Beiträge von GM1967

    Allerdings muß man auch sagen, daß auch Gasgeräte bei bestimmten Kunden Elektroden geradezu fressen. Warum, weis keiner - das gleiche Gerät 2 Häuser weiter arbeitet 5 Jahre mit den Elektroden und auch Einstellungen des Geräts weichen nicht großartig von einander ab.

    Dazu aber der Hinweis, daß man Basteleien an Gas unterlassen sollte, wenn man nicht genau weis was man tut. Bei Gas gibts ohnehin eine Fachbetriebspflicht.

    Man kann sicher vieles zusammenbauen, aber es muß auch angeschlossen werden. Es gibt hier Grenzen, die sollte man als Laie nicht überschreiten.


    Was vor 60 oder 80 Jahren möglich war, kann heute sicher so nicht mehr errichtet und betrieben werden.

    Ne Brennwerttherme hält deutlich länger als 15 Jahre! Ich hab noch ne Eurola, Baujahr 1995, der Ultron aus 1993 ist seit kurzem abgeschaltet und durch WP ersetzt.

    Und wenn Vaillant den Motor standardmäßig ersetzt nach so einer kurzen Zeit, dann sind die Kosten auch im Vertrag eingerechnet. Bei einem Gasdachs hält ein Motor(zylinder) übrigens deultich länger ca 50.000 -80.000 BH sind da normal.

    (Viessmann)Elektroden sind nicht nach einem Jahr austauschreif, wenn die 4-5 Jahre drinbleiben ist das vollkommen ok. Aber man muß das eben bei der Wartung prüfen.

    Wenn du einen Wartungsvertrag hast ohne Stör-Notdienst, ist auch eine Berechnung eines solchen Einsatzes absolut legitim. Anders wäre das mit einem Vertrag incl. Stör-Notdienst. Aber solche Verträge sind sehr selten.

    Zu Stirling bleibt nur zu sagen, daß diese alte Idee immermal wieder aufgegriffen wird. Nur ist die Technik einfach zu empfindlich, ein dauerhafter Betrieb über viele Jahre scheitert.

    Auch da würdest du dich nur ärgern. Das Vaillant war ja motorisch - und hatte viele Problemstellen. Vor allem auch die Wartungskosten. Da war ein gewinnbringender Betrieb kaum möglich.

    Der Stirling sollte genau da besser sein. Aber das bewahrtheitete sich nicht. Die Probleme waren bei allen Herstellern zahlreich. Und so wurde die Weiterentwicklung nach einigen Jahren beendet. Daher gibts auch keine "verbesserten Bauteile"mehr.

    Allerdings hat Viessmann oft Sonderkondtionen für Wechsel auf Vitovalor gemacht.

    Auch ich sehe die BG15 kritisch, wegen der rel. hohen jährlichen Wartungskosten.

    Der Stack wird kaum so abbauen, daß der innerhalb des VoWa erneuert werden muß und es ist auch davon auszugehen, daß es keinen Anschlußvertrag nach den 10 Jahren geben wird. Da steigt da Risiko von Defekten an und so ein Vertrag ist nicht mehr kalkulierbar.



    Gut ist sicher die Komponente von Solvis, das System SolvisMax ist bewährt und sehr unanfällig für Defekte. Da einen Pelletofen dranzubauen ist problemlos.

    Hat er keinen Mitarbeiter der dann den Service macht ?

    Mit welcher Begründung leiht er es Dir nicht, in der Regel ist ein ein Testo Druckmessgerät, dass kann jeder einschalten und einen Schlauch draufstecken und messen. Ein gewisses Vertrauen muss natürlich beim Verleihen / Leihen immer da sein.



    Genau da ist das Problem.

    Dieses "Vertrauen" haben auch die sogenannten guten Kunden oft genug enttäuscht!
    Gerät kommt defekt zurück und Kunde will die Kosten nicht tragen. Oder ein Gerät / Werkzeug wird zur "Dauerleihgabe" und man sieht es nie wieder, Kunde sagt, er hätte es längst zurückgegeben.

    Sowas macht man einmal mit - danach hörts auf.

    Ich denke, die Kombination großer Kofferraum, gute Reichweite (>900 km) sowie ggf AHK schließt sich schon gegenseitig aus. Und wenn man noch einen annehmbaren Preis hinzunimmt - also vergleichbar mit Verbrenner - dann wird es da wohl nichts geben. Also gibts nur die 2-Auto Lösung: ein kleiner Stromer für das normale im Nahumfeld, einen Verbrenner zum Transport und längere Touren.

    Werden denn in der Praxis gar keine Daten geprüft? Nur eine Bestätigung mit Stempel und Unterschrift?

    Der Fachbetrieb bescheinigt mit seiner Unterschrift, dass der HA korrekt durchgeführt wurde. Einzeldaten werden dabei nicht geprüft, aber der Fachbetrieb wird das m.E. nur machen, wenn er weiß, dass die Anlage tatsächlich (in dem Fall von Dir) ordentlich abgeglichen wurde.

    Selbst dann würde ich das nicht bescheinigen! Denn damit wäre ich haftbar und hätte ggf eine Urkunde falsch ausgestellt. Sowas kann teuer werden.

    Daher bescheinige ich nur selbst durchgeführte Arbeiten.

    Oft entstehen dann im Kopf Konstukte die nicht umsetzbar sind oder keinen Sinn ergeben.

    Oder es entstehen Anlagen die falsch konzpiert und aufgebaut sind.


    Und ganz ehrlich - als Fachmann gehe ich nicht mehr an solche Anlagen ran! Besitzer meist vorher schon unzufrieden, man steckt dann viel Zeit in Fehlersuche und Beseitigung. Und nachher ist der Besitzer dann sauer weil "so teuer".

    Natürlich berät ein SHK Betrieb in Richtung seiner Favoriten, denn damit kennt er sich gut aus.


    Und auch bei Energieberatern ist Vorsicht geboten. Die empfehlen zu oft etwas, was nicht ohne weiteres umsetzbar ist, aus die Energieausweise haben zu genüge Fehler.

    Magnetventile verwendet man im SHK nur für geringe Durchflüsse, zB im Urinalspüler oder elektron. Armatur. ein MV hat eben konstruktiv bedingt einen geringen Durchflussquerschnitt - und einen rel. hohen Widerstand.

    Gerade WP haben hohe Durchflüsse und demensprechend große Querschnitte, da brauchts schnell 1".

    Pneumatik? Wohl eher nicht!

    Wasser ist ein komplett anderes Medium, ein Magnetventil, daß die Wasserströme einer WP beherrscht und steuern kann, kenne ich nicht. Dafür gibts eben passende Motorventile. Und ja, je nachdem was man braucht kostet das auch mal 150 oder 200€. Mit "zu Buche schlagen" hat das noch nicht zu tun, dieses Kapitel beginnt vielleicht bei 600,-€