Beiträge von silverstonee

    Erstmal vorweg, es ist am Ende doch gutgegangen, aber zwischendurch habe ich ganz schön geschwitzt.


    Habe das Gerät, wie oben beschrieben, runtergefahren. Die Pumpen und Brennerlüfter liefen noch eine ganze Weile nach, deshalb wohl auch der Hinweis, dass man warten muss. Dann haben sich die Heizkreispumpen auch ausgeschaltet und ich habe das Gerät vorne am Ein/ausschalter ausgeschaltet.

    Als ich nach 2h wieder in den Keller ging, um das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen, traute ich meinen Augen nicht, die beiden Heizkreispumpen liefen, jedoch waren die Mischer zu und der Vitotwin natürlich noch aus.

    Ich habe das Gerät eingeschaltet und er fing an zu initialisieren, soweit so gut.

    Als ich 10 Min später danach schaute, lief der Brennerlüfter, jedoch war das Display komplett dunkel/aus.

    15 Minuten später immernoch derselbe Zustand. Ok, dachte ich, jetzt ist es um den Vitotwin geschehen.

    Ich beschloss, den Vitotwin erneut auszuschalten, die Heizkreispumpen liefen weiter. Also schaltete ich die Stromversorgung der Pumpen auch aus und wieder ein. Die Pumpen blieben danach aus.

    Als ich dann den Vitotwin wieder einschaltete, fuhr alles wieder ordnungsgemäß an.


    Er funktioniert also wieder!


    Danke, für eure Hilgfe.

    Die Notabschaltung bei Netzausfall ist immer ein besonderer Stress für das Gerät, weil da der Stirling aus vollem Lauf binnen weniger als einer Sekunde zum Stillstand gebracht wird. Wenn da ein Teil vorher schon geschwächelt hat, kann es schon sein, dass es bei so einer Gelegenheit endgültig kaputt geht.


    Bei der normalen Abschaltung darf das eigentlich nicht der Fall sein. Da schaltet man nicht einfach das Netz ab, sondern man fährt den Stirling schonend herunter, wie auf Seite 14 der Betriebsanleitung beschrieben:

    1. Taste "Mode" (rechts über dem Display) wiederholt drücken, bis der Strich im Display unterhalb dem "Ausschalten"-Zeichen steht
    2. Taste links über dem Display einmal kurz drücken, um die TWW-Bereitung auszuschalten (der WW-Strich geht weg)
    3. Warten bis der Stirling aus ist; die Betriebsanleitung empfiehlt (warum auch immer) danach noch zehn Minuten zu warten
    4. JETZT den Netzschalter (rechts unter der schwarzen Klappe) ausschalten. Den Gasabsperrhahn zu schließen (wie eigentlich vorgeschrieben) kann man sich m.E. sparen, wenn es nur um zwei Stunden geht.

    Zum wieder Einschalten drückt man wieder auf den Netzschalter, wartet bis sich die Steuerung hochgefahren hat und schaltet dann analog zu Schritt 1 und 2 Warmwasser und Heizung wieder ein. Normalerweise sollte dann im Winter spätestens nach ein paar Minuten der Stirling wieder laufen.

    Sehr gut! Vielen Dank für die detailierte Info.

    Keep fingers crossed ;-)

    Morgen früh wird vom Netzbetreiber unser Hausanschluss erneuert. Dazu wird die Stromversorgung ab 9Uhr morgends für 2h abgeschaltet.

    Nachdem ich hier im Forum schon gelesen habe, dass der Vitotwin nach Netzausfall nicht mehr anlief, habe ich nun etwas Angst, dass uns das auch blüht.


    Ich kann ja eigentlich nichts anderes tun, als die Heizung um kurz vor 9Uhr auszuschalten und zu hoffen, oder?


    Gruß

    Moin,


    meiner ist gestern auch wieder ausgefallen. Fehlercode ist “261 Flammausfall Stirlingbr. Reset?“
    Ich habe daraufhin den Reset durchgeführt, jedoch hat es nichts gebracht.
    Der Zusatzbrenner läuft problemlos.


