Beiträge von jzwayer

    habe heute den alten WT ausgebaut und mit heißem Wasser+Essigessenz gereinigt (heiß muß es sein, sonst hilft es nicht). Beim Einfüllen der Mischung brodelte es heftig im Heizwasserdurchgang; im Kühlwasserdurchgang weniger bis gar nicht. Habe über eine halbe Stunde mit einem kleinen Gasbrenner nachgeheizt. Anschließend noch 2x den ganzen Vorgang. Dann kräftig mit Trinkwasser aus der Leitung alle Durchgänge gespült. Dabei kam total schwarze Brühe mit etlichen Brocken aus der Heizwasserseite raus. Jetzt blitzt er wieder. Gleich wieder eingebaut und siehe da: Kühlmittelvorlauf 77°C, Kühlmittelrücklauf 67°C, Heizkreisvorlauf 64°C, Speichertemp. unten 48°C. Scheint mir i.O. zu sein. Jetzt ist erst einmal Schluß mit der Bastelei am BHKW. Muß mir schon ketzerische Sticheleien von meiner Frau anhören. ("Das BHKW ist die unnützeste Ausgabe, die wir je getätigt haben".)

    Nochmals vielen Dank an alle, die sich zum Thema Heizwasserqualität geäußert haben. Besonderer Dank an fetti0 für die Unterstützung mit vielen hilfreichen Tipps.


    Übrigens: beim Entleeren der BHKW-Anlage zum Ausbau des WT kam nur sauberes Wasser raus.


    Gruß aus Oldenburg

    Schlammfang, Magnetitfilter, Schmutzfänger usw. hatte ich ja schon berichtet. Unser Trinkwasser hat einen Wert für °dH von 6,6. Nach der Tabelle der VDI 2035 würde ich bei einer Leistung von <50 kW und einem Heizwasservolumen von ca. 50 l/kW x 26 kW = 1300 l mit einem weichen Wasser von 6.6 °dh keine Aufbereitung benötigen. Wie bereits in einem anderen Bericht erwähnt habe ich 2x 500 l Pufferspeicher + Heizschlange TW-Speicher + Leitungen BHKW ca. 8,00 m DN18 + Heizkreislauf mit FB und Plattenheizkörper in 2 Geschossen EFH mit 180 m2 beheizte Fläche. Deshalb auch wohl die Einschätzung meines Heizis ohne Aufbereitung. Aber vielleicht gibt es ja noch andere Einflussfaktoren.

    Übrigens: werde Montag einen neuen WT einbauen. Ich bin es leid.

    Hallo fetti0,

    werde Deiner Empfehlung folgen und abwarten, was die anderen Mitglieder zum Heizungswasser sagen. Alikante hatte an anderer Stelle mal darauf hingewiesen dass nach VDI ..... eine Befüllung der Heizungsanlage nur mit Trinkwasser unzulässig sei. Mal abwarten was so an Hinweisen kommt.

    Was mich noch wundert ist die Temperaturspreizung Kühlwasser Vorlauf/Rücklauf und Heizungswasser Vorlauf/Rücklauf. Bei 81°C Kühlwasservorlauf und 48°C Rücklauf Heizung stellen sich 74°C Rücklauf Kühlmittel und 71°C Vorlauf Heizung ein. Bei einem Delta t = 31°K zwischen Kühlvorlauf und Heizrücklauf sollte sich doch ein niedriger Rücklauf im Kühlkreis und im Heizungsvorlauf einstellen; es sei denn, der WT ist dicht. Auch wenn der Kühlkreisvorlauf bis auf 87°C hochfährt, sind die einzelnen Delta t nicht wesentlich verändert, außer das Delta t Heizvorlaug/-rücklauf. Das ist dann entsprechend größer, weil der Heizrücklauf bei 48°C stehen bleibt.


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo fetti0,

    da ich das 3-Wege-Ventil in der Regel selbst einbaue, ist bisher auch nur ein VTC 312 eingebaut. Das vom Servicetechniker war natürlich wieder ein VTC 318. Das ist jetzt auch noch drin.

    In den Heizungskreisen sitzen Schmutzfänger, die alle 2 Jahre von mir geprüft und nach Bedarf gereingt werden. Im Rücklauf zum BHKW sitzt ein Schlamm- und Magnetitabscheider. Wird jährlich geprüft und gereingt. Trotzdem ist das 3-Wege-Ventil bei jedem Wechsel innen total schwarz. Das Heizungswasser ist auch schwarz. Aber das soll nach Aussage meines Heizungsbauers, der die Heizungswartung jährlich durchführt, völlig normal sein. Deshalb wurde bei Einbau des Brennwertgerätes und des WW-Bereiters vor ca. 10 Jahren auch keine Wasseraufbereitung eingebaut. Soll hier in der Gegend unüblich sein.

    Ich werde jetzt den Kühlkreislauf nochmals mit Kühlerreiniger durchlaufen lassen und den Wärmetauscher rückspülen. Wenn das nicht hilt, den WT und das 3-Wege-Ventil komplett tauschen (von VTC318 auf VTC 312).


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo fetti0,

    die Kühlmittel-Temperaturen gehen sehr langsam, aber kontinuierlich nach oben bis 86°C bis zur Abschaltung. Dehnstoffelement ist bereits bestellt (18,45€) und innerhalb eines Tages (heute) geliefert. Allerdings nicht für den Temperaturbereich, den VAILLANT einbaut ( 65°C), sondern eines für 60°C. Gleiches Thema wie mit dem VTC 318 statt baugleichem VTC 312. Vor der letzten Wartung hatte ich jedes Jahr eines für 70°C. Und regelmäßig Jedes Jahr ein neues 3-Wege-Ventil. Immer saß der Kolben derart fest, dass ich ihn nur mit Gewalt herausschlagen konnte. Dabei natürlich zerstört. Ist ja nur Kunststoff. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Heizungsdiscount im Internet ausfindig gemacht, der Dehnstoffelement und Kolben einzeln liefern konnte. Gibt es aber inzwischen nicht mehr. Diesmal hat mir der Servicetechniker bei der Wartung jedoch ein komplettes 3-Wegeventil mit 65°C getauscht (kostenlos!!!). Er meinte 70°C wären zu hoch. Das 60-er Element hat aber einen Spielbereich von 2-3°K, so dass das Ventil eh erst bei 62-63°C komplett geöffnet ist.

    Übrigens: habe für meine Solarthermieanlage ein neues MAG benötigt. 40 Liter. Gibt es bei reflex nicht. Kann nur über den Hersteller der Solarthermieanlage ( Viessmann ) bestellt werden. Dort gibt es das. Und der Installateur, der die Anlage vor 10 Jahren installiert hat, will heute für das 40-Liter-Viessmann-MAG 265.-€, ohne Einbau, haben. Kostet im Internet Original Viessmann 140.-€. Immer brutto. Es ist schon interessant, wie diese Konzerne versuchen, die Kunden über den Tisch zu ziehen. Dabei müßten sie doch langsam gemerkt haben, dass es ein Internet gibt, in dem man doch alles vergleichen bzw. zum Selbsteinbau beziehen kann. Jetzt kommt bestimmt das Hohelied auf die VOB und die Gewährleistung. War 30 Jahre lang meine Bibel. Aber ich schweife mal wieder ab.


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo stromsparer99,

    jo, da hab ich ja meinen Meister gefunden.

    Ich sehe kein Problem bei der Dichtigkeit der Kopfdichtung, nur weil ich leicht mit Schmirgelpapier gearbeitet habe. Der Kolben sieht zwar noch übel aus, aber der gröbste Dreck ist weg. Die Ventilsitze sind mit Schleifpaste 7 und 00 natürlich mit Gummipömpel eingeschliffen, aber nicht gefräst. So schlecht sahen die Ventilsitze nun auch wieder nicht aus. Irgenwo muß das Ganze auch seine Grenzen haben und der Aufwand zum Nutzen stehen. Die Ventilschaftdichtungen wurden übrigens auch ersetzt. Wenn ich heute noch einen Pkw-Motor für den Rennsport aufbereiten sollte, würde natürlich das ganze Programm durchzuziehen sein: Ultraschallreinigung des Kopfes, planen der Dichtungsfläche, polieren der Ansaugkanäle, usw. usw.

    Gruß aus Oldenburg

    Moin alicante, Hallo fetti0,

    eins vorweg: das LAS ist nicht verstopft.

    aber: in dem oberen Bereich bei der Klappe sitz oben in der Ecke auf einem Kunststoffbalg die Abgastemperatursonde. Diese Sonde sitzt nur locker in einer recht großen Bohrung. Wenn ich die Sonde anhebe, fängt der Motor an zu humpeln. Eigentlich müßte dieser Sensor doch mit einer Klammer oder etwas ähnlichem gehalten sein!? Ist aber nicht. Hab jetzt den Sitz der Sonde in der Bohrung etwas verengt, so dass die Sonde etwas strammer in der Bohrung sitzt. Das Humpeln des Motors hat damit aufgehört.

    Hab außerdem das 3-Wege-Ventil ausgebaut, gereinigt und mit Armaturenfett gangbar gemacht. Außerdem den Kühlkreislauf des Motors gespült und einen Kühlerreiniger durchlaufen lassen.

    Das mit der aufgeheizten Anlage trifft natürlich auch zu. Bei dem Wetter mit den Temperaturen. Ideal für PV- und Solarthermieanlagen. Erster 500 Liter Speicher der Solarthermie ist mit 85°C voll; Trinkwasserspeicher ist mit 55°C oben und unten voll; zweiter 500 Liter Speicher für das BHKW hat oben 68°C und unten 46°C. Diese 46° sind ja quasi für die Kühlung des Kühlkreislaufes durch den Wärmetauscher maßgebend. Also in sofern hast Du,fetti0, recht mit der Annahme, dass die Anlage voll ist.

    Ich lass das Kühlwasser mit dem Reinigungsmittel jetzt erst einmal abkühlen, werde dann spülen und die Original Kühlflüssigkeit wieder einfüllen. Danach folgt dann ein Probelauf. Mal sehen, ob es was gebracht hat.


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo fetti0,

    so ganz fit ist mein Eco1.0 doch noch nicht. Heute mehrfach Kühlmittelübertemperatur. Hab jetzt 8x die Entlüftung laufen lassen. Zusätzlich war mal wieder das 3-Wegeventil im WAM fest. Außerdem noch folgende Kuriosität: wenn die untere Klappe an der linken Seite geschlossen ist, humpelt der Motor sehr stark und ist kurz vor'm ausgehen. Ohne Klappe läuft er mit 1019-1023 Watt bei 41-44% Drosselklappenstellung und ruhigem Motorlauf. Ist mir aber zu laut. Muß irgend etwas mit der Lüftung zu tun haben. Wird vielleicht im Maschinenraum zu heiß.

    Im Anhang ein paar Bilder vorher/nachher. Wer noch mehr Interesse an Details der ganzen Maßnahme hat, bitte kurz melden. Bin gerne bereit zu helfen.

    Übrigens vielen Dank für die hilfreiche Unterstützung und die technische Begleitung.


    Gruß aus Oldenburg.

    Hallo fetti0,

    Hallo Ecopwer1.0-Gemeinde,

    es ist vollbracht. Bin heute mit Ausbau, Reinigung und Wiedereinbau des Zylinderkopfes bei meinem Ecopower 1.0 Baujahr 2013 fertig geworden. Brennraum, Ventile, und Kolben waren stark mit Ablagerungen belegt. Auslaßventil mit scharzer Kohle; sehr weich, lies sich gut entfernen. Das Einlaßventil mit weißen Ablagerungen, etwas schwerer zu entfernen. Hab alles sorgfältig gereinigt. Jetzt ist wieder alles bliztzsauber. Maschine läuft bereits nach zwei Startversuchen. Bei 73°C Kühlmittelvorlauf folgende Werte: Leistung zwischen 1013 und 1023 W. Drosselklappenposition 51-54%. Damit erstmal Ende des ersten Testlaufes. Muß wahrscheinlich noch den Kühlkreislauf weiter entlüften über die Testprogramme und das Ventilspiel nochmals nachjustieren. Außerdem ist noch der Ölabscheider Marke Eigenbau für die Kurbelgehäuseentlüftung einzubauen. Aber danach könnte er mit dieser Leistung die nächsten 5 Jahre bis zum Ablauf der 10 Jahre so weiterlaufen. Werde demnächst ein paar Bilder vorher/nachher reinstellen. Bis dahin. Bin jetzt etwas geschafft. War doch recht aufwendig, aber Spaß hat's gemacht. Fühlte mich fast wie in meiner Jugend, als wir einige Fahrzeuge frisiert ( heute sag man ja getunt) haben (Fiat 600, Fiat 850, Simca 1200; kennt wahrscheinlich keiner mehr) und dann damit Rundstreckenrennen gefahren sind.


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo fetti0,


    das mit der Ultraschallreinigung hab ich in Erwägung gezogen, um den ZK perfekt sauber zu haben. Hängt aber davon ab, was ich nach Demontage antreffen werde. An das Einschleifen der Ventile hab ich auch gedacht. Schleifpaste hab ich noch. Hab mal Kfz-Motore "frisiert".

    Ventilkeile und Ventilschaftabdichtungen hatte ich auch bestellt; sind inzwischen auch geliefert. Wäre also nicht so schlimm wenn mal ein Ventilkeil wegfliegt. Aber der Ausbau von Ventilen mit den Ventilfedern war früher schon ein Problem, weil man nicht das richtige Wergzeug zum herunterdrücken der Ventilfedern hatte. Und die Federn waren immer sehr stramm.

    Ich warte noch auf die Lieferung des bestellten Dichtungssatzes. Bestellung ist jetzt 3 Wochen her. Danach gehts aber los. Danke nochmals für die nützlichen Hinweise.


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo fetti0,


    ich warte immer noch auf die bestellten Ersatzteile von Honda bzw. deren nachgeschaltete Händler. Ich will endlich loslegen. Hab mir mehr oder weniger aus Langeweile einen separaten Ölabscheider gebaut, den ich dann statt des vorhandenen Ölabscheiders einbauen und an den Ablaufschlauch für das Kondenswasser anschließen werde. Werde weiter berichten, wenn ich alles fertig habe und das BHKW hoffentlich mit besserer Leistung läuft.


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo fetti0,

    Deiner Bericht über die Demontage des Zylinderkopfes hatte ich schon an anderer Stelle gelesen. Trotzdem vielen Dank für die Detailergänzungen. Den Dichtungssatz und die Keile sowie die Ventilschaftdichtungen habe ich inzwischen bei Honda direkt bestellt. Das mit der Bestellung bei den Hondafachhändlern vor Ort ist nicht ganz einfach. Sobald man dort hört, dass es sich um einen Gasmotor handelt, wird intensiver nachgefragt. Zwangsläufig fällt dann das Stichwort BHKW, Heizung und VAILLANT. Dann wird gemauert: können wir nicht, wollen wir nicht, kennen die Motornummer nicht, können die Ersatzteilnummern nicht finden, usw. und so fort. Und das bei einem Händler der mit den Hondamotoren Kart-Sport betreibt und unterstützt. Diese Firmen sind eigentlich sonst sehr hilfsbereit.

    Hab für die Demontage des ZK schon mal den Kleinen abkühlen lassen und die Verkleidungen demontiert. Auch um mir einen Überblick zu verschaffen, welcher Schlauch kommt von wo und geht wohin. Hab auch hier vor Ort einen Motoreninstandsetzer gefunden, der ZK mit Ultraschall reinigt. Muß mich nur noch mals erkundigen, was es kostet. Mach ich aber erst, wenn ich den ZK in Händen halte.

    Hab aber bei der ganzen derzeitigen und geplanten Schrauberei ein ganz schlechtes Gewissen. Hab ja gelesen, das einige hier im Forum jegliche Schrauberei am BHKW verbieten, Ist gegen die geltenden Vorschriften (DVGW usw.). Alles was mit schrauben am Gerät zu tun hat, ist verboten. Auch die Verkleidungen demontieren?? Nur zur Beruhigung: werde die Absperrhähne ( hab zwei davon extra für das BHKW ) vorher schließen, so wie ich bei Arbeiten an elektrischen Anlagen, die Sicherungen vorher ausschalte. Bevor dann das BHK wieder in Betrieb gehen soll, werde ich einen Monteur eines Heizungsbauers ganz offiziell bitten, die Dichtigkeit der Gasleitung am ZK zu prüfen. Könnte ich zwar auch selbst, aber so ist das örtliche Handwerk auch beteiligt. Übrigens war das örtliche Handwerk mit Vaillant-Vertretung, nicht bereit, einen Dichtungssatz für mich zu bestellen ( "das BHKW wird ja nicht mehr hergestellt und wir kriegen gar keine Ersatzteile mehr"). Was der Fachhandel nicht schafft, schafft dann der private Laie. Armselig. Aber dies bestätigt wieder meine 30 Jahre Erfahrung als Architekt mit Handwerkern, bundesweit.

    Werde berichten wie es mit der ZK-Reinigung abgelaufen ist, evtl. mit ein paar Fotos. und ob sich die Werte verbessert haben. Die Lösung mit der Kurbelgehäuseentlüftung werde ich auch durchführen. Hab' mal den Finger vor den Schlauch gehalten. Pulsiert entsprechend dem Motortakt. Könnte das auf mangelnde Verdichtung hinweisen?


    Gruß aus Oldenburg in Niedersachsen

    Moin, moin,

    und wieder stehen aller Räder still. Nach anfänglicher Euphorie, seit heute morgen wieder: "Motor startet nicht". Zehn Durchläufe mit offenem LuFi, Starterspray, gereinigte Zündkerze (Funke ist vorhanden). Nichts hilft. Hab die Faxen bald dicke. Muß wohl in den sauren Apfel beissen und den ZK abbauen. Werde dann weiter berichten.

    Übrigens: in der Wanne unter dem Motor sammelt sich eine braune Flüssigkeit. Kühlflüssigkeit ist auf den Mindeststand gesunken. Vermute Leck im Kühlsystem an der Rückseite des Motors. Nächste Baustelle.


    Bis demnächst, Grüße aus Oldenburg in Niedersachsen.

    Entschuldigung, war mit meinem Beitrag #18 noch nicht ganz fertig. Also der Servicetechniker hat irdendetwas eingestellt. Danach ging die Leistung noch weiter zurück auf unter 900 kW. Er hat mir noch empfohlen, bei Vaillant den Tausch des Zylinderkopfes auf Kulanz anzufragen. Angebot von Vaillant über knapp 800.- €; Kulanz 50.- €. Werde jetzt wohl selbst den ZK demontieren und Ventile reinigen. Habe heute aber noch etwas anderes versucht: LuFi öffnen. Nach dem lösen der beiden Schrauben des Deckels kamen mir erst einmal ca. 100 ml Öl entgegen. Luftfiltereinsatz vollständig mit Öl gtränkt. Auch der Feinfilter dahinter. Ölaufnahmebox hinter dem Filter nur zur Hälfte mit einer öligen Flüssigkeit gefüllt. Behälter demontiert. Auf der linken Seite Stutzen mit Rollringdichtung; auf der rechten Seite nur Anschlußstutzen ohne Dichtung, aber mit einer händisch geformten Dichtmasse. War bröckelig. Ausserdem war der rechte Stutzen verstopft. Die Öldämpfe konnten gar nicht in den Sammelbehälter gelangen, sondern haben sich im Raum des LuFi gesammelt. Deshalb kam mir auch das Öl entgegen. Hab ersteinmal geschaut, ob überhaupt noch Öl im Motor drin ist!! Hab dann ohne Filter und ohne Sammelbox gestartet und siehe da, es läuft. Nach Zusammenbau startet der Motor nicht mehr. Ist aber auch klar: bei ölgetränktem Filter kommt kaum noch Luft durch. Frage mich nur, was der Servicetechniker bei der letzten Wartung gemacht hat. Die Menge Öl kommt nicht von den letzten 3000 Bh. Hab inzwischen auch den Luftfiltereinsatz im Internet bestellt. Wenn ich jetzt noch den Zylinderkopf demontieren müsste, wo bekomme ich dann die Dichtungen her für Ventildeckel, Ein- und Auslassstutzen, und Zylinderkopf. Einfach bei HONDA bestellen? Wie denn das? Sehe im Moment nur die Möglichkeit die Dichtungen nach Vorlage anfertigen zu lassen.

    Im Übrigen lief die Maschine bis zur letzten Wartung recht problemlos, bis auf die kleinen WW-chen mit dem ESBE-Dreiwegeventil. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt, bekommt man dieses Ventil bei jedem Heizungsbauer im Internet, auch die Thermoelemnte und die Einsätze. Bin sehr enttäuscht von Vaillant, finde aber das Gerät bis hierher recht ordentlich. Der Motor läuft seit September 2013 mit 23 Stunden am Tag, ausgenommen im Sommer, da zusätzlich noch eine Solarthermieanlage vorhanden ist. Motorlaufzeit 33.570 Bh. Erzeugte Leistung bis dato 33.220 kWh. Soviel zum aktuellen Problem und meinen bisherigen Erfahrungen.


    Grüße aus Oldenburg und großer Dank an das Forum

    Entschuldigung, war mit meinem Beitrag noch nicht ganz fertig. Also der Servicetechniker hat irdendetwas eingestellt. Danach ging die Leistung noch weiter zurück auf unter 900 kW. Er hat mir noch empfohlen, bei Vaillant den Tausch des Zylinderkopfes auf Kulanz anzufragen. Angebot von Vaillant über knapp 800.- €; Kulanz 50.- €. Werde jetzt wohl selbst den ZK demontieren und Ventile reinigen. Habe heute aber noch etwas anderes versucht: LuFi öffnen. Nach dem lösen der beiden Schrauben des Deckels kamen mir erst einmal ca. 100 ml Öl entgegen. Luftfiltereinsatz vollständig mit Öl gtränkt. Auch der Feinfilter dahinter. Ölaufnahmebox hinter dem Filter nur zur Hälfte mit einer öligen Flüssigkeit gefüllt. Behälter demontiert. Auf der linken Seite Stutzen mit Rollringdichtung; auf der rechten Seite nur Anschlußstutzen ohne Dichtung, aber mit einer händisch geformten Dichtmasse. War bröckelig. Ausserdem war der rechte Stutzen verstopft. Die Öldämpfe konnten gar nicht in den Sammelbehälter gelangen, sondern haben sich im Raum des LuFi gesammelt. Deshalb kam mir auch das Öl entgegen. Hab ersteinmal geschaut, ob überhaupt noch Öl im Motor drin ist!! Hab dann ohne Filter und ohne Sammelbox gestartet und siehe da, es läuft. Nach Zusammenbau startet der Motor nicht mehr. Ist aber auch klar: bei ölgetränktem Filter kommt kaum noch Luft durch. Frage mich nur, was der Servicetechniker bei der letzten Wartung gemacht hat. Die Menge Öl kommt nicht von den letzten 3000 Bh. Hab inzwischen auch den Luftfiltereinsatz im Internet bestellt. Wenn ich jetzt noch den Zylinderkopf demontieren müsste, wo bekomme ich dann die Dichtungen her für Ventildeckel, Ein- und Auslassstutzen, und Zylinderkopf. Einfach bei HONDA bestellen? Wie denn das? Sehe im Moment nur die Möglichkeit die Dichtungen nach Vorlage anfertigen zu lassen.

    Im Übrigen lief die Maschine bis zur letzten Wartung recht problemlos, bis auf die kleinen WW-chen mit dem ESBE-Dreiwegeventil. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt, bekommt man dieses Ventil bei jedem Heizungsbauer im Internet, auch die Thermoelemnte und die Einsätze. Bin sehr enttäuscht von Vaillant, finde aber das Gerät bis hierher recht ordentlich. Der Motor läuft seit September 2013 mit 23 Stunden am Tag, ausgenommen im Sommer, da zusätzlich noch eine Solarthermieanlage vorhanden ist. Motorlaufzeit 33.570 Bh. Erzeugte Leistung bis dato 33.220 kWh. Soviel zum aktuellen Problem und meinen bisherigen Erfahrungen.


    Grüße aus Oldenburg und großer Dank an das Forum

    .

    in meinem Beitrag #249 ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Nach dem Einbau des neuen Luftfiltereinsatzes lief die Maschine natürlich nur mit 890-920 W und nicht mit kW. Ihr werdet es alle gemerkt und mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen haben.

    Moin, moin, alikante,

    nicht die Kopfdichtung allein für 58.- €, sondern der ganze Dichtungssatz mit Kopfdichtung, Ventildeckeldichtung und drei Krümmerdichtungen. (gesehen bei glo24). Aber trotzdem vielen Dank für die Honda-Ersatzteilseite. Müssen die Bolzen der Kopfbefestigung eigentlich auch immer ersetzt werden? Bei Pkw war das so.


    Gruß aus Oldenburg in Niedersachsen

    Moin, moin Alikante,

    danke für deinen Hinweis. Hab gerade den Luftfiltereinsatz bekommen und gleich eingebaut. Maschine sprang gleich wieder an, allerdings nur mit 890 - 920 kW und Drossselklappenposition zwischen 68-71 %. Da muß noch etwas im Busche sein, denn mit eingebautem Filter bekommt er wahrscheinlich keine gute Zylinderfüllung. Ohne Filter gehts ja. Werde mal weiter suchen und probieren. Zylinderkopfdemontage ist auch angedacht. Erforderliche Dichtungen hab ich auch gefunden. Allerdings recht teuer (58.-€). Hab noch eine Fa. in Wuppertal gefunden, die Dichtungen nach Vorlage fertigt. Auch Kleinserien. Angebot liegt schon vor. Muß allerdings noch die Gesamtkosten anhand der Originalgröße ermitteln. Auch das mit der mit der Kurbelgehäuseentlüftung nach außen werde ich in Angriff nehmen. Im Forum gab es ja etliche Hinweise auf Fabrikate, die gar nicht mal so teuer sind. Das mit der Quittierung der Wartung mußt Du mir noch etwas genauer erläutern. Evtl. per Mail.


    Gruß aus Oldenburg in Niedersachsen.

    Hallo Prignitzer,

    hab auch schon gedacht, dass alle 1.0 inzwischen beim Schrotti gelandet sind und keiner, außer mir, noch so'n Ding im Keller stehen hat. Nachdem vor einer Woche mein 1.0 stehen geblieben ist und nicht mehr starten wollte ( Fehler: Motor startet nicht ) , hab ich erst einmal gegoogelt und kam in das Forum. Aber alle Beiträge zu diesem Thema aus 2014. Mein 1.0 läuft seit September 2013. Bis jetzt 32.000 Bh und 33.220 kWh Leistung erzeugt. Immer noch die erste Maschine. Schön alle Wartungen durchgeführt und richtig viel Geld dafür bei Vaillant gelassen. Kein Wartungsvertrag. Vaillant hat zunächst eine Inbetriebnahme verweigert, weil ich nicht das Original Vaillant LSA verwendet habe. Dann aber doch, jedoch ohne Garantie auf eigene Verantwortung. Jetzt wie gesagt, startet er nicht mehr. Hab dann im Forum den Hinweis gefunden, ich glaube von alikante, mal den Luftfilter zu öffnen. Ergebnis: riesen Sauerei, weil mit erst einmal jede Menge Öl entgegenkam und den Motor und Fußboden versaut hat. LuFi-Papiereinsatz total verölt, Sammelbox halb voll, rechter Stutzen verstopft, Öldämpfe pfeifen an der Box vorbei und sammeln sich im LuFi-Gehäuse. Deshalb die Sauerei. Frage mich nur, was der Servicetechniker von Vaillant bei der 30.000-der Wartung gemacht hat. Eins hat er auf jeden Fall gemacht: Die Leistung bei zwei Nachbesserungen nach der Wartung immer weiter nach unten reguliert auf deutlich unter 900 kW und mir empfohlen, bei Vaillant den Tausch des Zylinderkopfes auf Kulanz zu beantragen. Ist natürlich abgelehnt worden. Kosten ca. 800.- €, abzüglich 50.- € Kulanz. Hab mir vorgenommen den Zylinderkopf zu demontieren und die Ventile zu reinigen. Inzwischen weiß ich auch, durch Info aus dem Forum, woher ich die Dichtungen bekomme. Übrigens ohne den verölten Papierfilter startet die Maschine wieder und läuft auch mit ca. 1010-1020 kW Leistung bei 57% Dosselklappenstellung. Bin mir allerdings nicht sicher ob das ohne Filter für die Maschine auf Dauer sehr gesund ist. Außerdem ist Maschine dadurch sehr laut geworden. Luftfiltereinsatz inzwischen auch bestellt. Wenn ich die ganzen Aktionen hinter mich gebracht habe, werde ich mal weiter berichten. Werde mir auch überlegen, ob ich die Kurbelgehäuseentlüftung nicht verändere anhand der Konstruktionen hier im Forum. Bis zum Fehler lief die Maschine 23 Stunden am Tag. Es wird demnächst die nächste Wartung bei 36.000 Bh anstehen. Und wie sag ich es dann meinem Servicetechniker den ich ja brauche, um das Gerät nach der anstehenden Wartung wieder freizuschalten?

    Also bis dahin und Dank an alle, die mit Ihren vielen Informationen Hilfestellungen liefern.


    Gruß aus Oldenburg in Niedersachsen

    Hallo liebe Fangemeinde des Vaillant Ecopower 1.0,

    habe selbiges Problem wie in den vorherigen Beiträgen beschrieben: Motor startet nicht mehr. Bisher 33.000 Bh. Alle Wartungen durchführen lassen. Letzte bei 30.000 BH. Bis dahin Leistung knapp über 1000 kW. Nach der Wartung Leistung deutlich abgesunken auf i.M. 924 kW. Service nochmal kommen lassen. Hat irgendetwas eingestellt