Beiträge von Wiley

    Hallo,


    update: Remeha hat sich eben gemeldet und mir ein Angebot gemacht. Die Evita raus, dafür ein neues GBWK - Lieferung und Einbau umsonst. :)


    Das war doch genau das, was ich wollte... ein Angebot. Das ist doch besser, wie nix. :)

    Hallo,


    vielen Dank für die Belehrung, die mir aber im Endeffekt völlig WURSCHT ist!
    Ich möchte diesen Stirling-Mist nicht mehr haben.

    Ende.
    Für alle Antworten, die hilfreicher sind als die obige, wäre ich dankbar.

    Wiley

    Hallo,


    so, es ist soweit: Das BHKW fliegt RAUS!!! Und zwar HOCHKANT!!!
    Im September mußte ich wieder mal was reparieren lassen. Fehler 395 Kommunikationsfehler. Kostete knapp 400 Euro. Dann kam die Jahreswartung, wo es hieß, alles ok. Kostete 500 Euro.
    Seit dem 26.12. hatte ich dann eine Kaltanlage: Der Konvektionsbeschleuniger des Luftventils war kaputt. Am 2.1.! kam der Kundendienst. Mit Urlaubszuschlag wird das wieder locker 500 - 600 Euro kosten.
    Und das beste ist: es ist immer noch saukalt. Von 11 Grad haben wir uns mittlerweile auf 15 Grad hochgekämpft, aber das BHKW zeigt schon wieder eine Störung. Fehler 421, der Stirling arbeitet nicht richtig. Zum Glück habe ich meinen Mietern schon vor 2 Jahren Heizlüfter gekauft, sonst wären die ins Hotel gezogen!

    Anyway, ich habe mit etlichen Installateuren gesprochen, die ALLE unisono meinten, BHKW sei der größte MIST, ALLE ihre Kunden hätten die schon aus der Wand gerissen und ich solle ein stinknormales Gas BWK holen.
    Wir wurde zudem von allen erklärt, daß Remeha, wenn man gut verhandelt, aufgrund der (sehr wohl bekannten!) Probleme mit dem BHKW durchaus bereit ist, einem ein sehr gutes Angebot zu machen, wenn man bei ihnen bleibt und z.B. die Calenta nimmt.

    Frage: ich will einen von Remeha einbestellen und mir anhören, was die mir anzubieten haben. Worauf muß ich achten? Welche Berechnungen sollte ich unbedingt machen lassen, daß ich nicht denselben Fehler mache, wie mein Vater? Welche Garantien sind sinnvoll?
    Bin für jeden Tip dankbar.
    Ich möchte das BHKW so schnell wie möglich tauschen, am liebsten diese Woche, Bei 15 Grad macht es keinen Spaß im Haus!

    Gruß
    Wiley

    Danke für die Antwort... das ist ja alles mehr als frustrierend.
    Mein Vater hat das Ding einbauen lassen, in dem Glauben, wir würden pro Jahr 700 Euro zurückbekommen, und jetzt sitze ich hier, und kann mich mit den Folgen seiner Fehlentscheidung herumschlagen. :(
    Ich habe keine Ahnung, was ihm da versprochen wurde, aber wenn man ihm gesagt hätte, daß das Ding bei uns nur suboptimal laufen wird, hätte er es nie gekauft. Es ging ja gerade darum, über die Einspeisung pro Jahr 700 Euro zurückzubekommen! Ohne diesen Anreiz hätte er kein BHKW gekauft!


    Auf Seite 3 wurde eine schlechte Einstellung bzw ein hydraulischer Lapsus angesprochen... wenn dem so wäre, könnte ich das irgendwie nachweisen? Weil dann wäre doch der Installateur dafür verantwortlich, daß wir so wenig eingespeist haben, oder? :?:

    Also eine Sache kapier ich nicht: Wieso muß ich da noch eine Berechnung nachweisen? Wieso reichen nicht die Angaben aus dem Remehaprospekt aus, mit dem die für das Gerät werben? Wenn ich eine Schokolade kaufe, wo draufsteht, daß sie 80% Kakao hat, und dann festgestellt wird, daß sie nur 70% hat, kann man den Hersteller doch auch verklagen?
    Alle Ablesedaten der Mainova belegen doch, daß das Ding nicht so gelaufen ist, wie es sollte. Wieso reicht das nicht, um da Forderungen zu stellen? ?(

    Also, ich habe eine Prüfbescheinigung vom 'Gas- und Wärmeinstitut Essen e.V.' über die Evita, das ist aber nix was extra für uns angelegt wurde. Dann hab ich noch was in einem Stapel gefunden, wo es um die 'Feuerungstechnische Bemessung vom Abgasanlagen nach EN 13384-1' geht. Das wurde extra für uns angefertigt. Da steht bei Feuerstätte: Remeha eVita 25S 80/60 Grad C, Brennstoff Erdgas, Vollast Nennwärmeleistung 24,9 kW, Teillast 3,7 kW
    Mehr hab ich momentan nicht gefunden... :/

    Hi, :)


    also daß wir die 3300 an die Mainova zurückzahlen müssen, ist für mich keine Frage. Das habe ich der Maniova auch gesagt; die waren so nett uns Ratenzahlung anzubieten. Mit der Mainova habe ich also kein Problem. Wir haben Geld erhalten, das uns nicht zustand, also werden wir das selbstverständlich auch zurückzahlen. Klar ist es ärgerlich, daß die das erst so spät gemerkt haben und und erst vor einigen Wochen die Rechnung präsentiert haben, aber es ist nun mal so. Mehr als 'Schneckentempo' kann ich denen nicht vorwerfen und das ist nicht strafbar. :whistling:


