Beiträge von Rolf


    hab das so interpretiert :)


    @SchemaF


    Lassen Sie das doch jetzt mal gut sein, durch lange Antworten ändert sich hierzu meine Meinung wirklich nicht.


    Ich habe schon bei einigen Foren zu Energieversorgung erlebt, dass man irgendwann überhaupt keine objektiven Erfahrungen mehr bekam, weil sich die Verkäufer zu überbieten schienen in ihrer "Sorge" um den Kunden.


    Solange Sie hier Ihre Internetseite auf jeden Beitrag stellen, locken Sie Leute auf Ihre Seite, was für dieses Forum hier nicht gut ist. Aufwändiger aber korrekter wäre es, Sie schreiben den einzelnen User an und bieten Ihre Dienste an. Worauf Sie spekulieren ist, das die vielen Tausend hits sich für Sie auszahlen, und nun versuchen Sie bitte nicht nochmal, mir allles nochmal zu erzählen.


    Rolf

    @SchemaF


    ich will durchaus Ihren Willen anerkennen, sich in diesem Forum werbungsfrei zu bewegen, außerdem haben die Moderatoren gesagt, es gäbe wichtigeres als dieses Thema und sie hätten das im Griff.


    Ein weiterer guter Schritt auf Ihrem Weg wäre noch die Entfernung Ihrer Internetseite in der Unterschriftszeile.
    Oder ist das auch keine Werbung, sagen Sie mir doch einfach warum Sie das sonst tun, ich lerne gerne dazu :D



    Rolf

    an Bruno 44



    haha, SchemaF will keine Werbung machen und unterschreibt mit seiner Internetseite, schon irgendwie komisch.


    Ist in jedem Forum die gleiche Masche, manchmal richtig zum Kotzen und sehr ärgerlich. Stellt sich dann auch noch als das brave nicht wollende Kerlchen vor, nach dem Motto - eigentlich will ich gar nicht sagen, dass ich Holzvergaser vertreibe, aber wenn Ihr es nun schon wisst - ehrlich saublöd.


    Das ist ja fast noch schlimmer als einfach zu versuchen seine Werbung irgendwo zu platzieren. @:-


    Ihr solltet ihn auffordern, seine Unterschrift zu ändern.


    Rolf


    Zusatz
    Wenn er Euch das normale Sponsorgeld zahlt, dann kann er ja beim link zu den Herstellern aufgenommen werden, aber so geht es ja sogar gegen die Hersteller, die sich an die wenigen Anstandsregeln halten.

    @ Dachsgärtner


    stimmt, dann muss die Scheidung her und die Liaison mit dem Wärmepumpenkompressor, nennen wir ihn Sarkozy, die Abwärme vor Ort genutzt und schon wäre das auch voll ökölogisch, naja so wie mit reinem BHKW-Betrieb über Heizöl, richtig? :]


    Und der Name KWK und BHKW kann auch bleiben, so dass alle happy sind und auch der user mal spart.


    Beim Energieverbrauch müsste die Differenz eigentlich nur minimal besser sein gegenüber meiner Variante, bei den Gestehungskosten aber sehr deutlich günstiger. Der Vorteil der Bivalenz bei Einsatz von günstigem Strom fiele dann halt weg.


    Also bekommst Du das Testgerät hingestellt, von mir aus, aber ich kaufe mir dann wirklich sofort so ein Teil, weil das ist doch eigentlich das Optimum, oder? :)


    Rolf

    Bernd den Ausbeuter


    Ich möchte gerne sagen, dass Du das sehr einfach, souverän und eingängig erklärt hast. (y)


    Ausschließlich Geld zu sparen ist ja nicht immer alles im Leben, sonst hätte keiner von uns eine Frau oder ein schickes Auto :D


    Mein Problem ist momentan eher was ich übers Jahr mit der Wärme mache, ich glaube mit dem Strom hätte ich weniger Probleme.


    Wenn Du sagst, es werden noch kleinere BHKW kommen, was sollen die dann kosten? Ich glaube, dass hier das Problem kommen wird, dass die Gestehungskosten unverhältnismäßig steigen werden im Verhältnis zur Leistung. Also Fragen über Fragen.


