Beiträge von jzwayer

    Vermotlich war das Ganze bisher raumluftabhängig.

    Hallo GM 1967,

    sowohl der Brennwertkessel als auch das ehemalige BHKW wurden raumluftunabhängig betrieben. Deshalb hat ja der BZM eine Zuluftöffnung im Schornsteinkopf gefordert. Die Vitovalor soll auch wieder raumluftunabhängig betrieben werden, so wie von Viessmann gefordert.

    Aus welcher Vorschrift kann ich die einzuhaltenden Abstände herauslesen? Gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Ich wohne in Niedersachsen!

    Gruß

    jzwayer

    Nach dem Desaster mit meinem Vaillant-BHKW Ecopower 1.0 in 2019 habe ich mich mit der Planung zur Einbindung einer Vitovalor PA2 beschäftigt. Ziel sollte sein, dass soviele Komponenten (Speicher, Rohrleitungen, usw.) aus der Installation des BHKW und der Solarthermie wiederverwendet werden. Habe entsprechende Planung erstellt, von Viessmann abzeichnen lassen und die Leistung beim örtlichen Fachhandwerk angefragt. Im Zuge dieser Anfrage haben sich die Firmen mit dem Bezirksschornsteinfegermeister in Verbindung gesetzt, um die richtige Abgasanlage anbieten zu können.


    Ergebnis: die vorhandene Abgasanlage für das ehemalige BHKW muss demontiert und ein neuer Schornstein errichtet werden.


    Zur Info was ist abgasseitig vorhanden aus dem BHKW-Betrieb: In 2009 wurde ein neuer Brennwertkessel mit WW-Bereiter und Solarthermieanlage eingebaut. Abgasrohr DN 60 als flexibles KS-Rohr in den vorhandenen Schornsteinzug (Schiedel Durchm. 130 mm, Schamotte, aus 1984) eingezogen. Betrieb des Brennwertkessel raumluftunabhängig. Leistung 24 kW. Im Jahr 2013 kam das BHKW dazu. Das Abgasrohr DN 60 als flexibles KS-Rohr wurde in den gleichen Schornsteinzug eingezogen (2x DN60 in einen runden Schornsteinzug DN 130 hat gepasst). Das Ganze wurde vom BZM besichtigt und für i.O. befunden. Lediglich im Schornsteinkopf sollte ein Lüftungsgitter für die Belüftung des Schornsteinzuges nachgerüstet werden.


    An dieses Abgasrohr des ehemaligen BHKW möchte ich nun das Abgasrohr der Vitovalor anschliessen. Querschnitt ist identisch. Vertreter von Viessmann hat zugestimmt. Der BZM lehnt aber eine Nutzung des Abgasrohres des ehemaligen BHKW mit der Brennstoffzelle ab mit dem Hinweis, dass die Abgasanlage in 2013 nicht abnahmepflichtig war. Heute sei sie abnahmepflichtig und die Vorschriften haben sich geändert. Insbesondere sei der Abstand der KS-Rohre im Schornsteinzug zu gering zur Wandung, so dass keine ausreichende Luftumspülung vorhanden ist. Deshalb darf das Abgasrohr des ehemaligen BHKW nicht für die Brennstoffzelle genutzt werden und ist aus dem Schornsteinzug zu entfernen. Für die Brennstoffzelle ist ein eigenständiger Abgasschornstein neu herzustellen. Nach welchen Vorschriften kann der BZM diese Forderungen aufstellen? Wenn er damit durchkommt, ist die Nachrüstung einer Brennstoffzelle als Ergänzung für den vorhandenen Brennwertkessel erledigt.


    Übrigens: Eine Solarthermie schließt nicht automatisch die Nachrüstung mit einer Brennstoffzelle aus. Das System muss nur sauber getrennt werden.

    Wie ist Eure Meinung zu den Forderungen des BZM?


    Gruß jzwayer

    Verkaufe fabrikneuen, ungebrauchten Wärmetauscher mit Dämmschalen. Abmessungen: 190 x 72 x 49 mm. Tiefe inkl. Anschlußstutzen 69 mm. Anschlußstutzen 4x 1" (25 mm) AG. 10 Platten. Fabrikat HRALE. Soll angeblich in den ECOPOWER 1.0 passen, wenn die Dämmung ein wenig abgekratzt wird. Neupreis 52.- € inkl. Dämmschale. Verkaufe für 35.- €, zuzüglich Versandkosten. Siehe auch Fotos.

