Beiträge von chawe

    Guten Abend,
    auf Grund meiner mehrmaligen Nachfragen seit Mitte Feb. 2018 die neuste Nachricht von Vaillant hiezu:



    Sehr geehrter Herr xxxx,
    vielen Dank für Ihre Nachfrage zur Energiesteuer-Rückerstattung 2017. Leider ist es uns auf Grund zusätzlicher steuerrechtlichen Änderungen durch den Gesetzgeber noch nicht möglich, das Tool für die Betreiber von BHKW-Anlagen fertigzustellen. Derzeit befinden wir uns in einer umfangreichen Prüfung der aktuellen Anforderungen und können zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Termin für die Veröffentlichung mitteilen.


    Sie haben jedoch bereits heute die Möglichkeit, Ihre Meldung direkt über die Internetseiten des Zolls zu erfassen. Das Formular ist dort online ausfüllbar und kann von Ihnen auch gedruckt werden.


    https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=FE1434EF4E2ECE621AD0


    Ergänzend möchten wir Ihnen im Anhang das Formular als pdf-Datei zur Verfügung stellen. Für Rückfragen können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.


    Mit freundlichen Grüßen


    Ihr Vaillant Service Team


    Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG
    Berghauser Straße 40
    42859 Remscheid
    Deutschland

    Guten Tag zusammen,


    mein 2. ecopower 4.7 Gerät 8/2012 in einer Wohnanlage mit dem 2. Schrick-Austausch-Motor auf Garantie (1/2014) hat nun ein aufgeplatzter Kühlwasserschlauch (18x3,5 vom Generator zum Ölfilter ) bei ca. 25 000 Betriebsstunden auf Störung gesetzt. Die Ursache der Schlauch-Leckage war die Zersetzung des Innengummis durch Bildung unzähliger Risse und anschließendem Ausbrechen als Krümel. Alle Schläuche waren stark verhärtet trotz eingefüllten original Frostschutz (blau) beim letzten Motorentausch.


    Abhilfe: Alle Wärmetauscher und die Kühlkanäle von Zylinder / Zylinderkopf in jeweiliger Einzelaktion mit Spülgerät vor und rückwärts spülen und alle Kühlwasserschläuche mit VW - Ausgleichbehälter erneuern.
    Dann den Motor-Kühlkreislauf mit 3 Liter Frostschutzmittel und mit restlichem entkalkten Frischwasser füllen


    Ich bin nun gespannt, wie lange es dauert bis die nunmehrigen Schläuche stark verhärtet sind, und wann ich die ersten Gummi-Krümel im Ausgleichsbehälter entdecke.


    Als positiv ist zu erwähnen, dass seit 3 Jahren das Gerät bis zum Kühlwasserverlust ohne Störung lief.


    MfG Chawe

    Hallo BHKW`ler,


    mir liegt es fern, die Schrick-Motore SR-272 schlecht zureden, aber an meinem 2. Gerät 4,7 Bj. 2012 lief der Motor nach 2 500 h fest und auf eine Befundmitteilung warte ich trotz Anmahnung bis heute. Ein neuer SR-272 Motor hielt dann 4 000 h durch und hatte dann ein Ventilteller-Teilabbruch, wobei das abgebrochene Teil in den äußeren Rand des Kolbenboden gedrückt wurde. Bin gespannt wie lange der 3. Motor SR-272 durchhält ? Bis Dato hat er 600 h hinter sich gebracht. Alle 2 Motore wurden gratis getauscht.