    Warum macht nicht ein KWK- Hersteller ein ganz kleines BHKW mit integrierter Wärmepumpe im gleichen Gehäuse, das dann, wie in meinem Beispiel und beweisbar veranschaulicht, aus dem Liter Öl, den ich vorne reinstopfe, mir hinten 18KW thermisch rausgibt, also das Doppelte dessen, was ein Ölbrenner oder ein BHKW leisten. Ich bräuchte nur noch die Erdsonde und den Anschluss, und schon wäre allen gedient, nur nicht dem EVU , und das allein wär ja schon was wert :]


    Sowas muss einfach kommen wie ich finde, da es integriert in einem Block ja auch nicht so viel mehr kosten dürfte als ein Teil für sich alleine.


    Für alle, die nur Wärme brauchen, wär das ja der Knaller, eventuell ja sogar bivalent, dass wenn ich günstig Strom bekäme dann nehme ich den für nur die Wärmepumpe und wenn ich günstig Öl bekomme nehme ich das.


    Wie mal jemand gesagt hat, bei vielen gleichguten Möglichkeiten ist die einfachste die beste!


    Eine neue Produktidee, oder?
    Wenn mich jemand als Erfinder erwähnt und mir so ein Teil kostenlos zur Probe hinstellt, darf er sowas auch bauen :)


    Ach ja, und noch was: Das lässt sich auch viel leichter den Interessenten erklären und den immerallesbesserwissenden. Die Heizölkosten reduzieren sich um 50% und das wars. Basta. Lässt sich auch echt leicht rechnen :]


    Rolf

    @ Helmut


    Du hast absolut Recht, gewisse Voraussetzungen müssen erfüllt sein, hier ist ja kein Wärmepumpenforum, ich wollte auch hier nichts durcheinanderbringen.


    Aber in jedem Falle ist momentan das Heizen über WP auch mit Radiatoren deutlich günstiger als über die beiden Alternativen. Ich fürchte, wenn sich das Öl so weiterentwickelt wie die letzten beiden Jahre, dann könnte es das Aus für einen vernünftigen BHKW-Betrieb sein, der sich schon jetzt nur bei wirklich hohen Jahresstundenzahlen wirklich rechnet.


    Wartezeiten von 6 Monaten hab ich gehört, die 50 Euro pro Meter sind leider Realität, weil es noch! zu wenige Bohrfirmen gibt. Wir betreiben momentan zwei Luftwärmepumpen mit je 22 KW, bei uns in Frankfurt geht das, weil die Temperaturen selten unter Null gehen. Woanders sind Luftwärmepumpen absolut nicht zu empfehlen, weil sie ab minus 5 Grad sich sehr stark der Elektroheizung nähern mit Leistungszahlen von knapp zwei. Anders die Sole-Wasser mit Erdbohrung. Unter COP 3 fällt die auch bei 55 Grad Vorlauf nicht.


    Man darf den EVU´s ja nicht vorwerfen, dass sie gerne Strom verkaufen, nur dass sie bei den Preisen jeden Anstand vermissen lassen ist eine andere Sache.
    Du könntest ja mit den drei KW Deines Dachs eine Sole-Wasser-WP betreiben, wenn Du Geld übrig hast, und schon werden aus den 3KW Strom 12 KW Wärme, plus die sechs sowieso vorhandenen KW therm ist das eine glatte Verdopplung der nutzbaren Wäremenergie eines Liters Öl. Aus eins mach zwei, wieso nicht, und schon ist das EVU außen vor.


    Für mich sind das nicht nur Abzocker, sondern Verbrecher, die Ihren Kunden das Geld stehlen. Meine Meinung.



    Rolf

    Hallo liebe Mitglieder,


    ich bin ja recht neu hier und ich möchte mich eigentlich permanent überreden, mir ein BHKW zu kaufen, weil ich gerne mein EVU etwas ärgern würde und weil ich natürlich nichts gegen ökologisches Verhalten habe.


    Aber, rechnen muss sich das Ding schon, das geht sicher jedem anderen hier auch so. Und was für mich sehr wichtig ist, ich möchte eigentlich keine staatlichen Zuschüsse, weil dann die anderen das bezahlen müssen. Mag doof sein, aber ich kann selbst für mich sorgen.


    Deshalb bin ich hier im Forum und finde toll, dass man hier viele Dinge erfahren kann, die man bei der Entscheidung berücksichtigen muss.