    Verkaufe diverse Kleinteile meines ehemaligen ECOPOWER 1.0 und Betriebsstoffreste.

    Paket 1 : diverse Kleinteile als Paket (Wundertüte): Zylinderkopfdichtung (neu), Ventildeckeldichtung (neu), Zylinderkopfschrauben 5 Stück, Ventilkeile (fabrikneu), Ventilschaftdichtung (fabrikneu), 2 Stück Dreiwegethermostatventile ESBE VTC 312 (gebraucht), diverse Dehnstoffelemente für VTC 312 ( 50°-80°C),teilw. fabrikneu, 1 Stück Dreiwegethermostatventil mit wählbarer Temperatur, 2 Stück Luftfilter (Papierlamellenfilter, fabrikneu), 2 Stück Dichtungen für Anschlußstutzen Dreiwegeventil.

    DAS PAKET 1 IST INZWISCHEN VERKAUFT.

    Paket 2 : Betriebsmittel: alternatives Gasmotorenöl ADDINOL MG40 Power Synth. im 20 Liter-Kanister, davon 4 Liter verbraucht für 1x Ölwechsel, also noch 16 Liter Restmenge neuwertig.

    alternatives Kühlmittel MANNOL AG13 Antifreeze -40°C/+125°C, im 5 Liter-Kanister, gebrauchsfertig gemischt, knapp 1 Liter verbraucht für 1x Wechsel, also noch 4 Liter Rest neuwertig.

    Teile wurden für eine anstehende Reparatur angeschafft. Leider ist das BHKW kurz danach mit Totalschaden verreckt. BHKW ist verkauft.

    Paket 1 kann versand werden gegen Vergütung der Versandkosten.

    Die Kanister mit den Betriebsmittelresten müssen abgeholt werden.

    Preisvorstellungen: für Paket 1 als Gesamtpaket für 25.- € + Versand. Für Paket 2 für das Öl 50.-€ (20 Liter neu kosten 125.-€), für das Kühlmittel 10.-€.

    Hallo ecoAnton,

    in dem gelben Behälter im Luftfilterkasten darf auf keinen Fall Kühlflüssigkeit drin sein. Dieser Behälter sammelt ausschließlich das überschüssige Öl, dass aus dem Kurbelgehäuse abgeblasen und nicht der Verbrennungsluft des Motors zugeführt wird. Wenn in diesem Behälter Kühlflüssigkeit stehen würden, wäre das schlecht für den Motor. Wasser verbrennt halt schlecht. Bei Deinem Ecopower sind scheinbar Schläuche falsch angeschlossen oder es wird Kühlwasser durch ein defektes Einlassventil, eine defekte Zylinderkopfdichtung oder einen defekten Zylinderkopf in den Ansaugtrakt gedrückt. Empfehle, den Motor nicht weiterl laufen zu lassen, wenn er denn überhaupt noch läuft.

    Gruß aus Oldenburg

    Hallo sailor773,

    noch ein Nachtrag zum hydralischen System: wenn VIESSMANN rumzicken sollte, würde ich den Pufferspeicher solar vom hydraulischen System abkoppeln, so dass der Pufferspeicher solar ausschließlich von der ST aufgeladen wird, aber immer noch für die Heizungsunterstützung zur Verfügung steht. Das ist dann schnell gemacht. Das Dreiwegeventil für die Umschaltung von PSp solar auf PSp 2 würde ich dann manuell auf dauernde Ladung des zweiten Pufferspeichers stellen. Dieser zweite Pufferspeicher hat übrigens auch die Temp.-Sensoren, die der PA2 melden, dass im unteren Bereich des Puffers die maximal zulässige Rücklauftemperatur 40-50°C ansteht und die PA2 abgeschaltet werden muß, es sei denn der WW-Speicher fordert wieder Wärme an. Aber wie schon gesagt, eine vollständige Ladung der 3 Speicher bis zur Maximaltemp. hat es bei dem BHKW mit seiner Wärmeleistung 2,5 kW nur bei extemer und lang andauernder Hitze gegeben.

