Beiträge von stephans-garage

    ... dann habe ich das falsch verstanden.


    Also, ich kann dir sagen, das das grundsätzlich eine gute Idee ist, wenn die Module entsprechend günstig sind. Eine Degradation ist nahezu vernachlässigbar. Auch der Wechselrichter kann gebraucht sein - es gibt ja Hersteller am Markt, die mit 10 oder 20 Jahren Gewährleistung werben, einen dieser Wechselrichter würde ich bevorzugen.


    Die Frage ist halt nur, bei den verfügbaren 150m², ob es Sinn macht, mit vielen günstigen Modulen bis zur gewünschten Nennleistung auszubauen, oder mit wenigen, leistungsstarken und neuen Modulen, denn die Ersparnis bei den günstigen Modulen kann durch die größere Unterkonstruktion aufgefressen werden.


    Habe bisher viel bei secondsol problemlos gekauft, eben kam noch ein neuer Wechselrichter bei mir an.

    Wenn du jemanden findest, der dir das abnimmt, kein Problem. Du bekommst Börsenpreis sowie vermiedene Netznutzung für den eingespeisten Strom.


    Ich habe bisher bei mir nur gebrauchte Module verbaut, musste aber eher das Gegenteil feststellen: Neue Zellen sind richtig billig geworden.

    Schau mal bei secondsol, da sind z.B. 545 Watt Module aktuell für 165,00 € das Stück inseriert.

    Macht das Gerät groß Geräusche?

    Der Kompressor ähnlich einem Kühlschrank, der Ventilator etwas lauter.



    Ist das einfach ein Zufälliges Gerät welches du nun bei kleinanzeigen rausgesucht hast?

    Ja, das erstbeste, das für dich passen würde.



    nur die Kältemittelleitungen vom Keller aus nach oben zu führen

    Dann kommt nur ein Eigenbau in Frage, oder ihr lasst die WP vom Kältetechniker bauen.

    Du ERSETZT deinen bisherigen Brauchwasserspeicher, der nur einen Wärmetauscher hat, durch einen Speicher, der zwei Wärmetauscher hat.

    In dem Speicher befindet sich dein Brauchwasser, die obere Tauscherschleife wird von deiner Ölheizung bedient, die untere von der Wärmepumpe. So können zwei Wärmeerzeuger unabhängig voneinander dein Brauchwasser heizen.


    Sowas kannst du auf den Dachboden stellen:

    https://www.ebay-kleinanzeigen…enutzt/2067525068-84-8512

    Welche Marke und Leistung und Puffergröße würdet ihr bei mir Empfehlen? Auch mit dem Hintergedanke umschwitchen zu können mit der Trinkwassererwärmung auf die Ölbrennwertheizung?

    Hatte ich teilweise schon in #11 beantwortet. Nimm einfach einen Speicher mit zusätzlichem Wärmetaucher, dann ist auch nichts mit Umschaltung nötig.


    Leistung liegt bei fast allen elektrisch ca 500W, Hersteller nach persönlichem Geschmack.


    Ich habe z.B. mir eine 40 Jahre alte Hitachi WP gebraucht gekauft, denn die läuft vermutlich noch 40 Jahre problemlos., da keinerlei Elektronik verbaut.

    Du kannst einerseits einen Speicher mit oben aufgesetzter WP nehmen oder beides getrennt.


    Ich habe auch 2E + 2K im Haushalt, habe den Buderus 160L Speicher gegen einen stehenden 300Liter Speicher getauscht, dieser hat zwei Wärmetauscher, einer wird von der WP geheizt, einer von der Holzheizung.

    Haben einen sehr hohen großen Wohn/Esszimmerbereich mit offener Empore....

    ganz oben unterm Dach staut sich somit oft die Wärme.

    Somit vom Heizungskeller 2 Bohrungen machen (durch 2 Decken) und oben unterm Dach die Luft absaugen für die WP. Evtl sogar die kalte Luft durch einen 2. Kanal auch wieder nach oben pumpen.

