Beiträge von Mestapholes

    Danke fürs Fragen.


    Irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen das die Daten nicht bei Viessmann gesammelt werden.

    Unternehmen sind da eig. wie Kraken. Was man bekommen kann nimmt und behält man.


    Aber es ist halt wie es ist...


    Ob man wohl den Bus zwischen Datenzähler und Heizung parallel abgreifen kann?

    Leider ist der Code der ViCare App obfuskiert... Mal gucken ob man anders an die Daten rankommt :/

    Grüße

    Christian

    Im Moment liegt die Aussentemperatur bei 14 Grad, die Pumpe läuft.

    Leider kann ich das über den Tag nicht kontrollieren (müsste ich mal meine Frau fragen).


    Ob die Aussentemperatur so niedrig ist das die Steuerung meint die Pumpe anschalten zu müssen, da nach Aussentemperatur geheizt werden müsste (obwohl Heizung vom Programm her nicht aktiv ist)?


    Innentemperatur liegt im Moment bei 21 Grad, da ist Momentan noch kein Bedarf zu heizen...

    Also bzgl. des großen Wartungsvertrages...

    Da haben mir beide lokalen Heizungsbauer von abgeraten. Ihr eigenen Erfahrungen mit dem Brennwertgerät nach würden sich die 4500 Euro Aufpreis nicht rechnen... (bei mir waren beide Wartungsverträge für die 10 Jahre der BZ bei 1500 Euro).


    Mal schauen wo ich da nach 10 Jahren sein werde ;-)

    Läuft eig. bei jemand anderen derzeit die Heizungsumwälzpumpe trotz abgeschalteter Heizung (also nur WW Bereitung)?


    Ist mir gestern zufällig aufgefallen als ich neben der Verteilung der Fußbodenheizung gesessen habe.

    Dort wurde Durchfluss angezeigt. Etwas verwundert bin ich in den Keller gegangen und man hat die Umwälzpumpe auch deutlich gehört.

    Die Betriebsart steht auf "Nur Warmwasser aktiv".


    Bin aber eig. der Überzeugung das dies nicht immer der Fall gewesen ist (meine das vor einiger Zeit die Durchflussmesser auf 0 gestanden haben).

    Naja, der Grad der Autarkie hängt ja ganz stark davon ab wieviel Grundlast und anderen Stromverbrauch man wirklich hat.

    Das kann eigentlich niemand vorhersagen. Ich bin ja schon froh das ca 60% des erzeugten Stroms selber verbraucht werden...


    Wenn die Bluegen 32000 Euro inkl. Hochlasttherme (was wird da verbaut?), WW-Behälter und allem Zipp und Zapp kostet (Gasanschluss vom Übergabepunkt im Haus bis in den Heizungskeller ziehen, Sanierung des Kamins, ...) dann dürfte die Bluegen tatsächlich günstiger da stehen im Verhältniss zur PT2.


    Wir können das im Februar/März wenn ein Jahr rum ist gerne mal mit echten Zahlen nochmal rechnen :-) .

    Also mir persönlich steht jetzt nicht das Streben danach meine Rechtsschutz einzuschalten...


    Mir war / ist bewusst das die BSZ im Sommer in der Laufzeit durch die Abnahmen von WW in der Laufzeit beschränkt ist.


    Natürlich wäre es evtl. schöner wenn die BSZ eine niedrigere thermische Leistung bei erhöhter elektrischer Leistung hätte, um mehr Strom im Sommer zu produzieren.


    Wäre für mich nun die Bluegen die bessere Alternative gewesen?

    Achtung jetzt wirds subjektiv...


    Ökologisch:

    Meiner Meinung nach kann man im Sommer mit einer kleinen PV wunderbar das kompensieren was eine energiegeführte BSZ leistet.

    Solange man diese nicht hat (wie bei mir beim Status Quo) ist die energiegeführte BSZ sicher ökologisch besser (kommt halt auf den Strommix im Netz an), sobald aber PV zur Eigenversorgung ins Spiel kommt dreht sich das wieder.


    Ökonomisch:

    Solange die beiden BSZ das gleiche kosten (inkl. Spitzenlasttherme, Wartungsvertrag,...) dann ist die energiegeführte BSZ die bessere Wahl.

    Ich habe das mal grob bei meinen Verbräuchen gegen die Bluegen ausgerechnet und komme im Besten Fall auf Mehreinnahmen von ~1030 Euro/Jahr (vor Steuern).

    Klingt zunächst nach viel...

    Von diesen 1030 Euro gehen zunächst 450 Euro / Jahr für den Wartungsvertrag runter (PT2 1500 Euro / 10 Jahre gegen 600 Euro / Jahr Bluegen).

    Bleiben 580...

    Jetzt wird etwas hakelig, da ich die genauen Kosten der Bluegen nicht kenne...


    Für die Spitzenlasttherme kann man denke ich getrost 5000 Euro (inkl. Einbau) ansetzen (Vitodens 222-F).

    Wenn man jetzt 10 Jahre ansetzt, dann bleiben 80 Euro / Jahr an Vorteil...


    Für die PT2 habe ich 30900 Euro brutto bezahlt. Hiervon gehen ~1500 Euro für Elektroarbeiten (neuer Zählerkasten) ab.

    29400 - 9300 Förderung KfW = 20200 - 1800 Euro Bafa (hier nehm ich mal den Pauschbetrag zur einfacheren Berechnung)

    Endsumme 18300 Euro brutto.


    Jetzt kommt für mich die große Frage was die Installation einer Bluegen gekostet hätte. Im Netz habe ich von jemanden gelesen der 16000 Euro netto nach allen Abzügen (KfW, Bafa) bezahlt haben möchte (kann man die dafür wirklich Stand heute noch bekommen?).

    Gehen also von den 800 Euro für 10 Jahre an Mehreinnahmen nochmal 800 Euro runter.


    Wäre für mich also vermutlich ein Nullsummenspiel geworden...

    Ja, die Zahlen sind wackelig. Ich glaube aber das ich mit der PT2 jetzt ökonomisch im Vergleich zur Bluegen nicht total daneben gegriffen habe.


    Genaueres kann erst nach einem vollen Kalenderjahr mit meinen Verbräuchen berechnet werden (und wenn ich genauere Zahlen zur Bluegen kennen würde).


    Über die Berechnung können wir gern diskutieren :-)


    Grüße

    Christian

    Hans Dampf :

    Eine Berechnung hat damals Sailor hier im Forum gemacht (wofür ich immer noch dankbar bin ;-) ).

    Sanierung Einfamilienhaus Erdwärme vs. Viessmann PT2


    Bin mir im Moment nicht sicher ob der Heizungsbauer auch ne Berechnung gemacht hat, wenn dann war diese aber deutlich mehr über den Dicken Daumen erfolgt. Die Berechnung von EnergyWorld hätte ich noch, danach wäre ich aber jetzt schon Millionär :P


    Wenn ich bisher die Stromherstellung im April mit 415kWh als Grundlage nehme zur Berechnung (wobei es da ja noch Klärungsbedarf für die Tage gibt an denen die BZ nicht lief)...

    Oktober-April * 415 ~> 2500 kWh + 2 Monate (September, Mai) * 200 ~> 400kWh + 4 (Sommer) * 90 kWh ~> 360kWh = 3260kWh


    Damit würde ich bisher ca 1000 kWh hinter der Berechnung bleiben (das ist aber im Moment "Extreme Glaskugeling", die stochastischen Daten geben für die kalten Monate im Moment sehr wenig her).


    Der Dachs läuft ;) :

    Die Waschmaschine steht leider zu weit weg von der Heizung.

    Die SpüMa könnte evtl. interessant sein, ich muss mal den Inhalt des Rohres bis dahin ausrechnen (das Gerät kommt ja mit wenig Wasser, glaube es sind so 7-9Liter aus).


    Bzgl. der PV melde ich mich bei Dir, muss das noch ein paar Detail ansehen.


    Grüße

    Christian

    Tja, Gedanken machen...


    Ändern kann ich es jetzt sowieso nicht mehr.


    Es ist halt im Sommer derzeit kein erhöhter Bedarf an WW da. Evtl. wird das etwas mehr wenn die Kinder älter werden und öfters (ggf. täglich) Duschen.


    Immerhin ist das Verhältniss zwischen Eigenverbraucht und Einspeisung bei 6:4.

    Ob sich das ganze ökonomisch rechnet, werden die Wintermonate zeigen.


    Für mich gab es aber ja bei der Anschaffung der Heizung nur die Möglichkeiten einer BZ, Gasheizung mit riesiger ST (ökonomisch vollkommen uninteressant), WP (mit eigenen Vor-/Nachteilen) oder Pelletheizung (das sind mir zu viele mechanische Teile beteiligt).


    Für eine Sole-WP hatte ich einen schönen Grabenkollektor geplant. Allerdings hätte das bedeutet sich einmal durch den Garten zu wühlen.

    Desweiteren war kein Heizungsmonteur hier zu finden der ein Angebot zu einer Sole-WP abgegeben hat.

    Gasheizung (mit ST), Gasheizung mit Zeolith, Pelletheizung das wurde angeboten. Teilweise wurde gar nicht auf die Primärenergie geachtet, teilweise wurde trotz intensiver Besprechung gar kein oder ein falsches Angebot gemacht, ein/zwei Angebote waren so exorbitant teuer das ich fast rückwärts umgefallen wäre.


    Der Gasanschluss war mit 250 Euro inkl. Tiefbauarbeiten nachgeworfen.

    Für die Brennstoffzelle habe ich jetzt inkl. E-Arbeiten (neuer Zählerschrank), inkl. Wartungsvertrag für die BZ nach Förderung ~20000 Euro inkl. MwSt bezahlt (und das von einem lokalen Heizungsbauer).


    Wenn das erste Kalenderjahr rum ist, werde ich mal abrechnen.


    Ob ich mich bei der Wahl richtig entschieden habe? Keine Ahnung... Allerdings geht mir das mit der Bürokratie (Anmelden, Steruern,...) ein bisschen auf den Zeiger. Ansonsten läuft die Anlage ja bisher störungsfrei (und das ist sehr schön) :-)


    Bin noch am überlegen für die Sommermonate eine kleine PV Anlage auf die Garage zu basteln. Dach vom Haus ist ja derzeit noch durch die Regierung tabu :D


    Grüße

    Christian

    Danke für die Rückmeldung, das ist durchaus eine Überlegung wert.

    Die 45 Grad hat damals der Viessmann Service Techniker eingestellt. Sinngemäß war seine Aussage das dies (solange ich keine Angst vor Legionellen hätte) entsprechend Energie sparen würde (sollte halt so tief wie möglich, ohne das der Komfort leidet, eingestellt sein).


    An die Werkseinstellung gehe ich erstmal nicht ran (wobei das PW dafür schon erschreckend einfach ist :-) ).

    Die Werte vom Juli eingetragen.


    Bzgl. des Verhaltens der Brennstoffzelle:

    Wir waren über den Monatswechsel Juli/August für eine Woche unterwegs. Als wir wieder da waren sollten die Kinder am Abend in die Badewanne. Dabei ist mir aufgefallen das die obere Temperatur des WW bei 43,x Grad lag. Eingestellt ist die WW Temperatur auf 45 Grad. Hatte bzgl. des Urlaubs das Ferienprogramm nicht aktiviert.


    Zumindest scheint die oberer Speichertemperatur also nicht zwingend ein Zielkriterium für die WW Bereitung durch die Zelle zu sein (hatte erwartet das diese immer mindestens gehalten wird).


    Hatte dann mal das Programm für Speicher laden in der App aufgerufen. Für mich schien es aber so zu sein als ob nichts geschah (Brenner blieb aus, Zelle blieb aus).

    Erst das Umstellen auf "Energiemanager aus" brachte die Zelle dazu den Speicher zu laden. Allerdings schien es eine Ewigkeit zu dauern bis die Zelle von "Starten" auf "Produktion" wechselte (zumindest deutlich länger als es sonst gefühlt war, mag mich aber täuschen).


    Grüße

    Christian

    Bzgl. gentechnisch veränderten Pflanzen habe ich so ganz andere Bedenken.


    Eigene Nachzucht verletzt das Patent -> Abhängigkeit vom Saathersteller -> Preise diktierbar.

    Eigene Nachzucht gar nicht möglich, da die Pflanze keine keimfähigen Samen hervorbringt -> Preise diktierbar.

    Gezielte Pflanzenkrankheiten möglich, welche sich nur auf die genetisch manipulierte Pflanze auswirken oder aber auf alle nicht genetisch veränderten Pflanzen (mit entweder entprechen vorhanden Gegenmittel oder aber bereits vorhandener anderer genetisch manipulierten Pflanze in der Hinterhand).

    Wie sich das auf den Rest der Umwelt auswirkt ist wohl auch eher unklar (damit meine ich nicht den Menschen, sondern alles andere).


    Persönlich sehe ich gerade in diesem Bereich keine echte Notwendigkeit der Technik (ist aber wohl dem stetigen Drang nach mehr Ertrag / Profit geschuldet).


    Energie sparen, Energie umweltfreundlich herstellen und etwas mehr über endliche Resourcen nachdenken, da sehe ich den Bedarf.

    Ich glaube die 4te Spalte ist die produzierte Energie der Brennstoffzelle: z.B. Juni 143 kWh aus 204 Std Produktion (errechnet 153kWh).


    Die Differenz zu den 357 kWh wird aus der PV geliefert.


    Wie groß ist die PV Anlage? Bin am überlegen für die Sommermonate evtl. auch ne kleine Anlage zu errichten.