    Mit freundlichem Gruß

    In dem Fall wäre es hochinteressant zu wissen, wie die hydraulische Einbindung einer PA2 in ein System mit Solarthermie vonstatten gehen soll, ohne dass der Betrieb der PA2 beeinträchtigt wird

    Hallo sailor773


    Die Gesamtanlage ist aus folgenden Komponenten aufgebaut:

    Brennwertkessel VIESSMANN Vitocrosal 300

    Solarthermie mit 4 Feldern, West-Süd-West-Ausrichtung

    Trinkwasser WW-Speicher Vitocell 100-B mit 2x 150 ltr, 2 Heizwendel: 1x Kessel, 1x Solar

    Pufferspeicher 500 ltr, 1 Heizwendel solar

    Pufferspeicher 500 ltr, ohne Heizwendel, als Pufferspeicher für bisheriges BHKW, Ersatz durch PA2

    Kesselregelung Vitotronic 300

    2x Vitosolic 200

    Funktionsweise wie folgt:

    Das BHKW/PA2 heizt den oberen Teil des WW-Speichers auf 48°C. Bei Erreichen dieser Temp. schließt ein Dreiwegeventil den Zulauf der PA2 zum WW-Speicher und gibt den Zulauf zum Pufferspeicher Solar frei, heizt ihn soweit auf, bis Temp. unten im Speicher max. 40°C erreicht. Dann schaltet ein 2. Dreiwegeventil den Zulauf zum Pufferspeicher Solar ab und öffnet den Zulauf zum 2. Pufferspeicher. Aus diesen beiden Pufferspeichern wird Wärme als Heizungsunterstützung entnommen. Wenn zwischenzeitlich wieder Warmwasser verbraucht wurde, schließt wieder das 1. Dreiwegeventil und der WW-Speicher wird wieder durch die PA2 aufgeheizt. Wenn im Hochsommer die Solarthermie den WW-Speicher unten aufheizt und den Pufferspeicher solar bis auf maximale Temp. 90°C oben im Speicher, 40°C unten im Speicher, aufgeheizt hat, läd die PA2 nur noch den 2.Pufferspeicher. Bei einer Wärmeleistung von 1.1 kW der PA2 werden die Speicher auch im Sommer nicht vollstädnig geladen sein, so dass eine Abschaltung der PA2 folgen würde. Dies war auch bei dem BHKW mit 2,5 kW Wärmeleistung nicht der Fall. Deshalb hat das BHKW auch so hohe Laufzeiten von knapp 6000 Bh p.a. gehabt.

    Ob diese Konstellation der Komponenten auch von Viessmann so verstanden und akzeptiert wird, prüft der HB zur Zeit.

    Wen es näher interessiert der kann sich je mal das Anlagenschema im Anhang reinziehen.

    Es wird sich leider nur ein anderes Problem ergeben: Durch die große Gerätehöhe der PA2 muß ein neuer höherer Schonsteinanschluß hergestellt werden. Dafür steht aber nicht genügen Raumhöhe zur Verfügung bei 3% Gegengefälle und 5m Abgasrohrlänge. Habe deshalb überlegt, ob es zulässig wäre, das Abgasrohr mit Gefälle zum Schornstein zu verlegen, unmittelbar vor der Schornsteineinführung einen Kondensatsammler zu setzen (T-Stück), der mit Schlauch in die Kondensathebeanlage einleitet. Weiß aber nicht, was VIESSMANN bzw. der Schorni dazu sagen. Der HB hat angedeutet, das die PA2 das Kondensat für den Betrieb benötigt??? Weiß da jemand was?

    Ich verstehe das so, dass Du mit Deinem Fachbetrieb über die PA2 gesprochen hast und nehme an, dass es die Solarthermie noch gibt. Dein zertifizierter Fachbetrieb sieht bei den hydraulischen Gegebenheiten (zu denen ja die Solarthermie gehört) kein Problem. Soweit richtig?

    soweit richtig!


    Mit freundlichem Gruß

    Dateien

    also: mal angenommen, man würde vom Großhandel eine PA2 bekommen können. In den Keller schaffen wird im warsten Sinne des Wortes schwer bei 140 kg, ist aber machbar. Das Gerät hinstellen und an Abgas, Gas, Elektro und HVL/HRL anschliessen sollte nicht das Problem sein, zumal die Leitungen vom vorherigen BHKW vorhanden sind. Beim vorherigen BHKW hab ich es genauso gemacht, einschl. Planung der hydraulischen Anbindung an die vorhandene Heizungsanlage mit Solarthermie. Die Inbetriebnahme müßte sowieso von Viessmann erfolgen. Das hydraulische System hat sich gegenüber dem vorherigen BHKW nicht verändert. Nur die Regelungen müßten an die erforderlichen maximalen Rücklauftemperaturen einer BSZ angepaßt werden. Soweit sehe ich da kein Problem.

    Aber: 1. bekomme ich beim Großhandel keine PA2. Im Internet nur als Paket mit Speicher 2. Gasleitung anschließen vom Fachmann: keine Frage, muß so sein. 3. Im Falle VIESSMANN PA2 wird eine Installation durch einen zertifizierten Betrieb vorgeschrieben. Wenn nicht, gibt es auch keine

    Inbetriebnahme. 4. VIESSMANN schreibt bestimmte Anlageschemen vor. Hab allerdings noch keines für mich passendes in den Vorgaben gefunden.

    Mein zertifizierter Brennstoffzellen-Fachbetrieb war heute da. Sieht kein Problem bei den hydraulischen Gegebenheiten. Aber selbst montieren ist nicht. Mal sehen was das Angebot bringt.

    800 lt. Speicher für 10 Leute


    Aber: Ist die alte Heizung kaputt oder nicht ausreichend? alter Speicher defekt?

    wieso 10 Leute? Wir sind 3 Personen und der bisherige WW-Speicher mit 300 ltr. bzw. 2x 150 ltr ( 150 ltr. oben aus Heizkreis, 150 ltr. unten aus Solarthermie) hat bisher völlig ausgereicht. Die Gasheizung mit dem 500 ltr-Speicher für ST ist 11 Jahre alt und noch völlig i.O. Der zweite 500 ltr. Speicher war der Pufferspeicher für das defekte BHKW (Ecopower 1.0) ist 7 Jahre alt. Für den Austausch dieser Komponenten besteht keine Notwendigkeit. Meine Idee war, die BSZ in den Keller stellen, an die vorhandenen Leitungen anschließen (Eigenleistung), in Betrieb nehmen, fertig.

    Aber bei dem Preis für eine BG15? Nein danke. Mal sehen was die PA2 kostet.

    hab mir im Dez 19 auch ein Angebot für einen BG15 als Ersatz für meinen verreckten Ecopower 1.0 eingeholt:

    Gerät ohne Wartungskosten 26.500.- € netto, +MwSt.

    Da die Komponenten und Rohrleitungen aus dem vorherigen BHKW noch vorhanden sind, sind für die Leitungsanschlüsse Gas, Elt, Rauchrohr, usw. zusätzlich 2.804.- € netto, +MwSt. angeboten. Ob der Transport des Gerätes in den Keller im Gerätepreis enthalten ist, geht aus dem Angebot nicht hervor.

    Alternativ wurde eine Komplettanlage mit neuem Speicher 800 ltr. ( obwohl 1200 ltr. Speichervolumen vorhanden ist), neue Heizungsregelung, neue Pumpen, usw. angeboten mit 37.435.- € netto + MwSt.

    Für mich als privater Endverbraucher also entweder 34.900.- € inkl. MwSt. für eine Ergänzung der vorhandenen Heizung ( Viessmann Brennwert Vitocrossal 300, 11 Jahre alt, inkl. der Speicher) oder als komplett neue Anlage für 42.524.- € inkl. MwSt. mit neuem Speicher.

    Abzüglich der Förderung mit max. 40% und zuzüglich Wartungskosten bleiben immer noch knapp 20.000.- € brutto als Investsumme. Die hat man nicht mal soeben in der Portokasse liegen.

    Werde mir jetzt ein Angebot für eine Viessmann Vitovalor PA2 als Ergänzung der vorhandenen Komponenten einholen.

    Zitat von Der Dachs läuft ;)

    Ist ersatz geplant? Für dich wäre doch eine BSZ ganz gut geeignet... damit bleibst du ebenfalls unter den 2 kW und die Welt wäre in Ordnung.

    Ich hatte mit einem BlueGen BG15 geliebäugelt. Hab ein Angebot für 26.050.-€ nur Lieferung. Hydraulische Anbindung, Gaszähler, Abgaseinrichtung und Elt-Anschluß ist ja alles noch vorhanden vom vorherigen Ecopower. Anschlüsse mach ich dann selbst. Inbetriebnahme dann von SOLIDPOWER. Habe nur leichte Bedenken wegen der geringen thermischen Leistung von 800 Watt. Mit dem Ecopower hab ich mit 2,5 kW thermisch Warmwasser und Heizungsunterstützung ausreichend realisieren können. Aber wie wird das mit 800 W? Dann muß der Spitzenlastkessel wohl häufiger eingreifen und das treibt dann den Gasverbrauch. Wenn ich dann auch noch berücksichtigen muß, dass evtl. der Zählerschrank umgebaut werden muß, wenn sich der NB auf die Hinterbeine stellt, dann rechnet sich das Ganze nicht mehr. Ich hatte bisher gedacht, dass es sowas wie Bestandsschutz gibt!? Muß wohl nochmal mit meinem Elektrofachmann reden.

    Gruß

    Wow trotz ST so viele Betriebsstunden? Ist das noch ein Privathaushalt?

    Zur Erläuterung der Betriebsstunden: EFH mit 210m2 beheizte Fläche, Bj.85, Privathaushalt mit 3 Personen, 1200 Liter Speichervolumen, 41 MWh Gas, davon 21,6 MWh fürs BHKW = 3,8 kWh/Bh. Einspeisung 3700 kWh/p.a., Stromverbrauch gesamt 3900 kWh, Strombezug 1900 kWh.

    Die ST ist nach SSW ausgerichtet, liefert also im Sommer erst ab 12.00 Uhr mittags bis ca. 19.00 Uhr Wärme. Dies reicht zumindest aus um entweder einen 500 Liter-Pufferspeicher auf ca. 80°C im Sommer und 45°C im Winter aufzuheizen oder den 200 Liter WW-Schichtspeicher auf 50°C. Wenn die ST keine Wärme liefert, heizt das BHKW über 23 Stunden/Tag den WW-Speicher auf 50°C danach den 500 Liter P-Speicher auf 60°C und einen 2.P-Speicher auf 60°C. Aus diesen Speichern wird dann die Heizung unterstützt. Dieser Zustand, dass alle Speicher voll sind, stellt sich aber nur im Hochsommer ein (Sommer 2019). Ohne ST-Unterstützung hat das BHKW es geschafft, den WW-Speicher auf 50°C zu halten und Überschusswärme an den 500Ltr-P-Speicher für 50°C abzugeben. Aus diesem Speicher wird dann die Heizung versorgt (bei -1°C AT VL 52°C; VL/RL 55/35; Niedertemperaturheizkörper und FB-Heizung.).

    Ich war insofern ganz zufrieden nur leider ist das BHKW nach 6 Jahren im Dez 19 verreckt.

    Gruß

    Zum Thema Laufzeiten: Ich hatte bis Ende November einen Ecopower 1.0, der in 6 Jahren 34150 Bh, also im Mittel 5700 BH/p.a., gelaufen ist. Wenn im letzten Jahr nicht so viele Stillstandszeiten durch technische Mängel aufgetreten wären, hätte ich bestimmt im Mittel die 6000 Bh gerissen. Dabei gibt es noch eine ST mit 4 Feldern.

    Zum Thema Referentenentwurf: Auch ich habe den Eindruck, dass den privaten Betreibern von BHKW, PV und anderen stromerzeugenden Anlagen, von der Politik immer mehr Steine in den Weg gelegt und Hindernisse aufgebaut werden. Angefangen bei den geforderten Stellungnahmen zum Referentenentwurf zum neuen KWK-Gesetz 2020, über Uneinigkeit bei der Förderung zwischen BAFA und KFW bis hin zu zusätzlichen Aufwendungen bei der Elektroinstallation, wenn heute ein neues BHKW installiert werden soll (Thema VDE-AR-N 4100:2019-04 in Verbindung mit derVDE-AR-N 4105:2018-11). Ich habe heute meinen Produktionszähler für das ehem. BHKW durch den NB ausbauen lassen. Da sagt der mir so nebenbei, dass der Zählerschrank (Baujahr 1985) so nicht mehr zulässig ist, wenn ein neues BHKW vorgesehen ist. Dieser Umbau würde mich locker 5000.-€ kosten. Hatte mit einer BSZ Bluegen geliebäugelt. Aber unter diesen Voraussetzungen kann ich mir das wohl abschminken und das Thema BHKW ist erledigt. Politik, ihr habt bei mir euer Ziel erreicht. Unter diesen Voraussetzungen wird das nichts mit der Energiewende.


    Gruß