    Ich denke, auch jemand, der noch kein BHKW betreibt, muss sich hier informieren können, wo soll er sonst von Erfahrungen profitieren.
    Daher finde ich es zumindest ungewöhnlich, dass Personen, die sich auch negativ über die Rentabilität äußern und dies sorgfältig belegen, hier so behandelt werden, als wollen sie einem die Kniescheibe raushaun und ziemlich doof angegangen werden.


    Wenn ich ein BHKW betreiben möchte und bin überzeugt, dass sich das für mich lohnt, dann nehme ich doch solche Meinungen zur Kenntnis und kaufe mir trotzdem eines, ich muss doch dann nicht so altklug daherreden und anderen über den Mund fahren wollen.


    Es könnte ja sein, dass ich ein BHKW nur deshalb betreiben möchte, um sagen zu können, ich betreibe ein BHKW und bin daher ein Mordsmolli. Und dann ist das doch auch gut so :-)


    Denen, die das eher ökonomisch sehen, würde ich gerne sagen wollen, dass ich wirklich auch finde, dass sich die Geschichte eigentlich auch nach meiner Meinung nur sehr schwer rechnet, und zwar deshalb, weil momentan das Öl so unangenehm teuer ist.


    Ich bin etwas einfach gestrickt und rechne daher gerne mit einem Liter Öl, ich glaube daraus erhalte ich mit einem guten Ölbrenner als auch beim BHKW 9 KW, beim Brenner thermisch und beim BHKW im Idealfall 3KW Strom und 6KW thermisch.


    Wenn nun für die drei KW Strom über 1/3 2/3 (17,2 Cent Verbrauch und 11,5 Cent Einspeisung) ca. 40 Cent erzielt werden können und man diesen Betrag von den 66 Cent abzieht, die der Liter Öl für das BHKW kostet, dann bleiben für die übrigen 6KW thermisch noch ca. 26 Cent zu bezahlen, was für volle 9 kw 39 Cent bedeutet.
    Dafür sind beim Ölbrenner 72 Cent zu bezahlen. Ersparnis also ca. 33 Cent pro Liter.


    Wenn wir nun im Jahr 5000 Liter Öl für ein großes EFH vertuckern, haben wir erstmal 1800 Euro übrig, von denen wir aber nun mindestens folgendes zahlen müssen:
    Wartungsdifferenz zu Ölbrenner 400 Euro.
    Tilgung und Finanzierungsdifferenz zu Ölbrenner 1400 Euro.


    Und schon ist das viele Geld wieder weg. Die Hoffnung, dass nach 20 Jahren noch viel vom BHKW übrig ist ist unwahrscheinlicher als dass der Ölpreis bis dahin in unendliche Höhen gestiegen ist und das ganze ein echtes Zusatzgeschäft wird. Nebenbei handle ich mir einen Haufen zusätzliche Arbeit und Papierkram ein, der mir jetzt nicht unbedingt Spaß machen würde. Nur nebenbei, für jeden zusätzlichen Cent, den ich für Öl bezahlen muss, fehlen mir dann 50 Euro bei meiner Beispielrechnung. Daher kann ich mir auch eine überschlägige Berechnung leisten, weil das ganz genaue spätestens nächste Woche Makulatur ist. Ich habe auch die Angaben anderer übernommen, wenn sie unwidersprochen geblieben sind und somit wohl korrekt sind.


    Den Unentschlossenen hier mal ein weiterer Denkanstoß, wobei ich vorausschicken möchte, dass man natürlich im vorliegenden Beispiel den Strom eines BHKW nutzen kann:


    Von dem Geld, was ein BHKW kostet, kann man locker eine Wärmepumpe mit Erdsonde für ein großes EFH kaufen, also was ganz Feines. Die in unserem Beispiel angesprochenen 45000 KW therm aus 5000 Liter Öl gewonnen kosten heute bei 72 Cent 3600 Euro, mit BHKW momentan das Gleiche. Mit der Sole-Wasser-Wärmepumpe wartungsfrei momentan ca.1600 Euro bei 14 Cent, die momentan nach der Erhöhung fällig sind. Punkt. Das sind jährlich 2000 Euro Einsparung, vollkommen stressfrei.
    Und der Wettbewerb klappt demnächst auf dem Strommarkt sicher besser als beim Öl.


    Also das aber nur nebenbei :-)


    Rolf

    Zuerst an alle gute Wünsche zum Jahreswechsel, ist hoffentlich noch noch nicht zu spät. Und dann Entschuldigung für meine letzte durchgemixte Antwort, copy und paste haben das verursacht. Und dann war ich eine Woche weg, aber das habt Ihr ja gemerkt.


