Beiträge von GM1967

    In früheren Jahren haben einige Center nur verkauft und fremd montieren lassen. Was da rauskam war manchmal grauenhaft. Ich sah mal nen HR 2700Bh (1Jahr alt) mit 5550 Starts. War natürlich ne verpfuschte Hydraulik, Aber auch ne Primitiv-Inbetriebnahme. Ich konnte etwas abmildern, aber "gut" war die Anlage auch danach nicht - was aber an den verbauten Komponenten lag (300l WW-Speicher als Puffer "missbraucht").

    Dachs und Teile bekommt man von Senertec nur als "Partner", also mit Vertrag.

    Und es ist wohl gar nicht so einfach, "schwarze Schafe" auszusondern.

    Ein RS ist schon Sonderfall - da gibts nur wenige die sich damit gut auskennen.

    Ich denke nicht daß Senertec beim Vertriebsweg einen Fehler gemacht hat.

    Das Problem waren eher diejenigen, die um jeden Preis Dachse überall verkaufen wollten. Das waren nur selten Fachhandwerker. Und es gab auch Kunden, die unbedingt "den Dachs wollten". Der Fachhandwerker achtet schon in der Angebotsphase auf die mögliche Laufzeit und kann so auch sagen, ob ein Einbau sinnvoll ist.

    Und wenn einer nur den Dachs verkauft und ihn von ungeschulten Leuten einbauen lässt, kann Senertec nix dafür wenn nacher di Anlage nicht gut läuft.

    Senertec macht jedenfalls eins richtig - Schulungen der Servicetechniker. Alle 2 Jahre muß man eine Schulung besuchen. Das kenn ich so bei keinem anderen Hersteller.

    Genau so sieht es aus.

    Mit wird zB schlecht, wenn ich die BHKWs mit autotypischen Teilen sehe - Gummi-Kühlwasserschläuche, Plastik - und das in ner 80° warmen Kiste. Das gibts im Dachs so nicht.

    Im übrigen war der direkt durchströmte Dachs gar nicht verkehrt. Man musste nur die Wasserbeschaffenheit beachten.

    Aber 2005 wurde noch ne Menge Mist mit dem Dachs gebaut - dafür kann der Dachs aber nix. Da gabs auch in Centern Leute, die nur verkaufen wollten ohne auf Sinnhaftigkeit zu achten.


    Ich glaube auch, daß längst nicht alle heutigen BHKWs es an Standzeit mit dem Dachs aufnehmen können. Denen wird vorher der ganze Plastikmist um die Ohren fliegen.

    Es ist auch die Frage, was man sich davon erhofft. Für mich ist der (Haupt)Sinn davon die Fernbetreuung, nicht irgendwelche Grafiken oder andere Spielereien.

    Mein Dachs meldet sich 300/200/100 vor der Wartung. Und bei Störungen (selten).

    "Lachhaft" finde ich das nicht.


    Natürlich gibts auch andere Firmen mit guten BHKWs. Aber den neuen Dachs sollte man nicht ausser acht lassen. Vor allem, wenn man den Dachs kennt.

    Naja, das liegt auch an der Leistungsklasse.

    2007 gabs eben BHKWs nur in der 5 kw Klasse, kleiner nicht. Heute ist das anders.

    Den 2007er Dachs kann man kaum mit nem heutigen Gerät vergleichen, auch nicht mit dem Dachs Gen2.

    Den Gen2 gibts auch als 2,9 kw Gerät und der ist natürlich deutlich leiser als dein alter 5,5.

    Und Instandhaltungsverträte gabs auch 2007 schon bei Senertec, genauso wie die Internetanbindung.

    Bei der Wartung dürften die Unterschiede gering sein, bei Gen2 sind es 7000 Bh.

    Was die BSZ angeht, gibts wohl keine Probleme. Es gibt wie bei jeder neuen Technik auch eine Lernphase für Hersteller und Einbauer. Aus meiner Erfahrung: Montage problemlos, Inbetriebnahme Gasbrennwert problemlos, Anschlußerstellung Elektrik, etwas kniffelig wenn der Elektriker es noch nicht kennt. Befüllung Trennkreis Problemlos - man muß gut spülen. Und Inbetriebnahme BSZ macht Viessmann - unkompliziert wenn die Montage OK ist.

    Für die Grunddeckung reichen die 750 W vollkommen aus.

    Wozu?

    Bei der Leistungsangabe sind wir im Bereich eines Dachses. Ich glaube nicht, daß in naher Zukunft ein Stirling in dieser Größe marktreif und produziert wird, der 60.000Bh überlebt. Die kenne Dachse die mehr als 90.000 Stunden mit dem ersten motor gelaufen sind.

    Die Frage ist aber auch, was so ein Motor nachher kostet. Und ein Stirling allein reicht ja nicht. Es braucht noch nen Spitzenlast Wärmeerzeuger dazu. Das muß auch regeltechnisch gut abgestimmt sein.

    Der Stirling kommt immer mal wieder - ich meine, ich hätte ihn Ende der 80er Jahre schonmal in der Heiztechnik gesehen, dann kam er um 2012...

    Ich sehe derzeit dafür keinen Markt. Die Brennstoffzelle liegt strommäßig im gleichen Bereich und das bei weniger Wärmeproduktion, d.h. längere Laufzeit und mehr Stromproduktion. Zudem weit weniger anfällig und auch bis auf einen Lüfter keine Geräusche.

    Was später noch für Aufbauten kommen, weis ja keiner - mit 40 cm rechnet da auch niemand.

    Zudem gibts bei sowas oft das Problem, die Abgasleitung fixiert zu bekommen Ein Längenelement ist 2 m, setzt man noch ein m drauf wird es meist schon wackelig und man braucht Abspanner.

    Generell sollte man da den BSM fragen. Gut möglich daß es noch mehr zu beachten gibt bei dir.

    Der Vorteil von kombinierten KWK-Geräten, die dann eben noch den Brennwertkessel beinhalten, ist im Störungsfall, dass man dann 100% Erdgas einspart statt wie bei getrennten Geräten und Störung BHKW oder BSZ nur den Gasanteil, den diese verbraucht hätten.

    Stimmt so auch nur für Geräte wie Vitotwin und ähnliche.

    Bei Vitovalor sind die Geräte auch gasseitig voneinander unabhängig. Ist die BSZ defekt, würde das Brennwertgerät problemlos arbeiten.

    Man hat bis zum 31.12. des Folgejahres Zeit.

    Ich würde momentan auch warten.

    Weniger wg. des Eigenverbrauchs.

    Sondern wegen der Unverschämtheit das elektronische Meldeverfahren abzuschalten und für das schriftliche Verfahren 150,-€ zu verlangen.

    Tippe, da wird sich in der möglichen Frist doch noch was ändern.

    Die meisten Gasgeräte haben keinen Anschlußstecker und müssen phasenrichtig angeschlossen werden. Schuko Stecker können das nicht sicherstellen.

    Im übrigen ist der typische Stomausfall 1/4-3/4 Stunde - da ist die Heizung kein Problem. Selbst wenn es mal 3 oder 5 Stunden wären ist das nicht zu merken. Selbst beim Heizungswechsel im Winter fiel die Temperatur im Haus innerhalb von 24 Stunden keine 2 Grad ab. Nur WW ist irgendwann weg.

    Neue Wohnung, Neubau?

    Für Abgasmündungen gibts Vorschriften. Durchaus möglich, daß diese durch eine (neue?) Dachterasse nicht mehr eingehalten sind. Ansprechpartner dazu wäre der Schornsteinfeger. Einfach verlegen lässt sich eine solche Mündung aber nicht.

    Steht im Beitrag obendrüber - 1800€ Pauschalauszahlung.....


    Und wg. Auto - wieweit kommt man schon mit dem geringen Ladestrom. Jemandem, der viel fahren muß, reicht das sicher nicht. Für ein Auto daß am Tag nur 10 km in der Stadt fährt, reichts wohl.

    Über Wirtschaftlichkeit sollten wir nicht mehr reden. Sondern über die Notwendigkeit solcher Investitionen für unsere Zukunft!

    Das Argument E-Auto kann man bei der BSZ vergessen- dafür liefert die nicht genug Strom.

    Auffällig hier - ein großer , 25-jähriger Kühlschrank. Zeit, den in Rente zu schicken. Um Energieeinsparung haben sich die Amis vor 25 Jahren noch weniger als heute gekümmert.

    Heute nur in die Heizung zu investieren und andere Energiearten auszulassen ist ein Fehler. Strom wird immer teurer, Solar ist im Winter keine Lösung. Aber mit der Heizung Strom zu machen (gerade im Winter wenn viel gebraucht wird) ist ein sinnvoller Beitrag zur Umwelt- und Resourcenschohnung.