendioxid-Steuer kommt ja, was der WP entgegenkommt, wenn ihr nachhaltige Stromerzeugung nutzt.

    Wenn ich dich richtig Verstehe eine Frage: Woher kommt im Winter der nachhaltig erzeugte Strom auf den er keine CO2 Steuer zahlen muss? Ansonsten sehe ich es ähnlich wie du mit Anmerkungen siehe oben.:thumbup:

    Da setzt du natuerlich den Finger auf nen Wunden Punkt. Mein Stromanbieter (DREWAG) verspricht mir meinen Strom zu 100% aus Wasserkraft zu erzeugen und hier setze ich dann auch meinen Strich. Ich will halt auch noch Geistig intakt bleiben und mir nicht die Ruebe ueber jede Versprechung der von mir genutzten Produkte zerbrechen wollen.


    wenn Aussentemperatur -10 und Heizungswasser 50 Grad benoetigt wird, aber das holen die in den Uebergangszeiten (Aussen 5 Grad, Heizungswasser 35 Grad) wieder rein.

    Das möchte ich so nicht einfach stehen lassen. Das Problem ist doch, dass in diesen Zeiträumen auch am meisten Heizenergie gebraucht wird und bei der Spreizung wird die WP schon richtig schlecht. D. h. das sollte schon genau betrachtet werden, oder einfach eine Zusatzheizung für die "schlechten" Zeiten. (Holz/Pellets bevorzugt)

    Du hast recht, so einfach ist das nicht. Das mit der Zusatzheizung ist nen super Einwand, kleines Aber: Das System wird komplexer und die Berechnung des Bivalentspunkt (wann schaltet man um zwischen WP oder Pellets...) macht auch nicht mal eben jeder Heizungsbauer fuer dich.


    Unser 30 Jahre alter Oelkessel hat das Haus fuer 1900 Liter Oel im Jahr warm gemacht. Jetzt bezahl ich 190 Eur im Monat an Stromabschlag mehr, bin dafuer aber so einiges ungeliebt los: Schorni, Oelgeruch, Brennerlaerm, Mischerlaerm und koennte im Sommer sogar noch kuehlen, wenn ich irgendwann mal dazu komme, die gescheiten Thermostate dafuer einzubauen.


    Bearbeitung: Achso und falls jetzt jemand mit den 1900 Litern und 190 Stromabschlag rumrechnen. Das waren Schaetzwerte. Ich weiss die genauen Zahlen nicht, hab keinen extra Zaehler fuer die WP.

    Unter der Verraussetzung, dass die alte Heizung noch tut, moechte ich dir meine laienhafte Empfehlung aussprechen: Kuemmer dich erstmal um anstaendige Daemmung (neue Fenster, Rolllaeden, Kellerdecke, oberste Geschossdecke/Dach, Aussen), danach gehts an die neue Heizungsanlage.


    Wenn du fuer Aussendaemmung nicht genug Geld uebrig hast, denk an gescheites Lueften! Sonst gammelt dir die Bude weg, weil die Waende dann das kaelteste Innen ist, vorher warens die Fenster und man konnte sehen, wenn sich Wasser abgesetzt hat.


    Und zum Thema WP: Unser Heizungswasser war dieses Jahr nie waermer als 50 Grad und das mit normalen Wandheizkoerpern! Natuerlich sind die WPs schlecht, wenn Aussentemperatur -10 und Heizungswasser 50 Grad benoetigt wird, aber das holen die in den Uebergangszeiten (Aussen 5 Grad, Heizungswasser 35 Grad) wieder rein. Ich weiss jetzt aber auch nicht wie hart eure Winter sind. Gegenueber unserer Nicht-Brennwert-Heizung ist bei uns die WP nur minimal teurer. Dafuer spare ich mir aber Gas-Zaehler und Schornsteinfeger... Wenn du jetzt auch noch Fussboden-Heizung drin hast, was ja immernoch ne Flaechenheizung ist und somit besser als unsere Konvektionsheizkoerper, sollte sich das auch gegenueber einer Brennwert-Heizung sehen lassen koenenn. Kohlendioxid-Steuer kommt ja, was der WP entgegenkommt, wenn ihr nachhaltige Stromerzeugung nutzt.

    Sollte sich so ein Ding irgendwann mal im Gebiet von Ostwestfalen Lippe befinden, kann ich gern mal draufschauen.


    Ich kenne mich gut mit Microcontrollern aus. Sollte da irgendeine Art Unix laufen, ist das auch kein Problem.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass das Teil einfach nur einen Befehl an irgendeinem seriellen Port erwartet und dann auch ohne Netz laeuft.