    Bei meinem 1. Gerät 4.7 mit der Erstinbetriebnahme im 4.Quartal 2008 wurde der MES-Motor nach 15 000 h wegen übermäßigen Kompressiondruckverlustes durch einen Schrick R-Motor getauscht (gratis). Dieser hat ca. 10 000 h seine kinematische Arbeit verrichtet bis minimale und dann immer mehr Verbrennungsgase in Kühlsystem gedrückt wurden, so dass mutmaßlich auf eine schadhafte Zylinderkopfdichtung geschlossen werden konnte. Wegen des sehr langsamen stetig steigenden Kühlmittelverlustes (Zeitraum über ca. 1 500 h) zweifelte ich an meiner Diagnose und tippte auf einen Haarriss im Zylinderkopf. Eine Zylinderkopfdichtung wird üblicherweise bei ersten Anzeichen einer Leckage innerhalb von ca. 50-500 h defekt. Eine endoskopische Inaugenscheinnahme über das Zündkerzenloch bestätigte mir einen deutlichen Stegriss zwischen Auslass- und Einlassventil. Auch der R-Motor wurde nunmehr durch einen S-Motor unter 50%-igen Kostenbeteiligung ersetzt und hat nunmehr ca. 5000 h ohne Komplikationen absolviert. Ich glaube nicht, dass dieser Schrick-Motor wegen Ventiltellerschwäche des Auslassventil nicht die 20 000 h Betriebsdauer überschreiten wird. Die MES-Motore haben meiner Meinung nach robustere " Innereien".


    Mein Resümee: Im Qualitätsmanagement hat Vaillant noch erheblichen Nachholbedarf, jedoch bei den mir tätigen Vaillant-Service-Technikern bin ich des Lobes voll.


    Damit möchte meine Berichterstattung zu Ende bringen und Grüße aus dem bayrischen Schwabenland.

    Hallo Herzogsweg 16,
    Die Geräusche an der Wilo-UP an der Hochhaltegruppe werden vermutlich, wie bei meiner Anlage durch Magnetitkrümmel im Heizungswasser verursacht. Sie entstehen am Wärmetauscher des BHKW.
    Durch die Installierung eines ELYSATOR trio 10 Magnetitabscheider bzw. Korrosionsschutzes zwischen BHKW- Vorlauf (Ausgang) und Eingang Hochhaltegruppe habe ich das Problem beseitigt. Nun werden die Schmutzkrümmel und Magnetitschlämme abgefangen.

    Die Reinigung der Pumpe kann über die Demontage des Motorgehäuses erfolgen.
    Kugelabsperrventile( rot und blau) an Hochhaltegruppe schließen.
    Elektrischer Strom zur Pumpe abschalten oder Anschluss-Kabel abklemmen.
    Mit 5 mm Inbus-Schlüssel die beiden Motorgehäuseschrauben lösen.
    Motorgehäuse vom Pumpengehäuse abziehen.
    Kugelabsperrventil rot für eine Sekunde öffnen bei Mischerstellung 10 (Rückspülen)
    Ebenso danach Kugelabsperrventil blau für eine Sekunde öffnen.
    Vorsicht: Schutzbrille tragen und Spritzschutz und Schmutzwasserauffangvorrichtung anbringen.
    Gehäuse und Pumpenrad reinigen.
    Motorgehäuse durch wechselseitiges Anziehen der Inbusschrauben montieren.
    Kugelventil blau öffnen danach das rote Ventil.
    Dichtheit prüfen.
    Elektroanschluss wieder herstellen.
    Probelauf durchführen.

    Hallo pamiru48
    mein Sohn als Dr. Ing. hat bei einem stuttgarter “Star-Autobauer“ mit Konfigurationen im Bereich des Motor-Management zu tun. Er will und darf nicht zur speziellen Regelung der Ansauglufttemperierung aus dem “Nähkästchen“ plaudern. Sorry, ich muss es akzeptieren!
    Bei meinem ecopower-Erdgasgerät lag der Kompressionsdruck bei 4000h noch bei 21 bar.
    Im Motor-Neuzustand soll der Kompressionsdruck bei 22 bar liegen. Wenn er jedoch unter 17 bar abfällt, soll der Motor laut Fa. ecopower in Gera instandsetzungswürdig sein.

