Beiträge von jzwayer

    alikante ,

    danke für die ET-Nummer. Hab das Teil im Web gefunden. Ich hoffe, dass ich keinen neuen AWT/Kat brauche. Werde erst einmal den Abgasstrang durchforsten. Abgaswerte kann ich nicht prüfen. Keine Geräte.

    Die Temperaturen insgesamt scheinen mir normal zu sein; Abgastemp. vielleicht etwas niedrig?

    Hans_Dampf ,

    danke für den Hinweis, aber ein Schmierfilm aussen ist nicht zu sehen. Kompression läßt eher darauf schließen, dass kein Öl verbrannt wird. Wie schon gesagt, werde erst einmal den Abgasstrang prüfen.


    Mit freundlichem Gruß aus Oldenburg

    Moin, moin,

    weiß nicht genau, ob es hier hin gehört, aber hat schon mal jemand den Abgaswärmetauscher eines ECOPOWER 1.0 ausgebaut, gereinigt, getauscht? Welcher Aufwand? Leicht oder schwierig? Teilenummer? Wo zu beziehen (außer Vaillant)?

    Vermute, dass der Abgaswärmetauscher meines 1.0 verstopft ist. Nach Ausbau und Reinigung des Zylinderkopfes hat der 1.0 über 4 Wochen eine stabile Leistung von 1013-1023 Watt bei 49% Drosselklappenstellung gehabt. Lief auch recht leise. Danach fiel die Leistung plötzlich ab auf 810-830 W, teilweise sogar bis auf 750 W, und die Drosselklappenstellung stieg auf 88-90%. Gerät ist lauter geworden. Wummerndes Abgasgeräusch. Im Abgasrohr unmittelbar über dem BHKW (Kontrollöffnung) ist kaum ein Druck zu spüren. Abgastemperatur bei 72°C. Kompression bei 174 psi = knapp 12 bar. Restliches Abgasrohr bis zum Schachtkopf ist frei. Zündkerze ist i.O. Luftfilter ist neu. Kurbelgehäuseentlüftung läuft über einen separaten Ölabscheider.

    Könnte ein ähnliches Problem sein wie bei Blizzard #1 vom 17.August 2019.


    Mit freundlichem Gruß aus Oldenburg

    Hallo zusammen,

    zum Thema Zähler 2 Fragen:

    1. Zähler des BHKW aus 2013. Galt damals schon die Eichfrist von 8 Jahren. In meinen VAILLANT-Unterlagen zum BHKW meine ich eine Eichfrist von 5 Jahren gelesen zu haben.

    2. Habe den BHKW-Zähler und 2 Zweirichtungszähler für Netto-Produktion, Eigenverbrauch BHKW (Z1), Strombezug und Einspeisung (Z2). Maßgebend für die Abrechnung mit dem Netzbetreiber sind die Werte der Zweirichtungszähler.

    Der BHKW-Zähler zeigt 33.916 kWh abrechenbare Leistung bei 34335 kWh erzeugte Leistung. Ergibt 419 kWh Eigenverbrauch des BHKW. Der Zweirichtungszähler zeigt 33092 kWh produzierte Leistung und 239 kWh Eigenverbrauch des BHKW. Die Zähler sind allesamt am gleichen Tag in Betrieb gegangen. Sind diese Differenzen auf normale Toleranzen zurückzuführen? Gibt es weitere Verbräuche, die den höheren Wert des Eigenverbrauch beim BHKW begründen?

    Gruß aus Oldenburg

    Moin,

    wenn ich das richtig verstehe, hat man bei Einbau des BHKW eine Förderung der Bafa von 1500.- € erhalten, die man sich jetzt durch die Reduzierung der Energiesteuererstattung zurückholt? Das kann doch wohl nicht wahr sein!! Wo bleiben denn da die Grundsätze von Treu und Glauben?

    Demnächst holt sich der Staat die Abwrackprämie für die Altfahzeuge ohne Kat über eine erhöhte Kfz-Steuer zurück von denen, die die Prämie kassiert haben?