    Wenn die Dimensionierung der Rohre entsprechend ausgelegt ist, hört sich das nach einem guten Plan an. Ich habe meine BWWP auf dem ungedämmten Speicher stehen, da sinds im Sommer auch mal eben 40 Grad.


    Aber was zu bedenken ist: die Energieentnahme aus dem Wohnbereich wird man wohl kaum merken, wenn die Sonne scheint, wenn es in den Übergangstagen aber nicht mehr so sonnig ist, kühlt man sich u.U. den Wohnraum unnötig ab.

    Hallo, das sieht soweit richtig aus.


    Je nach Größe deiner PV Anlage kann es sogar möglich sein, die WP im Winter weiter zu betreiben, da der Aufstellungsort normalerweise im Heizungskeller ist und eine PV Anlage auch im Winter geringe Erträge liefert. Die meisten BWWP habe eine Leistungsaufnahme von ca 500W.


    Damit wäre die Armortisationszeit noch kürzer.

    Die Zündkerze ist zwar erstmal beim Einkauf ne einfache Serienkerze, aber sie wird modifiziert. Platinbeschichtung, Vorkammer anbringen. Auch das kostet

    :offtopic: Ist zwar jetzt hier nicht das konkrete Thema, aber: Du hast hier teilweise recht.


    Durch Sezieren einer Senertec Kerze ( modifiziert von der Firma Multitorch ) und ein paar Recherchen konnte ich herausfinden, dass es sich um eine Serien NGK Platinzündkerze mit aufgeschweißter Vorkammer handelt. Wenn man nun die Zündkerze auf der Drehbank von der Vorkammer trennt, in die Vorkammer ein Gewinde M10x1 ( oder 1,25 - bin mir gerade nicht sicher ) schneidet, kann man die handelsübliche NGK Kerze in die Vorkammer und dann in den Dachs schrauben. Ich habe nur einen Gasdachs in meiner Verantwortung, dieser mag die Eigenbau-Vorkammerzündkerze gerne, er läuft damit genauso problemlos wie mit dem Senertec Teil.


    Soll heißen: Senertec kocht auch nur mit Wasser. Die Teile, die Senertec zukauft, sind auch nicht modifiziert, sondern (umgebaute) Großserienteile, wie z.B. Zündsteuergerät, Zündspule, Drehzahl- und Temperaturgeber, aber auch alle Filter. Die Luftfilter sind z.B. zweckentfremdete Ölfiltereinsätze. Das ist ja grundsätzlich auch in Ordnung und legitim, manche Preise finde ich aber überirdisch teuer, manche Preise für Senertec Eigenentwicklungen hingegen sind komischerweise absolut im Rahmen ( Kolben ).


    Zum Ölfilter: in aktuellen Motoren herrschen Öltemperaturen um 120° C, der Dachs kommt nicht über 90°. Von Fahrtwindkühlung kann man übrigens nicht mehr sprechen, denn die Umgebungsluft, die in den Motorraum strömt, muss erst durch Ladeluftkühler, Klimakondensator, evtl. Getriebeölkühler und Wasserkühler durch, danach hat die auch locker 70°C.


    Zum Dieselfilter PKW: Der Kraftstoff im Bereich Motor / Dieselfilter hat eine Temperatur im normalen Betrieb von 80 - 100°, dieses nicht kurzfristig sondern dauerhaft. Das ist auch der Grund, warum der zum Tank zurückgeführte Kraftstoff zwangsweise gekühlt werden muss.


    Denn das Öl im Dachs muß Belastungen aushalten, die es so beim PKW nicht gibt.

    Dem muss ich widersprechen. Das Öl im Dachs läuft länger als im PKW, aber auch nur, weil die Belastung hier geringer ist. Ein qualitativ hochwertiges SAE40HD tut im Dachs sehr gute Dienste. |__|:-)

    Dieses Thema wurde hier im Forum aber schon zwölfunddreißig mal durchgekaut und da gibt es nun mal so viele verschiedene Meinungen wie Biersorten im Land. :-)@@(-: