Beiträge von tga

    Mit dem Kontakt kann ein beliebiger Wärmeerzeuger freigegeben werden. Allerdings muß man Art und Ansteuerung in der Regelung einprogrammieren.

    1. Was heißt hier einprogrammieren? In der MSR2 die Paramter einstellen?


    2. Unter welchen Bedingungen wird der Wärmeerzeuger freigegeben?


    3. Kann ich dem Heizstab an der MSR2 Regelung sagen. Schalte ein nur wenn Dachs an und nur mit 2kW?


    Danke.

    Hallo zusammen,


    wozu ist der Anschluß X6 (Freigabe Wärmeerzuger) von der MSR2 Leistungsplatine da?

    Mich interessiert das im Bezug auf einen möglichen Heizstab im Pufferspeicher.


    1. Kann ich damit z.B. einen Heizstab ansteuern? Wenn ja unter welchen Bedingungen?

    2. Falls ein Heizstab installiert wird, muss dieser in der MSR2 registriert also dem Dachs bekanntgegeben werden? Oder funktioniert eine Regelung auch nur via Energiemanager.


    Vielen Dank

    Thomas

    Jetzt könnte man natürlich den überschüssigen Strom – anstatt ihn für derzeit 3-4 ct/kWh netto einzuspeisen – in einem Heizstab verbrennen und so die anteiligen Kosten für Erdgas (ca. 5 ct/KWh) oder Heizöl (ca. 6 ct/kWh) einsparen. Auf dem Papier scheint das Sinn zu machen. Angenommen die ganzen 11.000 kWh gehen in den Heizstab, so spart man 11.000 kWh * (5 bis 6 minus 3 bis 4 ct/kWh) = 110-330 Euro im Jahr. Damit könnten sich die geschätzten Einbaukosten für den Heizstab in 2-6 Jahren amortisieren.

    Deswegen der Heizstab.


    Aber die so zusätzlich erzeugte Wärme führt dazu, dass der Dachs seltener läuft. Falls er monovalent ist (d.h. den gesamten Wärmebedarf des Gebäudes deckt) sieht die Rechnung wie folgt aus:


    Aktuell erzeugt der Dachs mit 12,5 kW(th) in 2.500 Betriebsstunden 31.250 kWh Wärme sowie mit 5,5 kW(el) 13.750 kWh Strom. Durch den Heizstab steigt seine thermische Leistung effektiv auf ca. 16,9 kW. Ergebnis: Er läuft nur noch etwa 1.850 Stunden im Jahr, was auch bedeutet, dass – bei einer mittleren genutzten Grundlast von 1,1 kW – ca. 715 kWh Eigenverbrauch nicht mehr durch den Dachs gedeckt werden können. Kosten tut Dich das die Differenz zwischen Bezugsstrompreis (ca. 25-30 ct/KWh brutto) und entgangener Einspeisevergütung (3-4 ct/kWh netto), also rund 25 ct/kWh oder für 825 kWh etwa 150-190 EUR/Jahr.

    Genau. Weniger Bh => längeres Wartungsintervall => geringere Wartungskosten.

    Die geringere erzeugte Strommenge des Dachses ca. 715 kWh soll möglichst die PV Anlage kompensieren.

    Da die Grundlast Nachts bei ca. 300-500 Watt liegt fällt dieses nicht so ins Gewicht.

    Desweiteren wird die PV-Anlage gerade im Sommer tagsüber genug Strom liefern welcher nicht eingekauft werden muss und wo der Dachs eh wenige Bh fährt da geringerer Wärmebedarf.


    Da die Wartungkosten des Dachses einen großen Teil ausmachen (ca. 600 EUR / Jahr) kann man hier sparen indem man die Wartung selber durchführt oder die Intervalle manuell verlängert (Jeden Tag bestätigen) oder die Bh verringert (Mittels Heizstab).


    Zusammengefasst.

    Dachs läuft und der Heizstab wird angesteuert => + weniger Bh geringere Wartungskosten /Betriebskosten - weniger Strom

    PV liefert Strom und ergänzt den Dachs im Sommer/Teilweise im Winter. => + Erhöht den Eigenverbrauch und überschüssiger Strom wird eingespeißt.


    Bei der Batterie gibt es hauptsächlich die beiden unsicheren Faktoren: Ladefenster und Lebensdauer(Restkapazität).


    Weitere Details siehe alter Post.

    Dachs-Heizstab-Batteriespeicher


    Ziel mit dem Heizstab ist es, die Stunden des BHKW (Monovalent) zu reduzieren und damit die Wartungskosten.

    Dadurch wird weniger Strom produziert welcher durch die PV-Anlage tagsüber generiert werden kann.


    Der Heizstab soll natürlich nur mit überschüssigem Strom aus dem Hausnetz betrieben werden.

    Guten Abend,

    wir möchten unsern Dachs MSR2 wirtschaftlicher betreiben (MFH) d.h. bei ca. 2500 Bh pro Jahr und 11000kwh eingespeisten Strom stehen folgende zwei Varianten zur Wahl.


    1. Stromspeicher mit Heizstab

    2. PV-Anlage mit Messkonzept 6 und mit Heizstab (BPR)


    Überschüssiger Strom landed jeweils beim Heizstab. Also alles Eigenverbrauch optimiert.


    Kann man allgemein schon sagen, dass Variante 2 die langlebrigere Lösung ist.


    Vielen Dank

    Thomas