    Axel


    vielen Dank für die guten links, den ersten hab ich schon gelesen, den mit der Einbindung in eine vorhandene Anlage, ist eigentlich alles sehr schön erklärt und zeigt einem, dass eine gute Planung wichtig ist. Dieses Gerät aus DK macht einen tollen Eindruck, da aber inzwischen mit Heizöl und einem Wirkungsgrad von 85% eine KWstrom gute 8 Cent kostet, frage ich mich, wie ich über die Differenz von 6 Cent zum jetzt schon erhöhten Wärmepumpenstrom das Gerät je amortisieren kann. Kostet ja wohl ca. 35000 Euro, ich nehme an inkl. MwSt., so sind auch die anderen Beträge gerechnet.


    Ich will jetzt mit etwas mehr Informationen durch Euch das mal präzise planen und schreibe hier dann gerne meine Ergebnisse und Entscheidungen.


    Bernd


    Du hast absolut Recht mit der Meinung über die falsche Auslegung, es war halt in meinen Augen anschaulicher darzustellen, wie der erzeugte Strom sofort in dreifache, bei Sole-Wasser sogleich in vierfache Heizenergie umgewandelt wird, das hat was wie ich finde.
    Aber natürlich will ich keinen Schuss ins Knie, wer hat das schon gerne :-)
    Also, ich werde erstmal planen und hoffe dass ich bald Zeit dafür habe, ist etwas komplexer als es am Anfang scheint. Allerdings haben meine bisherigen Planungen meist funktioniert, da ich mich gerne kundig mache.


    @ Dachsgärtner


    Wenn ich die Daten zusammengestellt habe, werde ich Dir speziell antworten, kann ein paar Tage dauern, kommt aber bestimmt. Auf jeden Fall herzlichen Dank schon einmal für Deine ausführliche Antwort.


    Rolf

    erstmal schönen Dank für die superschnellen Reaktionen, da fühlt man sich gleich wohl.


    AxelF


    Danke für den link zu dieser sehr aussagekräftigen Broschüre, die ich mir in Ruhe anschaun werde, vielleicht beantwortet sie einen Teil der Fragen zur Einbindung.
    Ich glaube, bei der Wärmedämmung ist gemacht was sinnvoll ist, die Gebäudeteile, drei Flachbauten und ein dreigeschossiges Bürohaus, insgesamt etwa 1500 qm zu beheizende


    Fläche mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen und außerdem ein Schwimmbad in der Halle, da halte ich 75 kw für schon recht wenig. Weitere Dämmung würde


    unverhältnismäßig teuer und auch die Lüftungswärmerückgewinnung ist sehr kompliziert im vorliegenden Fall.


    30 kw reichen natürlich nicht, leider haben wir in unseren Breiten Sommer und Winter, sonst würden auch 20 kw bei 8000 Betriebstunden jährlich genügen. Siehe auch Antwort an


    Dachsgärtner.
    Einem Nichtschwimmer hilft es ja auch nicht, wenn der See im Mittel 1,5 Meter tief ist und er dann an der 3-Meter-Stelle absäuft :-)


    Außerdem, wenn ich ehrlich bin, erschließt sich mir noch nicht ganz der Vorteil eines BHKW ohne die zusätzliche Maßnahme, die erzeugten kw Strom durch die Maßnahme WP


    ökologisch sinnvoll zumindest zu verdreifachen. Für mich ist der Hauptgrund, über BHKW nachzudenken, die ständig zunehmende Arroganz der Stromkonzerne und die grundlose


    Abzockmentalität. Neben dem Wärmepumpenstrom verbrauchen wir in unserem Betrieb bislang noch ca. 70000 kw jährlich über Tag und Nachttarif. NT etwa 20000 kw. Unser EVU


    hat nun zum Jahreswechsel den Nachttarif gestrichen, was einer faktischen Erhöhung dieses Teils um fast 60% gleichkommt. Damit nicht genug, selbst der Tagstromanteil wurde


    noch um knapp 10% erhöht. Was soll man da noch empfinden außer einer unsäglichen Wut, was mir sonst eigentlich fremd ist. :-(/


    Also finde ich, man muss sich wehren, wenn da etwas passieren soll, dazu allein schon finde ich die Eigenstromproduktion toll, und wenn ich denen dann noch die normalerweise


    etwa 45000 kw WP-Strom wegnehmen kann, empfinde ich wenigstens ein wenig Genugtuung. Sonst hätte ich mir vermutlich nach den ersten Erfahrungen eine dritte WP gekauft.