    Werde ich wohl den Heizi kommen lassen müssen.


    Oder hat jemand ne Idee?


    Gruß

    Bisher wurden die LVV's in allen hier hochgekommenen Fällen auf Garantie getauscht. Falls Dein Gerät älter ist als fünf Jahre, solltest Du versuchen den Tausch auf Kulanz hinzukriegen. Immerhin ist das LVV ja eine bekannte Schwachstelle.

    Gestern war nun mein Heizi da und hat mir das besagte Luftumschaltventil getauscht. Es wurde auch der Stellmotor mit gewechselt. Was mir aufgefallen ist, der Stellmotor ist nun in eine Art schwarzen Schaum eingewickelt. Ich vermute damit er nicht so der Wärmestrahlung ausgesetzt ist. Das Ventil hat nun auch dieses Blech. Allerdings sitzt dieses auf der Seite zum Gehäuse und nicht zwischen Brenner und Ventil. Somit hat es meiner Vermutung nach eher nur den Zweck der Versteifung des Ventils.
    Wäre echt ne Überlegung wert, ob man da nicht etwas zwischen Ventil und Brenner als Wärmeschutz klemmen sollte?
    Ansonsten war die große Schelle, die den Gummi am Ringbrenner hält, abgerutscht. Somit ist anscheinend über längere Zeit Kondenzwasser über den Stirling gelaufen. Hat sich schon etwas Rost gebildet. Schelle wieder befestigt, sollte passen.


    Jetzt schnurrt er wieder...


    Gruß

    Bisher wurden die LVV's in allen hier hochgekommenen Fällen auf Garantie getauscht. Falls Dein Gerät älter ist als fünf Jahre, solltest Du versuchen den Tausch auf Kulanz hinzukriegen. Immerhin ist das LVV ja eine bekannte Schwachstelle.

    oh das ist aber eine erfreuliche Info! Danke dafür!
    Mein Gerät ist von 2014, somit bin ich guter Dinge.
    Ich habe die Kiste nun provisorisch zum Laufen gebracht. Habe während der Initialisierungsphase den Anstellmotor vom Ventil entfernt. Somit konnte er die beiden Endpunkte anfahren und hat den Brenner dann freigegeben. Dann schnell wieder drauf gesteckt.
    Jetzt wird erstmal der Puffer voll gemacht, damit wir ein paar Tage Warmwasser haben.
    Gruß

    Moin,


    der angelegte B4 Sensor ist nun leider nicht in der Lage, die Temperatur einigermaßen genau zu erfassen.
    Ich habe den Sensor zwischen Dämmung und Rohr geklemmt. Er ist vollständig mit der Isolierung umschlossen und misst trotzdem nur 41,9°C im Vergleich zu dem Sensor der ca. 20 cm unterhalb im Speicher (Tauchhülse) sitz, der 48,3°C anzeigte.


    Das sorgte dann später dafür , dass der Stirling permanent läuft und wegen erhöhter Rücklauftemp schon runterregelt, obwohl der Speicher schon komplett voll ist.


    Ich muss auch gestehen, dass ich da keine große Lust habe länger rumzuexperimentieren.
    Da wurde ein Fehler bei der Aufstellung der Anlage gemacht, dann soll dieser Fehler auch behoben werden. Und zwar so, wie es Viessmann vorschreibt, mit Tauchhülse.


    Ich habe dadurch schon viel zu viel Zeit investieren müssen.


