Beiträge von stromsparer99

    Kannst du mir hier noch mal beschrieben wie deine Installation ist und wie das alles zusammenspielt, auch mit den beiden Puffern?

    Dachte immer Wärmepumpe am Puffer sollte eher vermieden werden, da das auf die Leistung geht.

    Befürchte wenn ich hier einen Heizungsbauer finden sollte, der mir das wirklich so umsetzt, muss er sehr haargenau wissen, was er machen muss, da er vermutlich in sowas speziellem keine Erfahrung hat.

    Ohne Puffer hast du keine Speicherverluste, wäre theoretisch etwas wirtschaftlicher.

    Aber, da du in einer Insel bist müsstest du dein Stromgenerator 24 Stunden durchlaufen lassen um Strom für die WP zu haben.

    Das macht keinen Sinn, weil dann dein Generator extrem viele Stunden mit wenig Last läuft und damit der Generator mit schlechtem Wirkungsgrad läuft. Abgesehen davon wären auch die Wartungskosten viel höher. Da sind die Speicherverlusste Pipifax dagegen.

    Ich habe 2 x 800Liter Puffer. Beide sind mit Wärmetauscher ( Spiralrohr) ausgestattet.


    Du hast somit einen Heisen und einen Warmen Puffer.

    Puffer 1 wird der heise Puffer, an den Heizwendel hängst du den Motor vom Generator.

    Puffer 2 wird der Warme Puffer, an den Heizwendel hängst du den Abgaswärmetauscher.

    Desweiteren klemmst du die WP an Puffer 2 unten im Puffer saugt sie an, oben drückt sie rein.


    Damit kommst du mit einen Großteil der Abgaswärme in den Brennwertbereich, ausserdem läuft die WP bei niedrigen Temperaturen wirtschaftlicher.

    Deswegen habe ich beschlossen, mein Haus einphasig zu machen und die Wechselrichter nicht immer alle angeschaltet zu lassen. Das spart Energie und die Summe der Leistungen aller eingeschalteten Wechselrichter im Einphasenbetrieb steht ALLEN Verbrauchern zur Verfügung.

    Ich glaube ganz so einfach wird das nicht.

    Die Wechselrichter müssen ja Synchron laufen, sind in einem Verbund.

    Wenn du da dann den einen oder anderen abschaltest, sollte es zur Störung kommen.


    Ich habe 2 Victron auf einer Phase, das läuft super. Der Zweite ist in Standby und braucht so gut wie keinen Strom. Erst wenn die Last hoch geht.


    Gruß

    Thomas

    Die Definition für netzdienlich ist wohl nicht für jeden gleich.

    Ich sehe den Hausspeicher netzdienlich, weil es einen Unterschied macht, ob ich die PV mit oder ohne Speicher betreibe.

    Mit Speicher bin ich doch sicher eine deutlich geringere Last für das Netz.

    1. Weil ich keine Bezug habe, bzw auch keine Spitzenlasten habe.

    2. Weil die Spitzeneinspeisung in der Mittagszeit weg fällt.


    Dass ich nicht aktiv mit dem Batteriespeicher bei Bedarf im Netz einspeise ist mir klar, das wäre noch mehr netzdienlicher.

    Aber allein Punkt 1 und 2 sind doch schon was wert.


    Gruß

    Thomas

    Genau darum geht es, deine Batterie ist schon Netzdienlich. Aber würdest du Nachts auch deinen Batteriestrom den Nachbarn zur verfügung stellen wäre der Nutzen noch größer - also Quartierlösung


    Die allgemeine Meinung ist eine anderere, Heimspeicher werden nicht als netzdienlich gesehen.


    Hast du schonmal einen Speicher angemeldet?

    Ich schon, in den Unterlagen steht eindeutig drin, dass der Speicher nicht einspeisen und nicht mit Netzstrom geladen werden darf.


    Und selbst wenn, Strom aus dem Speicher ist teuer, wer vergütet mir das entsprechend?

    Und wie soll geregelt werden wie viel der Speicher einspeist.

    Abgesehen davon sind die meisten Heimspeicher so klein dimensioniert, dass da nix über ist was man einspeisen kann.

    Ich mit meinen 20KWh nutzbar bin da ja schon eher die Ausnahme.

    Überschüssiger Strom gehört ins Netz gespeist und vom nächsten Nachbarn verbraucht, Speicher im Eigenheim dürfen nur die aller aller letzte Möglichkeit darstellen. Sie sind Gesamtgesellschaftlich zu nichts nütze, kosten im Vergleich zu Großspeichern viel zu viel Geld, sind nicht Netzdienlich und verbrauchen zu viele Ressourcen.


    mfg

    Nur mal so am Rande, auch mit Eigenheimspeicher fliest mein Überschüssiger Strom zum Nachbarn. Immerhin ca. 7000KWh im Jahr, der überschuss verpufft nicht im Speicher.

    Und meinen Speicher sehe ich als Netzdienlich, weil ich morgens nicht das Netz mit Bezug belaste, mittags nicht mit Vollgas einspeise, abends und nachts wieder kein Bezug habe. Kann man noch Netzdienlicher sein wie nix beziehen und dafür einspeisen damit andere was haben.

    Und wenn jetzt wieder die Leier kommt " Speicher sind Stromvernichter " dann denk mal drüber nach. Ohne Speicher würden meine zwei Anlagen regelmässig bei 70% abregeln und 10-20% weniger Strom produzieren. Mein Speicher vernichtet weniger wie mein PV abregeln würde.

    Und wenn das jeder so machen würde, dann wäre unser Klimaproblem gelösst.

    Also wenn dann müsstest du NACH der Sicherung die 3 Leiter brücken, sonst hilft es nichts, es könnten immer noch 48 A über den N fließen der nur für 16 A ausgelegt ist.

    Also erstens hat ein Herdanschluss 2.5mm, 32A kein Problem.

    Mitlerweile sind viele E-Herd ab Werk einphasig oder gebrückt. War bei meinem Induktionsherd auch.

    Da hast du kein Problem mit Überlast auf der einen Phase oder am Nullleiter, weil die induktionsfelder takten und zwar versetzt.


    Anschluss 220-240 Volt

    7350 Watt das sind weniger als 32A


    Nur mal so als Info.

    Wenn deine WP etwas länger leben soll, dann ist Takten sicher nicht gut.

    Größer und nur mit PV Überschuss wird schwierig, wie groß ist deine PV und wie viel Überschuß hast du denn im Winter?

    Warum nicht Wirtschaftlich? Das bischen Wandlungsverlusst kannst du vernachlässigen. Ich lass die WP im Batteriebetrieb mit reduzierter Leistung laufen, da ist dann auch der Cop höher. Das gleicht sich aus. Wenn du die WP nicht mitlaufen lässt, dann sind die 1600Liter Puffer in ein paar Stunden kalt. Ich hatte da auch eine Lernkurve, die Praxis bringt dir das ganz schnell bei.