Beiträge von GM1967

    Eine Heizung muß man langfristig sehen.

    Wer 1988 noch Einrohr gebaut hat, war veraltet. Aber vllt war das ganze ja eine Preisfrage.

    Nur bekommen diese Anlagen heute das Problem, daß Ventile usw defekt gehen und nicht ohne weiteres ersetzbar sind. Zusätzlich die og Probleme bei einer energetischen Modernisierung.

    Und da isz die beste Lösung der Umbau auf Zweirohr.

    Einrohr kenne ich schon lange und auch unterschiedliche Systeme. Früher eingebaut, da es schnell ging und weniger Material erforderlich war.

    Nicht erst seit heute fallen einem da die Nachteile auf die Füße:

    idR höhere Temperatur notwendig

    unnötig hoher Volumenstrom

    Rücklaufanhebung

    ....

    Problem ist, daß man tlw erst nach längerer Beobachtung merkt, was für ein System verbaut ist. Für Baujahr 1988 würde ich nicht mehr mit Einrohr rechnen.


    Das sinnvollste ist, so ein System umzubauen. Sicher aufwendig, aber machbar. Die WP wird es danken.

    Der (konstante) Volumenstrom ist Blödsinn. Man pumpt Wasser umher, das nicht gebraucht wird.

    Wenn er erfolgreich mit 40° getestet hätte, dann bräuchte er nicht die ursprünglich eingestellten 55°.

    Hier liegt sicher einiges im argen. Was alles, das kann man aus der Ferne kaum korrekt erkennen

    In der Zeit 1970-1990er jahre haben wir in etliche 100 Wohnungen und Häuser eine Heizung eingebaut. Es ist nicht immer einfach. Aber für hier - wenn die WP in den kommenden 15-x Jahren effektiv arbeiten soll, sicher das beste.

    Dachstreiber hat ja ausch schon geschrieben - die Erkennung "Einrohr" ist nicht immer einfach.

    Das Problem ist tatsächlich das Einrohrsystem.

    Der große unterschied ist ja dabei , daß jeder HK die Vorlauftemperatur des Folge-HK senkt.

    Und die WP hätte gerne geringere Temperaturen als eine alte Gasheizung.

    Das passt eben nicht zusammen, da muß man viel Gehirnschmalz investieren - und danach das Geld.

    Ich sehe es auch so, Einrohr stilllegen, Umbau auf Zweirohr - und hoffen, daß die HK Leistungen ausreichen.

    Falsch, es geht um die Zulassung als GASgerät. Da müssen nationale Anforderungen eingehalten werden. Dies ist durch die Kennzeichnung für DE, CH und AT erfolgt. PL wird da nicht erwähnt, also darf das Gerät da nicht eingebaut werden.

    Das muß auch nicht in der Bedienungsanleitung stehen. Das steht aber sicher in der Montageanleitung. Vaillant braucht den Export auch nicht zu verbieten, denn aus og Gründen ist eine Montage dort nicht erlaubt.

    Es gibt eben Sachen, die ein Besitzer nicht wissen muß, aber der Fachmann. Und ein solches Gerät ist eben für Verkauf und Montage durch geschulte Fachmänner konzipiert. Die wissen, auf was sie achten müssen.

    Da binn ich voll deiner Meinung.

    Vaillant wollte die Servicierung selbst machen, Fachfirmen blieben da außen vor. Daß es auch anders geht, zeigte schon damals Senertec. Allerdings hatten die nichts in der 1kw Klasse.

    Heutzutage könnte man eine Brennstoffzelle einsetzen, mit der geringeren therm. Leistung könnte da auch mehr Laufzeit herausgeholt werden.

    Das war doch zu erwarten.

    Vaillant möchte sich damit ein Gerät vom Hals schaffen, dessen Verträge sicher einiges an Zeit und Geld kosten. daß gleichzeitig die Serviceweitermeldungen eingestellt werden, ist für den Fachbetrieb (falls sich denn einer dazu findet) und dich schlecht.

    Letztlich wird es wohl so sein, daß sich die Fachpartner diesen Service gut bezahlen lassen (müssen), denn falls nicht vorhanden, wird zusätzliches Werkzeug und Schulung benötigt. Für diese Geräte, die ja schon einige Jahre alt sind, werden die auch keine Instandhaltungsverträge mehr anbieten, sondern wahrscheinlich alles nach Aufwand abrechnen.

    Gerade die Dauerläufer werden alt. Ich hatte (Gas)Dachse, die nur mit Wartung und kleineren Reparaturen über 100.000 Bh liefen.

    Wenn ne Heizölkiste nach 25.000 Bh nen Motorschaden hat ist das sicher schlecht. Wenn man dann aber genauer hinschaut, wurden oft wichtige Vorgaben nicht eingehalten.

    Ich war mal an so ner Anlage 2700 Bh/5500 Starts. Meine Mängelliste war ne Seite lang.

    Mindestens 3000Bh/a sollten es bei einem BHKW schon sein. Darunter ist es tatsächlich uninteressant. Und wenns in den Bereich klommt, dan sage ich daß dem Kunden seit 2005.


    Hatte deswegen auch mal ne Klage am Hals, da der Dachs nicht wirtschaftlich lief - mit 2000Bh. Die Klage erfolgte nach 2,5 Betriebsjahren.

    Allerdings konnte ich vor Gericht ein Dokument des Kunden vorlegen, von ihm selbst geschrieben.

    Wohnfläche mit Anbau angegeben - Anbau wurde nicht gemacht.

    Schwimmbad angegeben - nicht gemacht.

    Energieverbrauch war angegeben mit diesen zwei Zusatzverbräuchen.

    Eigentlich sollte die Anbauten innerhalb eines Jahres erfolgen, aber der Kunde hatte es sich anders überlegt.

    Durch unsere Dokumentation hatte die Klage keinen Erfolg.

    Die Frage ist, was die Ausgangsbasis ist - typischerweise, da man den Betrag vor Augen hat, bin ich von den 888€ ausgegangen. Ohne genauer Zahlen des TE wird man kaum dahinterkommen.

    Wobei manche Dachsbesitzer auch einfach mit den Wartungen nicht klar kommen und nicht wissen, wiedie fällig sind

    So sehe ich das auch.

    Auf den gesunden Menschenverstand sollte man mehr Wert legen. Richter, die solche Urteile fällen - egal ob Wohnmobil oder Pudel - sind die Ursache dieser Klagen. Ich würde so Klagen gar nicht verhandeln.

    Allerdings merkt man auch bei uns die Auswirkungen solcher Klagen. Ddie Geräteanleitungen werden immer dicker, weil überall teils blödsinnige Warnhinweise stehen.