Beiträge von FMTS

    Er macht doch genau das Richtige:

    Zitat von Zermallmer04

    Wir haben einen Sachverständigen beauftragt der das Gemeinschaftseigentum begutachtet und die Restmängel aufnimmt.

    Sollte der Sachverständige nicht über das entsprechende Fachwissen verfügen, wird er sich ohnehin an entsprechende Personen wenden, die das System BHKW unabhängig vom zuständigen Planer hoffentlich richtig einschätzen können.


    Und was spricht dagegen, die Parametrierung bzw. Einstellung der Anlagensteuerung zu ändern?


    Alles Andere sind Maßnahmen, wenn sich keine Einigung finden lässt und das Gerät dort stehen bleiben und betrieben werden muss, wo es aktuell aufgebaut ist.


    Zudem hat hier kein Mensch was von einem Bitumenboden geschrieben...


    Aber klar, man kann auch warten bis das Ganze mit Sachverständiger und Co durch ist. Der Anlasser macht mindestens 15000 Starts mit, bis dahin ist also etwas Zeit...

    Also wegen Geräusche und Vibrationen. Es gibt da schon paar Maßnahmen. Kapsel mit Schwerschicht aus Bitumen und noch so komische Dichtleisten für die Einzelteilen.

    Ich hab bei meiner HR die Schwerschicht aus Bitumen drin, das hat schon eine positive Wirkung. Aber Wunder kann man da nicht erwarten.

    Bei dir wird auch eher der Boden das Problem sein. Evtl. gibt es auch dafür Sonderlösungen, da hab ich aber keine Kenntnisse drüber.


    Na zerlegter Transport wäre da ja möglich. Motor und Rahmen trennen, bist bei maximal 250kg pro Baugruppe.

    Zermallmer04


    Sobald die Eintrittstemperatur am Dachs größer 73 Grad ansteigt, wird die Anlage abgeschaltet. Egal ob nun Anforderung vorliegt oder nicht.


    Der Dachs läuft ;)

    Es ist beim Thema Brennwert eh die Frage, welche Rücklauftemp. aus den Übergabestationen in den Puffer zurück gehen. Die 14,5kW hast ja nur bei 30grad Rücklauf. Bei 45 bist schon eher bei unter 14 und so geht das weiter runter bis ab 55 Grad eh nichts mehr kondensiert.


    Deswegen ist mein Vorschlag wie oben beschrieben aber auch nur eine schnelle Übergangslösung. Damit die Anlage erstmal aus dem Takten raus kommt.

    Ja, grundsätzlich richtig, nur kommen ab 50...60grad Rücklauf auch nur noch um 13kW raus. Brennwert fällt ja dann flach. Dazu kommt noch, dass du oben auf 80 Grad und nicht auf 70 Grad gehst. Puffer unten dann auf 70 bis er aus geht. Damit kommst auf jeden Fall über 20kW thermisch, eher mehr, da ja Heizung aktuell auch noch zieht. Laufzeit sollte also mindestens 2h drin sein. Deswegen Mindestlaufzeit auf 3h setzen.

    Besser den Dachs mit hoher Rücklauftemp. ausgehen lassen, als im Stundentakt an aus. Zum Ende hin kommt ja nur für eine paar Minuten die hohe Rücklauftemp. am Dachs an.


    So betreib ich meinen im Sommer auch ab und an, wenn gerade viel Strom gebraucht wird...


    Aber ich bin vollkommen dabei, normal gehört in das Gebäude viel mehr Puffervolumen als der Standardspeicher...

    Hallo, ohne zu wissen wie der Dachs genau angefordert wird, sind leider nur Spekulationen möglich.

    Aber, mit der Art der Trinkwasserbereitung, scheint die Anlage primär auf Anforderung WW zu schalten. Als ersten Schritt könnte man hier die Mindestlaufzeit erhöhen, denn ich gehe nicht davon aus, dass die Anlage im Stundentakt mit zu hoher Rücklauftemperatur aussteigt, weil der Puffer Rand voll ist. Sollte dies der Fall sein, dann waren da wirklich richtige Profis am Werk!