    Hallo Pamiru48,
    ich hatte vor ca. 25-30 Jahren beruflich mit dem Problem der Störanfälligkeit der Ansaugluftvorwärmung bei Vergasermotoren eines namhaften europäischen Automobilherstellers zu tun. Wegen überhitzter Ansaugluft infolge defekter mechanisch-thermostatischer Temperaturreglung machten die Filtereinsätze zu, in Häufung besonders bei langen Bergfahrten. Langwierige Temp.-Messungen ergaben bis zu 100°C Luftfiltertemperatur. Nach Umbau der Temp.-Regelung auf max. 35°C traten keine diesbezüglichen Störungen auf.
    Bei den heutigen Otto-Motoren wird die Ansauglufttemperierung per Mot.-Electronic geregelt, so dass eine Filterüberhitzung nicht stattfindet.
    Mit dem grenzwertigen schwachen Kompressionsdruck von nunmehr lediglich 16,6 bar werde ich nach der Heizperiode ein “Leak Down Test“ (Kompressionsdruckverlustmessung) durchführen, ob Kolbenringe oder die Ventile die Ursache dafür sind.

    Hallo Gemm,
    die Probleme mit dem Luftfilter- und die Startprobleme werden an deinem Gerät anhalten, wenn Du oder dein Service-Partner nicht dafür sorgen, dass in der Luftfilterbox an eine Temperatur bei oder kleiner als 35°C liegt und der Filtereinsatz sicherheitshalber alle 2000 Vollnutzungstunden erneuert wird.
    Wie ich es schon diesbezüglich mehrmals im Forum erwähnt habe, quillt der Filterflies auf, die Filterung wird dadurch noch feiner und es wird wesentlich mehr Feinstaub damit aufgefangen. Der Filter setzt sich rascher zu.
    Wer jedoch grenzwertig mit dem Luftfilterwechsel sein will, der kann auch mit einfachen Mitteln einen geeigneten "airfilter- change-indikator" anbringen (http://www.filterminder.com).
    Mein Gerät hat diesbezüglich seit den eingeleiteten Maßnahmen keine Probleme mehr bereitet.
    Lediglich Sorge bereit mir der schleichende Abfall des Kompressiondruckes. Bei 12000 h liegt er nun grenzwertig bei 17 bar und wird bei weiterem Abfall zwangsläufig zu noch größerem Leistungsabfall (z.Zt. ca. 5%) des Motors führen.

    Beim "Tuckerbetrieb" läuft die Zähler-Uhr bzw. Zeit ( 1 Std. = 60 Minuten) gleich weiter. Die Warungsintervalle sollten sich nach Gasverbrauch oder Summe = Q elekt. + Q therm. richten. Diese Thematik wurde von mir einem Beratungs-Ing. von ecopower schon mitgeteilt. Bisher keine Resonanz.

    Frage von Herzogsweg 16:
    Wo kann ich diese Temp. in eco-Home oder eco-Serv ablesen?


    Antwort: Mit einem digitalen Edelsstahl-Einstech-Thermometer ( 2 mm Dorchm.) und mit 0,75 m Kabel zum Display (Hela o.A.) !
    Dabei ist ein 2mm grosses Loch am Längsrandende auf der linken oder rechten Seite der ALU-Luftfilterbox zu bohren, um den Stech-Fühler zum ständigen Verbleib einstecken zu können und das dünne Fühlerkabel über den Seitenklappengummispalt nach Außen zu verlegen.

    Meine Werte von ecopower 4.7:


    zum Vergleich meine Daten:
    1.Inbetriebnahme 1. Dez 2008
    Ablesedaten am 21.02.2011
    17819 m3 Gasverbrauch (H)
    12650 Betriebstd.
    38844 kwh Q elek.
    115,0 Mwh Q therm.


    Zur Zeit 4,25 kw elekt. und 11.1 kw therm. Leistung bei 3400 U/min und Luftansaug-Temp. 45° C in der Filterbox und Gasmischerstellung 170-175.


    Bei ca. 8000 Betriebstd. war die Leistung des Motors noch 4,65 kw elekt. 12,1 kw therm bei 3400 U/min und 45° C Ansauglufttemp. in der Filterbox und Gasmischerstellung 175-180.