    Gruß

    Hallo sailer 773,

    beim Zoll und beim Finanzamt hab ich natürlich nicht mit dem Heizwert gerechnet, sondern die Werte aus den Abrechnungen der Versorger und die sind mit dem Brennwert gerechnet. In meiner Beispielrechnung geht es nur um die Ermittlung der mit dem BHKW erzeugtem Wärme. Auch dafür hab ich nur mit dem Brennwert gerechnet. Aber zum Vergleich hab ich mal mit dem Heizwert gerechnet und dabei beträgt der Unterschied im Eurobetrag nur 8€.

    Dem Finanzamt und dem Zoll wird nichts geschenkt. Jedenfalls nicht von mir.

    Gruß

    Hallo,


    ich habe Mitte Januar 2019 die vollständige Steuerentlastung nach §53a, Abs. 6 für 2018 beantragt und im Mai 2019 die vollständige Entlastung erhalten. Außer den üblichen Fördermaßnahmen der KfW habe ich allerdings keine weiteren Investitionsbeihilfen erhalten. Für mich also das Verfahren wie seit Einbau des BHKW im September 2013. Vom Amt keine Hinweise auf neue gesetzliche Regelungen.


    Gruß

    Moin alikante,


    Du hast recht: In den 5860 Bh wurden laut BHKW-Zähler 5978 kWh Strom erzeugt. Aber die abrechenbare Strommenge laut BHKW-Angabe sind nur 5709 kWh, während die Strommenge laut EASYMeter-Zähler 5720 kWh beträgt. Der Eigenverbrauch des BHKW liegt bei 37,6 kWh. Fragt man sich: wo bleiben die 258 kWh abzüglich Eigenverbrauch?

    Das Leistungsproblem ist permanent vorhanden. Seit dem Einbau des BHKW im September 2013 hat das BHKW folgende Bh und Leistungswerte geliefert: mal mehr mal weniger als 1,0 kW.

    2014 in 5824 Bh 5917 kWh erzeugt. Abrechenbare Leistung BHKW 5656 kWh, EasyMeter-Zähler 5706 kWh, Gasverbrauch BHKW 2693 m3

    2015 in 5743 Bh 5586 kWh erzeugt. Abrechenbare Leistung BHKW 5379 kWh, EasyMeter-Zähler 5559 kWh. Gasverbrauch BHKW 2645 m3

    2016 in 5567 Bh 5727 kWh erzeugt. Abrechenbare Leistung BHKW 5593 kWh, EasyMeter-Zähler 5352 kWh. Gasverbrauch BHKW 2563 m3

    2017 in 6141 Bh 6090 kWh erzeugt. Abrechenbare Leistung BHKW 5915 kWh, EasyMeter-Zähler 5875 kWh. Gasverbrauch BHKW 2844 m3

    2018 in 5860 Bh 5978 kWh erzeugt. Abrechenbare Leistung BHKW ? kWh, EasyMeter-Zähler 4631 kWh. Gasverbrauch BHKW 2693 m3


    Wodurch die unterschiedlichen Messwerte zwischen BHKW (Produktion und Abrechenbar) und EayMeter-Zähler zustandekommen, hab ich bisher noch nicht ergründen können.


    Der Gasverbrauch liegt recht konstant bei 0,45-0,47 m3/Bh. Der Eigenverbrauch des BHKW bei i.M. 38 kWh. Nur in 2018 ist der Eigenvebrauch des BHKW auf 52 kWh gestiegen.


    Da für die E- und U-Steuer und für den Zoll definitive Werte für den Gasverbrauch nachzuweisen sind, habe ich bisher nur die Gasabrechnungen der Versorger herangezogen, die mit dem Brennwert und der Zustandszahl die Gasmenge in kWh ermitteln. Ob mit Brennwert oder Heizwert gerechnet, hat bisher weder Finanzamt noch Zoll interessiert. Hab mal vergleichsweise mit dem Heizwert statt Brennwert gerechnet. Machte gerade mal 8 € aus bezogen auf die Gesamtgasmenge für das BHKW. Und die Ermittlung der Wärmemenge aus BHKW gem. meiner Beispielrechnung ist bisher auch anerkannt worden. Überlege aber trotzdem, ob es sinn macht, Wärmemengenzähler zu installieren.