    Dies hatte ich anfänglich noch nicht getan, weil ich als sparsamer Urschwabe noch 14000 Liter Öl gehortet habe, mit denen man ja auch noch einiges anfangen kann. Immerhin sind


    es momentan immer noch 11000 Liter.


    Was mir auch im Positiven zu denken gibt ist, dass der Staat beim BHKW außer über Planzenöl kaum eine Förderung gibt, womit es wohl was taugt. Ich bin der festen


    Überzeugung, dass immer wenn der Staat sich über Förderungen einschaltet bestimmte Wirtschaftgruppen gestützt werden sollen, die Techik sonst aber echter Murks ist. Siehe


    Solar, PV oder Windenergie. Ich weiß, dass viele das anders sehen, aber es ist genau so meine Meinung. @:-
    Mein Schwiegervater hat sich vor 10 Jahren für 18000 DM eine Solaranlage auf das Dach schrauben lassen, die ist inzwischen defekt und die Reparatur würde momentan so viel


    kosten wie er über die 10 Jahre an Geld eingespart hat, ca. 8% seiner gesamten Heizkosten. Und so wird es allen ergehen, wenn einmal die staatliche Förderung ausgelaufen ist


    und die Leute begriffen haben, dass ausschließlich Geothermiekraftwerke eine vernünftige Zukunft haben. Sorry, ich schweife gerne mal ab.



    Dachsgärtner


    Also die Last ist bei uns so verteilt dass wir über das ganze Jahr das benötigte warme Wasser mit dem Ölbrenner herstellen, das ist recht unkompliziert ob des noch üppig


    vorhandenen Öls. Im Sommer benötigt selbst das Wasser im Schwimmbad keine Heizung, die Sonneneinstrahlung durch Fenster genügt. Die WP sind ausgeschaltet


    Im Winter schafft es eine Wärmepumpe mit zwei Verdichtern etwa bis +10 Grad, die benötigte Wärme bereitzustellen, auch die für das Schwimmbecken. Bis +2 Grad schaffen es


    dann die beiden Wärmepumpen mit je zwei Verdichtern, was schon gute 40 kw sind. Dann schaltet sich bei Bedarf der 30kw-Brenner dazu, dieser verbraucht 4 Liter Heizöl die


    Stunde, liegt also schon sicher über 30 kw. Aufgrund der fehlenden niedrigen Temperaturen im letzten Jahr kann ich nur ein Momentanbeispiel von vorletzter Woche nennen. Da


    hatten wir über einige Tage nachts -5 bis -7 Grad und tagsüber knapp +-0 Grad, da lief der Brenner schon knapp 8 Stunden täglich nur zur Heizungsunterstützung.


    Das Heizsystem ist leider nicht nur für Niedertemperatur ausgelegt, es gibt auch Gebäudeteile mit zum Glück in großer Stückzahl vorhandenen Radiatoren, so dass wir jetzt


    eigentlich zwei Heizkreissysteme haben, aber auch in den Radiatorgebäuden selbst bei niedriger Außentemperatur mit 50 Grad Vorlauftemperatur hinkommen.


    Ein erster Hinweis von Dir zur Mischung lässt mich jetzt über zwei Temperaturspeicher nachdenken, einen Hochtemperatur und einen Niedertemperatur, weil es sicher optimal ist,


    durch die Wärmepumpen bis 35 Grad herstellen zu lassen und den Rest durch das BHKW . Die energieoptimale Abstimmung der beiden Volumenströme ist m.E. das Problem, zu


    dem ich momentan noch keine schlüssige Lösung weiß. Vielleicht komme ich hier über die Broschüre von Axel weiter.


    Eine Heizungsfirma oder einen Planer zu dem Thema zu befragen, scheint mir schwierig, ich glaube, dass die zum Eigenschutz Lösungen empfehlen, die sich schon zigfach bewährt


    haben und bei denen man ihnen nicht hinterher an den Karren fahren kann.


