Beiträge von GM1967

    Bei einem kleinen Haus könnte man ne Vitovalor einsetzen.

    Der Stack hat eine Leistungsgarantie für 10 Jahre in Verbindung mit einem Wartungsvertrag. Nach 10 Jahren und nach 15 Jahren braucht der ne Wartung um weiter zu arbeiten. Nach 20 Jahren wird aus Sicherheitsgründen abgeschaltet und es ist kein Weiterbetrieb der BSZ möglich.

    Thomas,

    du hast recht mit dem was du schreibst.

    Was in den letzten 10 hahren von der Politik kam war vor allem eins: Verkomplizierung und Bürokratisierung auch bei kleineren BHKW. Mittlerweile kann man fast sagen: Ein Antrag pro Euro Förderung... ;-)

    Wenn die Politik wirklich BHKW fördern wollte, müsste das endlich so sein, daß es für Anmeldung und Förderung eine Stelle gibt und diese auch die Daten für NB, Zollamt usw zur Verfügung stellt. Das natürlich online, ohne blödsinnige Gebühren.

    Eben. Man braucht Zeit um vernünftig zu entwickeln, man muß feldtests machen. Kostet alles.

    Selbst bei Serienbeginn gibts noch Fehler die Geld kosten.

    Und als Hersteller muß man dazu stehen, die fehler beheben und in Serie verbessern.

    Bestes Beispiel ist für mich der Dachs. Senertec hat sicher viel Lehrgeld bezahlt, aber die Erfahrung mit dem mittlerweile 22 Jahre im Markt befindlichen Gerät nimmt denen keiner.

    Auchgroße Firmen holen sich mal ne blutige Nase wie zB mit den Stirlings.... Die Idee war gut, aber die Technik nicht in den Griff zu kriegen.

    Stimmt. Angekündigt wird vieles.

    Etwas weniger wird gebaut und in Feldtests ausprobiert.

    Noch weniger geht in die Serienproduktion und wird verkauft.

    Gerade bei diesen aufwendigen und teuren Geräten ist es falsch, wenn man da auf nen kleinen Vertreiber setzt, der ganz schnell weg vom Fenster sein kann wenn es nicht richtig läuft. Dafür muß Erfahrung und auch Geld vorhanden sein! Das ist bei der BSZ genauso wie bei Stirling oder einem Motor-BHKW.

    Ich hab schon öfters erlebt, daß man fachlich korrekte Texte herausgibt und in der Redaktion werden die ohne Verstand zusammengekürzt. Dann kommt sowas raus.

    Und die Verbraucher bekommen Vorstellungen, die die Technik nie erfüllen kann.

    Was manche Redakteure schreiben ist kaum auszuhalten. Schlechte Recherche, keine Ahnung von der Materie - dann kommt sowas raus.

    Der Laie merkts nicht und dem Fachmann stehen die Haare zu Berge....


    Die Anlage würd ich gern sehen, wo die BSZ den Gasverbrauch gegenüber dem alten Brennwertkessel senkt und Strom erzeugt!

    Genau, das ist einer der Unterschiede zu Netzersatz-Maschinen. Im Netzersatz laufen die stromgeführt, und wenn die Wärme nicht mehr verwendet werden kann (Puffer voll), wird sie durch eine Kühleinrichtung "vernichtet". Genau das aber soll ja bei KWK vermieden werden.

    Das BHKW abzuschalten dürfte nicht problematisch sein. Das kann man über einen Kontakt wie zB Sicherheitskette realisieren. Problematisch ist eher das Schaltsignal, welches sich bei PV an einem wolkigen Tag auch schnell ändern kann. Takten mag ein BHKW nicht.

    Man sollte vom Twin nicht auf Valor schließen. Die Technik ist zwar nicht einfach, aber mechanisch hoch belastete Teile gibts quasi nicht. Das schwierigste ist wohl die Gasaufbereitung.

    Bedienung ist beim Valor die Regelung die auch im neuen Vitodens 300 drin ist. Die Wartung des Brennwertteils ist auch kein Unterschied zum Vitodens. Nur für die 3 Wartungen nach 5/10/15 Jahren braucht man Viessmann (falls der Handwerker vor Ort das nicht kann).

    Das stimmt.

    Aber es gab früher beim Dachs 3 Gründe für den Kondenser:

    1. man brauchte die zusätzliche Leistung

    2. Man brauchte das SE Plus Brennwertgerät und hatte nur einen Kamin fürs abgas

    3. eine notwendige und teure Kaminsanierung konnte mit Kondenser umgangen werden


    Im übrigen standen die Angaben auch damals im Datenblatt, man muss es nur lesen. Und es hat dich auch niemand gehindert, Fragen zu stellen falls etwas unklar blieb.

    Es stimmt das Verbraucher techn. Details kaum verstehen. Deswegen wird meist auch das gesagt, was sie verstehen können.

    Der Dachs hatte früher den VORTEIL das er als NT (ohne Kondenser) oder Brennwert (mit) eingebaut werden konnte, dadurch ergaben sich deutlich mehr Einbaumöglichkeiten.

    Physik kann kein Hersteller überlisten.

    JEDEM Verbraucher sollte heute klar sein, daß Wirkungsgradangaben von 100% und mehr unmöglich sind.

    Diese Angaben beruhen auf dem Hub (heizwert), der bei Gas zB ca 10 % unter dem Brennwert liegt.

    Geht man also von 110 % aus, dind das bei 107% wirkungsgrad 3% Verlust.

    Natürlich gibs ne Grundlage.

    Aber was nutzt auch ein schöner feuerungstechn. Wirkungsgrad von 94%, wenn der Kessel absolut überdimensioniert ist. Ich kenne Kessel, die nichtmal 800Bh/a erreichen. Eine normale Planung liegt bei 1500-2000Bh..... Der Jahresnutzungsgrad ist am A....

    Naja, das liegt aber nicht an den Herstellern.

    Gund ist, daß früher, als es quasi nur Heizwerttechnik gab, der Kondensationsanteil als nicht nutzbar angesehen wurde und herausgerechnet wurde. Das hat sich bis heute auch bei Brennwert nicht geändert, die gesetzlich Grundlage wurde einfach nicht angepasst.

    Weswegen sollte ein Dachs alle 24 Stunden für eine Stunde abschalten?

    Der Dachs schaltet zwar nach 24 Bh Dauerbetrieb ab - aber läuft direkt wieder an (bei bestehender Anforderung). Das ist eine Sicherheitsfunktion für die Gasseite ( Ventil- und Abschaltprüfung).

    Das Ansaugen mit der internen Pumpe dauert tatsächlich ewig. Das war aber damals auch die von Senertec angegebene Vorgehensweise. Aber durch die hohe Viskosität leidet die Pumpe. Die normalen Heizölpumpen können 10% biogene Bestandteile vertragen, reines Rapsöl macht aber sowohl NBR- als auch den Kupferdichtungen zu schaffen.

    DEr RS war damals ne gute Idee - aber er hat seine Probleme. Das liegt aber weniger an der Maschine selbst sondern eher am Brennstoff.

    Für mich wars kein Prob. beise Filter zusammen zu wechseln - ich hatte dazu immer gefiltertes Rapsöl dabei um die Filter vorzufüllen. Aber auch so gabs Pumpendefekte.