    Gruß aus Oldenburg

    sailor773 ,


    ich kann nicht erkennen, warum die genannten Parameter auf keinen Fall zusammenpassen sollen: für das BHKW gibt es einen separaten geeichten Gaszähler. Für die Stromproduktion gibt es den geeichten Stromzähler im BHKW sowie 2x Zweirichtungszähler für Stromeinspeisung, Stromproduktion, Eigenverbrauch Strom des BHKW und Strombezug vom Versorgers. Bei den 5860 Betriebsstunden wurden 5720 kWh Strom produziert. Dies entspricht einer durchschnittlichen Leistung von 976 Watt, d.h. produzierte Strommenge und Betriebsstunden passen durchaus zusammen. Die Umrechnung der Gasmenge von m3 aus kWh erfolgt mit den Werten des Versorgers für Zustandszahl und Heizwert. Sämtliche Daten für Laufzeit, Gasmenge des BHKW, Stromproduktion, usw. werden seit Einbau des BHKW in 2013 monatlich jeweils am letzten Tag des Monats um 20.00 Uhrabgelesen und anschließend sowohl für den jeweiligen Monat als auch für die Jahre ausgewertet. Die Relationen für Erzeugung, Gasverbrauch und Betriebsstunden haben bisher sehr gut zusammengepaßt. Mir scheint das gemessene plausibler als die unterschiedlichen Werte aus den technischen Unterlagen, von Vaillant, DVGW und GWI. Es sei denn, dass mir jemand etwas anderes nachweisen kann. Übrigens: das Gerät wird mit LL-Gas betrieben.

    Gruß aus Oldenburg

    Hallo Knappe99,

    so wie "Der Dachs läuft ;)" schon sagte ist die Ermittlung recht einfach, wenn die Anzahl der Betriebsstunden bekannt ist. Bh x 0,4 = Gasverbrauch in m3 x Zustandszahl x Heizwert = Verbrauch in kWh.


    Hab Dir mal eine Beispielrechnung aus meiner Einnahmen-Überschußrechnung für 2018 als PDF-Datei angehängt. Die Gasmenge in der Zeile 7 (2305 m3) wurde für eine Laufzeit des BHKW von 5860 Stunden aufgewendet. Dies entspricht einem Verbrauch von 0,39334 m3/Bh des BHKW.

    Für die Umrechnung in kWh sind dann die Zustandszahl und der Heizwert des Gasversorgers einzusetzen. Steht auf der Jahresabrechnung.


    Mit dieser EÜ-Rechnung weise ich dem Finanzamt seit mehreren Jahren nach, wieviel Wärme mit dem BHKW erzeugt worden ist. Wird auch so vom Finanzamt anerkannt; zumindest hier in Oldenburg/Niedersachsen.


    Mit freundlichem Gruß aus Oldenburg/Niedersachsen

    habe heute den alten WT ausgebaut und mit heißem Wasser+Essigessenz gereinigt (heiß muß es sein, sonst hilft es nicht). Beim Einfüllen der Mischung brodelte es heftig im Heizwasserdurchgang; im Kühlwasserdurchgang weniger bis gar nicht. Habe über eine halbe Stunde mit einem kleinen Gasbrenner nachgeheizt. Anschließend noch 2x den ganzen Vorgang. Dann kräftig mit Trinkwasser aus der Leitung alle Durchgänge gespült. Dabei kam total schwarze Brühe mit etlichen Brocken aus der Heizwasserseite raus. Jetzt blitzt er wieder. Gleich wieder eingebaut und siehe da: Kühlmittelvorlauf 77°C, Kühlmittelrücklauf 67°C, Heizkreisvorlauf 64°C, Speichertemp. unten 48°C. Scheint mir i.O. zu sein. Jetzt ist erst einmal Schluß mit der Bastelei am BHKW. Muß mir schon ketzerische Sticheleien von meiner Frau anhören. ("Das BHKW ist die unnützeste Ausgabe, die wir je getätigt haben".)