    Was mich vielmehr interessiert ist, ob ich Remeha irgendwie in die Pflicht nehmen kann. Wegen falscher Versprechung, oder wie auch immer. Wenn mir sowohl die Mainova als auch der Dipl Ing vom Verbraucherschutz sagen, das Gerät hat bei weitem nicht geliefert, was uns versprochen wurde, kann ich dann nicht Remeha irgendwie haftbar machen??? :?: Wenn die mit knapp 700 Euro Rückzahlprämien pro Jahr werben (ein Grund, weshalb mein Vater das Teil überhaupt gekauft hat!), wir aber eher noch draufzahlen müssen, dann finde ich das nicht in Ordnung, um es mal so auszudrücken.
    Wenn so eindeutig blegt ist, daß das Ding viel zu selten lief, bzw warum auch immer nicht eingespeist hat, dann ist da doch was faul?! Also könnte man Remeha aufgrund der vorliegenden Daten der Mainova (die ja wohl von Remeha/einem Gericht) kaum als 'unseriös' oder 'unglaubwürdig' eingestuft werden würden, nicht in die Pflicht nehmen und eine Summe X fordern? Nicht als Schadensersatz, sondern schlicht, weil das Ding nicht so gearbeitet hat, wie es sollte???
    Oder mache ich da einen Denkfehler? :wacko:

    Hallo,


    viele Dank für all die Antworten. Ich werde versuchen, alle Fragen zu beantworten. Natürlich habe ich alle Daten vom Netzbetreiber, die sind ja ständing zu uns ins Haus gekommen, um selber abzulesen, weil sie unsere Angaben nicht glauben konnten (das habe ich aber erst vor wenigen Wochen erfahren, als ich wegen der 3300 Euro beim NB vorstellig wurde). Wir hatten uns immer schon gewundert, warum die noch ins Haus kommen, weil wir ja immer brav alle Zählerstände abgelesen und übermittelt hatten. Trotzdem kamen sie immer ins Haus... JETZT weiß ich auch warum. Hätte mal früher einer gesagt, daß da was nicht stimmt, wäre das nie so ausgeufert!!!
    Ich werde mal alle Jahresendabrechnungen einscannen und einstellen. :)

    Sodele, habe ein paar Neuigkeiten.


    Ich war bei der Verbraucherzentrale, und habe da die Energieberatung aufgesucht. Das ist ein Dipl. Ing, der da sitzt und dem habe ich alles vorgelegt. Er hat eigene Berechnungen angestellt, anhand der Stirlingdaten (von 5.7.2012 - 9.2.2017 Energie Total 7525 KWh, Betriebsstunden Stirling 9867 h), und kam exakt auf die gleiche Summe wie unser Netzdienstbetreiber. Der hat sich also nicht verrechnet, wie schulden denen tatächlich 3300 Euro.


    Der Dipl Ing hat mir geraten, die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale aufzusuchen. Da war ich heute. Dem Berater habe ich vorgelegt, was mit der Dipl. Ing zusammengefaßt hat:
    "Laut Herstellererklärung werden aus 6,29 KWh Erdgas 5,5 KWh Wärme und 1 KWh Strom erzeugt.
    Remehas Theorie aus der Herstellerangabe: 45.533 KWh Erdgas : 6,29 = 7238 KWh Strom im Jahr = 745 Euro Vergütung im Jahr.
    Real waren es bei uns aber nur 1500 KWh Strom im Jahr
    Das läßt alles wunderbar an den ganzen Zählerablesungen belegen.


    Die Rechtsberatung heute riet mir, einen Anwalt für Energierecht zu Rate zu ziehen, und eine Klage gegen Remeha und ggf unseren Installateur anzugehen. Der Stirling hat ja ganz eindeuting NICHT die von Remeha angegebene Leistung erbracht, also sollte meiner Meinung nach auch Remeha dafür geradestehen. Der Netzdienstbetreiber hat das zwar spät bemerkt, daß da was nicht stimmt, aber die können noch nach 30 Jahren Rückforderungen stellen, und ich sehe es ein, daß ich die bezahlen muß, weil sie ja für etwas gezahlt haben, was wir - unwissend - nicht geliefert haben.


    Kann mir jemand einen Anwalt mit Klageerfahrung empfehlen? Oder weiß, wie ich einen finden kann? Wenn ich nicht klage, wird der Ärger weitergehen, und ich will zumindest Schadenersatz von Remeha haben! Einfach nichts zu tun, ist keine Alternative.

    Sodele, laut Datenblatt läuft die Anlage so:


    Genutzte Energie: Gas (Kraft-Wärme-Kopplung)
    Einspeisung ins Netz durch: Synchrongenerator und einphasiger Einspeisung
    Betriebsweise: Inselbetrieb: Nein
    Rücklieferung vorgesehen (Selbstverbrauch): Ja
    Einspeisung der Gesamtmenge in das VNB Netz: Ja
    Virtuelle Volleinspeisung: Nein
    Motorischer Anlauf des generators vorgesehen: Nein
    EEG relevante Leistung der Anlage in kWp: 1,0
    KWK Bonus: 5,11 Ct/kWh