    Als Sofortmaßnahme, und ohne die genauen Temperaturen im Puffer zu kennen, würde ich also mal die Mindestlaufzeit hoch setzen. Zum Beispiel auf 3h. Aktuell wird die wohl bei 1h stehen. Damit Dritteln sich zumindest die Anzahl der Startvorgänge. Alles weitere geht dann eigentlich nur durch alle Informationen der Temperaturen und Anforderungen über den Tag verteilt.


    Aber auch ich bin etwas erschrocken, dass der Dachs hier in so einem Gebäude ohne Zusatzbrenner und mit dem Standardpuffer monovalent eingebaut ist. Wer plant denn sowas?!? Mit dem Heizstab kann man im Falle eines Defektes den Krieg auch nicht mehr gewinnen.


    Aber diesbezüglich würde ich mal versuchen mit einem Center Kontakt aufzunehmen oder die Planungshotline bei Senertec zu kontaktieren. Die sollten da helfen können.

    Hallo zusammen, na im April 19 ist doch die neue VDE-AR-N 4105 in Kraft getreten. Die erfüllt kein MSR2 Regler mehr. Seit dem geht die legale Netzeinbindung alter Dachse nur noch über externe und zulassungskonforme Überwachungseinrichtungen, oder eben über Wechselrichter und Batteriesystem.

    Wie eben weiter oben schon geschrieben...


    Von dem her sind günstige "Gebraucht-Dachse" nicht mehr ganz so günstig ans Netz zu bekommen. Die Netztrennvorrichtung muss zwingend die VDE-AR-N 4105 erfüllen.

    Nabend, die offene Kerze nur zum starten in der Anlage lassen. Wenn der Motor damit läuft, wie oben beschrieben, 5min laufen lassen und dann die senertec Kerze wieder einbauen.

    Die Senertec Kerze ist eine Vorkammerkerze, die hält speziell für diesen Magermotor gebaut ist.

    Passen sollte hier auch eine F8DPOR oder so was. Gibt es z.B. in Opel 1.6 1.8 2.0. Liter 16V Motoren oder auch bei diversen anderen Herstellern.

    Das Pumpspeicherwerk hier um die Ecke hat 1,06Gw. Und das läuft aktuell bei weniger als der Hälfte umher.


    Warum hab ich nichts? BHKW+PV und ne kleine Batterie für die heizfreie Periode.


    Was hast du mit der BSZ wenn der E-Herd gebraucht wird, wenn der Staubsauger läuft, wenn die Sauna angeschmissen wird, wenn gleichzeitig Trockner und Waschmaschine laufen sollen und im schlimmsten Fall noch einer mit nem E-auto daher kommt? Und das dann noch im November oder Februar. Dann wird es iwi schnell dünn...


    Und selbst wenn 100.000 Brennstoffzellen mit je 1,5kw bis 2030 in den Markt gehen, dann sind das gerade mal 150MW Grundlast, was den Rest der Strombezieher 1.600.000.000 kostet.

    Sehr fragwürdig...

    Antwort:

    Zum Beispiel aus der kleinen Pufferbatterie die Tagsüber mit PV gefüttert wurde.


    Oder eben aus den Pumpspeicherwerken, wenn die mal richtig genutzt würden. Oder aus Power to Gas oder oder oder...


    Und mir geht es bei der Förderung um die Anschaffungskosten von motorischen BHKW unter 10kW.


    Weiterhin hast du immernoch nicht verstanden, oder willst es wahrscheinlich nicht hören, dass die Brennstoffzelle mit Erdgas im ersten Schritt nichts anfangen kann. Es muss halt erst das Gas aufwendig und wartungsintensiv in H und C aufgetrennt werden.


    Solange kein H2 aus der Leitung kommt, bleibt es zu wartungsintensiv und in der Gesamtbilanz schlechter als ein motorisches BHKW.

    Jedenfalls nicht aus den paar Brennstoffzellen, die für Unsummen gefördert werden...;)


    Die Förderung von PV und Wind bringt und brachte zumindest ansatzweise etwas um die fossilen Träger zu reduzieren.


    Würde man motorische BHKW, die im Vergleich zur BSZ beherrschbare Technik und keine kostenintensiven Materialien benötigen nur mit der Hälfte der BSZ fördern, hätten wir wahrscheinlich unterm Strich einiges mehr gekonnt!

    alikante


    Da hast du vollkommen recht, deswegen auch hier nur den Überschussstrom aus der PV in die Batterie, den Heizstab oder die BWWP.


    Die Umwandlungsverluste sind nichts anderes als Wärme. Heißt, wenn ich PV Strom in eine Batterie schiebe, habe ich Wärmeverluste. Aber diese Wärmeverluste kommen von der Sonne und nicht aus fossilen Brennstoffen. Dementsprechend ist das an sich wurscht. Die Wärme würde ja nicht neu erzeugt.

    Durch die Batterie können dann eben auch kurze Leistungsspitzen und der Nachtbedarf abgedeckt werden, wenn das BHKW nicht läuft.


    Dagegen ist es aber sinnfrei aus Gas erzeugten Strom durch umformen in einer Batterie zu speichern. Die Verluste sind dann eben fossilen Ursprungs und nicht gerade wenig, ausser das Gas wäre grün. Davon sind wir aber gerade noch weit entfernt!


    Ich selbst habe deshalb auch nur ein BHKW, PV auf dem Dach und nen Heizstab mit Bilanzpunktregler zur Warmwasserbereitung...

    Das ist aber leider aus Vertragsrechtlichen Gründen nicht möglich.

    Und für die Neuanschaffung auch unrelevant, da ja hier kaum noch Förderung kommt.


    Solange die in Deutschland vorhandenen Pumpspeicherwerke nicht mal ansatzweise zur Hälfte ausgelastet sind, braucht hier keiner was von Speicherproblem von PV und Windstrom zu erzählen. Da muss die Politik mal eher überlegen wie sich das zusammenführen lässt, überschüssiger Strom und die Nutzung dieser VORHANDENEN Speicher.


    Auch diese Speicher können als Grundlast dienen, wenn eben kein Wind weht und es nach 22:00uhr ist.


    Ansonsten wäre meiner Favorit einer sinnvollen Wärme und Stromerzeugung ein ordentlich modulierendes BHKW mit Laufzeiten von mindestens 5000h/a und Wartungskosten mit weit weniger als 5cent/kwhel. Dazu dann PV aufs Dach. Alles andere wie Batterie, BWWP oder Heizstab macht es unterm Strich nur noch ökologischer, kostet aber auch entsprechend Geld in der Anschaffung.

    Hans Dampf

    Scheinbar hast nachgerechnet und kamst leider auch auf kein besseres Ergebnis als ich.


    Deshalb dann jetzt auch nur Geschwafel...


    Die BSZ kann ausser Grundlast leider nix, wenn dann mal 5kW gezogen werden wird das Netz dann auch wieder mit 3,5kW belastet. Prima! Und den teuer erzeugten Strom in eine Batterie stecken is dann auch Blödsinn.

    Dazu kommt eben, das die Blue Gen nsch 10 Jahren tot ist, oder meinst die bauen aus Freundlichkeit am Ende der Vollwartungslaufzeit noch einen neuen Stack ein?!? Die geben Garantie dass über die gesamte Laufzeit 50% Wirkungsgrad raus kommen sollen, mehr nicht. Das werden sie dir im Jahr 9,5, wenn das Ding fast nur noch hustet schon vorrechnen.

    Dazu kommt, dass der Gesamtwirkungsgrad von ca. 77% für eine KWK eher lachhaft ist!


    Wenn du auf die Eigenversorgung abziehst, dann musst halt zur PV eine entsprechende Batterie stellen. Dann bist immernoch günstiger als die BSZ.


    Oder eben ein motorisches BHKW was in den Wintermonaten den gesamten Strombedarf decken kann und PV aufs Dach mit nem kleinen Batteriesystem. Dann bist auch Netzautark. Kost zwar etwas mehr, wäre aber eigentlich die bessere Lösung. Werd ich hier aber nicht weiter ausführen müssen.