    Hallo pamiru48,


    zu Deinem Problem mit dem GM bedenke, dass dieser sich über die Lambdasonde herunter regelt, wenn trotz größter DK-Stellgröße 45 wegen dem erhöhten Luftfilterwiderstand der Zylinder des Motors zuwenig Ansaugluft bekommt. Kurzum: Der GM sorgt dafür, dass das Mischungsverhältnis immer bei Lambda 1 liegt. Wenn der Zylinder zuwenig Luft bzw. Sauerstoff bekommt ist die Gasmischung entsprechend nach der Brettschneider-Formel (stöchiometrisches Verbrennungsluftverhältnis) geringer. Der Motor nimmt wegen Gemischüberfetung keinen Schaden, es könnte höchstensfalls der Katalysator in Mitleidenschaft gezogen werden.


    Der Durchlasswiderstan des Luftfilterfliespapier erhöht sich durch zu hohe Lufttemperaturen und "verstopft" damit frühzeitiger, das ist bei den Automobil-Experten allgemein bekannt, deshalb erfolgt bei diesen Motoren eine Ansauglufttemparaturregelung ( 25-35 °C).


    An meinem Gerät ereicht der GM folgende Stellgrößen:


    Bei Vollast (3400 U/min) und ca. 25°C Anaugtemperatur (Permanentmessung in der Alu-Luftfilterbox) : 210 !


    Bei 62°C Ansaugtemperatur und Vollast schwankt die GM-Stellgröße bei 162-164 ! (siehe Bilder Abgasmessung mit BOSCH-ESA-Abgastester)


    Die Testläufe der neuen zur Auslieferung bestimmten Geräte konnte ich während einem Traineeprogramm beobachten.


    Ich wünsche Dir mit Deinem Heizkraftwerk störungsfreien Lauf !

    Hallo pamiru48,


    herzlichen Glückwunsch, dass es im Hinblick meines Hinweises vom 14.11.2010 bei Dir nun "gefunkt" hat, und Du die rechte Seitenwand des Gerätes geöffnet hast, um damit die Temperatur der Ansaugluft des Motors von 60-70° C auf um die 25-35 °C zu senken. Durch die geringere Ansauglufttemperatur wird der Füllungsgrad des Motors verbessert, was zwangsläufig zu einer Leistungssteigerung des Motors führt. Auch der Luftfiltereinsatz wird geschont, weil die 60-70 °C Temperaturen dem Filterfliespapier die Poren verengen und somit den Durchlasswiderstand erhöhen bzw. die "Verstopfung" des Filters beschleunigen. Nun wird sich ecopowerprofi und gemm wie bei meinem Beitrag vom 14.11.2010 belehrend aufregen bzw. sich reiben.


    In Gera werden die neuen zur Auslieferung bestimmten Geräte über eine Stunde lang ohne Seitenwände bei Vollast getestet. Wenn nun ecopowerprofi wie am 14.11.2010 meint, dass dies wegen dem inneren Gasschlauch ein Sicherheitsrisiko heraufbeschwört, so halte ich ihm entgegen, das spez. Gewicht des Erdgases ist geringer als Luft und strömt somit bei einer Leckage nach oben zum Ausgang der Gehäusebelüftung. Gasschläuche werden bei mir alle 5 Jahre sicherheitshalber wie beim Campingwagen erneuert !


    Seit meinem ersten Störfall wegen Filterverstopfung bei 2700 Bh wechsle ich den Filter und die Bosch-Zündkerze alle 2000 Bh aus. Seit dem habe mit dem Gerät ( über 12000Bh) keine Störfälle bzw. Probleme mehr.


    Das wärs von mir.

    Hallo pamiru,


    sorge an deinem Gerät das die Ansaugluft im Luftfiltergehäuse unter 30 °C kommt und nicht wie üblich bei 60-68 °C liegt. Wechsle denn Filtereinsatz gegen einen Neuen aus, beim alten Filtereinsatz hat sich vermutlich der Durchlasswiderstand wegen der Erhitzung erhöht. Der Füllungsgrad des Zylinders verbessert sich bei geringem Ansaugwiderstand und kalter Ansaugluft.


    Das wärs von mir