    Mein Heizungsbauer bestand vor zwei Jahren förmlich darauf, mir eine Pelletsanlage mit Riesenspeicher zu verkaufen und fand die WP irgendwie gar nicht gut, inzwischen muss er


    mit vielen Pelletsopfern streiten, deren Anlagen aus welchen Gründen auch immer den Dienst nur widerwillig tun, weil alles zusifft. Seine Meinung, dass dies an schlechten Pellets


    liegt, hilft dem Endkunden wenig und schiebt wie immer nur die Verantwortung von einem zum anderen und der Endkunde bleibt auf den Kosten sitzen. Mag ja auch positive


    Beispiele geben, aber sicherer scheint mir schon BHKW und mein Liebling WP. Toll wär halt die Kombination.


    So, nachdem ich nun glaube alles grundsätzliche gesagt habe, verspreche ich, dass meine weiteren Beiträge deutlich kürzer und weniger ausschweifend sind :-)


    Rolf

    Liebe BHKW-ler,


    ich möchte mich gerne als neues Mitglied vorstellen, ich weiß nicht genau wie man das macht wenn man im Anschluss gerne das Wissen der anderen für die eigenen Zwecke nutzen möchte.


    Ich probier´s mal mit "hallo allerseits und schon mal vielen Dank für die Mühe, die ich Euch eventuell machen werde."


    Nun zum Thema:


    Wir benötigen zum Beheizen unserer Gebäude ca. 75 kW Heizleistung, der jährliche Heizölverbrauch beträgt im Schnitt über mehrere Jahre 20000 Liter, was bei einem Wirkungsgrad von 80 % ca. 160000 kw Wärmeleistung bedeutet. Wir wohnen bei Frankfurt am Main, Temperaturen unter -10 Grad habe ich hier glaube ich noch nie erlebt.


    Mitte 2006 haben wir unser Heizsystem umgestellt von Einzelbrenner auf zwei Luftwärmepumpen mit je 22kw Leistung und zur Spitzenlastabdeckung einen Ölbrenner von 28 kw, Auslöser waren die drastisch steigenden Ölpreise.


    Das System hat im Winter 2006 wunderbar funktioniert, wir konnten sogar ganz Deutschland einheizen, wie Ihr vermutlich an einem ausgesprochen milden Winter gemerkt habt. ;)


    Wir benötigten ca. 37.000 kw Strom und 2000 Liter Öl, was wegen des milden Winters ca. 20% unter unserer Berechnung lag. Auch dieses Jahr, wo es deutlich kälter ist, läuft alles wie geplant, außer dem Umstand, dass unser Stromanbieter seiner Gier immer offener nachgibt und zum Jahreswechsel den Wärmepumpenstrom mal schnell schon wieder, diesmal von 12 auf 14 Cent erhöht hat.


    Da ich kriminelle Vereinigungen ungern unterstützen möchte, habe ich mir folgendes überlegt und würde mich sehr über Eure Meinung freuen:


    Zu meinen beiden Wärmepumpen kaufe ich noch ein geregeltes BHKW mit ca. 5-15 kw elektrisch und 10-30 kw thermisch. Mit dem erzeugten Strom betreibe ich direkt eine oder beide Wärmepumpen und verdreifache die elektrischen kw zu thermischen kw. Eine Einspeisung in das öffentliche Stromnetz findet zu keinem Zeitpunkt statt, ein hausinterner Notstrom ist schon vorgesehen.


    Rein rechnerisch kann ich bei einem Wirkungsgrad von 90 % aus einem Liter Öl selbst mit einer Luftwärmepumpe mit einem COP von nur drei 15 kw Wärmeleistung herausholen, mit einer Sole-WP sogar 18 kw, was eine Verdopplung der Heizleistung gegenüber einem modernen Ölbrenner bedeutet.
    Das halte ich bei der ganzen Diskussion um umweltfeindlichen Wärmepumpenstrom vom Elektroversorger ja mal für eine äußerst umweltfreundliche Geschichte, falls meine Überlegung in der Praxis Bestand hat, wogegen physikalisch erstmal nichts spricht.


    Nach dieser unendlichen Vorrede nun die einfache Frage, mit welchen Problemen ich eventuell rechnen muss. Nach meiner Meinung erwarte ich Probleme bei einer sinnvollen Zusammenführung der unterschiedlichen optimalen Vorlauftemperaturen der beiden Systeme, was aber auch, z.b. bei der Trinkwassererwärmung, auch von Vorteil sein kann.


    Also, ich bedanke mich schon jetzt nochmal bei denen, die mir ihre Meinung kundtun.


    Rolf