    Liebe Grüße

    Gibt es wohl nicht. Im Handbuch sind zwar die Widerstands-Kennlinien der Fühler zur Überprüfung dargestellt, aber verstellen kann man da wohl nichts (Ausnahme: Korrektur des Außenfühlers, Code 6100 in F2). Ich würde erst mal einfach versuchen, den Fühler gut bündig direkt vor dem Speicher an das Rohr anzulegen, ordentlich Isoliermaterial fest drumzuwickeln und zu hoffen, dass die Wärmeleitfähigkeit des Kupfers das Ihre tut.
    Der Fühler wird dann möglicherweise eine etwas zu niedrige Pufferspeichertemperatur anzeigen. Aber das bedeutet ja nur, dass sich der Stirling etwas früher einschaltet und ggf. etwas später ausschaltet als er theoretisch müsste. Schaden kann das eigentlich nichts. Korrigieren könnte man dieses Verhalten ggf. durch Einstellen einer entsprechend niedrigeren Mischerüberhöhung (Code 830 in F2), aber ich würde davon abraten und das System lieber erstmal beobachten.


    Grüße

    Wird gemacht!


    Ich werde berichten wie sich das System verhält!


    Danke für euere Hilfe und Durchhaltevermögen!


    Sonnige Grüße,
    Sven

    Falsch nicht, aber Rotguss und Kupfer sind sehr gute Wärmeleiter, es ist deshalb möglich den Fühler aussen anzubringen und die immer gleiche Abweichung zur Medientemperatur mittels Offset wieder drauf zu rechnen.
    Grüße

    Ok, ich werde das heute Abend ausprobieren und den Sensor einfach zwischen Isolierung und Fitting stecken.
    Einen offset kann man für B4 nach meinem Wissen bzw. Servicemanual nicht einstellen.


    Gruß Sven

    Moin,


    was willst Du da umbauen ? Der Fühler braucht nicht zwingend eine Tauchhülse, einfach ans Rohr strapsen und ggf. ein Offset eingeben ( hoffe das gibt es im Vitotwin ).


    Grüße

    Das Anschlussfitting in dem bei mir gerade B4 sitzt sieht so wie im Anhang aus. Somit sitzt der Sensor innerhalb des Speichers. Deshalb denke ich, dass es umgebaut werden muss.
    Wenn ich den Sensor nur außerhalb des Speichers an das Rohr des Vorlaufs anlege, dann misst er ja nur korrekte Speichertemperaturen solange die Heizkreispumpen laufen.


    Oder sehe ich das falsch?


    Ich wünsche Dir ja, dass Du durch das Umstecken des Fühlers den Fehler beseitigen kannst - aber wenn das klappt, versteh' ich gar nichts mehr... ;-_

    Moin,


    umstecken ist garnicht so leicht, da der Anschluss zum Vorlauf zu den Heizkreisen, keine Tauchhülse für den Sensor hat. Da wird der Heizungsbauer kommen müssen um das umzubauen X(


    Aaaber, in der Nähe steckt der Sensor (weißes Kabel) von dem Thermometer vorne am Speicher. Ich habe gestern morgen kurzerhand B4 dahin umgesteckt. :D


    Und man glaubt es kaum! Heute morgen waren die Heizungen warm! Fast schon zu warm. ;)


    Der Stirling sprang heute Nacht etwa gegen 3:45Uhr an. Yeah! :thumbsup:


    Gut, heute Nacht hatte es auch -7°C, aber ich bin guter Dinge, denn die Mischer waren ja offen.


    Ich erkläre mir das Mischerverhalten so:
    Sie gehen nicht in Abhängigkeit von B4 zu, sondern ich vermute, dass da eine Art Timeout über die Heizkreistemperatur greift.
    Sprich, der Puffer ist kalt, was ja bei mir der Fall war, da der Abgang zu den Mischern am Puffer ja 40cm unterhalb vom B4 war.
    Ich denke, dass die Mischer voll offen sind und die Temperatur im Heizkreis sinkt und er dann irgendwann als Schutz zu macht.
    Ich würde dann aber eigentlich erwarten, dass er einen Eintrag im Fehlerspeicher machen würde. Tut er aber leider nicht.


    Jetzt bleibt mir nur noch, den Heizungsbauer zu überzeugen mir die Anlage umzubauen.


    Gruß