    Nochmals vielen Dank an alle, die sich zum Thema Heizwasserqualität geäußert haben. Besonderer Dank an fetti0 für die Unterstützung mit vielen hilfreichen Tipps.


    Übrigens: beim Entleeren der BHKW-Anlage zum Ausbau des WT kam nur sauberes Wasser raus.


    Gruß aus Oldenburg

    Schlammfang, Magnetitfilter, Schmutzfänger usw. hatte ich ja schon berichtet. Unser Trinkwasser hat einen Wert für °dH von 6,6. Nach der Tabelle der VDI 2035 würde ich bei einer Leistung von <50 kW und einem Heizwasservolumen von ca. 50 l/kW x 26 kW = 1300 l mit einem weichen Wasser von 6.6 °dh keine Aufbereitung benötigen. Wie bereits in einem anderen Bericht erwähnt habe ich 2x 500 l Pufferspeicher + Heizschlange TW-Speicher + Leitungen BHKW ca. 8,00 m DN18 + Heizkreislauf mit FB und Plattenheizkörper in 2 Geschossen EFH mit 180 m2 beheizte Fläche. Deshalb auch wohl die Einschätzung meines Heizis ohne Aufbereitung. Aber vielleicht gibt es ja noch andere Einflussfaktoren.

    Übrigens: werde Montag einen neuen WT einbauen. Ich bin es leid.

    Hallo fetti0,

    werde Deiner Empfehlung folgen und abwarten, was die anderen Mitglieder zum Heizungswasser sagen. Alikante hatte an anderer Stelle mal darauf hingewiesen dass nach VDI ..... eine Befüllung der Heizungsanlage nur mit Trinkwasser unzulässig sei. Mal abwarten was so an Hinweisen kommt.

    Was mich noch wundert ist die Temperaturspreizung Kühlwasser Vorlauf/Rücklauf und Heizungswasser Vorlauf/Rücklauf. Bei 81°C Kühlwasservorlauf und 48°C Rücklauf Heizung stellen sich 74°C Rücklauf Kühlmittel und 71°C Vorlauf Heizung ein. Bei einem Delta t = 31°K zwischen Kühlvorlauf und Heizrücklauf sollte sich doch ein niedriger Rücklauf im Kühlkreis und im Heizungsvorlauf einstellen; es sei denn, der WT ist dicht. Auch wenn der Kühlkreisvorlauf bis auf 87°C hochfährt, sind die einzelnen Delta t nicht wesentlich verändert, außer das Delta t Heizvorlaug/-rücklauf. Das ist dann entsprechend größer, weil der Heizrücklauf bei 48°C stehen bleibt.


    Gruß aus Oldenburg

    Hallo fetti0,

    da ich das 3-Wege-Ventil in der Regel selbst einbaue, ist bisher auch nur ein VTC 312 eingebaut. Das vom Servicetechniker war natürlich wieder ein VTC 318. Das ist jetzt auch noch drin.

    In den Heizungskreisen sitzen Schmutzfänger, die alle 2 Jahre von mir geprüft und nach Bedarf gereingt werden. Im Rücklauf zum BHKW sitzt ein Schlamm- und Magnetitabscheider. Wird jährlich geprüft und gereingt. Trotzdem ist das 3-Wege-Ventil bei jedem Wechsel innen total schwarz. Das Heizungswasser ist auch schwarz. Aber das soll nach Aussage meines Heizungsbauers, der die Heizungswartung jährlich durchführt, völlig normal sein. Deshalb wurde bei Einbau des Brennwertgerätes und des WW-Bereiters vor ca. 10 Jahren auch keine Wasseraufbereitung eingebaut. Soll hier in der Gegend unüblich sein.

    Ich werde jetzt den Kühlkreislauf nochmals mit Kühlerreiniger durchlaufen lassen und den Wärmetauscher rückspülen. Wenn das nicht hilt, den WT und das 3-Wege-Ventil komplett tauschen (von VTC318 auf VTC 312).


    Gruß aus Oldenburg